#7 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

Bei den heutigen Fragen der FLOW – Challenge haben wir zwischendurch manchmal ganz schön durchatmen müssen, weil sie diesmal ziemlich auf unser Gemüt gedrückt haben…

Dafür bringt euch aber sicherlich, die ein oder andere Anekdote aus unserer Kindheit, zum schmunzeln! 😉

Ach und bevor ich es vergesse… sollte jemandem von euch Christines und mein „Spanisch“ begegnet sein, dann lasst es uns doch gerne in den Kommentaren wissen, wir suchen nämlich schon seit einer kleinen Weile und es will einfach nicht zurückkommen! 😏

Hasta Luego oder so…

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Welches Geräusch magst du?

Bonny: Worauf ich mich auf jeden Fall bereits freue, ist das Geräusch von raschelndem Laub, wenn man im Herbst durch den Wald stapft. Mein Hund hat dann immer seine Nase ganz tief im Laub stecken, während ich es mit meinen Stiefeln aufwirbele. Vielleicht etwas verrückt, aber ich liebe den Herbst. 🙊 Ich mag aber auch das Geräusch von Regen. Dabei kann man super lesen, wenn es nicht gerade richtig stürmt und gewittert. Das macht mich nämlich wiederrum nervös…

Véro: Ich mag das Geräusch des Regens auch sehr gerne (und das damit einhergehende Gefühl, dass alles irgendwie gereinigt wird.) Außerdem finde ich es ganz schön, wenn ich irgendwo ruhig in einer Ecke sitzen kann und einfach zuhören kann, was um mich herum in der Natur passiert.

Christine: Ich mag es, im Winter über frisch gefallenen Schnee zu laufen. Das knistert dann so schön unter den Schuhen und reduziert alle restlichen Geräusche. Auch das Rauschen des Windes in den Blättern der Bäume finde ich immer wieder toll, denn es hat so etwas von einem Aufbruch, von einer unsichtbaren Kraft, die vieles bewegen kann!

2. Mit wem bist du gern zusammen?

Bonny:  Mit Freunden natürlich, weil man dann ausgelassen quatschen kann und alles andere in dieser Zeit vergessen kann. Außerdem finde ich es immer schön, wenn die Familie zusammen kommt. Dann gibt es zwar auch immer eine Menge Stress und ausreichend Kuchenteller zu spülen, aber dafür ist die Zeit auch einfach kostbar!

Véro: Dem kann ich mich nur anschließen. Allerdings bevorzuge ich es, wenn es nur wenige Menschen auf einmal sind, weil ich sonst ständig das Gefühl habe, nicht jedem gerecht werden zu können oder mich aufteilen zu müssen. Und ab und zu genieße ich es auch richtig, nur mit mir selbst zusammen zu sein! 😉

Christine: Na ganz klar mit Freunden und mit der Familie, wie jeder andere Mensch auch! 🙂 Nicht so gerne bin ich mit meinem Zahnarzt zusammen, das ist aber überhaupt nicht persönlich gemeint! 🙂

3. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Bonny: Als hätte man sie noch nicht oft genug gehört, erzähle ich sie euch (un-)gern: Also… es war die letzte Woche von meinen Sommerferien und ich stand kurz davor in die 5. Klasse zu kommen. Die Grundschulzeit lag also hinter mir und ich war wie immer (in meinen jungen Jahren) total unzufrieden mit meinen Haaren. Ich hatte ein Pony und zudem waren meine Haare durch die Naturlocken immer ziemlich… voluminös. Nun meine Mutter hat immer gesagt: ‚Benutze niemals die Rundbürste, die bekommst du nie wieder raus, bei deinen Haaren!‘ So schlau wie ich war, habe ich nicht auf ihren Rat gehört, denn schließlich hatte mir der Friseur das Gegenteil bewiesen. Dieser hatte nämlich mit der Hilfe einer Rundbürste und einem Föhn meine Haare gebändigt. Das konnte ich auch… tja, es lief schief. Die Bürste hing in meinen Haaren fest und meiner Mutter blieb nur der Griff zur Schere. Meinen ersten Tag in der neuen Schule und noch Monate später lief ich mit einer Haarspange herum, die die Ecke kaschierte. Ein Albtraum, kann ich euch sagen. Doch das führte auch dazu, dass ich mir mein Pony herauswachsen ließ und viele Jahre später machte ich Luftsprünge, als ich das erste Mal ein Glätteisen in den Händen hielt. ¯\_(ツ)_/¯

Véro: Seit ich selbst zwei Töchter habe und die „Große“ nicht immer so macht, wie Mama und Papa sich das vorstellen, kommen natürlich gehäuft die Anekdoten ans Tageslicht, bei denen ich selbst als Kind irgendeinen Blödsinn gemacht habe, über den ich mich heute bei meinem Sprössling ärgere. Die „beste“ Anekdote ist jedoch wohl die, als ich im zarten Alter von zwei Jahren, meinen kleinen Bruder (einige Monate alt) von Kopf bis Fuß mit einer Erkältungssalbe eincremt habe, weil „Baby krank!“ Ich war wohl schon immer sehr hilfsbereit und fürsorglich ;-p

Christine: Oh, da gibt es sehr viele! 🙂 Als meine Schwester und ich noch klein waren, ich war so etwa 6, sie also 8, gab es ein fürchterliches Gewitter in unserem Dorf. Blitze zuckten am Himmel, der Donner grollte und es fiel ein sintflutartiger Regen. Meine Eltern und mein Opa, der neben uns wohnte, halfen irgendeinem Nachbarn, der Wasser im Keller hatte. Bis dato hatten wir nämlich noch nie eine Überschwemmung im Haus, so dass meine Eltern gar nicht daran dachten, dass das auch bei uns passieren könnte. Außerdem war mein anderer Opa unterwegs zu uns, damit wir nicht alleine zu Hause waren. Natürlich kam es, wie es kommen musste: Unser Keller lief voll Wasser und mein armer Opa musste das Wasser in Schach halten und uns zwei aufgedrehte Hühner irgendwie aus dem Keller vertreiben! 🙂 Doch auf einmal entdeckte meine Schwester, oder ich, eine kleine, arme Kröte im Keller, die vom Regen mitgerissen wurde. Uns war sofort klar, dass wir dem armen Tierchen helfen mussten. Also nahmen wir die Kröte, trugen sie nach oben in das schöne, weiß geflieste Badezimmer und ließen ihr die Badewanne volllaufen. Da eine Kröte, wie ja jeder weiß, nicht in sauberem Leitungswasser lebt, haben wir Gras, Zweige und Schlamm aus dem Garten genommen und dies alles hoch in die Badewanne geschleppt. Wir haben ihr sozusagen ein Badewannnen-Biotop geschaffen und waren sehr stolz darauf! 🙂 Am nächsten Morgen, als meine Eltern dieses Badezimmer betraten, war unsere Hochstimmung dann allerdings sehr schnell verflogen! 🙂

4. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Bonny: Ich glaube hier würde ich mich für meinen letzten Tag an der Schule entscheiden. Das war ein besonderer Tag. Zum einen war man ziemlich glücklich darüber alle Prüfungen bestanden zu haben. So viel Ballast ist von mir in diesem Augenblick abgefallen. Gleichzeitig war man aber auch irgendwie traurig und das Abitur hätte gerne noch ein Jahr dauern können, weil einfach die Stufe so toll war. Und zum anderen liegt in diesem Moment die Zukunft noch vor einem und diese muss erst angebrochen werden.

Véro: Wahrscheinlich würden jetzt wohl viele Mütter sofort antworten „Die Geburt meines Kindes“. Nein!!! Ich würde meine beiden Töchter um nichts in der Welt mehr hergeben, aber die Geburten an sich möchte ich definitiv nicht noch einmal erleben! Bleibt das zweite „Großereignis“: meine Hochzeit! Da würde ich dann allerdings um ein wenig mehr Sonnenschein bitten! 😉

Christine: Ich würde sehr gerne den 15.03.2005 noch einmal erleben. Genau wie mein Opa, bin ich am 15.03. geboren, nur halt ein paar Jährchen später! Wir haben also jedes Jahr zusammen gefeiert und mein erster Gang morgen nach dem Aufstehen ging immer rüber zu meinem Opa (wir waren Nachbarn) um ihm zu gratulieren. Ich verbrachte überhaupt fast jede freie Minute mit meinem Großvater, wir spielten stundenlang Karten und machten viel Blödsinn. Meinen Humor habe ich definitiv von ihm geerbt und er hat mich so oft verschaukelt, dass ich ihm nachher eh nur noch die Hälfte geglaubt habe! 🙂 Der 15.03.2005 war einer unserer letzten gemeinsamen Geburtstage vor der Erkrankung meines Großvaters, die alles veränderte. Ich würde diesen, unbeschwerten Tag sehr gerne noch einmal erleben dürfen!

5. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Bonny: Jein. Ich würde gerne in die Zukunft blicken können, um mir selbst ein paar Fragen zu beantworten, die mich manchmal unter Druck setzen. Werde ich in 10 Jahren glücklich sein, mit einer Familie und mit meiner Berufswahl?! Und andererseits eher weniger, denn das Leben ist gerade durch diese Unwissenheit spannend und die Entscheidung, die wir vielleicht in zwei Minuten treffen, kann alles in unserer Zukunft verändern.

Véro: Nein! Ich glaube es ist ganz gut, dass wir nicht wissen, was auf uns zukommt. Besonders schlechte Nachrichten würde ich einfach nicht im Vorfeld wissen wollen.

Christine: Auf keinen Fall! Das Leben bleibt spannend, wenn man nicht alles weiß! Ich lese ja auch kein Buch, dessen Ausgang ich bereits kenne! 🙂

6. Bist du nach etwas süchtig?

Bonny: Ich kann nicht mehr leben ohne Bücher. Früher warnte man (insbesondere Frauen) vor einer Lesesucht und ich glaube diese hat mich auf jeden Fall im Griff ;D Außerdem bin ich süchtig nach: Lippenbalsam, Nagellack, Käse (bei mir könnte alles mit Käse überbacken sein xD) und wohl auch nach Schokolade.

Véro: Bücher und Schokolade zählen wohl auch zu meinen größten Laster, aber wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, dann muss ich wohl auch mein Handy aufzählen, das ich nur sehr selten nicht bei mir habe.

Christine: Nach Büchern! Und, auch wenn es etwas seltsam klingt, ich habe meistens eine Flasche Wasser im Auto liegen, nur für den Fall, dass eine Trockenzeit ausbricht während ich irgendwo im Stau feststecke … Aber das ist wohl eher eine Marotte als eine Sucht!

7. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Bonny: Wenn ein Mensch stirbt, dann berührt mich das immer. Als meine Uroma gestorben ist, war ich noch jung (12 oder 13 Jahre) und ihr Tod ist mir sehr nahe gegangen. Noch heute denke ich oft an sie und bin sehr traurig darüber, dass ich sie nicht mehr nach dem Rezept für ihre Waffeln (die besten, die es jemals auf diesem Planeten gegeben hat) fragen kann oder sonstige Erinnerungen aus ihrem Leben. Sie war 94 Jahre als sie starb und heute hätte ich sie so vieles Fragen wollen, worüber ich mir früher noch nicht den Kopf zerbrochen habe. Und auch der Tod eines damaligen Schulkameraden hat mich sehr berührt. Er ist damals bei einem Autounfall ums Leben gekommen und hatte noch sein ganzes Leben vor sich. Ebenso hat mich erst vor wenigen Wochen eine sehr traurige Nachricht zu diesem Thema erreicht… Umso mehr sollten wir auf uns aufpassen und jeden Tag des Lebens zu schätzen wissen.

Véro: Puh…! Ich habe leider schon einige Freunde recht früh durch Autounfälle oder Suizide verloren. Am schlimmsten war mit Sicherheit der Tod meines besten Freundes, der sich das Leben genommen hat als wir 15 Jahre alt waren. Damals musste ich nicht nur diesen Verlust ertragen, sondern habe mir selbst auch unglaublich viele Vorwürfe gemacht, dass ich was hätte merken müssen, … Dennoch: sie fehlen mir alle! Auch an meine Großeltern denke ich immer noch sehr oft; doch da kann ich mich irgendwie mit dem Gedanken trösten, dass zumindest meine Oma ein langes und erfülltes Leben hatte. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie ihre Urenkel hätten kennenlernen können.

Christine: Das kann ich so nicht sagen… Natürlich fehlt mir mein Opa sehr, da ich immer irgendwie ein Opa-Kind war und die Umstände seines Todes sehr grausam waren. Dies hat mich sehr wütend gemacht, weil es einfach so ungerecht ist, einen solch wundervollen Menschen leiden zu sehen. Doch auch meine Oma und mein anderer Opa waren ganz wunderbare Menschen und ich vermisse sie. Ich habe nur noch eine Oma, die vor Stolz und vor Glück strahlt, wenn sie ihre Enkelkinder sieht. Dies blieb den anderen vorenthalten, was sehr schade ist!

8. Was würdest du gern gut beherrschen?

Bonny:  Sprachen. Ich würde total gerne ganz viele verschiedenen Sprachen sehr gut beherrschen. Mein Englisch ist total eingerostet, mein Französisch ist kaum noch vorhanden und benötigt eine gewaltige Auffrischung und mein Spanisch suche ich vergeblich… Es ist zum Heulen!

Véro: Ich weiß es nicht… eigentlich gibt es manche Dinge, die ich gerne besser können würde. Allerdings sind das meist Bereiche, in denen ich schon ein bisschen was kann, mir aber nicht mehr zutraue oder nicht die nötige Geduld habe, um meine Fähigkeiten zu verbessern: Motivtorten backen, nähen, …
(Bonny: vielleicht ist dein Spanisch mit meinem Spanisch unterwegs. Wenn du sie findest, dann schick meins auch nach Hause. ;-))

Christine: Vielleicht sind sie auch mit meinem Italienisch auf Reisen und kommen irgendwann alle zurück! 🙂
Ich würde sehr gerne besser zeichnen und malen können. Leider habe ich aber nicht die Geduld, mich wirklich lange damit zu beschäftigen … Daher bleibt es wohl bei dem Wunsch! 🙂

9. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Bonny: Laufen. Aber das war einmal… Ich habe hier sogar noch Urkunden liegen 😀 Das hat mir immer super viel Spaß gemacht!

Véro: in überhaupt keiner! Ich war früher mal Leichtathletin und hab da hauptsächlich Kugelstoßen gemacht, aber wenn ich mir ansehe, welche Leistungen heutzutage auf nationalem Niveau bei uns gebracht werden, dann war ich definitiv nie mehr als Mittelmaß. Und Ballspiele und so ein Zeugs, das kann ich überhaupt nicht!

Christine: Ich habe lange Jahre Badminton gespielt, bis mein Knie nicht mehr so recht wollte. Aber leider ist das auch bei mir ziemlich lange her! 🙂

10. Heuchelst du häufig Interesse?

Bonny: Nein, nicht das ich wüsste 🤔 Ich höre immer gerne zu, wenn mir jemand anderes etwas erzählt und da ich eigentlich auch sehr wissbegierig bin, habe ich an ziemlich vielen Dingen Interesse. 🙂

Véro: Nein! Vielleicht ab und zu mal, wenn ich mein Gegenüber ganz toll mag und nicht vor den Kopf stoßen möchte, aber die meisten meiner Mitmenschen merken, wenn mich ein Thema überhaupt nicht interessieren und geben dann auch recht früh auf. 😉

Christine: Nein! Es interessiert mich halt, was die Menschen, die ich mag bewegt und was sie erlebt haben, da muss man kein Interesse vortäuschen, das ist vorhanden! 🙂


Liebe Grüße und schöne Lesestunden!

Véro, Christine & Bonny

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5 Gedanken zu “#7 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

  1. lesenlieben schreibt:

    Haha, die Story mit der Rundbürste kenne ich persönlich auch. 😀 Ich hatte aber (fast) immer Glück im Unglück und meine Mama hat sie mit viel Geduld und Schweiß aus meinen Haaren herauspflücken können. Lediglich 1x musste ich ein paar Haare lassen.
    LG Julia

    Gefällt 1 Person

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