Flach und wenig Spannung!

Was wir getan haben1982, Kenia: Nick, Luke und Katie spielen gemeinsam mit den ungefähr gleichaltrigen Schwestern Cora und Amy am Fluss. Die Kinder toben ausgelassen im Wasser herum bis plötzlich ein schreckliches Unglück passiert das ihr Leben für immer verändert.

2013, Dublin: Katie und Luke leben wieder in Irland und führen dort ein mehr oder weniger zufriedenes Leben. Bis Luke eines Tages spurlos verschwindet und wenige Tage später tot aufgefunden wird. Er hat Selbstmord begangen! Erschüttert reist Katie zurück nach Afrika, wo sie sich gemeinsam mit Nick ihrer Vergangenheit stellen muss…

Das Autorenduo Karen Perry hat einen durchaus angenehmen und sehr einfachen Schreibstil, allerdings fehlte es dem Buch meiner Meinung nach an Spannung. Zwar hat der Verlag das Buch als Roman und nicht als Thriller gekennzeichnet, doch aufgrund des Klappentextes und des Covers hätte ich doch in diesem Punkt mehr erwartet. Die Autoren beschreiben die Protagonisten und deren Gefühlswelt sehr ausschweifend und dies tut der Spannung leider Abbruch. Für meinen Geschmack gab es auch zu viele Wiederholungen und Rückblenden, die nicht immer etwas mit dem unmittelbaren Geschehen zu tun hatten und so die Handlung unnötig verlangsamten. Glücklicherweise merkt man weder dem Schreibstil noch der Handlung an, dass gleich zwei Autoren an diesem Werk gearbeitet haben. Dies scheint zu zeigen, dass dieses Team gut harmoniert und sich schön ergänzt.

Katie und Nick erzählen gemeinsam ihre Geschichte und sehr schnell merkt der Leser, dass die beiden inzwischen erwachsenen Menschen sehr unter ihrer Vergangenheit leiden. Nie konnten sie dieses grausame Unglück, dessen Zeuge sie als Kinder wurden, vergessen. Nick hat es erfolgreich verdrängt, doch besonders Katie leidet unter diesem Ereignis. Zu allem Übel erhält sie auch noch Drohbriefe und Fotos, die auf den Vorfall anspielen sollen. Wer kennt ihr wohl gehütetes Geheimnis und bedroht sie? Das Buch lebt von diesem Geheimnis, denn meine Gedanken kreisten fast ausschließlich darum und trieben mich immer weiter im Buch voran. Allerdings fand ich die Handlung dann doch ziemlich vorhersehbar, denn dass ein Kind zu Tode kam, dachte ich mir bereits bei der Erwähnung des Flusses. Auch Lauren und Father Murphy hatte ich ziemlich schnell unter Verdacht und wurde leider nicht mehr überrascht.

Insgesamt war dieses Buch mittelmäßig und hat mich leider nicht vom Hocker gehauen. Dank der simplen Sprache hat es sich gut gelesen, doch die Handlung war recht flach und bot keinerlei Überraschungen. Alles in allem ein Buch das man lesen kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muss!

Ich vergebe 3 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine
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2 Gedanken zu “Flach und wenig Spannung!

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