Lokalkolorit gepaart mit spektakulärem Mordfall

243_0162_151379_xxlPierre Durand, ehemaliger Ermittler der Mordkommission in Paris, hat sich von seinem bisherigen Leben abgewendet und arbeitet nun als Dorfpolizist in der anschaulichen Provence. Doch der Schein trügt, denn schon bald erschüttert ein grausamer Mord die Idylle. Der Stadtcasanova wurde in einem Weinfass ertränkt. Dabei hinterließ der Mörder nicht nur das Rezept für Coq au vin, sondern auch noch ein Bündel aus Gewürzen als Kette um den Hals des Toten. Die Ermittler tappen im Dunkeln und sich ratlos. Doch das Morden geht weiter und versetzt das ganze Dorf Panik… Besonders makaber: Der Mörder tötet seine Opfer sozusagen nach Rezept! Wird Pierre Durand den Täter entlarven?

Sophie Bonnet verfügt über einen sehr einnehmenden, lockeren und teilweise lustigen Schreibstil, der das Lesen dieses Buches sehr angenehm und spannend macht. Die Personen und die Landschaft, das Wesen der Provence, werden äußerst liebevoll und detailliert beschrieben. Dabei gelingt es der Autorin, diese Beschreibungen derart gekonnt mit der Handlung zu verbinden, dass sie zu keinem Zeitpunkt überbordend oder störend erscheinen. Man spürt nicht nur die Hingabe der Autorin zu ihrem Beruf, sondern auch, dass sie dem Charme der Provence hoffnungslos verfallen ist. Die Liebe für das Detail macht sich auf jeden Fall bezahlt und trägt dazu bei, dass man das Gefühl hat selbst durch Sainte-Valérie zu schlendern und die leckeren Menüs auf den Terrassen zu verköstigen. Dieses Buch macht große Lust, diese fantastische Region zu erkunden und zu bereisen.

Die Hauptfigur Pierre Durand wird sehr sympathisch und menschlich dargestellt. Seine hohen moralischen Werte scheinen aus ihm den perfekten Polizisten zu machen, doch leider hat er sich gerade deswegen mit seinem ehemaligen Chef überworfen und sich in die Provence abgeseilt. Dieser Bruch mit seinem einstigen Leben war also eine bewusste Entscheidung und man merkt, dass er seinen Umzug in die Provence nicht bereut. Auch die Köchin Charlotte Berg wird liebevoll beschrieben und man gönnt den beiden ihr junges Glück von ganzem Herzen.

Überhaupt gelingt es der Autorin, die zwischenmenschlichen Beziehungen sehr realistisch und feinfühlig darzustellen. Die Erkenntnisse über das Dorfleben und die Reaktionen der Bewohner auf das Verbrechen sind sehr authentisch und lebhaft geschildert. Ohne viel Aufhebens trifft Sophie Bonnet genau die richtigen Worte, sodass man als Leser ein ausgezeichnetes Bild der sozialen Verflechtungen innerhalb des Dorfes und innerhalb der Polizeibehörde erhält. Dabei wird nicht von der eigentlichen Handlung abgelenkt, vielmehr gehen die verschiedenen Eindrücke der Personen und der Gegend nahtlos in die Handlung über und tragen zur Klärung des Falles bei.

Der Kriminalfall an sich ist sehr spektakulär und der Mörder beweist, auch wenn es seltsam klingen mag, durchaus kreatives Talent und Sinn für Humor. Ein gut durchdachter Spannungsbogen treibt die Geschichte stetig voran und die Handlung ebbt zu keiner Zeit ab.

Insgesamt ein toller Start in eine neue Krimi-Reihe und ich kann es kaum erwarten, Band 2 in Händen zu halten!
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Ich vergebe 5 Papierblumen!

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Christine
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⚽️ Wer spricht denn da??

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So mancher Spieler oder Trainer wird die Interviews direkt nach einem Spiel verfluchen. Voller Emotion und erschöpft müssen sie sich den Fragen der Moderatoren stellen, obwohl sie kaum einen klaren Gedanken formulieren können. Da wundert es mich nicht, dass sich der ein oder andere Satzverdreher einschleicht. Hier eine kleine Auswahl an lustigen Zitaten, die der deutsche Fußball hervorgebracht hat!

 Jürgen Klopp

„Ich beglückwünsche jeden Fan, der bei unserem Spiel in Cottbus bis zum Schluss vorm Fernseher durchgehalten hat!“

„Als der BVB das letzte Mal hier vor 19 Jahren gewonnen hat, wurden die meisten meiner Spieler noch gestillt.“

„Es ist okay, dass nicht mehr Treffer gefallen sind. Das wäre in einer leicht zu euphorisierenden Stadt wie Dortmund nur schwer zu erklären gewesen.“


Oliver Kahn

„Da muss man schon gucken, ob noch alles dran ist.“
(Nachdem er einen Schuss des Stuttgarters Ganea mit dem Unterleib abgewehrt hatte)

„Ich dachte der Torwart darf im Strafraum die Hände benutzen.“
(Nach seinem Handtor im gegnerischen Strafraum)


Thomas Müller

„Den habe ich ausnahmsweise mal so getroffen wie ich wollte – geht also auch!“
(Nach seinem Tor zum 1:0 gegen die USA bei der FIFA WM 2014.)

„We have a big breast.“
(Müllers Antwort auf die Frage eines russischen Reporters, was die Stärke der Bayern ausmache.)

„Ich bin der Müller ohne Wohlfahrt. Ich kenne mich da nicht aus.“
(Thomas Müller zur Verletzten-Situation beim FC Bayern München.)

„Immerhin – mental warst du in der richtigen Ecke.“
(Thomas Müller zu seinem Teamkollegen Manuel Neuer, als der im Training einen Strafstoß von Müller nicht parieren konnte.)

„Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem linken Fuß mehr anfangen kann, als nur Bier zu holen.“


Lukas Podolski

„Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch.“

„So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere!“

„Doppelpass alleine? Vergiss es!“

„Es überwiegt eigentlich beides.“
(Lukas Podolski auf die Frage, ob er sich mehr über sein Tor freue oder über das Unentschieden ärgere…)

„Ich denke nicht vor dem Tor. Das mache ich nie.“


Lothar Matthäus

„Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.“

„Das Chancenplus war ausgeglichen.“

„Wichtig ist, dass er nun eine klare Linie in sein Leben bringt.“
(Zum Kokaingeständnis von Christoph Daum)

„Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald englisch in sechs oder auch in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht.“

„Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, das mit Fußball zu tun hat.“ (Auf die Frage, was er nach seiner Karriere plane)


Andy Möller

„Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“

„Verlieren ist wie gewinnen – nur umgekehrt!“


Uwe Seeler

„Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.“

„Das Geheimnis des Fußballs ist ja der Ball!“


Uli Hoeneß

„In der Halbzeit habe ich gedacht, wir werden höchstens Hausmeister.“
(Nach einem Sieg gegen Wolfsburg auf die Frage, wie seine Prognose zur Herbstmeisterschaft in der Halbzeit ausgefallen sei)

„Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.“


Kommentatoren:

„Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben.“
Johannes B. Kerner

„Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!“
Gerd Rubenbauer (der FIFA-Beauftragte zeigt eine Minute Nachspielzeit an).

„Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben sie es an den Bronchien.“
Marcel Reif

„Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind 10 Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent.“
Werner Hansch

„Was nützt die schönste Viererkette, wenn Sie anderweitig unterwegs ist.“
Johannes B. Kerner

„Auch ohne Matthias Sammer hat die deutsche Mannschaft bewiesen, dass sie in der Lage ist, ihn zu ersetzen.“ Marcel Reif

„Der DFB-Elf reicht ein 0:0 Zittersieg gegen die Türkei.“ ARD-Videotext

„Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel.“ Gerd Delling


und noch viele andere …

„Für Streicheleinheiten müssen wir uns eine Katze kaufen.“
(
Bayern Münchens Torjäger Miroslav Klose auf die Frage, ob sein Sturmpartner Lukas Podolski eine größere Fürsorge des Klubs benötige.)

„Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.“  Thomas Häßler

„Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.“  Olaf Thon

„Ich habe meine Frau vor die Wahl gestellt: Mallorca oder HSV? Aber ich habe sie nicht ausreden lassen.“ Bruno Labbadia

„München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich weh tun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“
Sebastian Prödl mit Blick auf die Partie gegen den FC Bayern München

„Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“
Gary Lineker nach dem Halbfinal-Aus der „Three Lions“ gegen Deutschland bei der WM 1990

„Alles hat gestimmt: Das Wetter war gut, die Stimmung war gut, der Platz war gut – nur wir waren schlecht!“ Dariusz Wosz

„Ab der 60. Minuten wird der Fußball erst richtig schön. Aber da bin ich immer schon unter der Dusche.“ Andreas Herzog

„Auswärts sind wir zur Zeit nur, um Hallo zu sagen.“ Nico Kovac

„Das Schönste an Stuttgart ist die Autobahn nach München!“ Thomas Strunz

„Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen!“ Otto Rehhagel

 

Und nun viel Spaß bei dem heutigen Spiel und immer schön die Ohren spitzen! 🙂

Christine


 

⚽️ Die heutige Gewinnspielfrage lautet:

30. Juni:
Welcher Spieler schoss bisher die meisten EM-Endrunden-Tore?

s) David Villa
p) Jürgen Klinsmann
i) Michel Platini

  • Wisst ihr die richtige Antwort? Super! Dann notiert euch den Lösungsbuchstaben auf einen Zettel!
  • Am Ende des Aktionszeitraums könnt ihr uns dann das vollständige Lösungswort per E-Mail zuschicken!
  • Wir freuen uns:-)