Rückblick Mai, Ausblick Juni

Anfang Mai habe ich euch hier meine Leseliste vorgestellt:

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Aber es kommt ja bekanntlich oft anders als man denkt… Drei der Bücher habe ich lesen können, zwei finden sich nun auf meiner Leseliste für den Monat Juni wieder.

Begonnen habe ich meinen Lesemonat Mai mit der Leserunde zu „Ghetto Bitch“ von Gernot Gricksch. Der Jugendroman hat mir recht gut gefallen und es gab 4 Papierblumen.

Im Anschluss daran habe ich „Wolken wegschieben“ von Rowan Coleman gelesen. Hier gab es bloß 3 Papierblumen, da das Buch mich nicht so richtig packen konnte.

Für die Mai-Aufgabe bei der Regenbogenchallenge stand dann „Zeit deines Lebens“ von Cecelia Ahern auf meinem Lesezettel. Das Buch vermittelt eine schöne Botschaft… von mir gab es 4 Papierblumen dafür.

Ab hier änderte sich dann mein „Lese-Fahrplan“und ich habe neue Bücher vorgezogen:

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Das vierte Buch auf meiner Leseliste habe ich wieder im Rahmen einer Leserunde gelesen: „Sommer am Horizont“ von Kerstin Boehm. Ein gelungener Liebesroman, der Lust auf Sommer und Urlaub macht. Von mir gab es dafür 4 Papierblumen.

Abgeschlossen habe ich den Monat mit dem Hörbuch „Totengleich“ von Tana French, da ich während der letzten Tage viel unterwegs war, zum Teil längere Strecken zurücklegen musste und kaum Zeit zum Lesen hatte.  Eine Rezension wird es hierzu nicht geben, weil ich doch gemerkt habe, dass ich bei Hörbüchern weitaus weniger aufmerksam bin. Dennoch hat dieser Psychothriller mir sehr gut gefallen und würde wohl ebenfalls 4 Papierblumen bekommen.

Aktuell darf ich an einer Vorab-Leserunde teilnehmen zu einem Thriller, der heute als Ebook publiziert wird. Thomas Kowas „Remexan – Der Mann ohne Schlaf“ überzeugt mich bisher sehr und ich bedaure es, dass ich nicht so zum Lesen komme, wie ich es eigentlich gerne möchte.

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Für den Monat Juni hoffe ich auf sehr viel Lesezeit, denn die Leseliste ist sehr lang!

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Wie bereits erwähnt, habe ich im Mai zwei Titel meiner Leseliste nicht geschafft. Auch im Juni werden diese beiden Bücher nicht diejenigen sein, die ich prioritär lesen werde. Ich hoffe dennoch, dass ich wenigstens eines davon werde lesen können.

Zusätzlich habe ich mir folgende Bücher vorgenommen:

  • „Vaters unbekanntes Land“ von Bernhard Stäber. Dieses Buch liegt auf meinem Sub und soll demnächst den Besitzer wechseln, da ich es mit Lesezeit vertauscht habe.
  • „Mama muss die Welt retten“ von Caroline Rosales. Dieses Buch wird mein Juni-Beitrag zur Regenbogenchallenge sein.
  • „Nachspielzeit in Sachen Liebe“ von Meike Werkmeister. Endlich mal wieder ein Buch, das ich nur lesen werde, weil ich Lust dazu habe (und weil es thematisch zu dem größten anstehenden Sportereignis passt 😉 ).
  • „Krabbe mit Rettungsring“von Tanja Janz. Dieses Buch habe ich bei einer Buchverlosung gewonnen und möchte deshalb versuchen, es zeitnah zu lesen und an der Leserunde teilzunehmen.

Ihr seht, ich habe mir so einiges vorgenommen… mal sehen, wie viel ich schaffen werde. Ich hoffe auf gutes Wetter und viel Spielplatzzeit mit den beiden Töchtern. 😉

Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher möchtet ihr als nächstes lesen?

Véro

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In einer grausamen Umarmung vereint

TotentänzerinEine grausame Mordserie erschüttert Berlin. Liebespaare werden getötet und in einer grotesken Umarmung aneinander gebunden. Während der Mann durch einen gezielten Schlag auf den Hinterkopf sofort getötet wird, wird die Frau unter ihrem Mann festgebunden und ihre Pulsschlagadern an den Handgelenken werden aufgeschnitten. Sie verblutet langsam unter ihrem bereits toten Lebensgefährten. Wer hat sich ein so schreckliches Todesszenario bloß ausgedacht? Kommissar Nils Trojan steht vor einem Rätsel. Die Ermittlungen verkomplizieren sich erheblich, als ausgerechnet die Frau seines Vorgesetzten in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Hat Theresa die Morde begangen oder ist sie auch ein Opfer? Nils Trojan ermittelt unter Hochdruck und gerät so selbst in das Visier des Täters.

Dies war mein erstes Buch von Max Bentow, aber sicherlich nicht das letzte! Der Schreibstil des Autors ist schnörkellos und geradlinig, die Protagonisten sind anschaulich beschrieben und durchaus sympathisch. Ihre Schwächen lassen sie menschlich wirken. Die vielen Perspektivwechsel tragen zu einem guten Lesefluss bei und lassen den Leser in die Gedankenwelt der einzelnen Personen eintauchen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, ich konnte das Buch fast nicht aus den Händen legen.

Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings nicht ganz leicht, da doch sehr viele Personen gleichzeitig auftauchen und ich anfangs Probleme hatte, die verschiedenen Pärchen und Liebesaffären auseinander zu halten.

Richtig fesselnd wurde es, als Theresa Landsberg in den Mittelpunkt rückte. Sie schleppt seit Kindertagen ein grausiges Geheimnis mit sich herum und scheint geistig sehr verwirrt zu sein. Obwohl ich nie an ihrer Unschuld zweifelte, war ich doch sehr gespannt, wie der Autor diese Situation entschlüsseln würde. Es war ziemlich schnell durchschaubar, dass sie reingelegt werden sollte, trotzdem tat dies der Spannung meiner Meinung nach keinen Abbruch. Die psychologischen Spielchen, die der Täter mit Theresa trieb, waren sehr perfide und trieben sie fast in den Selbstmord.

Mir wurde allerdings nicht ganz klar, wie die Opfer ausgesucht wurden. Denn diese Staubsauger-Kamera wurde ja gezielt bei den zukünftigen Opfern platziert, sodass der Täter bereits vor der Überwachung der Opfer gut über deren Leben Bescheid wissen musste. Wie hat er das angestellt? Wenn man in ein Lese-Abo für eine Zeitung einwilligt und einen Staubsaugerroboter als Willkommensgeschenk erhält, ist das schon seltsam genug. Da gibt man doch wohl kaum auch noch seinen Beziehungsstatus und das Alter der beiden Partner an? Das erscheint mir dann doch irgendwie unglaubwürdig … Ich weiß nicht, ob mir etwas entgangen ist, aber die Auswahl der Opfer bleibt mir ein Rätsel.

Insgesamt fand ich das Buch allerdings sehr gelungen. Der tolle Schreibstil des Autors lässt einen leicht über einige Ungereimtheiten hinwegsehen.

Ich vergebe 4 Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Wölkchens Freitags Fragen #99/2

Auch wenn eigentlich schon Samstag ist: hier kommen noch ganz schnell die Antworten zu Wölkchens Freitags Fragen #99.

Die Bücherfrage:

Welches war als Kind dein Lieblingsbuch?

Als ich diese Frage gelesen habe, wusste ich nicht gleich eine Antwort. Aber die Nachfrage bei meiner Mutter hat dann bestätigt, woran ich mich selbst zu erinnern glaubte. Damals gab es ein Wimmelbuch mit ganz vielen Situationen im Straßenverkehr. Auf jeder Seite waren Autos, Lastwagen, … abgebildet und irgendwo versteckte sich ein kleiner Käfer: Gucki! Ob Gucki wirklich so hieß oder bloß von meinem Bruder und mir diesen Namen verpasst bekam, das weiß ich leider nicht mehr. Und an den Titel des Buch kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Vielleicht müsste ich mal auf dem Dachboden nach Gucki suchen.

edit: Töchterchen war mit Oma auf dem Dachboden und hat Gucki – ja er heißt wirklich so – gerettet! Wie sie die letzte halbe Stunde verbracht hat, brauche ich euch nicht zu erzählen, oder? Dem Buch sieht man übrigens an, dass es ein Lieblingsbuch war und sehr oft von zwei Kleinkindern durchgeblättert wurde. 😉

Die private Frage:

Hast du Angewohnheiten die andere in den Wahnsinn treiben? – Falls ja, welche?

Ich hoffe nicht, dass ich meine Mitmenschen in den Wahnsinn treibe. Allerdings weiß ich, dass ich manchmal recht anstrengend sein kann, weil ich mir selbst immer sehr hohe Ziele setze und dann unzufrieden bin, wenn ich sie nicht erreiche oder mich und meine selbst nicht „gut“ genug finde.

Und dann das kreative Chaos zuhause… da muss ich mir auch zuweilen (berechtigterweise) einen kleinen Seitenhieb gefallen lassen. Aber irgendwo habe ich jetzt so ein schönes Zitat gelesen, in dem es hieß, dass das kein Chaos ist, sondern überall Ideen rumliegen. Das klingt doch gleich positiver! 😉

Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch ist euer „Schatz“ aus Kindertagen? Und wie steht es bei euch mit nervtötenden Angewohnheiten?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Véro

Motivationswochenende

Die liebe Bücherfaehe aus dem Buchsalon hat zum Motivationswochenende aufgerufen, und da ich eindeutig auch zu den  „Aufschieberitis-Geplagten“ und „Morgen-ist-auch-noch-ein-Tag-Gurus“ gehöre, habe ich mich entschieden, im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten an dieser Aktion teilzunehmen.

Tag 1

Eigentlich ist die Liste ellenlang… sowohl privat als auch beruflich sind in letzter Zeit ein paar Dinge liegengeblieben, die nicht dringend erledigt werden mussten und deshalb immer weiter aufgeschoben wurden. Wirklich dringend ist deshalb keine meiner Aufgaben, bei manchen  wäre es sogar nicht schlimm, wenn sie überhaupt nicht erledigt würden, aber mit Sicherheit wird es ein gutes Gefühl sein, wenn ich das Resultat sehe oder in Händen halte.

Warum ich bei dieser Aktion mitmache, lässt sich ganz einfach beantworten: Ich denke, dass das gemeinsame Abarbeiten der To-Do-Liste zusätzliche Motivation verschafft und die Tatsache, dass ich hier darüber berichte, mich auch ein wenig dazu zwingt, die Aufgaben wirklich abzuhaken.

Da ich zum Teil dieses Wochenende nicht zu Hause sein werde, möchte ich meine To-Do-Liste für den Anfang recht übersichtlich halten. Ich habe mir vorerst 5 Aufgaben ausgewählt, die ich hoffentlich alle heute abhaken kann. Ich habe mich bewusst für diese 5 Aufgaben entschieden, da ich nicht schon von Beginn an überfordert sein möchte von meinen Ansprüchen an mich selbst. Deshalb sind „nur“ folgende Aufgaben auf meiner To-Do-Liste gelandet:

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  1. Seit geraumer Zeit stapeln sich Unterrichtsvorbereitungen und Arbeitsblätter bei mir, die ich heute endlich abheften möchte. erledigt!
  2. Bonny und Christine werden sich hoffentlich darüber freuen, wenn ich meinen Teil des Post für die Juni-Neuerscheinungen ganz vorbereitet habe. erledigt!
  3. Da der Wäscheberg immer höher wird, habe ich mir fest vorgenommen, heute wenigstens eine Stunde lang zu bügeln  erledigt!
  4. Ich möchte endlich meine neue Nähmaschine ausprobieren und eine Buchhülle nähen. erledigt!
  5. Auch was mein aktuelles Buch angeht, möchte ich heute ein wenig weiterkommen. die ersten 11 Kapitel habe ich gelesen und da die Kapitel recht kurz sind, hoffe ich heute wenigstens 10 weitere zu schaffen.

Wie bereits erwähnt könnte ich diese Liste mit Sicherheit noch erweitern… Aber vorerst will ich diese 5 Punkte in Angriff nehmen. Ob mir das gelingt?

Wie sieht es bei euch aus? Welche unerledigten Dinge könntet ihr in Angriff nehmen?

(Der geniale Post-it-Block ist übrigens von  Ricarda von „Pech und Schwefel„. In ihren „Packendes für mich“-Paketen gibt es immer wieder solche wunderschöne Artikel. Schaut doch mal bei ihre vorbei.

Update 23:46

Gerade eben habe ich die Nähmaschine ausgeschaltet. Ich habe heute leider keine einzige Seite gelesen, aber immerhin sind alle anderen Aufgaben erfüllt. Der Wäschehaufen ist erheblich kleiner geworden und auch der riesige Haufen Blätter ist geordnet und abgeheftet. Ein bisschen werde ich jetzt noch lesen, aber 10 Kapitel schaffe ich sicher nicht mehr, zumal ich morgen sehr früh raus muss (weshalb ich auch morgen nicht werde teilnehmen können. Vielleicht verlängere ich dann einfach bis Montag… schließlich bin ich jetzt ganz zufrieden, dass alles andere erledigt ist, was ich mir vorgenommen hatte. Außerdem haben wir vom schönen Wetter profitiert und waren lange auf dem Spielplatz. Darüber freut sich das Töchterchen mehr, als über die gebügelte Wäsche. 😉

Die fertige Buchhülle möchte ich euch aber auch noch zeigen:

 

Bevor ich mich jetzt mit meinem Buch hinlege, möchte ich noch schnell die Tagesfrage beantworten. In letzter Zeit bin ich wohl eher ein Nachtschwärmer, allein schon bedingt durch die Tatsache, dass ich viele Arbeiten erst erledigen kann, wenn meine Töchter schlafen. Allerdings hoffe ich, dass sich das wieder mehr auf den Tag verlagert, denn die Nächte werden dann doch irgendwann zu kurz. 😉

Tag 2

Am Samstag konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich den ganzen Tag in Köln verbracht habe.

Die Tagesaufgabe werde ich jedoch einfach auf Tag 3 übertragen, da sie sich ganz gut mit anderen Aufgaben kombinieren lässt.

Bevor ich meine Aufgaben von Tag 3 in Angriff nehme, möchte ich jedoch noch schnell die zweite TAgesfrage beantworten.

Da muss ich (leider) auch zugeben, dass dies das Handy ist. Zu oft sehe ich nach, ob keine Email eingegangen ist, niemand eine SMS geschickt hat, ein Blogbeitrag kommentiert wurde, …  Auch die beiden Töchter sorgen tagsüber immer für Ablenkung, aber diese Art Ablenkung gehört wohl zum Alltag einer Mutter dazu. 🙂

Tag 3

Nachdem bis jetzt „Familienzeit“ angesagt war, möchte ich mich nun noch einmal

Da ich am Freitag mit Ausnahme meines Lesevorhabens alle Aufgaben erledigen konnte, die ich mir vorgenommen hatte, möchte ich mir für heute eine neue To-do-Liste schreiben. Und weil sich gezeigt hat, dass ich es auf diese Weise schaffe, Dinge abzuhaken, die schon viel zu lange herumliegen, habe ich mir folgende Aufgaben ausgesucht:

  1. Unterrichtsvorbeitungen: Das Grundgerüst und die Ideen für die morgigen Unterrichtsstunden stehen; allerdings müssen sie noch vorbereitet werden und Anschlussübungen geplant werden. erledigt!
  2. Korrekturen: hier schaffe ich es immer wieder, einige Korrekturen über Tage zu „verdrängen“ beziehungsweise auf den nächsten Tag zu schieben, so dass meine Mappe am Ende des Tage nie ganz leer ist. Das soll sich heute ändern!
  3. Beide Töchter sind gewachsen und in ihren Kleiderschränken tummeln sich einige Kleidungsstücke, die inzwischen zu klein geworden sind. Wenigstens einen der beiden Kleiderschrönke möchte ich heute ausmisten. erledigt! Der Kleiderschrank der ältesten Tochter sieht nun wieder schön ordentlich aus.
  4. Das Datum, bis zu dem alle Pakete  bei der Midsommarwichtelaktion bei LovelyBooks  abgeschickt worden sind, rückt näher. Ich möchte daher mein Paket so weit fertig stellen, dass ich damit zur Post kann. erledigt! Hach, ich bin schon ganz gespannt auf das Feedback meines Wichtelkindes!
  5. Da ich am Freitag kaum zum Lesen gekommen bin, möchte ich dies heute nachholen.

Das Handy liegt nun im Flur, gleich werde ich hier den Internetbrowser schließen (den Computer brauche ich bei den Unterrichtsvorbereitungen) und dann kann es los gehen! 😉

Update 22 Uhr 49

Zeit für ein Fazit!

Obwohl ich an diesem Wochenende nur am Freitag und heute Nachmittag richtig Zeit hatte, um am Motivationskorb teilzunehmen, bin ich doch recht zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Meine Korrekturen habe ich noch nicht ganz abgearbeitet, aber das werde ich noch schaffen und gelesen habe ich auch schon ein bisschen, so dass ich auch heute meine Ziele fast komplett erreicht habe.

Auf jeden Fall hat mir diese Aktion sehr dabei geholfen, einiges abzuarbeiten, was ich schon lange hätte tun sollen. Die Tatsache, dass andere mitlesen, gab mir zusätzliche Motivation, weil ich nicht in die Situation kommen wollte, zugeben zu müssen, etwas nicht geschafft zu haben.

Ich bedanke mich bei meinen Mitstreitern Elena, Jasmin, Neyasha und natürlich auch bei Jenny für die tolle Aktion und bin gerne ein weiteres Mal dabei!

Véro

Ein Familie droht ausgelöscht zu werden

Ein guter Tag zum LebenJoe O’Brien hat alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht: eine tolle, gesunde Familie, einen Beruf der ihm Spaß macht, ein gemütliches Heim und viele Freunde. Doch auf einmal benimmt Joe sich immer seltsamer. Er vergisst Dinge, schreibt chaotische Polizeiberichte und bewegt sich seltsam, fast schon unkontrolliert. Auf Drängen seiner Frau, begibt Joe sich zum Arzt und erhält dort die erschütternde, völlig unerwartete Diagnose: Huntington.

„Huntington war nicht einmal ein Teil seines Wortschatzes und schon gar nicht eine Möglichkeit. Jetzt ist es seine Wirklichkeit.“ (S.124)

Nur langsam begreift Joe die Ausmaße dieser Diagnose, denn nicht nur seine eigene Lebenszeit wird drastisch reduziert, auch seine Kinder sind in Gefahr. Denn Chorea-Huntington ist eine vererbbare Krankheit, die Gefahr sie zu erben steht bei 50%. Hat Joe diese Last auf seine Kinder übertragen? Die Familie muss nun lernen, diese neue, grausame Realität zu akzeptieren und damit zu leben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und direkt. Die Protagonisten wirken sehr authentisch und ich litt zu jeder Zeit mit ihnen. Das Buch regt zum Nachdenken an und die düsteren Zukunftsperspektiven der Kinder gingen mir wirklich an die Nieren. Ich fand es auch toll, dass die Krankheit zu Beginn eines neuen Abschnitts des Buches erklärt wird, losgelöst vom Geschehen. Das trägt zu einer objektiveren, nüchterneren Einschätzung der Krankheit bei und hilft dem Leser, sich intensiver mit Chorea-Huntington auseinander zu setzen.

Auch die Entwicklung der Krankheit fand ich sehr geschickt eingefädelt. Bereits zu Beginn merkt der Leser, dass Joe die ersten Symptome entwickelt. Allerdings ist dies für die Familie noch nicht erkennbar, sondern sie tut es als Schusseligkeit oder Übermüdung ab. Erst 7 Jahre nach dem ersten Anfall schickt Rosie ihren Mann zum Arzt und so wird diese todbringende Krankheit bei Joe entdeckt. Ich fand es sehr bewegend, wie Joe im Nachhinein über seine Mutter nachdenkt und sie um Verzeihung bittet. Sein ganzes Leben lang dachte er, dass sie sich durch ihren Alkoholkonsum um den Verstand gebracht hat. Jetzt erst erkennt er, dass auch sie eine Huntington-Patientin war.

Verständlicherweise wirft diese Diagnose die ganze Familie aus der Bahn. Besonders die Kinder quälen sich mit der Frage, ob sie einen Gentest machen sollen und somit Klarheit über ihren Gesundheitszustand zu erhalten. Diese schreckliche Erfahrung bringt die Geschwister, vor allem Meg und Katie, wieder näher zusammen. Im Verlauf des Buches erhält der Leser Einblick in Katies Gedanken, die sehr schonungslose Perspektiven ihrer eigenen Zukunft aufzeigt.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Menschen, im Laufe seines Lebens von einem Blitz getroffen zu werden, liegt bei eins zu 126 000, die Wahrscheinlichkeit zu ertrinken bei eins zu tausend. Bei einem Autounfall zu sterben, eins zu hundert. An Krebs zu sterben, eins zu sieben. Aber ihre Wahrscheinlichkeit, an Huntington zu sterben, eins zu zwei.“ (S.165)

Interessant fand ich auch den Bezug zur Religion. Zu Beginn des Buches macht Joe sich gerne mal über Rosie lustig, da sie streng religiös ist und überall Engel und kirchliche Figuren stehen hat. Doch im weiteren Verlauf seiner Krankheit klammert Joe sich immer mehr an die Hoffnung, dass doch jemand über ihn wacht. Er beginnt sogar wieder zur Kirche zu gehen. Zur gleichen Zeit kommen Rosie immer mehr Zweifel an ihrem Glauben. Denn wie kann Gott es zulassen, dass eine gute, gläubige Familie derart zu leiden hat? Die Religion spielt also schon eine Rolle in der Handlung, nimmt aber keinen übertriebenen Stellenwert ein und wird somit nicht zum Störfaktor. 

Nur das Ende des Romans fand ich etwas unglücklich. Das ganze Buch dreht sich um den Umgang mit der Krankheit und auch Katies Ängste und Ansichten spielen eine sehr zentrale Rolle. Es hätte mich also gefreut zu erfahren, ob sie von der Krankheit betroffen ist oder nicht. Ich bin tendenziell kein großer Fan eines offenen Schlusses, wenn das Buch nicht fortgesetzt wird. Daher hat dieses abrupte Ende mir nicht gefallen.

Insgesamt hat „Ein guter Tag zum Leben“ mir gut gefallen und daher vergebe ich 4 Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Fernreise, Liebe inklusive

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Zum Inhalt:

Nachdem ihr Ehemann Lukas sie wegen einer anderen verlassen hat, macht die 26-jährige Lena  sich  auf zu einer 7-monatigen Weltreise. Gleich auf der ersten Etappe begegnet sie dem gutaussehenden Roman, der sie sehr an ihren Ex erinnert. Zu allem Überfluss schlägt Roman die gleiche Route ein wie Lena…

Meine Meinung:

Mir hat dieser Roman recht gut gefallen. Die  Geschichte liest sich sehr gut und es macht Spaß, die Reisegruppe auf den verschiedenen Etappen zu begleiten. Besonders zu Beginn des Romans hat man als Leser das Gefühl, selbst ein Teil dieser Reisegruppe zu sein. Die Landschaften und Kulturen sind gut beschrieben und man merkt, dass die Autorin die verschiedenen Schauplätze der Geschichte selbst besucht hat; gegen Ende Romans werden diese Beschreibungen jedoch weniger detailliert, was eigentlich schade ist.

Was die Protagonisten der Geschichte angeht, so schafft die Autorin es, eine bunte Mischung zusammenzuwürfeln, wobei eigentlich jeder mit seinen privaten Problemen oder seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

Die Tatsache, dass die Reisegruppe sich zwischenzeitlich immer wieder teilweise trennt, neu zusammensetzt, wieder zusammen findet, … gestaltet die Geschichte sehr abwechslungsreich.

Zwar ist die Geschichte teilweise etwas vorhersehbar, aber dennoch wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig und manche unvorhergesehene Entwicklung tritt ein.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem der Epilog, in dem die Autorin ihre Protagonisten Emails schreiben lässt, um sämtliche  offene Fragen zu beantworten.

Ich vergeben 4 Papierblumen für diesen Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte.

Hier geht es zur  Homepage der Autorin

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Véro

 

Leselaunen #3

Es ist wieder Mittwoch: Zeit für die Aktion „Leselaunen“ von Novembertochter. Jede Woche geht es darum, das aktuelle Leseverhalten ein bisschen zu beschreiben und dazu 4 Fragen zu beantworten. Hier kommt mein Beitrag für diese Woche:

aktuelles Buch

Eigentlich… keines! Ja, ihr habt richtig gelesen! Ich befinde mich gerade „zwischen den Büchern“! Heute Nacht habe ich solange gelesen, bis ich mein Buch abgeschlossen hatte und nun weiß ich nicht so richtig, welches Buch ich als nächstes lesen soll; dabei ist die Auswahl recht groß.

Zuerst aber zum abgeschlossenen Buch: Ich durfte an der Leserunde zu „Sommer am Horizont“  von Kerstin Böhm teilnehmen. Der Roman hat mir ganz gut gefallen und ein bisschen Fernweh habe ich nun auch. Meine Rezension folgt in Kürze.

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Dann zur Auswahl für das nächste Buch: Ich habe auf meiner Monatsliste noch die beiden Bücher der LovelyBooks-Challenge „Ich entscheide, was du liest Mai + Juni“ stehen. Dabei handelt es sich um „Die Einsamkeit der Primzahlen“ und „Marley und ich“. Irgendwie kann ich mich aber nicht entscheiden und überlege sogar, etwas ganz anderes zu lesen… immerhin ist ja noch ein bisschen Zeit bis Ende Juni. Auf meinem Kindle sind noch ein paar Ebooks, die ich bei Verlosungen gewonnen habe: „Seezeichen 13“, „M.O.R.D“ – Band 1-3 und heute Morgen kam „Remexan“ dazu, bei dem ich auch an der Leserunde teilnehmen werde. Und dann schwirrt da noch der Gedanke umher, einfach mal was ganz anderes zu lesen… so richtig nach Lust und Laune, ohne Challenge oder Leserunde. 😉 Vielleicht helft ihr mir ja bei der Entscheidung.

momentane Lesestimmung

Bis gestern war die Lesestimmung ganz gut, die letzten gelesenen Bücher haben mir gut gefallen und dementsprechend viel und gerne habe ich gelesen. Nun habe ich dieses „Entscheidungsproblem“, aber danach geht es bestimmt wieder besser!

Lieblingszitat

Was für den einen eine Lektion ist, ist für den anderen einfach nur eine Geschichte. Aber oft ist die Geschichte des einen für den anderen eine Lektion.

Cecelia Ahern – Zeit deines Lebens

und sonst so?

Die Ferien sind vorbei und ich habe wieder mehr zu tun… eigentlich mehr als ich Zeit habe. In meinem Kopf schwirren viele Ideen für Nähprojekte umher, die ich gerne umsetzen würde, für die ich jedoch nicht so recht Zeit finde. Manche haben sogar mit Büchern zu tun. 😉

Außerdem bereite ich gerade mein Paket für die Midsommar-Wichtelaktion bei LovelyBooks vor und entdecke, wie viele Bücher man für wenig Geld kaufen kann, wenn es nicht immer „neu“ sein muss. Insgesamt macht es mir sehr viel Spaß, das Paket zu packen und ich hoffe mein Wichtelkind wird sich richtig freuen.

Ich durfte mich übrigens auch heute über ein Päckchen freuen… mehr dazu später bei den Neuzugängen.

Und dann wäre da natürlich noch der Blog. Auch da gibt es weitere Ideen, die vorbereitet und umgesetzt werden wollen.

Manchmal sind die Tage einfach zu kurz 😉 Wie geht es euch momentan? Wie ist eure „Leselaune“?

Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Woche!

Véro

Die Rache eines Psychopathen (1. Fall für Alex Recht)

AschenputtelEin grausames Verbrechen erschüttert Stockholm: Unter dubiosen Umständen wird ein kleines Mädchen aus einem Zug entführt! Doch schnell glaubt die Polizei in dem flüchtigen, gewaltbereiten Vater des verschwundenen Kindes den Täter ausgemacht zu haben. Lediglich Frederika Bergmann, Neuzugang im Ermittlerteam um Alex Recht, glaubt nicht an diese „einfache“ Klärung des Falles. Da sie aber von ihren Kollegen kaum respektiert wird, schenkt niemand ihren Gedankengängen Glauben. Die Ermittlungen kommen nur sehr langsam voran und erst nach einiger Zeit, wird der Tatverdacht der Entführung gegen den Vater fallengelassen. Erst jetzt rückt Frederikas anfängliche Theorie in den Mittelpunkt der Ermittlung. Doch es ist zu spät! Ein weiteres Kind wurde entführt und tot aufgefunden. Der Polizei läuft die Zeit davon!

Mit „Aschenputtel“ ist Kristina Ohlsson ein gelungenes Debüt und der spannende Auftakt zu einer vielversprechenden Krimi-Reihe gelungen. Sie zeichnet sich durch einen schnörkellosen, klaren Schreibstil aus und die wechselnde Erzählperspektive erhöht die Spannung und den Lesefluss.

Interessant fand ich es, dass die Ermittlertruppe erst im Laufe der Ermittlungen zu einer Einheit zusammenwächst. Zwar arbeiten Recht und Rydh schon länger zusammen, doch die neue Kollegin Bergmann ist anfangs eine unbeliebte Kollegin, der man kaum etwas zutraut. Sie gilt als reine Analytikerin, ohne Intuition und Leidenschaft. Nur langsam erarbeitet sie sich die Achtung und den Respekt ihrer männlichen Arbeitskollegen und wird schließlich als vollwertiges Teammitglied angesehen.

Die Einblicke in die gestörte Psyche des Täters und seiner „Puppe“ Jelena gefallen mir gut, da es dem Fall Tiefgang verleiht. Man merkt sehr früh, dass der Täter ein gestörter Psychopath ist, der mit eine ungeheure Macht über seine „Puppe“ verfügt. Er belohnt sie solange sie ihm gehorcht, misshandelt sie brutal sobald sie Schwäche zeigt oder einen Fehler begeht.

„Vorsichtig strich er ihr über den Rücken. Aus Versehen – oder vielleicht weil er die Verletzungen, die er ihr zugefügt hatte, wirklich nicht sah – strich er über einen der ganz frischen Blutergüsse.“ (S.13)

Die verstörte junge Frau, genannt „Puppe“, hilft dem Täter in seinem Kampf gegen Mütter, die es nicht verdienen ein Kind zu haben, da sie seiner Ansicht nach Schuld auf sich geladen haben. Als Strafe entführt das ungleiche Verbrecherpärchen die Kinder und tötet sie. Dabei nimmt Jelena eine aktive Rolle ein und man weiß nicht, ob sie von diesem Kampf überzeugt ist, oder ob ihr Handeln auf einer Art Gehirnwäsche durch den Täter basiert.

„Das Geschöpf abwerfen, dachte sie.“ (S.151)

Sie stellt ihr Tun zu keiner Sekunde in Frage, doch ihr Wille wurde schon vor langer Zeit gebrochen, ihre Persönlichkeit durch die vielen, schweren Misshandlungen zerstört. Ist sie, zumindest der Mittäterschaft, schuldig? Oder ist sie „nur“ Opfer?

„Ich hätte jede nehmen können, Puppe […] Jede, Puppe. Aber ich habe dich auserwählt. Und wenn du mich enttäuschst, dann nehme ich eine andere!“ (S.187)

Es störte mich allerdings, dass die Ermittler so lange brauchten, um hinter das Geheimnis der Mütter zu kommen. Bereits als die Rede von dieser geheimnisvollen, verlängerten Reise von Lilians Mutter war, keimte in mir der Verdacht auf, dass die junge Frau eine Abtreibung vornehmen ließ. Zudem stand auf Lilians Stirn „Unerwünscht“. Ab diesem Zeitpunkt hegte ich keinen Zweifel mehr daran, dass der Mörder in diesem Fall Frauen bestraft, die eine Abtreibung hatten. Warum gelang es den Ermittlern nicht, diese relativ leicht nachvollziehbare Schlussfolgerung zu ziehen?

Die Vorgehensweise des Täters wurde plausibel erläutert und ergab in dessen Augen auch Sinn. Die schwierige Kindheit des Täters soll aber auf keinen Fall als Entschuldigung für seine Taten herhalten, denn absolut nichts kann einen Mord rechtfertigen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen und ich habe mir auch schon die weiteren Bücher der Reihe gekauft!

Ich gebe diesem Buch 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

 

Der LovelyBooks-Effekt

Ja, es gibt ihn, … den LovelyBooks-Effekt. Es ist nun knapp 5 Monate her, dass ich mich auf www.lovelybooks.de angemeldet habe, und während der letzten Tage habe ich mehrmals darüber nachgedacht, inwiefern mein Leseverhalten sich dadurch verändert hat. Und ich war selbst doch sehr erstaunt, wie sehr sich diese Anmeldung auf mich ausgewirkt hat.

Etwas gleich vorweg: Ohne www.lovelybooks.de würde es diesen Blog in seiner jetzigen Form nicht geben. Zwar schwirrte sowohl bei Bonny als auch bei mir selbst schon öfter der Gedanke an einen Blog im Hinterkopf umher, jedoch hätte wohl keine von uns beiden den Schritt so schnell gemacht, wäre da nicht diese Online-Spielrunde zu „Die Werwölfe von Düsterwald“ gewesen, bei der Bonny und ich uns im Lager der Werwölfe kennengelernt haben.

Was mein Leseverhalten angeht, so hat sich so manches geändert. Zwar habe ich schon immer gerne und viel gelesen, aber seit Ende Dezember lese ich wieder sehr viel mehr (27 Bücher in den letzten 5 Monaten) und bin eigentlich selten ohne Buch unterwegs.  Auf langen Autofahrten, im Wartezimmer beim Arzt, beim Stillen der Baby-Tochter, … mittlerweile ist wieder überall ein Buch dabei. Zum Teil hat das sicher damit zu tun, dass ich an verschiedenen Challenges bei Lovelybooks teilnehme:

Auch die verschiedenden Überraschungs- und Tauschthreads tragen dazu bei, dass ich mehr lese, da ich manche Bücher erst selbst lesen muss, bevor sie vertauscht werden können oder ich jemanden mit einem seiner Wunschbücher überraschen kann. Und ich will ja nicht dafür verantwortlich sein, dass ein anderer Bücherwurm zu lange auf sein Paket warten muss.

Zwischenmenschlicher Nebeneffekt der Überraschungs- und Tauschthreads: Der Kontakt zu der Verkäuferin in der Poststelle und zu der Dame an der Paketannahmestelle hat sich intensiviert. 😉

Mir ist allerdings auch bewusst geworden, dass ich die Auswahl meiner Bücher anders treffe. Bis vor Kurzem konnte ich mich oft nur schwer entscheiden, welches Buch ich als nächstes lesen sollte… nun nehmen mir die Vorgaben der einzelnen Challenges oder die Lesewünsche anderer Leser diese Entscheidung sehr oft ab. So gibt die „Regenbogen-Bücher-Challenge“ mir jeden Monat ein Buch vor, und auch bei der  „Ich entscheide, was du liest – Challenge“ bestimmt ein anderer Leser ein bis zwei Bücher, die ich für den jeweiligen Monat auf meine Leseliste setze. Es ist eine Weile her, dass ich ein Buch nur deshalb gelesen habe, weil mir gerade genau danach der Sinn stand. Was aber nicht heißen will, dass ich Bücher gelesen habe oder lesen musste, die mir nicht zugesagt haben.

Und dann wären da ja noch diese Buchverlosungen mit den daran gekoppelten Leserunden, an denen man zeitnah teilnehmen soll. Bisher habe ich auf diese Weise sieben Bücher gewonnen, drei weitere gab es entweder als Zugabe oder der Autor stellte mir die Ebook-Version als „Entschädigung“ zur Verfügung, weil es mit dem Gewinn der Printversion nicht geklappt hat. So füllt sich meine Leseliste jeden Monat ganz von selbst.

Was sich ebenfalls geändert hat, ist die Art und Weise, wie ich mir meine Bücher in der Buchhandlung aussuche. Bisher habe ich Bücher mit ansprechendem Cover näher betrachtet, den Klappentext gelesen, und dann entschieden, ob mir das Buch zusagt oder nicht. Nun kommen weitere Kriterien hinzu… Die Farbe des Covers spielt eine Rolle und nicht selten überlege ich mir schon beim Anblick eines Buches, in welche Kategorie ich es bei den verschiedenen Challenges einordnen könnte. Vor ein paar Tagen habe ich  mich sogar dabei erwischt, dass ich ein Buch ausgewählt habe, weil der Hauptprotagonist einen Diamantnamen (Vorname und Nachname beginnen mit dem gleichen Buchstaben) hat… immerhin gibt das Zusatzpunkte bei der „ABC-Challenge“ der Protagonisten. Und bevor jetzt jemand denkt, ich sei komplett übergeschnappt: keine Angst, ich habe mir noch kein Buch gekauft, das nicht zu meinen Lesevorlieben passt oder mich gar nicht anspricht, bloß weil es bei irgendeiner Challenge Zusatzpunkte dafür geben könnte. (Ich werde im Rahmen der „Regenbogen-Bücher-Challenge“ für den Monat Juni kein Buch von Rosamunde Pilcher lesen ;-)) Und wenn dann doch einmal die Motivation fehlt, das Buch nicht so gut ist wie erhofft, … dann hilft der Austausch im Rahmen der verschiedenen Aktionen und Challenges einem doch zuweilen dabei, neuen Lesemut zu schöpfen.

Aber nicht nur was mein Kaufverhalten bei Büchern angeht, hat sich etwas verändert. Insgesamt achte ich nun ständig darauf, ob ich nicht irgendwelche Kleinigkeiten entdecke, die sich besonders gut als Zugabe für meine Bücherpakete eignen, die ich auf die Reise schicke. Der Postkarten- und Teevorrat wächst stetig an und auch Geschenkpapier steht nun häufiger auf der Einkaufsliste.

Zurück zu meinem Leseverhalten. Ich lese nicht nur wieder mehr, sondern auch bewusster. Insbesondere seit ich Rezensionen für diesen Blog schreibe und vermehrt Rezensionen von anderen lese, suche ich bei der Lektüre nach schönen Passagen, die es verdienen zitiert zu werden, achte besser auf den Schreibstil, denke über die Protagonisten nach, … Und ich merke, dass es nicht immer so einfach ist zu entscheiden, wie die Bewertung für ein Buch schlussendlich ausfällt. Manchmal fällt es mir noch recht schwer, ein Urteil zu fällen, zumal wenn ich weniger überzeugt von einem Buch bin und dies dann auch sagen soll. Der nächste Schritt ist wohl das Anschaffen und Führen eines Notizbuches, um meine Gedanken während des Lesens aufschreiben zu können und die Handtasche wird noch schwerer werden. 😉

Doch nicht nur auf den Inhalt der Bücher achte ich bewusster. Auch mit den Büchern selbst gehe ich viel achtsamer um. Mir selber macht es eigentlich wenig aus, wenn ein Taschenbuch Leserillen hat, einen Knick oder irgendwo ein kleiner Fleck zu sehen ist. Solange der Zustand des Buches recht gut ist, ist das für mich in Ordnung; immerhin geht es mir ja um die Geschichte im Buch. Nun habe ich aber in den diversen Tauschgruppen gemerkt, dass viele Leser Bücher nur tauschen wollen, wenn sie keine Leserillen oder ähnlichen Mängeln haben. Dies hat zur Folge, dass ich meine Bücher nun fast mit Samthandschuhen anfasse und wieder mehr Lesezeichen benutze. Bücher aufgeschlagen verkehrt herum irgendwo hinzulegen führt schließlich auch zu Leserillen.

Auch was meine Bücherstapel hier zu Hause angeht, hat sich einiges in den letzten Wochen getan. Während der Stapel der gelesenen Bücher (sehr) langsam schrumpft, weil immer wieder ein Buch sich als Tausch- oder Überraschungsbuch auf den Weg zu einem anderen Leser macht, wird der Stapel der ungelesenen Bücher aus dem gleichen Grund größer. Und auch die Wunschliste wächst an, da ich immer wieder auf den Profilen anderer Leser oder bei den Buchverlosungen tolle Bücher entdecke, die ich gerne lesen würde.

Spätestens jetzt gibt mir wohl jeder recht, wenn ich sage: „Ja, es gibt ihn, … den LovelyBooks-Effekt.“

Manch einer von euch kann das bestimmt bestätigen und hat ähnliche Erfahrungen machen können. Ich würde ich freuen, darüber zu lesen!

Véro

Neuzugänge April + Mai 2016

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Zugegeben, manchmal fühle ich mich, wie Holly Golightly…Was für sie die Auslage bei Tiffanys ist, ist für mich das Schaufenster einer Buchhandlung. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass ich mich nicht nur mit dem Anblick zufriedengebe und selten nur davor stehen bleibe.

Und so habe ich in den Monaten April und Mai (ja, ich weiß der Mai ist noch nicht vorbei) auch wieder einige Neuzugänge verzeichnet, die ich hier gerne vorstellen möchte!


City on Fire von Garth Risk Hallberg IMG_2202

  • Autor: Garth Risk Hallberg
  • Verlag: S. Fischer
  • Buchform: gebunden mit Schutzumschlag
  • Preis: 25,00 €
  • Seiten: 1080
  • ISBN: 978-3-10-002243-1

New York City, Neujahr 1977. Ein Schneesturm zieht über die Stadt, Feuerwerk erleuchtet den Himmel und im Central Park fallen Schüsse. Die Ereignisse der Nacht bringen eine Gruppe unvergesslicher Figuren zusammen: Die schwerreichen Erben William und Regan Hamilton-Sweeney, Mercer, der am großen amerikanischen Roman schreibt, die Punk-Kids Sam und Charlie aus der Vorstadt, den besessenen Magazin-Reporter Richard und den Cop Larry. Sie alle leben und lieben hier, in der großen Stadt, die bankrott und gefährlich ist und zugleich vor Energie platzt. Als dann am 13. Juli 1977 die Lichter ausgehen, gerät New York City in den Ausnahmezustand – und nach dem Stromausfall ist kein Leben wie zuvor. Ein großer Roman über Liebe, Betrug und Vergebung, über Kunst, Wahrheit und Rock’n’Roll mitten in New York City – kunstvoll, überbordend, außergewöhnlich.

Diesen Roman haben ich durch den Fischer Leseclub auf lovelybooks.de bekommen. Ich habe im Monat Februar genügend Buchlose sammeln können und habe mich am Ende für diesen Großstadtroman (New York!) von Garth Risk Hallberg entschieden. Ich war mir zwar nicht über die genaue Seitenanzahl im klaren, aber als ich das Buch dann in den Händen hielt, war ich fasziniert und wollte sofort darin blättern. Solltet ihr diesem Roman in der nächsten Buchhandlung begegnen, lohnt sich ein Blick ins Buch! Ich bin schon sehr gespannt auf die Geschichte und die unterschiedlichen Charaktere, die dieser Roman in sich birgt.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Feuer und Flut von Victoria ScottIMG_2200

  • Autorin: Victoria Scott
  • Verlag: cbt
  • Buchform: gebunden mit Schutzumschlag
  • Preis: 16,99 €
  • Seiten: 448
  • ISBN: 978-3-570-16293-4

Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht …

> Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de ertauscht. Ich habe dieses Buch sehr oft gesehen, doch irgendwie habe ich nie den Klappentext gelesen. Bis zu einem bestimmten Tag und dann stand es sofort auf meiner Wunschliste. Die Beschreibung hat mich im ersten Moment an Die Tribute von Panem erinnert, doch letztlich hat mich die Idee mit den Pandora positiv angesprochen. Ich freue mich auf diese Dystopie! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Heartbeats – Meine Zeit mit dir von Shelley CoriellIMG_2203

  • Autorin: Shelley Coriell
  • Verlag: Fischer FJB
  • Buchform: gebunden mit Schutzumschlag
  • Preis: 18,99 €
  • Seiten: 400
  • ISBN: 978-3-8414-2153-1

Chloe hat eine riesengroße Sammlung Second-Hand Pumps und immer ein paar Lakritzschnüre für den Notfall in ihrer Handtasche. Trotzdem ist sie unglücklich. Von ihren besten Freundinnen gemobbt und zuhause stets verbalen Gefechten ausgesetzt, ist aus der immer fröhlichen Chloe plötzlich eine echte „Außenseiterin“ geworden. Und weil der Ärger, wenn er kommt, dicke kommt, wurde sie von ihrer Lehrerin auch noch dazu verdonnert, sich für das kränkelnde Schulradio einzusetzen. Das wird gleich von einem ganzen Haufen freakiger „Außenseiter“ gemacht – und nicht mal die wollen Chloe zu Beginn bei sich haben. Außer einer … Duncan.
Dank des brummigen Jungen mit den schönen Augen, lässt Chloe sich auf die Sache ein – und es wird ihr Leben verändern. Aber nicht nur ihres …

> Auch diesen Jugendroman habe ich durch den Fischer Leseclub auf lovelybooks.de bekommen. Ich habe im März genügend Buchlose gesammelt und durfte mir ein Buch aussuchen. Meine Wahl viel somit auf Heartbeats. Dieser Roman hört sich sehr vielversprend an, mit einer ernsten Thematik und einer Liebesgeschichte.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Dem Glück so nah von Louise WaltersIMG_2204

  • Autorin: Louise Walters
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Buchform: Taschenbuch
  • Preis: 9,99 €
  • Seiten: 351
  • ISBN: 978-3-404-17208-5

Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters – doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen …

Roberta liebt Bücher? Okay. Ich auch! Wer Bücher liebt, der findet sie überall. Da stand ich nun an der Bushaltestelle und war viel zu früh dran und wie es das Buchschicksal wollte, erblickte ich im Schaufenster einer Post- und Lottoannahmestelle/ Zeitungskiosk die Worte PREISREDUZIERTE MÄNGELEXEMPLARE und einen hohen Stapel Bücher. Wer kann da schon ‚Nein!‘ sagen? Ich jedenfalls nicht und so habe ich mich für nur EIN Buch entschieden… NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Bis ich bei dir bin von Emily HainsworthIMG_2205

  • Autorin: Emily Hainsworth
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Buchform: Taschenbuch
  • Preis: 8,99 €
  • Seiten: 285
  • ISBN: 978-3-641-09976-3

Der achtzehnjährige Camden Pike trauert um seine große Liebe Viv. Seit sie bei einem Autounfall ums Leben kam, für den er sich zudem selbst die Schuld gibt, würde er alles dafür tun, Viv noch ein einziges Mal sehen zu können. Immer wieder besucht er die Unfallstelle und kann zuerst nicht glauben, was er dort eines Tages sieht: Ein Mädchen erscheint wie aus dem Nichts, und sie zeigt ihm den Weg in eine parallele Welt – eine Welt, in der Viv noch lebt …

> Dieser Roman hat ein wirklich wunderschönes Cover. Ich mag die Farben unheimlich gerne. Auch dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de ertauschen können und bin schon sehr gespannt auf diese Geschichte. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Brooklyn von Colm TóibínIMG_2206

  • Autor: Colm Tóibín
  • Verlag: dtv Verlag
  • Buchform: Taschenbuch
  • Preis: 9,90 €
  • Seiten: 304
  • ISBN: 978-3-423-08649-3

Die junge Irin Eilis Lacey wandert um 1950 nach Amerika aus, um in Brooklyn Arbeit zu finden. Sie wird Verkäuferin in einem Warenhaus. Die Anpassung fällt schwer, das Heimweh ist groß – bis sie Tony begegnet. Mit dem jungen Italiener an ihrer Seite eröffnet sich eine rosige Zukunft. Da ruft eine tragische Nachricht sie zu ihrer Mutter nach Südirland zurück. In der vertraut-fremden Heimat trifft sie Jim wieder. Eilis muss sich entscheiden.

> Auf diesen Roman freue ich mich ganz besonders! Das erstaunliche war, dass ich bevor ich den Trailer zum gleichnamigen Film entdeckt habe, noch nie etwas von Colm Tóibín und seinem Roman gehört habe. Vom Trailer war ich sofort fasziniert. Aber bevor ich mir den Film anschauen werde (auf DVD), möchte ich unbedingt den Roman gelesen haben! Auch dieses Buch habe ich erfolgreich auf lovelybooks.de ertauschen können!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Eigentlich bist du gar nicht mein Typ von Anna BellIMG_2348 (1)

  • Autor: Anna Bell
  • Verlag: Doemer Knaur
  • Buchform: Klappenbroschur
  • Preis: 9,90 €
  • Seiten: 400
  • ISBN: 978-3-426-52011-6

Abi ist sich sicher, in Joseph ihren Traummann gefunden zu haben. Mit ihm möchte sie alt werden und den Sonnenuntergang in Portsmouth beobachten. Joseph sieht das allerdings etwas anders und verlässt Abi von einem Tag auf den anderen mit der Begründung, sie seien zu verschieden. Abi ist am Boden zerstört und hofft, dass Joseph wieder zur Besinnung kommt. Als er ihr wenige Tage später allerdings eine Kiste mit ihren Sachen vor die Tür stellt, ist es amtlich: Er will nichts mehr mit ihr zu tun haben.
In der Kiste findet Abi eine Bucket-List von Joseph, die sie nie zuvor gesehen hat: „Zehn Dinge, die ich vor meinem 40. Geburtstag getan haben möchte.“ Abi ist sich sicher: Wenn sie die Punkte auf Josephs Liste abarbeitet, wird er erkennen, dass sie die perfekte Frau für ihn ist.
Dummerweise muss man ein sportbegeisterter Adrenalin-Junkie sein, um dabei zumindest ein bisschen Spaß zu haben. Surfen, mit dem Fahrrad an einem Tag um eine Insel radeln, Berge erklimmen und den höchsten Turm der Stadt besteigen? Oh Gott, denkt Abi und spürt, wie ihre Knie allein beim Gedanken daran weich werden. Doch sie gibt nicht auf und nimmt all ihren Mut zusammen. Alte und neue Freunde unterstützen sie, und so wächst Abi mit jeder kleinen und großen Herausforderung ein Stück weit mehr über sich hinaus. Sie ist mutig, verlässt ihre Komfortzone und überwindet Unsicherheiten. Als sie sich schließlich ihrer größten Angst – der Höhe – stellt, erkennt Abi, dass sie nur dann wirklich glücklich wird, wenn sie ihre eigenen Träume lebt. Und in denen spielt Joseph plötzlich gar keine Hauptrolle mehr …

> Diesen Roman habe ich in den letzten Tagen auf vorablesen.de gewonnen. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Erfrischend und sicherlich ein schönes Buch für die kommenden Sommermonate.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE


Unser Himmel in tausend Farben von Amy HarmonHARMON_Unser-Himmel-in-tausend-Farben_200x312px

  • Autorin: Amy Harmon
  • Verlag: Egmont INK
  • Buchform: broschiert
  • Preis: 14,99 €
  • Seiten: 448
  • ISBN: 978-3-86396-0933

 

Georgia kennt Moses‘ Geschichte. Sie weiß, dass er als Baby von seiner Mutter im Waschsalon ausgesetzt wurde und keiner seiner Verwandten ihn haben wollte. Es heißt, er habe Halluzinationen und mache nur Ärger. Als Moses zu seiner Großmutter in das Haus neben Georgias Familie zieht, warnen ihre Eltern sie vor dem geheimnisvollen Jungen, um den sich so viele Gerüchte ranken. Doch Georgia ist siebzehn und kann Moses nicht ignorieren, selbst wenn sie es noch so sehr versucht. Er ist anders, aufregend und wunderschön. Noch nie hat ein Mann solche Gefühle in ihr hervorgerufen. Obwohl Georgia spürt, dass sie mit dem Feuer spielt, lässt sie sich auf Moses ein. Doch dann geschieht etwas, das niemand hätte vorhersagen können. Etwas, das alles verändert. Und Georgia muss erkennen, dass sie die falsche Entscheidung getroffen hat …

> Bereits Unendlich Wir von Amy Harmon hat mich sehr gut unterhalten und war eine schöne Road – Trip Geschichte. Umso mehr freue ich mich auf diesen neuen Roman von der Autorin. Man munkelt er sei sehr gut und ich? Ich kann es kaum erwarten Moses und Georgia besser kennenzulernen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Welche Bücher sind in den letzten Wochen bei Euch eingezogen? Ich bin neugierig und freue mich auf Eure Antworten!

Schöne Lesestunden

Bonny

Mein SuB kommt zu Wort

In unseren ersten Beiträgen war oft die Rede vom „SuB“. Und auch wenn Bonny, Christine und ich Ideen austauschen, Beiträge besprechen, … ist der „Stapel ungelesener Bücher“ oft Thema der liebgemeinten Sticheleien zwischen uns. 😉

So unterschiedlich wir drei sind, so groß sind auch die Unterschiede zwischen unseren SuBs. Christine ist eigentlich bloß stolzer Besitzer eines „Stäpelchens“, während Bonnys SuB und meiner knapp unter bzw. knapp über 100 Bücher hoch sind. Und was mich angeht… so ist das wohl mit einem Eisberg zu vergleichen: In meinem SuB-Regal auf www.lovelybooks.de stehen aktuell 119 Bücher, und das ist nur der Teil des Eisbergs, den man über Wasser sehen kann. Ob das jetzt wirklich nur ein Siebtel der ungelesenen Bücher ist, die  bei uns zu Hause rumliegen, wage ich zu bezweifeln; aber ganz bestimmt ist die „Dunkelziffer“ viel größer als eben diese 119 Bücher.

Nun habe ich beim Stöbern auf anderen Bücherblogs Annas Blog entdeckt. Der SuB spielt in ihrem Blog eine sehr zentrale Rolle und sie hat sich einige schöne Aktionen ausgedacht. An einer dieser Aktionen möchte ich mich in Zukunft, so weit es mir möglich ist, beteiligen. Anna stellt hier jeweils zum 20. des Monats 4 Fragen an den SuB:  3 feste Fragen und eine variable Frage. Mitmachen kann jeder, auch noch nach dem 20. Ich ziehe mich jetzt zurück und lasse meinen SuB zu Wort kommen. 😉

Gemeinschaftsaktion

1. Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)

Wie groß ich wirklich bin… das weiß ich selbst nicht so genau. Ihr kennt das bestimmt: an manchen Tagen vermeidet man es, sich morgens auf die Waage zu stellen oder in den Spiegel zu sehen. Ein weiterer Grund dafür, dass ich nicht so recht weiß wie hoch ich wirklich bin, ist die Tatsache, dass Véro mich aufgeteilt hat und Teile von mir in ihrem Schlafzimmer liegen, andere im Spielzimmer oder im Büro… eigentlich gibt es fast in jedem Zimmer hier wenigstens ein ungelesenes Buch.

Offiziell zähle ich 119 Bücher… fast alles Printausgaben, da Véro nicht so gerne ebooks liest. Diese Zahl wird sich aber bestimmt schnell wieder ändern. Hier schrumpft eigentlich nur der Stapel der gelesenen Bücher… sehr zu meiner Freude, da Véro viele gelesene Bücher gegen neue vertauscht und ich auf diese Weise weiter anwachsen kann.

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen? Zeige mir deine drei neuesten Schätze!

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Nur drei neue Schätze darf ich zeigen? Dabei könnte ich euch doch so viele schöne Bücher zeigen. Aber wenn es nur drei sein sollen, dann zeige ich euch hier meine Neuzugänge, die sich erst gestern zu mir gesellt haben. Eigentlich wollte Véro ja nur EIN Buch in der Buchhandlung abholen, das sie letzte Woche bestellt hatte. „Mama muss die Welt retten“ soll nämlich ihr Juni-Buch bei der Regenbogen-Challenge auf www.lovelybooks.de werden. Aber mit nur einem Buch nach Hause zu gehen, das schafft sie eigentlich fast nie. So hüpften dann auch noch „Und ewig singen die Krabben“ und „Von Erholung war nie die Rede“ in die Einkaufstasche. Beides scheinen Bücher zu sein, die sich hervorragend als Sommerlektüre eignen. Mal sehen, wie lange diese drei Schätze es bei mir aushalten.

3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deiner Besitzerin gefallen?

Erst heute Nachmittag hat mich „Zeit deines Lebens“ von Cecelia Ahern endgültig verlassen. Es hat wohl ein paar Tage gedauert, bis der Roman sich wirklich von mir trennen konnte, aber nun ist er definitiv zu den gelesenen Büchern übergewandert. Naja… ob ich dieses Buch sehr vermissen werde, weiß ich nicht so richtig. Sehr lange war es nicht bei mir, da es auch so ein „Regenbogenchallenge-Buch“ war, das Véro sich extra besorgt hat um drei Aufgaben mit einem Buch erfüllen zu können. Ihr hat es jedoch recht gut gefallen… Das hat sie sogar aufgeschrieben.

NurEinBuchIButtonRezension

4. Lieber SuB, nimmt deine Besitzerin an SuB-Abbau-Challenges teil und was sind deine Gedanken dazu? Findest du es gut oder macht es dir Angst?

An einer richtigen SuB-Abbau-Challenge nimmt Véro zum Glück nicht teil. Vielleicht könnte man diese „Ich entscheide was du liest“-Challenge als eine Art SuB-Abbau sehen, aber richtig Sorgen muss ich mir deswegen kaum machen. Véro lässt sich da meist nur zwei Bücher aussuchen, und die werden ganz bestimmt durch irgendwelchen neuen Bücher ersetzt. Das Schöne dabei ist, dass längst vergessene Bücher von ihr ausgegraben werden. Dieses Mal wurde ihr beispielsweise „Die Einsamkeit der Primzahlen“ ausgesucht. Bei diesem Buch kann ich mich nicht mal mehr daran erinnern, wie lange es schon ein Teil von mir ist. Und ein bisschen Abwechslung tut mir ja auch gut, immerhin bleibt dadurch vielleicht ein schönes neues Buch etwas länger bei mir.

So… jetzt verzieh ich mich mal wieder und sehe nach, was Véro vorhat. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie doch noch versuchen wird, den SuB-Abbau voranzutreiben. Ich melde mich nächsten Monat wieder bei euch. Ihr werdet von mir lesen.

Véro und ihr SuB

Was für den einen eine Lektion ist …

… ist für den anderen einfach nur eine Geschichte. Aber oft ist die Geschichte des einen für den anderen eine Lektion. (S. 357)

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Zum Inhalt:

Lou Suffern ist ein »BWM«, ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat.
Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.

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Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Regenbogenchallenge bei lovelybooks.de gelesen, da es sehr gut zu den Herausforderungen dieses Monats gepasst hat und mir zudem noch ermöglichte, eine Jahresaufgabe zu erfüllen.

Cecelia Ahern bettet Lous Geschichte in eine Rahmenhandlung ein: Ein Junge, der am Heiligabend einen Truthahn durch das Wohnzimmerfenster seines Vaters geschossen hat, wird von Sergeant Raphael O’Reilly verhört. Da der Junge jedoch nicht sehr einsichtig scheint, erzählt der Sergeant ihm Lous Geschichte.

Der Protagonist Lou ist eigentlich nicht sehr liebenswert. Seine Arbeit steht an erster Stelle, Familie und Freunde ignoriert, betrügt und verletzt er zum Teil bewusst, weil er nur darauf bedacht ist, in seinem Job voranzukommen und seinen Traumjob zu ergattern. Dass er sich dadurch immer weiter von seiner Familie entfernt, scheint ihm egal.

Für ihn war das Leben wie eine endlose Leiter, die irgendwo hoch oben in den Wolken verschwand, eine schwankende, wackelnde Leiter, die jederzeit zu kippen und ihn in die Tiefe zu reißen drohte. Er konnte nicht hinunterschauen, sonst wäre er vor Angst erstarrt. Nein, er musste den Blick nach vorn richten, nach vorn und nach oben. (S.320)

Dennoch war Lou mir während der ganzen Lektüre eigentlich nie total unsympathisch, weil es doch immer wieder Momente gab, in denen ich das Gefühl hatte, dass auch in ihm irgendwo ein guter Kern steckt.

Dieses Gute in Lou versucht Gabe, ein Obdachloser an dem Lou jeden Morgen vorbeiläuft, hervorzurufen. Nachdem Lou ihm eines Morgens einen Job anbietet, taucht er immer wieder plötzlich auf, „mischt sich ein“ und zeigt Lou auf seine Art und Weise, was im Leben wirklich wichtig ist.

„Wissen Sie, einer der erfolgreichsten Geschäftsmänner der Welt, ein gewisser Walt Disney (…) hat einmal gesagt: >Ein Mann sollte nie wegen seiner Arbeit die Familie vergessen.<“ (S.322)

Cecelia Ahern gelingt mit diesem Buch genau das, was Sergeant O’Reilly am Ende seiner Erzählung dem Truthahnjungen klarmachen will:

Was für den einen eine Lektion ist, ist für den anderen einfach nur eine Geschichte. Aber oft ist die Geschichte des einen für den anderen eine Lektion. (S. 357)

Genau das sollte Lous Geschichte für uns alle sein: eine Lektion, die wir lernen. Denn die Zeit, die wir mit unseren liebsten Menschen verpassen, weil uns die Arbeit wichtiger ist, kann niemand uns erstatten.

Von mir gibt es für diesen Roman deshalb vier Papierblumen.

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Véro

Wölkchens Freitags Fragen #98/1

Ich habe heute Morgen eine weitere Aktion entdeckt, an der ich gerne teilnehmen möchte. Es handelt sich dabei um Wölkchens Freitags Fragen. Jeden Freitag stellt Frau Wölkchen ihren Lesern zwei Fragen: bei der ersten dreht sich alles rund ums Thema Bücher; die zweite ist eine  private Frage. Lest selbst:

1. Wie viele Bücher hast du bisher abgebrochen und was war der häufigste Grund?

Ich habe bisher nur sehr selten ein Buch abgebrochen… eigentlich fallen mir spontan nur zwei Bücher ein:

  • „Der Herr der Ringe“: Wahrscheinlich werden jetzt viele von euch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und kopfschüttelnd die Augen verdrehen, aber ich habe es nicht über die ersten 100 Seiten hinaus geschafft. Mir passierte zu wenig… und ich habe mir schon ganz oft anhören müssen, dass das Buch richtig toll wird, wenn man die ersten 100 Seiten geschafft hat. Wer weiß… vielleicht gibt es irgendwann eine zweite Chance für dieses Werk; auch wenn ich eher weniger daran glaube. (Den Hobbit habe ich übrigens geliebt!)
  • „Oma lässt schön grüßen und sagt es tut ihr leid“ von Fredrik Backman: Dieses Buch konnte ganz einfach meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich habe „Ein Mann namens Ove“ verschlungen und habe mich dann auf den nächsten Roman des Autors unheimlich gefreut, aber irgendwie konnte mich die Geschichte überhaupt nicht packen und ich habe dann irgendwann aufgegeben. Allerdings is das noch nicht allzu lange her, so dass es hier ebenfalls vielleicht noch eine zweite Chance für das Buch gibt.

2. Welche verstorbene Persönlichkeit hättest du gerne kennen gelernt und warum?

Eigentlich gibt es einige Menschen, die ich gerne kennengelernt hätte, allen voran mein Opa, der leider sehr jung verstorben ist. Außerdem hätte ich unglaublich gerne ERich Kästner kennengelernt, weil er meiner Ansicht nach unglaublich tolle Kinderbücher geschrieben hat. Auch in seinen Lyrikbänden finden sich manche Schätze (ich denke da an Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke) und eines meiner Lieblingszitate stammt aus seiner Feder:

„Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.
Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.
Früher waren sie Kinder,
dann wurden sie Erwachsene,
aber was sind sie nun?
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“

(Erich Kästner)

 

Wie sieht es bei euch aus? WelcheBücher konnten euch nicht überzeugen und wen hättet ihr gerne persönlich kennengelernt?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Véro

Blutiges Wochenende …

Keiner werfe den ersten SteinInspector Lynley und Sergeant Barbara Havers ermitteln in dem eisigen Norden Schottlands. Die berühmte Theaterautorin Joy Sinclair wurde brutal ermordet. Aufgrund dubioser Machenschaften wird Lynley an den Tatort zitiert, obwohl er in Schottland gar nicht zuständig ist. Zusammen mit Barbara Havers und St. James stellt er sich also den Ermittlungen rund um eine egozentrische Theatergruppe. Zu Lynleys Bestürzung befindet sich auch Lady Helen Clyde am Tatort, die das Wochenende mit ihrer neuen Liebschaft, dem Theaterregisseur Rhys Davies Jones, verbringen wollte. Getrieben von Eifersucht versucht Lynley nun Davies Jones die Schuld in die Schuhe zu schieben und interpretiert die Beweislage dahingehend. Auch als ein weiterer Mord passiert, bleibt Lynley voreingenommen und setzt sogar seine Freundschaft zu Helen aufs Spiel. Nur Dank Barbaras Hilfe gelingt es ihm, den wahren Täter schließlich zu ermitteln.

Dies ist der dritte Fall des Ermittlerduos Lynley und Havers. Allerdings finde ich, dass er mit seinen beiden Vorgängern nicht mithalten kann. Die Geschichte ist interessant und gut durchdacht, sodass der Leser bei der Auflösung durchaus überrascht wird. Dennoch kann die ansprechende Handlung nicht über die vielen Längen im mittleren Teil des Krimis hinwegtäuschen. Zu großen Teilen empfand ich die Lektüre als zäh und die Beschreibungen als zu ausufernd. Elizabeth George ist ja bekannt für ihren sehr ausschweifenden Schreibstil, doch meiner Meinung nach hat sie hier etwas übertrieben. Die Spannung verliert sich leider in den vielen überflüssigen Informationen und Erklärungen.

Außerdem fiel mir der Einstieg in das Buch recht schwierig, da gleich zu Beginn sehr viele Personen auftauchen, die nicht nur größtenteils untereinander verwandt sind, sondern auch abwechselnd mit Vor- beziehungsweise Nachnamen angesprochen werden. Dies führte dazu, dass ich zu Beginn den Überblick verlor und mehrmals nachprüfen musste, von wem denn jetzt eigentlich die Rede ist.

Die Beschreibungen von Lynleys Gefühlswelt waren mir außerdem zu schwülstig und passten so gar nicht zu dem Bild, das ich von dem sonst so rationalen Ermittler hatte. Vor allem der Heiratsantrag am Ende des Buches erschien mir dermaßen übertrieben, dass ich laut auflachen musste. Barbara Havers hingegen fand ich sehr sympathisch dargestellt. Sie hat natürlich ihre Schwächen und ihre Vorurteile, stellt sich aber als überaus loyal heraus und könnte wohl zu einer wichtigen Vertrauten für Lynley werden. Außerdem ist sie mit ihrer offen zur Schau getragenen Abneigung gegen den englischen Adel eine oftmals willkommene Erfrischung, wenn der Krimi zu sehr in die Welt der Oberschicht abzudriften droht.

Insgesamt ist „Keiner werfe den ersten Stein“ ein solider Krimi von Elizabeth George, der den Leser bis zum Schluss auf falsche Fährten lockt. Den Schreibstil der Autorin muss man mögen, aber wenn man etwas Geduld aufbringen kann, lohnt sich die Lektüre auf alle Fälle.

 Ich vergebe 3 Papierblumen.

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Christine

Leselaunen #2

Auch diese Woche möchte ich mich an der Aktion von Novembertochter beteiligen. Jede Woche geht es darum, das aktuelle Leseverhalten ein bisschen zu beschreiben und dazu 4 Fragen zu beantworten. Hier kommt mein Beitrag für diese Woche:

aktuelles Buch

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Dass ich momentan dieses Buch lese, hat einen ganz einfachen Grund: es passt hervorragend zur Maiaufgabe der Regenbogenchallenge bei www.lovelybooks.de. Vorgabe war es da für den Monat Mai ein Buch zu lesen, dessen Cover vorrangig rot ist. Zusatzpunkte gibt es, wenn man es schafft, mit dem gleichen Buch die zweite Monatsaufgabe zu lösen, die da lautet: Lies ein Buch welches nicht in Deutschland, Großbritannien oder den USA spielt! Auch diese Aufgabe kann ich mit diesem Buch erfüllen, da das Geschehen sich in Irland abspielt. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass der Roman mich auch inhaltlich überzeugen kann. Ich habe bisher erst etwas mehr als sieben Kapitel gelesen, aber bisher liest sich die Geschichte sehr gut.

momentane Lesestimmung

Die Ferienzeit erlaubt es mir immer noch, mehr zu lesen als dies in der Schulzeit möglich ist. Dennoch hatte ich gehofft, etwas mehr Zeit zum Lesen zu finden. Bisher habe ich es bloß geschafft, mein Buch der letzten Woche zu beenden (die Rezension gibt es hier) und einen Gedichteband für Kinder zu lesen (auch hierzu gibt es eine Rezension). Aber ein paar Tage bleiben mir ja noch 😉

Lieblingszitat

Facebook hat mich heute Morgen an ein Zitat erinnert, welches ich heute vor 6 Jahren gepostet habe:

„Bücher sind Freunde, die stets Zeit für uns haben.“
(Otfried Preußler)

Hätten wir bloß manchmal mehr Zeit für sie…

und sonst so?

Ich genieße die Zeit mit meiner Familie und freue mich über die positive Resonanz, die unser Blog bisher erfahren hat. Das spornt an und motiviert dazu, neue Beiträge zu schreiben.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche und schöne Lesetunden bei (hoffentlich) gutem Wetter.

Véro

>> Hier<< geht es zu Leselaunen #1