Ein „atemberaubender“ Thriller

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Zum Inhalt:

Johannes Thiebeck, der frühere LKA-Kommissar, ermittelt wieder. In einem Berliner Reisebüro geschieht ein grausamer Mord: Dem Opfer wurden die Augenlider, der Mund und die Nase mit Sekundenkleber zugeklebt, so dass es qualvoll ersticken musste.
Die junge LKA-Beamtin Henni Herzog, deren Schwester das Mordopfer gut kannte, wird von Thiebecks ehemaliger Kollegin Jana, sowie deren Partner Mirko Densch, mehr oder weniger von den Ermittlung ferngehalten. Daraufhin beschließt sie, „Johnny“ Thiebeck um Hilfe zu bitten. Nur widerwillig geht dieser darauf ein, doch schon bald packt ihn der alte Ehrgeiz, zumal sich schnell herausstellt, dass es sich beim Täter wohl um einen Serienmörder handelt und dass die Mitglieder der Reisegruppe offensichtlich etwas verschweigen. Was geschah damals wirklich in Irland?

Meine Meinung:

Wie bereits der erste Band „Bulletschach“ konnte auch dieser Band mich vollends überzeugen. Ben Bauhaus versteht es, die Spannung bis zum Ende aufzubauen und seinen Ermittler „Johnny“ Thiebeck auf geniale Weise in Szene zu setzen.

„Ich ermittelte wieder, machte Polizeiarbeit, auch wenn ich offiziell kein Bulle war. All the shit and non of the benefits …“ (S.152)

Der Hauptprotagonist überschreitet mehr als ein Mal die Grenzen der Legalität um zu seinem Ziel zu gelangen und so gelingt es ihm immer wieder, sich so manche wichtige Information schneller als die LKA-Ermittler zu beschaffen. Dennoch (oder gerade deswegen?) willigt Jana ein, Johnny an den Ermittlungen teilhaben zu lassen und er erweist sich auch so manches Mal als große Hilfe. Mit seiner ehrlichen und direkten Art und Weise wächst einem der unkonventionelle Ermittler ans Herz und immer wieder zeigt sich, dass sich hinter der harten Schale dieses Hünen ein sehr weicher Kern verbirgt.

Obwohl einem als Leser recht früh klar wird, dass es wohl zahlreiche weitere Morde geben wird, bevor dem Täter das Handwerk gelegt werden kann, so fiebert man mit den Ermittlern mit, fragt sich, wer wohl das nächste Opfer sein wird, und muss wohl auch das ein oder andere Mal seine eigenen Überzeugungen überdenken, da der Autor immer wieder überraschende Wendungen in seine Fälle einbaut.

Bei diesem Buch handelt es sich definitiv nicht um einen 08/15-Krimi… dafür sorgt schon alleine die brutale und dennoch kreative Vorgehensweise des Mörders. Auch das „Leitmotiv“ des Mörders ist, wie im ersten Band das Schachboxen, wieder ein sehr ungewöhnliches: Diesmal lässt Ben Bauhaus seinen Täter nach den Versen eines irischen Kinderreims handeln.

Schlussendlich tut der direkte Schreibstil (Johnny Thiebeck erzählt in der Ich-Perspektive) sein Übriges dazu, dass man dieses Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man es endlich beendet hat und alle Fragen geklärt sind.

Fazit:

Von mir gibt es die volle Punktezahl, da ich dieses Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Ben Bauhaus hat mich ein weiteres Mal überzeugen können und ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band dieser Reihe!

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 Véro
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2 Gedanken zu “Ein „atemberaubender“ Thriller

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