Bibliophil – TAG (1)

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Hallo ihr Lieben,

als ich (Christine) neulich mal wieder in den verschiedenen Bücherblogs stöberte, landete ich schließlich bei der lieben Sandra (nana). Die Idee zum Bibliophil – Tag hat mich und meine Mitbloggerinnen sofort begeistert und daher stellen wir uns gemeinsam dieser kleinen/großen Herausforderung!

Da uns dieser TAG ziemlich lang erschien, haben wir ihn darüber hinaus in zwei Teile aufgesplittet. (Der nächste Teil erwartet euch nächste Woche Freitag hier in unserem Blog.)

Sind wir der Bibliophilie* erlegen? Lest selbst…

[* Der Ausdruck Bibliophilie (von griechisch βιβλίον bíblion „Buch“ und griechisch φίλος philos „Freund“; also „Liebe zum Buch“) bezeichnet allgemein das Sammeln von schönen, seltenen oder historisch wertvollen Büchern meist durch Privatpersonen zum Aufbau einer Privatbibliothek nach bestimmten Sammelkriterien. Quelle: Wikipedia]


Legende:

X → Trifft vollkommen zu!

* → Trifft nicht zu 100% zu!

– → Trifft nicht zu!


Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.

Christine: [*] Obwohl ich sehr gerne lese, habe ich nicht immer ein Buch in der Handtasche. Das liegt unter anderem daran, dass so ein Buch mit der Zeit schon recht schwer wird und ich keine Lust habe es mit mir herumzuschleppen, wenn ich eh keine Gelegenheit zum Lesen bekommen werde. Gehe ich allerdings zum Strand oder zum Badesee mit Liegewiese, zu einem Arzttermin, … so habe ich grundsätzlich immer ein Buch dabei. 🙂

Véro: [*] Ich habe mittlerweile immer öfter ein Buch dabei, jedoch (aus den gleichen Gründen wie Christine) nicht immer. Aaaaaber!!! Ich habe vor kurzem die „booksnacks“ entdeckt, und da ich mein Handy meist immer bei mir haben, kann ich mir kurze Wartezeiten dann zur Not auch mit einer Kurzgeschichte auf dem Handy vertreiben.

Bonny: [*] Nicht immer, aber sehr oft! Insbesondere wenn ich längere Strecken vor mir habe, mit dem Zug fahre oder als Beifahrerin im Auto sitze, dann lese ich sehr gerne. „Mit einem Buch in der Hand vergeht die Zeit rasant!“ ist hier das Motto. Wenn ich allerdings nur mal kurz etwas einkaufen gehe, dann bleibt natürlich das Buch zu Hause…


D
ein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.

Christine: [*] Das stimmt nur für das Arbeitszimmer, ansonsten habe ich nur ein paar Bücher im Wohnzimmer und mein aktuelles Buch wandert mit mir durch die Wohnung! 🙂

Véro: [-] Obwohl bei uns das Haus voller Bücher ist, trifft das eher nicht zu. Ich hab alles schön verteilt. Lediglich im Spielzimmer der Kinder, welches deutlich kleiner ist als unsere Schlafzimmer, stehen ganz viele Regale, die auch hauptsächlich mit Büchern gefüllt sind.

Bonny: [*] Nein, dass nicht… Ich habe zwei Regale in meinem Zimmer, doch es muss auf jeden Fall in der nächsten Zeit ein neues herbei. Da muss etwas Platz für weichen. Gerade in den letzten Monaten habe ich vermehrt kleine Stapel, die sich in meinem Zimmer verteilen…

Du teilst dein Bett mit Büchern.

Christine: [*] In ganz seltenen Fällen schlafe ich während dem Lesen ein, da ich oft bis spät in die Nacht lese. Dann liegt das Buch schon mal im Bett und „schläft“ neben mir! 🙂 Normalerweise liegt es aber auf dem Nachttisch oder im Wohnzimmer, je nachdem wo ich zuletzt gelesen habe!

Véro: [-] Nein! Auch wenn ich mal beim Lesen einnicke, dann schaffe ich es normalerweise noch irgendwie, das Buch auf den Nachttisch zu befördern.

Bonny: [X] Ja! Mein aktuelles Buch liegt tagsüber immer auf meinem Kopfkissen. Dann finde ich es immer sofort. Außerdem lese ich am liebsten, wenn ich in meinem Bett liege. Bevor ich allerdings das Licht ausschalte, wandert es wieder zurück auf den Nachttisch. Ich habe allerdings auch immer ein Buch, welches ich seit einer längeren Zeit lese (aktuell: Das Lied von Eis und Feuer (1)) und das liegt immer neben meinem Kopfkissen auf meiner Matratze.

Du inhalierst den Geruch von Büchern.

Christine: [-]  Ich nehme den Geruch von Büchern eigentlich nur wahr, wenn er mich stört. Wenn das Buch also beispielsweise nach Zigarettenrauch riecht, fällt dies mir schon auf. Ansonsten achte ich aber nicht so auf Gerüche!

Véro: [-] Definitiv nicht! Auch mir fällt das nur auf, wenn das Buch irgendwie unangenehm riecht.

Bonny: [X] Da habe ich wohl eine ganz feine Nase. Ich rieche es, wenn ein Buch neu ist und wenn es auch schon ein paar Monate oder Jahre alt ist. Insbesondere in der Buchhandlung nehme ich den Geruch sofort wahr und ich liebe diesen milden (etwas säuerlich, wie ich finde🤔) Geruch, der etwas Beruhigendes hat.

Du streichelst Bücher.

Christine: [X]  Auf jeden Fall. Ich ertappe mich sehr oft dabei, wie ich unbewusst über das Cover streiche um die verschiedenen Texturen zu spüren. Ein tolles Cover muss ich einfach anfassen!

Véro: [*] Ganz selten, aber es kommt vor.

Bonny: [X] Immer. Das geht nicht anders… wobei der Trend in der letzten Zeit zu diesen Covern geht, wo man die Fingerabdrücke so sieht, die so „soft“ sind. Wisst ihr welche ich meine? Die finde ich irgendwie schrecklich und die halte ich auch nicht gerne in der Hand. Außerdem finde ich es fürchterlich, wie man die Fingerabdrücke immer sieht…

Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.

Christine: [X]  Sehr zum Leidwesen meines Bankkontos kann ich eine Buchhandlung nicht ohne Buch verlassen. Da ich meinen SuB allerdings mit Argusaugen überwache (er soll die 20er-Marke nicht überschreiten), erlaube ich mir den Gang zur Buchhandlung nur, wenn mein SuB Alarm schlägt. Dann verfalle ich allerdings jedes Mal in einen Kaufrausch!

Véro: [*] Ob ihr es glaubt oder nicht: ab und zu schaffe ich es, mich nur umzusehen. Das passiert zwar ganz ganz selten, aber am Wochenende habe ich es wieder einmal bei Hugendubel geschafft. Oft hat das aber dann zur Folge, dass die Wunschliste auf Lovelybooks anwächst. 😉

Bonny: [*] Normalerweise gehe ich dann in die Buchhandlung, wenn ich auch plane, ein Buch zu kaufen. Manchmal sehe ich ein Buch und überleg es mir dann nochmal, ob ich es wirklich haben möchte. Manchmal gehe ich aber auch in eine Buchhandlung, um einfach nur zu stöbern und mir die Zeit zu vertreiben (weil mein Zug erst in ein paar Minuten kommt…). Aber ich bin definitv anfällig für solche kleinen Dinge, die man in einem Buchladen findet, wie Lesezeichen, Postkarten, Stifte etc.

Dein SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.

Christine: [-]  Niemals! Ich hasse es, den Überblick über etwas zu verlieren und daher halte ich meinen SuB bewusst klein. Ich will einfach gerne wissen, welche Bücher ich bereits habe und welche nicht!

Inoffiziell: Véro, wir lieben dich alle, aber nur du kannst diese Frage mit * beantworten! 🙂

Véro: [*] Jetzt habe ich die Frage gelesen, gedacht ich könnte mit – antworten … und dann lese ich Christine Randbemerkung… pfffff!!!  Aber ich will ja mal nicht so sein! Also: der erste Teil der Aussage trifft hundertprozentig zu (zumal es ja auch noch meinen inoffiziellen SuB gibt)… aber vierstellig?!? Das hoffe ich dann doch nicht… wenn das passiert, dann werde ich alle Bücher, die schon mehr als zwei Jahre auf dem SuB liegen, einfach entsorgen.

Bonny: [-] Ich orientiere mich da an meinem SuB-Regal auf lovelybooks.de. Hier habe ich aktuell einen Stand von 91 Büchern. Ich hab in den letzten Wochen/Monaten meinen SuB von über 100 sichtlich reduziert (gelesen/vertauscht/aussortiert). Allerdings sind in den letzten zwei Wochen auch wieder um die 10 Bücher dazugekommen… Ich versuche aber nun unter 100 zu bleiben und mein Traum wäre es einmal einen so geringen SuB-Stand, wie Christine zu haben! ;D

Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.

Christine: [-] Das ist mir eigentlich bisher noch nicht passiert …

Véro: [-] Nein, das habe ich auch noch nicht gemacht.

Bonny: [-] Nein, dabei habe ich mich noch nie erwischt.

Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.

Christine: [*] Nun, also das kommt schon manchmal vor! Bücher sind halt auch nicht immer ganz billig und da ich weder Fleisch noch Fisch besonders gerne mag, fallen meine Lebensmitteleinkäufe häufig recht günstig aus.

Véro: [*] Das hängt bei mir ein bisschen davon ab. Wenn kein Großeinkauf ansteht, und mein Mann das Nötigste von unterwegs mitbringt, dann gibt es mit Sicherheit Wochen, wo das zutreffen kann. Allerdings ist das bei einem 4-Personen-Haushalt dann doch sehr selten der Fall.

Bonny: [-] Nein, die Anzahl meiner gekauften Bücher im Monat ist nicht sonderlich hoch. Ich ertausche mir einige Bücher oder besuche auch manchmal die örtliche Bibliothek. Da geht mehr Geld für Lebensmittel drauf ;D

Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.

Christine: [-] Sehr gerne würde ich auf Brunettis oder Langdons Pfaden wandeln, aber bisher hat die Gelegenheit sich noch nicht ergeben. Auch Wallanders Viertel würde ich sehr gerne einmal in Echt sehen, bisher kam es allerdings noch nicht dazu. Der Wille ist da, die Möglichkeit fehlte bisher! 🙂

Véro: [*] Das mache ich nur sehr selten und meistens auch nicht gezielt. Aber wenn es dann mal vorkommt, dann ist das schon eine ziemlich tolle Erfahrung. Letzten Sommer war ich in Büllerbü, Lönneberga und Katthult und das war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis.

Bonny: [-] Das erinnert mich gerade an den Drang auch alle Bücher zu lesen, die in einem Buch genannt werden. Kennt ihr das? Das wäre eine ziemliche Kettenreaktion und mein Geldbeutel würde mir einen Vogel zeigen. Am liebsten lese ich ja Bücher, die in der USA spielen… irgendwann werde ich dorthin fliegen und mal ein paar Orte besuchen. Aber bisher war dies noch nicht der Fall 😉

Du hältst Bücher für eine bessere Altersvorsorge, als Aktien etc.

Christine: [-] Nein, so träumerisch oder romantisch veranlagt bin ich definitiv nicht! Zwar kann ich mir vorstellen, dass einige alte, gut erhaltenen Originalmanuskripte sehr wertvoll sind, doch für mich sind die eh unbezahlbar und daher außer Reichweite. Ich bleibe also bei der konservativen Altersvorsorge!

Véro: [-] Dafür stehen wahrscheinlich nicht dir richtigen Bücher in meinem Bücherregal. 😉

Bonny: [-] Nein, daran glaube ich devinitiv nicht. Der Wert der Bücher liegt ganz alleine in den Geschichten, die sie enthalten. Außerdem möchte ich meine Bücher nicht so gerne mit weißen Handschuhen anfassen…

Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautors vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.

Christine: [-] Das kommt überhaupt nicht in Frage! 😉 Ich habe zwar einige Autoren, deren neue Bücher ich sehnsüchtig erwarte, doch so weit geht die Liebe dann auch wieder nicht! 🙂

Véro: [-] Nein! Es kommt zwar vor, dass ich ein Buch vorbestelle und es dann am Erscheinungstermin oder kurz danach im Briefkasten habe aber Schlange stehen würde ich dafür nicht.

Bonny: [-] Nein, so schlimm ist es bei mir nicht. Ich fiebere natürlich bei einigen Büchern auf den Erscheinungstermin hin, aber ich muss es nicht sofort haben. Dafür liegen einfach immer noch genügend Bücher auf meinem SuB und wenn ich dann mal an der Buchhandlung vorbeikomme, springe ich hinein und kaufe es mir.
Aber ich erinnere mich noch an den Erscheinungstermin von „Bis(s) zum Ende der Nacht“ da habe ich sehr ungeduldig drauf gewartet und dann haben meine Eltern mich zum Frühstück damit überrascht. Das war toll!

Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.

Christine: [-] Die meisten meiner Freunde würden mir eh kein Buch schenken, da sie selbst nicht sehr gerne lesen. Meine Familie liest normalerweise die Bücher, die ich ihnen empfehle und hat mir, glaube ich zumindest, noch nie ein Buch geschenkt! 🙂 Da ist es dann eher umgekehrt!

Véro: [*] Ich bekomme eigentlich auch nur selten Bücher von meiner Familie, aber bei Freunden kommt es dann doch schon mal vor und ich habe auf diese Weise auch schon tolle Bücher bekommen.

Bonny: [*] Es ist wirklich schwierig. Gestern ist mir das übrigens passiert, dass meine Mutter und ich gemeinsam einkaufen waren und sie sagte zu mir an einem Bücherstand: „Schau mal, dass wollte ich dir letztens mitbringen, aber ich war mich nicht so sicher.“ Zum Glück, denn das Buch steht bereits in meinem Regal ;D Daher ist ein Gutschein schon sinnvoller! ^-^

Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.

Christine: [-] Nein, das kann ich so nicht behaupten. Ich lese sehr viel und vergesse auch relativ schnell, was ich wann gelesen habe. Zwar kann ich mich meistens noch vage an die Handlung und die Personen erinnern, aber in den meisten Fällen weiß ich nicht mehr, was passierte als ich dieses eine Buch gelesen habe.

Véro: [-] Nein, definitiv nicht! Ich bin schon froh wenn ich mich noch an Einzelheiten aus dem Buch erinnere… Bestimmte Ereignisse verbinde ich mit kaum einem Buch.

Bonny: [*] Bein einigen Büchern ist das der Fall, aber keinesfalls bei 1/4.

Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam. .

Christine: [X] Das stimmt! Schließlich will ich immer auf dem Laufenden bleiben und es interessiert mich sehr, was in meiner Umgebung gelesen wird und gut ankommt. Insbesondere bei meinen Schülern bin ich sehr aufmerksam, wenn sie von ihrem aktuellen Buch reden.

Véro: [X] Hahaha! Ja, absolut! Ich bin ebenfalls immer offen für Lesetipps, schaue mich bei anderen zu Hause um, was sie an Büchern rumliegen habe, erkundige mich bei Menschen, von denen ich weiß dass sie gerne lese, was sie gerade lesen, …

Bonny: [X] Da kann ich auch ganz klar: „Ja.“ sagen. Ob im Bus, in der Bahn, in einem Café oder in einer Fernsehsendung. Sobald es um Bücher geht, werde ich hellhörig und neugierig! 🙂


Zwischenstand: Sind wir bibliophil?

Christine: X: 3   *: 4    : 8

Véro: X: 1   *: 7    : 7

Bonny: X: 4    *: 5    : 6

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3 Gedanken zu “Bibliophil – TAG (1)

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