Manchmal muss man einfach „ausbrechen“!

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Zum Inhalt:

Robert Koch hat mit seinen 32 Jahren eigentlich alles, was er sich wünscht… das denkt er zumindest. Er ist erfolgreich in seinem Job, wohnt mit seiner hübschen Freundin Jasmin in einer stilvoll eingerichteten Wohnung, hat einen schicken Porsche in der Garage stehen und ganz nebenbei ist Jasmin die Tochter seines Chefs und wird wohl irgendwann die Firma leiten.
Doch je mehr Rob darüber nachdenkt, desto unwohler fühlt er sich in seinem Leben. Die Shoppingtouren mit Jasmin, deren Mutter und ihrem Berater in Sachen Modefragen, die Opernbesuche und die Pferderennen, … das alles ist nicht wirklich seine Welt. Auch Jasmins Freunde öden ihn regelrecht an. Für seine eigenen Freunde hat er jedoch kaum noch Zeit und ihm wird klar, wie sehr er die lustigen Abende mit Holger und Leo vermisst. Also beschließt er, sich mit den beiden zu treffen … mit weitgreifenden Folgen. Resultat dieses Treffens sind der Auftritt in einer Castingsshow und eine abgesägte Ampel. Mit den Folgen dieser Aktion haben die drei Freunde allerdings nicht gerechnet und während das Ausmaß immer größer wird, ändert sich Robs Leben in so mancher Hinsicht.

Meine Meinung:

René Kortes Debüt gefällt mir recht gut. Die Geschichte liest sich gut und vereint alle Elemente, die ein gelungener Roman braucht: sympathische Protagonisten, mit denen man sich identifizieren kann, ein toller Schreibstil und die nötige Prise Humor, kurze Kapitel, die dem Lesefluss sehr zuträglich sind und sogar die „obligate“ Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz.

Mir haben es besonders der Schreibstil und der Protagonist angetan. René Korte spickt seinen Roman mit witzigen Anspielungen und Wortspielereien: das Einrichtungskaufhaus „Schikea“, die Zeitung „Wild“, „Frau Swantje“ in ihren Holzpantoffeln und die Casting-Show „Eure Stimme – Euer Lied“, kurz „E.S.E.L.“ sind nur einige Beispiele dafür.

Der Protagonist Rob gefällt mir hingegen besonders, weil er sichtlich unzufrieden mit seinem Leben in der Schickeria ist und dies durch kleine Ausbrüche (er zieht beispielsweise jeden Morgen zwei ganz unterschiedliche Socken an) immer wieder verdeutlicht wird. Besonders sein Auftritt auf dem roten Teppich beim Opernbesuch war grandios, allerdings möchte ich da nicht zu viel verraten.

Weiter gefällt mir auch die Tatsache, dass dem Improviationstheater im Buch eine nicht unwesentliche Rolle zukommt, da diese Form des Theaters wohl im Kommen ist, aber dennoch nicht so weit verbreitet ist.

Auch ist das Buch eine Hymne an die Freundschaft und dem Leser wird vermittelt, dass man auf wahre Freunde eigentlich immer zählen kann, egal was man verbockt hat.

„Eine Clique war gut. Bis man vierzehn war. Dann hatte man entweder Freunde oder nicht.“ (S.27)

Der Schluss war für meinen Geschmack etwas zu wenig ausgebaut, allerdings bietet dies dem Autor auch wiederum die Möglichkeit, hier anzuknüpfen für einen eventuellen Folgeband.

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Véro
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