Schmetterlingseffekt đŸŒŸ

„So ist das wohl mit der Liebe. Wie du sie auch erlebt haben magst, sie lĂ€sst dich nie mehr los. Hat sie dich einmal berĂŒhrt, dann hat sie das fĂŒr immer. Du wirst auf ewig gezeichnet sein von ihrem Strahlen. In dieser herrlichen Gewissheit kannst du durch den Rest deines Lebens gehen.“ (S. 509)

ThisisnotalovestoryDie 17 – jĂ€hrige Penny hat nie an die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft geglaubt. Eines Abends trifft sie jedoch bei einem Konzertbesuch auf Noah und plötzlich ist alles anders. Wie zwei Magnete fĂŒhlen sich die beiden zueinander hingezogen. Und obwohl Penny die gewaltige Kraft der GefĂŒhle wahrnimmt, lĂ€sst sie Noah abblitzen. Erst als sie ein paar Monate spĂ€ter wieder aufeinander treffen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander loskommen. Doch je nĂ€her sie sich sind, desto gefĂ€hrlicher scheint das fĂŒr ihre Umgebung zu sein…

Holly Bourne hat mich mit diesem Buch auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Mir kam beim lesen die Frage auf: Was kann die große Liebe bewirken? Welche Wirkung hat die wahre und reine Liebe auf die Umwelt? Manchmal haben wir viel zu schnell eine rosarote Brille auf der Nase sitzen, wenn sich unser Herz verselbststĂ€ndigt und bemerken manchmal nicht mehr, was um uns herum passiert… Kann die Liebe gar als Schmetterlingseffekt verstanden werden?

Ich schweife ab


Es handelt sich bei diesem Buch um eine sehr lebendige Geschichte, was insbesondere durch den sehr klaren, einfachen und sehr direkten Schreibstil der Autorin bewirkt wird. Mir hat der Stil der Autorin sehr gut gefallen und besonders auf den letzten Seiten habe ich diesen, als sehr schön empfunden.
Nun, die Lebendigkeit die die Geschichte vermittelt, wird dadurch bewirkt, dass This is not a Love Story aus zwei parallelen HandlungsstrĂ€ngen besteht. So gibt es die Hauptstory aus der Sicht der Protagonistin Penny und eine bruchstĂŒckhafte Nebengeschichte der „Wissenschaftler“ Dr. Anita Beaumont und ihrem Assistenten Rain. Beide StrĂ€nge laufen im Ende zusammen.

Die Protagonistin Penny ist ein interessanter Charakter, allerdings fand ich, dass sie im Laufe der Handlung an eigenem Charakter verliert. Ihre zynische Art, war auf den ersten Seiten erfrischend, wurde jedoch schwÀcher und verschwand meiner Meinung nach zum Ende hin völlig und verfiel der Liebe. Das fand ich sehr schade!

„Meiner Meinung nach war Liebe nichts als eine weltweit verbreitete Zwangsvorstellung, eine Hirngespinst, an das sich die Verzweifelten klammern. Manche nannten es Leidenschaft, Romantik (
). Ich nannte es Hormone, Biologie, (
)die im Gewand des mĂ€rchenhaften ewigen GlĂŒcks daherkommen – ein Selbstbetrug (
).“ (S. 5)

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Das ist die aktuelle Ausgabe! (ab 27.05.2016)

Was mir weniger gefallen hat, war die Liebe zwischen Penny und Noah beziehungsweise die Entwicklung und die Wirkungen der Liebe auf die CharakterzĂŒge der beiden. Die GefĂŒhle fĂŒreinander, waren von dem einen auf den anderen Moment da und dies bringt leider ein NaserĂŒmpfen mit sich. Die Liebe auf den ersten Blick ist nicht so leicht nachzuvollziehen und erscheint einem auch nicht logisch, in Anbetracht dessen, dass die beiden handelnden Personen sich gegenseitig ĂŒber alles Lieben und nicht mehr voneinander lassen können… Wem dies etwas ausmacht, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen, weil es eine Liebesgeschichte beinhaltet, die nicht sehr logisch wirkt und plötzlich von einem auf den anderen Moment einfach da ist.

Dadurch wirken manche Worte oder Taten die das Buch beschreibt erdrĂŒckend, kĂŒnstlich und an einigen stellen ĂŒbertrieben kitschig. Die Charaktere verlieren hierdurch ein StĂŒck weit sogar an Persönlichkeit


Mir hat das Buch aber dennoch gut gefallen! Ich habe es schnell durchgelesen, weil mich die Geschichte mit der gegebenen Prise Fantasy einfach gut unterhalten hat und ich wurde von Kapitel zu Kaptitel immer neugieriger und gespannter darauf, welche Wendung This is not a Love Story nimmt, um den Titel zu rechtfertigen… Und es hat mich schließlich wirklich ĂŒberrascht!

Eine Papierblume ziehe ich jedoch ab, da ich zum Ende hin (bei der Auflösung sozusagen
) einfach nur noch froh war, die letzten Seiten zu lesen, weil die Lösung mich dann doch angestrengt hat. Vielleicht lag dies einfach daran, dass ich eigentlich nicht wollte, dass die Geschichte von Penny und Noah diesen Fantasy – Charakter bekommt, weil mein Verstand diesen nicht nachvollziehen oder akzeptieren wollte. Ich hatte zuvor mit einem anderen Handlungsverlauf gerechnet.

Es ist eine sehr schöne Geschichte, die Holly Bourne in ihrem DebĂŒt geformt hat und in der es um die Seelenverwandtschaft zwischen zwei Menschen geht. Wenn man nicht mit allzu ernsten Gedanken an dieses Buch herangeht und mal eine neue Idee der Liebesgeschichte lesen möchte, fĂŒr den ist diese Buch genau das Richtige! Es ist eine Liebesgeschichte mit einem Funken Fantasy und eine schöne Grundlage fĂŒr unterhaltsame Lesestunden!

Von mir gibt es daher 4 Papierblumen.

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