Heute schon gelogen?

Wenn man selbst dran glaubt, ist es nicht gelogen

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Annika liebt Lügen. Die Wahrheit findet sie meistens zum Gähnen langweilig. Und Sommerferien zu Hause in Stockholm auch. Deshalb kommt es ihr recht, dass die anderen Kinder im Park bei »Wahrheit oder Pflicht« genauso wenig Lust auf die Wahrheit haben wie sie. Doch aus kleinen Mutproben werden bald große Herausforderungen, denn die Sommerparkkids haben einen sechsten Sinn dafür, was einem am meisten Angst einjagt: ein Papa, der seinen Sohn um jeden Preis zum Profifußballer machen will; Eltern, denen man lästig ist; oder ein kleiner Bruder, der im Krankenhaus liegt und vielleicht nicht mehr rauskommt – wie bei Annika. Sich selbst zu belügen ist zwar auch keine Lösung, aber darüber lachen vielleicht schon, finden Annika und ihre Freunde.

Meine Meinung

„Ich lüge nicht“, hatte Annika geantwortet.
Was ihre üblichste Lüge war. (S.41)

Eigentlich würde Annika gerne wie jeden Sommer aufs Land fahren, doch da ihr kleiner Bruder viel zu früh zur Welt gekommen ist und ihre Mama mit dem Baby im Krankenhaus ist, wird daraus nichts. Da zudem auch ihr Papa viel Zeit im Krankenhaus verbringt und eigentlich nur ihr Opa Zeiit für sie hat, verbringt Annika viel Zeit im Park am Observatorium.

Das Personal war dabei, die Tabeltte mit dem gebrauchten Geschirr reinzuräumen. Sie unterhielten sich sich darüber, was sie nach Feierabend unternehmen wollten. Ein paar Möwen stolzierten auf der Rasenfläche herum. Spatzen stritten sich um einen runtergefallenen Zimtschneckenbröckel.
Alle hatten sie jemanden.
Nur sie nicht.  (S.67)

Dort lernt sie die Sommerparkkids kennen. Annika fühlt sich wohl in ihrer Gesellschaft, zumal sich dort niemand darum kümmert, was zu Hause bei Annika los ist.

Kaja sah Keks an. „Halt die Klappe. Ich will nichts erzählen. Das ist ja de Witz. Dass wir nichts erzählen. Dass wir nichts wissen. Dass wir nicht über unsere Eltern und Geschwister reden oder wo wir wohnen. Das ist die Abmachung.“ (S.79)

Annika baut sich Lügengebäude auf… zum Teil um sich die Zeit zu vertreiben, aber in erster Linie schafft sie es so auch, die Realität zu verdrängen und sich so selbst zu schützen. Auch manche brenzlige Situation in die sie und die Sommerparkkids geraten, meistert Annika dank ihrer Lügen.

Und dennoch gelingt es Cilla Jackert in ihrem Buch zu zeigen, dass man nicht immer vor der Wahrheit davonlaufen kann.

Von mir gibt es für dieses Buch über einen ganz besonderen Sommer 4 Papierblumen.

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Véro
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