#1 Das Emoji – Rätsel

AschenputtelRätsel1Hallöchen ihr Lieben!

Gestern Abend konnte ich nicht richtig einschlafen, weil mir lauter merkwürdige Gedanken durch den Kopf gingen. Naja, warum erzähle ich euch das überhaupt?! Mir kam dann plötzlich die Idee zu einem Emoji – Rätsel, welches ich (je nachdem, wie es ankommt…) gerne öfters hier auf unserem BLOG anbieten möchte!

Dabei möchte ich immer verschiedene Themen aufgreifen, wie Buchtitel eines bestimmten Genres, Filmtitel etc.

Den Anfang machen heute „Die berühmtesten Märchen der Brüder Grimm“. Ich glaube das sollte ein leichter Einstieg sein 😜 (!Achtung! Es hat sich ein Disney Märchen hineingeschlichen? Könnt ihr es finden? ^^)

Nun aber viel Spaß beim erraten!

 

1. 🐦 🐭 🐴   +  🎃   +  ✨  = ?

2. 🐈  +  👢  = ?

3. ❄️  +  🖼  +  🔮  +  ⛰  = ?

4. ⛲️  +  🐸  +  🌕  = ?

5. 🐴  +  🐺  + 🐈  +  🐓  +  🗺  = ?

6. ⛑  +  👜  +  🌲🌳  = ?

7. ⛲️  +  👵🏽  +  🌨 = ?

8. 🌹  +  🐗  = ?

9. 👫  +  🍞  +  🔥  = ?

10. 🌾  -> 🏅  +  👶🏼  +  🔥💃🏻  = ?

 

→ Die Lösungen gibt es nächste Woche!
→ Schreibt uns auch gerne in die Kommentare, wie ihr die Idee findet oder welche Titel ihr herausgefunden habt 😉

Bibliothekarin trifft Rockstar…

„Dann löste sie sich lachend, und der Klang legte sein Herz in Ketten, es war, als würden tausend Gitarrensaiten gleichzeitig gespannt. Es schmerzte auf wundervolle Weise. Für einen Moment vergaß er fast, wo er war, so sehr wünschte er sich, dieses unbeschwerte Lachen möge ihm gelten.“ (S. 5)IMG_2211.jpg

Ein hässlicher Skandal in ihrer Kindheit, hatte Molly und ihre Eltern einst im Fokus der Medien stehen lassen. Zutiefst verletzt von den daraus resultierenden Reaktionen vieler Menschen in ihrem Umfeld, hat sich die Bibliothekarin geschworen, ein unauffälliges Leben zu führen.
Doch als sie auf der Party ihrer Stiefschwester den attraktiven Rockstar Zachary Fox begegnet, ist dieses Vorhaben nicht mehr ganz so leicht einzuhalten, wie ursprünglich noch gedacht. Ein One Night Stand, mehr sollte es nicht sein…

„Rock Kiss – Eine Nacht ist nicht genug“ ist in zwei Stränge aufgeteilt, die sich durch den Schauplatz der Erzählung voneinander unterscheiden. Diese Handlungsstränge laufen nicht parallel, sondern ebenso fortlaufend, wie die Handlung, nacheinander ab. So spielt der Roman zu Anfang noch in Neuseeland, wo sich Molly und Fox  kennenlernen und sich im wahrsten Sinne des Wortes stürmisch aneinander herantasten.
Der zweite Teil jedoch wird nach Los Angeles, der Stadt der Schönen und Reichen, verlegt. Die beiden kennen sich hier natürlich bereits besser und ihre Beziehung gerät auf den Prüfstand.
Zwischendurch haben wir hier immer wieder einen Wechsel in der Erzählperspektive, wodurch wir sowohl Fox, als auch Mollys Gedanken verfolgen können und somit mehr ode weniger einen Zugang zu ihnen bekommen.

Die Handlung selbst ist relativ einfach konzipiert. Zu einfach – wird hier sicherlich die ein oder andere Leserin denken. Das Modell von der ‚Liebe auf den ersten Blick‘ wird hier ziemlich ausgekostet.
Molly und Fox fallen bereits nach wenigen Seiten übereinander her. Sie haben kaum ein Wort miteinander gewechselt und doch sind sie ab der ersten Sekunde einander verfallen. Wie kann man hier argumentieren? Okay, er ist eben nur ein Mann. Und sie? Nun, sie ist eben nur eine Frau, die einem berühmten Rockstar gegenübersteht und wohl daher nichts gegen einen One Night Stand hat.
Aber ich konnte mich dennoch nicht damit abfinden. Vielleicht wäre ja zumindest ihr Verhalten verständlicher für mich gewesen, wenn sie von der ersten Seite als ein Groupie zu verstehen wäre. Doch das ist sie keineswegs.
Im Gegenteil. Am Ende ist Fox wohl mehr der Groupie, der nicht mehr ohne seine Molly sein will… Doch woher diese plötzliche Zuneigung zu ihr? Das bleibt unbeantwortet.

Was lässt sich über die Handlung sagen? Ich war ziemlich schnell gelangweilt und hatte das Gefühl, die Autorin drückt permanent die Repeat – Taste…

Wie wird eine Meinungsverschiedenheit gelöst? Antwort: Sex.
Wie jemanden über sein persönliches Schicksal hinwegtrösten? Antwort: Sex
Wie kann man jemanden beruhigen? Antwort: Sex.

Ganz ehrlich, mir was das ganze einfach zu viel. Alles, wirklich alles endet im Schlafzimmer oder wo auch immer.
Die Dialoge sind vorhanden, doch überzeugen nicht wirklich. Stattdessen flüchtet die Autorin davor und lässt Konflikte lieber im Schlafzimmer verstummen. Sie entgeht dabei einer tiefergehenden Handlung, die man hier wirklich vergeblich suchen wird.

Was die beiden als Pärchen angeht, fehlte hier meiner Meinung nach der Funke. Die beiden sind einander verfallen, doch der wirkliche Grund für diese Anziehung bleibt dem Leser verborgen. Man soll sich wohl einfach damit abfinden, dass die beiden „im Leben füreinander bestimmt“ sind. Sie lieben sich und gehören zueinander. Sie gibt alles von sich her, opfert sich, ihr Leben in Neuseeland für diese Liebe und er ist einfach glücklich und genießt sein „Eigentum“. Molly wirkt dabei ziemlich charakterschwach.

Dem Roman von Nalini Singh fehlt es an Humor, stattdessen habe ich mich oft genug beim Augen rollen ertappt. Die Beziehung und auch die Charaktere sind oberflächlich, besitzen keinen Tiefgang. Die Dialoge enden immer auf die gleiche Art. Sie verliert an ihrem eigenen Charakter und er gewinnt dafür seinen persönlichen Betthasen. Nach Funken, Spannung und witzigen Momenten zwischen den beiden sucht man vergeblich. Schade!

Von mir gibt es daher nur 2 Papierblumen…

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Bonny

 

 

 

 

Montagsfrage #6

Buchfresserchen gönnt sich heute eine kreative Pause und hat deshalb dazu aufgerufen, dass wir uns einfach eine noch nicht beantwortete Frage aussuchen sollen und diese beantworten.

Da ich bei dieser Aktion noch nicht alle dabei bin, ist die Auswahl sehr groß und ich habe aus dem Grund drei Fragen ausgewählt, die ich euch heute kurz beantworten möchte.

Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen und interessanten Buchläden?

Ja! Sehr zum Leidwesen aller Mitreisenden vergeht eigentlich kaum eine Urlaubsreise, bei der ich nicht in irgendeinen Buchladen muss. Wohl sind das dann oft die großen, bekannten Läden, aber manchmal entdeckt man auch kleine oder große Schätze wie beispielsweise die Buchhandlung in Maastricht, die sich in einer Kirche befindet oder den kleinen Laden in Vimmerby, den die Verwandten von Astrid Lindgren selbst führen.

Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

Ich habe gestern Abend „Rotwein für drei alte Damen“ begonnen und noch nicht wirklich viel gelesen. Mir bleiben noch 250 Seiten und nach den ersten 30 Seiten, kann ich noch nicht recht sagen, welchen Eindruck das Buch auf mich macht. Ich muss mich noch ein bisschen an die Protagonistinnen gewöhnen.

Falls du aktuell Bücher vorbestellt hast, welches erscheint als nächstes?

Aktuell habe ich 4 Bücher vorbestellt: „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“ von Alexander Steffensmeier und „Die verliebten Riesen“ von Christine Nöstlinger erscheinen Ende September. Beide sind aber in erster Linie für meine Tochter. Ich selbst darf mich dann auf die neuen Ermittlungen mit Pia Bodenstein und Klufti freuen: „Himmelhorn“ von Klüpfel/Kobr erscheint am 29. September und „Im Wald“ von Nele Neuhaus zwei Wochen später am 14. Oktober.

Auf welche Bücher freut ihr euch? Und was lest ihr gerade zur Zeit?

Véro

 

Spannend und nicht alltäglich!

Der vierzehnte SteinAdamsberg, Commissaire der Pariser Mordbrigade, jagt ein Phantom das ihn seit seiner Jugend verfolgt. Der Täter mordet scheinbar wahllos, hinterlässt aber immer drei Einstiche am Unterbauch seiner Opfer und bietet den Ermittlern stets den perfekten Sündenbock: Gescheiterte, betrunkene Existenzen die sich an nichts mehr erinnern, dafür aber die Tatwaffe bei sich tragen. So schöpft niemand Verdacht, außer Adamsberg. Er hat den Täter durchschaut und kennt sogar dessen Identität, doch niemand glaubt ihm. Denn sein Verdächtiger ist seit sechzehn Jahren tot, der letzte Mord geschah aber erst vor wenigen Tagen. Während einer Fortbildung in Kanada geschieht dann das Unfassbare! Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden und die Tat trägt die Handschrift des Phantoms. Einziges Problem: Niemand glaubt Adamsberg, der schnell zum Hauptverdächtigen avanciert und selbst nicht weiß, ob er schuldig ist oder nicht …

Fred Vargas hat einen sehr ausgereiften, bildhaften Schreibstil und vermag es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Nur zu Beginn gab es einige Länge, doch anschließend baut die Spannung sich stetig auf und man fiebert richtig mit Adamsberg mit. Besonders gut haben mir auch die vielen Anspielungen auf den Dialekt der Kanadier gefallen. Diese Übersetzungen sind einfach nur grandios und brachten mich zum Schmunzeln. Die Autorin schafft es, ihren Protagonisten ohne viel Aufhebens eine eigene Identität zu verpassen.

Der einzelgängerische, nicht immer sympathische Adamsberg ist ebenso brillant wie skurril. Seine Gedanken schweifen immer wieder in eine Fantasiewelt ab und er ist bekannt für seine scheinbare Teilnahmslosigkeit. Auf der einen Seite scheint nichts ihn aus der Ruhe bringen zu können, andererseits lässt er aber auch niemanden an sich heran und verlässt sich nur auf sein eigenes Urteil. Die Meinung seiner Mitmenschen blendet er dabei gerne mal aus und hört nur auf seine eigene Stimme. Natürlich stößt dies bei seinen Mitarbeitern nicht immer auf Gegenliebe, dennoch stehen sie alle voll und ganz hinter ihm. Danglard und Retancourt sind genauso einzigartig und anschaulich beschrieben wie ihr Chef und verhelfen dem Buch zu seinem unvergleichlichen Charme.

 Meine absoluten Favoriten sind allerdings Clémentine und Josette, zwei betagte Damen die mit Charme, Witz und Raffinesse brillieren und die Handlung vorantreiben. Besonders Josette besitzt ein unnachahmliches Talent und verhilft Adamsberg aus der Patsche. Fred Vargas hat ein sehr feines Gespür für ihre Charaktere und beschreibt sie sehr liebevoll und menschlich.

Die Handlung an sich ist gut durchdacht und passt zu dem ungewöhnlichen Ermittler. Die Atmosphäre des Buches ist stimmig und die vielen, überraschenden Wendungen lassen das Buch leben. Irgendwie hat man das Gefühl, dass bei diesem Ermittler alles möglich ist und er für alles eine logische Erklärung findet.

Insgesamt ein toller Krimi und sicherlich nicht mein letztes Buch aus dieser Serie.

Ich vergebe 4 Papierblumen!  NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

 

Inhaltlich erschütternd, sprachlich nicht überzeugend

Parvaneh heißt SchmetterlingIran, 1979: Eine erfolgreiche Revolution beendet die jahrelange Herrschaft des Schah, der sein Volk unterdrückt und bedroht hat. Die Bevölkerung hofft nun auf die lang ersehnte Freiheit und sehnt sich nach Frieden. Doch die Freude währt nur kurz, denn Imam Khomeini wartet nur darauf, seine Macht ins Unermessliche zu steigern und drückt dem so arg gebeutelten Land nun seinen eigenen, brutalen Stempel auf!

Mittendrin befindet sich die zwölfjährige Chahdortt Djavann, die nun mit einer befremdlichen, neuen Gewaltspirale zurechtkommen muss …

 Chahdortt Djavann erzählt in diesem autobiographischen Roman von ihren traumatischen Erlebnissen während und nach der Machtergreifung des Khomeini im Iran. Als der Schah gestürzt wurde, war Chahdrott Djavann ein junges, wissbegieriges Mädchen, das mit Freuden die Schule besuchte. Sie hoffte auf Frieden und Freiheit, doch die Realität brachte sie sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurück:

„Die Direktorin drohte damit, mich von der Schule zu verweisen, sollte ich weiterhin solche Aufsätze schreiben – sofern man mich bis dahin noch nicht ins Gefängnis geworfen hätte. So wurde ich das Opfer von Verboten: Schreibverbot, Redeverbot, Denkverbot.“ (S.8)

Der Umsturz in der Bevölkerung beginnt zunächst schleichend, hat aber sehr rasch Einfluss auf die Bildung der jungen Leute. Denn schon nach kurzer Zeit werden die Lehrpläne Khomeini-konform abgeändert oder gar ganz verboten.

„Unser Unterricht in bürgerlichen, monarchischen und weltlichen Dingen hatte sich den neuen religiösen Vorschriften zu beugen.“ (S.19)

Lehrerinnen müssen sich verschleiern und werden im Falle einer Weigerung einfach ganz aus dem Dienst ausgeschlossen und ersetzt.

„Einige unserer Lehrerinnen fühlten sich gestört, möglicherweise bedroht. Nach und nach änderte sich ihr Aussehen: Die Röcke wurden länger, das Make-Up dezenter, die Stimmen leiser.“ (S.18)

Die Autorin erlebt diese Zeit des Umsturzes mit ihren beiden besten Freundinnen und zusammen gehören sie einer kommunistischen Bewegung an, die im Verborgenen agiert. Dort diskutieren die jungen Studenten sehr kritisch über die Veränderungen in ihrem Land, denn sie stehen auf keinen Fall hinter dem totalitären Herrscher, der die Menschen in Angst und Schrecken versetzt.

„Unsere Intellektuellen saßen in den Gefängnissen des Schahs, weil sie freie Meinungsäußerung forderten. Und kaum sind die Geistlichen an der Macht, bedrohen, verhaften und ermorden sie uns, weil wir in ihren Augen Ungläubige sind. Wir sind alle Gläubige. Wir müssen glauben, um zu überleben. Ich glaube an die Menschlichkeit, an das Leben, die Natur, die Intelligenz, die Gerechtigkeit und die Freiheit. Ich glaube und ich bin gläubig, doch mein Glaube ist nicht religiös, nicht islamisch. Er ist menschlich.“ (S.25)

„Nicht die Religion, sondern die Unwissenheit ist heilig, und das schon immer“ (S.33)

„Wenn Glaube nicht Wissen ist und jeder Glaube per Definition die Ungewissheit in sich birgt, mit welchem Recht ist dann der eine Glaube heilig und der andere nicht? (S.34)

Die Studenten weigern sich, Khomeinis uneingeschränkte Macht zu akzeptieren, doch sie sind machtlos. Kritisch denkende Studenten werden vom islamistischen Komitee eingeschüchtert und bedroht. Sogar vor einem Angriff auf die Schule schrecken die Fanatiker nicht zurück, eine Machtdemonstration, die ihresgleichen sucht. Die Gesellschaft wird überwacht, vergiftet und destabilisiert.

Auch Chahdortt muss sich diesem Regime beugen und sie passt sich an. Dieses Buch betrachtet sie als Chance auf Heilung, als Möglichkeit eine tief verwurzelte Verletzung hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen. Die Schilderung ihrer Eindrücke ist grausam und erschütternd, niemand sollte in so einer Welt aufwachsen oder leben müssen. Inhaltlich gesehen ist dieses Buch sehr wichtig und übermittelt eine ganz klare Botschaft gegen Hass, Gewalt und Unterdrückung. Dieses Buch ist ein Plädoyer für Meinungsfreiheit und Toleranz und bietet einen ersten Einstieg in dieses grausame Kapitel der Menschheitsgeschichte.

Dennoch konnte das Buch mich nicht vollends überzeugen. Der Schreibstil ist, bis auf einige Ausnahmen, sehr dürftig und wirkt nicht ganz ausgereift. Auch die vielen Sprünge in der Handlung haben mich manchmal verwirrt und ließen viele losen Enden zurück. Natürlich kann die Autorin nicht alles aufklären, da sie dieses Wissen schlicht nicht hat, doch sie klammert auch sehr viel bewusst aus. Meiner Meinung nach ist dieses Werk ein bisschen zu „dünn“ in Anbetracht der ungeheuren Komplexität des historischen Hintergrundes.

Meine Ausgabe wurde von Ullstein Buchverlage herausgegeben, leider ist dieser Artikel aber zur Zeit nicht mehr verfügbar.

Ich vergebe 3 Papierblumen.

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

 

Buchsafari #3

Es ist wieder Samstag, Zeit für Anjas Buchsafari, bei der wir unsere Wunschliste oder den Stapel ungelesener Bücher unter die Lupe nehmen. Hier kommen die heutigen Fragen:

Frage 1
Nenne ein Sommerbuch!

Klappentext:

Sarah ist ein Kontrollfreak: Sie besitzt für jeden Anlass das perfekte Kleid, sie hat den perfekten Partner und nun auch endlich den perfekten Verlobungsring am Finger. Erst bei der Planung ihrer Hochzeit merkt sie, dass ihr die Trauzeugin fehlt – sie hat einfach keine beste Freundin. Als dann die chaotische Pippa in ihr Leben stolpert, ändert sich alles. Pippa ist Automechanikerin und das genaue Gegenteil von Sarah: zu laut, zu widerspenstig, zu ehrlich. Aber kann so jemand wie Pippa auch Sarahs Herz retten?

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Frage 2
SuB: Wieso ist das Buch noch ungelesen?
WuLi: Wieso möchtest du dieses Buch unbedingt haben?

Ich bin bei einer Verlosung auf LovelyBooks.de auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir gefallen die beschriebenen Gegensätze der beiden Freundinnen (irgendwie kenne ich das auch :-p) und weil es bei der Verlosung nicht geklappt hat mit dem Gewinn, ist das Buch dann auf meine Wunschliste gewandert.

Frage 3
Magst du es wenn Bücher an realen Orten z.B. Berlin oder sogar deiner Heimatstadt spielen?

Ja, das mag ich sogar sehr gerne. Ich finde es spannend, die beschriebene Gegend selbst gut zu kennen und sich genau vorstellen zu können, wo sich der Protagonist gerade aufhält. Aus dem Grund habe ich beispielsweise die Krimis von Tom Hillenbrand sehr gemocht. Er lässt den Koch Xavier Kieffer in Luxemburg ermitteln und auch wenn Luxemburg in den Büchern nur teilweise Schauplatz ist und es den Koch bei seinen Ermittlungen immer mal wieder in andere Länder verschlägt, so fand ich das doch ganz besonders toll, weil Luxemburg nur selten als Handlungsort in Büchern dient.

Welches Sommerbuch habt ihr auf eurem SuB oder eurer Wunschliste? Und mögt ihr es, wenn ihr den Handlungsort eurer Lektüre kennt? Ich bin gespannt!

Véro

Asterix-Tag

AsteriXTAG

Es ist mal wieder Werwolfzeit bei Lovelybooks! Nachdem bei der letzten Werwolfrunde die Disney-Prinzessinnen im Vordergrund standen und wir euch hier in Form des Disney-TAGs ein paar unserer Bücher vorgestellt haben, haben wir uns diesmal selbst einen passenden TAG überlegt…

Daher verschlägt es uns nach Gallien, in ein kleines Dorf, das sich der Besetzung durch die Römer standhaft widersetzt. Folgt uns doch und lernt Asterix, Obelix und die anderen Gallier in euren Bücherregalen kennen!


  • Asterix – ein besonders kleines Buch

FullSizeRender(81)

Véro: Das kleinste Buch in meinem Regal (neben den vielen Pixi-Büchern meiner Kinder) ist ganz klar das Buch mit den Goethe-Zitaten. Nicht viel größer, dafür aber origineller ist „Krass!“ von Guy Rewenig. Es handelt sich dabei um ein luxemburgisches Wörterbuch, bei dem man sich allerdings bewusst sein muss, dass es sich hier eher um ein Werk aus der Sparte „Humor“ handelt. Der Autor gibt auf dem Klappentext an, dass es höchste Zeit ist, dass die Luxemburger lernen, ihre Muttersprache ordentlich zu lernen, immerhin sei eben diese auf dem besten Weg zur Weltsprache. Zielgruppe sind die Leser, die die Sprache wortwörtlich nehmen wollen und genau so ist dieses kleine Buch auch aufgebaut. Neue Wortschöpfungen, die Gegenstände „wortwörtlich“ bezeichnen, werden ihrer richtigen Bezeichnung oder einer kurzen Erläuterung gegenübergestellt. Zudem werden regionale Dialekte erwähnt, sowie die Eigenheiten verschiedener Berufsgruppen (Radiomoderatoren, Sportler). Beispiele zu nennen ist schwierig, aber ich habe dennoch versucht, euch ein paar davon auszuwählen und zu übersetzen. Vielleicht mag ja jemand sich überlegen, was mit einer „Raupendusche“, „Aquarellkrallen“, einem „Sesselalpinisten“ oder ein „Gefängnisferrari“ sein könnte.

Bonny: In meinem Regal stehen zwei ganz besondere kleine Bücher. Bei dem ersten handelt es sich um „In Liebe Brooklyn“ von Lisa Schroeder. Es ist bisher das einzige Buch von ihr, welches ins Deutsche übersetzt wurde. Seine Größe (14,7 x 9,4 cm) und das verwendete dünne Papier erinnert mich an einen Gedichtband oder ein Gesangbuch, welches man in einer Kirche vorfindet. Hierdurch wird der Inhalt unterstrichen, denn die Besonderheit von Lisa Schroeder ist es, dass sie ihr Geschichten in Versform niederschreibt. Sie bedient sich hier jedoch lediglich an der Form, nicht aber an einem Reimschema oder ähnlichem. Sie erzählt ihre Geschichten damit auf eine sehr eindringliche und emotionale Art und Weise, mit der sie mich bis zur letzten Seite fesseln konnte.

„Ich öffne die Tür und ziehe sie auf die Füße.
Sie klammert sich an mir fest
und so stehen wir da und halten uns in den Armen.
Im einen Moment Sonne.
Regen im nächsten.“
– In Liebe Brooklyn von Lisa Schröder

Bei dem zweiten Buch handelt es sich um eine total schöne Ausgabe von „Frühstück bei Tiffany“ von Truman Capote. Einige von euch werden sicherlich bereits den Film mit Audrey Hepburn gesehen haben (wenn nicht, dann kann ich ihn euch nur ans Herz legen!), der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt. Das Buch aus dem Kein & Aber Verlag liegt jedoch noch auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher).

Christine: Die Bilderbücher von Édouard Manceau. Diese Reihe legte ich mir während meines Studiums zu, da die Bücher tolle Anreize für die Textarbeit mit kleinen Kindern geben! Warum ist der Rüssel des Elefanten so lang? Warum hat der Löwe so eine tolle Mähne? Wie kam der Tiger zu seinen Streifen? Die Bücher liefern lustige Antworten auf die verschiedensten Fragen aus dem Tierreich!

Edouard Manceau

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Obelix – ein Buch, in dem die Kindheit des Protagonisten eine wichtige Rolle spielt

FullSizeRender(63)

Véro: Diese Eigenschaft trifft wohl auf einige Krimis zu, da der Mörder dort oft eine schwierige Kindheit als mögliche Ursache für sein Verhalten angibt. Ein solches Beispiel ist auch Killerverse von Ben Benhaus. Hier wählt der Mörder eine Tötungsart, die ziemlich schockiert, aber in enger Verbindung mit dem steht, was er selbst in seiner Kindheit erlebt hat.

IMG_2693


Bonny:
In „Solange wir lügen“ von E. Lockhart  spielt die Kindheit der Protagonistin auf jeden Fall eine entscheidende Rolle für den Verlauf der Handlung. Dieser Jugendroman hat mich am Ende mit Tränennassen Wangen auf meinem Bett sitzend zurückgelassen und wer vielleicht gerade auf der Suche nach einem Novemberbuch ist, dem kann ich diesen Roman sehr empfehlen. Man kann hier in eine sommerliche Atmosphäre eintauchen und gleichzeitig die dunklen Wolken des Novemberwetters spüren 😉

Sieben minus eins


Christine
: Wie Véro ganz richtig sagt, passen hier sehr viele Krimis und Thriller. Täter haben ja meistens eine schwierige Kindheit! 🙂 Ich entscheide mich daher einfach für  das aktuellste meiner Bücher : „Sieben minus eins“ von Arne Dahl. Hier spielt nicht nur die Kindheit und Jugend des Täters eine wichtige Rolle, sondern auch die seiner Opfer. Allzu viel kann ich allerdings nicht verraten, hier besteht akute Spoilergefahr!

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Idefix – ein Buch, in dem ein Hund eine wichtige Rolle spielt

Véro: „Marley und ich“ schlummert noch immer auf meinem SuB. Irgendwann muss ich dieses Buch wohl befreien, aber es hat mich noch nicht so richtig von sich überzeugen können. Vielleicht gelingt das ja einem von euch!

FullSizeRender(83)

Bonny: Hier habe ich mich für „Liebes Frauchen! – Briefe von unverstandenen Hunden“ entschieden. Es ist ein sehr dünnes Buch mit gar nicht allzu vielen Seiten. Lucky, Elvis, Rufus, Balu und Co. schreiben hier urkomische und manchmal auch zynische Briefe an ihre Besitzer. So manch ein Hundebesitzer erkennt sich oder auch seinen Hund hier sicherlich wieder 😉

 

Christine: „Tod in der Provence“ von Pierre Lagrange. Albin Leclerlc, Ermittler der Mordkommission im Ruhestand, wird auf Schritt und Tritt von seinem Mops Tyson begleitet. Dabei hilft der Vierbeiner seinem Herrchen manchmal auf die Sprünge, denn Albin spricht mit seinem Hund und reflektiert dabei den Fall auf eine neue Art und Weise.

Tod in der Provence

 

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Miraculix – ein Buch, in dem ein Fluch, ein Zauber, ein Zaubertrank, … vorkommt

Véro: Hier kam mir eigentlich sofort Harry Potter in den Sinn… aber das wäre dann doch zu einfach 😉 Nachdem ich dann eine Weile überlegt habe, welche Bücher ich in diesem Jahr schon gelesen habe, kam mir Wolken wegschieben wieder in den Sinn. Aber dann! Ein Blick in das Bücherregal meiner kleinen Tochter und mir war klar, dass ich euch dieses Pappbilderbuch hier zeigen muss! Ein echter Schatz! „Sei kein Frosch und küss mich“ ist ein Buch, das man einfach liebhaben (und küssen) muss. Ein ausführliche Rezension werde ich euch in den kommenden Tagen schreiben.

FullSizeRender(79)

Bonny: Auch wenn Véro mich jetzt auslacht (😜) weil ich es mir so leicht mache: „Harry Potter“ ist glaube ich das einzige Buch in meinem Regal, in welchem gezaubert wird. Den ersten Teil habe ich übrigens das erste Mal im letzten Jahr gelesen. Im stolzen Alter von 24 Jahren und war ziemlich überrascht, wie nah der Film ans Buch heranreicht! :O

IMG_2694

Christine: Nun … das ist so gar nicht meine Welt! Hier fallen mir echt nur die Asterix-Comics ein und die brauche ich ja sicherlich nicht zu beschreiben, die kennt man einfach! Allerdings kann ich hiervon kein Foto machen, da diese heißgeliebten Bücher aus Kindertagen nun ihren wohlverdienten Ruhestand bei meinen Eltern auf dem Dachboden genießen! 🙂

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Troubadix – ein Buch, in dem einem bestimmten Song eine wichtige Rolle zukommt

Véro: Hier komme ich nicht an Remexan und Redux vorbei. Beide Bücher habe ich regelrecht verschlungen und mich anschließend sogar mit dem Autor über seinen Musikgeschmack „ausgetauscht“. Da eine sehr gute Freundin von mir ausgesprochener Depeche Mode-Fan ist, werde ich immer hellhörig, wenn die Songs der Band irgendwo erwähnt werden. Thomas Kowa findet wohl auch Gefallen an diesen Songs, denn „Enjoy the silence“ spielt eine ziemlich wichtige Rolle in den Büchern.

IMG_2690


Bonny: 
Nach längerem Grübeln ist mir am Ende dieser Jugendroman eingefallen.„Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht“ beinhaltet jedoch nicht nur einen, sondern eine Fülle von verschiedenen Songs. Die Leidenschaft zur Musik zieht sich durch den gesamten Roman und wie der Titel bereits andeutet, wird die Nacht mit einem ganzen Soundtrack unterlegt. Ich liebe Romane, die nur in einer einzigen Nacht spielen und ich glaube sogar dieser Roman war einer meiner ersten damals, die nur in einem solchen begrensten Zeitraum erzählt werden.  Dieses Buch wurde übrigens auch verfilmt (HIER gehts zum Trailer)…

Hänschen klein
Christine: „Hänschen klein“ von Andreas Winkelmann. Wie der Titel des Buches es vermuten lässt, bedient sich der Mörder dieses Krimis sich der Verse des alten Kinderliedes Hänschen klein. Jedes Opfer erhält kurz vor seiner Ermordung die erste Strophe des Liedes „Hänschen klein“, zusammen mit dem Versprechen einer unbekannten Frau, bald wieder vereint zu sein …

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Methusalix – ein Buch, das vor mindestens 20 Jahren erschienen ist

FullSizeRender(82)

Véro: Beim Durchsehen meines Regales habe ich nicht schlecht gestaunt… da stehen einige Bücher, die in diese Kategorie passen würden. Da Methusalix aber so ganz schrecklich alt klingt, habe ich ein Buch ausgewählt, das älter ist als ich… wenn auch nur ein Jahr älter. „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ steht eigentlich in dem Bücherregal, das meinen inoffiziellen SuB beherbergt und wandert wohl nun auf meinen regulären SuB. Ich bin mir allerdings unschlüssig, ob ich es wirklich lesen möchte.

IMG_2691

Bonny: Da geht es mir wie Véro. Auch in meinem Regal stehen einige ziemlich alte Bücher und ich stand tatsächlich vor der Qual der Wahl. Goethes „Faust“,  Döblins „Berlin Alexanderplatz“, Dickens „Große Erwartungen“ oder „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ von Sophie von La Roche, sind alles sehr alte Titel. Am Ende habe ich mich jedoch für einen meiner liebsten Titel entschieden: „Sturmhöhe“ von Emily Brontë. Und man mag es kaum glauben, aber ich habe ihn aufgrund eines Lektüremoduls an meiner Universität lieben gelernt. Erst durch die ausgiebige Beschäftigung mit diesem Roman, habe ich einen wirklichen Zugang zu ihm gefunden. Im Alter von 15 Jahren jedoch hat er mir überhaupt nicht gefallen… Die Atmosphäre ist so düster, stürmisch, rau und die Charaktere liebt und hasst man zugleich. Einfach nur toll!

Baader Meinhof KomplexChristine: Als Jugendliche habe ich überhaupt nicht viel gelesen und ich konnte mich nur für Lustige Taschenbücher oder die politischen Bücher meines Vaters begeistern. In dem Alter verband ich lesen eigentlich mit lernen und ich wollte einen Nutzen daraus ziehen. Daher habe ich als Jugendliche fast alle Bücher von Peter Scholl-Latour gelesen und noch einige mehr. Die meisten dieser Bücher sind älter als ich, so auch das Buch „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (Erscheinungsjahr 1985)  in dem es um die Entstehung und die Geschichte der RAF geht. Allerdings muss ich gestehen, dass ich als Vierzehn – oder Fünfzehnjährige nicht alle Zusammenhänge dieses Buches erfassen konnte, sodass ich es ein paar Jahre später ein zweites Mal gelesen habe.

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Verleihnix – ein Buch, das du nicht, oder nur sehr ungerne verleihen würdest

Véro: Ich glaube es gibt eher Leute, denen ich keine Bücher verleihen würde, als dass es Bücher geben würde, die ich nicht verleihen würde. Den Leuten, denen ich vertraue und von denen ich weiß, dass sie meine Bücher ordentlich behandeln, würde ich wohl jedes Buch geben. Am schwersten würde das mir allerdings wahrscheinlich bei signierten Ausgaben handeln, wie zum Beispiel bei dem ganz tollen Leporello-Buch „Wurzelwärts – wipfelwärts“ von Tobias Krejtschi. Dieses Buch verdient eigentlich auch eine Rezension in unserem Blog… Ich werde mir Mühe geben!

FullSizeRender(85)

Bonny: Und das witzige an diesem Roman ist: ich habe es sogar schon getan! Ich habe damals „Kirschroter Sommer“ von Carina Bartsch gelesen und er zählte ab diesem Moment zu einem meiner liebsten Romane in diesem Genre. Daher habe ich ihn auch meiner besten Freundin empfohlen und ihn ihr natürlich sofort ausgeliehen. Ihr kennt doch sicherlich auch dieses Gefühl, wenn man ein Buch richtig toll findet, sich die Nacht damit um die Ohren geschlagen hat und dann am nächsten Tag der ganzen Welt davon erzählen will… so ging es mir damit jedenfalls. Doch dann ist es passiert: Sie hat den Roman in eine ihrer Vorlesungen mitgenommen und ein Kommilitone hat dann wohl darin herumgezeichnet…, ohne zu wissen, dass es gar nicht ihr Buch war😂. Sie hat mir dann von sich aus eine neue Ausgabe gekauft und diese habe ich dann sogar während der Frankfurter Buchmesse vor einigen Jahren von der Autorin persönlich signieren lassen. Dieses Buch werde ich nun aber nie wieder verleihen! 😜

 

 

Christine: So ein Buch habe ich nicht, ich verleihe sie ausnahmslos alle, solange ich sie gesund und munter wiederbekomme! 🙂 Ich lese eh kein Buch zweimal, daher hänge ich auch nicht besonders an einem speziellen Buch.

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Wildschweine – ein Koch- oder Backbuch, aus dem du gerne Rezepte nachkochst

FullSizeRender(80)

Véro: Ich liebe die Bücher von Annik Wecker… Ihre Rezepte sind ausgesprochen lecker und gelingen leicht. Eigentlich ein Argument wieder einmal etwas für unsere Koch- und Backecke hier im Blog zu tun, oder? (Ich merke… es kommt ein bisschen Arbeit auf mich zu.)

IMG_2697.jpg

Bonny: So oft habe ich es versucht und so oft sind sie mir misslungen. Erst durch dieses Buch bin ich dann dahinter gekommen, dass es an der Lebensmittelfarbe lag, die ich bei der Zubereitung meiner Macarons verwendet habe. Das man hier besser ein Farbpulver benutzt, hatte ich bis zu diesem Moment nicht gewusst und daher bin ich diesem Backbuch doch sehr dankbar. Hier sind tolle Ideen für Füllungen etc. drin 😉

IMG_1706

 

Christine: Ich muss gestehen, dass ich sehr viele Rezepte aus dem Internet ausprobiere, da man dort immer etwas findet, was auch zu den Lebensmitteln im Kühlschrank passt! 🙂 Wenn Gäste kommen, liebe ich es jedoch auch dem Buch „Cook it – Fingerfood“ kleine Leckereien zu zaubern. Die vielen Post-its markieren meine Lieblingsrezepte, damit ich sie sofort wiederfinde! 🙂

 

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Hinkelsteine – ein besonders dicker „Brocken“

FullSizeRender(84)

Véro: Beim Durchsehen meines SuB habe ich mit Schrecken festgestellt, dass sich dort zur Zeit recht viele dicke Schmöker von mehr als 500 Seiten befinden (sehr schlecht für den SuB-Abbau). Ich habe mich schlussendlich für „Verheißung“ von Jussi Adler-Olsen entschieden, da ich die Reihe rund um das Ermittlerteam des Sonderdezernat Q bisher eigentlich regelrecht verschlungen habe. Wieso dieser Band nun schon so lange auf meinem SuB liegt, weiß ich selbst nicht so recht zu beantworten.

IMG_2696

Bonny: „City on Fire“ von Garth Risk Hallberg hat stolze 1075 Seiten und ich habe vor es noch in diesem Jahr zu lesen! Ich muss es einfach lesen und will es auch unbedingt. Doch mir wird es wohl keiner verübeln, wenn ich vor der Seitenzahl aktuell einfach noch etwas zurückschrecke. Ich möchte es aber auf jeden Fall in der kälteren und dunkleren Jahreszeit lesen und bin schon richtig *hibbelig* auf diesen Roman und so wie ich gehört habe, soll er sich gut lesen lassen…

 

Breaking NewsChristine: Da gibt es einige! Da ich nicht so der Freund von Kurzgeschichten bin, lese ich schon ab und zu richtige Schmöker. Die Bücher von Dan Brown oder Frank Schätzing gehören wohl alle in diese Kategorie, sind aber wärmstens zu empfehlen (außer Limit – das einzige Buch, das ich abgebrochen habe … 🙂 ). So auch der Thriller „Breaking News“(976 Seiten) in dem ein Journalist im Bereich der Krisenberichterstattung nach einem fatalen Einsatz um seine Rehabilitierung und sein Leben kämpft. Überaus spannend und politische Verwicklungen ohne Ende, also ganz nach meinem Geschmack!

 

✗ ✗ ✗ ✗ ✗

 

  • Julius Caesar – ein Buch, das in einer Welt spielt, in der du gerne den Thron besteigen würdest

Véro: Diese Frage war für mich am schwersten zu beantworten, da ich nur selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen und ich bin auch nicht wirklich ein Mensch, der gerne einen Thron besteigen würde. Die Tintentrilogie von Cornelia Funke kam mir in den Sinn, aber obwohl ich die Bücher geliebt habe, möchte ich doch nicht so recht in der Welt von Zauberzunge, Staubfinger und Capricorn leben. Schlussendlich habe ich mich für „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser entschieden. Familienoberhaupt der Familie Lennox of Stormway zu sein, das würde mir jedoch gefallen, weil ich es mir irgendwie toll vorstelle, in meine Lieblingsbücher springen zu können. Und dann spielt das Ganze sich auch noch in Schottland ab … mein absolutes Urlaubswunschziel im Moment!
Ein Foto kann ich bei diesem Buch leider nicht liefern, da ich es blöderweise vertauscht habe… ein bisschen leid tut das mir …

IMG_2695Bonny:„Ja, bist du denn verrückt“, wird sicherlich der ein oder andere von euch gerade denken, aber warum eigentlich nicht?! Der Eiserne Thron ist schon schön, obwohl ein paar Kissen wären nicht schlecht… Okay, zugegeben ich würde sicherlich nicht lange auf dem Thron sitzen (lasst uns gar nicht erst über die Todesursache nachdenken), aber ich wäre kein Joffrey und würde versuchen für Frieden, Zufriedenheit und Ordnung zu sorgen. Stellt euch eine Daenerys vor, die keine Drachen hat, sondern stattdessen von Bücherstapeln umgeben ist… „Wollt ihr Krieg? Dann lest Bücher darüber, aber lasst gefälligst in der „realen Welt“ die Schwerter stecken“ wäre mein Wahlspruch :DDD

Provenzalische VerwicklungenChristine: Auch bei dieser Frage fällt es mir sehr schwer, ein passendes Buch zu finden, da ich eigentlich nur Krimis und Thriller lese … Auf Bonnys Anraten hin habe ich die Frage also leicht umgewandelt: In welchem Krimi würdest du gerne ermitteln?

Das wäre ganz klar „Provenzalische Verwicklungen“ von Sophie Bonnet. Der Charme der Provence gepaart mit interessanten Protagonisten, spektakulären Mordfall und gutem Wein, was will man mehr?! 🙂

✗ ✗ ✗ ✗ ✗


Wenn ihr es bis hierher geschafft habt, dann habt ihr sicherlich bemerkt, dass wir hier eine ziemlich kunterbunte Mischung zusammengetragen haben! Vielleicht kennt ihr das ein oder andere Buch, vielleicht seid ihr aber auch erste jetzt auf eines der vorgestellten Bücher aufmerksam geworden?! Schreibt es doch gerne unten in die Kommentare 😉

Véro hatte übrigens die Idee zu diesem TAG und auch mir und Christine hat es sehr viel Freude bereitet vor dem Regal zu stehen und die passenden Bücher für die ausgedachten Aufgaben auszusuchen. Vielleicht habt ihr ja nun auch Lust dazu bekommen, bei unserem ASTERIX – TAG mitzumachen! Ihr seid hiermit offiziell aufgefordert 🙂 Den von Bonny gestalteten Banner dürft ihr natürlich gerne übernehmen und wir freuen uns auch über Verlinkungen zu unserem Blog!

Solltet ihr die Fragen beantwortet haben, dann schreibt uns doch gerne unten in die Kommentare den Link zu euren Antworten. Wir sind schon gespannt darauf, bei euch zu stöbern!

Liebe Grüße

Véro, Bonny & Christine

#4 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

Heute geht es in der FLOW – Challenge unter anderem um unsere neuesten Entdeckungen oder darum, was wir machen würden, wenn wir für 5 Jahre in einem Gefängnis landen…

Was würdet ihr machen oder habt ihr eine neue Entdeckung, die euren Alltag versüßt oder einfach erleichtert? Wir sind gespannt auf eure Antworten!

Etwas weiter unten findet ihr übrigens die vorherigen Beiträge verlinkt und solltet ihr nun erst dazustoßen, könnt ihr dort auch gerne vorbeischauen und mit uns gemeinsam die vergangenen Fragen durchstöbern😉

Los gehts…

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Christine: Filme, die mich zum Weinen bringen, schaue ich lieber zu Hause, da ich da keine Hemmungen habe! 🙂

Véro: Eigentlich gehe ich nicht sehr oft ins Kino. Wenn es mich dann doch einmal dorthin verschlägt, dann eher weil ich einen netten Abend mit meinem Mann, einer guten Freundin oder ein Gesellschaft von mehreren Freunden verbringen will. Heulen kann ich jedoch auch im Kino… ganz hemmungslos! 😉

Bonny: Ich muss zugeben, dass ich gar nicht so oft ins Kino gehe. Mein letzter Besuch ist schon ziemlich lange her und war die Verfilmung von ‚Wenn ich bleibe‘ (Gayle Forman).  Klar, die Atmosphäre in einem Kino ist immer ganz anders und sorgt nochmal dafür, dass man den Film ganz anders wahrnimmt. Ich glaube aber das gerade große Filme, wie Star Wars etc. fürs Kino gemacht sind, nicht aber die Filme, für die man Taschentücher braucht. Diese lassen sich auch mit einem großen Becher Eis auf dem heimischen Bildschirm sehen;-) Ich sehe total gerne Buchverfilmungen, wie von Jane Austen oder wie zuletzt von Thomas Hardy und diese schaue ich dann doch gerne einfach zu Hause 🙂

2. Was ist deine neuste Entdeckung?

Christine: Pesto und Gemüsechips selber herstellen! Da ich Ferien habe, kann ich mich zur Zeit gut in der Küche austoben. Dies kommt nämlich während der Schulzeit zu kurz!

Véro: Egal wie viel und wie schnell ich lese: mein SuB wächst stetig! Spaß bei Seite! Ich entdecke eigentlich im Moment oft etwas Neues. Das Leben mit zwei kleinen Kindern öffnet einem die Augen für so manches. Neueste Entdeckung: Die Begeisterung meiner ältesten Tochter für eine Fliege. Diese kleine fliegende Ding hat bei uns nun (fast) Haustierstatus.

Bonny: Ganz klar: Kokosöl wirkt wahre Wunder Leute! Ich nehme es für meine Haare (lasse es ca. eine Stunde in den Spitzen einwirken) und sie sind danach nicht mehr so trocken. Oder für meine Lippen… sollte der Winter kommen, dann greift zu Kokosöl! Oder für leichte Rötungen im Gesicht (hilft auch gegen Pickel) über Nacht auf der betroffenen Stelle einwirken lassen. Hilft auch bei trockener Nagelhaut… Kokosöl ist echt die Antwort auf alles und meine neueste Entdeckung 😉 So ich gehe jetzt meine Bewerbung für QVC schreiben ;D

3. Wie oft treibst du Sport?

Christine: Ein bis zweimal die Woche kriege ich schon hin, das variiert aber je nach Lust und Laune! 🙂

Véro: Nicht oft genug! Es ist höchste Zeit, meinen inneren Schweinehund (es handelt sich bei diesem Exemplar um einen ausgewachsenen „Wildschweinbernadiner“) zu überwinden und 3 mal wöchentlich mein Gymondo-Workout aufzunehmen.

Bonny:  Ich antworte hier ganz klar mit einem: ’schweigen‘.

4. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Christine: Mich fragen, wie ich so tief sinken konnte …

Véro: Da gibt es einen schönen Spruch dazu. Wir würden uns demzufolge wohl sehr gut dort amüsieren. 😉

‚A good friend will come and bail you out of jail but a TRUE friend will be sitting next to you saying: „Damn, that was fun!“ ‚

Bonny: Direkt am ersten Tag nach einem Löffel suchen und meinen Weg in die Freiheit buddeln… Briefe schreiben? Neeee ich würde ein Buch schreiben, nur würde mir dann wohl zwischen vier tristen grauen Wänden die Inspiration fehlen 🤔 „Wie ein Löffel mir die Freiheit schenkte“ wird doch sicherlich zu einem Bestseller? ;D

5. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

Christine: Ganz klar mit Bonny und Véro! Ansonsten nutze ich WhatsApp nämlich eher selten.

Véro: Da schließe ich mich Christine an. Wir drei kommunizieren eigentlich täglich und WhatsApp bietet sich an, weil Bonny in Deutschland lebt und wir in Luxemburg.

Bonny: Tja, was soll ich sagen?! WhatsApp verbindet und mit euch beiden zusammen sind Lachtränen definitiv garantiert 😂

6. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

Christine: Ganz ehrlich? Ich glaube ich würde mich langweilen … Natürlich wäre es für eine gewisse Zeit toll, denn man könnte lange Reisen machen und viele neue Dinge erleben! Doch überhaupt nicht mehr zu arbeiten käme für mich sicherlich nicht in Frage, irgendeine Herausforderung und Aufgabe braucht doch jeder Mensch. Ich würde aber vielleicht nicht mehr Vollzeit arbeiten.

Véro: Da würde es mir wie Christine gehen; das wäre auch für mich nicht das Wahre. Wenn dem dennoch so wäre, würde ich mehr lesen, mehr reisen und mehr nähen und auf jeden Fall versuchen mehr Zeit mit Freunden zu verbringen.

Bonny: Ich bin ja noch Studentin und aktuell habe ich auch keinen Nebenjob. Ich arbeite also nicht, doch eines kann ich sagen: Ich will endlich arbeiten und weg von den trockenen Büchern und endlich etwas tun xD Was würde ich also tun? Mich auf meinen späteren Job vorbereiten 😉

7. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Christine: Schwarz! 🙂 Grelle Farben mag ich nicht so gerne und wenn überhaupt, dann nur in Kombination mit Schwarz.

Véro: Mein Kleiderschrank ist eigentlich recht bunt, aber am besten vertreten sind wohl blau, weiß, rot und schwarz beziehungsweise grau.

Bonny: Ich trage sehr gerne natürliche Töne. Olivgrün, schwarz, beige, weiß, weinrot, grau… Grelle Farben mag ich persönlich an mir nicht so gerne. ^^

8. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Christine: Ich schaue fast nie fern, es läuft halt auch nichts Interessantes. Abends schalte ich den Fernseher nur an, damit ich Hintergrundgeräusche beim Korrigieren der Schülerarbeiten oder beim Lesen habe… Die einziges Sendungen, die ich mir manchmal anschaue sind „Medical Detectives“ und „Autopsie“ …

Véro: Die Liste ist lang! 😉 Mein Mann und ich schauen uns öfter TV-Serien auf DVD an. Ganz hoch im Kurs sind da „Dexter“ und „Psych“. „Orange is the new black“ und „One tree hill“ warten noch auf uns. Und im Fernsehen selbst (Achtung, jetzt wird es teilweise kitschig!) sehe ich mir „Dr. Klein“, „Der Club der roten Bänder“ und „Der Lehrer“ an.

Bonny: Ahhh wo ich es gerade bei dir lese… Auf „Der Club der roten Bänder“ freue ich mich schon so sehr! Müsste doch bestimmt im Oktober oder so anfangen? (wenn ihr es wisst, dann schreibt es doch gerne in die Kommentare! ;-)). Aktuell schaue ich gar keine Serie regelmäßig, sondern immer mal wieder irgendwo hinein und dann auch nur ältere Folgen von „Gilmore Girls“. „The Vampire Diaries“ habe ich bis zur vierten Staffel verfolgt und dann einfach nicht mehr weitergesehen… Von „Pretty Little Liars“ liegt hier die dritte Staffel, die ich mir irgendwann noch anschauen werde. Von „Game of Thrones“ bin ich regelrecht süchtig geworden… Die letzte Serie, die ich erst vor ein paar Wochen gesehen habe ist „Awkward“ gewesen 🙂

9. Wer kennt dich am besten?

Christine: Da bin ich der klassische Familien-Typ, vor allem da meine besten Freundinnen auch noch meine Kusinen sind! 🙂

Véro: Ich denke da gibt es mehrere Menschen in meinem Umfeld. Mein Mann und meine Mutter kennen mich glaube ich am allerbesten, aber es gibt auch ein paar Freundinnen, die mich sehr gut kennen und viel über mich wissen. Und ich behaupte jetzt einmal, dass auch Christine mich sehr gut kennt und mich gut einschätzen kann.

Bonny: Meine Mutter kennt mich auf jeden Fall sehr gut und auch meine Oma. Aber auch meine zwei besten Freundinnen (die zwar aktuell nicht gerade in meiner Nähe leben) kennen mich gut 🙂

10. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Christine: Der ideale Tag beginnt morgens OHNE Wecker, dafür aber mit dem Schnurren meiner Katze und dem Gezwitscher der Vögel! Naja, ganz so kitschig muss es nicht sein, aber der Wecker gehört auf jeden Fall ausgeschaltet! 🙂 Danach einfach gemütlich in den Tag starten und diesen nach Lust und Laune planen. Gerne darf auch ein spontaner Ausflug dabei sein. Ein ausgedehnter Spaziergang mit unserem Hund darf natürlich auch nicht fehlen, ebenso wenig wie ein gutes Buch!

Véro: Für einen perfekten Tag brauche ich zufriedene Kinder, meinen Mann und eine schöne Idee, wie wir den Tag verbringen können. Tolles Wetter, ein Spaziergang mit Picknick, ein gutes Buch… so könnte ich mir das beispielsweise vorstellen. 😉

Bonny: Tief durchatmen, alle Sorgen und Probleme vergessen können und einfach nur den Moment mit den Personen, die mir wichtig sind genießen. Es kommt nicht darauf an, WAS ich an dem Tag mache, sondern mit WEM ich den Tag verbringe. Schöne Erinnerungen schaffen und positiv in die Zukunft zu blicken. ^-^


Liebe Grüße und schöne Lesestunden wünschen

Christine, Véro und Bonny


Hier geht es zu #3
Hier geht es zu #5

Wie lange sind 6 Sekunden?

FullSizeRender(86).jpg

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Zum Inhalt:

Jasmin und ihre Freundinnen Jacky, Olivia und Hanna bekommen  eine Einladung zu DER PARTY. Die Party, zu der jeder hin möchte. Die Party, über die niemand reden darf. Die Party, bei der Handys verboten sind. Die Party, deren Höhepunkt „die Abrechnung“ ist. Die Party, die sie nie wieder vergessen werden…

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Immer wieder liest man in den verschiedenen Medien von Mutproben, neuen Trends bei Jugendlichen und dem manchmal fatalen Ausgang dieser leichtsinnigen Aktionen.

Daniëlle Bakhuis erzählt in ihrem Jugendroman von einem solch angesagten Trend. Die 4 Protagonisten Jasmin, Hanna, Jacky und Olivia würden alles geben, um zu DER Party des Jahres eingeladen zu werden. Sie verbringen ihre Zeit damit, sich 6-Sekunden-Aufgaben zu überlegen, die jeweils eine von ihnen lösen muss. Und dann passiert es wirklich und Jacky kann ihren Freundinnen die Nachricht verkünden, dass sie alle vier auf der Gästeliste stehen.

„Auf die Gästeliste für DIE PARTY zu kommen, ist schwerer, als mit verbundenen Augen den Führerschein zu bestehen.“ (S.13)

Voller Vorfreude bereiten sich die Mädchen auf den Abend vor: schwarze Hose, schwarzer Kapuzenpulli, schwarze Chucks. Niemand darf aus der Masse herausstechen. Aus dem Grund werden auf der Party weiße Hasenmasken verteilt und fortan erkennt niemand mehr seinen Nächsten. Gegen Mitternacht kommt es dann zum großen Showdown: DIE ABRECHNUNG! 10 Freiwillige treten in ein mit Fackeln abgestecktes Areal und werfen nacheinander, nach festgelegten Regeln, Geld auf den Boden. Die Regeln besagen, dass derjenige, der sich zuerst bückt um nach dem Geld zu greifen, während sechs Sekunden so wie Geld einsammeln darf, wie er schafft. Der Haken bei der Sache: die restlichen 9 Freiwilligen dürfen während diesen sechs Sekunden auf ihn einschlagen, ihn treten … und erhalten ihren Teil des Geldes, das am Boden liegenbleibt.

Allein diese Idee hat mich schon ziemlich schockiert, aber es kommt noch schlimmer. Jasmin tritt als Freiwillige nach vorn, doch als sich dann jemand nach dem Geld bückt, steht sie tatenlos daneben und sieht zu, wie jemand krankenhausreif geprügelt wird. Denn auch als die sechs Sekunden längst abgelaufen sind, tritt jemand weiter nach dem am Boden liegenden Jugendlichen.

Während der folgenden Tage muss Jasmin immer wieder an das Geschehene denken, denn sie kennt das Opfer und hat etwas beobachtet, das den Täter verraten könnte: ein Kreuz auf der Kappe seiner Chucks. Außerdem wird sie von Schuldgefühlen geplagt, weil sie nichts unternommen hat.

Als dann auch noch die Polizei in der Schule auftaucht und die ersten Schüler verhört, will Jasmin nicht länger schweigen. Doch damit bringt sie sich erst recht in Schwierigkeiten, denn immerhin lautet die Regel: „Schweig wie ein Grab über DIE Party!“

Doch Jasmin erkennt:

„Aber sechs Sekunden sind mehr als nichts. Sechs Sekunden sind alles. In sechs Sekunden kannst du etwas anfangen und etwas beenden. Du kannst jemandem gratulieren und kondolieren. Kannst geboren werden und sterben. Sechs Sekunden sind noch nie nichts gewesen.“ (S.202)

Jasmins Erlebnisse haben mich deshalb so erschüttert, weil sie zeigen, wie wahnwitzig diese Partys sind – die es offensichtlich in ähnlicher Form wirklich gibt – und in welchem Maße manch einer sich in der Masse unbeobachtet fühlt und denkt, unbehelligt davon zu kommen, wenn man in der Anonymität verschwinden kann.

Daniëlle Bakhuis hat den Schluss ihrer Geschichte einigermaßen offen gelassen. Wohl erfährt man als Leser, wer sich hinter dem Schläger mit dem Kreuz auf den Chucks versteckt und lernt auch dessen Beweggründe kennen. Wer allerdings hinter der Organisation der Partys und auch der anschließenden Einschüchterungsversuche steckt, erfährt man nicht und es sieht ganz so aus, als würden die wahren Bösewichte ungeschoren davonkommen.

Auch wenn dieses Buch mich teilweise regelrecht schockiert hat, so möchte ich dennoch eine Leseempfehlung aussprechen. Meiner Ansicht nach eignet das Buch sich auch sehr gut, um es mit älteren Jugendlichen im Unterricht zu besprechen.

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro

Montagsfrage #5

Auch diese Woche möchte ich die Montagsfrage von Buchfresserchen beantworten:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Puh… Eigentlich ist das ganz unterschiedlich. Manchmal kann ich damit sehr gut leben, besonders wenn ich weiß dass ich den Folgeband schon hier liegen habe … „Remexan“ endet beispielsweise mit einem fiesen Cliffhanger. Obwohl die Haupthandlung an sich abgeschlossen ist, spannt einen Thomas Kowa in einem anderen Punkt ganz arg auf die Folter. Das macht mich dann schon ein bisschen nervös, weil ich wissen möchte wie es weiter geht. Viel schlimmer ist das aber bei Büchern, die ich kurz nach ihrem Erscheinungstermin lese. Wenn die dann mit einem Cliffhanger enden und ich muss ein Jahr oder länger auf die Fortsetzung warten… arrrggggghhhh!

Bei offenen Enden ist das ein wenig anders. Zuweilen mag ich das sehr gerne, weil ich mir dann selbst vorstellen kann, wie es weiter geht. Oder es mir sogar selbst vorstellen möchte. Ein solches Buch habe ich erst gestern beendet: Bei „Nichts ist okay!“ verraten die Autoren nicht, wie die Geschichte schlussendlich ausgehen wird und ich war in dem Fall sogar fast dankbar dafür, weil ich denke, dass es diese Story braucht, dass man sich als Leser Gedanken darüber macht und das Buch nicht einfach zur Seite legt und denkt „Ist ja alles gut gelaufen!“

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich aber auch ein Buch gelesen, in dem die Autorin die Protagonisten im Epilog einander Emails schreiben lässt, in denen alle offenen Fragen geklärt werden. Das fand ich auch ganz lustig. Die Rezi zu „Fernweh zum Glück“ stammt aus einer Vorabrunde. Inzwischen hat die Autorin den Titel des Buches geändert, was erklärt warum er nicht mit meiner Rezi übereinanderstimmt.

Insgesamt kann ich wohl sagen, dass Cliffhanger mich mehr „ärgern“ als offene Enden.  Bei TV-Serien machen solche Cliffhanger am Ende einer Staffel mich allerdings viel wahnsinniger als bei einem Buch.

Wie ist es bei euch? Mögt ihr spannende Cliffhanger und offene Enden?

Véro

Der „neue“ Arne Dahl: ernüchternd!

Sieben minus einsAls er die Blutspuren in dem labyrinthischen Kellerverlies findet, ist sich Kriminalkommissar Sam Berger sicher: Das unerklärliche Verschwinden der jungen Frau steht mit früheren Fällen in Verbindung, es muss weitere Opfer desselben Täters geben. Nur fehlt von denen jede Spur. Mit seiner waghalsigen Theorie von einem Serientäter steht Sam Berger alleine da und gerät bald von mehreren Seiten unter Beschuss. Allan, sein Chef, hat wenig Verständnis für Bergers riskante Einzelgänge und droht, ihn zu feuern. Dann entdeckt Sam Berger Spuren. Spuren, die nur er verstehen kann, gelegt von einem Menschen, der ihn allzu gut zu kennen scheint. Sie führen ihn zu einem verlassenen alten Bootshaus und von dort zu einer längst verloren geglaubten Erinnerung. Tief verborgen in Bergers Vergangenheit gibt es etwas, das ihn mit den brutalen Verbrechen verbindet. Etwas, das lange Zeit keine Bedeutung zu haben schien, und das der Täter jetzt mit gutem Grund ans Licht holt. (Quelle: Piper Verlag)

Als eingefleischter Arne Dahl-Fan konnte ich es kaum erwarten, dieses Buch in Händen zu halten. Leider bin ich nach der Lektüre ziemlich ernüchtert, um nicht zu sagen leicht enttäuscht.

Der Einstieg in die Handlung fiel mir schwer und war recht zäh. Viele verworrene und verwirrende Handlungsstränge prasseln auf den Leser ein und verhindern so, dass das Buch einen sofort in seinen Bann zieht. Dabei geht es sofort rasant los, doch aus dem Kontext gelöste Rückblicke bleiben irgendwie in der Luft hängen und das Geschehen wirkt sehr unnahbar, undurchdringlich.

Mit Sam Berger hat Arne Dahl einen interessanten Protagonisten geschaffen, der oft aneckt und seine teils gefährlichen und risikofreudigen Alleingänge sind seinem Chef ein Dorn im Auge. Berger ist nun mal kein Teamplayer, das wird einem schnell klar. Neue Hinweise und Spuren muss er alleine ergründen und stößt damit seine Kollegen regelmäßig vor den Kopf. Der Ermittler bewegt sich sehr nahe am beruflichen Abgrund, was ihn allerdings nicht weiter zu stören scheint. Im Laufe der Handlung erhält er Hilfe aus unerwarteter Richtung, doch das ungleiche Gespann arbeitet nach einigen Startschwierigkeiten sehr erfolgreich zusammen.

Was die Handlung an sich angeht, so spielt Arne Dahl gekonnt mit den Ängsten des Lesers und taucht tief in die menschlichen Abgründe ein. Doch die Ermittlung kommt zu Beginn nur schleppend voran und verläuft meiner Ansicht nach nicht unbedingt logisch. Das erste Zusammentreffen zwischen Berger und Blom wirkt doch sehr konstruiert und unnötig aufgebauscht. Auch die Tatsache, dass Berger sein Team in vollkommen falsche Richtungen ermitteln lässt, obwohl er den Täter zu kennen glaubt, kann ich nicht nachvollziehen und passt so gar nicht zu seinem unbändigen Willen, diesem Täter das Handwerk zu legen. Zu den genaueren Umständen kann ich hier nichts sagen ohne zu spoilern, doch er hatte diese Erkenntnis bestimmt schon vor dem Verhör gewonnen und seinem Team diese Spur verschwiegen. Dies wirkt meiner Meinung nach überspannt und übertrieben und deswegen verlor das Buch auch an Glaubwürdigkeit. Die Handlung war zwar größtenteils spannend, aber die unerklärbaren „Erleuchtungen“ der beiden Ermittler, die natürlich ganz ohne Unterstützung der Behörden diesen Fall bearbeiten und lösen, waren mir zu konstruiert und aus der Luft gegriffen.

Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung, doch es reicht meiner Meinung nach bei Weitem nicht an die Bücher rund um Paul Hjelm heran. Wer den wahren Arne Dahl also kennenlernen möchte sollte meiner Ansicht nach mit der A-Team-Reihe oder der Opcop-Gruppe beginnen!

Ich vergebe 3 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

 

All American Boys

FullSizeRender(75)

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Zum Inhalt:

Freitagabend … oder, laut Rashads Wochentag-Bezeichnung, „Party“!  Der 16-jährige Rashad möchte auf dem Weg zu einer Party noch schnell im „Jerry’s“, dem Eckladen auf der Vierten Straße, Chips besorgen. Als er sich hinkniet um in seiner Sporttasche nach seinem Handy zu suchen, damit er seinem Bruder Spoony anrufen kann, stolpert eine andere Kundin über ihn. Dieses Missgeschick wird Rashad zum Verhängnis: Officer Paul Galuzzo, ein weißer Polizist, verdächtigt den schwarzen Jungen, die Kundin bedroht zu haben und schreitet ein. Als dann auch noch der Kassierer laut durch den Laden ruft, Rashad habe bestimmt etwas stehlen wollen, geht alles ganz schnell. Der Polizist schleppt Rashad vor die Tür, legt ihm Handschellen an und prügelt ihn krankenhausreif. „Ladendiebstahl, Erregung öffentlichen Ärgernisses und Widerstand gegen die Staatsgewalt“ – so lautet anschließend die Anklage gegen Rashad.

Der 16-jährige Quinn, der zur gleichen Schule geht wie Rashad und vor dem Laden darauf wartet, dass jemand vorbeikommt, den er bitten kann, Bier für ihn zu kaufen, hat die Szene beobachtet. Sein bester Freund Guzzo ist der Bruder des Polizisten. Quinn steht vor einer schweren Entscheidung: Soll er auf sein Gewissen hören und seine Beobachtungen und sein Wissen teilen? Oder soll er doch lieber hinter Paul stehen, der jahrelang für ihn eine Art „Vaterersatz“ war?

Meine Meinung:

Dieses Buch behandelt ein sehr aktuelles und auch sehr brisantes Thema. Abwechselnd erzählen Quinn und Rashad ihre Sicht der Dinge. Die beiden Autoren verwenden dabei eine sehr authentische Jugendsprache.

Während Rashad im Krankenhaus die Ereignisse Revue passieren lässt und starke Schmerzen hat, fühlt Quinn sich hin- und hergerissen zwischen der Loyalität zur Familie Galuzzo und dem Gefühl, Verantwortung übernehmen zu müssen, seine Augen nicht länger verschließen zu dürfen. In Jill, der Cousine der Galuzzo-Brüder, findet er recht schnell eine Verbündete, der er sich anvertrauen und mit der er gemeinsam etwas unternehmen kann, damit solche Ereignisse, wie sie sich im Jerry’s zugetragen haben, nicht wiederholen.

Mich hat das Buch unheimlich gepackt und mehrmals wurde ich beim Lesen richtig wütend! Auf Quinn, der anfangs zu feige ist um das anzuprangern, was er beobachtet hat. Auf Rashads Vater, der seinem Sohn keinen Glauben zu schenken scheint. Auf die Lehrer der Jungen und den Coach des Basketballteams, die die Geschehnisse verneinen und den Jugendlichen sogar verbieten, darüber zu sprechen. Auf Paul und seinen Bruder Guzzo, die die Tat rechtfertigen und andere dazu bringen wollen, dies so zu akzeptieren. Und auf die Menschen, die im Buch zu Wort kommen, und es völlig normal finden, dass ein schwarzer Jugendlicher von einem weißen Polizisten zusammengeschlagen wird, ohne das Geringste verbrochen zu haben.

„Wir wissen nicht, was in diesem Laden passiert ist, also stelle ich mich nicht einfach hin und sag, der Junge ist unschuldig. Vielleicht ist er es nicht. Ich bin Taxifahrer und arbeite nachts, und, ehrlich gesagt, wenn dieser Bursche mich ranwinken würde und es wäre dunkel draußen, also ich würd weiterfahren.“ S.193

Umso erleichterter war ich, als Quinn endlich zur Vernunft kommt, gegen diese Ungerechtigkeiten aufbegehrt und sein eigenes Verhalten in Frage stellt:

„Ich hatte den ganzen Tag darüber nachgedacht… Alle verlangten von mir Loyalität: Ma, Guzzo und Paul. Dein Vater war loyal bis zum Schluss, sagten sie immer. Seinem Land gegenüber, seiner Familie gegenüber, das meinten sie damit. Dabei ging es gar nicht um Loyalität, sondern darum, dass man für das, was man glaubt, einstand. Ich wollte der Sohn meines Vaters sein. Jemand, der daran glaubt, dass es möglich war, die Welt zu verbessern. Und der sich dafür einsetzte.“ S.270

„Waren unsere Herzen wirklich so abgestumpft, dass erst Menschen sterben mussten, damit wir überhaupt so was wie Mitgefühl entwickelten? Und was für ein Mensch war ich, wenn ich einen solchen Schock brauchte, um die gute Seite in mir zu entdecken?“ S.298

Rashad und Quinn, die beiden Protagonisten dieses Romans, sind sich sehr ähnlich. Und dennoch gibt es einen Unterschied zwischen den beiden: ihre Hautfarbe. Genau dieser Unterschied ist es jedoch, der dazu führt, dass die Dinge ihren Lauf nehmen und dass die Diskussionen entfacht werden. Auch Quinn ist sich dessen bewusst:

„Wir lebten vielleicht in derselben Stadt und gingen auf dieselbe Schule, aber unsere Leben waren völlig verschieden.
Warum? Man sollte doch meinen, dass wir vieles gemeinsam hätten.  … Es war genau wie Jill gesagt hatte. Niemand hält sich selbst für einen Rassisten, aber vielleicht war das Problem viel größer, weil es jeder einfach ignorierte und so tat, als wäre es unsichtbar. Vielleicht ging es ja doch um Rassismus.“ S.265

Genau dieses „Ignorieren“ erschüttert einen als Leser. Immer wieder habe ich mich gefragt, warum die Lehrer nicht thematisieren, was vorgefallen ist, warum der Coach keine Aussprache mit seinem Team sucht, warum die Kundin aus dem Jerry’s sich so lange nicht meldet…

Mehrmals wird deutlich, wie tief der Graben in der amerikanischen Gesellschaft wirklich ist. Rashads Freund English, der mit Quinn im Basketballteam der Schule spielt, bringt dies auf den Punkt:

„Du willst alles vergessen, ja? Na, vielleicht kannst du es ja. Aber ich ganz sicher nicht. … Und überhaupt, was weißt du schon darüber? Ein weißer Junge wie du braucht sich mit so ’nem Scheiß ja nicht abzugeben. Du bist für alle nur ein netter, lieber amerikanischer Durchschnittsjunge und du kannst einfach die Straße langgehen und an andere Sachen denken. Einfach weiterleben, als würde es diesen Scheiß hier nicht geben.“ S.182

Die Orignalausgabe des Buches ist unter dem Titel „All American Boys“ erschienen. Dieser Titel verdeutlicht, im Gegensatz zur deutschen Übersetzung, worum es den Autoren hier geht. Der Leser soll aufgerüttelt werden. Er soll erkennen, dass das Problem der Rassendiskriminierung immer noch ein sehr aktuelles Thema in den Vereinigten Staaten ist. Diesem Standpunkt wird zusätzliches Gewicht verliehen, wenn die Jugendlichen die Namen von unbewaffneten Schwarzen vorlesen, die durch Polizeigewalt ums Leben kamen. Auch wenn im Buch nur die Namen der Opfer genannt werden, so verbergen sich wahre Dramen dahinter. Mich hat hier besonders der tragische Tod der 7-jährigen Aiyana Jones erschüttert.

Einziger (winziger) Kritikpunkt: Die Beweggründe von Paul werden im Buch kaum thematisiert. Was wirklich in ihm vorging als er Rashad zusammengeschlagen hat, beziehungsweise wie es ihm damit geht, dass das Video von seiner Tat auf Youtube und anschließend sogar in den Nachrichten in einer Art Dauerschleife zu sehen ist, ist etwas schade.

Dennoch schaffen es die beiden Autoren, dass der Leser auch Verständnis für die Polizisten aufbringen kann und einsieht, dass auch diese nur Menschen sind, die Fehler begehen können und die selbst jeden Morgen das Haus verlassen, ohne zu wissen, ob sie abends wieder bei ihren Familien sein werden. Wie ihnen dies gelingt, möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt, weil sie seinen Leser wachrüttelt und weil sie ein Plädoyer dafür ist, Zivilcourage zu zeigen, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen.

Das Buch eignet sich sehr gut dazu, mit Jugendlichen im Unterricht gelesen und diskutiert zu werden. Von mir gibt es aus diesem Grund 5 Papierblumen und eine absolute Leseempfehlung!

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro

Geocaching mal anders …

Fünf

In Abtenau wird eine weibliche Leiche auf einer Kuhweide gefunden. Schnell wird den ermittelnden Beamten klar, dass dies der Auftakt zu einer ganz besonderen Mordserie darstellt. Denn der Toten wurden kurz vor ihrem Tod Koordinaten auf die Fußsohle tätowiert! Als die Ermittler diesen Ort aufsuchen, finden sie dort eine abgehackte Hand und ein Rätsel, das weitere Koordinaten ergibt. Werden sie das Spiel des Täters durchblicken und ihn entlarven können, bevor es weitere Opfer gibt?

Ursula Poznansky versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Bandbreite der Autorin lässt mich immer wieder staunen. Bisher habe ich „Erebos“ (mein absoluter Liebling) und „Saeculum“ gelesen und diese beiden Bücher sind sehr unterschiedlich, aber äußerst spannend. Mit „Fünf“ zaubert Ursula Poznansky nun ein neues Werk aus dem Hut und auch diesmal überrascht sie mich als Leserin mit einer völlig neuen Idee und Art und Weise. Kein Buch gleicht dem anderen und daher bleibt diese Autorin für mich sehr interessant. Natürlich ist auch „Fünf“ fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite und der perfekte Spannungsbogen verhindert, dass man das Buch aus der Hand legt. Die Handlung wird zum größten Teil aus der Sicht der Ermittler erzählt, doch einige, kurze Passagen aus der Sicht der Opfer tauchen treiben das Geschehen voran.

Die beiden Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger sind durchaus sympathisch und bilden ein gut harmonierendes Gespann. Man erhält als Leser auch einen Eindruck in das Privatleben der beiden Ermittler, wobei Bea klar im Mittelpunkt steht. Sie durchlebt gerade eine unangenehme Scheidung und kämpft auch sonst mit ihren Gefühlen. Florin Wenninger wird mir etwas zu perfekt dargestellt, daher war ich ziemlich froh, als er für kurze Zeit die Nerven verlor. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgründigkeit bei den beiden Ermittlern gewünscht.

Die Handlung an sich ist spannend und mysteriös. Die Verbindung zwischen den Opfern wird einem erst ganz zum Schluss klar, ist aber einleuchtend und logisch. Dennoch könnte der Schluss in meinen Augen etwas ausgebauter sein. Denn während des gesamten Buches wurden die einzelnen Indizien sehr ausführlich dargestellt und erklärt, doch der rasante Schluss bleibt irgendwie in der Luft hängen. Doch vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich nicht wollte, dass das Buch schon zu Ende ist!

Insgesamt ist dieser Krimi ein toller Auftakt zu einer neuen Serie und er macht richtig Lust auf Geocaching!

Ich vergebe 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

Buchsafari #2

Vor einiger Zeit habe ich bei Anjas Buchsafari mitgemacht. Eigentlich eine schöne Aktion, an der ich regelmäßig teilnehmen wollte. Bisher hat das nicht geklappt, aber ich möchte mir Mühe geben! Ziel der Aktion ist es SuBs und Wunschlisten anderer Bücherwürmer kennenzulernen.

Frage 1
Nenne ein Buch, auf dessen Cover ein Buch abgebildet ist!

Da gibt doch tatsächlich mein SuB kein passendes Buch her… Doch auf meiner Wunschliste bin ich fündig geworden:

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Klappentext: Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. Im Herzen ist Petra Hartlieb noch immer Hippie geblieben, auf dem Papier ist sie aber nun schon seit zehn Jahren Unternehmerin.
In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind. Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem großen Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebeserklärung an die Welt der Bücher.

Frage 2
SuB: Wieso ist das Buch noch ungelesen?
WuLi: Wieso möchtest du dieses Buch unbedingt haben?

„Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher“ … bedarf es das wirklich noch einer weiteren Erklärung? 😉 Und so eine eigene Buchhandlung ist und bleibt ein Traum von mir.

Frage 3
Wie wichtig sind dir die Meinungen von (anderen) Buchbloggern?

„Wichtig“ ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ganz sicher lasse ich mich von anderen Bloggern inspirieren oder beeinflussen und entdecke dort so manches Buch, was auf meine Wunschliste wandert oder vorzeituig von meinem SuB befreit wird. Wenn ich allerdings ein Buch unbedingt haben möchte, vielleicht schon sogar Vorgäner kenne, … dann lasse ich mich nicht davon abhalten, mir das Buch zuzulegen, weil es vielleicht einem anderen Blogger nicht gefallen hat.

Wie ist das bei euch? Ist euch die Meinung anderer Blogger wichtig? Lasst ihr euch vielleicht sogar von uns inspirieren?

Véro

Mein Sub kommt zu Wort

Heute ist der 20. August… Zeit meinen Sub im Rahmen der Aktion von  Annas Bücherstapel mal wieder zu Wort kommen zu lassen.

https://i0.wp.com/annasbuecherstapel.de/wp-content/uploads/2016/04/Gemeinschaftsaktion-700x380.png1. Wie groß/dick bist du aktuell? (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst.)

Ich wachse… und wachse… und wachse. Der August war bis jetzt ein sehr guter Monat für mich, denn obwohl Véro zur Zeit für ihre Verhältnisse viel liest (gerade das 11. Buch für diesen Monat) sind auch viele neue Bücher eingezogen. Der Großteil dieser Bücher sind Kinderbücher, von denen Véro eine Auswahl mit ihren Schülern im Unterricht durchnehmen möchte. Fazit: offiziell bin ich nun 156 Bücher groß. Aber ihr wisst ja… die Dunkelziffer… !!!

2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen? Zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Wie bereits erwähnt: dieser Monat war für mich ganz toll! 5 neue Kinderbücher sind eingezogen:

  • Kleines Afrika von Antje Damm
  • Viktor und der Wolf von Hannes Klug
  • Keiner hält Don Carlo auf von Oliver Scherz
  • Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis von Lena Hach
  • Elke von Christian Duda

Die letzten Neuzugänge sind allerdings diese drei Schätze hier:

FullSizeRender(73)

  • Nur 6 Sekunden von Daniëlle Bakhuis – Véro fühlte sich hier von dem Cover angesprochen. Die Geschichte klingt sehr spannend und ein bisschen hat sie wohl auch die Hoffnung, das Buch noch in diesem Monat lesen zu können, weil sie damit eine Aufgabe für eine Challenge meistern könnte, bei der es Sonderpunkte für Zahlen im Titel gibt. Es sieht aber aktuell nicht so aus, als ob sie das schaffen wird.
  • Der Roboter, Herzen hören konnte von Deborah Install – So ein schöner Titel, so ein schönes Cover! Nachdem Véro bei der Hörbuchverlosung dieses Titels kein Glück hatte, hat sie sich nun die Printversion gekauft.
  • Nichts ist okay! von Jason Reynolds und Brendan Kelly – Dieses Buch ist gleichzeitig das Buch, das mich wohl als nächstes verlassen wird. Véro hat das Leseexemplar bei einer Buchverlosung gewonnen und ist nun gleich in die Leserunde eingestiegen. Nun freut sie sich wie eine Schneekönigin, weil ihr das Buch bis jetzt ganz gut gefällt und weil es zudem ein Glücksgriff ist, was die laufenden Challenges angeht… eine Zahl im Titel, ein „Y“ im Titel, ein Hauptprotagonist mit Namen Quinn und bei der Themenchallenge wird sie wohl auch noch eine Aufgabe abhaken können.
    Davon abgesehen: Das Buch behandelt ein sehr aktuelles, wenn auch trauriges, Thema und sollte unbedingt von euch gelesen werden. Véros Rezi könnt ihr dann nächste Woche hier im Blog lesen.

3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deiner Besitzerin gefallen?

FullSizeRender(74)

Gestern hat „Mein Herz wird dich finden“ von Jess Kirby mich verlassen. Das Buch war nicht allzu lange bei mir… es werden wohl zwei Monate gewesen sein. Die liebe elafisch hatte es bei der „Ich entscheide, was du liest“-Challenge für Véro ausgesucht und weil die liebe Mitch von bookiesofpassion sich dieses Buch gewünscht hat, wird es sich nun bald auf die Reise zu ihr machen.

Véro hat das Buch sehr gemocht und es fast in einem Rutsch durchgelesen. Eine Rezi dazu wird es von ihr jedoch nicht geben, da Bonny das Buch schon vor einiger Zeit gelesen hat. Der Rezilink führt euch daher zu Bonnys Rezension dieses schönen Jugendbuchs.

NurEinBuchIButtonRezension

4. Lieber SuB, wie bist du untergebracht? Hast du ein eigenes Regal oder musst du mit versteckten Ecken vorlieb nehmen?

Hahaha … schon wieder so eine Frage über die Véro sich nicht freuen wird. Ein eigenes Regal?!? Nein! Zwar gibt es bei uns ganz viele Regal mit Büchern, aber da stehen Kinderbücher, Schulbücher, Sachbücher … nur ich hab kein eigenes Regal! Obwohl… so ganz stimmt das nicht! Ihr erinnert euch an die Sub-Leichen von letztem Monat? DIE haben ein eigenes Regal. Allerdings fristen sie ihr Dasein auf dem Dachboden und niemand beachtet sie. Dann gibt es an der Wand in Véros Schlafzimmer zwei Mini-Bücherregale. Da ist allerdings nur Platz für 5-10 Bücher, je nach Buchdicke, und deshalb dürfen da, zumindest in einem der beiden Regal, nur die Bücher stehen, die Véro als nächstes lesen möchte – und dennoch hält Véro sich nur selten an ihre eigene Auswahl.

Ansonsten findet man mich ÜBERALL! Mein Großteil liegt in einer dieser furchtbaren Ikea-Kisten, in dem andere Leute Bettwäsche oder Kleider unter dem Bett aufbewahren. Einziger Vorteil dieses Ungetüms: meine Schätze verstauben nicht und Véro hat sie immer griffbereit. Einige Bücher stehen auf dem Klo – auch da will man schließlich etwas lesen! Da fällt mir allerdings gerade auf, dass die meisten dieser Bücher wohl zum inoffiziellen SUB gehören. Auf dem Nachttisch, im Wohnzimmer, im Büro, im Kinderspielzimmer … überall findet man Teile von mir.

So ein richtig schönes Lesezimmer mit Regal wird es für mich wohl erst geben, wenn die Kinder ausgezogen sind und/oder Véro in Rente geht. Ich muss mich also wohl noch mindestens 25 Jahre in Geduld üben …

Ich gehe jetzt mal meine Wunden lecken… und hoffe, ihr werdet besser behandelt als ich!😉 Bis zum nächsten Mal!

Véro und ihr Sub