Berlin undercover

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Zum Inhalt:

Johannes „Johnny“ Thiebeck wird in diesem Band als V-Mann in die Berliner Drogenszene eingeschleust und soll dort, unter Anleitung der Kommissarin Tulay Tassin, dabei helfen dem Aufkommen der neuen Droge „Boom“ Einhalt zu gebieten.

Er zieht zu Schoko und Chris in die WG und soll auf diesem Weg an die großen Bosse der organisierten Drogenszene herankommen. Ziemlich schnell läuft die Sache jedoch aus dem Ruder, als zwei arg verstümmelte Leichen gefunden werden und alles darauf hindeutet, dass die beiden Toten Opfer eines Bandenkrieges sind.

Johnny Thiebeck macht sich auf die Suche nach Hinweisen und bringt sich mit seinen Aleingängen selbst immer wieder in Gefahr…

Meine Meinung:

Wie bereits die beiden ersten Thiebeck-Bände hat mir auch „Puppenruhe“ unglaublich gut gefallen.

Ben Bauhaus versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen, in dem er sympathische Protagonisten schafft, die Spannung kontinuierlich aufbaut und so manche unvorhergesehene Wendung in die Handlung einbaut.

Wohl hat man als Leser immer wieder das Gefühl, Kleinigkeiten voraussehen zu können – so war mir beispielsweise von Beginn an klar dass Thiebecks Bruder Jan kein unbeschriebenes Blatt sein kann – aber dennoch wird man immer wieder überrascht.

Besonders in diesem Buch gelingt es dem Autor auf meisterhafte Weise, die Grenze zwischen Gut und Böse zu verwischen: im Rahmen von Johnnys Undercover-Aktionen lernt der Leser sowohl einige Kleinkriminelle als auch Drogenbosse kennen, die einem jedoch alle eigentlich sehr sympathisch sind. Ganz anders ist das, was die ermittelnden Polizisten angeht: hier kann man sich noch lange nicht bei jedem sicher sein, dass er wirklich gute Absichten hegt.

Ein weiteres großes Plus bei diesem Buch ist die Tatsache, dass Ben Bauhaus seine Protagonisten sehr authentisch beschreibt. Auch deren Sprache wirkt nicht aufgesetzt; vielmehr passt die Ausdrucksweise der jeweiligen Personen ausgezeichnet in ihr Umfeld.

Im Gegensatz zu den beiden bereits erschienenen Bänden gibt es in diesem Thriller auch eine ganze Reihe an technischen Erklärungen. Diese sind jedoch sehr gut beschrieben, so dass sie den Leser nicht abschrecken, sondern wirklich einen guten Einblick in die Welt der Technik und die damit verbundenen Möglichkeiten erlauben.

Zudem schafft Ben Bauhaus es auch, in jedem Band einen neuen Protagonisten auftauchen zu lassen. Mit Tulay Tassin hat er in diesem Band den weibliche Gegenpart zu Johnny Thiebeck erschaffen und man kann eigentlich nur hoffen, dass Tulay Tassin auch in den folgenden Bänden mit von der Partie sein darf.

Mich hat dieser Thriller restlos überzeugt und deshalb gibt es von mir fünf Papierblumen und eine absolute Lesempfehlung für die gesamte Thiebeck-Reihe!

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Véro
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