Die 7 buchigen W-Fragen

Sternenbrise hat sich eine Aktion ausgedacht, bei der Blogger sich und ihr  Leseverhalten ein wenig vorstellen können. Wir wollen uns an dieser Aktion beteiligen und beantworten deshalb auch die 7 buchigen W-Fragen.


Was liest du am liebsten?

Véro: Eigentlich kann ich diese Frage nicht eindeutig beantworten, da ich ein paar Genres sehr gerne lese. Krimis, Romane und Kinder- / Bilderbücher stehen bei mir zu ziemlich gleichen Teilen auf der Leseliste. Auch Jugendbücher lese ich zwischendurch immer wieder. Fantasybücher und historische Romane lese ich kaum, und auch Erotikromane sind überhaupt nicht meins.

Bonny: Eigentlich lese ich alles. Alles, außer Thriller und Krimis. Mit 14/15 Jahren habe ich mich aufgrund einer Empfehlung meiner damaligen Brieffreundin an einem Karin Slaughter Krimi versucht. Ich bin gescheitert und habe es gerade einmal zum zweiten Kapitel geschafft. Das war einfach nicht meine Welt.
Bis heute habe ich dem Genre kaum eine wirkliche Chance gegeben. Aber ich hatte tatsächlich einmal eine Phase, wo ich sehr gerne Agatha Christie gelesen habe. Und dann gabs keines mehr habe ich damals regelrecht verschlungen, wie auch 16 Uhr 50 ab Paddington oder Mord im Orientexpress.
Thriller und Krimis in der Verbindung mit Jugendbüchern hingegen, finden dennoch Platz in meinem Regal. Zuletzt ist bei mir Holmes & Ich. Die Morde von Sherringford eingezogen. Jugendbücher lese ich wohl mit am meisten und für mich sollte in Romanen immer eine Prise Romantik enthalten sein. Aber wie gesagt… ich lese eigentlich alles.
Daher greife ich auch immer wieder gerne zu einem Klassiker der Literatur, wie Anna Karenina, Sturmhöhe oder Das Blüthenalter der Empfindungen. Sobald ich jedoch merke, dass ich am Rande einer Leseflaute stecke brauche ich einfach was leichteres. Auch in meinem Regal vertreten sind: Romane, Dystopien, Chick-Lit, sowie Young Adult und New Adult Romane.

Christine: Hauptsächlich lese ich Krimis und Thriller. Ich mag es einfach, in eine spannende Geschichte einzutauchen und zu rätseln, wer denn nun der Bösewicht ist.
Auch Schicksalsromane haben es mir angetan. Jugendbücher lese ich vor allem, da ich immer auf der Suche nach einer guten Klassenlektüre bin. Vereinzelt taucht auch mal ein politischer Roman auf, allerdings eher in den Sommerferien, wenn ich mich voll und ganz darauf konzentrieren kann. Fantasy, historische Romane und erotische Literatur reizt mich hingegen überhaupt nicht und ist in meinem Bücherregal nicht vertreten.


Wer hat dich zum Lesen gebracht?

Véro: So richtig weiß ich das nicht… als Kind wurde mir wohl immer sehr viel  vorgelesen und ich war auch schon recht früh ein richtiger Bücherwurm. Wenn es denn ein elterliches Vorbild gegeben hat, dann war das wohl mein Vater, auch wenn er ganz andere Genres bevorzugt als ich. Bücher austauschen können wir deshalb nur selten. 😉

Bonny: Salem. Mein schwarzes Lohkaninchen, welches bereits vor einigen Jahren verstorben ist. Sein Name war übrigens von der Katze aus der Fernsehserie Sabrina. Total verhext inspiriert. Aber wie hat mich Salem zum Lesen gebracht?
Ich mochte damals keine Bücher und konnte damit irgendwie überhaupt nichts anfangen. Dann kam die 5. Klasse und die Lektüre von Rennschwein Rudi Rüssel. Irgendwie kam es dazu, dass ich mich mit dem Buch vor mein Kaninchen gesetz habe, um ihm laut vorzulesen. Plötzlich hatte das laute Lesen einen Sinn für mich! Und die Geschichte selbst hat sich für mich auch lebendig angefühlt. Die Buchstaben ließen plötzlich echte Bilder in meinem Kopf entstehen. Das war der Moment, wo ich bemerkt habe, wie wertvoll Bücher sein können.

Christine: Der Zug!
Als Kind und Jugendliche habe ich nämlich kein Buch angerührt, sondern nur „Lustige Taschenbücher“ gelesen, und das obwohl meine Eltern meiner Schwester und mir stundenlang vorgelesen haben. Im Alter von ungefähr 14 Jahren habe ich begonnen, Sachbücher und politische Romane zu lesen. Ich fand nur Spaß an einem Buch, wenn es informativ war und mir auch etwas gebracht hat. Mein Bücherregal bestand also aus „Lustigen Taschenbüchern“ und Peter Scholl-Latour! 🙂 Viel gelesen habe ich aber dennoch nicht, wenn es hochkommt um die zwei Bücher im Monat …

Als ich dann mein Studium im schönen Belgien begonnen habe, nervte mich die langweilige Zugfahrt zusehends. Erst da begann ich unterhaltende Bücher zu lesen, ausschließlich Krimis und Thriller. Und wie soll ich sagen, seither hat das Lesefieber mich gepackt und nicht mehr losgelassen!


Wo liest du am liebsten?

Véro: Ich lese am liebsten im Bett… da habe ich die nötige Ruhe und kann den Tag ausklingen lassen. Dann lese ich noch sehr gerne in der Badewanne und bei schönem Wetter im Garten.

Bonny: Auch ich lese am liebsten in meinem Bett, wo ich ganz viele Kissen habe und mich ganz auf mein Buch konzentrieren kann. Aber ich lese auch im Bus, in der Bahn oder auch im Auto (als Beifahrer).

Christine: Da bin ich eigentlich sehr flexibel. Sei es im Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa oder im Urlaub am Strand, ein gutes Buch darf eigentlich nie fehlen. Ich brauche es nur sehr hell, ich lese gar nicht gerne im Schummerlicht.


Wann liest du am liebsten?

Véro: Das ergibt sich bei mir so, dass ich meistens nur abends dazu komme oder ab und zu am Nachmittag, wenn die große Tochter in der Schule ist und die kleine Tochter schläft. Eigentlich hätte ich gerne viel mehr Zeit zum Lesen…

Bonny: Eigentlich lese ich zu jeder Tageszeit. Immer wenn ich zwischendurch Zeit finden kann. Morgens wohl am wenigsten. Dafür Abends bis spät in die Nacht, je nach Buch. Es ist schon oft passiert, dass ich bei einem richtig guten Buch von Abends bis morgens 5 Uhr durchgelesen habe. Aber dann ist das Buch wirklich richtig toll und die Müdigkeit merkt man erst, wenn man die letzte Seite gelesen hat.

Christine: Eigentlich lese ich ja zu ziemlich jeder Tageszeit. Es gibt Bücher, die kann man einfach nicht aus der Hand legen. Am liebsten lese ich jedoch abends, wenn ich mein ganzes Tagesprogramm geschafft habe und an nichts mehr denken muss. So kann ich am besten abschalten und habe den Kopf frei. Nicht selten kommt es vor, dass ich erst so gegen 22 Uhr mit dem Lesen anfange und das Buch bis tief in die Nacht nicht mehr aus der Hand legen kann…


Wie liest du?

Véro: Ich merke immer wieder, dass ich (wenn ich zum Lesen komme) recht schnell lese, aber oft auch sehr überflächlich. An kleine Details kann ich mich oft nach der Lektüre nicht mehr erinnern, weil ich nicht genau genug lese. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich „leichte Kost“ bevorzuge und nur ungern Klassiker, Biographien, Sachbücher, … lese.

Bonny: Zum einen lese ich sehr viel mit Musik. Gerade wenn ich in der Öffentlichkeit lese, habe ich auf jeden Fall gleichzeitig meinen IPod laufen. Außerdem liebe ich es wenn Bücher eine eigene Playliste besitzen. Das unterstützt die Atmosphäre und meiner Konzentration schadet die Musik auch nicht.
Im Verlauf der letzten Jahre hat sich mein Leseverhalten auf jeden Fall verändert. Bereits während dem Abitur habe ich erste Veränderungen wahrgenommen. Was insbesondere an den damaligen Analysen lag. Ich habe automatisch zwischen den Zeilen gelesen und vieles hinterfragt. Warum hat sich der/die Autor/in für diesen Handlungsverlauf entschieden? Mit meinem Studium hat sich das ganze nochmal intensiviert und auch mit dem Schreiben von Rezensionen. Mittlerweile fallen mir beim Lesen sehr viele Dinge auf, die mir früher entgangen wären. Ich glaube ich habe ein intensives Leseverhalten, achte auf die Details und die Entwicklung der Charaktere. Ich hinterfrage, spiele vieles in Gedanken durch und denke manchmal auch schon während dem Lesen an die Rezension. Außerdem markiere ich mir während dem Lesen Stellen, die mir wichtig erscheinen oder wo ich einfach ein schönes Zitat sehe.

Christine: Ich lege mir immer eine Mindestanzahl an Seiten fest, die ich an einem Tag lesen möchte. Wenn ich ein neues Buch beginne, lese ich mindestens 75 Seiten am Stück. Das hat sich für mich bewährt, da ich so sicher bin, einen guten Einstieg ins Buch zu finden. An den meisten Tagen übertreffe ich die von mir festgelegte Seitenzahl locker. Sehr selten gibt es allerdings auch Bücher, bei denen ich mich zum Weiterlesen zwingen muss. Ich kann nämlich kein Buch abbrechen, das geht mir zuwider und so quäle ich mich manchmal auch durch Bücher, die mir eigentlich nicht gefallen. In der Ferienzeit lese ich schon mal anspruchsvollere Bücher, aber während der Arbeitszeit lese ich aus Konzentrationsgründen eher leichte Kost.


Warum liest du?

Véro: In erster Linie lese ich, um zu entspannen und abzuschalten. Teilweise lese ich aber auch, um mich abzulenken oder Wartezeiten zu verkürzen. Und wenn ich Kinderbücher lese, dann hat das oft den Grund, dass ich die Bücher für die Schule lesen möchte, um sie später mit den Kindern zu behandeln.

Bonny: Um von der Welt um mich herum abzuschalten und vielleicht sogar vor ihr zu flüchten. Doch eigentlich lese ich vor allem, weil ich gerne in den Köpfen anderer Personen stecke. Lesen ist für mich, wie Gedankenlesen. Wenn wir ein Buch in der Hand haben, dann können wir in die Gedanken- und Gefühlswelt anderer Persoenn eintauchen, was irgendwie magisch ist. Und diese Magie ist einfach toll und ein Leben ohne Bücher kann ich mir daher gar nicht mehr vorstellen.

Christine: Warum ich ein Buch lese hängt bei mir oft von dem entsprechenden Genre ab. Jugendbücher lese ich vor allem aus beruflichen Gründen. Teils will ich einfach wissen, was meine Schüler zur Zeit lesen und sie leihen mir auch manchmal Bücher, die sie ausgezeichnet fanden. Außerdem bin ich immer auf der Suche nach einer neuen Klassenlektüre. Zur Zeit suche ich etwas zum Thema (Cyber-)Mobbing und lese daher recht viele Jugendbücher zu dieser Problematik.
Krimis und Thriller finde ich einfach spannend und ich liebe es zu rätseln, wer wohl der Täter sein könnte. Diese Bücher lese ich zum Entspannen und zum Abschalten. Schicksalsromane wie „Ein guter Tag zum Leben“ finde ich sehr interessant, da sie zeigen, wie man einen solch schweren Schicksalsschlag meistern und dabei auch noch das Leben, so gut es geht, genießen kann. Ich bewundere deren Protagonisten für ihre mentale Stärke und die Kraft, mit der sie ihr Schicksal nicht nur annehmen, sondern das Beste daraus zu machen versuchen.


Welche Bücher empfiehlst du?

Véro: Bücher, die ich jedem Krimifan empfehlen würde, sind die Krimis von Jussi Adler-Olsen und Michael Hjorth/ Hans Rosenfeldt. Bei den beiden Reihe freue ich mich immer schon lange im Vorfeld auf einen neuen Band.
Was die Kinderbücher angeht, so ist mein momentaner absoluter Favorit das Buch „Bumm“ von Leo Timmers.
Und wenn ich einen Roman empfehlen soll, dann  war Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“ eines der Bücher, das mich unglaublich berührt hat.

Bonny: Zu meinen absoluten Favoriten gehören in folgenden Genres:

  • Romane: Der Regen in meinem Zimmer von Paola Predicatori erzählt auf eine wundervolle Art und Weise von einem Trauerprozess und hat mich dabei zu Tränen gerührt. Ein wirklich toller Roman! In diesem Jahr habe ich aber auch Ein ganzes halbes Jahr gelesen und war wie Véro absolut berührt. Auch richtig toll!
  • Liebesroman: Kirschroter Sommer von Carina Bartsch. Die beiden Protagonisten haben es mir wirklich angetan und sind mir richtig ans Herz gewachsen. Diesen Liebesroman kann ich für Fans des Genre wirklich jedem ans Herz legen!
  • Klassiker: Sturmhöhe von Emily Brontë. Doch Achtung! Viele lieben diesen Roman, doch auch genauso viele hassen ihn. Die Meinungen gehen hier außeinander, doch ich finde ihn einfach nur grandios!

Christine: Es ist gar nicht so einfach, aus all meinen Schätzen die besten Bücher auszuwählen. Hier nun ein Versuch:

  • Aus der Krimiecke empfehle ich die Reihe um Detective Jane Rizzoli von Tess Gerritsen (um Längen besser als die Fernsehserie). Auch die Bücher von Kristina Ohlsson oder Jo Nesbo haben es mir sehr angetan.
  • Was Jugendbücher angeht, so habe ich „Erebos“ von Ursula Poznansky verschlungen. „Die Welt wäre besser ohne dich“ von Sarah Darer Littman kann ich auch empfehlen.
  • Bei Schicksalsromanen lese ich vor allem Bücher, die um eine Krankheit kreisen. Manche dieser Bücher gelten wohl auch als Jugendromane, sind meiner Meinung nach aber nicht unbedingt für junge Leser geeignet.“All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven ist absolut herzergreifend. Das Gleiche gilt für „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag und „Ein guter Tag zum Leben“ von Lisa Genova.

 

 

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Ein Gedanke zu “Die 7 buchigen W-Fragen

  1. sternenbrise schreibt:

    Es freut mich, dass ihr die Fragen bantwortet habt!
    Sehr interessant zu lesen, wie unterschiedlich es Leseverhalten doch sein kann 🙂
    Und die Geschichte mit Salem ist ja wirklich süß! Eure Empfehlungen werde ich mir noch genauer anschauen 🙂

    Gefällt mir

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