Alles nur geträumt?

SilberMit ihren 16 Jahren hat Liv Silber schon viel von der Welt gesehen, da sie aufgrund der Arbeit ihrer Mutter ständig umziehen muss. Nun hat es sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Mia, Kindermädchen Lotti und Hündin Buttercup nach London verschlagen. Dort arbeitet ihre Mutter als Dozentin an der Universität und ist frisch verliebt. Schon bald zieht Familie Silber zu dem neuen Freund ihrer Mutter: Ernest Spencer. Mit dessen siebzehnjährigen Zwillingen Grayson und Florence ist die Patchwork-Familie nun komplett.

Als ob dieser neue Alltag nicht schon stressig genug wäre, entdeckt Liv zufällig Graysons Geheimnis: In seinem Träumen trifft er sich mit seinen Freunden, um gegen einen Dämon zu kämpfen! Doch das Bizarre daran ist, dass die Freunde ganz bewusst in die Träume fremder Menschen eindringen können und so sehr viel über die jeweiligen Menschen erfahren. Liv ist sofort Feuer und Flamme. Daher ist sie auch ohne Zögern bereit, dem magischen Kreis der Jungs beizutreten. Doch welche Gefahr steckt hinter dieser Macht?

Obwohl ich Fantasy-Geschichten eigentlich überhaupt nicht mag, fand ich dieses Buch toll.

Kerstin Gier beeindruckt durch einen lockeren, humorvollen Schreibstil. Das Buch liest sich sehr flüssig und der Spannungsbogen fällt zu keinem Moment ab.

Die Personen des Buches, allen voran Liv, werden sehr sympathisch dargestellt und man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen. Alle Charaktere haben ihre Schwächen und ihre Stärken, doch sie sind allesamt sehr liebevoll beschrieben und erscheinen sehr menschlich. Nur Mias und Livs Vater glänzt durch Abwesenheit, aber vielleicht ändert das sich in den Fortsetzungen.

Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und ich bin überzeugt, dass Jugendliche sich hiermit identifizieren können. Ob es nun Menschen gibt, die tatsächlich so bewusst träumen und ihre Träume sogar beeinflussen oder bewusst lenken können, kann ich nicht sagen. Ich habe mich eigentlich noch nie so wirklich mit dem Thema „luzides Träumen“ auseinandergesetzt und es eher als Humbug abgetan.
Aber reizvoll wäre es natürlich schon …

Ich lese Jugendbücher vor allem, um neue Klassenlektüren für meine Schüler zu finden. Ich bin mir allerdings nicht ganz so sicher, ob dieses Buch auch etwas für Jungs ist, es erscheint mir doch eher mädchenhaft. Ich befürchte, dass einige Jungen das Buch bereits als Mädchenkram abgetan haben, bevor es richtig spannend wird.

Insgesamt fand ich dieses Buch äußerst gelungen und werde es sicherlich weiterempfehlen.

 Ich vergebe 5 Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

 

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2 Gedanken zu “Alles nur geträumt?

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