Ein sehr berührendes Buch

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Zum Inhalt:

Finch und Violet lernen sich oben auf dem Glockenturm kennen, als sie beide hoch oben über dem Abgrund stehen und darüber nachdenken, sich in die Tiefe zu stürzen. Finch, der in der Schule von allen als Freak bezeichnet wird, schafft es, Violet von diesem Schritt abzuhalten.

Es gelingt ihm auch im Kurs „Amerikanische Landeskunde“ seinen Professor Mr Black zu einem Projekt zu überreden, bei dem die Schüler über wenigstens 2 oder 3 Wunder von Indiana berichten sollen. Finch beschließt, dieses Projekt mit Violet anzugehen. Diese ist anfangs alles andere als erfreut, doch mit der Zeit gelingt es Finch, Violet aus ihrem Schneckenhaus, in das sie sich seit dem Unfalltod ihrer Schwester zurückgezogen hat, zu locken. Zwischen den beiden entsteht eine ganz besondere Beziehung.

Doch während Violet langsam wieder lernt, das Leben zu genießen, verfängt Finch sich immer weiter in seiner Welt der Depressionen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Wohl brauchte ich anfangs ein bisschen, bis ich in der Geschichte drin war, doch den Protagonisten Theodor Finch schließt man als Leser sofort in sein Herz. Auch Violet lernt mam mit der Zeit zu lieben und man fiebert wirklich mit den beiden Jugendlichen mit. Stellenweise erinnerte mich ihre Geschichte an das Buch „Harold und Maude“… beide Bücher erzählen von doch sehr ungleichen Paaren (auch wenn hier kein Altersunterschied zwischen den Protagonisten ist) und sind sehr poetisch und bewegend.

Mir hat zudem die Idee, besondere Plätze in Indiana zu erwandern, sehr gut gefallen. Manche der im Buch erwähnten Plätze habe ich inzwischen selbst – wenn auch nur in der virtuellen Welt des WWW – besucht. Besonders die Schuhbäume, Blue Flash und Blue Too sowie die Violet Apocalypse haben es mir angetan, und sollte ich irgendwann nach Indiana reisen, dann werde ich bestimmt an dieses Buch zurückdenken, und einige diese Schauplätze besuchen.

Die Auseinandersetzung mit den Themen des Selbstmordes und der Depressionen finde ich ebenfalls ganz gelungen. Die Autorin beschreibt beide Thematiken auf einfühlsame Art und Weise; es wird nicht überspitzt oder übertrieben dargestellt und dennoch merkt man, dass sie diese Probleme sehr ernst nimmt.

Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen und vergebe 5 Papierblumen.

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Véro
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