Geocaching mal anders …

Fünf

In Abtenau wird eine weibliche Leiche auf einer Kuhweide gefunden. Schnell wird den ermittelnden Beamten klar, dass dies der Auftakt zu einer ganz besonderen Mordserie darstellt. Denn der Toten wurden kurz vor ihrem Tod Koordinaten auf die Fußsohle tätowiert! Als die Ermittler diesen Ort aufsuchen, finden sie dort eine abgehackte Hand und ein Rätsel, das weitere Koordinaten ergibt. Werden sie das Spiel des Täters durchblicken und ihn entlarven können, bevor es weitere Opfer gibt?

Ursula Poznansky versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Bandbreite der Autorin lässt mich immer wieder staunen. Bisher habe ich „Erebos“ (mein absoluter Liebling) und „Saeculum“ gelesen und diese beiden Bücher sind sehr unterschiedlich, aber äußerst spannend. Mit „Fünf“ zaubert Ursula Poznansky nun ein neues Werk aus dem Hut und auch diesmal überrascht sie mich als Leserin mit einer völlig neuen Idee und Art und Weise. Kein Buch gleicht dem anderen und daher bleibt diese Autorin für mich sehr interessant. Natürlich ist auch „Fünf“ fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite und der perfekte Spannungsbogen verhindert, dass man das Buch aus der Hand legt. Die Handlung wird zum größten Teil aus der Sicht der Ermittler erzählt, doch einige, kurze Passagen aus der Sicht der Opfer tauchen treiben das Geschehen voran.

Die beiden Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger sind durchaus sympathisch und bilden ein gut harmonierendes Gespann. Man erhält als Leser auch einen Eindruck in das Privatleben der beiden Ermittler, wobei Bea klar im Mittelpunkt steht. Sie durchlebt gerade eine unangenehme Scheidung und kämpft auch sonst mit ihren Gefühlen. Florin Wenninger wird mir etwas zu perfekt dargestellt, daher war ich ziemlich froh, als er für kurze Zeit die Nerven verlor. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgründigkeit bei den beiden Ermittlern gewünscht.

Die Handlung an sich ist spannend und mysteriös. Die Verbindung zwischen den Opfern wird einem erst ganz zum Schluss klar, ist aber einleuchtend und logisch. Dennoch könnte der Schluss in meinen Augen etwas ausgebauter sein. Denn während des gesamten Buches wurden die einzelnen Indizien sehr ausführlich dargestellt und erklärt, doch der rasante Schluss bleibt irgendwie in der Luft hängen. Doch vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich nicht wollte, dass das Buch schon zu Ende ist!

Insgesamt ist dieser Krimi ein toller Auftakt zu einer neuen Serie und er macht richtig Lust auf Geocaching!

Ich vergebe 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine
Advertisements

6 Gedanken zu “Geocaching mal anders …

  1. Tanja schreibt:

    Hallo Christine,
    ich habe bislang nur die Jugendbücher von U. P. gelesen. Aber dieses Buch klingt auch sehr interessant. Wenn du dich für das Thema Geocatching im Roman interessierst: Ich habe vor kurzem: Cache gelesen. Das war auch ein richtig gelungener Jugendroman zu diesem Thema. Kann ich dir sehr empfehlen.

    Liebe Grüße Tanja :o)

    Gefällt mir

  2. Dreamcatcher schreibt:

    hey 🙂

    ich hab mir, schlau wie ich bin, „Stimmen“ von ihr gekauft und erst später erfahren, dass das ja eine Reihe ist^^
    Ich kenne auch Erebos und Saeculum steht auf meinem SuB und ich hoffe sehr, die Reihe wird mir auch gefallen. Klingt auf jeden Fall gut 🙂

    Liebe Grüße
    Knorke

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s