Fesselnd, rasant, nichts für schwache Nerven

Der Federmann

Nils Trojan, Ermittler der Mordkommission der Berliner Polizei, steht vor einem schwierigen Fall. Ein unbekannter Täter tötet blonde Frauen auf bestialische Art und schneidet ihnen nach seiner Tat die Haare ab. Auffälliges Merkmal: Der Täter hinterlässt einen toten, gerupften Vogel auf seinen Opfern. Für Nils Trojan und seine Kollegen beginnt eine rasante Ermittlung und schnell gerät auch der junge Kommissar ins Visier des Täters…

Der einfache aber spannende Schreibstil von Max Bentow trägt enorm zu einer angenehmen, leichten Lektüre dieses Buches bei. Die Geschichte ist sehr spannend und der Tathergang mysteriös, brutal aber auch sehr originell.

Nils Trojan ist ein sympathischer junger Ermittler, dessen Gedankengänge ich zwar nicht immer nachvollziehen konnte, aber das störte mich überhaupt nicht. Seine angekratzte, psychische Verfassung lässt ihn sehr menschlich erscheinen. Vor allem die Tatsache, dass er aus Stolz nicht zu einem Polizeipsychologen sondern zu einer unabhängigen Therapeutin geht, sagt meiner Meinung nach viel über seinen Charakter aus. Er weiß, dass er Hilfe braucht und akzeptiert diese auch, aber bitte zu seinen Bedingungen und ohne seine Stellung als Ermittler der Mordkommission zu gefährden. Er lebt für seinen Beruf und will auf keinen Fall ausgeschlossen werden.

Die Handlung ist gut durchdacht und sehr spannend dargestellt. Das rasante Erzähltempo verleitet den Leser dazu, das Buch regelrecht zu verschlingen da man einfach keine Pause einlegen kann! Das Motiv des Täters hätte meiner Meinung nach etwas ausführlicher erklärt werden können. Die Tat an sich und die Art und Weise, wie er sich Zugang zu seinen Opfern verschafft hat, waren sehr klar beschrieben. Nur bei dem Warum wurden nicht alle Antworten geliefert. Oder aber der Autor weiß, dass dieser Täter in der Fortsetzung der Reihe wieder auftauchen wird und gibt daher bewusst noch nicht alle Geheimnisse preis! Der offene Schluss steuert zumindest ziemlich eindeutig in diese Richtung.

Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, den ich mir so bald wie möglich beschaffen werde. Denn ich muss doch wissen, ob und wie es mit dem Federmann weitergeht!

Ich vergebe 4  Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine
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6 Gedanken zu “Fesselnd, rasant, nichts für schwache Nerven

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