Cecelia Ahern – Flawed

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Flawed von Cecelia Ahern

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt super zur Geschichte und sieht dabei auch noch super schön aus. In Kombination mit Band 2 wird das Bücherregal definitiv neu erleuchten.

Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir, im Gegensatz zu anderen Ahern Büchern, wirklich gut es lässt sich locker und leicht lesen und zieht den Leser in seinen Bann.

Meine Meinung:

„Es war der perfekte Moment meines Lebens. Und auch der letzte perfekte Moment meines Lebens“

Mit diesen Worten beginnt das neue Leben von Celestine North.
Celestine North ist 17 Jahre alt, beliebt bei ihren Freunden und gut in der Schule. Sie hat einen wunderschönen Freund, liebt das logische Denken und lebt in einer perfekten Welt. Bis ein logischer Fehler sie zur Fehlerhaften macht und damit das ganze System einzustürzen droht.

Cecelia Ahern hat mit Flawed ein neues Buch geschaffen, welches den Leser unweigerlich dazu bringt über sich und seine Gesellschaft nachzudenken. In diesem Buch werden die Parteien, die Gilde, die für Gerechtigkeit steht, die Fehlerhaften, die der Gesellschaft schaden und die vermeintlich Perfekten der Gesellschaft, die nach dem System der Gilde leben sehr detailliert dargestellt. Das System der Gilde wird sehr übertrieben – aber auf keinen Fall unrealistisch – dargestellt. So dass es dem Leser am Anfang leicht fällt sich in der Welt der Perfekten zurecht zu finden und nachzuvollziehen.
Als die Hauptprotagonistin in einer äußerst realistischen und logisch nachvollziehbaren Situationen einen Fehler begeht und somit von der Gesellschaft ausgestoßen wird, beginnt eine neue Ära. Denn während Celestine versucht mit ihrer neuen Situation und der Demütigung der Gilde zurecht zu kommen. Sehen die Fehlerhaften in Celestine eine Anführerin, die die Gilde zu Fall bringen kann.

Der Charakter von Celestine macht im Laufe der Geschichte eine sehr positive Entwicklung durch, die für den Leser sowohl authentisch als auch nachvollziehbar ist. Der Leser fühlt sich durch die Gedanken von Celestine mit ihr verbunden und kann ihre Gefühle miterleben.

Die Protagonisten in diesem Buch sind für mich sehr gut ausgearbeitet somit gibt es eine gute Mischung zwischen offensichtlichen und geheimnisvollen Charakteren, die im Laufe der Geschichte nur Stück für Stück zum Vorschein kommen.
Die Geschichte um Celestine North und die Fehlerhaften der Gesellschaft, gefällt mir ausgesprochen gut. Cecelia Ahern schreibt eine Dystopie die den Leser zum nachdenken anregt und die Welt in einem anderen Licht darstellt, die in unserer heutigen Gesellschaft durchaus auch möglich ist.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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 Mitch

 

Der Wunsch nach grenzenloser Freiheit

„Das war es. Wegen diesem Gefühl war ich hier. Einzig für diesen einen Augenblick, diesen Moment, in dem ich die Welt vergessen konnte und nichts – absolut nichts – als Freiheit verspürte.“ (S. 234)

img_2718Ein neuer Name, eine neue Frisur und eine neue Stadt. Hundert Meilen von ihrer Vergangenheit entfernt will die junge Studentin Allie Harper noch einmal ganz von vorne beginnen. Alles, was ihr für den Neuanfang noch fehlt, ist ein WG-Zimmer. Als sie auf den unverschämt attraktiven Kaden White trifft, ist ihr klar: Dieser Kerl mit seiner mürrischen Art ist so ziemlich der Letzte, mit dem sie sich eine Wohnung teilen will.
Doch als alle Stricke reißen, bleibt Allie keine andere Wahl. Kaden, der eigentlich auf keinen Fall eine weibliche Mitbewohnerin haben wollte, stellt sofort Regeln fürs Zusammenleben auf: keine Gefühlsduselei und schon gar keinen Körperkontakt! Zunächst kein Problem, doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher…

Sollte einem dieser New Adult – Roman in die Hände fallen, wenn man dieses Genre sowieso gerne liest, dann darf man sich nach den ersten gelesenen Seiten nicht wundern, wenn man sich plötzlich inmitten der Handlung wiederfindet. Nur ein kurzer Blick auf die erste Seite und man fühlt sich gleich wie zu Hause und versinkt in dem Roman.
Daraus ist wohl ersichtlich, dass mir der Schreibstil von Mona Kasten sehr gut gefallen hat. Er macht es seinem Leser sehr leicht, sich beim lesen sofort wohl zu fühlen.

Erzählt wird „begin again“ durch eine personale Ich – Erzählerin. Mit Allie konnte ich mich leicht identifizieren, schließlich teilt sie mit mir die Vorliebe für Duftkerzen und Lichterketten. Sie ist bereit für einen Neuanfang und will endlich die schlechten Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit hinter sich lassen. Dabei will sie einfach nur sie selbst sein und sehnt sich nach ihrer persönlichen Freiheit. Diese hat ihr zuvor ihre Mutter verwehrt.
Blöd nur, dass bereits zu Beginn ihres neuen Lebens ein größeres Hindernis auf sie wartet. Die Wohnungssuche gestalten sich schwieriger als gedacht und dann landet sie auch noch bei Kaden. Dieser macht nicht unbedingt Luftsprünge, als Allie sich als seine neue Mitbewohnerin vorstellt, aber das Geld kann er gut gebrauchen. Er knüpft ihren Einzug daher an gewisse Regeln… 😉

Die beiden scheinen ziemlich unterschiedlich zu sein, doch sowohl Kaden, als auch Allie sind verschlossen, was ihre Vergangenheit betrifft. Während Allie nicht gut auf ihre Mutter zu sprechen ist und panisch zusammenfährt, sobald diese sich telefonisch bei ihrer Tochter meldet, erhält Kaden keinerlei Unterstützung von seinem Vater und mit seinem Bruder gibt es ebenfalls Differenzen.
Diese Geheimnisse sorgen im Handlungsverlauf für eine gewisse Spannung, insbesondere als man erahnt, dass diese dunklen Stellen ebenso Auswirkungen auf die beiden haben könnten.

Während Allie einem sofort sympathisch ist, erscheint Kaden unnahbar, doch schnell wird klar: hinter der harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern. Da ist es wohl wenig verwunderlich, dass man ihm als Leser schnell verfällt. Insbesondere bei seinen mürrischen und sarkastischen Kommentaren habe ich nicht nur einmal laut auflachen müssen. Ebenso brilliert Allie mit ihren kleineren Ausbrüchen, wo sie genau das nach außen trägt, was ihr gerade durch den Kopf geht.

Man erhält schnell einen Zugang zu den Charakteren, fühlt sich mit ihnen verbunden und verwächst mit der Handlung. Diese fand ich vom Ablauf gelungen und nachvollziehbar. Mir hat die natürliche Art gefallen, die „begin again“ für mich sehr realistisch und greifbar gemacht hat.
Zwar gibt es auch den ein oder anderen vorhersehbaren Moment, was ich persönlich aber  – durch die daraus entstehenden Situationen – gerne in Kauf genommen habe.

Zwischen Allie und Kaden entstehen ehrliche, gereizte, humorvolle, als auch süße Lesemomente die mit Spannung und einem Knistern aufgeladen sind und mich die Geschichte einfach nur genießen haben lassen.

Man kann sich beim lesen fallen lassen und wird dabei vom echten Leben abgelenkt. Und ebenso, wie Allie mit dem Blick von einem Berg herunter plötzlich das Gefühl von Freiheit verspürt, hat mich dieser Roman daran erinnert, dass es mir beim lesen fast ebenso ergeht. Zumindest vergisst man die Welt um sich herum.

Dieser Roman lebt von seinen humorvollen, sarkastischen, als auch von seinen natürlichen Momenten. Vielleicht erzählt Mona Kasten mit „begin again“ nicht unbedingt eine neue Geschichte, aber sie konnte mich mit der Umsetzung voll und ganz überzeugen.
Sie erfüllt die typischen New Adult – Regeln, was den Aufbau der Handlung anbelangt, sorgt aber gleichzeitig auch für eine in sich stimmige Geschichte, die keine Langeweile aufkommen lässt und erreicht seinen Leser auf der Gefühlsebene.

Ich gebe diesem Roman daher gerne vier Papierblumen und empfehle dieses Buch insbesondere allen New Adult – Lesern, die gerne mal in eine liebevoll gestaltete Liebesgeschichte abtauchen möchten und freue mich selbst bereits auf den zweiten Teil (trust again“ ab 13.01.2017) der „Again-Reihe“.

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Bonny

Bookish Identity – TAG

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Hallo ihr Lieben!

An diesem Freitag erwartet euch der Bookish Identity Book Tag auf den ich bei Tarlucy aufmerksam geworden bin.

Wie ich bereits im bibliophil TAG erläutert habe, vergleiche ich nicht unbedingt Freunde oder Verwandte mit bekannten Figuren aus der Bücherwelt, sondern schon eher mich selbst.
Sicherlich ergeht es dem ein oder anderen von euch auch so. Mir hilft das natürlich auch immer dabei mich mit den Charakteren zu identifizieren, wobei dies nicht immer der Fall sein muss. Aber ich nehme ein Buch sicherlich anders wahr, wenn ich mich in die Protagonistin einfühlen kann. Das Ganze wird dadurch natürlich nochmal intensiver und so manch eine Geschichte ist mir dadurch noch näher gegangen, als wie zuvor erwartet. Diese Bücher bleiben einem manchmal ein Leben lang im Gedächtnis.

Nun quatsche ich aber nicht mehr länger, sondern stelle mich den Fragen, die einst von den drei BookTubern Little Book Owl, Katytastic und Benjaminoftomes entwickelt und dann von Kücki um weitere 3 Fragen erweitert wurden…


What dystopian/fantastical world would you live in? 
In welcher dystopischen/ fantastischen Welt würdest du leben wollen?

Da gibt es eigentlich nur eine Welt in der ich ziemlich gerne leben würde und die liegt keineswegs in der Zukunft, sondern vielleicht ja sogar hinter der nächsten Mauer in unserer Gegenwart? Ich würde sofort nach Hogwarts reisen! Ich wäre gerne ein Teil von dieser Zauberwelt und wer würde nicht gerne die Vorbereitungen für ein neues Schuljahr treffen, indem er sich bei Ollivander für einen neuen Zauberstab entscheidet. Meiner wäre übrigens dieser hier:

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Hexenkessel, interessante Bücher für Kräuterkunde und eine Eule darf natürlich auch nicht fehlen, wobei vielleicht würde ich mich doch für einen Nerz entscheiden. Wer weiß… Und dann die große Halle mit den ganzen Leckereien auf den Tischen! Gerade jetzt in der Zeit um Halloween… Wo finde ich nochmal Gleis 9 3/4 ?

Who would your partner be?
Wer wäre dein Partner?
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Ich lege diese Frage jetzt einfach mal romantisch aus… Ich würde mich für Daemon entscheiden. Nein, nicht der von Vampire Diaries, sondern der aus der LUX – Reihe. Daemon ist ehrlich, sarkastisch, witzig und man muss ihn einfach mögen. Sollte ich dann mal in Not geraten ist er sofort zur Stelle und wird mich retten. Was will man mehr? Ach und bevor ich es vergesse… er sieht auch noch ziemlich gut aus. Daemon und ich zusammen in Hogwarts? Na wenn das nicht aufregend ist…

Who would be your godly mother/father?
Wer wäre dein/e Göttervater/mutter? [Percy Jackson]
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Leider kenne ich mich bei Percy Jackson nicht so gut aus. Ich habe lediglich den ersten Film geschaut, der gar nicht so schlecht war…
Hmmm… also ich glaube mein Göttervater wäre Pan, der Wald- und Weidegott. Ich halte mich immer sehr gerne im Wald auf und liebe die Natur. Ein Waldspaziergang ist was ganz tolles. Meine Göttermutter wäre vielleicht Hekate, die Göttin der Magie und des Nebels.
Sollte mich und Daemon also etwas in Hogwarts bedrohen, lasse ich einfach ein wenig Neben aufziehen und wir verschwinden…

Would you be a downworlder or nephilim?
Wärst du ein Downworlder/Unterweltler oder Nephilim? [Shadowhunter world]

Ich glaube da wäre ich ein Downworlder. Halb Mensch, halb Dämon. Werwolf, Vampir, Zauberer oder eine Fee? Hier wäre ich wohl eine Hexenmeisterin, die natürlich nur Gutes im Sinn hat… *hust*

Which house would you be in?
Welchem Haus würdest du angehören? [Harry Potter]

Der sprechende Hut hat mich doch tatsächlich nach Slytherin gesteckt und nach einem anfänglichem Schockzustand habe ich mich damit abgefunden. Außerdem hat das Smaragdgrün von meinen Schal etwas sehr elegantes! Ach und bevor ich es vergesse… unser Gemeinschaftsraum ist auch nicht schlecht.

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Which fraction would you be in?
Welcher Fraktion würdest du angehören? [Divergent]

Ich wäre eine Unbestimmte, weil ich eine Mischung aus allen Fraktionen bin. Das hat mir jedenfalls mein Testergebnis verraten. Aber Moment… ihr dürft es keinem verraten! Es muss ein Geheimnis bleiben. Ich hätte euch nicht davon erzählen dürften… nun bin ich wohl in Gefahr!

What would be your daemon?
Was wäre dein Dämon? [Northern Lights/ Goldener Kompass]
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Ich wäre eine Mischung aus einem Hamster (der gerne schläft und liest) und einem Adler, der sich durch die Luft bewegt. Da ich auf jeden Fall schon einmal davon geträumt habe, wie ich fliege (der Traum war übrigens richtig cool!) und meine Freiheit liebe, tendiere ich mehr zu dem Adler. Übrigens bin ich wohl auch bodenständig, was ich auf jeden Fall bejahen kann…

Welcher Distrikt bei Panem wäret ihr? [The Hunger Games] 

Ich würde dem 8. Distrikt angehören. Dieser ist für seine Textilien bekannt und da es mir persönlich leichter fallen würde mit einer Nadel umzugehen, als mit einer Axt oder einem Bogen, wäre dieser Distrikt sicherlich passend für mich.

Bei welchem Haus von Game of Thrones würdet ihr euch gerne Mitglied nennen? [Game of Thrones] 

Das ist super schwer zu beantworten. Ich würde ja zu den Starks tendieren, aber da oben im Norden ist es immer so kalt. Allerdings ist die Familie loyal und das würde durchaus zu mir passen. Andererseits wäre ich dafür, dass der Winter nicht naht… sonst  wechsel ich einfach ins Haus der Targaryens (… so viel zum Thema Loyalität). Ein Drache hat ja auch mehr Ähnlichkeit mit einem Adler, was ja auch wieder passen würde. 🤔

In welcher buchigen Familie würdet ihr gerne auf Zeit leben? 

Hier entscheide ich mich für die Familie Bennet. Wen? Na die Familie von Elisabeth aus Stolz und Vorurteil (Jane Austen). Die Mutter will ihre Töchter an den (reichen) Mann bringen, der Vater schüttelt immer wieder den Kopf darüber und die Töchter sind ein kunterbunter Haufen. Am Ende handelt es sich dennoch um eine liebevolle Familie.

Fazit:

Ich bin eine stolze Bennet, die es nach Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei geschafft hat. Allerdings hat mich der sprechende Hut gleich nach Slytherin geschickt und dort bin ich dann Daemon begegnet. Sollte sich uns ‚der dessen Name nicht genannt werden darf‘ in den Weg stellen, greife ich einfach auf die Kräfte meiner Göttereltern zurück und lasse im Wald Nebel aufsteigen…

Bonny

Una mujer por una mujer. Eine Frau für eine Frau.

„Denn die menschliche Psyche ist ein fragiles System, wie ein Eidotter, der nur von einer brüchigen Schale geschützt wird – ein Riss, schon läuft er aus.“ (pos. 987)

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Als Skye Sedgewick im stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht, rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangen hält.
Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken, als an ihren bevorstehenden Tod – und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie einst unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand.
Skyes sehnlichster Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Entführers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewählt hat…

Der Roman ist in insgesamt fünf Teile aufgeteilt. Diese Teile bestehen aus einzelnen Unterkapiteln und werden aus insgesamt drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wobei es hier einen Er-/Sie- Erzähler gibt.
Da hätten wir einmal die Sicht auf Skye, die sich in den Händen eines Entführers befindet. Außerdem gibt es einen Blick in die Vergangenheit, wo wir mehr von dem kleinen Jungen Esteban erfahren, der einst mit Skye befreundet war. Zuletzt gibt es dann noch einen Blick auf Damian, den Entführer von Skye.

Durch diese unterschiedlichen Blickwinkel bekommt man eine sehr gute Sicht auf die Handlungszusammenhänge und die Gefühlswelt der Protagonisten. Der Roman lässt einen dadurch tief in das Geschehen eintauchen und einfühlen. Man lernt die Charaktere verstehen und kann sehr gut mit ihnen mitfühlen.

Was die sprachliche Gestaltung betrifft, konnte mich dieser Roman von Leylah Attar durchaus überzeugen. Er hat mir einen relativ guten Einstieg ermöglicht, wobei einige Begriffe, wie u.a. „Kaleidoskop“, „Seidengeorgette“ und „kolportieren“ sich negativ auf den Lesefluss ausgewirkt haben. Derartige Wörter wirken manchmal schwerfällig.
Dennoch hat mir der (an einigen Stellen) schwermütige, fast sehnsuchtsvoll wirkende Stil sehr gut gefallen.

„[…] da sah ich zum ersten Mal seine Augen. Sie waren dunkel. Schwarz. Aber eine Art von Schwarz, wie ich es nie zuvor gesehen hatte. Schwarz stand für sich allein. Es kannte keine Abstufungen. Schwarz war absolut und undurchdringlich. Es absorbierte sämtliche Farben. Wenn man in die Schwärze hinabstürzte, verschluckte sie einen ganz. Dennoch war dies hier eine andere Art von Schwarz. Schwarzes Eis und glühende Kohle. Brunnenwasser und Wüstennacht.“ (pos. 373)

Dieser Schreibstil besitzt eine fast schon schwärmerische Art, wirkt dabei manchmal aber auch zu sehr gewollt. Mir persönlich gefallen derartige Umschreibungen und habe daher auch immer wieder Stellen im Text markiert. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass diese Stellen für den ein oder anderen Leser erdrückend erscheinen.
Zudem besteht hierdurch die Gefahr, dass sich die Story an derartigen Stellen verfängt. Doch hier kann ich beruhigen… nach einem solchen Absatz, findet die Autorin immer wieder in die Handlung zurück. 😉

Zu Beginn findet man sich sofort in der besagten Entführungssituation wieder. Hier fiebert man natürlich mit und möchte wissen, was als nächstes passiert. Was hat der Entführer mit Skye vor? Warum hat er sich für sie entschieden? Wird sie ihm entkommen können? Hier war der Roman mit Spannung aufgeladen und ich (die kaum zu einem Thriller greift), war gefesselt von der Situation und den Zusammenhängen, die sich langsam entknoten.

Mit dem zweiten Teil, der einen Rückblick in die Vergangenheit beinhaltet, bin ich jedoch in ein kleines Loch gefallen, was den Spannungsbogen betrifft. Natürlich habe ich geahnt, dass eben dieser Teil zum Verständnis der Entführung beiträgt, doch ich wollte in diesem Moment wissen, was sich weiterhin in der Gegenwart ereignet.
Nach einigen Seiten hat mich jedoch der gegebene Handlungsstrang, der aus der Kindheit von Skye und Esteban erzählt, um den Finger gewickelt und mich die Entführung beinahe vergessen lassen.

Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Da hätten wir einmal Skye. Sie ist eine junge Frau aus einem reichen Elternhaus, die von ihrem Vater immer geliebt, beschützt und verwöhnt wurde. Zu Anfang erschien sie mir ziemlich verzogen und ja, manchmal auch unsympathisch. Aber sie findet sich selbst wieder, wirkt bodenständiger und wird wieder zu dem Mädchen von früher, welches mit Esteban durchs Haus läuft und sich über seine Origami – Tierchen freut. Nichts ahnend, in welchen dunklen Machenschaften ihr Vater verstrickt ist.
Esteban, der Sohn von Skyes „Nanny“ (MaMaLu genannt), bekommt dies jedoch schon bald schmerzhaft zu spüren und muss einen hohen Preis zahlen.
Die Wege der Kinder trennen sich. Missverständnisse führen zu Rachegedanken. Der hierdurch entstehende Strudel hat mich mitfiebern und mitleiden lassen. Der Handlungsverlauf und die Frage danach, wie die Vergangenheit sich auf die Gegenwart ausgewirkt hat, hat mich an die Geschichte gefesselt und die wurde für mich dadurch zu einem wirklichen Pageturner, trotz kleineren Einbrüchen.

„Soll ich dir sagen, was wir sind, Skye?“
„Wir sind der Sand, der noch nicht fortgespült wurde.“ (pos. 2921)

Darüber hinaus hat mir die Atmosphäre gefallen. Zum einem spielt die Geschichte teilweise in Mexiko. Hierdurch fallen auch immer wieder spanische Begriffe, die jedoch kein sprachliches Vorwissen voraussetzen. Dies verleiht dem Roman aber seinen besonderen Charme.
Zudem bekommt man einen Blick auf die Armut des Landes und die Mafia Strukturen. In einem solchen Maße, dass man nachvollziehen kann, wie schnell man sich in einem solchen Strudel wiederfindet, in dem Erpressung, Gewalt und taktisches Schweigen an der Tagesordnung sind.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich dieser Roman – der eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit Thriller Elementen beinhaltet – gut unterhalten hat. Er blieb bis zuletzt spannend.
Die Liebesgeschichte besitzt eine Tiefe, die hier keineswegs auf das Stockholm-Syndrom [*Opfer fühlt sich zum Entführer hingezogen] abzielt.
Zwar war das ein oder andere vorhersehbar, doch die Handlung konnte mich in entscheidenden Momenten auch überraschen, berühren und mitfühlen lassen.
Meiner Meinung nach ist „Paper Swan“ ein gelungener Roman, mit einem ansprechenden Handlungsverlauf für spannende und auch romantische Lesestunden. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

Vielen Dank an NetGalley.de (und natürlich auch an Bastei Lübbe) für die freundliche Bereitstellung dieses Leseexemplares!

#9 Das Emoji – Rätsel

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Hallöchen!

Halloween 👻 🎃 steht vor der Tür und daher haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht. Gerade jetzt laufen im TV doch die Horrorfilme rauf und runter und ihr habt sicher den ein oder anderen davon auch schon gesehen. 📺

Hier seht ihr Emojis die sowohl verschiedene Dark Musicals, als auch Stephen King Romane/ Filme darstellen. 👽 🕷
Wir hoffen, ihr fürchtet euch nicht zu sehr, denn jetzt könnte es gruselig ☠️ 🔮 werden.

Dark Musicals meets Stephen King Romane ! 🎥 📚

Mitch

1. 👨🏽  + 🔪 +  👭👭 = ?

2. 👦🏼👧🏽👦🏼👦🏽  + 🎈🎪  + 💉🛁  + 🔪 = ?

3.💂🏽⚰  + 🚫👨🏽  +  🐎  + 🔪👩‍👩‍👦‍👦  + 🚶🏼👱🏽👩🏽 = ?

4.🐰⚰ + 🐹⚰ + 🐯⚰ + 🐨⚰ + 🐻⚰ = ?

5.💃🏽  + 👄💉 + 🍸 = ?

6.💂🏽 + 👨🏿 + 🔋💡 + 💉☠️ = ?

7.👵🏾  +  🔮📿  + 🕸 = ?

8.👩🏼👨🏾 ⚗  +  👧🏼 🔥 +  👩🏼☠️ = ?

9.👩🏻  +  📞 + 👤👺  + 🔪 ☠️ = ?

10.👱🏽🚑  +  💪🏼❌🤕  + ✈️🏝  +  ✍🏼🗒 +  ✉️👧🏼  + 😈💀 = ?

→ Die Lösungen gibt es nächste Woche! Oder in den Kommentaren 😉


Die Lösungen zu unserem letzten Disney Emoji-Rätsel:

  1. Bambi
  2. Susi und Strolch
  3. Das Dschungelbuch
  4. 101 Dalmatiner
  5. Bernhard und Bianca
  6. Arielle, die Meerjungfrau
  7. Der König der Löwen
  8. Pocahontas
  9. Winnie Puuh
  10. Dumbo

Mein Stapel ungelesener Bücher oder auch 180 Bücher die darauf warten gelesen zu werden.

Wer von euch kennt das nicht? Man sieht ein Buch ließt die Kurzbeschreibung und muss es sofort haben. Doch dann laufen einen noch 179 andere super tolle Bücher über den Weg, und eh man sich versieht hat man einen stetig steigenden SuB und einfach viel zu wenig Zeit zum lesen. Genau so geht es mir und meinem SuB zur Zeit und es werden einfach nicht weniger Bücher. Daher habe ich mir nun ein Ziel gesetzt und möchte bis zum Ende des Jahres meinen SuB auf weniger als 170 Bücher bringen. Für mich kein einfaches unterfangen aber das Ziel ist der Weg. Ich werde euch regelmäßig auf den neusten Stand meines SuB bringen. Auf dem Foto seht ihr einen Teil meines Stapels und die Bücher die ich in Angriff nehmen werde.

Mitch

Mörder im Gepäck!

schnick-schnack-totKiki, das vermeintlich beliebteste Mädchen der Schule wird während der Klassenfahrt an die Nordsee tot aufgefunden. Schnell steht fest, dass ein Mörder hier sein Unwesen treibt! Leider sitzen die Schüler und die Lehrer nun auf der Insel fest und müssen warten, bis das Wetter sich beruhigt hat um wieder nach Amsterdam zurückkehren zu können … Doch auch der Mörder befindet sich unter ihnen und ist bereit, über Leichen zu gehen um seine Identität zu schützen! Wird es weitere Opfer geben?

Mel Wallis de Vries hat mit diesem Buch einen durchaus spannenden Krimi für Jugendliche geschrieben, auch wenn er für mich als Erwachsene etwas zu seicht war. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen und sprachlich an die Zielgruppe angepasst. Auch der Aufbau des Buches ist sehr gut für junge Leser geeignet, da er eine starke Struktur vorgibt und somit die Handlung fest verankert. Nur die Wahl des Titels kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, da ich den Bezug zum Inhalt nicht erkennen kann.

Die Insel Vlieland wird sehr anschaulich beschrieben, so dass man das Gefühl hat, sich mitten auf der Insel zu befinden. Auch die einzelnen Charaktere sind schön herausgearbeitet und man lernt vereinzelte Schüler recht gut kennen.

Die Handlung wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt und schon bald wird klar, dass eigentlich ziemlich viele Personen als verdächtig eingestuft werden müssen. Denn Kiki war im Endeffekt eher gefürchtet als beliebt und hat sehr viele Leute mit ihrer Art und Weise vor den Kopf gestoßen. So finden sich sehr viele Tatmotive und der ermittelnde Polizist droht auf den Holzweg zu geraten. Diese wechselnden Erzählperspektiven haben den Nebeneffekt, dass man sich leider nicht wirklich mit einer Person identifizieren kann, es gibt keinen richtigen Protagonisten, sondern eher mehrere, gleichgestellte Nebenfiguren die die Handlung gemeinschaftlich vorantreiben.

Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter sein könnte, denn es gab einfach zu viele Möglichkeiten. Dies hält natürlich die Spannung hoch und lässt dem Leser die Möglichkeit, mitzufiebern. Dennoch ist die Auflösung logisch und in sich abgeschlossen.

Insgesamt ist dies ein toller Einsteiger-Krimi für Jugendliche, die dieses Genre einmal ausprobieren wollen. Das Buch ist spannend und angenehm geschrieben, bleibt aber inhaltlich jugendgerecht.

Ich vergebe 3 Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE
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Christine

 

Ein Abkommen und zwei Vergangenheiten

„Manchmal tritt eine Person in dein Leben, und plötzlich kannst du dir gar nicht mehr vorstellen, jemals ohne sie gelebt zu haben. […] Ohne diesen einen wichtigen Menschen in deinem Leben.“ (S. 296)

IMG_2769.jpgHannah hat es erwischt. Doch während sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Julian gegenüber kein Wort heraus.
Sie scheint verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten und sturen Captain des Eishockey- Teams einlassen sollen?
Der von ihm vorgeschlagene Deal:
Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Zwischenprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität auf dem Campus, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Vielleicht wird ihr Schwarm dann endlich auf sie aufmerksam…

Zugegeben, im ersten Moment erschien mir die Inhaltsbeschreibung des Klappentextes weniger überraschend für dieses Genre zu sein, aber nach den ersten gelesenen Seiten hat mich diese Geschichte sogartig gefesselt und das bis zur letzten Seite.

Schuld daran, waren sicherlich vor allem die Charaktere. Der Roman wird jeweils abwechselnd aus zwei Sichten erzählt. Während Hannah mir sofort sympathisch erschien, konnte ich mit Garrett hingegen (vorerst) eher weniger anfangen.

Er wirkte auf mich unheimlich kindisch in seinem Verhalten und insbesondere in seiner Denkweise, die mich ziemlich genervt hat. Er ist arrogant, selbstverliebt und genießt sein Leben in vollen Zügen. Aber hey, er ist ein Kerl und dieser Aspekt wird insbesondere zu Beginn von der Autorin – wenn auch ein wenig überspitzt – dargestellt.
Aber ich kann hier beruhigen: man lernt ihn besser kennen, lernt ihn zu verstehen und während auch er selbst im Verlauf der Handlung einen Blick für sich bekommt, wächst er einem durchaus ans Herz und man kommt dabei vielleicht sogar ins schwärmen. 😉
Hinter der harten Schale steckt ein weicher Kern, der jedoch durch seinen Ehrgeiz und durch seine, an sich selbst auferlegten Regeln, nicht sofort ersichtlich ist. Eishockey ist für ihn mehr als nur eine Sportart. Der Grund hierfür ist in seiner Kindheit verwurzelt und steht im Zusammenhang mit seinem Vater. Zu diesem hat er ein sehr schlechtes Verhältnis. Warum? Verrate ich natürlich nicht, dass kann jeder für sich selbst herausfinden…

Hannah hingegen steht mit beiden Füßen auf dem Boden. Sie ist kein Mauerblümchen, keineswegs naiv, sondern einfach normal. Sie wirkt in ihrer Art sehr natürlich, was mir sehr gut gefallen hat. Sie studiert im Hauptfach Musik und befindet sich in den Vorbereitungen für ein Auswahlkonzert, als sie von Garrett um Nachhilfe „angefleht“ wird.
Auch sie ist fokussiert, denn von dem Konzert hängt einiges ab. Und auch sie hat eine Vergangenheit, die sie mehr als nur beeinflusst hat. Ebenso, wie das Leben ihrer Eltern, die ihr sehr wichtig sind. Hannah ist bodenständig.
Einen Freund hat sie nicht (die letzte Beziehung liegt ein Jahr zurück), aber sie schwärmt für Julian. Blöd nur, dass sie sich nicht dazu überwinden kann ihn einfach anzusprechen. Dabei ist sie eigentlich nicht schüchtern…
Im Gegenteil. Sie ist ehrlich und sagt auch ihre Meinung frei heraus, achtet jedoch auch darauf dem jeweils anderen dabei nicht auf die Füße zu treten. Nur bei Garrett ist das ein wenig anders.

Die beiden sind wie Katz- und Maus und die Dialoge zwischen den beiden bringen einem zum lachen und zum schmunzeln. Von den Momenten zwischen den beiden konnte ich wirklich nicht genug bekommen. Sie harmonieren unwahrscheinlich gut miteinander und es macht einfach total viel Spaß die langsam entstehende Freundschaft zwischen den beiden zu beobachten. Man schaut gebannt darauf, wie die Grenzen verwischen.

Und obwohl es hier durchaus erzählerische Parallelen zu bereits anderen Romanen in diesem Genre gibt (Zwei Charaktere, die durch ihre Vergangenheit „kaputt“ erscheinen, geben sich gegenseitig halt etc.), hat er mich vollkommen überzeugen können und zum weiterlesen animiert. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch kurz mal beiseite zu legen. Ich wollte dauernd wissen, wie es denn nun weitergeht.
Klar, das Ende wird keine Überraschung sein, aber die Art wie die Autorin diese Geschichte erzählt, ist einfach nur toll. Sie lässt sich Zeit, sie überstürzt nichts und dadurch erscheint einem die Handlung so natürlich und authentisch.

Gerne vergebe ich daher 4 Papierblumen, weil mich Elle Kennedy mit dieser Geschichte voll und ganz überzeugen konnte. Die Idee mag vielleicht nicht neu sein, doch sie ist auf eine so natürlich Art erzählt, dass sie mich ins schwärmen bringen konnte und sehr oft zum schmunzeln gebracht hat.
Für Genrefans gibt es von mir daher eine klare Leseempfehlung!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

Die Stille vor dem Tod – zu still!

die-stille-vor-dem-todSmoky Barrett und ihr Team werden nach Denver, Colorado beordert, da ein grausamer Mörder dort sein Unwesen treibt. Drei Familien wurden bestialisch ausgelöscht und Smoky soll dieses Rätsel nun mithilfe ihrer Kollegen aufdecken. Doch kaum am Tatort angelangt überschlagen sich die Ereignisse und die Ermittlergruppe wird an ihre Grenzen gebracht …

Cody McFadyen ist bekannt für seine Smoky Barrett-Reihe, allerdings muss ich gleich zu Beginn sagen, dass dies mein erstes Buch des Autors war. Ich kenne demnach weder Smoky selbst, noch ihre Vorgeschichte aus den vorherigen Büchern.

„Die Stille vor dem Tod“ beginnt sehr spannend und rasant, allerdings empfinde ich die vielen verschiedenen Elemente als eher übertrieben und unrealistisch. Dass Cody sich hochschwanger auf eine solche Ermittlung einlässt, finde ich sehr unglaubwürdig, vor allem da ich in anderen Büchern schon gelesen habe, dass schwangere Beamtinnen sehr früh in den Innendienst versetzt werden …

Leider hielt sich die Spannung nur auf den 100 ersten Seiten, danach wurde das Buch für mich zu einem zähen, langatmigen Kampf! Die Grundideen des Buches, die durchaus viel Potential zu bieten hätten, werden durch Privatkram, der immer wieder wiederholt wird, erdrückt. Ich musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen und das passiert mir nicht sehr oft! Die Spannung verliert sich in zu vielen kleinen, uninteressanten Details! Dieses ganze Gerede um die verschiedenen Theorien war einfach nur ermüdend und sehr in die Länge gezogen.

Dabei ist das Buch ziemlich brutal, der Autor schreckt nicht vor Gewalt und Blut zurück. Doch wenn ich mir einen Thriller kaufe, will ich nicht eine Grausamkeit nach der anderen aufgezählt bekommen. Vielmehr geht es doch darum, von einer packenden Handlung in den Bann gezogen zu werden und mit den Ermittlern mitzufiebern. Das ist dem Autor meiner Meinung nach nicht gelungen, da die Ermittlungen zweit – wenn nicht sogar drittrangig waren.

Denn die Art und Weise, wie eines der Monster am Ende entlarvt wird, ist an Banalität kaum zu überbieten … Das Buch ist sehr in die Länge gezogen, aber der in meinen Augen wichtigste Punkt, nämlich die Enttarnung des Täters, wird in Rekordzeit abgearbeitet. Das finde ich sehr deprimierend, vor allem da die Erklärung an den Haaren herbeigezogen wird und eigentlich nur auf Vermutungen beruht! Da hätte ich mir wesentlich mehr erhofft, vor allem da ich mich bereits durch die vorherigen Kapitel mehr oder weniger quälen musste.

Aber der Autor bleibt sich treu und somit ist auch das letzte Verhör sehr langatmig, vor allem in Anbetracht der spärlichen Informationen, die daraus resultieren. Denn das Ende ist eigentlich keins, die Ermittlungen finden kaum statt und die Aufklärung wird auf das nächste Buch verschoben … Die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die das Buch zu Beginn so spannend machten, wurden irgendwie vergessen und nicht richtig aufgeklärt.  Anstatt diese vielen Ideen zu einer logischen, handfesten Aufklärung zu verknüpfen, serviert der Autor den Ermittlern einen kleinen Fisch auf dem Silbertablett, damit er das Buch irgendwie beenden kann … Schwach!

Wer eine komplexe Erklärung für das Geschehene erwartet, wird bitter enttäuscht und muss wohl auf die unausweichlichen Fortsetzungsbände warten… Leider fand ich den Aufbau so langweilig, dass ich sicherlich kein weiteres Buch dieser Reihe mehr lesen werde!

Wie gesagt soll sich niemand durch meine Meinung angegriffen fühlen! Gott sei Dank findet auch dieses Buch genug Fans, die es gerne lesen und geradezu verschlingen. Es ist halt nur nicht mein Fall, was mich aber nicht davon abhält euch noch viel Spaß mit den Büchern rund um Smoky zu wünschen! 🙂

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Christine

 

Oktoberregen – Neuzugänge

Bücherstapel leben. Ungelogen!

Spätestens nach Véros letztem Beitrag (Mein SuB kommt zu Wort) sollte uns das klar sein. Ihr SuB hat nach einer längeren Zeit nochmals das Wort erheben dürfen und während der gute Stapel sich über Neuzugänge freut und fleißig die 200 Bücher im Blick hat, fällt mein Blick auf meinen eigenen Stapel. Stille.
Zwar ist er nicht so gesprächig, aber das liegt wohl daran, dass er sich gerade im Wachstum befindet. Gestern sind nochmals drei Bücher hinzugekommen und ich frage mich, wohin das führen soll?! Wieder Stille.

Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen:

Ich habe jeweils zwei Stapel…

  • (-) mit jenen Büchern, die ich den jeweiligen Monat lesen möchte/ muss/ könnte.
  • (+) mit jenen Büchern, die in dem jeweiligen Monat neu bei mir eingezogen sind. Dieser Stapel ist eine Art „Schutzmechanismus“, denn eine Liste auf einem Blatt Papier ist manchmal trügerisch und schaut in der Realität nochmal ganz anders aus. 😉

Diesen Monat ist der zweite Stapel ziemlich kräftig angewachsen und da dachte ich mir, dass ich ihn euch gerne zeigen möchte. Ich bin ja auch immer ziemlich neugierig darauf, welche Wachstumsschübe sich in eurem Bücherregal abspielen. 😜

Seht selbst…


no going back
von Stephanie Monahanimg_2751
Dieses Taschenbuch habe ich mir ziemlich am Anfang des Oktobers in der Buchhandlung gekauft, weil mich der Klappentext angesprochen hat.
Eine junge Frau hört plötzlich einen Song im Radio und stellt fest: „OMG. Da gehts doch um mich!“ Okay, dass Songtexte unsere aktuelle Lebenssituation perfekt einfangen, soll schon mal vorgekommen sein, aber Natalie erkennt dann auch noch den Namen des Interpreten und muss realisieren, dass Jack Moreland ihr „geheimer“ Ex-Freund in der Highschool war.
(Hier bin ich übrigens bereits auf Seite 134.)

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Little Secrets – Lügen unter Freunden
von M.G. Reyes Dieses Buch habe ich freundlicherweise von Harper Collins zur Verfügung gestellt bekommen, weil ich bei der Leserunde auf LB (lovelybooks.de) dabei sein durfte.  Die Leserunde hat super viel Spaß gemacht, weil es einen tollen Austausch gab. Leider hat das Buch mich nicht überzeugen können. Warum? Das könnt ihr in meiner Rezension zu diesem Young Adult – Roman nachlesen. 😉NurEinBuchIButtonRezension

 

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Paper Swan – Ich will dich nicht lieben
von Leylah Attar
Dieses ebook habe ich von NetGalley.de zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe es auch bereits „verschlungen“ und die Rezension gibt es natürlich auch bald. Es hat mich mitgerissen und ich mochte die Atmosphäre (es spielt teilweise in Mexiko, mal etwas ganz anderes!) total gerne. Aber es hatte auch ein paar Schwachstellen. Dazu aber bald mehr. 😉

NurEinBuchIButtonRezension

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Für immer in deinem Herzen
von Viola Shipman
Auch diese Drei-Generationen-Geschichte durfte bei mir einziehen. Véro wusste, dass er auf meiner Wunschliste steht und hat ihn mir per Post zugeschickt. Die Freude war da natürlich sehr groß, denn wer freut sich nicht über Überraschungspost? 😂 Bücher sind bei mir ja sowieso immer herzlich Willkommen. Wer nun neugierig ist, kann gerne Véros Rezension zu diesem schönen sommerlichen Roman lesen… NurEinBuchIButtonRezension

 

IMG_2754.jpgAm Ende aller Zeiten von Adrian J. Walker & Das Gegenteil von Einsamkeit von Marina Keegan
Und weil es mit der Überraschungspost noch nicht genug ist, haben sich Véro und Christine auch noch etwas ganz besonderes einfallen lassen, als sie herausbekommen haben, dass ich mein Geburtstag vor ihnen verschwiegen habe. 🙉
Wieder hat der Postbote geklingelt und mir ein super süßes kleines Päckchen in die Hand gedrückt! Darin waren ganz tolle Dinge enthalten (die beiden kennen mich schon soooo gut!)  und diese zwei Bücher.
Am Ende aller Zeiten erzählt von einem Familievater, der sich inmitten von Chaos und Katastrophen (aufgrund von Asteroideneinschläge) auf die Suche nach seiner Familie begibt und dabei von Schottland nach Cornwall läuft. 500 Meilen durch ein verwüstetes Land. Hört sich super spannend an und wird auch schon bald von mir gelesen!
Das Gegenteil von Einsamkeit stand schon sehr lange auf meinem Wunschzettel und darüber habe ich mich ganz besonders gefreut. Dieses Buch ist mit vielen lebendigen Storys und Essays gefüllt, auf die ich super gespannt bin! Marina Keegan, die diese Geschichten geschrieben hat, ist bereits im Alter von 22 Jahren verstorben und hat von ihrem Erfolg leider nichts mehr mitbekommen dürfen.


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Emmy & Oliver von Robin Benway
Dieses Jugendbuch schaut so schön aus! Der magellan Verlag hat einige wunderschöne Schätze und dieses Buch durfte nun bei mir einziehen. Dieses habe ich ertauscht. Emmy und Oliver sind Freunde. Doch dann verschwindet Oliver, da er von seinem Vater entführt wurde. Jahre später kehrt Oliver zurück und die Freundschaft zwischen den beiden ist noch immer existent…


Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen
von Ulla Scheler
Auch dieses Buch habe ich ertauschen können. Interessant war hier das Verhalten meiner Mutter, als mich dieser Roman erreicht hat. Sie hat es sich geschnappt (sie steckt übrigens in einer ziemlichen Leseflaute) und förmlich verschlungen. Ich glaube das spricht doch ziemlich für dieses Buch und aus diesem Grund bin ich schon sehr gespannt, wie es mir gefallen wird. Es hat ja bei vielen Bloggern Zuspruch gefunden und ich bin auf den Schreibstil sehr gespannt!

IMG_2759.jpgDas offizielle Malbuch von Das Lied von Eis und Feuer (George R. R. Martin)
Um dieses „Buch“ schleiche ich schon eine ganze Weile herum und nun habe ich es endlich gekauft. Es stand so einsam und verlassen in der Buchhandlung (es war das letzte!) und da konnte ich einfach nicht anders und habe es mitgenommen. 🙂 Darin sind wirklich ganz tolle Zeichnungen enthalten und eines kann ich bereits sagen: Es macht unglaublich Spaß darin zu malen! Vielleicht stelle ich es euch ja bald ausführlicher vor…?!

Onyx – Schattenschimmer von Jennifer L. Armentrout
Es gibt ja einige Bücher, den begegnet man ständig. So ist es auch mit der Lux – Reihe. Neugierig, wie ich bin habe ich mir dann Obsidian (den ersten Band) in der Bibliothek ausgeliehen. Zugegeben, ich war mich nicht so sicher, ob mir die Reihe gefallen wird. Tja und dann habe ich es letztes Wochenende wirklich VERSCHLUNGEN und weil der zweite Teil aktuell in der Bibliothek ausgeliehen ist (die Warteliste ist zudem ziemlich lang!), habe ich mich dazu entschlossen es mir zu bestellen. Da ich noch einen Gutschein hatte, habe ich daher diese Woche bei medimops.de bestellt und gestern ist es dann bei mir eingetroffen. Die ersten Seiten sind auch schon wieder gelesen und ich mag die Reihe soooo gerne. 🙈

Außerdem durften noch

Stepbrother Dearest von Penelope Ward, sowie The Deal – Reine Verhandlungssache von Elle Kennedy bei mir einziehen. Da hat dann tatsächlich wieder die triefend kitschige Romantikerin in mir den Einkaufskorb gefüllt. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Bücher! ^^

Übrigens: Der Zustand der Bücher, die ich bei Medimops bestellt habe war eigentlich sehr gut. Onyx ist wirklich wie neu und Stepbrother Dearest ist auch in einem super Zustand. Leider – und das hat mir dann die Freude ein klein wenig genommen – hat The Deal eine ziemliche Leserille und es ist schief gelesen. Dabei habe ich Zustand: „sehr gut“ ausgewählt. Schade!

Dennoch freue ich mich nun auf gemütliche Lesestunden und euch wünsche ich ein schönes und erholsames Wochenende!

Bonny

Bibliophil – TAG (2)

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Hallo ihr Lieben,

heute erwartet euch der zweite Teil des bibliophil-Tags (schaut gerne auch mal bei nana vorbei!). In der letzten Woche (Hier!) haben wir bereits 15 Hinweisen mehr oder weniger zugestimmt und wir sind zu folgendem Zwischenstand gekommen:

Christine: X: 3   *: 4    : 8

Véro: X: 1   *: 7    : 7

Bonny: X: 4    *: 5    : 6

Heute wird sich also entscheiden, ob wir der Bibliophilie* erlegen sind! 😱

[* Der Ausdruck Bibliophilie (von griechisch βιβλίον bíblion „Buch“ und griechisch φίλος philos „Freund“; also „Liebe zum Buch“) bezeichnet allgemein das Sammeln von schönen, seltenen oder historisch wertvollen Büchern meist durch Privatpersonen zum Aufbau einer Privatbibliothek nach bestimmten Sammelkriterien. Quelle: Wikipedia]


Legende:

X → Trifft vollkommen zu!

* → Trifft nicht zu 100% zu!

– → Trifft nicht zu!


Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.

Christine: [-] Haha! So weit wird es sicher nie kommen! 😉

Véro: [-]  Nein, so weit wird es auch bei mir nicht kommen.

Bonny: [-] Ich glaube sie wissen noch alle, wie ich aussehe. Dafür lese ich am Tag selbst zu wenig, weil ich Abends meine Nase ins Buch stecke. 😉

 

Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.

Christine: [-] Ach, das wäre doch schrecklich!!

Véro: [-] Dann wäre ich nicht verheiratet. Jedenfalls nicht mit meinem jetzigen Mann. 😉

Bonny: [-] Quatsch! Wie schrecklich wäre das denn bitte?! Neee. Jeder soll sich für die Dinge interessieren, die einem Freude bereiten und Spaß machen. Wer keine Bücher mag und sich nicht dafür begeistern kann, ist dennoch sicherlich ein sehr netter Mensch.😜 Da gibt es für mich andere Kriterien, um einen Menschen und dessen Charakter zu beurteilen. 🙂

 

Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.

Christine: [-] Ich war noch nie auf der Lesung eines Autors, wenn man von Kinderbuchautoren im Rahmen der Schule absieht! 😉

Véro: [-] Ich war einmal auf einer Lesung in einer Buchhandlung… Allerdings weiß ich nicht mehr, welcher Autor das war :-/ Die Kinderbuchautorenlesungen in unserer Schule erlebe ich natürlich auch immer mit. Aber ansonsten… Wobei: bei einigen Autoren würde es mich wohl doch zur Lesung ziehen, wenn sie in unserer Gegend lesen würden.

Bonny: [-] Die letzte Lesung, die ich besucht habe war war mit Lutz Seiler („Kruso“) und das Buch habe ich nicht im Regal stehen. 😉 Aber ich würde schon ziemlich gerne mal wieder eine Lesung besuchen!

 

Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.

Christine: [-] Das wäre mir eindeutig zu unbequem! Außerdem soll das Buch ja keine Knicke oder Eselsohren bekommen, da achte ich schon sehr genau drauf.

Véro: [-] Nein, da kann ich mir auch bequemere Alternativen vorstellen. 😉

Bonny: [-] Nein, zum Kuscheln kommen nur meine Kuschelkissen in Frage: ;D


Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.

Christine: [-] Naja, da ich fast ausschließlich Krimis und Thriller lese, wäre das wohl nicht sehr vorteilhaft für meine Freunde …

Véro: [-] Nein! Es kam mir schon mal vor das jemand mich an einen Buchcharakter erinnert hat, oder andersrum aber das war dann eher Zufall.

Bonny: [-] Auch hier kann ich verneinen. Meine Freunde vergleiche ich nicht mit Buchcharakteren. Wobei ich mich selbst manchmal mit ihnen vergleiche und einige Charaktere und ihre Charakterzüge erinnern mich manchmal wirklich an mich selbst…

Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.

Christine: [-] Haha! Ich brauche noch keine Therapie und beginne auch nicht zu zittern, wenn ich meine Bücher nicht sehe … 🙂 Die Antwort lautet also ganz klar Nein! 🙂

Véro: [-] Zum Glück nicht… immerhin kenne ich die Damen und Herren nicht persönlich :-p

Bonny: [-] Ich weiß diese Namen durchaus zu schätzen, denn in ihren Häusern verbergen sich viele Schätze (;D), aber diese Personen kenne ich nicht persönlich. 😉

 

Dein SuB weigert sich vehement dagegen, kleiner zu werden.

Christine: [*] Das stimmt teilweise, ich wehre mich nur halt sehr konsequent dagegen. Sobald ich einige Bücher gelesen und so meinen SuB reduziert habe, tauchen wie aus dem Nichts neue Bücher auf und bitten um ein neues Zuhause … Das kann ich ihnen doch nicht verweigern! 😉

Véro: [X] … und er ist sehr gut in dieser Disziplin.

Bonny: [X] Es ist soooo merkwürdig, aber immer wenn ich das Gefühl habe, dass mein SuB-Stapel abgenommen hat, ist er dennoch wieder fast identisch hoch, weil wieder ein paar Bücher hinzugekommen sind. Aber er hat sich dennoch eingependelt…

Du versuchst von den Verlagen Rezensionsexemplare zu bekommen.

Christine: [-]Nein, das habe ich bisher noch nie gemacht! Das ist mir ehrlich gesagt schon fast zu aufwändig, vor allem, da ich eine Spontankäuferin bin! 🙂

Véro: [-] Bisher habe ich das nicht gemacht. Die Gewinnspiele und Leserunden bei Lovelybooks reichen mir aus.

Bonny: [*] Also ich besuche sehr gerne Plattformen, wie lovelybooks.de, vorablesen.de oder lesejury.de und finde es schön, dass man so die Möglichkeit bekommt, Bücher vor dem eigentlichen Erscheinungstermin zu lesen. Bei einem Verlag selbst habe ich aber noch nicht angefragt. Dafür habe ich zu viele Bücher auf dem SuB oder gerade eines bei lovelybooks.de gewonnen etc. 🙂

 

Du liest Bücher auf Englisch, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.

Christine: [-] Nein, so neugierig bin ich nicht! 🙂 Ich weiß meistens auch nur, wann das Buch auf Deutsch erscheint, LB und dem Blog sei Dank!

Véro: [-] Das habe ich bei den Harry Potter – Büchern gemacht, aber sonst noch nie. Also eher nein!

Bonny: [-] Nein, das habe ich bisher noch nicht. Allerdings ist mir der Gedanke bereits bei einem Buch von Colleen Hoover im Kopf herumgespukt, doch ich habe es bisher noch nie gemacht.

 

Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.

Christine: [*] Dies passiert mir regelmäßig und kostet mich so manche Stunde an Schlaf. Allerdings muss das Buch dann aber wirklich sehr spannend sein, damit ich die Zeit komplett vergessen kann…

Véro: [-] Dazu fehlt mir leider die Zeit und deswegen kommt das nur sehr, sehr selten und – wenn überhaupt –  nur im Urlaub vor.

Bonny: [*] Das kommt natürlich auf das Buch an. Aber es ist auf jeden Fall schon vereinzelt passiert, dass ich nicht mehr aufhören konnte und es in einem Rutsch durchgelesen habe. Allerdings habe ich nicht vergessen zwischendurch mal eine kurze Lesepause einzulegen. 😉

 

Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.

Christine: [*] Nein, ich hänge in diesem Sinn nicht an meinen Büchern. Sobald ich die Geschichte eines Buches kenne, darf es gerne weiter wandern, damit noch ein weiterer Leser sich daran erfreuen kann!

Véro: [-] Es gibt Bücher, die ich nur sehr ungern verleihe und es gibt auch Menschen, denen ich keine Bücher leihen würde. Es gibt aber keine Bücher, die ich niemandem verleihen würde… 😉

Bonny: [*] In der letzten Zeit gebe ich schon ziemlich acht auf meine Bücher, weil ich sie manchmal auch gerne vertausche. Aber manche sind mir auch ans Herz gewachsen und sollen keinen Schaden nehmen, was sich ziemlich verrückt anhört, aber jede kleine Macke tut mir da schon weh. 😥

 

Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.

Christine: [*] Es gibt sicherlich Momente, in denen ich mir denke, dass mein Bücherkonsum langsam aber sicher zu einer Sucht wird! 🙂 Aber ich horte meine Bücher nicht, sondern gebe sie weiter an die Familie oder vertausche sie! Dennoch staune ich immer wieder, wenn ich durch die Buchhandlung streife, wie viele Bücher ich schon zu Hause oder bereits gelesen habe … Allerdings würde meine Bücherei nur Krimis, Thriller und Jugendromane anbieten! 🙂

Véro: [*] Ich arbeite konsequent daran. 😉

Bonny: [*] Bemerkbar macht sich dies insbesondere dann, wenn ich in die Buchhandlung oder in die Bücherei gehe und dann bei jedem vierten/fünften Buch denke: „Das hast du schon. Das hast du schon gelesen…“

Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.

Christine: [-] Nein! Einige stehen zwar in der Tat in einem Schrank mit Glastür, das hängt aber nur vom Buchformat ab! 🙂

Véro: [-] Es gibt in der Tat ein paar Bücher, die einen besonderen Platz bei mir haben. Allerdings stehen sie dennoch nicht in einer Vitrine, sondern haben nur ihren eigenen Platz im Regal.

Bonny: [-] So verrückt bin ich dann doch nicht. o.O

 

Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“

Christine: [-] Auf keinen Fall! Es ist doch nur Papier! 😉

Véro: [-] Definitiv nicht. Dann wären wir denke ich auch längst geschiedene Leute. Allerdings muss ich auch sagen, dass mein Mann weiß, wie gerne ich lese und mir oft ganz viel Zeit dazu lässt.

Bonny: [-] Würde ich niemals. Ein Mensch besitzt noch immer einen höheren Stellenwert, als jedes einzelne Buch auf dieser Welt.  Ein Buch ist natürlich etwas sehr schönes, aber dennoch kurzweilig. Ein Mensch hingegen kann dir jeden Tag aufs neue ein Lächeln schenken, dein Leben verändern, dir beistehen, wenn es dir schlecht geht und dich in den Arm nehmen. 😉

 

Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).

Christine: [-] Also an manchen Tagen lese ich mehr, als ich schlafe! Das wird jedoch sicherlich nicht zur Regel! 🙂 Ansonsten kann ich nur verneinen! Es gibt Tage, an denen lese ich sehr viel, an anderen Tagen rühre ich ein Buch kaum an! Je nach Zeit, Lust und Laune!

Véro: [-] Es gibt so Tage, da wünsche ich mir, ich könnte mir das erlauben. Das klappt aber nicht und eigentlich gibt es ja auch viele tolle andere Dinge, die man machen kann. Nur lesen macht auch dann irgendwann keinen Spaß mehr.

Bonny: [-] Nein. Ich lese ziemlich oft am Abend. Am Tag habe ich dann doch noch einige andere Dinge, die nach mir rufen. 😉 Nur am Wochenende gestatte ich mir dann mal einen Tag, wo ich sehr viel lese…

 

Du magst keine eBooks.

Christine: [*] Ich benötige beim Lesen sehr viel Licht, sonst werde ich schnell müde! Daher greife ich vor allem im Winter gerne auf eBooks zurück! Ansonsten bevorzuge ich aber eigentlich schon die gedruckte Version!

Véro: [*] Ich bin mittlerweile da nicht mehr so kategorisch dagegen und lese schon ab und zu eBooks. Besonders im Urlaub ist das praktisch, weil es einfach platzsparend ist. Aber ich bevorzuge immer noch ein richtiges Buch.

Bonny: [*] Ich mag eBooks. Doch ein Buch mag ich noch viel lieber. 😉

 

Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.

Christine: [-] Ich schaue prinzipiell keine Filme, wenn ich das Buch bereits gelesen habe, da ich meistens davon enttäuscht bin .. Die Protagonisten sehen ganz anders aus als in meiner Vorstellung und ihre Stimmen klingen nicht so, wie ich mir das ausgemalt habe. Das stört mich unheimlich! Allerdings könnte ich es auch auf keinen Fall besser umsetzen! 😉

Véro: [-] Es gibt eigentlich gar nicht so viele Buchverfilmungen, bei denen ich sowohl das Buch gelesen als auch den Film gesehen habe. Und es gibt sehr gute Buchverfilmungen und weniger gute. Die letzte Buchverfilmung, die ich gesehen habe, war „Me before you“ und der Film hat mich eigentlich überhaupt nicht enttäuscht.

Bonny: [*] Ich habe diesen Satz sicherlich schon das ein oder andere Mal von mir gegeben. Aber es gibt sogar Verfilmungen, da habe ich am Ende gesagt: „Der Film ist viel besser, als das Buch.“ Dies war unter anderem bei: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“und „If I Stay/ Wenn ich bleibe“ so. ^-^

 

Du schreibst eine Fanfiktion darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.

Christine: [-] Das wird in hundert Jahren noch nicht passieren! 🙂

Véro: [-] Nein! Das Bedürfnis hatte ich noch nie und ich glaube, ich wäre auch nicht gut darin.

Bonny: [-] Nein, dass habe ich noch nie gemacht und hatte ich auch noch nicht vor. xD

 

 Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.

Christine: [-] Wohl kaum, da ich mich nicht einmal daran erinnern kann! 😉

Véro: [-] Ich weiß nicht einmal mehr welches Buch das war?!?  Ich glaube aber kaum, dass das noch irgendwo rumliegt… wenn, dann höchstens bei meinen Eltern auf dem Dachboden.

Bonny: [*] Das Buch, durch welches ich richtig zum Lesen gekommen bin habe ich tatsächlich noch. Aber mein erstes Buch, welches ich gelesen habe ist mir leider entfallen…

 

Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen. .

Christine: [*] Die Krimi – und Thrillerbestsellerliste kenne ich schon ziemlich genau, auch wenn ich manchmal eher überrascht bin, welche Bücher sich dort unter den Top Ten tummeln! Bei anderen Genres kenne ich mich gar nicht aus …

Véro: [-] Nein! Ich schaue mir diese Regale in den Buchhandlungen zwar immer an und könnte wahrscheinlich auch das eine oder andere Buch nennen, aber damit hat es sich dann auch.

Bonny: [*] Jein… Ich schaue mir die Listen an und weiß meistens auch, wie die Cover aussehen… aber manchmal kann ich mich nicht mehr sofort an den Titel erinnern. :’D


Unser Endstand: Sind wir bibliophil?

Christine: X: 3   *: 10   -:22

Véro: X: 2   *: 9    : 24

Bonny: X: 5    *: 13    : 17

Das Ergebnis ist ziemlich überraschend… Naja vielleicht auch nicht. Wobei ich selbst sehe mich ja schon der Bibliophilie erlegen. Zumindest scheine ich gefährdet zu sein. 🤔 Aber wisst ihr was? Ich stehe dazu und mal unter uns: es gibt (fast) nichts Schöneres auf dieser Welt als Bücher und daher schätze ich sie natürlich auch. 😉

ABER das Ergebnis zeigt auch deutlich, dass wir drei zwar Bücher über alles lieben, dennoch unseren Alltag, unsere Freunde und noch weitere schöne Dinge, die uns das Leben bietet „sehen“ und nicht missen wollen.

Bücher bieten für uns eine Rückzugsoase und diese ist noch lange nicht erschöpft! 😜

Aber sagt mal… wie ist das bei euch? Würdet ihr euch als „bibliophil“ einschätzen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! Aber natürlich könnt auch ihr bei diesem TAG mitmachen. ✨

(Bonny)

Mein Sub kommt zu Wort

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Hallo ihr Lieben,

nun ist schon wieder der 20. Eigentlich hatte ich noch viel vor für den heutigen Tag, aber ich hör hier ständig so ein Gequengel von wegen „Ich möchte jetzt endlich mal wieder was sagen können“… Was soll’s? Ich komme wohl nicht drum rum, meinen SuB zu Wort kommen zu lassen. Und Anna von  AnnasBuecherstapel freut sich bestimmt darüber, wenn sie vom SuB (eigentlich bräuchte der ja auch einen Namen…) hört. Also lieber SuB, schieß los!

Haaaaallo! Na endlich… jetzt warte ich schon den ganzen Tag darauf, euch endlich erzählen zu können, wie es mir im vergangenen Monat ergangen ist, und dann macht Véro zig andere Dinge! *grumel!* Aber nun kann ich euch ja endlich alles erzählen:

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ich hatte ja gehofft, dass ich diesen Monat die 200-er Grenze überschreiten würde, denn Véro hat viele Tauschbücher bekommen, die „Lovelybox“ gewonnen (dazu müsste sie übrigens endlich mal einen Beitrag schreiben) und einige Bücher gekauft… aber es sind dann doch nur 5 mehr geworden. Jetzt sind es also offiziell 190 Bücher, aber es gibt ja immer noch ganz viele Bücher hier im Haus, die Véro konsequent ignoriert… Sie spielt sogar momentan mit dem Gedanken, manche Bücher einfach wegzugeben, weil die zwar hier rumstehen (manche zählt sie sogar offiziell zum SuB), aber wohl nie gelesen werden. Ich hoffe, ich kann sie irgendwie davon abhalten.

Ich bin ja schon froh, dass sie diesen Monat ein paar inoffizielle SuB-Bücher gelesen hat, sonst wäre ich bestimmt nicht weiter angewachsen.

Aber ich bin zuversichtlich… hier steht so ein Wichtelpaket rum, das Véro an Halloween öffnen darf, und da ist ganz bestimmt wenigstens ein Buch drin. Vielleicht ja sogar mehr… und es kommen bis Weihnachten noch ein paar Wichtelaktionen… die 200 schaffe ich also in diesem Jahr noch locker.

Um das zu garantieren, verfolge ich auch eine Taktik: Véro wollte jetzt eigentlich ganz viele dünne Bücher lesen, um meine Zahl möglichst schnell zu reduzieren. Aber: ich hab ihr jetzt einfach ein paar dicke Schmöker zum Lesen hingestellt… da wird sie länger brauchen. 😉

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Ganz so viele Bücher wie letzten Monat darf ich euch diesmal nicht zeigen… aber dafür ein ganz besonderes:

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  • „Im Wald“ von Nele Neuhaus: Véro ist absoluter Nele Neuhaus-Fan und hat sich riesig auf dieses Buch gefreut. Wahrscheinlich wird es nicht lange bei mir bleiben dürfen… Véro hat Christine schon versprochen, dass sie es ihr nach dem Lesen gibt und es passt zur aktuellen SuB-Abbau-Challenge … schätze in zwei Wochen ist es weg! 😦
  • „Der letzte Elf“ von Silvana De Mari: das Buch hat Véro sich gekauft für die Regenbogenchallenge. Fantasy ist ja eigentlich gar nicht ihr Ding, aber sie hat ganz positive Kommentare zu dem Buch gelesen und möchte sich deshalb daran wagen. Das Buch dürfte mich noch schneller verlassen…

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Diese beiden Schätze sind erst heute hier eingezogen. Véro war heute Nachmittag in der Buchhandlung um ein Geschenk für einen Kindergeburtstag zu kaufen und dann bleibt es nie aus, dass sie auch zu den Büchern für die „Großen“ geht. „Nur mal kurz schauen!“ … Ja, ja! Wer’s glaubt! Aber ich werde mich ganz bestimmt nicht wehren, immerhin hab ich meist was davon.

  • Hool von Philipp Winkler: In der Buchhandlung gibt es jeden Monat einen Buchtipp vom luxemburger Literaturkritiker Jérôme Jaminet: den Booklook-Tipp. Dieses Buch gibt es dann mit etwas Rabatt. Als Véro heute an dem Regal vorbeigekommen ist, hat sie diesen Roman entdeckt. Und da sie in den letzten Tagen schon ein paar Mal auf das Buch aufmerksam wurde, hat sie es dann einfach mitgenommen.
  • Drei Freunde, ein Taxi, kein Plan… aber einmal um die Welt von Paul Archer und Johno Ellison: Die in der Buchhandlung, die scheinen Véro auch inzwischen zu kennen. Man muss die Bücher einfach taktisch klug platzieren, dann kann sie nicht widerstehen. Dieser Reisebericht der etwas anderen Art hat sie gleich neben der Kasse derart angelacht, dass heute einfach mal zwei Bücher mit nach Hause durften. Hach! Ich danke euch, ihr lieben Buchhandlungsmenschen!

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen? (gerne mit Rezensionslink)

Das letzte Buch das mich verlassen hat, war „Unser Himmel in tausend Farben“ von Amy Harmon. Véro hat dieses Buch sehr gemocht, obwohl es schlussendlich doch etwas anders als erwartet war. Allzu lange war das Buch nicht bei mir und jetzt ist es schon als Überraschungsbuch bei jemand anderes im Regal. Auch eine Rezi wird es nicht geben, weil das Buch auch noch bei Bonny rum-subt. Die darf dann nachher eine Rezi schreiben. 😉

Lieber SuB, hast du schon einmal erlebt, dass dein Besitzer eine Leseflaute hatte? Wie hat sich das angefühlt und hast du versucht, etwas dagegen zu unternehmen? (Frage von Birdy )

Ja, das kommt vor und die letzte Leseflaute ist noch gar nicht so lange her. Véro hat an der Leserunde zu „Die schwedischen Gummistiefel“ teilgenommen und fand irgendwie gar nicht in das Buch. Aber ich werde mich hüten und mich dagegen wehren… ich bin doch froh, wenn kein Buch mich verlässt.

Momentan läuft es auch nicht ganz rund bei ihr und sie liest recht wenig… aber ich habe schon Angst vor dem Wochenende. Véro will nämlich ein richtiges Bücherwochenende machen… aber davon kann sie euch dann am Montag selbst mehr erzählen.

Ich mach jetzt mal meine Runde und schau nach, ob noch alle Seiten vollzählig sind.

Bis bald,

Véros SuB

#8 Das Emoji – Rätsel

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Hallöchen!

Bei euch hat sicherlich bereits auch schon das 🍂Herbstwetter🍂 eingesetzt. Wenn es trocken ist, dann ist der Herbst traumhaft schön, doch aktuell regnet und stürmt es ein wenig…

Für uns bedeutet das, dass wir es uns auf dem Sofa gemütlich machen. Also schnappt euch eine kuschelige Decke, eine leckere Tasse Tee und rätselt los! 🕵🏼‍♀️

Heute geht es um Disney Filme! Da wird doch sicherlich der eine oder die andere schon etwas von gehört oder gesehen haben?!

Kuschelige Grüße

Bonny


1. 🌳🌲  +  🐇🌸  +  🐪 (Reh 😂)  = ?

2. 🐩  +  🐕  +  🍝 = ?

3. 👦🏽  +  🌴🌿🌴  +  🐻  +  🐍  +  💃🏻 = ?

4. 🐾  +  🐕 (mit ● ● ● ●)  + 👀 👩🏻 🔪  = ?

5. 🐭  +  🐭👒  +  🔍  +  🧀  +  🕵🏼‍♀️🕵🏽 = ?

6. 🌊  +  🐠🐟🐬🦀  +  👸🏼  +  🚢🔥  +  🏖🏰👱🏼 + 💏 = ?

7. 🦁👑  +  😭 = ?

8. 👩🏽  +  🌿🌳  +  🐦🐝🕊  +  🌍💕  +  [🎤 👉🏼 🎨 🌬]= ?

9. 🐻 + 🐝(wird von ihr produziert) +  🐯  +  🐷  + 🐴  + 🌳🌲 = ?

10. 🎪  +  🐘  +  🛫🛬  + 🐭  = ?

→ Die Lösungen gibt es nächste Woche! Oder in den Kommentaren 😉

Die Lösungen zu unserem letzten Dystopien Emoji-Rätsel:

  1.  Seelen (Stephenie Meyer)
  2.  Die Rebellion der Maddie Freeman (Katie Kacvinsky)
  3.  Die rote Königin (Victoria Aveyard)
  4.  Legend (Marie Lu)
  5.  1984 (George Orwell)
  6.  Panem (Suzanne Collins)
  7.  Alles, was wir geben mussten (Kazuo Ishiguro)
  8.  Selection (Kiera Cass)
  9.  Die Bestimmung (Veronica Roth)
  10.  Die Auserwählten  (James Dashner)

Lügen unter Mitbewohnern…

„Kennst du das Gefühl, wenn sich durch einen Anruf von einer Minute zur anderen plötzlich alles verändert? Und zwar unumkehrbar? Du kommst an eine Wegkreuzung und musst dich entscheiden, ob du links oder rechts langgehst.“ (S. 280)

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Es klingt, wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs – die sich kaum bis überhaupt nicht kennen – ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jeder von ihnen aus einem anderen Grund. Nur eines haben sie nun ganz klar gemeinsam: Sie sind nun mündig. Die große Freiheit liegt vor ihnen und die Wohngemeinschaft wird zu ihrer neuen Familie.
Aber zwischen den sechs Teenagern steht ein dunkles Geheimnis. Als dann eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder nur seine eigene Haut retten will.

Grace und Candace sind Stiefschwestern, die sich jedoch gut verstehen. Während Grace die Artige ist, träumt Candace von einer Karriere als Schauspielerin und hofft auf ihre erste Rolle in einer TV-Serie.
John-Michael ist der Verstoßene. Sein Vater hat in einst aus dem Haus gejagt. Bereits zu Beginn wird klar: er ist der interessanteste Charakter. Dann wäre da noch Paolo, der Tennisprofi oder soll ich besser sagen der „Schönling“? Er träumt davon Anwalt zu werden und verliert sein Herz an Lucy. Diese ist die Tochter eines bekannten Politikers, hält sich nicht an Regeln und liebt allein die Musik. Maya ist die jüngste von ihnen und ein Computergenie.
Zwischen all diesen Personen gibt es eine Verbindung, die nicht sofort ersichtlich ist. Dabei helfen jedoch die mysteriösen Telefongespräche, zwischen Ariana und „Charlie“. Wer sind die beiden? „Charlie“ hat einen Mord beobachtet. Der Leser muss entschlüsseln, wie der Mord im Zusammenhang mit den Bewohner des Strandhauses steht…

Was im ersten Moment spannend klingt, erfordert im nächsten eine hohes Maß an Konzentration. Auf den ersten Seiten geht es um Orientierung und die Vorstellung der Charaktere. Sie sind mit Informationen gespickt, die bei dem Leser an der Aufmerksamkeit zerren und gleichzeitig verwirrend erscheinen. Mir ist der Einstieg in diesen Young Adult Roman daher leider nicht leicht gefallen.

Man erfährt von den unterschiedlichen Wegen in die Mündigkeit. Doch was bedeutet das überhaupt? Jede/r Minderjährige der/ die mindestens 14 Jahre alt ist, darf beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf vorzeitige Erklärung der Mündigkeit einreichen. Die Eltern müssen diesem Antrag zustimmen und der/die Minderjährige muss seine finanziellen Mittel und Angelegenheiten selbständig regeln.

Die Mündigkeit wird zwar in einem kurzen Eingangstext kurz aufgezeigt, doch im weiteren Verlauf der Handlung erschien mir dieser Punkt vor allem als ein Mittel zum Zweck, die neu eingetroffene Lebenssituation zu erklären. Die Mündigkeit selbst, wird in diesem Roman nicht ausreichend und unglaubwürdig eingebunden. So gibt es einige Fragen die sich der Leser hier stellt, wie z.B. überhaupt die Einverständniserklärung der Eltern erwirkt werden konnte (wenn man das Verhalten des Kindes genauer betrachtet etc.) und wie bei einigen der Personen überhaupt der Lebensunterhalt finanziert wird.

Die Charaktere sind mir im Verlauf der Handlung nicht wirklich ans Herz gewachsen. Mir hat hier ganz klar ein Zugang zu den Protagonisten gefehlt, der durch den Erzählstil leider erschwert wird. Durch den hier gewählten Er-/ Sie Erzähler wird man auf Abstand gehalten und ein emotionaler Zugang bleibt einem hier verwehrt.

Der Schreibstil konnte mich leider nicht überzeugen. Permanente Wiederholungen der Namen (John-Michael mach dies… John-Michael sagt das… John-Michael denkt folgendes…) führen zu einem monotonen Lesefluss und das zerrt an der Aufmerksamkeit.
Die Dialoge zwischen den Charakteren wirken darüber hinaus mechanisch, zusammenhangslos und gekünstelt. Diese Künstlichkeit ist mir jedoch auch bei den Protagonisten selbst aufgefallen. Sie wirken manchmal nicht ihrem Alter entsprechend, sondern viel reifer. Dann wieder wirken sie naiv und unbeholfen.
Hier spreche ich ganz bewusste den hier aufgezeigten Umgang mit Drogen und Alkohol an. Wein wird wie Wasser getrunken und bei nebensächlichen Gesprächen wird einfach mal an einer Bong gezogen. Mögliche Konsequenzen werden nicht aufgezeigt. Der Konsum scheint hier das normalste von der Welt zu sein und das finde ich von der Autorin meiner Meinung nach (für ein Jugendbuch!) nicht akzeptabel umgesetzt.

Was die Handlung anbelangt kann ich sagen, dass es hier ganz klar an einem roten Faden fehlt…

  • Einige Personen erscheinen wie Gespenster, tauchen auf und werden dann nie wieder erwähnt. Sie sind nicht relevant.
  • Einzelne Informationen werden in den Raum gestellt und sind zuvor nie zur Sprache gekommen. Der Leser fühlt sich hier überrannt.
  • Einige Szenen sind für die Handlung dermaßen belanglos, dass man sie hätte streichen können. Sie ziehen den Roman nur unnötig in die Länge und lassen ihn zäh erscheinen.
  • Einige Handlungsstränge spucken einem im Kopf herum, doch sie verlaufen sich im Sand. Fragen die hierbei auftreten werden nicht beantwortet. Diese muss man sich selbst zusammenreimen, was frustrierend wirkt.
  • Immer wieder entsteht das Gefühl, dass man bei Momenten, die Spannung enthalten könnten ausgeschlossen wird. Stattdessen erfolgt der Wechsel zu einem anderen Charakter. Und wieder muss man sich in die Person und die aufgezeigte Situation einfinden, was anstrengend erscheint.

Man sucht nach Spannung, doch man findet sie kaum. Es gibt unzählige Geheimnisse. Jeder der Protagonisten kocht seine eigene Suppe und dieser werden dann am Ende (nicht wirklich zufriedenstellend) in einen Topf gegossen.

Was mich jedoch positiv angesprochen hat, war zum Ende hin das Zusammenspiel von John-Michael und Grace. Beide haben hier sehr gut miteinander harmoniert und von mir aus hätte die gesamte Geschichte nur mit den beiden Charakteren umgesetzt werden können. Vielleicht lag dies an der Ehrlichkeit zischen den beiden, die Wahrheit die hier ausgesprochen wird. Die beiden verstecken sich nicht mehr hinter ihren Lügen…

„Verlass dich nicht darauf, dass dich die Wahrheit schützt. Das ist Schwachsinn.“ (S. 291)

Was das Ende anbelangt war ich zuerst von dem Cliffhanger irritiert, bis ich dann festgestellt habe, dass es noch zwei weitere Teile geben wird…
Das Geheimnis jedoch erscheint teilweise gelüftet. Wer hier genau hinschaut und 1 + 1 zusammenzählt, der sieht die Fäden zwischen den Charakteren. Bei mir hat sich an diesem Punkt einfach nur ein Gefühl der Ernüchterung breit gemacht.

Ich habe auf einen spannenden Pageturner gehofft, doch ich wurde eines besseren belehrt. Leider bin ich nur durch dieses Buch geschlichen und war auf den letzten Seiten einfach nur froh, am Ende angekommen zu sein. Geheimnisse reihen sich an Geheimnisse und dennoch passiert nicht wirklich etwas. Am Ende wird es zwar interessanter, man hätte sich für den Verlauf der Handlung aber gewünscht, dass dieser Teil einfach bereits früher eingesetzt hätte.

Von mir bekommt dieser Young Adult – Roman daher leider nur 2 (gut gemeinte) Papierblumen. NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

! Achtung kurze Nebeninformation!
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Band erscheint unter dem Titel „Little Secrets – Schuldige Freunde“ voraussichtlich am 07.08.2017.

Willkommen!

Auch diese Woche durfte ich wieder einige neue Bücher bei mir zu Hause aufnehmen! Mein SuB verweilt daher auf stolzen 20 Büchern, obwohl ich fleißig am Lesen bin! 🙂

Hier kommen meine Neuzugänge:

  • Der Kruzifix-Killer von Chris Carter
    (Dieses Buch hat Véro im Flugzeug gefunden und sie hat es mir dankenswerterweise sofort mitgebracht! 🙂 )
  • Das Land der verlorenen Träume von Caragh O’Brien
    (Dieses Buch habe ich mit Mitch getauscht, ihr gehört nun „Krebsmeisterschaft für Anfänger“)
  • Totenlied von Tess Gerritsen
  • Totenfang von Simon Beckett
  • Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen

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Ich kann es kaum erwarten, diese Bücher zu entdecken und werde euch natürlich ausführlich darüber berichten!

Christine