Wie man unsterblich wird …

wie-man-unsterblich-wirdFünf Tatsachen über mich:

  1. Ich heiße Sam.
  2. Ich bin elf Jahre alt.
  3. Ich sammle Geschichten und interessante Tatsachen.
  4. Ich habe Leukämie.
  5. Wenn du das hier liest, bin ich wahrscheinlich tot. (S.11)

Sam weiß, dass er bald sterben wird. Denn der Elfjährige leidet unter Leukämie und für ihn besteht keine Hoffnung mehr. Gemeinsam mit seinem besten Freund und Leidensgenossen Felix versucht er, trotz seines schrecklichen Schicksals eine gewisse Form des Alltags zu wahren und dem Leben so viele positive Momente wie möglich abzuluchsen. Sams Zeit auf Erden ist stark begrenzt, doch er versucht, sie so gut wie möglich zu nutzen.

„Ein ganzes Jahr oder auch länger können Menschen damit leben. Bei mir sind es schon vier Monate. Ein Jahr ist eine lange Zeit. In einem Jahr kann wer weiß was passieren.“ (S.64)

Gemeinsam erhalten die beiden Jungs Hausunterricht und sie stellen so manchen Unfug an. Zudem hat Sam begonnen, an einem Buch über sein Leben zu schreiben, unter anderem in Form von Listen. Denn trotz seiner Krankheit, will der tapfere Junge sein Leben genießen …

Sally Nicholls hat mich mit ihrer Erzählung tief berührt. Ich mag es mir gar nicht vorstellen, dass derart junge Kinder sich so intensiv mit dem Thema Sterben auseinandersetzen müssen. Das todtraurige Buch hinterlässt wohl bei jedem Leser tiefe Spuren und dennoch vermittelt es eine sehr intensive Lebensfreude und viel Energie. Dies wird noch dadurch unterstützt, dass Sam seine Leser direkt anspricht. Daher fühlt man sich ihm sehr verbunden und wird noch enger in das Geschehen mit eingebunden.

Der Umgang in der Familie ist liebvoll, doch jeder leidet unter Sams Krankheit, nicht nur der Patient selbst.

„Ich hasse es“, sagte ich. Ganz hoch und dünn kamen die Worte heraus und die Schluchzer schüttelten mich. „Ich hasse es, ich hasse es.“
Mum nickte. Ihr Gesicht glänzte von den Tränen. „Ich auch“, sagte sie. „Ach, mein Herz, ich auch.“ (S.119)

„Du musst tun, was ich will“, sagte ich wütend. „Alle müsst ihr das. Weil ich nämlich sterbe, und dann tut es euch leid.“ Mum saß völlig still und presste die Lippen zusammen. Einen Augenblick lang rührte sich keiner von uns. Dann wandte sie sich ab und rannte aus dem Zimmer. „(S.125)

Natürlich weiß Sam, wie unfair solche Aussagen sind. Doch er trifft damit voll ins Schwarze und es ist verständlich, dass ein Kind in seiner Lage auch einmal die Nerven verliert. Dass dies für die ganze Familie eine sehr schwierige Situation ist, steht außer Frage, und nicht jeder kann damit umgehen. Sams Vater versucht sich vollkommen abzuschotten und ist sehr still, dennoch tut er alles um seinem todgeweihten Sohn seine letzten Wünsche zu erfüllen.

Sam ist ein sehr sensibler Junge und macht sich Gedanken darüber, welche Spuren er bei seinen engsten Freunden hinterlässt. Er will nicht, dass sie nach seinem Tod leiden, sondern möchte, dass sie sich mit viel Freude an ihn erinnern. Daher plant er auch eine Überraschung …

„Ich wollte Geschenke für sie haben, die sie immer an mich erinnern würden. Ich meine, Granny hat viele Fotos von mir, das weiß ich, aber Annie und Mrs. Willis haben ja keine.“ (S.186)

„Ich finde eine Beerdigung sollte lustig sein. Keiner soll schwarz tragen. Ihr sollt lustige Geschichten von mir erzählen, keine traurigen.“ (S.196)

„Ihr dürft traurig sein, aber nicht zu traurig. Wenn ihr immer traurig seid, wenn ihr an mich denkt, wie könnt ihr euch dann an mich erinnern?“ (S.196)

Ich glaube, diese Worte sprechen für sich.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Ich vergebe 5 Papierblumen.

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

Übrigens:

Unter der Regie des Spaniers Gustavo Ron wurde „Wie man unsterblich wird“ verfilmt. Die Rolle des kranken Sam spielt der britische Nachwuchsschauspieler Robbie Kay. Die offizielle Premiere des Filmes, der auf Deutsch unter dem Titel „Ways to live Forever – Die Seele stirbt nie“ läuft,  fand 2010 auf dem Filmfestival in Cannes statt.

#9 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

In der heutigen FLOW – Challenge erwarten euch unsere Tränen, die durch ganz besonders traurige Filmszenen hervorgerufen werden. 😢 Also zögert nicht und legt euch schonmal ein paar Taschentücher bereit… Wir sind uns sicher, dass euch die ein oder andere traurige Filmszene sicherlich auch einfällt! Wann musstet ihr zuletzt ein paar Tränchen aus dem Augenwinkel fischen? Oder seid ihr da nicht so nah am Wasser gebaut? :O

Aber das ist natürlich noch nicht alles. Euch erwarten darüber hinaus noch 9 weitere Antworten auf die Fragen der FLOW – Challenge!

Wir wünschen euch wie immer viel Spaß beim lesen 🍁

Véro, Bonny & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Was schiebst du zu häufig auf?

Bonny: In diesem Moment schiebe ich eine Rezension auf, die ich eigentlich schreiben müsste, doch noch kann ich mich nicht dazu überwinden. Dabei ist sie in meinem Kopf eigentlich schon fertig geschrieben. Aktuell habe ich aber viel lieber Lust dazu merkwürdige Fragen zu beantworten… Ich erwische mich in letzter Zeit ziemlich oft dabei, dass ich sage ‚Mache ich Morgen…‘, dabei könnt ich es auch sofort erledigen. 😢 Ich schiebe aktuell alles mögliche auf… mein Studium, ein wichtiges Praktikum, meine Bachelorarbeit… dabei würde ich so gerne einfach alles hinter mir haben 😉

Véro: Ganz klar: das Bügeln! Der Wäscheberg wächst und wächst…

Christine: Den Wocheneinkauf! Ich hasse es, in den Supermarkt zu fahren, und so kommt es schon manchmal vor, dass mir irgendetwas ausgeht! 😉

2. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Bonny: Da gibt es einige Filmszenen … 😏 Hier eine kleine Liste (ACHTUNG: mögliche Spoiler!):

  1. Romeo + Julia von Baz Luhrmann: Hier muss ich jedes Mal schlucken und sogar ein Tränchen verdrücken, wenn Mercutio stirbt und zuvor noch mehrmals schreit: „Die Pest auf eure beiden Häuser!“ Und dann noch die Musik im Hintergrund! 😍😢
  2. Remember Me: Ich habe diesen Film damals geschaut und fand ihn ganz gut…bis dann das Ende kam und das hat mich erst richtig aus der Bahn geworfen. Ich hatte zuvor nichts von dem Bezug zu 9/11 geahnt und dann fällt mein Blick auf die Tafel im Klassenzimmer und meine Tränen liefen, wie es nur ein Wasserfall kann…
  3. Ma première fois/ Meine erste Liebe: Ich war am Ende so geschockt und auch da musste ich weinen, weil ich einfach überhaupt nicht damit gerechnet habe, was da passiert ist… 😢😭

Da gibt es noch weitere Filme… aber ich belasse es nun mal bei diesen. 😜

Véro: Ich hab ziemlich nah am Wasser gebaut und heule furchtbar oft bei Filmen. Ganz schlimm: E.T.! Da muss ich jedes Mal mit Drew Barrymore mitheulen, wenn E.T. in dieser Quarantänte-Station liegt, die Blumen welken, …  Und zuletzt habe ich beim Film „Me before you“ Rotz und Wasser geheult.

Christine: Ich kann mir sogar als Erwachsene den Tod von Simbas Vater (Lion King) nicht anschauen, sondern spule den Film weiter oder sehe einfach nicht hin. Diese Szene finde ich einfach schrecklich. Auch bei dem Film „Seite an Seite“ mit Julia Roberts und Susan Sarandon muss ich immer wieder heulen wie ein Schlosshund! 🙂

3. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Bonny: Verzeihen fällt mir leicht, nur einem Menschen dann wieder zu vertrauen, dass ist fällt mir schwer…

Véro: Das hängt von der Situation und dem Gegenüber ab. Ich kann sehr leicht verzeihen, aber wenn es jemand wiederholt zu bunt treibt, dann kann man es sich auch so richtig mit mir verscherzen.

Christine: Bei Kleinigkeiten oder Ausrutschern verzeihe ich sehr leicht, auch bei Personen die ich sehr gerne mag kann ich so ziemlich alles vergeben und vergessen. Allerdings gibt es ein paar ganz seltene Fälle, die ich am liebsten von meinem Radar streichen würde ..

4. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Bonny: Früher war ich ziemlich naiv und nicht ehrlich zu mir selbst. Die Beziehung war aber auch nichts wirklich Ernstes… ich bin schon viel zu lange Single 😂

Véro: Ich würde mir glaube ich weniger von der „Schwiegermutter in spe“ gefallen lassen. Den Freund heimlich treffen müssen oder in einem anderen Zimmer übernachten … da würde ich mich wohl wehren oder gegebenenfalls sogar einen Schlussstrich ziehen.

Christine: Ich würde weniger zurückstecken… Ich bin nämlich sehr harmoniebedürftig und gebe manchmal sehr schnell nach, auch wenn ich eigentlich wirklich anderer Ansicht bin.

5. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Bonny: Natürlich frage ich gerne meine Eltern, meine Oma oder Freunde um ihre Meinung. Diese ist mir ziemlich wichtig. Doch am Ende muss ich die Entscheidung selbst treffen und bisher hat das immer ganz gut funktioniert, indem ich mir alles genau durch den Kopf gehen gelassen habe, um wirklich jede Seite zu betrachten und dann die richtige Entscheidung zu treffen.

Véro: Das hängt ganz strakt davon ab, wie sicher ich mir selbst bin. Wenn ich keinen Schimmer habe, wie ich mich entscheiden soll, dann greife ich sehr oft (und gerne) auf den Ratschlag von jemand anderem zurück. Wenn ich jedoch selbst zu wissen glaube, was richtig ist, denn setze ich mich auch schon mal über andere Meinungen hinweg.

Christine: Das hängt erstens von der zu treffenden Entscheidung ab und zweitens von der betreffenden Person. Was Fremde über mich denken, ist mir wirklich egal. Doch meine engen Freunde und meine Familie frage ich vor wichtigen Entscheidungen grundsätzlich um Rat und entscheide mich dann nach bestem Gewissen.

6. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Bonny: Ich bin eine Zukunftsträumerin, obwoh der Satz ‚Weißt du noch, damals…‘ mir immer ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Es ist schön, wenn man damit seine Erinnerungen lebendig hält und sie damit nicht vergisst. Aber ich stelle mir auch gerne die Zukunft vor… ‚Was wäre wenn…‘. Ich bin mir dabei aber auch bewusst, dass am Ende meistens alles ganz anders kommt, als wie man sich seine Zukunft vorstellt.

Véro: Eigentlich weder noch… Ich versuche, im Hier und Jetzt zu leben. Wohl denke ich manchmal zurück und gelegentlich frage ich mich auch was später sein wird, allerdings geschieht beides recht selten.

Christine: Ich bin eigentlich keine große Träumerin, sondern lebe mein Leben so, wie es kommt. In Erinnerungen schwelge ich vor allem, wenn das Gespräch unter Freunden oder in der Familie auf dieses Thema kommt. Über meine Zukunft mache ich mir keine großen Gedanken, es kommt, wie es kommt!

7. Wo bist du am liebsten?

Bonny: Dort wo Bücher sind! 👀 Zu Hause, in der Buchhandlung oder auch in der Bibliothek. Mensch… irgendwann muss man mich bestimmt entstauben :DD

Véro: Ich bin eigentlich sehr gerne zu Hause oder bei lieben Freunden.

Christine: Da kann ich mich Véro nur anschließen!

8. Was ist dein Lieblingsdessert?

Bonny: Hmmm… schwierig. Ich esse total gerne süßes. 🤔 Kuchen geht immer… ein Dessert mit Schokolade sowieso 😜

Véro: Crème brûlée!!! Vorausgesetzt sie ist richtig gut gemacht! Aber ich mag auch Panna Cotta, Ananascrème und  „Kalter Hund“ sehr gerne.

Christine: „Erdbeermousse“ und „Moelleux au chocolat“ sind mein absoluter Favorit! 😉

9. Fühlst du dich fit?

Bonny: Überhaupt nicht. Nein. Und ja, ich müsste da eigentlich mal etwas gegen tun xD

Véro: Das geht mir wie Bonny! Aaaaaber: ich habe jetzt mit einem Pilateskurs begonnen und hoffe so wieder fitter (und leichter) zu werden. Bis jetzt merke ich in diesem Kurs allerdings vor allem, wo meine Grenzen sind… ziemlich frustierend.

Christine: Nein! Der Sport kommt bei mir definitiv zu kurz … 😦

10. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?

Bonny: Der letzte Umzug hatte mehrere Gründe. Zum einen wollten meine Eltern in die Nähe meiner Oma ziehen. Vorher waren wir 2 Stunden Autofahrt entfernt und meine Mutter konnte da nicht einfach mal so vorbeifahren, falls gesundheitlich etc. mal etwas nicht stimmte. Zum anderen ist das Stadtleben praktischer, als das Leben auf einem Dorf… und für meine berufliche Zukunft (nach dem Studium) war der Umzug ebenso durchdacht.

Véro: Die Familienplanung. Mein Mann und ich haben 2009 geheiratet und wohnten damals in einer Wohnung, die mit Kind sehr schnell zu klein gewesen wäre. Deshalb haben wir uns kurz nach der Hochzeit entschieden, im Nachbardorf zu bauen und wir sind schließlich nur ein paar Monate vor der Geburt unserer ersten Tochter umgezogen. Kisten schleppen durften deshalb damals alle anderen! 😉

Christine: Ich bin vor zwei Jahren in meine erste, eigene Wohnung gezogen (von der Studentenwohnung in Namur mal abgesehen) und genieße es sehr! Der nächste Umzug lässt noch ein bisschen auf sich warten, vielleicht gehört mir irgendwann einmal ein kleines Häuschen mit Hund! 😉


Hier geht es zu #8
Hier geht es zu #10

Blaues Blut und selbstgemachter Ohrenschmalz

fullsizerender108

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Andreas Korn-Müller legt uns mit diesem Werk ein Buch vor, das sowohl informativ ist, als auch eine Menge Spaß bietet.

Jeweils auf einer Doppelseite werden die Themen der 5 Sinne, der Verdauung, des Immunsystems, der Atmung, des Blutkreislaufs, der Zellen und der Reflexe aufgegriffen.

Zu jedem Thema gibt es zuerst einige Sachinformationen, die sehr kindgerecht formuliert sind und oft auch mit einfachen Schemata ergänzt werden. Fachbegriffe sind in diesen Erklärungen fett gedruckt und werden auf den letzten Seiten des Buches in einem Lexikon erklärt.

Dann folgt die Beschreibung eines Experimentes, mit dem die eben gelesenen Sachinformationen belegt werden können. Sehr positiv ist mir dabei aufgefallen, dass für alle Experimente nur wenig Material benötigt wird und die gebrauchten Gegenstände eigentlich in jedem Haushalt vorrätig sind. Welches Material jeweils benötigt wird, kann man auf abgedruckten Post-it-Zettel nachlesen.

Manche Experimente mögen eklig erscheinen (z.B. das Herstellung von Popel oder Ohrenschmalz, oder des Nachempfinden der Arbeit des Dickdarms), aber wahrscheinlich sind es genau diese Experimente, die die Kinder besonders ansprechen werden.

Abschließend findet man auf jeder Doppelseite eine ausführliche Erklärung für die Beobachtungen, die man bei den jeweiligen Experimenten machen kann.

Auf den meisten Seiten gibt es zusätzliche Informationen und Vergleiche aus dem Tierreich, sowie Rekorde und Zahlen.

Bei den Illustrationen fällt auf, dass die comicartige Zeichnungen von  Petra Eimer und die Fotos, auf denen in der Regel der Autor selbst zu sehen ist, zu „interagieren“ scheinen.

Auf den letzten Seiten des Buches kann der Leser sich über Körperrekorde und die Bedeutung verschiedener Körper-Redewendungen informieren.

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro

 

#5 Das Emoji – Rätsel

AschenputtelRätsel1

Hallöchen!

Das heutige Emoji – Rätsel steht ganz im Zeichen der Bildung… Wie gut kennt ihr euch mit den deutschen Klassikern in der Literatur aus? 😉

Wir sind gespannt, ob ihr die nachstehenden 10 Titel lösen könnt und schreibt uns ebenso in die Kommentare, ob ihr bereits eines der Werke gelesen habt?! Ist ein Liebling dabei oder ergreift ihr lieber die Flucht, sobald einer der Titel euren Gehörgang trifft?

Wie immer sind wir auf euer Rätselraten sehr gespannt 💕


1. 👊🏽 = ?

2. 🦀  + 🚶🏽 = ?

3. 🌅   +  📖   +  ✏️  +  🐈  +  👧🏻  = ?

4. 👵🏽  +  💐  +  ☕️  +  🍰 = ?

5. 🏜   +  🐺 = ?

6.  3️⃣ +  💶   +  🎤 = ?

 7. ⚗  +  🔬  +  🤓 = ?

 8. ⚰  +  🇮🇹 = ?

9. 🐞   +  👦🏻 = ?

10. 👦🏻  +  💘  + 👧🏻  + 🐍  +  🤕 = ?

 

→ Die Lösungen gibt es nächste Woche! Oder in den Kommentaren 😉

Die Lösungen zu unserem letzten bekannte Serien – Emoji – Rätsel:

  1. The O.C
  2. Pretty Little Liars
  3. Game of Thrones
  4. Die Simpsons
  5. Gilmore Girls
  6. Sex and the City
  7. Orange is the New Black
  8. Gossip Girl
  9. Der Club der roten Bänder
  10. House of Cards
  11. One Tree Hill
  12. Türkisch für Anfänger
  13. Friends

Unerwartet dramatisch!

cacheLeyla und Max sind ein Vorzeigepaar … eigentlich! Denn Leyla fühlt sich vernachlässigt und distanziert sich zusehends von Max. Diese Entwicklung wird vor allem durch RED beschleunigt, der Abenteuer und Nervenkitzel in Leylas Leben bringt. Denn RED liebt die aufregendsten Caches und führt Leyla und Max in diese Welt ein. Dabei flirtet er sehr offensiv mit Leyla, die schon bald zwischen den Stühlen steht … Wie wird sie sich entscheiden?

Cache gehört eigentlich so gar nicht zu dem Genre Buch, das ich gerne lese. Da mir das Buch aber empfohlen wurde, habe ich es dennoch gelesen und ich bin sehr positiv überrascht. Denn Marlene Röder treibt die Handlung in einer gekonnten, leichten Sprache voran und driftet auch nicht zu sehr in das Schnulzige ab. Ihre teils metaphorische Sprache passte ausgezeichnet zu der Handlung und so ist ihr ein spannender Jugendroman gelungen.

Das Thema Geocaching wird sehr anschaulich beschrieben und auch für Laien erklärt, sodass man sich sehr leicht mit den verschiedenen Begriffen zurechtfindet. Wieder einmal habe ich beschlossen, dass ich unbedingt so ein GPS-Gerät brauche um auch Caches bestreiten zu können. Denn eine Schnitzeljagd für Erwachsene würde mir sicherlich einen Riesenspaß bereiten!

Die Personen sind sehr ambivalent gezeichnet und nicht immer sympathisch. Vor allem Leyla erschien mir sehr naiv, da sie sich von Anfang an von RED hat einlullen lassen. Sie fühlte sich vom Abenteuer, von dem Neuen angezogen und vernachlässigte dafür das Gewohnte. Auch Max, der ein bisschen steif ist und seine Gefühle so schlecht ausdrücken kann, handelt nicht immer sympathisch, doch stets nachvollziehbar. Obwohl die beiden sicherlich niemanden bewusst verletzen wollen, stehen sie am Ende beide als Verlierer da und tun mir ehrlich leid.

Etwas anders stehe ich zu RED. Ich fand ihn von Anfang an sehr überdreht und unbeständig, keines Falls also eine Person, der man Vertrauen schenkt. Natürlich ist er mysteriös und verspricht ein Abenteuer nach dem nächsten, doch seine Geheimnistuerei war mir sofort suspekt. Er war mir also schon zu Beginn unsympathisch und dies änderte sich nicht. Ich will hier aber nicht zu viel verraten, daher halte ich mich bei RED lieber zurück…

Die Handlung an sich war gut durchdacht und wird abwechselnd aus Leylas und aus Max‘ Perspektive erzählt. Zeitsprünge treiben das Geschehen voran, liefern Erklärungen und erhöhen die Spannung. Dennoch war ich auf den Schluss nicht vorbereitet und daher hat das Ende mich wirklich aus den Socken gehauen. Das hätte ich so nicht erwartet und ich bin immer noch fassungslos und erstaunt zugleich.

Cache ist ein spannendes Jugendbuch rund um die Themen Liebe und Herzschmerz, aufgrund des Schlusses allerdings auch ziemlich dramatisch.

Ich vergebe 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

Zuwachs …

In der letzten Woche hat sich mein Stapel ungelesener Bücher (SuB) mehr als VERDOPPELT! 🙂  Als ich in der Nähe der Buchhandlung war, konnte ich mich dem Sog der vielen tollen Bücher einfach nicht entziehen und ich musste zugreifen! Und zwar so richtig! 🙂

2

Insgesamt fünfzehn neue Bücher sind also nun bei mir eingezogen und ich kann es kaum erwarten, ihre Geschichten zu entdecken!

  • Die Entscheidung von Charlotte Link
  • Cache von Marlene Röder
  • Engelskalt von Samuel Bjork
  • Schwesterlein muss sterben von Freda Wolff
  • Mädchenjäger von Paul Finch
  • Wiener Totenlieder von Theresa Prammer
  • Fremd von Ursula Poznansky und Arno Strobel
  • Anonym von Ursula Poznansky und Arno Strobel1
  • Provenzalische Geheimnisse von Sophie Bonnet
  • Provenzalische Intrigen von Sophie Bonnet
  • Schnick, schnack, tot! von Mel Wallis de Vries
  • Kein Weg zu weit von Brigitte Blobel
  • Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten von Benno Köpfer und Peter Mathews
  • D.I. Grace : In Flammen von Matthew J. Arlidge
  • Putin von Hubert Seipel

Der Oktober wird also wieder gut gefüllt sein und ich freue mich darauf, diese vielen Schätze zu entdecken! Mein SuB, von Bonny und Véro liebevoll SüBchen genannt, zählt nun wieder stolze 20 Bücher die nur darauf warten, entdeckt zu werden! 😉

Christine

Ein „kuhles“ Musical

FullSizeRender(107).jpg

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

Zum Inhalt:

Auf dem Bauernhof steht das Sommerfest vor der Tür. Doch dann verschwindet der Apfelkuchen, den die Bäuerin für dieses Fest gebacken hat. Die Krümelspur führt zu Lieselottes Stall und die Bäuerin droht damit, das Sommerfest ausfallen zu lassen, wenn Lieselotte sich nicht bei ihr entschuldigt. Doch Lieselotte hat mit dem Kuchenklau nichts zu tun und nimmt sich deshalb vor, den gemeinen Apfelkuchendieb auf frischer Tat zu ertappen. Immerhin hat die Bäuerin inzwischen einen zweiten Kuchen gebacken. Ob es ihr wohl gelingt, die Bäuerin von ihrer Unschuld zu überzeugen und den wahren Täter zu entlarven?

Meine Meinung:

Das neue Lieselotte-Abenteuer garantiert Spaß für Klein und Groß. Die Geschichte lädt zum Mitraten ein, da recht früh klar ist, dass Lieselotte den Kuchen nicht stibitzt hat und jemand anders hinter dem mysteriösen Kuchenklau stecken muss. Wer der wahre Dieb ist, ist jedoch unklar und in den farbenfrohen Illustrationen sind so viele mögliche Täter versteckt, dass man als Leser eine Menge Spaß am Suchen und Raten hat.

Die Bananafishbones bereichern dieses Abenteuer mit 9 selbstkomponierten Liedern, die auf der beiliegenden CD in die Geschichte (erzählt von Bernd Kohlhepp) eingeblendet werden. Die Lieder haben allesamt das Potentiel zum Ohrwurm, und auch wenn ab und zu schwierigere Wörter vorkommen, können die Kinder doch recht schnell Teile der Lieder mitsingen.

Zu den Liedtexten gibt es auch jeweils die Noten und der Verlag bietet zusätzlich Aufführungsmaterial für dieses „kuhle“ Musical an.

Eigentlich fehlt nur das Rezept für Lieselottes Lieblingskuchen! 😉

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro

Vermissen, vergessen und die Sehnsucht nach Sichtbarkeit

„Da war es wieder, ihr Staunen über Russell, ihre Gewissheit. Ich beneidete sie um dieses Vertrauen darauf, dass jemand anders die leeren Teile des Lebens, das man führte, zusammenheften konnte, sodass man das Gefühl hatte, man habe ein Netz unter sich das jeden Tag mit dem nächsten verband.“ (S. 103)

IMG_2722.png

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und sehnt sich danach, „gesehen“ zu werden – aber weder ihre frisch geschiedenen Eltern, noch ihre einzige Freundin beachten sie. Dann, an einem endlosen Sommertag, begegnet sie einer Gruppe von Mädchen. Junge Frauen, die nicht von dieser Welt scheinen. Ihr lautes, freies Lachen. Das Haar lang und ungekämmt, die ausgefransten Kleider.
Evie gerät in den Bann der älteren Suzanne und folgt ihr auf die Ranch, tief in den Hügeln gelegen, fernab von ihrer eigenen Welt, in den Kreis von Russell – ein Typ wie Charles Manson.
Weihrauch und Gitarrenklänge. Gerüchte von Sex und wilden Partys, einzelne die von zu Hause ausgerissen sind.
Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben für immer zerstören könnte.

Evie ist im zarten Alter von vierzehn Jahren, als sie den Mädchen von Russells Ranch in einem Park begegnet. Sie sind anders als alle anderen. Erregen die Aufmerksamkeit der Parkbesucher und erzielen damit genau das, was sich Evie, ein noch naives Mädchen, das sich mit den typischen Fragen und Problemen ihres Alters konfrontiert sieht, mehr als alles andere wünscht: gesehen und beachtet zu werden.

„Ich wollte diese Welt ohne Ende.“ (S. 122)

Sie ist unglücklich. Ihre Eltern haben sich getrennt und sind dementsprechend mit sich und ihrem Leben beschäftigt. Der Auszug ihres Vaters hat in ihr ein Gefühl des ‚verlassen werden‘ hervorgerufen und ihre Mutter stürzt sich jede Woche in eine neue Beziehung. Es mangelt an elterlicher Liebe, Zuneigung und Aufmerksamkeit. Evie verfällt, auf ihrer Suche nach Geborgenheit, in unerwiderte Schwärmereien und entfernt sich dabei gleichzeitig von ihrer besten Freundin.
Sie sucht sich selbst und begegnet dabei Suzanne und den anderen Mädchen auf der Ranch.
Es dauert nicht lange und Evie wird von der dortigen Lebensweise umhüllt, wie von einem warmen Mantel. Suzanne zieht sie in ihren Bann. Russell und seine Vorstellung von einer Liebe, die aus jedem Winkel des Lebens strömt, sowie dem Bild einer großen Familie, ist genau das, was sich Evie in dieser Lebensphase wünscht.

Erzählt wird der Moment der ersten Begegnung durch einen atmosphärisch dichten Erzählstil, der mich ab dem ersten gelesenen Satz nicht mehr loslassen wollte. Alleine die beschriebene Szene im Park ist mit einer derartigen Spannung aufgeladen, die auf mich zugleich bedrohlich, als auch fesselnd eingewirkt hat.
Ebenso, wie Evie von den Mädchen in ihren Bann gezogen wird, konnte Emma Cline mich mit ihrem Buch verführen. Es wollte mich nicht mehr loslassen und bis zur letzten Seite war es für mich spannend, Evies Schicksal zu verfolgen.

Im Verlauf der Handlung werden zwei Ebenen miteinander vermischt.
Die Gegenwart erzählt von Evie, als eine gezeichnete Frau im mittleren Alter, die mit den Erlebnissen ihrer Vergangenheit keineswegs abgeschlossen hat. Stattdessen wird sie von von ihren Erinnerungen noch immer verfolgt. Sie will vergessen, doch gleichzeitig existiert in ihr auch ein Gefühl des ‚Vermissen‘. Eine Sehnsucht, nach dem Jahr 1969. Eine Sehsucht nach der Vergangenheit. Evie Boyd ist gealtert, sie hat kein Geld. Das Erbe ihrer Großmutter ist längst aufgebraucht und in diesem Zustand ist sie in dem Ferienhaus ihres alten Freundes untergekommen.

In der Nacht wird sie von einem Geräusch geweckt. Angst überkommt sie, sowie die Erinnerung an eine längst vergangene Nacht. Es gibt parallele Rückblenden, die sich mit der Gegenwart vermischen. Hierdurch entsteht ein Spannungsaufbau, der überaus gelungen ist.
Was ist in dieser Nacht passiert? Das bleibt dem Leser teilweise verborgen, man kann es nur erahnen, doch diese Frage begleitet einen durch den gesamten Roman.

Mir hat es gefallen, wie Evie immer wieder in die Erinnerungen ihrer Vergangenheit abdriftet. Man bekommt beim Lesen ein Gespür dafür, warum sich die Vierzehnjährige auf der Ranch geborgen fühlt und bekommt gleichzeitig mit, wie sie verblendet die Realität ausblendet, bis zum späteren Erwachen…

Außerdem hat mir der klare Blick der Autorin auf die Handlung gefallen. Ihr glasklarer Erzählstil, der mich so manches Mal an einen giftigen Pfeil erinnert hat und mich dementsprechend schmerzhaft erwischen konnte. Es ist wirklich toll, wie einige Abschnitte ausklingen und wie man teilweise auch zwischen den Zeilen lesen muss. Zudem lebt das Buch von seinen klaren Bildern, die beim Lesen entstehen.

„Die Welt mästet sie mit der Verheißung von Liebe. Wie dringend sie sie brauchen, und wie wenig die meisten von ihnen je bekommen werden. Die klebrig süßen Popsongs […]. Dann werden ihnen die Träume mit brutaler Kraft weggenommen; die Hand, die an den Knöpfen der Jeans zerrt, dass niemand hinsieht, wenn der Mann im Bus seine Freundin anbrüllt.“ (S.151)

An manchen Stellen wirkt der Schreibstil vielleicht sogar überladen, verkitscht und zu gewollt. Mir allerdings hat der Stil von Emma Cline dennoch sehr gut gefallen.

„Lasuren von buntem Licht, mein Gesicht ins Gespenstische spielend und erblassend, während ich mich durch den künstlichen Tag klickte.“ (S. 69)

Zwischenzeitlich hat der Roman aber auch seine Längen. Insbesondere auf den ersten Seiten ist dies der Fall. Es sind ungefähr vierzig Seiten, die Evies familiäre Verhältnisse betreffen. Ihre Sehnsucht nach elterlicher Liebe und die familiären Verhältnisse sind zeitweise ermüdend.

Dennoch haben mich die drauffolgenden und auch die ersten Seiten gepackt und mich gleichzeitig fasziniert, mit welchem klaren Blick hier die Gefühle einer Vierzehnjägiren beschrieben werden. Sätze, wie „Die einzigen Teenager im Städtchen schienen sich auf grausig provinzielle Arten selbst umzubringen.“ (S. 14) erzeugen beim Lesen Gänsehautmomente.
Evie Boyd ist von ihrer Vergangenheit gezeichnet. Man spürt in jedem Augenblick ihre gleichzeitige Überlegenheit, dass sie mehr über das Leben weiß, als alle anderen und ebenso will sie dieses Wissen am liebsten abschütteln.

Zusammenfassend sei gesagt, dass dieses Buch die Meinungen verständlich spaltet. Mir hat es gut gefallen und es konnte mich auch durch seine eindringliche Art begeistern. „The Girls“ hat mich in seinen Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht loslassen wollen.
Es sei aber auch gesagt, dass es hier im Wesentlichen um die Geschichte und die Psyche eines vierzehnjährigen Mädchens geht, sowie um ihr späteres Ich und den Umgang mit der Vergangenheit. Einen vertieften Einblick in ein Hippie-Kommune, in den Verstand von Russell und seine Absichten darf man jedoch nicht erwarten. Hier liegt keineswegs der Kern der Betrachtung und für mich war dies auch keine Notwendigkeit. Stattdessen geht es um ein Mädchen, welches sichtbar werden möchte und dabei in einen Strudel gerät, den sie nicht hat kommen sehen.

Mich konnte dieser Debütroman von Emma Cline begeistern und daher vergebe ich 5 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Bonny

Mein SuB kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Mit ein paar Tagen Verspätung darf ich mich endlich wieder bei euch zu Wort melden… Immerhin hat Anna von AnnasBuecherstapel wieder zu ihrer monatlichen SuB-Aktion aufgerufen. Los geht’s:

Wie groß/dick bist du aktuell?

Mittlerweile wisst ihr ja Bescheid: meine wahre Größe kennt niemand. Aaaaaber!!! Ich bin offiziell wieder mal gewachsen. Das Paradoxe daran: ich bin in erster Linie gewachsen, weil Véro an einer SuB-Abbau-Challenge teilnimmt. 😉 Stimmt wirklich! Thema dieser Challenge war in diesem Monat die Kinder-Fernsehserie „Es war einmal das Leben“ und es ging darum, Bücher zu lesen, in deren Titel wenigstens ein Körperteil genannt wird. Und was hat Véro gemacht? Sie hat ihren inoffiziellen SuB durchforstet und alle Bücher „befreit“, die zu dieser Challenge passten. Diese Titel gehören nun endlich auch offiziell zu mir.

Hinzu kamen dann auch noch einige Tauschbücher und einen Besuch in der Buchhandlung konnte Véro sich auch nicht ganz verkneifen.

Fazit: offiziell umfasse ich nun 185 Bücher. Tendenz steigend, denn die nächsten Tauschbücher sind unterwegs.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Nur drei? Diese Woche sind so viele tolle Bücher bei mir eingezogen, da kann ich mich definitiv nicht auf drei Bücher beschränken!

  • „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer: Dieses Buch hat Véro als Überraschungsbuch erhalten.
  • „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek: ein Tauschbuch und Véros erster Fitzek.
  • „Eine Woche voller Montage“ von Jessica Brody: ein Wunschlistenbuch, das Véro sich gekauft hat.
  • „Professor Mirakels geheime Wünsche-Werkstatt“ von Susan Niessen und „Der total verrückte Elterntausch“ von David Baddiel: diese Bücher hat Véro sich gekauft, als sie mit Christine neue Bücher für die Schulbibliothek ausgesucht hat. Beides sind „Titel-Käufe“ und Véro freut sich schon total darauf, die beiden Bücher zu lesen.
  • „Dass ich ich bin…“ von Todd Hasak-Lowy, „Gips“ von Anna Woltz und „Worte auf Papier“ von Vince Vawter: das sind die neuen Jugendbücher, die bei mir einziehen durften. Véro liest in letzter Zeit sehr gerne Jugendbücher und diese drei greifen andere Themen auf, als die letzten Jugendbücher, die sie gelesen hat.
  • „Blonder wird’s nicht“ von Ellen Berg: auch ein Wunschlistenbuch. Véro liebt die Bücher von Ellen Berg und nachdem sie jetzt schon eine Weile standhaft war, hat sie es diesmal nicht mehr geschafft.
  • „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson: ein spontaner Kauf, weil die Krimi-Ecke bei den Neuzugängen gar nicht abgedeckt war.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen? (gerne mit Rezensionslink)

Das letzte Buch das mich verlassen hat, war ein Kinderbuch: „Stichkopf und der Scheusalfinder“ von Guy Bass. Véro hat dieses Buch gelesen, weil es zu der SuB-Abbau-Challeng gepasst hat. Heute hat mich aber auch noch „Raum“ von Emma Donoghue verlassen. Dieses Buch hat Véro im Rahmen der Regenbogenbücherchalleng gelesen, weil das Buch sowohl farblich passt, als auch die Monatsherausforderung und eine Jahresaufgabe abgedeckt hat. Das Kinderbuch wohnte schon länger bei mir, „Raum“ hingegen war nur ganz kurz zu Besuch.

Beide Bücher haben Véro recht gut gefallen. Auch wenn in beiden Büchern „Monster“ vorkommen, so sind die Bücher doch recht unterschiedlich gewesen. Ob Véro Rezis dazu schreiben wird, das weiß sie noch nicht. Aber jedenfalls hat sie beide Bücher mit 4 Sternen bewertet.

Lieber SuB, erinnerst du dich noch daran, wie und mit welchen Büchern du geboren wurdest? Wie hat das alles angefangen?

Puh… da tun sich wohl große Gedächtnislücken auf… obwohl: es sind nicht nur Lücken, sondern eher „schwarze Löcher“. 😉 Mich gibt es bestimmt schon ewig! 😉

Ich geh mich jetzt mal wieder zählen. Vielleicht knacke ich ja diesen Monat die 200!

Véros SuB

„Man stirbt allein.“

fullsizerender106

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITEZum Inhalt:

Fredrik Welin, ein ehemaliger Arzt, lebt auf einer einsamen Insel in den schwedischen Schären, seit er nach einem Kunstfehler seine Arbeit als Chirurg aufgegeben hat.
Nun erwacht er eines Nachts und muss mit Schrecken feststellen, dass sein Haus in Flammen steht. Fast sein ganzes Hab und Gut verbrennt… ihm bleibt lediglich der Bootsschuppen und der Wohnwagen seiner Tochter, die Kleider, die er beim nächtlichen Brand getragen hat, zwei linke Gummistiefel, sein Boot und sein Auto. Außerdem steht schnell der Vorwurf im Raum, dass Welin selbst der Brandstifter sein könnte …

Meine Meinung:

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, allerdings wurden diese leider nicht wirklich erfüllt.

Der Brand von Welins Haus wird recht schnell zur Nebensache, und auch als weitere Häuser brennen, nehmen die Ermittlungen keinen wirklich zentralen Raum in diesem Roman ein.

Vielmehr handelt es sich um ein Buch, in dem der Autor (Mankell), wohl selbst Abschied vom Leben nimmt und sich mit Alter, Einsamkeit und Tod auseinandersetzt.

„Plötzlich fragte ich mich, wie ich den Schmerz und die Trauer ertragen sollte, die mich erfasst hatten. Ich war zu alt, um neu anzufangen. Die Zukunft war stumm. Ein Ausweg war weder zu hören noch zu sehen.“ (S.38)

„Plötzlich fiel mir auf, dass alle Menschen, denen ich begegnete, bis auf wenige Ausnahmen jünger waren als ich. Das war mir nie so bewusst geworden wie jetzt. Ich befand mich am Rand der Gesellschaft. Ich gehörte zu der Gruppe, die auf dem Weg aus dem Leben heraus war. Hier wurde ich durch jeden Menschen, der mit raschen Schritten zu einem unbekannten ZIel an mir vorbeieilte, daran erinnert.“ (S.253)

„Man stirbt allein. Wenn man geboren wird, hat man zumindestens Gesellschaft.“ (S.355)

Der Schreibstil ist ganz toll und Mankell gelingt es sicherlich, seine Leser zum Nachdenken anzuregen. Auch merkt man, dass er viel von seinen eigenen Überlegungen und Erlebnissen in diesem Roman verarbeitet. Dennoch plätscherte mir die Geschichte zu sehr dahin…

Der Protagonist des Buches ist ein mürrischer alter Kauz, der kaum soziale Kontakte unterhält und mit der modernen Welt hadert. So spielt es für ihn eine große Rolle, dass seine Gummistiefel ein schwedisches Produkt sind und die Tatsache, dass seine neuen Hemden aus China kommen, ist ihm ein Dorn im Auge. Der Postbote Jansson ist der einzige Mensch, zu dem er regelmäßig Kontakt hat und selbst zu seiner Tochter kann er keine wirkliche Beziehung aufbauen.

„Was genau machte uns beide so untauglich für die gewöhnlichen Gespräche ganz gewöhnlicher Menschen?“
(S.177)

„Da ich den Gedanken nicht ertrug, wir würden uns wieder anschweigen, sagte ich nichts dazu. Sie fragte, ob es regnete oder schneite. Das Gespräch übers Wetter ist das Einzige, was schließlich bleibt. Es beruhigte uns beide. Keine Ausrufe, keine stummen, feindlichen Signale.“ (S.368)

Die anfängliche Schwermut nimmt im Verlauf der Erzählung etwas ab. Welin verliebt sich in die weitaus jüngere Journalistin Lisa Modin und erfährt, dass seine Tochter Louise ein Kind erwartet. Als Louise dann in Paris wegen Diebstahls festgenommen wird, beschließt Welin endlich, etwas zu unternehmen und reist nach Paris, um seiner Tochter beizustehen.

Dieser Punkt war für mich eine Art Wendepunkt in diesem Roman, da fortan mehr Handlung in der Geschichte war.

Mit Sicherheit spielt die Erwartungshaltung bei diesem Buch eine sehr große Rolle. Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Wer sich hingegen auf diese ruhige Erzählung einlassen kann, wird seinen Gefallen an dem Roman finden.

Dennoch bleiben mir bei diesem Buch, ein recht unsympathischer Protagonist und eine gewisse Langatmigkeit in Erinnerung, so dass es von mir – trotz ganz tollem Schreibstil – nur für 3 Papierblumen gereicht hat.

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro

Leise Töne, immense Wirkung

der-junge-im-gestreiften-pyjama

Der neunjährige Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Doch eines Tages wird Brunos Vater, wichtiger Vertrauter des Führers, nach Ausschwitz versetzt und seine Familie muss mit ihm dorthin ziehen. Für Bruno bricht eine Welt zusammen, muss er doch nun seine Freunde und das wunderbare Haus zurücklassen. In Ausschwitz angekommen verstärkt sich Brunos Enttäuschung nur noch und er möchte am liebsten zurück nach Berlin. Denn in seiner neuen Heimat ist alles trostlos und der leidenschaftliche Hobbyforscher langweilt sich zu Tode, bis er schließlich den Jungen am Zaun entdeckt …

John Boynes Erzählung geht einem wirklich an die Nieren und lässt keinen Leser kalt. Dabei bleibt der Erzählungsstil oft sehr vage und kindlich, da die Handlung ausschließlich aus Brunos Sicht erzählt wird. Dennoch ist dieses Buch meiner Ansicht nach, nicht nur für jugendliche Leser geeignet, sondern zieht auch Erwachsene in ihren Bann.

Es fiel mir sehr leicht den jungen, sehr naiven Bruno zu mögen. Er ist ein sorgloses, unbeschwertes Kind das gerne forscht und mit seinen Freunden spielt. Die schrecklichen Geschehnisse während des Zweiten Weltkrieges rauschen beinahe unbemerkt an ihm vorbei, obwohl sein Vater ein ranghoher Nazi ist und vor seinen Augen das KZ Auschwitz leitet. Brunos kindliche Naivität wird durch das Verhalten seiner Eltern und seiner Umgebung geschürt, da niemand mit dem Jungen über das Vorgehen in Auschwitz spricht. Er glaubt an seinen Vater und bewundert dessen prächtige Uniform, da er überzeugt davon ist, dass sein Vater Gutes tut.

„Heil Hitler“, sagte er, was, wie er annahm, eine andere Möglichkeit war zu sagen: Na dann, auf Wiedersehen und einen schönen Nachmittag.“ (S.71)

Unbewusst spürt Bruno sehr wohl, dass hier irgendetwas nicht stimmt, denn immer wieder drängt er auf die Heimkehr nach Berlin. Er will an diesem trostlosen Ort nicht bleiben, denn er findet keinen Spielkameraden und er vermisst das lockere, schöne Leben in seiner alten Heimat. Er erinnert sich gerne an seine Omo väterlicherseits, die sich offen gegen die Ansichten ihres eigenen Sohnes stellt. Sie lässt sich nicht von der schönen, prachtvollen Uniform blenden, sondern sieht die Grausamkeiten, für die diese steht.

„Ich weiß nicht –  habe ich an dem Punkt vielleicht einen Fehler bei dir gemacht, Ralf?“, fragte sie. „Ich frage mich, ob dich die vielen Auftritte, zu denen ich dich als Junge gedrängt habe, so weit gebracht haben. Dass du dich anziehst wie eine Marionette.“ (S.115)

Nur einmal spricht Bruno mit seinem Vater über die Häftlinge des KZ, doch er kann mit dessen Antworten nichts anfangen und versteht sie nicht.

„Die Leute, die ich von meinem Fenster aus sehe. Die in den Baracken, in der Ferne. Sie sind alle gleich angezogen.“

„Ach, die“, sagte Vater. Er nickte und lächelte leicht. „Das … na ja, das sind eigentlich gar keine Menschen, Bruno.“ (S.69)

Natürlich kann ein neunjähriger, noch dazu recht naiver Junge mit einer solchen Aussage nichts anfangen und die Strenge seines Vaters verbietet auch die Nachfrage. Dies weckt einerseits nicht nur Brunos Neugier, sondern verhindert auch, dass er sich von der Nazi-Mentalität seines Vaters anstecken lässt. Er wundert sich über die ganze Situation, begegnet aber jedem mit Respekt und einer kindlichen Neugier.

Auf einem seiner Streifzüge begegnet Bruno schließlich Schmuel, der auf der anderen Seite des Zaunes lebt. Schnell freunden die beiden Jungen sich an, auch wenn ihr Schicksal kaum weniger Gemeinsamkeiten aufzeigen könnte. Denn Schmuel ist Häftling des Konzentrationslagers und muss dort um sein Leben kämpfen. Die beiden Jungen verstehen sich blendend und sehen sich täglich am Zaun, wenn das Wetter es ihnen ermöglicht. Außerdem bringt Bruno Schmuel Essen mit, da sein Freund sehr hungrig und dünn ist.

Dennoch bröckelt Brunos Naivität auch während den Gesprächen mit Schmuel nicht. Während Schmuel immer wieder auf die Grausamkeiten seines Lebens hindeutet, verweist Bruno auf Streitigkeiten mit seiner Schwester, als ob dies ein passender Vergleich wäre. Brunos Leichtgläubigkeit und Unwissenheit rührte mich fast zu Tränen, obwohl ich mir eigentlich nicht vorstellen konnte, dass die Geschehnisse um ihn herum derart spurlos an ihm vorbeigehen konnten.

Oft habe ich mich gefragt, ob Brunos Tod als Strafe für die Handlungen des Vaters gedacht war. Die Maschinerie des Todes, die der Vater entwickelt hat, wird schließlich seinem eigenen Sohn zur Falle und somit tötet er sein eigen Fleisch und Blut. Dennoch kann ich mit dem Vater kein Mitleid verspüren, genauso wenig, wie er es für die vielen Insassen des KZ empfand. Bruno und Schmuel fielen, wie so viele andere, einer grausamen und kranken Mentalität zum Opfer und ihr sinnloser Tod bezeugt die Abgründe der menschlichen Seele.

Dieses Buch entfaltet, trotz einer beinahe ruhigen, stillen Atmosphäre, eine enorme Wirkung. Absolute Leseempfehlung!

 Ich vergebe 5  Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

 

#8 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

Wir hoffen die Woche ist gut verlaufen und ihr könnt mit einem glücklichen Lächeln ins Wochenende starten. 💕

Aber vielleicht helfen euch dabei auch unsere Antworten auf die heutigen Fragen der FLOW – Challenge! Heute geht es u.a. um Mode (;-)), Teamwork und das Alleinsein… Seid ihr gerne alleine? :O

Wir wünschen euch für euer Wochenende schöne Lesestunden!

Bonny, Véro & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Bonny: Nein, darin bin ich ziemlich schlecht. Da geht es mir wie bei dem Erzählen von Witzen. Ich kann sie mir kaum bis überhaupt nicht merken. 😂 Was nacherzählen angeht, bin ich ebenso schlecht… Ich kann zwar den Inhalt von einem Buch zusammenfassen, aber mir fällt das im ersten Moment immer schwer, weil ich dann einfach nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ein Buch ist so komplex und da entsteht im ersten Moment ein völliges Durcheinander und ich habe dann das Gefühl, das wird dem Buch nicht gerecht. Schreiben liegt mir da schon eher! 😀

Véro: Ob ich es gut kann, das sei dahingestellt. Auf jeden Fall übe ich regelmäßig… was wohl als Mutter von Kleinkindern normal ist. 😉 Allerdings bin ich eher die „Vorleserin/Übersetzerin“, während meine Mama oft auch Geschichten erfindet. Das fällt mir wiederum deutlich schwerer.

Christine: Ich fühle mich gar nicht wohl in meiner Haut, wenn ich Geschichten erzählen muss. Zwar kriege ich das bei meiner Nichte und meine Neffen schon hin, doch ich mag es einfach nicht, mir selber zuzuhören! 😉

2. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Bonny: Hmmm… eigentlich gönne ich jedem Menschen auf diesem Planeten (und sollte es dort draußen im Weltraum noch ähnliche Gestalten geben) das Allerbeste. Wenn jemand gute Absichten besitzt und freundlich ist, dann wünsche ich diesem jemanden nichts Böses. ^^

Véro: Eigentlich wünsche ich auch jedem das Beste. Den Menschen, die dafür kämpfen und etwas dafür tun, denen wünsche ich es aber umso mehr.

Christine: Das gönne ich jedem, der seinen Mitmenschen mit guten Absichten und reinem Herzen entgegentritt.

3. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Bonny: Mir fällt leider nichts ein, da geht es mir wie Christine…

Véro: Im Januar diesen Jahres gastierte der „Cirque du Soleil“ bei uns in Luxemburg. Ich hatte allerdings da gerade meine Tochter zur Welt gebracht und somit war nicht daran zu denken, sich die Show anzusehen. Aber obwohl ich bei Bekanntgabe der Daten etwas enttäuscht war, machte das mir dann später nichts mehr aus… immerhin war die Entschädigung besser als jede Show! Und die werde ich mir jetzt einfach mit einer Freundin in Straßburg ansehen.

Christine: Hier muss ich ehrlicherweise passen, da mir nichts einfällt …

4. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Bonny: Jeans und Pullover/ T-shirt.

Véro: Ich schließe mich Bonnys Look an. Mich sieht man eigentlich auch meistens in Jeans und Shirt.

Christine: Das wechselt bei mir eigentlich ziemlich regelmäßig … Eine Zeitlang habe ich nur Röcke und Kleider getragen, momentan gleite ich wieder in eine Jeans-Phase! 😉

5. Würdest du gerne zum anderen Geschlecht gehören?

Bonny: Nein, ich bin gerne weiblich und kompliziert. Warum sollte ich das ändern wollen? 😉

Véro: Darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht, aber ich glaube eher nein.

Christine: Nein, das Leben als Frau bieten schon einige Vorteile! 😉

6. Wer nervt dich gelegentlich?

Bonny: Ich liebe meinen Hund. Wirklich ich liebe ihn über alles. Aber wenn der Postbote klingelt oder irgendeine andere Person, dann bellt er und hört einfach nicht mehr auf. Das nervt mich gelegentlich ;D

Véro: Ich glaube das ist ganz äbhängig von meiner eigenen Laune. Wenn ich müde oder schlecht gelaunt bin, dann kann es vorkommen dass einfach jeder nervt. 😉

Christine: Ich verstehe Bonny hier voll und ganz! Ich liebe meinen Kater Pippo abgöttisch, aber manchmal bringt er mich um den Verstand. Vor allem, wenn er mitten in der Nacht merkt, dass er Hunger hat und jetzt sofort gefüttert werden möchte .. Das endet dann in einem Katzengejammer-Konzert und bringt mich regelmäßig um den Schlaf! 😉 Aber lange böse sein kann ich ihm eh nicht! 😉

7. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Bonny: Phasenweise bin ich ein Sonnenschein und manchmal kann ich auch ziemlich Launisch sein… insbesondere kurz nach dem Aufstehen brauche ich erst ein paar Minuten, um meinen „Morgenmuffel“- Mantel loszuwerden. :DD Ich versuche jedoch meine schlechte Laune nicht an anderen Menschen auszulassen 😉

Véro: Hmmmm… Ein Sonnenschein bin ich glaube ich nicht. Ich bin zwar wohl meistens recht gut gelaunt, aber manchmal lasse ich mich auch recht schnell verärgern und bin recht pessimistisch. Dann fühle ich mich eher so wie eine Regenwolke :-p

Christine: Meistens bin ich gut gelaunt und versuche jedem Tag das Beste abzugewinnen. Es gibt aber auch Situationen, in denen ich Dampf ablassen muss … Aber meistens beruhige ich mich sehr schnell und falle in einen entspannteren Modus zurück! 🙂

8. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Bonny: Beides. Ich arbeite sehr gerne für mich alleine, was sicherlich auch daran liegt, dass ich als Einzelkind groß geworden bin und daher schon früh wusste, wie ich mich alleine beschäftigen muss, um keine Langeweile entstehen zu lassen. Aber ich arbeite auch gerne im Team, weil man sich dann die Arbeit teilen kann und man bekommt Unterstützung. Wichtig ist es dann aber, dass man sich aufeinander verlassen kann. ^^

Véro: Eigentlich arbeite ich sehr gerne im Team, allerdings muss ich dann auch das Gefühl haben, dass jeder „gibt“ und nicht einzelne Teammitglieder nur „nehmen“. Ich vertrage  nämlich überhaupt nicht, wenn jemand nur von anderen profitieren will und dann werde ich unter Umständen auch richtig zickig. Ich habe aber auch den großen Fehler, dass ziemlich genaue Vorstellungen habe, was manche Dinge angeht, und dann zuweilen Sachen lieber selbst in die Hand nehme, damit ich sicher sein kann, dass das Resultat meinen Vorstellungen entspricht. Dabei wäre das Leben doch viel einfacher, wenn man öfter ein wenig Arbeit abgeben würde.

Christine: Ich arbeite eigentlich schon sehr gerne im Team, allerdings nur mit Personen, die arbeitstechnisch ähnlich gestrickt sind wie ich. Wenn ich auf einer Wellenlänge mit meinen Arbeitskollegen bin, fällt mir die Zusammenarbeit sehr leicht. Ist dies nicht der Fall, arbeite ich aber lieber für mich alleine …

9. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Bonny: Oh ja! Auf jeden Fall und wohl manchmal auch viel zu viel. Da brauche ich nur einen Film zu sehen, wo es am Ende nochmal so einen Satz gibt, der mich zum Nachdenken bringt oder ein total harmloser Satz in einem Buch… Ich muss nur im Bus oder im Zug sitzen und ein Gespräch mithören und schon denke ich über das Leben nach 😀

Véro: Ich versuche nicht zu viel nachzudenken… das gelingt mir allerdings sehr oft nicht. In der heutigen Zeit wird es, denke ich, immer wichtiger zu leben, statt darüber nachzudenken, da die schlechten Nachrichten sich scheinbar stetig häufen und das Nachdenken einen richtig runterziehen kann.

Christine: Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die stundenlang über das Leben nachdenken. Ich nehme alles so, wie es kommt und mache mir keine Gedanken über Dinge, die ich eh nicht beeinflussen kann! Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben und hoffe, dass es so bleibt! 😉

10. Bist du gern allein?

Bonny:  Ich bin gerne mit anderen Menschen zusammen… aber ich bin auch manchmal gerne alleine, mit meinen Gedanken oder einem Buch. Ich brauche meine Rückzugsmöglicheiten und liebe Ruhe. 🙂

Véro: Ich zitiere mal Annette Kolb: „Alleinsein ist schön, wenn man allein sein will, nicht, wenn man es muss.“ 🙂 Manchmal bin ich in der Tat sehr gerne alleine und ich genieße diese kleinen Fluchten aus dem Alltag als Mama.

Christine: Diese Frage kann ich nicht mit Ja oder Nein beantworten. Ich bin schon manchmal gerne alleine, doch auch die geselligen Stunden mit Familie oder Freunden sind mir sehr wichtig. Ich denke, die Mischung macht es! Ich glaube auch, dass ich ziemlich gern alleine bin, weil ich mich nicht einsam fühle. Wer einsam ist, empfindet das Alleinsein wohl eher als Qual …


Hier geht es zu #7
Hier geht es zu #9

Glück und Glas, wie leicht das bricht!

glaskinderNach dem Tod ihres Vaters zieht Billie mit ihrer Mutter in deren Heimatdorf. Alles in Billie sträubt sich gegen diesen Umzug, da sie ihre Freundinnen nicht verlassen will. Das alte, heruntergekommen Haus, das ab sofort ihr Zuhause werden soll, treibt ihre Laune zusätzlich in den Keller. Billie findet das Haus gruselig und fürchtet sich davor. Und sie scheint Recht zu behalten, denn schon nach kurzer Zeit gehen seltsame Dinge in diesem Haus vor. Wohnen Billie und ihre Mutter in einem Geisterhaus? Gemeinsam mit ihren Freunden Aladdin und Simona geht Billie dem Spuk auf den Grund …

Nachdem ich Kristina Ohlssons Erwachsenenbücher verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf diesen Jugendthriller. Gleich vorweg kann ich sagen, dass dieses Buch alle meine Erwartungen erfüllt hat und sich meiner Meinung nach ausgezeichnet für Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren eignet. Die Sprache ist fesselnd, aber dem Alter angepasst und zieht die Kinder bestimmt in ihren Bann. Die Geschichte schwankt zwischen Spannung und Gruselfaktor und spricht die jungen Leser sicherlich an. Natürlich darf man hier nicht den Tiefgang eines Thrillers für Erwachsene erwarten, da die Kinder dies nicht verstehen würden.

Die Protagonistin Billie macht es den Kindern einfach, sich mit ihr zu identifizieren und ist sehr sympathisch. Auch die Jungs werden von der abenteuerlustigen Billie durchaus angetan sein und dieses Buch mögen. Ihre Überlegungen und Taten sind sehr leicht nachvollziehbar und helfen den jungen Lesern, sich in das Buch einzufinden. Auch die Freunde Aladdin und Simona werden sympathisch und freundlich dargestellt und treiben das Geschehen voran. Natürlich fehlt es den Figuren aus Erwachsenensicht an Charaktertiefe, aber das Buch und die Protagonisten sollen für die Kinder erreichbar bleiben.

Die Handlung an sich hat mich überzeugt. Obwohl die drei Freunde eigentlich nicht an Geister glauben, kommen ihnen aufgrund des Geschehenen doch Zweifel. Die Suche nach der Vergangenheit des Hauses ist spannend und fesselt den Leser. Denn dieses Haus hat keine alltägliche Geschichte und die einzelnen Schicksale sind sehr ergreifend. Vor allem die Erkenntnisse rund um die Glaskinder haben nicht nur Billie und Co. berührt, sondern auch mich.

Natürlich weiß man als erwachsener Leser eher, was oder wer hinter diesem Spuk steckt, doch ich glaube nicht, dass Kindern diese Lösung auch ins Auge gesprungen wäre. Dank ihrer Fantasie lassen sie sich viel eher auf die Gespenster-Lösung ein, die wir Erwachsenen nicht mehr so leicht schlucken und die auch gar nicht zu Kristina Ohlsson passen würde.

Insgesamt ein toller Thriller für Kinder, der sich leicht und flüssig liest und die jungen Leser sicherlich in seinen Bann zieht. Dieses Buch bietet Gruselpotenzial und einigen Gesprächsstoff.

Ich vergebe 5 Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Christine

#4 Das Emoji – Rätsel

AschenputtelRätsel1

Hallöchen!

Im heutigen Emoji – Rätsel dreht sich alles um bekannte Serien.

Bei einigen handelt es sich um ziemlich aktuelle Formate und wir sind uns sicher, dass ihr diese ziemlich schnell erratet. Einige jedoch sind auch schon ein paar Jahre älter und zählen vielleicht sogar schon zu den Serien – Klassikern. Wir schauen sie jedenfalls immer wieder gerne! 😉

Welches ist eure aktuelle Lieblingsserie? Schaut ihr überhaupt gerne Serien oder sind euch Filme lieber, weil man damit bösen Cliffhangern (weitestgehend) aus dem Weg geht?!

Gibt es eine Serie, die ihr immer wieder sehen könnt?

Wir sind wieder gespannt auf eure Kommentare 🙂


1. 🚓  +  👔 🗂  +  🏡  +  🏖  +  👫👬👭  +  ⛵️ = ?

2. 👭👭  +  🙎🏼❓  +  ⚰  +  📱  +  A.  = ?

3. 👑  +  🗺  +  ⚔  +  ❄️  +  🐶🦁🐉 u.a. = ?

4. 👨‍👩‍👧‍👦  +  🏘  +  🍻  + 🍩  +  📺  = ?

5. 👭  +  ☕️  +  📚🎓🗞  +  👵🏽👴🏽  +  🍸 + ‚blablabla‘ = ?

6. 💏  +  🏢 🏢 🏢  +  👗💄💅🏽👠🛍  +  📝 = ?

7. 🔶 ☞ ⬛️   = ?

8. 📱  +  💋  +  ❌⭕️❌⭕️  +  ❓  = ?

9. 🏥  +  🦀  +  💉  +  👬👭  +  🏀  = ?

10. 🏠 + ♠️♣️♥️♦️🃏 = ?

11.     1️⃣+  🌳  +  🗻  +  🏀  =  ?

12. 🇹🇷  +  🤔  +  👨‍👩‍👧‍👦  +  ❤️  = ?

13. 👫👬👭  +  ☕️  = ?

 

→ Die Lösungen gibt es nächste Woche! Oder in den Kommentaren 😉

Die Lösungen zu unserem letzten Kinderbuchklassiker – Emoji – Rätsel:

  1. Emil und die Detektive
  2. Alice im Wunderland
  3. Pipi Langstrumpf
  4. Der kleine Prinz
  5. Momo
  6. Die kleine Raupe Nimmersatt
  7. Heidi
  8. Moby Dick
  9. Jim Knopf
  10. Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

 

Wenn Piraten, Superhelden und Froschkönige Geburtstag feiern…

Einige von euch kennen dieses Problem: Der Geburtstag des Sprösslings steht an und es fehlt an kreativen Ideen, um den Jubeltag des Kindes zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Denjenigen von euch, die das Fest des Kind selbst ausrichten wollen und nicht auf die zahlreichen Angebote von Indoorspielplätzen, Bauernhöfen, … zurückgreifen können oder wollen, möchte ich dieses Buch ans Herz legen:

fullsizerender97

 

Das Buch bietet eine Vielzahl an Ideen für verschiedene Mottopartys: die allererste Geburtstagsparty,  die Monsterparty,  die Zauberparty, die Superhelden, die Froschkönigparty, die Gartenparty und die Piratenparty.

Für jede Party gibt es Ideen für die Planung und Vorbereitung, sowie Verkleidungstipps, Rezepte für Snacks und Getränke und passende Spielideen.

Unsere Tochter hat ihren 5. Geburtstag nun gestern mit ihren kleinen Piratenfreunden und -freundinnen gefeiert… und es wurde ein voller Erfolg.

Schon im Vorfeld hatten wir zusammen Einladungen nach einer Vorladung aus dem Buch gebastelt. Die kleinen Gäste mussten ihre Einladung erst freirubbeln, bevor sie Genaueres erfuhren.

fullsizerender104

Im Mittelpunkt des Geburtstagsfestes stand eine Schatzsuche und nach getaner „Arbeit“ galt es natürlich, die kleinen Piraten zu stärken. Natürlich war die Deko passend zum Thema Schatzsuche gestaltet: Auf Packpabier wurde eine Schatzkartenlandschaft aufgezeichnet und kleine Snacks wurden in dieser Landschaft verteilt. Es gab Apfelboote, Fischerboote mit Knabberzeug in Fisch- und Seesternform, Teigknochen und eine Kalter-Hund-Pirateninsel.

Alle Rezepte waren leicht umzusetzen und schmeckten ausgezeichnet. Lediglich auf die Schleckmuscheln haben wir schlussendlich verzichtet, da die Umsetzung zu schwierig war. Allerdings gab es im Buch noch eine Fülle an weiteren Rezepte, so dass wir uns schlussendlich auf die genannten Leckereien beschränkt haben.

 

Am Ende des Buches gibt es ein Kapitel „Die TOP 20 der Kindergeburtstagsspiele“. Die meisten dieser Spiele kennen wohl die meisten: Eierlaufen, Flaschen drehen, Stille Post, Topfschlagen, … dürfen wohl den meisten ein Begriff sein. Die Autorinnen bieten zu jedem Spiel Varianten passend zu einigen der vorgestellten Mottopartys.

Strahlende Kinderaugen sind für mich auf jeden Fall Grund genug, dieses Buch auch zukünftig als Basis für die Partyplanung zu nehmen. 6 Mottos bleiben ja noch auszutesten … 😉 Und natürlich gibt es dafür auch 5 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

NurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMiniNurEinBuchBlüteMini

Véro