Das Kirchenoberhaupt auf den Spuren von Sherlock Holmes…

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Zum Inhalt:

Papst Petrus hat die Intrigenspiele im Vatikan satt. Da kommt ihm das Telefongespräch mit seinem Studienfreund Guiseppe gerade recht: kurzerhand beschließt er, den Sommer nicht in Castel Gandolfo zu verbringen, sondern Giuseppes Urlaubsvertretung an der Amalfiküste zu übernehmen, während dieser in den päpstlichen Privatgemächern „Vatikanluft“ schnuppern kann.

Petrus genießt die Zeit in Meravilla in vollen Zügen, doch als dann plötzlich sein Boccia-Partner Raffaele tot aufgefunden wird, beschließt er, nicht zuletzt auf Haushälterin Mariettas Bitte hin, selbst zu ermitteln und herauszufinden, ob Raffaeles Tod wirklich nur Unfall war, oder vielleicht doch Mord. Diese Ermittlungen führen ihn zurück in die 60er Jahre, als das Hotel „Albergo Azzuro“ noch Treffpunkt für heimliche Liebschaften und Affären der Glamourwelt war.

Meine Meinung:

Schon des Cover dieses Krimi verspricht viel: Der Papst liegt mit einem Cocktail in der Hand im Liegestuhl am Strand, neben ihm die „Gazzetto dello Sport“ … da wird die Neugierde wohl nicht nur bei praktizierenden Christen geweckt 😉

Johanna Alba und Jan Chorin schaffen es, in diesem Krimi auf geniale Weise Spannung und Urlaubsfeeling zu vereinen. Die Beschreibung des Hadlungsortes macht Lust auf Urlaub und die Tatsache, dass es von Beginn an gleich mehrere Verdächtige gibt, die etwas mit Raffaeles Tod zu tun haben könnten, garantiert Spannung bis zum Schluss.

Alle Protagonisten sind hervorragend beschrieben und jeder von ihnen birgt sein eigenes Geheimnis. Ob das nun die Vergangenheit als Juwelendieb oder die eigene Herkunft sind, die Autoren verstehen es, die Lebensläufe ihrer Protagonisten so zu gestalten, dass die Handlung nicht abflacht und man keine vorzeitigen Schlüsse über den möglichen Täter und sein Motiv ziehen kann.

Auch die „Ausflüge“ in die 60er Jahre, in denen Jacky Kennedy einen Sommer an der Seite des Fiat-Sprosses Gianni Agnelli in Meravilla verbracht hat, sind geschickt in die Geschichte eingebaut.

Die Tatsache, dass im Laufe der Geschichte auch Petrus Pressesprecherin mitsamt ihrer Tante, sowie sein Privatsekretär in Meravilla auftauchen und in die Ermittlungen eingebunden werden, sorgt für einige humorvolle Momente.

„O sole mio!“ ist bereits der vierte Papst-Krimi von Johanna Alba und Jan Chorin. Die drei ersten Bände habe ich allesamt nicht gelesen und obwohl es zwischenzeitlich kleine Hinweise auf das Geschehen in eben diesen drei Bänden gibt, kann man den Ereignissen im vierten Band dennoch sehr gut folgen und braucht eigentlich keine Vorkenntnisse. Lediglich das Verhalten von Schwester Immaculata, beziehungsweise Papst Petrus Reaktion darauf, kann man wohl besser nachvollziehen, wenn man die anderen Bände kennt.

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Véro
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