Auf nach Spanien!

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Zum Inhalt:

In Anjas Leben scheinen sich plötzlich alle gegen sie zu verschwören: Ihr Freund Andy betrügt sie mit einer anderen Frau, ihre Arbeitskolleginnen spinnen fiese Intrigen, ihr Chef befördert daraufhin eine dieser Intrigantinen und auch ihre Nachbarn und ihre Vermieterin machen ihr das Leben mit ihrem Geschnüffel nicht wirklich leicht.

Als dann Anjas Ex und gleichzeitig bester Freund Jan ihr eröffnet, dass er für ein Jahr nach Spanien fährt, hat Anja ihren Entschluss schnell gefasst: Sie wird mitfahren.

Ohne Jan davon in Kenntnis zu setzen, verteilt sie ihr Hab und Gut an ihre beiden besten Freundinnen, sucht einen Nachmieter und kündigt ihren Job. Anschließend stellt sie Jan vor vollendete Tatsachen und steigt mit ihm in seinen Campingbus.

Schnell ist klar, dass die beiden immer noch etwas füreinander empfinden und es dauert auch nicht lange, bis die beiden sich näher kommen. Dass das nicht ohne Schwierigkeiten abläuft, scheint klar: Anja und Jan haben ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zeit in Spanien und weder Anjas Ex Andy, noch Jans (Noch-)Verlobte Marcella scheinen die Situation so annehmen zu wollen, wie sie sich ihnen darstellt.

Meine Meinung:

Ich habe mich von diesem Roman gut unterhalten gefühlt, allerdings hatte ich mir einen Road-Trip-Roman erwartet und diese Erwartungen wurden recht schnell enttäuscht, denn schon beim ersten Halt in Spanien endet der Roadtrip.

Dennoch liest sich dieser Roman sehr gut und die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet… auch wenn ich mir mehrmals während der Lektüre gewünscht hätte, Anjas bester Freundin Tine zur Seite zu stehen und Anja wachzurütteln. Ihr Aufbruch wirkte auf mich sehr unüberlegt, aber genau dieses naïve und sprunghafte Wesen der Protagonistin macht wohl den Kern der Geschichte aus.

Manche Elemente, wie beispielsweise das Auftauchen von Marcella und Andy waren sehr vorhersehbar und auch der Schluss hat mich nur zum Teil überraschen können. Es gab allerdings auch einige Wendungen in der Geschichte, die ich mir so nicht erwartet hätte, jedoch wirkten die zum Teil etwas konstruiert. Auch Jans Eifersuchtsszenen wirkten etwas übertrieben auf mich.

Fazit: Der Roman liest sich gut und ist sehr temporeich gestaltet. Ideal als Urlaubslektüre, jedoch sollte man sich keinen Road-Trip erwarten, da das Buch diesem Prädikat sicher nicht gerecht wird.

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Véro
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Lust auf einen Snack?

Ich habe im Laufe des Jahres einige Bücher des Verlages Digital-Publishers gelesen und bin auf diesem Wege auf die Booksnacks aufmerksam geworden. Dabei handelt es sich um „Kurzgeschichten to go“, also kleine Geschichten, die genau die richtige Länge haben, um sie bei einer Tasse Kaffee, im Wartesall oder im Bus zu lesen.

Der Verlag verschickt wöchentlich eine Newsletter, in dem auch jedes Mal eine dieser Kurzgeschichten gratis zum Download bereitgestellt wird. Alle anderen Booksnacks kann man auf der Verlagsseite für 1,49 Euro erwerben.

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Ich möchte euch in diesem Beitrag drei ganz unterschiedliche Booksnacks vorstellen, die ich in den letzten Tagen gelesen habe:

  • Weihnachtsüberraschung mit Hindernissen von Bettina Wagner

Zum Inhalt:

Anja mistet auf dem Dachboden aus und gibt alles auf den Sperrmüll, was sie nicht gebrauchen kann. Dieser Entrümpelungsaktion fällt jedoch auch das Geschenk zum Opfer, dass ihr neunjähriger Sohn für sie gebastelt hatte.
Als Anja das durch Zufall erfährt, setzt sie alles daran, um das Geschenk rechtzeitig wiederzufinden und die Bescherung zu retten.

Meine Meinung:

Dieser Booksnack liest sich sehr gut, könnte allerdings durchaus ein wenig mehr Tiefe und Weihnachtsstimmung vertragen. Die Handlung ist recht vorhersehbar, was mich allerdings nicht weiter gestört hat. Dennoch hat man das Gefühl, dass die sich anbahnende Liebesbeziehung mehr im Vordergrund steht, als das Weihnachtsfest und diese Tatsache ist ein wenig schade.

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  • Der Weihnachtsapfel von Nadin Hardwiger

Zum Inhalt:

Ein arme Familie lebt am Rande des Waldes in einer Holzhütte. Tagsüber hackt der Vater Holz im Wald, um es dann für ein paar Groschen zu verkaufen. Die Mutter flickt die Kleider der Dorfbewohner und erhält als Dank dafür ein bisschen Mehl. Und die Tochter kümmert sich um den Haushalt.

Eines Abends steht dann ein alter Mann mit weißem Bart und rotem Gewand vor der Tür und bittet darum, sich ein wenig aufwärmen zu dürfen. Die Familie teilt einen Apfel mit ihrem Gast und überlässt ihm dabei das größte Stück.

In der Nacht sieht die Tochter die Wunschträume der Familie in den Himmel steigen …

Meine Meinung:

Nadin Hardwiger trifft mit ihrer Kurzgeschichte genau den Nerv der Weihnachtszeit. Die zugegebenermaßen sehr kurze Geschichte erinnert an ein klassisches Märchen und ist sehr poetisch geschrieben.

Große Überraschungen hält das Weihnachtsmärchen nicht bereit: aufgrund der beschriebenen Kleidung ist dem Leser sofort klar, wer da spät abends an die Tür klopft. Auch die erfüllten Wünsche sind sehr vohersehbar aber dies mindert das Lesevergnügen nicht.

Gut gefällt mir auch das angehängte Rezept für Apfelbrot. Es passt sehr gut zu der erzählten Geschichte und klingt zudem sehr lecker. Ich werde es mit Sicherheit ausprobieren.

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  • Langsam, ganz langsam von Linda Cuir

Zum Inhalt:

Hermann hat seiner Frau Elsa versprochen, den Tod ihrer kleinen Tochter Judith zu rächen. Langsam, ganz langsam soll der Mörder sterben. Also macht Hermann sich mitten in der Nacht durch den tiefen Schnee auf, um sein Versprechen in die Tat umzusetzen…

Meine Meinung:

Bei diesem kurzen Krimi passt einfach alles: die Spannung steigt stetig an und man fiebert als Leser richtig mit, ob und wie es Hermann gelingen wird, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Im Laufe der Erzählung eröffnet sich dem Leser jedoch auch, was damals wirklich geschah und plötzlich kann man als Leser genau nachfühlen, was in Hermann und seiner Frau Else vorgehen muss.

Die Atmosphäre der verschneiten Winternacht passt perfekt zum eigentlichen Inhalt des Kurzkrimis.

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Véro

Karutschulli, mirululli. Erfinde eine Geschichte mit viel Fantasie, Humor, Zahlen … aber hopp!

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Zum Inhalt:

Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechnet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine grauen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

Meine Meinung:

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen:

  • Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus auch mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.
  • Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.
  • Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, junge Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.
  • Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen… ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, … nun wirklich heißen.

Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als auch junge Leser werden ihre Freude daran haben!

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Véro

Adventskalender – Türchen 24

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Hallo ihr Lieben!

Im heutigen 24. Türchen unseres Adventskalenders erwartet euch kein DIY und auch keine Buchrezension. Heute geht es besinnlicher zu und wir stellen uns Fragen, die sich rund um das schöne Fest der Liebe und Familie drehen.

Stellt euch einfach vor wir sitzen vor dem Kamin und erzählen aus dem Nähkästchen…

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„Allüberall auf den Tannenspitzen…“: Welche Farbe hat der Weihnachtsbaum? Gibt es überhaupt einen Baum?

Véro:

Bei uns zu Hause steht jedes Jahr eine Nordmanntanne mit ganz buntem Weihnachtsschmuck. Und da das älteste Töchterlein inzwischen schon gut beim Basteln helfen kann, ist auch alles, was am Baum hängt selbst gebastelt oder verziert… mit Ausnahme der Lichterkette. Da gibt es Weihnachtsbaumkugeln mit Schneemann aus Handabdrücken, Bügelperlenfiguren, Weihnachtsmänner aus Pinseln, Rentiere aus Tontöpfen, kleine Lehmanhänger, Engel aus Korken, … und jedes Jahr kommt etwas hinzu.

Christine:
Ein Weihnachtsbaum wird meiner Meinung nach komplett überbewertet und daher habe ich auch keinen. Ich bevorzuge andere Deko wie schöne Kerzen und mein obligatorisches Rentier! 😉 Ganz schrecklich finde ich diese total kitschigen Weihnachtsbäume in hunderttausend Farben und voller verschiedener Figuren, außer es gibt kleine Kinder im Haushalt, dann ist das in Ordnung! 😉 Als Kind überließ ich das Schmücken des Weihnachtsbaumes immer meiner Schwester. Wenn wir das gemeinsam erledigten wollten, gab es immer Streit, weil ihr der Weihnachtsbaum nie bunt genug sein konnte. Da das Schmücken des Weihnachtsbaumes ihr schon immer wichtiger war als mir, habe ich ihr das dann komplett überlassen und habe mich stattdessen ans Plätzchen backen gemacht! 😉

Bonny:
Als ich klein war gab es bei uns immer einen Baum und ich kann mich sogar noch daran erinnern, dass wir unseren Baum bei einer Art Schäfer gekauft haben. Dort durfte man ihn sich auf einem großen Feld aussuchen und der Schäfer hat ihn dann ganz frisch gefällt. Und weil ich noch klein war hat mir damals dieser Mann einen ganz kleinen Baum mitgegeben und seitdem hat sich bei uns auch die Tradition eingschlichen, dass auch ich immer einen (kleinen) Baum in meinem Zimmer habe. Über die Jahre wurde aus der Nordmanntanne eine Blautanne, weil die länger überlebt und kaum abfällt (Das hat übrigens meine Mutter durchgesetzt😜). Zwischendurch gab es dann auch mal ein Jahr, wo mein Vater im Krankenhaus war und da habe ich und meine Mutter uns einen ganz kleinen Baum hingestellt. Dekoriert wurden immer in ganz natürlichen Farbtönen, wie gold-braun etc. Dieses Jahr haben wir keinen Baum. Aber ich selbst habe in meinem Zimmer einen unechten (rosa) Baum, den ich mit pastellfarbenen Kugeln geschmückt habe. Super kitschig, aber er begleitet mich schon ein paar Jahre durch mein Leben. 😂

Welche Tradition zu Weihnachten ist dir wichtig/ magst du ganz besonders gerne?

Véro: 
Mir ist es vor allem wichtig mit meiner Familie zu feiern. Und das Essen an Heiligabend: da gibt es fast immer Raclette. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und so lange es schmeckt.
Seit ein paar Jahren wichteln wir außerdem, so dass sich jeder nur um ein Geschenk kümmern muss und auch nur ein Geschenk bekommt. Das finde ich auch ganz gut!

Christine:
Am wichtigsten ist es, diese Tage mit der Familie und guten Freunden zu verbringen. Heilig Abend und das Weihnachtsessen findet bei uns immer im Kreis der Familie statt. Am Nachmittag des 25.12. macht sich die (mittlerweile etwas fortgeschrittenere) Jugend zu einem Spaziergang auf. Das klingt jetzt sehr bedächtig, doch eigentlich klingeln wir bei jedem von uns, wo es dann ein kleines Weihnachtsgläschen zum Besten gibt und dann ziehen wir weiter zum nächsten Haus. Das geht dann oft bis in den späten Abend hinein! 😉

Bonny:
Im Verlauf der Jahre habe ich gelernt, dass es am wichtigsten ist, wenn man von seiner Familie umgeben ist und man sich nicht streitet, sondern sich zu schätzen weiß. Ebenso ist Gesundheit ein sehr wichtiger Faktor und wenn alle gesund sind, dann ist dies das größte Geschenk überhaupt.
Eine Tradition ist am 24. Dezember das Abendessen. Hier gibt es bei ums IMMER Kartoffelsalat mit Würstchen. Jedes Jahr. Eigentlich schon witzig, dass man rückblickend immer sagen kann was man an diesem einen Tag im Jahr gegessen hat.😂 Am ersten Weihnachtstag kommt dann die Familie zusammen und wir schenken uns wirklich nur Kleinigkeiten. Es gab sogar mal eine Zeit, da haben nur wir Kinder (als ich noch Kind war :D) etwas bekommen… Wir legen viel Wert drauf zusammen zu sitzen, uns zu unterhalten und einfach gemeinsam Zeit zu verbringen.

Weihnachtsmann oder Christkind… wer bringt denn nun die Geschenke?

Véro:
Weder noch! Bei uns kommt der Nikolaus am 6. Dezember zu den Kindern und zu Weihnachten wird eigentlich kein Geheimnis daraus gemacht, dass wir uns das gegenseitig selbst beschenken bzw. bewichteln.

Christine:
Da kann ich mich Véro ganz und gar anschließen!

Bonny:
Oooh! Eure Antworten sind echt interessant. Also der Nikolaus kommt am 6. Dezember und am 24. Dezember kommt bei uns das Christkind und bringt die Geschenke. Da mussten ich als Kind immer in mein Kinderzimmer und so lange warten, bis das Glöckchen (eine Klingel, die noch von meiner Uroma ist und fast auseinanderfällt😂) klingelt. Heute weiß ich natürlich: das Christkind ist meine Mutter😂

Welches ist deine liebste Weihnachtsgeschichte?

Véro:
Ich mag die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens sehr gerne.

Christine:
Véro hat mir mal wieder meinen Text geklaut! 😉 Als Kind mochte ich aber auch diesen Zeichentrickfilm, in dem die Tiere am Weihnachtstag reden konnten. Leider weiß ich nicht mehr, wie der heißt …

Bonny:
Hahaha… Christine, der Film heißt „Annabelle und die fliegenden Rentiere“. 😂 Den mochte ich als Kind auch sehr gerne und dann hab ich gespannt darauf gewartet, dass meine zwei Kaninchen um 12 Uhr Nachts anfangen zu sprechen… obs funktioniet hat? Sag ich nicht. 😜
Meine liebste Weihnachtsgeschichte ist aber ebenfalls Charles Dickens mit seiner Weihnachtsgeschichte und seinem Mr. Scrooge…

Hast du eine ganz besondere Weihnachtserinnerung?

Véro:
Eigentlich gibt es keine besondere Erinnerung, aber viele kleine… wie zum Beispiel die, dass wir „Kinder“ von meiner Oma jedes Jahr einen Umschlag zu Weihnachten bekommen haben. Daran war dann ein bisschen was fürs Sparschwein und ein Rubbellos. Und natürlich gab es dann jedes Jahr Diskussionen um den möglichen großen Gewinn.
Außerdem haben wir auch viele Jahre lang nach dem Essen immer noch Trivial Pursuit gespielt. Das machen wir aber inzwischen schon länger nicht mehr.

Christine:
Als mein Opa noch lebte, versteckte er jedes Jahr für uns alle einen Geldumschlag in seinem Haus und wir Kinder durften die dann suchen. Das war immer ein Heidenspaß, da mein Opa ein sehr kreativer „Verstecker“ war und wir manchmal fast verzweifelt sind. Erst als wir älter wurden konnten wir seine möglichen Verstecke besser einschätzen. Außerdem spielte er immer Karten (Rummy und Monte Carlo) mit uns! 🙂

Bonny:
Es gab mal ein Weihnachten, da habe ich mir einen Hund gewünscht (Nein Kinder! Ihr solltet keine Tiere zu Weihnachten verschenken!!!) und am Ende habe ich einen bekommen.😃 Tjaaaa aber das war dann ein Stofftier, mit einer Hundeleine und ich war sehr enttäuscht, aber gleichzeitig auch von diesem kleinen Shih Tzu-Stofftier fasziniert, der durch seine Gummifüße tatsächlich laufen konnte, wenn man an der Leine gezogen hat. 😂

Mit wem feierst du?

Véro:
Ich feiere an Heiligabend mit meinem Mann und den Kindern, meinen Eltern, meinem Bruder und seiner Frau, meinem Patenonkel, meiner Tante und meinen beiden Cousins, ihren Frauen und ihren Kindern. Am ersten Weihnachtstag wird dann mit der Familie meines Mannes gefeiert.

Christine:
Heiligabend verbringen wir bei meiner Schwester mit den Eltern meines Schwagers.
Weihnachten ist bei meinen Eltern mit unserer Oma, unseren Tanten und unseren Kusinen. Am Nachmittag findet dann der weihnachtliche Spaziergang statt. 🙂
Am 26.12. feiert meine Schwester Geburtstag, da sind wir wieder bei meinen Eltern. Am Nachmittag des 26. grillen wir mit Freunden im Wald.

Bonny:
Heiligabend verbringe ich mit meiner Mutter und mit meinem Vater, sowie mit unserem Hund. Der ist immer ganz aufgeregt, weil er dann auch ein kleines Päckchen für sich auspacken darf und das noch vor allen anderen. 😂 Am erste Weihnachtstag kommt dann ein kleiner Teil (Oma, Stiefopa etc.; Onkel…) der Familie und wir essen zusammen etc. …

Welche Musik darf bei euch am Heiligabend nicht fehlen? Gibt es eine bestimmte CD, die immer gehört wird?

Véro:
Eigentlich gibt es für den Heiligabend bei uns keine bestimmte CD die eingelegt werden muss. Ich habe aber selbst immer in der Adventszeit die Roten Rosen gehört … nur musste die CD mittlerweile auch einer CD eines Kinderchores weichen. Die Zeiten ändern sich! 😉
Bei meinen Eltern haben wir immer eine Weihnachts-CD von James Last gehört. Und jedes Jahr wurde die Geschichte von dem Konzertmoderator erzählt, der „Jammes Läst“ angekündigt hat.

Christine:
Da gibt es bei uns nichts Bestimmtes, das wechselt je nach Lust und Laune und es sind auch nicht nur Weihnachtslieder! 😉

Bonny:
Da geht es mir wie Christine. Wir haben keine bestimmte CD, die wir hören. Stattdessen läuft einfach irgendetwas weihnachtliches im Hintergrund. 😅

Was kommt am 24. Dezember auf den Tisch?

Véro:
Normalerweise Raclette… eigentlich gibt es da nur ganz selten eine Ausnahme; kommt aber vor. Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr sein wird.

Christine:
Fingerfood … Jeder isst was er mag! 😉 So habe ich es am liebsten, da ich manchmal ganz schön kompliziert bin! 😉

Bonny:
Mamas super leckerer Kartoffelsalat mit Würstchen…

Wo wird gefeiert? Kannst du dir vorstellen, über die Weihnachtstage wegzufahren oder kommt das für dich gar nicht in Frage?

Véro:
Wir haben immer abwechselnd bei meinen Eltern und bei meiner Tante gefeiert… seit ich denken kann. Seit 6 Jahren wechseln mein Bruder, meine Cousins und ich uns nun ab. Dieses Jahr geht es zu meinem ältesten Cousin.

Christine:
Wir feiern bei meiner Schwester und meinen Eltern. Da dort die gesamte Familie ist und wir uns sehr gut verstehen, kommt es für mich nicht in Frage, über die Weihnachtstage in Urlaub zu fahren.

Bonny:
Heiligabend verbringen wir immer zu Hause. Am ersten Weihnachtstag sind wir immer zu meiner Oma gefahren. Doch wir sind nun in die Nähe gezogen und daher haben wir gesagt, dass es doch ganz schön ist bei uns zu feiern, damit sie nicht mehr so viel Stress etc. hat und sich zurücklehnen kann. 🤗
Wir waren immer zu Hause und daher ist es für mich schwer vorstellbar einfach die Koffer zu packen und wegzufahren. Vielleicht wenn irgendwo Schnee liegt… Überhaupt nicht vorstellbar ist für mich Weihnachten unter Palmen… neeee.

Welches ist dein größter Weihnachtswunsch?

Véro:
Das mag jetzt nach einer Floskel klingen… aber wenn ich sehe, was gerade in der Welt los ist, dann wünsche ich mir wirklich, dass endlich Ruhe und Frieden einkehrt und dass die Menschen wieder friedlicher miteinander umgehen können statt einander anzufeinden.
Privat wünsche ich mir, dass ich selbst auch etwas zur Ruhe komme, die Weihnachtsferien genießen kann und die Zeit finde ein paar längst fällige Aufgaben zu erledigen.
Und natürlich soll es meinen Liebsten, allen voran meinen beiden Töchtern, gut gehen.

Christine:
Das hast du sehr schön gesagt Véro und ich glaube, dass du da jedem aus der Seele sprichst. Einfach ein bisschen Ruhe, sowohl für jeden persönlich als auch für die gesamte Welt, die sich selbst aus den Fugen zu reißen scheint.

Bonny:
Das sind schöne Schlussworte, die auch meinen Gedanken entsprechen. 😊


Wir wünschen Euch …
viel Freude an den Weihnachtstagen
ein besinnliches Fest mit euren Lieben,
im Kerzenschein und mit Tannenduft.

Véro, Bonny, Christine & Mitch

Der heutige Hinweis passt zu Bonnys Wunsch:

Steht auf einem Bücherregal und dient allein zum Schutz vor dem umkippen.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
nureinbuch@t-online.de

Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Adventskalender – Türchen 23

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„Und an Weihnachten haben Küsse ihren ganz besonderen Zauber“

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Mit diesen Worten beginnt der Roman „WinterZAUBERküsse“ von Sue Moorcroft.
Ob diese der Wahrheit entsprechen, wird
jeder am Ende selbst entscheiden müssen…

Das Cover allein ist schon eine Augenweide. Es stellt den Winter und die Weihnachtszeit in all seinen Facetten und Farben da. Schneeflocken fallen zu Boden, es glitzert und alles ist weiß. Und mitten drin eine Frau die ihre Hände in den Himmel hebt, um die Schneeflocken ❄️ zu berühren. Mehr Weihnachten ist fast schon nicht mehr drin.

In der Geschichte selbst ist jedoch das Weihnachtsfeeling verloren gegangen. Der Schreibstil war für mich eine große Herausforderung ich habe leider viel zu viel Zeit damit verbracht herauszufinden was genau gemeint ist. An einigen Textstellen wurde meiner Meinung nach einfach das falsche Wort übersetzt, so dass es dem Lesefluss erheblich gestört hat. Mit der Zeit ging es aber immer besser und ich konnte mich darauf einlassen.

Die beiden Hauptprotagonisten Ava und Sam gefielen mir sehr gut. Sie sind beide sehr sympathisch und haben einen Beruf den sie lieben. Besonders gut fand ich, dass man sehr viel über Ava und ihren Beruf als Hutmacherin erfährt. Ich habe mir im Vorfeld nie wirklich groß darüber Gedanken gemacht, aber in diesem Buch wird es sehr schön erklärt und hat mir sogar Spaß gemacht. Sam gefiel mir sehr gut er ist genau der Typ Mann den man sich eigentlich wünschen würde. Er ist liebevoll, kümmert sich rührend um seine Mutter und ist manchmal etwas verplant. Die Sympathie zwischen Ava und Sam spürt man bereits beim ersten Zusammentreffen, doch so wie es sich für eine gute Liebesgeschichte gehört, erkennen die beiden es erst viel später. Die Kommunikation zwischen den beiden läuft meistens an ihnen vorbei, da jeder eigentlich von etwas anderem redet, wodurch dieses Buch mehr an Witz und Humor gewinnt.

Die Nebencharaktere haben das Buch für mich sehr schön abgerundet. Izz, die beste Freundin von Ava, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Die Eltern von Ava wohnen weiter weg, sind aber sehr liebevoll, immer für sie da und passen sehr gut in die Geschichte. Wendy, die Mutter von Sam, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Sie hat mich etwas an meine Oma erinnert und war daher eine meiner Lieblingscharaktere.

Auch wenn das Ende der Geschichte etwas vorhersehbar war, hat sie mir sehr gut gefallen. Die Gefühlen kommen nicht zu kurz, die romantischen Szenen sind sehr schön beschrieben und ich habe mich manchmal sogar als Teil der Geschichte gefühlt. Aber leider bleibt der Weihnachtsflair etwas auf der Strecke.

Alles in allem hat mir dieses Buch richtig gut gefallen. Trotz der Mängel – wie etwa der Schreibstil (Übersetzung) oder die nicht vorhandene Weihnachtsstimmung – hat dieses Buch dennoch 4 Papierblumen verdient.

Doch jetzt ist es an dir herauszufinden, ob an Weihnachten Küsse wirklich ihren ganz besonderen Zauber haben?! Viel Spaß dabei 🙂NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Mitch

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Der heutige Hinweis passt zu Véros Wunsch:

Wohnzimmer, Schlafzimmer, …

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Adventskalender – Türchen 22

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„Zu lieben macht mir Angst, es sind so viele Fragen damit verbunden. Ich fürchte, mein Leben wird nie ganz zu seinem passen. Ich fürchte, dass ich ihn nie richtig kennen werde. Dass er mich nie richtig kennen wird. Dass wir zwar unsere Geschichten voneinander hören, aber nie die ganze Wahrheit.“ (S. 192)

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„Auf den ersten Blick – Jede Große Liebe hat ihre Geschichte“ heißt dieses schöne Buch, welches sich durch seine wunderschöne Aufmachung in mein Herz geschlichen hat. Sollte euch diese Kurzgeschichten Sammlung in der Buchhandlung begegnen, dann schaut es euch an und verliebt euch ebenso „auf den ersten Blick“.
Es beinhaltet insgesamt zwölf Kurzgeschichten, von ganz unterschiedlichen Autoren, die allerdings alle im Genre des Jugendbuches zu finden sind.
Jede Geschichte ist anders, besticht durch ihren individuellen Schreibstil. Der Herausgeberin (Stephanie Perkins) ist mit diesem Buch eine bunte Mischung an realistischen, fantastischen, nachdenklichen, verspielten, lustigen und überraschenden Geschichten gelungen.

Mitternächte von Rainbow Rowell
Rainbow Rowell, die Autorin von u.a. „Eleanor & Park“ ist mit eine der bekanntesten Autorinnen in diesem Buch. In „Mitternächte“ geht es um Mag, die jedes Jahr auf neue ihrem besten Freund dabei zuschauen muss, wie er zu Silvester eine andere küsst.
Das besondere an dieser Geschichte ist, dass man als Leser immer nur einen Blick auf die jeweilige Silvesternacht bekommt. Ein Jahr ist vorbei, viel ist passiert und die Charaktere haben sich ebenso weiterentwickelt. Man nimmt diese Veränderung wahr und hier hat Rainbow Rowell mich neugierig gemacht und mich mit ihrer Kurzgeschichte verzaubert und gut unterhalten.

Die Dame und der Fuchs von Kelly Link
In dieser Geschichte von Kelly Link fällt Schnee und mit einer Prise Fantasie wird dadurch eine fantasievolle Weihnachtsgeschichte.
Miranda verbringt Weihnachten bei den Honeywells, eine Familie mit tiefen Wurzeln… Und während man sie als „armes kleines Lämmchen“ tituliert, trifft sie draußen im Garten auf einen Fremden. Was hat es mit dem Fuchs auf seinem Herrenrock auf sich?
Mich hat diese Geschichte zwischenzeitlich irritiert, womöglich weil mir das Genre doch ein wenig fremd ist… 😉

Engel im Schnee von Matt de la Peña
„Engel im Schnee“ zählt zu einer meiner liebsten Geschichten in diesem Buch. Ich konnte mich schnell in den Protagonisten einfühlen und die Geschichte selbst war romantisch, unterhaltsam und so einfach gestrickt, dass mir alles stimmig erschien.
Shy ist Student (mit einem Stipendium) und liebt seine Familie über alles. Leider lässt es ihm die finanzielle Situation nicht zu, dass er über die Weihnachtstage bei seiner Familie sein kann. Darüber hinaus passt er auf die Katze und das Apartment seines Chefs auf, um sich etwas Geld zu verdienen. Da sitzt er nun im zugeschneiten New York, mit leerem Kühlschrank und einer Katze die ihm Gesellschaft leistet… bis plötzlich Haley vor seiner Tür steht.

Willst du mich finden, dann folge dem Polarstern von Jenny Han
Jenny Han („To All the Boys I’ve Loved Before“) entführt uns mit ihrer Geschichte an den Nordpol. Im Dorf des Weihnachtsmannes sind die Elfen nicht nur mit dem verpacken von Geschenken für die Kinder in der ganzen Welt beschäftigt, sondern die Teenie-Elfen feiern einen Schnee-Ball. Darunter ein vom Weihnachtsmann „adoptiertes“ Menschenmädchen, welches sich unter den Elfen irgendwie fremd fühlt und darüber hinaus auch noch verliebt ist…

Es ist ein Weihnachtswunder, Charlie Brown von Stephanie Perkins
Marigold mag Weihnachtsbäume. Oder sagen wir: Sie mag insbesondere diesen Jungen, der am Weihnachtsbaum-Verkaufsstand arbeitet und ihr – ehe sie sich versieht – einen Baum aufdrückt. Aber wohin damit? Das Leben von ihr und ihrer Mutter wurde von dem einen auf den anderen Tag aus den Fugen gerissen. Nun herrscht ein wildes durcheinander und North bringt plötzlich Ordnung hinein.
Auch diese Geschichte zählt zu meinen Favoriten in diesem Buch. Nicht nur durch die sympathischen Charaktere, nein… auch der Schreibstil, die Idee und die Atmosphäre haben mich absolut überzeugt.

Aushilfs-Santa von David Levithan
Bei dieser Geschichte hat mich insbesondere der sprachliche Stil in seinen Bann gezogen. Die Gedankengänge des Protagonisten sind toll eingefangen und das der Autor sich hier an einer Liebesgeschichte zwischen einem homosexuellen Pärchen versucht, finde ich wirklich mal abwechslungsreich und trifft ebenso unseren heutigen Zeitgeist.
Als Connor den Protagonisten in dieser Geschichte darum bittet, im Santa-Kostüm zu erscheinen, damit dessen sechsjährige Schwester der Glaube an den Weihnachtsmann erhalten bleibt, kann er nicht anders als ihm den Gefallen zu tun…

Der Krampus-Lauf von Holly Black
Diese Geschichte hat mir am wenigsten gefallen. Hier war so viel Fantasie enthalten, dass ich mir persönlich die Geschichte zu fantastisch wurde. Wer aber das Fantasie Genre mag, der wird diese Geschichte sicherlich mögen. 🙂
Ehe man sich versieht ist man plötzlich Gastgeberin einer „absolut krassen Silvesterparty“, um die beste Freundin dabei zu unterstützen sich an einem Idioten zu rächen. Der Abend mündet in eine beinahe Katastrophe, wären da nicht noch ganz fremde Gäste…

Was hast du verdammt noch mal getan, Sophie Roth? von Gayle Forman
Sophie Roth hat sich für eine ländlich gelegene Universität entschieden. Eine tolle Idee, wie sie zuvor dachte, doch irgendwie hört sie immer wieder „Du kommst so was von aus der Großstadt“ und fühlt sich alles andere als wohl.
Doch dann trifft sie am Weihnachtsabend auf Russell und plötzlich muss sie sich hinterfragen: Liegt es nicht doch an ihrer Einstellung, wie sie die Umgebung wahrnimmt? Eine Geschichte von Vorurteilen, die sich nicht bestätigen und damit einen Blick auf die Realität gewähren.

Biereimer und das Jesuskind von Myra Mcentire
Vaughan Hatcher ist quasi der „Michel aus Lönneberger“. Sein letzter Streich hätte beinahe dazu geführt, dass die Kirche abbrennt. Am Ende war es zum Glück „nur“ der Schuppen, aber das führt dazu, dass er beim Aufbau des Krippenspiels helfen muss. Und obwohl er nur versucht seine Sozialstunden abzuarbeiten, läuft plötzlich alles schief und nur Vaughan ist derjenige, der den Abend noch retten kann.
Eine vorhersehbare Geschichte, die aber dennoch einige Wenungen bereithält. 😉

Willkommen in Christmas, Kalifornien von Kiersten White
Christmas ist der Ort, an dem einfach das ganze Jahr Weihnachten gegenwärtig ist. Mit ein Grund für Maria endlich die Stadt zu verlassen. Egal wohin. Sie geht noch zur Schule und arbeitet danach in einem örtlichen Diner („Christmas Café“). Ben hingegen ist der neue Koch und gerade erst angekommen. Mit seinem Essen weckt er in den Menschen Erinnerungen an fast verlorene Zeiten.

„Ich glaube, wenn du herausfindest, mit welchem Essen du dich an glückliche Zeiten oder eine glücklichere Verson deiner selbst erinnern kannst, bringt dich das weiter. Es hilft dir, wieder zu dem zu werden, der du in deinen glücklichen Zeiten warst. Es kann alles verändern. […]“ (S. 326)

Eine süße Geschichte, mit einer tollen Message und liebevollen Charakteren. Vielleicht war das Ende zu perfekt gestrickt, aber für die Jahreszeit dennoch vollkommen richtig.

Der Stern von Bethlehem von Ally Carter
Zwei Mädchen begegnen sich am Flughafen. Die eine mit einem Ticket nach New York, aber mit der Sehnsucht einfach zu verschwinden, egal wohin. Die andere mit dem Wunsch nach New York zu fliegen und einem Ticket nach irgendwo. Was liegt da näher als ein Tausch? So kommt es, dass Liddy sich plötzlich auf dem Land und inmitten einer herzlichen Familie wiederfindet, ihr Herz verschenkt, aber ein Lügengerüst um sich aufbaut, welches schon bald nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, denn Liddy wird gesucht… Eine tolle Idee! Spannend und mit einem schönen weihnachtlichen Charakter.

Das Mädchen, das den Träumer weckte von Laini Taylor
Diese Geschichte spielt in ihrer eigenen Welt. Auf der Insel der Federn ist es der Brauch, dass die Männer an den vierundzwanzig Tage des Advents ihren Angebeteten Geschenke überbringen. Als Neve an einem Morgen eine Bibel auf ihrer Veranda entdeckt überkommt sie die Angst, denn das kann nur eines bedeuten und ehe sie sich versieht hat das Mädchen den Träumer erweckt…

In diesem Buch findet man wirklich die unterschiedlichsten Geschichten. Man weiß nicht, welche Erzählung als nächstes auf einen wartet und ich persönlich finde es gerade zur Weihnachtszeit schön, wenn man in einer solchen Vielfalt an Geschichten abtauchen kann. Natürlich kann man nicht jede der Erzählungen toll finden, aber sie sind dennoch alle unterhaltsam und ebenso erfrischend individuell erzählt.
Ich habe mich aber dennoch für 3,5 Papierblumen entschieden, weil mir immer wieder Fehler ins Auge gesprungen sind. Dadurch hatte ich einfach das Gefühl, dass man das Buch so schnell wie möglich in den Druck geben wollte, damit es noch vor Weihnachten in den Buchhandlungen erscheint.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

 

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Bonny

Der heutige Hinweis passt zu Mitchs Wunsch:

Den gesuchten Superhelden erkennt man an dem großen „S“ auf  der Brust.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
nureinbuch@t-online.de

Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Adventskalender – Türchen 21 [#17 Das Emoji – Rätsel]

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„Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit…“

Hinter dem heutigen Türchen unseres Adventskalenders steckt unser altbekanntes Emoji – Rätsel und weil Weihnachten bereits fast vor unserer Tür steht, wollen wir ein paar Lieder anstimmen.

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Wir sind gespannt ob ihr die folgenden Weihnachtslieder kennt und schreibt uns auch gerne in die Kommentare, welches Lied ihr IMMER hören müsst, sobald die Weihnachtsglocken in der Ferne erkennbar sind…

Viel Spaß!

Bonny

 


1. 🚗 → → →  🏠   👉🏼   🎄🎁🎅🏼 = ?

2. Oh! +  😇 ↖︎  + ✨ 🎇 ✨  = ?

3. 🔔  +  🔔  +  🔔 +  Hey! = ?

4. Oh! +  🎄  +  😱  +  💚  →  🌿 = ?

5. 🎅🏼  +  👶🏼   = ?

6. 👩🏼😍  →   🎁 ↘︎🎄   👉🏼   👱🏼 + ❤️ = ? (🙄🙊)

7. 📅  ← 🎄  +  🎁 👉🏼❤️  + ❗️ + ⚡️😭  +  💔 + 💦 = ?

8. 🎅🏼  +  😱  +  ☄️🛬☄️  →  🏙 = ?

9. 😍😍😍   👉🏼  💭 ✨🌙✨ = ?

10.  *dingdong* + *dingdong*  + 😍🍬🍭 → (silber) 🔔🔔🔔 = ?

 

→ Die Lösungen gibt es (wie immer) nächste Woche! Oder in den Kommentaren 😉


Die Lösung zu unserem letzten Weihnachtsfilme – Emoji – Rätsel:

  1. Weil es dich gibt
  2. Kevin allein zu Hause
  3. Jack Frost
  4. Schöne Bescherung
  5. Liebe braucht keine Ferien
  6. Das Wunder von Manhattan
  7. Der kleine Lord
  8. Schlaflos in Seattle
  9. Verrückte Weihnachten
  10. Der Polarexpress

 

Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Christines Wunsch zu erfüllen wird schwer werden. Aber vielleicht schenken wir ihr einfach eine Uhr. 😉

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
nureinbuch@t-online.de

Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben… nun ist der 20. schon wieder fast um! Höchste Zeit, meinen SuB an Annas Aktion teilnehmen zu lassen. Ich übergebe dann auch gleich an ihn… er wird mich jetzt eh nicht länger schreiben lassen. 😉

Haaaallo! Endlich!!! Ich hab diesem Tag so entgegen gefiebert! *hach* Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich vor einem Monat beschlossen habe, dass ich von nun an „Max“ heiße… und ein solcher Name ist ja irgendwie Programm! Gut… ich kann noch längst nicht mit allen Kollegen mithalten, aaaaaber!!! Wenn ich mir die SuB der anderen drei Mädels hier so ansehe… dann bin ich definitiv der einzige, der sich Max nennen darf! *platztvorStolz*

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ich hab’s geschafft!!! Ich habe ganze 10 Bücher zugelegt, obwohl Véro eigentlich gar nicht so wenig gelesen hat. So was wie Buchkaufverbot kennt Véro ja eh nicht. Ein Glück! Noch toller wäre es, wenn da nicht so viele Kinderbücher einziehen würden… die bekommen irgendwie meist keine Chance, sich richtig bei mir einzuleben. Aber es sind auch ein paar andere Bücher eingezogen. Davon erzähle ich euch aber erst später.

Was mir sehr gelegen kam, war die Ankündigung der Januar-Aufgabe bei den SuB-Abbauern auf Lovelybooks. Véro liest im Januar für „Team Gelb“ und muss dafür Bücher lesen, auf deren Cover der Name des Autors ins gelber, oranger oder grüner Farbe geschrieben ist. Und statt zu lesen hat Véro dann am Sonntagabend die Bücherregale durchforstet und einige Bücher vom inoffiziellen SuB befreit und bei mir einziehen lassen.

Allerdings hat sie auch zwei Bücher, von denen sie dachte, dass sie wohl ewig bei mir bleiben würden, ungelesen vertauscht! Stellt euch das mal vor!!! Das werde ich ihr wohl noch eine Weile übel nehmen.

Egal: ich zähle nun stolze 207 Bücher. Und das wird sich am Wochenende bestimmt zu meinen Gunsten ändern. Immerhin stehen hier zwei Wichtelpakete und auch das letzte Päckchen im Adventskalender enthält normalerweise ein Buch. Ich bin mal optimistisch… aber ich könnte mir durchaus vorstellen dass am Samstag 5 Neuzugänge bei mir auftauchen. Ich bin soooo gespannt! *hibbel*

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

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Am Wochenende war Véro mit Kind und Kegel unterwegs um noch einige vorweihnachtliche Besorgungen zu machen. Und dabei hat sie sich selbst dann auch ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht und drei neue Bücher gekauft.

  • Die Macht des Schmetterlings von Matt Dickinson. Das Buch hat einen soooo schönen silbernen Einband… ich hoffe es bleibt recht lange bei mir. Aber Véro war vom Klappentext so angetan, dass ich nicht weiß, ob sie die Finger lange davon lassen kann.
  • Eisige Schwestern von S.K.Tremayne. Das neue Buch dieses Autors hat Véro schon sehr neugierig gemacht… aber nun will sie erst einmal dieses Thriller lesen. Dem Buch räume ich am wenigsten Chancen ein, dass es lange bei mir bleiben darf… es liegt schon auf dem Januar-SuB-Abbau-Stapel…
  • Die Klasse von 77 von Francis Kirps. Nachdem der letzte Buchtipp des Booklookers Véro sehr überzeugt hat, ist dieses Buch ihre neue Errungenschaft aus dem Booklook-Regal in der Buchhandlung.

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Heute kam dann noch dieses Buch in einem Überraschungspäckchen mit der Post bei Véro an.

  • „Mörder Anders und seine Freunde…“ von Jonas Jonasson. Das Buch ist auch schon auf diesen doofen Januar-Stapel gewandert. Nur gut dass da jetzt 21 Bücher liegen… die wird Véro eh nicht schaffen!

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Gestern hat mich „Es ist ein Elch entsprungen“ von Andreas Steinhöfel verlassen. Véro wollte das Buch eventuell noch für den Adventskalender rezensieren, aber das ist jetzt nicht mehr nötig, so dass die Rezi bestimmt ganz ausbleibt… dabei würde ich mich ja ein bisschen freuen wenn sie mehr Rezis schreiben würde! Die Zeit würde ihr dann nämlich zum Lesen fehlen. Aber ich befürchte fast, dass sie noch einiges vorhat während der letzten Dezembertage… zumal ja bald Ferien sind. Drückt mir die Daumen, dass es nicht zu schlimm wird.

Die Bücher, zu denen ich Véro letzten Monat geraten habe, sind übrigens immer noch bei mir. Gehorchen tut sie mir definitiv nicht… ich muss wohl noch ein meiner Autorität arbeiten…

Lieber SuB, nur noch 10 Tage, dann ist das Jahr 2016 auch schon vorbei! Wie ist dein Fazit für das Jahr? Konntest du deine Stapel erweitern oder reduzieren und wie war es allgemein für dich?

Was für eine Frage!!! Natürlich bin ich gewachsen. Und mein Vorsatz für das neue Jahr ist es auch, die 200er-Marke jetzt so schnell nicht mehr zu unterschreiten.

Ich fand 2016 eigentlich – rein subtechnisch – ziemlich schön. Véro hat Lovelybooks entdeckt samt Tauschbüchern, Buchverlosungen und Wichtelaktionen, Büchertipps und Wunschlisten von anderen Bücherwürmen, … Das alles hat stetig zu meinem Wachstum beigetragen. Für mich gibt es demzufolge kein Grund zu meckern und ich hoffe, dass 2017 genau so toll wird.

Ich werde jetzt ein bisschen Bücher ordnen gehen… Platz für „die NEUEN“ schaffen und so… Ich wünsche euch schöne Feiertage, tolle Neuzugänge und eurem Besitzer nicht zu viel Lesezeit. *hihi*

Wir lesen uns im neuen Jahr!

Liebe Grüße,

euer Max

Adventskalender – Türchen 20

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Nach zwei Tagen mit Basteltipps gibt es heute wieder einer Bücherrezension. Diesmal handelt es sich bei dem ausgesuchten Buch um eine Sammlung von mehr als 40 Winter- und Weihnachtsgeschichten für Kinder:

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Ruth Rahlff erzählt in diesem Werk viele kleine Geschichten (meist zwischen 2 und 6 Seiten) rund um die Themen Weihnachten und Winter. Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, sind die Tagebucheinträge des Weihnachtsmannes, die den Leser durch das ganze Buch begleiten. Diese sind mit sehr viel Humor geschrieben und geben dem kindlichen Leser einen Einblick in das Leben des Weihnachtsmannes nach den Weihnachtsfeiertagen.

Die Geschichten selbst sind sehr unterschiedlich: neben einer Variante der bekannten Weihnachtsgeschichte gibt es ein Interview mit einem Rentier, ein Hexengedicht, Wimmelbilder, …

Auch die Figuren in den Geschichten sind sehr unterschiedlich: es gibt Trolle, Rentiere, Piraten, Hexen, Prinzessinen, Astronauten, Ritter … und viele Kinder.

Wie in jeder Geschichtensammlung gibt es gute und weniger gute Geschichten. Mir hat besonders das Interview mit dem Rentier richtig gut gefallen.

Ein Kritikpunkt an einigen anderen Geschichten: nicht alle Geschichten haben meiner Ansicht nach einen richtigen Schluss; allerdings wird das den kindlichen Lesern wohl kaum störend auffallen.

Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch doch um eine tolle und bunte Mischung, die sicher für viele gemütliche Lesemomente in der Familie sorgt.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Mitchels Wunsch:

Chuck Norris hat mit Mitchels Wunsch nicht wirklich etwas zu tun. 😉

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
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Adventskalender – Türchen 19

adventskalendernureinbuch

Wie bereits gestern angedeutet, gibt es im heutigen Türchen unseres Adventskalenders den 2. Teil unserer kleinen (von Pinterest inspirierten) Tipps, mit denen ihr eure persönlich gestalteten Weihnachtspostkarten verschönern könnt. Im Vordergrund steht hierbei, dass es einfach geht und ihr keineswegs ein Leonardo da Vinci sein müsst, um euren Lieben eine kleine Freude zu bereiten.

Im Vordergrund steht ja eigentlich sowieso eure geschriebene kleine Botschaft. 🙂

Kleine Nebeninfo: Ich habe mir gestern einen Finger in der Autotür eingeklemmt (schmerzhaft, aber es geht mir gut 😂) und daher sind die Karten nicht ganz so geworden, wie sie werden sollten… Dieser Beitrag wurde wirklich von „Pleiten, Pech und Pannen“ begleitet. Materialien waren plötzlich nicht mehr aufzufinden, aufgebraucht oder (wie u.a. mein schwarzer Fineliner) haben plötzlich den Geist aufgegeben. Wir alle kennen diese Tage, an denen einfach nichts so klappen möchte, wie wir es uns eigentlich vorgestellt haben. Das diese Karten dann doch noch ganz süß geworden sind zeigt durchaus, dass die Ideen jedem gelingen können!

Also lasst euch inspirieren und viel Spaß beim Basteln! ❤


Was brauchen wir?

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  • Papier oder Blanko – Grußkarten
  • Stifte, Lineal etc.
  • Farbe: Wassermalkasten, Acrylfarbe o.ä.
  • Washi – Tape
  • Wenn man möchte: Glitzer, Aufkleber, Köpfe etc.

 

 

Der Tannenbaum
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Hierfür braucht ihr grünes Papier (ich hatte nur ein pastell grünes Papier..) und schneidet 3 x Tannenbäume aus. Meine Tannenbäume habe ich vorher nicht aufgemalt, sondern sie einfach freihand ausgeschnitten. Dadurch ist mein Tannenbaum natürlich nicht „perfekt“ geworden, aber zeig mir einen Baum der wirklich perfekt ist. 😉
Diese werden dann (übereinander) aufgeklebt und dann aufgefächert. Dann einfach mit ein paar Worten, wie u.a. „Frohe Weihnachten“/ „Schönes Fest“ o.ä. aufpeppen…

IMG_2933.jpgDie Schneeflocke

Hierfür braucht ihr einfach einen schwarzen Fineliner (meiner war leer und ich bin auf einen blauen ausgewichen…) und ein Lineal. Nun zeichnet ihr mit dem Fineliner und dem Lineal ein paar Linien und verziert sie nach Lust und Laune. Am Ende entsteht dadurch eine schöne Schneeflocke. Diese könnt ihr übrigens auch in der Mitte mit einem Knopf verschönern. Auch Glitzer sieht hier sicherlich ganz schön aus… 🙂

IMG_2932.jpgRudolf und seine Freunde

Hierzu braucht ihr Wassermalfarbe o.ä., sowie einen schwarzen Fineliner. Ich hab mit meinem Zeigefinger braune Abdrücke gesetzt und diese dann trockenen lassen. Dann habe ich jedem Abdruck eine rote Nase verpasst und mit einem Stift ein Geweih, sowie eine Fliege aufgezeichnet. So schnell entstehen ganz viele Rudolfs… 😂


IMG_2928.jpg(Merkwürdige) Tannenbäume…

Die waren super schnell fertig! Einfach einen beliebigen Buntstift nehmen und Weihnachtsbäume aufzeichnen. Diese „dürfen nicht“ perfekt sein, sondern unperfekt. 😉 Am Ende nach Lust und Laune „schmücken“ und mit ein paar Worten ergänzen. Fertig ist die minimalistische Karte. Natürlich kann man auch hier mit anderen Farben etc. arbeiten und sie bunt gestalten. 🙂

IMG_2936.jpgDas Fantasie Küken

Hier habe ich einen großen Fleck mit Wasserfarbe in den Mittelpunkt der Karte gesetzt und kurz mit einem Taschentuch abgetupft. Die Farbe trocknet ganz schnell… Dann einfach ein Geweih mit einem Stift anbringen, sowie ein paar süße Füße, einen Schnabel und Augen. Fertig ist die süße Karte… Natürlich kann man auch hier „Frohe Weihnachten“ o.ä. ergänzen. ^.^

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Sternchen…

Dieses Motiv habe ich auf Pinterest gesehen und mich sofort verliebt. Es schaut so schön aus und ich glaube mit ein paar Bleistiftstrichen kann jeder dieses Motiv auf eine Karte bringen. 😉 Dann noch mit ein paar Sternen (die ebenso nicht perfekt sein müssen) verzieren und fertig ist auch diese Karte. Die Sterne kann man ebenfalls noch mit Glitzer verzieren…

 

 

Übrigens: Die gezeigten Motive lassen sich ebenso ganz einfach auf Packpapier auftragen und verschönern damit jedes Geschenk. 😊

Bonny

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Der heutige Hinweis passt zu Bonnys Wunsch:

Ist nur in der Nähe von Büchern glücklich.

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Adventskalender – Türchen 18

adventskalendernureinbuch

Ihr habt noch keine Weihnachtskarten verschickt? Dann wird es langsam Zeit, sich Gedanken darüber zu machen.

Bonny und ich möchten euch in den nächsten Tagen ein paar Tipps geben, wie ihr eure Weihnachtspost ganz einfach selbst gestalten könnt.

1. Die Weihnachtsbaumkugeln

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Ihr braucht dazu: bunte Knöpfe in unterschiedlichen Farben und Größen, einen schwarzen Stift, eine Heißklebepistole und natürlich Papier oder Blanko-Grußkarten.

Zuerst sucht ihr euch ein paar Knöpfe heraus, die ihr kombinieren wollt und klebt sie dann mit dem Heißkleber auf eure Grußkarten. Achtet darauf sie nicht alle in gleicher Höhe aufzukleben; es sieht schöner aus wenn die Weihnachtsbaumkugeln in unterschiedlicher Höhe hängen.

Dann müsst ihr nur noch mit einem schwarzen Stift die Schnüre und die Aufhänger an die Knöpfe zeichnen, eure Weihnachtswünsche dazu schreiben und fertig ist eure Weihnachtspost.

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2. Die Weihnachtsgeschenke

Für diese Variante benötigt ihr lediglich einen schwarzen Stift, ein paar Rollen Washi-Tape und Papier oder Blank-Grußkarten.

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Klebt kleine Stückchen Washi-Tape auf eure Karte, zeichnet die Konturen mit einem schwarzen Filzstift nach, verpasst den Geschenken kleine Schleifchen und fügt eure guten Wünsche hinzu. Schon kann auch dieser Weihnachtsgruß auf die Reise gehen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Basteln!

Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Véros Wunsch:

Véros Wunsch wird sich immer bei ihr zu Hause befinden.

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Lesewochenende bei Anna

Anna von AnnasBuecherstapel hat zum Lesemarathon an diesem 4. Adventswochenende aufgerufen. Da ich gestern nicht zum Lesen gekommen bin, werde ich erst heute einsteigen.

Diesen Beitrag werde ich heute und morgen im Laufe des Tages aktualisieren und euch über meinen Lesefortschritt informieren.

Meine Ziele für dieses Wochenende sind:

  • Hool von Philipp Winkler beenden (aktuell bin ich auf Seite 174)
  • Es ist ein Elch entsprungen von Andreas Steinhöfel beenden (ich bin gerade auf Seite 44)
  • ein weiteres Buch beginnen… welches es werden wird, muss sich noch zeigen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson werden wird.

 

Samstag, 15:50 Uhr

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Ich werde mit „Hool“ beginnen. Bis jetzt gefällt das Buch mir sehr gut. Es überrascht durch seine derbe, raue Sprache, die aber wohl an das beschriebene Milieu angepasst ist und daher sehr authentisch rüberkommt.

Die Hälfte des Buches habe ich mittlerweile gelesen. Manche Beschreibungen haben mich ziemlich schockiert und sind für viele Leser wohl kaum nachvollziehbar. Dennoch habe ich keine Zweifel daran, dass sich vieles in Wirklichkeit genau so abspielt.

Philipp Winkler macht in seiner Erzählung außerdem viele Zeitsprünge. Der Leser weiß, dass etwas Tragisches passiert ist und wohl großen Einfluss auf Heiko und seine Freunde hatte, jedoch werden die genauen Umstände erst nach und nach klarer. Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf zu erfahren, was dahinter steckt und wie sich der Roman entwickelt.

Ich werde es mir jetzt mit dem Buch, einer Tasse Tee und einer Knabberei auf dem Sofa gemütlich machen und versuchen, die verbleibenen 130 Seiten zu lesen.

Bis später!

Update 1: Samstag, 22.15 Uhr

Hallo! Ich habe „Hool“ soeben beendet und ich muss sagen: das Buch ist absolut empfehlenswert. Ungewöhnliche Sprache, aber ein sehr gelungenes Debüt von Philipp Winkler, nicht nur für Fußballfans.

Ich werde jetzt unter meine Bettdecke krabbeln und entweder wie angekündigt „Die Vermissten“ lesen oder aber ein paar Geschichten aus einem Weihnachtskinderbuch, welches erst heute den Weg in mein Regal gefunden hat. Mal schauen, welches Buch das Rennen machen wird. 😉

Vielleicht melde ich mich später noch einmal kurz, ansonsten hört ihr morgen von mehr, dann aber wahrscheinlich erst am Nachmittag.

Update 2: Sonntag, 8:30 Uhr

Ich habe gestern Abend noch beide Bücher begonnen. Da es sich bei dem Weihnachtsbuch um Kurzgeschichten handelt, kann man ganz gut einige Seiten lesen und das Buch dann zwischendurch immer wieder weglegen. Geschafft habe ich es bis auf S. 51.

Ganz witzig finde ich in dem Buch die Tagebucheinträge des Weihnachtsmannes, die immer wieder eingeschoben werden.

Anschließend habe ich dann noch das erste Kapitel von „Die Vermissten“ gelesen, aber das hat mich nicht wirklich gepackt. Vielleicht war ich auch einfach schon zu müde.

Jetzt bereite ich dne Sonntagsbrunch mit Freunden zu und am frühen Nachmittag werde ich dann voraussichtlich noch ein wenig lesen können.

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Update 3: Sonntag, 20.40 Uhr

Ich kam heute nicht wirklich viel zum Lesen… aber ich habe immerhin bis auf S. 90 in dem Kinderbuch gelesen und bei „Die Vermissten“ habe ich 55 Seiten geschafft. Der Thriller kann mich bisher immer noch nicht wirklich überzeugen… ich hoffe, das wird noch besser.

Mal sehen was ich heute noch schaffe… Auf jeden Fall melde ich mich später noch einmal.

Update 4: Sonntag, 23:50 Uhr

Ein paar Seiten habe ich noch geschafft, aber nun bin ich zu müde, um noch weiter zu lesen. Das Kinderbuch habe ich beendet und dann habe ich, statt zu lesen, mein SuB nach passenden Bücher für die Januar-Challenge durchforstet (und immerhin 18 Stück gefunden).

Bei ‚Die Vermissten‘ habe ich es immerhin bis auf S.80 geschafft.

Dir, Anna, danke fürs Organisieren. Ich war sehr gerne dabei 🙂

Véro

 

Adventskalender – Türchen 17

adventskalendernureinbuch

Heute möchte ich euch ein humorvolles Kinderbuch vorstellen:

„Advent, Advent, der Kuchen brennt“ von Sabine Zett.

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Zum Inhalt:

Es weihnachtet sehr… auch bei Familie Engelskuchen. Plätzchen müssen gebacken werden, eine Tanne und die Geschenke sollen besorgt werden, das Weihnachtsessen muss geplant werden, die Nachbarin erwartet eine Teilnahme am Weihnachtsmarkt in der Straße und auch im Kindergarten und in der Schule stehen  Weihnachtsfeiern an, welche die Familie besuchen soll.

Doch dann muss Oma operiert werden, und Mama Engelskuchen beschließt, zu ihr zu fahren. Papa, Benny, Stella und Max sollen sich derweil darum kümmern, dass zu Hause alles für das Fest vorbereitet wird. Das ist gar nicht so einfach, denn die vier merken schnell, dass bisher immer alles an Mama hängen blieb und wie viel sie eigentlich leistet.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch haben mir bereits das Cover und der Titel sehr gut gefallen, so dass ich recht hohe Ansprüche an das Buch hatte. Diese wurden nicht enttäuscht, denn der Autorin Sabine Zett ist mit diesem Kinderbuch ein sehr humorvolles Weihnachtsbuch gelungen, das zudem sehr authentisch und lebensnah rüberkommt.

Die Weihnachtsfeier bei Familie Engelskuchen droht im Chaos zu versinken, doch am Ende wird es doch ein ganz schönes Fest, wenn auch einiges anders ist, als es bisher der Fall war.

Ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, das ich wärmstens empfehlen kann.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Christines Wunsch ist wohl ein Wunsch, den eher Erwachsene haben. Kinder haben davon meist mehr als genung.

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Adventskalender – Türchen 16

adventskalendernureinbuch

Heute wird es ein bisschen feucht-fröhlich in unserem Adventskalender. 😉🍸

Für den leckeren Adventslikör benötigt ihr:

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Rum, Apfelsaft und Holunderbeerensaft

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Nelkenpulver, Zimt, Kakaopulver, Bourbon.Vanille-Zucker und braunen Zucker

Die genauen Mengenangaben findet ihr hier im Originalrezept. Nachdem der Rum mit den Säften vermischt wurde, werden nacheinander die restlichen Zutaten hinzugefügt.

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Wer es weniger süß mag, kann etwas weniger Zucker hinzugeben oder ein bisschen Zitronensaft.

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Nun muss alles noch gut geschüttelt werden, damit der Zucker sich gut auflöst und schon kann der Likör in kleine Flaschen abgefüllt werden. Etikett drauf, Schleifchen … und fertig ist ein leckeres Mitgebsel für die Weihnachtsgäste.

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Viel Spaß beim Verschenken und Probieren!

Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Mitchels Wunsch:

Mitchel mag es am liebsten sportlich und bequem.

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Adventskalender – Türchen 15

adventskalendernureinbuch

Weihnachten.
Das Fest der Familie, der Liebe und der Besinnlichkeit.
Im Vordergrund steht die Freude darüber, gemeinsam Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen und seine Nase an die Fensterscheibe platt zu drücken, um herauszufinden, ob es nicht vielleicht doch schneit…
Außerdem bietet uns dieses Fest eine ausgezeichnete Gelegenheit auf das vergangene Jahr zurückzublicken und sich an die schönen Momente zu erinnern, während man die negativen Erfahrungen (verständlicherweise) lieber verdrängt. Das sei uns gegönnt.
Man blickt mit Vorfreude auf das nächste Jahr und bedankt sich im gleichen Atemzug bei seinen Liebsten oder den Personen, denen man täglich begegnet und deren Anwesenheit man einfach zu schätzen weiß.
So wissen wir auch Eure Anwesenheit zu schätzen, freuen uns immer wieder über Eure Kommentare und Einträge in unserem Gästebuch. Daher sagen auch wir:
Danke dafür!
… und bevor ich nun endgültig in Melancholie versinke, gibt es heute eine schöne (und vor allem einfache!) Idee, womit man kleine Geschenke aufpeppen kann!

Was braucht man dafür?

  • Modelliermasse
  • Ausstechformen für Plätzchen
  • Glitzer, Farbe, Nagellack o.ä
  • Garn, Wolle o.ä.

Anleitung:

  1. Eigentlich ist es ganz einfach. Ihr nehmt eure Modelliermasse (meine habe ich übrigens bei KiK in der Abteilung für Bastelbedarf gekauft) und behandelt diese Masse, ebenso wie den Teig für Plätzchen. Aber Vorsicht: nicht essen! 😜
  2. Erst gut durchkneten und dann z.B. mit Hilfe einer leeren Wasserflasche die Modelliermasse gleichmäßig ausrollen.
  3. Dann könnt ihr nach Lust & Laune zu euren liebsten Ausstechformen greifen und damit Figuren ausstechen.
  4. Danach jede ausgestochene Figur mit einem kleinen Loch versehen. Wie groß soll das Loch sein? Nun, hier müsst ihr einfach schauen, womit ihr den später fertigen Anhänger auffädeln möchtet. 🤗 Dies kann natürlich variieren…
  1. Die noch nicht ausgehärtete Masse könnt ihr nun noch ein wenig verzieren. Ich habe hierzu Stempel verwendet, die man normalerweise dazu benutzt Fondant mit Mustern zu prägen. Aber natürlich geht das auch mit ganz anderen Dingen… wie u.a. die unterseite von einem Glas, einem Tintenkiller (die Kappe ist ja meistens „Sternenförmig“) etc. Schaut euch einfach mal um und ich bin mir sicher ihr werdet fündig. 😜
  2. Danach die Modelliermasse aushärten lassen.
  1. Nun ist eurer Fantasie wirklich keine Grenze gesetzt und ihr könnt die Anhänger verzieren.
  2. Ich habe u.a. Schneemänner angefertigt. Hierzu habe ich z.B. mit goldenem Nagellack die Hüte gestaltet und mit Acrylfarbe schwarze Punkte als Knöpfe gesetzt…
  3. Zudem habe ich bei einigen von meinen Anhängern ganz viel Glitzer aufgetragen. Hierzu habe ich auf die Stelle (wo der Glitzer später landen soll) einen  klaren Top Coat (Nagellack) und dann den Glitzer aufgetragen. Das ganze habe ich dann erneut trocknen lassen.
  4. Anschließend habe ich einfach Haarspray genommen und die Oberfläche damit versiegelt.
  5. Anhänger auffädeln…
  6. Et Voilá! Fertig ist der Anhänger für den Weihnachtsbaum oder für die Verpackung von kleinen Geschenken.
Bonny

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Der heutige Hinweis passt zu Bonnys Wunsch:

Dieser Wunsch bewahrt vor dem umfallen.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
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