#14 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

Geht ihr gerne zum Friseur? Wir jedenfalls… nein, ob wir gerne Smalltalk halten und uns über neue Frisuren freuen, könnt ihr gerne unten selbst nachlesen! 😛

Ebenso geht es heute um Zeit, Gehörlosigkeit und um Instagram. Was hat man auf eurem Instagram Bild zuletzt gesehen? Wir sind gespannt über eure Kommentare und wünschen…

viel Spaß beim lesen!

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?

Mitch: Ganz klar in den glücklichen Momenten. Welche Momente es im einzelnen sind kann ich gar nicht sagen. Aber es sind die Momente in denen man am meisten Spaß hat mit Freunden und Familie zusammen ist und jede einzelnen Moment des Lebens genießt.

Véro: Irgendwie kommt es mir im Moment allgemein so vor, als würde die Zeit wie im Flug vergehen. Aber Mitch hat absolut recht: in schönen und glücklichen Momenten geht es noch schneller.

Bonny: Da kann ich Mitch nur zustimmen. Die glücklichen Momente sind die, die man mit den Menschen erlebt, die einem wichtig sind. Die einen ohne Worte verstehen und den Moment ebenso erleben, wie man selbst. Das können kleine und auch bedeutsame Momente sein. Dann schaut man auf die Uhr und denkt: „Wo ist die Zeit nur hin?“

Christine: Bei mir rast die Zeit im Moment echt nur so davon! So viel zu tun und so wenig Zeit! 😉 Aber das geht wohl jedem so! Klar ist natürlich, dass die Zeit in besonders schönen Momenten nur so rennt!

2. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Mitch: Das ist jetzt 1,5 Jahre her. (Oder noch länger :D) Ich hatte früher immer nur kurze Haare, damit sollte jetzt Schluss sein und ich lasse seit dem meine Haare lang wachsen.

Véro: 😂 Grundlegend geändert habe ich sie wohl kurz nach meiner Hochzeit zum letzten Mal… immerhin gab es dann keinen Grund mehr für lange Haare, weil die Hochsteckfrisur nicht mehr nötig war. Das ist allerdings nun schon fast 8 Jahre her. Seither haben sich nur Kleinigkeiten geändert, mal symmetrischer, mal asymmetrischer, aber immer kurz.

Bonny: Nur soviel: „Ich muss zum Friseur!!!“ 😭 Aber ich weiß auch nicht… ich bin noch nie gerne zum Friseur gegangen. Zwar ist es nicht so, dass ich am Ende unglücklich über meine Frisur bin, denn Haare wachsen nach und bisher ist es immer gut gegangen 😀 … aber ich weiß auch nicht, woran es liegt… Aktuell habe ich sehr lange Haare und sobald ich dann mal einen Friseur aufsuche, schneide ich sie mir radikal – bis zur Schulter – ab.🤔

Christine: Haha, Bonny ich bin ganz bei dir! 🙂 Ich hasse es, zum Friseur zu gehen! Das dauert mir immer zu lange (fast drei Stunden wegen Strähnchen und Co.) und ich mag es nicht, wenn man dort Smalltalk führen muss. Ich nehme daher grundsätzlich ein Buch mit um zu zeigen, dass ich einfach in Ruhe lesen möchte! 🙂 Meine Frisur ist eigentlich immer ziemlich gleich, nur manchmal halt etwas kürzer oder etwas länger! 😉

3. Machst du jeden Tag etwas Neues?

Mitch: Wenn ich die Zeit dazu hätte wäre es bestimmt schön jeden Tag etwas Neues zu machen. Es ist leider nicht immer möglich aber ich lebe jeden Tag neu und somit hat jeder Tag auch etwas Neues.

Véro: Nein. Definitiv nicht. Wie sagte schon Erich Kästner? „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Das trifft auch voll und ganz auf mich und meinen Alltag zu. (Was aber nicht heißen will, dass ich nie etwas Neues ausprobiere.)

Bonny: Also ich mache definitiv nicht jeden Tag etwas Neues. Irgendwann schleicht sich doch eine Routine ein, weil es jeden Tag bestimmte Aufgaben gibt, die man erledigen muss. Aber…und weil ich es so schön zusammengefasst finde, zitiere ich nun Mitch: „Ich lebe jeden Tag neu und somit hat jeder Tag auch etwas Neues.“

Christine: Nein! Ich wüsste auch gar nicht, wo ich die Zeit dafür hernehmen würde!

4. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?

Mitch: Manchmal stelle ich mich besonders taub, wenn mich jemand zum x-ten mal ruft und nur wieder eine Kleinigkeit möchte. Das macht mich manchmal wahnsinnig vor allem, wenn mich jemand ruft dann nicht antwortet, da könnte ich durchdrehen. Daher fällt es mir manchmal echt leicht einfach mal nicht zu reagieren.

Véro:Ganz ehrlich? Manchmal bei meiner großen Tochter, zum Beispiel dann wenn ich schon zum wiederholten Mal erklärt habe, dass sie nicht fernsehen darf und sie trotzdem noch x-mal fragt.

Bonny: Puuuh! Ich weiß gar nicht, ob ich mich taub stelle?! 🤔 Manchmal gibt es bestimmt solche Momente, wo man genervt ist und dann lieber auf Durchzug stellt, damit man nicht aus seiner Haut fährt. Ebenfalls, wenn ich gerade etwas mache, was ich nicht unterbrechen kann, dann stelle ich mich vielleicht kurz taub, wenn ich weiß, dass der andere etwas Kleines, nicht Wichtiges von mir möchte.

Christine:  Wenn jemand mir ein paar Mal hintereinander die gleiche Frage stellt, und ich ihm jedes Mal darauf antworte oder ihm sage, wo er die Antwort finden kann und er trotzdem nicht selbst danach sucht sondern weiterfragt, schalte ich irgendwann auf taub. Man hat manchmal Schüler, die alles vorgekaut bekommen wollen um nicht selber überlegen zu müssen. Ich möchte aber, dass sie lernen Informationen zu sammeln und sich selber schlau zu machen. Besonders wenn ich ihnen noch ganz genau sage, wo sie suchen müssen. Wenn dann die Aussage kommt „Das steht dort aber nicht!“ antworte ich meistens nur „Doch, schau hin!“ und danach muss der Schüler dann die Lösung schon alleine finden. Meistens dauert es dann ein bisschen und dann hört man ein leises Seufzen: „Ach, dort steht das!“ 🙂

5. Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst?

Mitch: Ganz klar meine Eltern und meine Geschwister, sie stehen mir immer mit Rat und Tat zur Seite und helfen wenn ich mich mal wieder selbst verliere. Sie haben mein Leben definitiv maßgeblich beeinflusst.

Véro: Auch bei mir sind das sicher größtenteils meine Eltern. Die Unfähigkeit „Nein“ zu sagen, habe ich mit Sicherheit von den beiden geerbt. Den Dickkopf teile ich wohl hauptsächlich mit meinem Papa und in der Erziehung meiner Kinder habe ich wohl viel von meiner Mama übernommen. Aber ich glaube dass mich auch meine Lehrer teilweise sehr beeinflusst haben und mit „Schuld“ daran sind, dass ich selbst diesen Beruf ausgewählt habe. Und auch mein Bruder und meine engsten Freunde haben mich sicher teilweise zu dem gemacht, was ich heute bin.

Bonny: Meine Eltern sicherlich, aber auch Freunde und Erlebnisse, in denen man nicht richtig gehandelt hat und dadurch lernt sich anders zu verhalten. Ebenso sicherlich meine Oma, die immer mal gerne eine Anekdote aus ihrem Leben erzäht und dadurch eine Lebensweisheit mit mir teilt. Mich haben aber sicherlich auch schon Bücher beeinflusst und evtl. Beispiele für das richtige Verhalten geliefert. Ich bin mir sicher, dass man gerade Menschenkenntnis durch Bücher gewinnen kann.

Christine: Meine Eltern und meine Schwester und Kusinen, aber auch mein Opa der neben unseren Eltern lebte und bei dem ich sehr viel Zeit verbracht habe. Die Werte, die meine Eltern mir mit auf den Weg gegeben haben, vertrete ich voll und ganz und sowohl meine Schwester als auch meine Kusine und ich haben alle drei den Beruf meiner Mutter gewählt: Lehrerin. Auch die Dorfgemeinschaft hat mich sehr geprägt! Meine Eltern sind seit jeher sehr aktiv in unserem Dorf und haben das an uns Kinder weitergegeben. Wir halten zusammen und dies stärkt einen und hält den Rücken frei!

6. Was ist kleines Glück für dich?

Mitch: Leuchtende Kinderaugen zu sehen. Eine Umarmung und einen Kuss von meinen Neffen. Den Kinder auf der Arbeit eine Freude machen, denn davon bekommen sie leider viel zu wenig.

Véro: Stressfreie  Zeit, nette Worte, gemütliche Stunden mit meinen Liebsten, ein schönes neues Buch…

Bonny: Wenn mir eine Freude gemacht wird oder wenn ich jemandem anderen eine Freude bereiten kann. Eine kleine Überraschung oder einfach ein „Dankeschön“. Wenn mich ein/e Autofahrer/in freundlicherweise über die Straße gehen lässt. Wenn mir jemand fremdes ein Lächeln schenkt und freundlich behandelt. Wenn ich Hunger auf etwas habe und es dann auch tatsächlich im Haus ist und ich mich wie ein kleines Kind freue. Wenn ich merke, dass jemand an mich gedacht hat. Wenn mir eine mir liebe Person etwas Liebes sagt. Wenn ich mich in einem Buch verliere und gar nicht merke, wie die Zeit vergeht. Wenn sich niemand um mich herum streitet. Wenn die Sonne scheint (gerade in diesem kalten Januar, könnte ich ein wenig wärme gebrauchen ;D). Jetzt hör ich aber auf… es gibt so viele Dinge!

Christine: Glühwürmchen! Ich liebe Glühwürmchen und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich welche sehe! Auch ein Lagerfeuer im Wald ist supertoll und lässt meinen Glückspegel automatisch in die Höhe schnellen! 🙂

7. Tust du manchmal etwas aus Mitleid?

Mitch: Ja auf jeden Fall. Ob es immer gut ist, ist die andere Frage, aber ich bin ein sehr großer Herzmensch und da bleibt es leider nicht aus.

Véro: Ja… wobei ich dann manchmal mich selbst vergesse. Insgesamt bin ich (denke ich) ein sehr hilfsbereiter Mensch. Wo ist eigentlich die Genze zwischen Mitleid und Hilfsbereitschaft?!? hmmmm….

Bonny: Mitleid? Ich weiß nicht. Wenn jemand Hilfe braucht, dann helfe ich gerne und fühle auch mit, aber ob man das dann sofort als Mitleid bezeichnen kann? Ich glaube jeder Mensch erlebt in seinem Leben nicht immer die Sonnenseiten und braucht manchmal Hilfe und dann ist es doch okay, wenn man hilft. ^^

Christine: Ja, das tue ich schon. Allerdings weiß ich, dass die meisten Menschen kein Mitleid haben möchten und versuche das also normale Hilfsbereitschaft auszulegen.

8. Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?

Mitch: Das ist leider schon viel zu lange her, daher startet passenderweise am Samstag der nächste Spieleabend worauf ich mich schon sehr freue.

Véro: Ich glaube ich muss jetzt sofort ein paar SMS verschicken… das ist definitiv auch bei mir schon zu lange her.

Bonny: Ein solcher Abend liegt schon so weit zurück, dass ich mich gar nicht daran erinnern kann. 😂 Aber ein Spielenachmittag ist vor ein paar Monaten gewesen. Könnte man auf jeden Fall demnächst wiederholen :DD

Christine: Daran kann ich mich nicht mehr erinnern, ist also wohl schon sehr lange her! Oder gelten hier auch Krimi-Dinner in denen man seine Rolle spielt? 🙂 Das ist nämlich noch gar nicht lange her, war kurz vor Weihnachten! 🙂

9. Was machst du, wenn du graue Haare bekommst?

Mitch: Um ehrlich zu sein finde ich graue Haare gar nicht so schlimm. Ich habe lieber graue Haare und bin noch fit und Gesund als anders herum.

Véro: Ich habe schon einige davon… und färbe meine Haare halt nun regelmäßig. Ja, ja … ich bin halt die Älteste hier… 😜👵🏻

Bonny: Mütze auf und erhobenen Hauptes durch die Welt wandern. Nein… quatsch. Meine Naturhaarfarbe ist dunkelblond und je nach Sonneneinstrahlung und Jahreszeit sind sie mal dunkler und mal heller. Ich werde erst spät graue Haare bekommen (jedenfalls glaube ich, dass sagen mir meine Gene). Aber sollte ich dann mal graue Haare bekommen, dann schaue ich was gerade Trend ist. „Granny Hair“ sieht meiner Meinung nach total toll aus! ^^

Christine: Das weiß ich bisher noch nicht, da ich noch keine grauen Haare habe! 🙂 Meine Eltern haben beide erst sehr spät graue Haare bekommen und ich scheine ihre guten Gene wohl geerbt zu haben!

10. Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?

Mitch: Eine mathematische Aufgabe. In Anlehnung an einer meiner Lieblingsserie mit dem Hinweis des  #spiritday  eine Geste für mehr Solidarität und Mitgefühl.

Véro: Die Tischdeko 🌸 zum Anlass des ersten Geburtstags meiner kleinen Tochter. Ich bin normalerweise nicht sehr begabt was Deko angeht und war daher recht stolz auf meine kleinen Blumenbecher und den hübsch gedeckten Tisch.

Bonny: Ein gemütliches Bild! 🙌🏼 Ich habe „Wir beide, irgendwann“ von Jay Asher und Carolyn Mackler beendet und dachte ich teile es mal auf Instagram. 😬 Darauf zu sehen ist natürlich das Buch, sowie im Hintergrund eines meiner liebsten Kissen und dem Spruch „Enjoy , sowie im Vordergrund eine Lichterkette, sowie mein Ipod und dem Song „Wonderwall“ von Oasis. Ich sag doch… gemütlich. 😜

Christine: Instagram? Habe ich nicht … Meinen Facebook-Account habe ich seit Monaten nicht mehr besucht und andere soziale Netzwerke habe ich nicht und will ich auch gar nicht haben! 🙂


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#13 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

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Hallo ihr Lieben!

Na… habt ihr euch schon den Dschungel angeschaut oder pssst! Nein, darüber sprechen wir nicht. Oder etwa doch?

Heute geht es jedenfalls darum, ob wir uns für bestimmte TV-Sendungen die wir uns anschauen genieren und bei welchem Lied wir das Radio auf maximale Lautstärke drehen und laut mitsingen.

Viel Spaß beim lesen

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendungen schaust?

Véro: Nein, absolut nicht. Allerdings schaue ich auch nicht besonders viel fern; es gibt lediglich ein paar Serien, die ich mir ansehe (z.B. „Der Club der roten Bänder“ und „Der Lehrer“) und auch der „Tatort“, „Wer wird Millionär“ und „Grill den Henssler“ sehen mein Mann und ich uns regelmäßig an.

Und ja… es kommt vor, dass wir auch in den Dschungel schalten oder bei ähnlichen Formaten nicht umschalte. Aber genieren tue ich mich dafür nicht. 😜

Bonny: Ich schaue sehr wenig TV-Sendungen und geniere mich nicht wirklich für die Sendungen, die ich mir dann mal anschaue. Das TV dient nun mal zur Unterhaltung und das es da einige Sendungen gibt, von denen wir uns ab und zu berieseln lassen ist nur logisch. Auch ich schaue mir manchmal „Wer wird Millionär“ an oder auch „Tatort“. Auch Serien, wie GoT schaue ich mir sehr gerne an. Wobei ich viel lieber Filme schaue und da darf es gerne ein alter Film sein. Vor einer Woche hab ich z.B. nochmal einen Film mit Doris Day gesehen „Spion in Spitzenhöschen“ – kennt den jemand von euch? 😂 Ich liebe diese Filme mit Doris Day und geniere mich keineswegs dafür. „The deep blue sea, the deap blue sea/ There’s a lot goin‘ on in the deep blue sea…“ 🎶

Christine: Da ich wirklich sehr wenig fernsehe, gibt es da  nicht viel wofür ich mich schämen könnte. Wenn ich mir mal etwas anschaue, sind es meistens Dokus oder solche Verbrecher-Serien wie „Medical Detectives“! Allerdings schaue ich mir auch manchmal den Dschungel an! 😂

Mitch: Auf keinen Fall! Ich bin ein richtiger Serienjunkie und sage auch sehr offen welche Serien ich mag. Denn meistens ist es ja so, dass bestimmte Serien immer belächelt werden sie angeblich kaum einer guckt aber dennoch in Dauerschleife laufen.

2. Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?

Véro: Die kommt erst! 😂 Nein, im Ernst, ich denke jede Zeit hat etwas Positives und Besonderes, was sie ausmacht. Aber irgendwie möchte ich wirklich nicht denken, dass die beste Zeit meines Lebens schon vorbei ist… also: die kommt erst!

Bonny: Da kann ich Véro nur zustimmen. Die beste Zeit liegt erst noch vor uns und dabei sollten wir immer das hier und jetzt genießen! 😉

Christine: Was für eine depressive Frage! 😂 Ich gehe davon aus, dass mich in meine, Leben noch sehr viel erwartet und die beste Zeit liegt bestimmt noch vor mir!

Mitch: Puuuh! Keine Ahnung ob ich das jetzt schon sagen kann. Es gibt immer mal wieder ein auf und ein ab und sicherlich habe ich in manchen Situationen geglaubt es wäre die beste Zeit meines Lebens. Aber ich glaube es wird immer wieder eine Zeit im Leben geben die eine andere übertrifft.

3. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Véro: Das ist vom Restaurant abhängig. Normalerweise variiere ich schon aber es gibt einige Restaurants, da bestelle ich ausnahmlos immer das Gleiche (zum Beispiel beim Lieblingsinder).

Bonny:  Ich kann mich immer so schlecht entscheiden und die Entscheidung ist das abhängig von dem Restaurant, der Situation, meiner Laune und natürlich von meinem Hunger. 😂

Christine: Meistens schon! Wenn ich weiß, dass das Restaurant ein tolles Gericht auf der Speisekarte hat, freue ich mich schon darauf. Allerdings geht es mir wie Mitch, dass ich meistens aus ein paar Gerichten jenes auswähle, was am besten zu der aktuellen Laune passt!

Mitch: Ja! Dazu muss ich allerdings sagen es gibt immer 2-3 Gerichte zwischen denen ich mich entscheide. Ich probiere aber sehr selten bis gar nicht etwas neues aus sondern bleibe bei meinen Lieblingsspeisen.

4. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?

Véro: Ich glaube dann würde ich jeden Tag genau das tun, wozu ich Lust hätte und mich nicht an irgendwelchen vorgegebenen Termine halten. Ich würde reisen, lesen, schlafen, … wann ich gerade Lust dazu hätte.

Bonny: Wenn ich alles tun dürfte, was ich will? Vielleicht würde ich einfach in einen Zug steigen und losfahren. Europa kennenlernen und dann in einen Flieger und nach Amerika. Wieder zurück und mich Nachts in einer Buchhandlung einschließen lassen? Mir fällt gerade kaum etwas ein… einfach die Zeit genießen. 🤔

Christine: Ich würde einfach genau das tun, worauf ich in dem Moment Lust hätte. Wahrscheinlich etwas mit der Familie und guten Freunden unternehmen, die Seele baumeln lassen oder ein gutes Buch lesen. Ich würde auch gerne längere Reisen machen und die Welt entdecken!

Mitch: Da fallen mir spontan einfach viel zu viele Möglichkeiten ein. Als ich noch jünger war habe ich eine Liste angefertigt mit Sachen die ich gerne machen würde: In einem alten Gebäude die Fenster mit Steinen zerstören (Ich war wohl noch sehr jung :D), in einem Baumhaus wohnen (zumindest für eine Zeit), eine Kreuzfahrt, Amerika bereisen, in einem Iglu die Aurora Borealis bestaunen und noch vieles mehr. Das Schöne aber ist, dass nicht alles unmöglich ist und die Chancen sehr hoch sind noch einiges zu erleben.

5. Was begeistert dich immer wieder?

Véro: Meine Kinder. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie schnell die beiden dazulernen, was sie alles können, … manchmal habe ich das Gefühl, es kommt jeden Tag etwas dazu.

Bonny:  Ich weiß nicht… Vielleicht Menschen, die ihre Träume leben oder ihre Ideen umsetzen und dadurch etwas neues erschaffen. Ich habe darüber gestern nachgedacht, als ich den dritten Teil von Harry Potter beendet habe. Es ist doch echt unglaublich, wie Joanne K. Rowling aus dem Nichts diese Welt erschaffen hat. Ich frage mich dann immer, wie viele Geschichten dort draußen noch auf seine Leser warten und wohlmöglich für immer ungelesen bleiben?! Mich begeistert Literatur immer wieder. Mich begeistert aber auch die Kreativität des Menschen. Mich begeistert überhaupt diese Welt. Alleine die Vorstellung: „Leute, wir leben auf einem Planeten.“ und dieser Gedanke, diese Vorstellung erstaunt mich immer wieder. Jetzt hör ich aber auf 😂

Christine: Ich werde jetzt ganz poetisch und sage: Das Leben! 😂 Und zwar mit allem, was dazu gehört! Kinder  sind einfach nur toll und schaffen es immer wieder, mich zu erstaunen und zu berühren. Ich finde Menschen im allgemeinen, egal wie alt sie sind und wo sie herkommen, immer spannend, wenn sie etwas zu erzählen haben.
Ich kann mich aber auch für Tiere und Musik, Bücher und Sonnenschein begeistern. Es gibt doch nichts Schöneres, als bei tollem Wetter mit dem Hund durch den Wald zu streifen und einfach NICHTS zu denken … Auch ein tolles Lied im Radio, ein gutes Buch und ein schöner Abend mit Freunden, können mich sehr glücklich machen!

Mitch: Da bin ich ganz bei Véro! Ich habe zwar keine eigenen Kinder aber auf der Arbeit muss ich immer wieder feststellen wie die Kinder einen immer wieder überraschen und man (oder ich) ihnen einfach viel zu wenig zutraut. Hier muss ich spontan an das Buch „Der kleine Prinz“ denken. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Denn dies ist auch wieder ein Beweis das Kinder den Erwachsenen in einigen Dingen voraus sind. Manchmal lohnt es sich die Welt aus Kinderaugen zu sehen.

6. Welche Sachen kannst du genießen?

Véro: Ein gutes Buch, gutes Essen, eine Tasse Tee, ruhige Momente, tolle Erlebnisse mit den Kindern, …

Bonny: Einen Moment, wenn ich z.B. mit dem Hund spazieren gehe und dann ist da eine Stelle, wo kein Mensch ist. Kein Geräusch von einem Auto oder ähnlichem. Tief durchatmen und genießen. Ebenso ein Buch. Die Hülle, sowie das Innenleben. Erinnerungen, die man dachte vergessen zu haben. Musik. Gespräche mit meiner Oma oder anderen Familienmitgliedern. Wenn ich meine beste Freundin wiedersehe. Und noch so viel mehr…

Christine: Familie und Freunde, die Seele baumeln lassen, ein tolles Buch und … ob man es glaubt oder nicht, ein schöner, entspannter Arbeitstag! Gott sei Dank kann ich auch die Arbeit genießen! 😂

Mitch: Meinen Urlaub, Fussball spielen und baden. Bei diesen Dingen kann ich einfach so richtig entspannen und es mir gut gehen lassen.

7. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Véro: Meistens schon… wenn ich mich an etwas Neues heranwage, dann mache ich das ja, weil ich neugierig bin und Lust dazu habe. Und dann macht mir das auch Spaß. Etwas Neues zu tun, das ich mir nicht selbst ausgesucht habe, das finde ich hingegen nicht immer schön.

Bonny: Etwas Neues ist immer sehr aufregend. Alleine, weil mein Kopf mir 1000 Dinge vorspielt, wie es sein könnte. Am Ende ist immer alles ganz anders, aber daher macht es mich auch gleichzeitig nervös, wenn ich einer neuen Situation ausgesetzt bin. Schön, aber auch spannend und manchmal beängstigend.

Christine: Nun, das hängt eigentlich davon ab, worum es geht! 😂

Mitch: Ich bin neuen Sachen eigentlich immer negativ gegenüber eingestellt. Bzw. mag ich Veränderungen überhaupt nicht. Deswegen finde ich neues zu tun eigentlich nie schön. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch in etwas neuem etwas schönes stecken kann.

8. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?

Véro: Puh… ich glaube das ist auch situationsabhängig. Ich denke ich erzähle lieber, vorausgesetzt mein Gegenüber ist jemand, dem ich auch etwas erzählen und anvertrauen will. Fragen stellen finde ich manchmal sehr schwierig, weil ich dann immer denke, zu neugierig zu wirken, die falschen Fragen zu stellen, …

Bonny: Ganz klar: ich stelle lieber die Fragen. 😅

Christine: Weder noch! Ich bin niemand, der viel von sich preis gibt, außer wenn ich die Person mit der ich rede gut kenne und ihr vertraue. Ich bin zwar ein offener Mensch, schütte aber nicht jedem mein Herz aus! Erzählen ist also nicht so mein Ding.  Ich höre immer zu, wenn jemand mir sein Problem schildert und ich helfe, wo ich kann. Allerdings  stelle nicht viele Fragen, da ich denke, dass jeder selbst entscheiden soll, was er wem erzählt!

Mitch: Wedernoch, ich rede eigentlich nicht sehr viel noch stelle ich viele Fragen. Ich bin eher der stille Beobachter.

9. Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?

Véro: Das mache ich eher selten… und wenn doch, dann wohl bei Liedern, die sich so richtig schön zum Mitgrölen eignen und wenn ich alleine im Auto bin.

Bonny: Mir fiel gerade sofort „She doesn’t mind“ von Sean Paul ein. 😂 Dieser Song (die MELODIE, keineswegs der Songtext 😂😂😂) erinnert mich an dieses Gefühl, als plötzlich der gesamte Druck vom Abitur von mir abgefallen ist. Da fühle ich mich immer ein wenig schwerelos und frei. Außerdem lief es auch auf unserem Abiball. 😂

Christine: Zur Zeit ist das „Lost in you“ von LP! Das wechselt aber regelmäßig! 😂

Mitch: Lieder der 90er und dabei ist es auch egal welches, denn ich kann jedes mitsingen und habe Spaß dabei 😀

10. Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?

Véro: Das war vor zwei Wochen auf einer Pyjamaparty mit sehr guten Freundinnen. Ja ja… auch Pyjamapartys unter Erwachsenen können sehr!!! lustig sein!

Bonny:  Als ich endlich nach einer ziemlich langen Zeit meine beste Freundin wieder gesehen habe oder auch an Weihnachten, als die Familie anwesend war. Mein Onkel ist immer super lustig (er kann (im Gegensatz zu mir) Witze erzählen…)!

Christine: Ich hatte gestern einen sehr schönen, unterhaltsamen Abend mit guten Freundinnen bei dem wir viel gelacht haben! Am vorigen Wochenende war auch unsere ganze Clique zusammen unterwegs und dann ist eigentlich immer etwas los! In der Hinsicht kann ich mich wirklich nicht beschweren, da ich erstens ziemlich überall Spaß haben kann und ich zweitens stets gut gelaunte Freunde habe! 😉

Mitch: Bei unserem letzten Spieleabend. Wir sind immer sehr viele Leute bei einem Spieleabend und Spaß ist vorprogrammiert.


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Mein SuB kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo! Heute  ist der 20. Januar und somit ist es Zeit für den ersten SuB-Beitrag im neuen Jahr. Max ist schon ganz ungeduldig! Diese Aktion wurde von der lieben Anna ins Leben gerufen. Schaut doch mal bei ihr vorbei! (hier geht’s lang!) Aber nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und lasse Max zu Wort kommen!

Haaaallo! Ach, wie schön! Endlich komme ich hier wieder zum Zug! Ich hab euch so viel zu erzählen! Immerhin war Weihnachten und ein neues Jahr hat angefangen und … Habt ihr euch eigentlich Vorsätze fürs neue Jahr genommen? Ich habe auf jeden Fall einen Vorsatz: ich will weiter wachsen! Hat ja letztes Jahr ganz gut geklappt! Ein paar Ideen dazu habe ich ja… weiter schön brav die dicken Schmöker nach vorne stellen, einige meiner ignorierten Kollegen vom inoffiziellen SuB befreien, Véro auf tolle Buchverlosungen, Wichtelaktionen  und Neuerscheinungen hinweisen, … wenn das alles nicht klappt… dann weiß  ich auch nicht! *grinstschelmisch*

Wie groß/dick bist du aktuell?

Eigentlich hatte ich ja erwartet gerade über die Feiertage deutlich zuzulegen, aber Véro hat dieses Jahr einen Start hingelegt… die hat schon 13 Bücher im neuen Jahr gelesen. Ok… da waren einige Kinderbücher dabei, die sie für die Schule vorbereiten wollte, aber sie hat auch schon einige dicke Wälzer durch. *grübel* Ich hoffe ja, sie lässt es jetzt ein bisschen langsamer angehen. Aber da bin ich ganz zuversichtlich. Ich werde einfach versuchen, sie ein bisschen öfter auf die Bügelwäsche aufmerksam zu machen. Hahaha!

Mit dem neuen Jahr hat Véro sich auch bei einigen neuen Challenges angemeldet… obwohl… so ganz klappt das noch nicht. Sie liest im Moment lieber, als die Bücher bei den Challenges einzutragen. Das muss sich auch noch ändern! Die Zeit die sie dazu braucht, kann sie nämlich nicht darauf verwenden zu lesen.

Ich finde diese ganzen Challenges ja ganz toll… denn auch wenn das Véro immer wieder zusätzlich zum Lesen anspornt, so führt es doch auch jedes Mal dazu, dass sie die vergessenen Kollegen durchstöbert um nachzuschauen, ob sich da nicht etwas verbirgt, das ihr irgendwo mehr Punkten einbringen würde. Hat sie auch diesmal gemacht und so habe ich es dann – trotz ihres famosen Lesestarts – geschafft, ein bisschen zu wachsen:

Ich zähle jetzt offiziell 211 Bücher… aber den Tag an dem alle ungelesenen Bücher hier im Haus bei mir aufgelistet werden, den werde ich wohl nicht erleben! Und ich kann auch sagen: Ich hatte echt Herzklopfen und habe schon begonnen, mit den Seiten zu rascheln. Véro hatte mich nämlich auf 200 heruntergelesen… aber dann kamen neue Aufgaben -irgendwas mit bekannten Gebäuden- und schon war sie wieder am Stöbern. Ich war dann auch etwas verärgert, weil ich feststellen musste, dass Véro neugekaufte Bücher einfach nicht aufgelistet hat. Wo gibt’s den sowas? *Kopfschüttel*

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Hach!!! *gerätinsSchwärmen* Da kann ich euch dieses Mal so schöne Sachen zeigen:

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  • Ein Buchladen zum Verlieben von Katarina Bivald. Dieses Schmuckstück hat Véro als Überraschungsbuch von einem anderen Bücherwurm erhalten. Sie hat sich dermaßen darüber gefreut, dass ich Angst habe, dass sie es ganz schnell lesen möchte. Zum Glück passt es gerade zu keiner ihrer Lesechallenges. Vielleicht erhöht das die Chance, dass das Buch länger bei mir bleiben darf.

 

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  • Léon & Claire von Ulrike Schweikert. Ein Fantasy-Buch durfte bei mir einziehen… da staunt ihr, oder? Véro konnte nicht widerstehen und hat sich die Bookish-Prophet-Box bestellt. Da gibt es dann ebenfalls ein Überraschungsbuch und verschiedene „Accessoires“ wie Lesezeichen, Kerzen, Magnete, … zu einem bestimmten Thema. Véro hat sich vorgenommen, dazu einen Beitrag zu schreiben. Ihr werdet also bestimmt noch Näheres zu diesem Buchpaket erfahren.

 

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  • Minus 18° von Stefan Ahnhem. Ja, ja… Véro war auch in der Buchhandlung. Und die verlässt sie ja selten ohne ein Buch. 😂 Und was soll ich sagen? Sie hat es auch diesmal nicht geschafft. Eigentlich wollte sie sich ja nach einem Buch umsehen, in dessen Titel eines der 4 Elemente genannt wird. Aber dann fiel ihr dieses Buch ins Auge! Die beiden ersten Bände dieser Serie hat Véro als Hörbuch gehört und nachdem sie jetzt kein Glück bei der Buchverlosung auf Lovelybooks hatte, hat sie sich das Buch einfach gekauft. Fast hätte sie noch einen weiteren Krimi gekauft, aber da hat dann doch ihr Verstand gesiegt, weil sie auch da an einer Buchverlosung teilgenommen hatte. Und wisst ihr was? Das Buch zieht trotzdem bei mir ein; Véro hat nämlich tatsächlich gewonnen. Ich verrate mal noch nicht zu viel; die Rezension zu dem Buch werdet ihr bestimmt hier lesen dürfen.
  • Das Krümelprojekt von Kirsten John. Hat das Buch nicht ein total süßes Cover? Véro war auf jeden Fall sehr angetan davon. Naja… ich glaube nicht, dass dieses Buch lange bei mir bleiben darf.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Gestern hat mich dieses Buch verlassen:

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  • Morgens in unserem Königreich von Gernot Gricksch. Wann dieses Buch zu mir gekommen ist und ob Véro es selbst gekauft hat oder ertauscht hat, das weiß ich gar nicht mehr. Aber weshalb! Véro hat nämlich vor einiger Zeit „Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande“ vom gleichen Autoren gelesen und das Buch hat ihr damals so gut gefallen, dass sie unbedingt ein weiteres Werk von ihm lesen wollte. Eine Rezi dazu gibt es (noch) nicht, aber das Buch hat ihr ganz gut gefallen. Ich verrate mal nicht zu viel… vielleicht lässt Véro sich am Wochenende ja dazu hinreißen, die Rezension zu schreiben. 😜

Das neue Jahr steckt noch in den Kinderschuhen und SuB-Besitzer sind nun besonders motiviert, SuB-Abbau in Form von Challenges und Kaufverboten zu betreiben. Lieber SuB, hast du davon auch bei dir etwas mitbekommen? Welche Maßnahmen möchte dein Besitzer ergreifen und wie fühlst du dich dabei?

Diese Frage kann nicht ernst gemeint sein, oder? Buchkaufverbot? *lach* So langsam solltet ihr Véro ein bisschen besser kennen. *klopftsichaufdieBuchdeckel* *räuspertsich* Aber es stimmt schon! Véro hat sich ein bisschen was vorgenommen: Sie möchte in diesem Jahr ihr Bücherabitur ablegen (deshalb auch die Suche nach diesem Titel mit einem der Elemente) und sie hat sich auch bei einigen Challenges angemeldet, an denen sie auch schon im letzten Jahr teilgenommen hat. Außerdem will sie dieses Jahr ihre gelesenen Seiten zählen… ich bin ja mal ganz gespannt was da zusammen kommt.

Wie es mir dabei geht? Eigentlich ganz gut! Ich habe ja zuweilen das Gefühl, dass diese Challenges bei Véro eher dem SuB-Aufbau als dem SuB-Abbau dienen. 😂 Auf jeden Fall haben sie jedes Mal zur Folge, dass Véro einige Bücher vom inoffiziellen SuB zu mir umziehen lässt und dagegen werde ich mich sicher nicht wehren. Ich wäre ja schön blöd!

Was ich außerdem ganz lustig finde, ist die Tatsache, dass Véro ihre Lesepläne jedes Mal über Bord wirft, weil irgendeine neue Aufgabe aufgetaucht ist und dieses oder jenes Buch dann nicht mehr dazu passt. Ich bin mal gespannt, ob sie es noch schafft ein paar passende Bücher für die SuB-Abbau-Gruppe zu lesen. 🤔 Da ist sie nämlich irgendwie momentan nicht besonders fleißig am „Zusatzpunkte-Sammeln“. Aber der Monat hat ja noch 10 Tage …

So, jetzt habe ich aber definitiv genug von mir erzählt. Véro zappelt schon rum, weil sie den Computer ausschalten möchte und stattdesen lesen will… Ich will dann mal nicht so sein! Ich bin gespannt, wie es euch in der Zwischenzeit ergangen ist.

Ganz liebe Grüße,

euer Max

#12 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

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Hallo ihr Lieben!

Man möge uns die kleine Verzögerung von einem Tag verzeihen, aber wir sind aktuell alle etwas in unserem Offline-Leben verstrickt und es scheint fast so, als müssten wir erstmal Fuß im Jahre 2017 fassen. 😂

Heute geht es um die kleinen Dinge, die wir in unserem Alltag genießen und Mitch erzählt uns, dass sie durch ein „Ich liebe Dich“ gerne mal in der Nacht geweckt wird. Na da gehts aber heute romantisch zu…

Viel Spaß beim lesen

Véro, Bonny, Christine & Mitch

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Welche kleinen Dinge kannst du genießen?

Véro: Ich genieße momentan vor allem die ruhigen Momente. Mit zwei kleinen Kindern ist irgendwie fast immer Trubel und so sind die kleinen Momente, in denen ich nur Zeit für mich habe, sehr wertvoll. Wenn ich die dann noch mit einer Tasse Tee und einem guten Buch genießen kann, ist das Genuss pur!

Bonny: Ich kann eine schöne warme Tasse Tee genießen oder ein Stück Schokolade. Ebenso genieße ich aber auch die Zeit mit meiner Familie oder ein kurzes Gespräch am Telefon. Außerdem genieße ich es, wenn ich ein Buch lesen darf und völlig darin versinke…

Christine: Ruhige Momente, in denen ich komplett abschalten kann. Zur Zeit habe ich recht viel um die Ohren und fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir mal etwas Zeit für mich gönne. Denn eigentlich hätte ich noch genug andere Sachen zu tun, die dringend erledigt werden wollen. Daher genieße ich es, wenn ich einfach mal die Seele baumeln lassen kann! 🙂

Mitch: Bei mir sind es ganz unterschiedliche Momente die ich genießen kann. Das kann ein ruhiger Tag auf der Arbeit sein. Eine halbe Stunde Entspannung in der Badewanne mit Kerzen und einem Buch. Oder auch die kleinen Momente in dem ich das Glück des Lebens genieße.

2. Wofür darf man dich nachts wecken?

Véro: Die Frage müsste eher heißen „Wer darf dich nachts wecken?“ 😉 Das sind auf jeden Fall meine Kinder und mein Mann und auch meine engen Freunde. Wofür? Wenn jemand Hilfe braucht, es ihm schlecht geht, … dann darf man mich eigentlich immer wecken. Aber wehe, jemand erlaubt sich einen blöden Scherz… 😜

Bonny: Da kann ich nichts mehr hinzufügen! 😂 Mir geht es ebenso. Mich darf gerne jeder wecken, der meine Hilfe benötigt oder jemandem zum Zuhören braucht. Ebenso darf mich auch gerne jemand in der Nacht retten, sollte ich mich in einem Notfall befinden. Wer mich nicht wecken darf sind die Nachbarskatzen, die meinen draußen ein Konzert geben zu müssen.😏

Christine: Ich denke, Véro und Bonny haben bereits alles dazu gesagt! 🙂 Da ich aber eh recht spät schlafen gehe und nachts immer wieder mal wach werde, stört es mich nicht so sehr, mitten in der Nacht geweckt zu werden.

Mitch: Dem ist glaube ich nichts hinzuzufügen. Für jemanden in Not, für ein Gespräch oder ein Problem darf mich jeder wecken, denn ich würde mir dasselbe auch von meinen Freunden wünschen. Und  für ein nächtliches „Ich liebe dich“ darf man mich immer wecken.

3. Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern?

Véro: … ein paar Kilo weniger wären gut…

Bonny: Ich müsste mal zum Friseur und aktuell spiele ich mit dem Gedanken mir einfach mal meine Haare rosa zu „färben“, allerdings mit einem Produkt, welches sich nach 3 bis 4 Haarwäschen wieder in Luft auflöst…😂 Und Kontaktlinsen hätte ich auch sehr gerne! 😃

Christine: Véro, da bin ich ganz bei dir! 😉

Mitch: Und ich reihe mich bei Véro und Christine gerne ein 😀

4. Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?

Véro: Puh… die Frage überfordert mich. Ich bin nicht sehr abenteuerlustig.

Bonny: Die Frage ist nicht leicht zu beantworten!🤔 Ich würde gerne mal eine richtig leckere Gemüselasagne kochen, aber irgendwie fehlt mir das Rezept und wenn es nicht schief gehen kann, dann weiß ich ja das sie lecker wird. 😂
Und: ich würde super gerne ein Buch schreiben! Allerdings fehlt mir die Idee und die Motivation und dieser Punkt liegt ganz klar daran, dass ich nach ca. 50 geschriebenen Seiten bereits das Handtuch werfe, da ich mir dann sicher bin, dass ich sowieso nur meine Zeit verschwende und ich das keinesfalls wirklich gelingen kann.🙄

Christine: Och, da gibt es soooo viel! 🙂 Ich würde sehr gerne einmal mit dem Eisbrecher fahren und das ewige Eis sehen. Dies werde ich auch sicherlich einmal in Angriff nehmen!!

Mitch: Da ich ein großer Angsthase bin würden mir da eine Menge Sachen einfallen. An erster Stelle würde definitiv ein Fallschirmsprung stehen. Ich liebe das Gefühl frei zu sein und zu schweben. Und ich würde jeden einzelnen Moment der Schwerelosigkeit genießen.

5. Muss man immer alles sagen dürfen?

Véro: 😂 sehr gute Frage… ich sage viel zu oft Dinge, die besser ungesagt bleiben würden. Prinzipiell denke ich, soll eigentlich jeder sagen können, was er möchte, allerdings muss man aufpassen wie man die Dinge sagt und darauf achten, dass man andere nicht verletzt.

Bonny: Finde ich ebenso, wie Véro. Man sollte immer alles offen aussprechen und nicht die Dinge in sich hineinfressen (wobei ich hier in gewissen Punkten ein gutes Vorzeigemodell bin). Seine Meinung sollte man immer sagen, aber „Achtung!“ sie darf nicht verletzen, wie es bereits Vèro geschrieben hat. Also immer schön verpacken.😇

Christine: Ich denke, dass der Ton die Musik macht. Es hängt schon sehr stark davon ab, auf welche Art und Weise man unbequeme Dinge anspricht. Dies sollte ruhig und respektvoll geschehen, leider stehen uns dabei aber manchmal unsere eigenen Emotionen im Weg.

Mitch: Ich finde man darf immer alles sagen. Die Wahrheit ist leider nur immer schwer zu hören. Aber ich finde es generell immer gut, wenn mir jemand sagt, was er wirklich denkt. Ich bin aber leider ein sehr großer Herzmensch und habe immer Angst jemand anderen zu verletzten und sage deshalb nicht immer was ich denke. Ob gut oder schlecht dürft ihr entscheiden ;).

6. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?

Véro: Ich habe immer wieder das Gefühl, manchen meiner Freunde nicht gerecht zu werden, und zu wenig Zeit für sie zu haben. Außerdem müsste ich definitiv öfter meine Oma besuchen.

Bonny: Hmmm… schwierig. Ich versuche es bereits und ich weiß nicht, ob es mir gelingt. Hier fängt es doch schon an, ob man älteren Menschen in seiner Umgebung Aufmerksamkeit schenkt. Einer älterne Frau im Bus seinen Platz anbietet oder jemandem mit einem Gehstock die Tür aufhält. Wir sind manchmal viel zu sehr mit uns und unseren Smartphones beschäftigt und nehmen unsere Umgebung gar nicht mehr wahr. Wenn, dann sollte ich der Realtität – dem Augenblick – mehr Aufmerksamkeit schenken und weniger auf einen Bildschirm starren.

Christine: Zur Zeit dem Hausputz! 😉  Ich sollte öfter zu meiner Oma fahren, aber leider kommt mir der Alltag zu oft dazwischen. Hier müsste ich mal die Prioritäten überdenken!

Mitch: Meinen Büchern 😀 aber auch alte Freunde die ich leider viel zu selten sehen kann. Ich finde es wichtig Menschen so oft es geht  zu treffen und Spaß mit ihnen zu haben, denn man weiß nie was sich daran etwas ändert.

7. Kannst du gut loslassen?

Véro: Nur sehr schwer…

Bonny: Jein. Das kommt sicherlich auf die Situation an.

Christine: Das hängt davon ab, worum es geht!

Mitch: Oh nein! Im Bezug auf Menschen auf keinen Fall. Ich  hänge leider viel zu schnell mit meinem Herzen dran. Welches ich auf meiner Arbeit leider immer wieder feststellen muss.

8. Sind Komplimente von Leuten, die du nicht gut kennst, wichtig für dich?

Véro: Nein! Natürlich freue ich mich über ernst gemeinte Komplimente, aber gut umgehen kann och damit sowieso nicht, weil ich selbst eher sehr kritisch gegenüber mir selbst bin.

Bonny: Nö, die sind mir nicht wichtig. Wie will mir jemand ein Kompliment machen, wenn er mich nicht gut kennt. Wenn er meinen Charakter nicht kennt. Dieses Kompliment betrifft dann nur die Oberfläche und ist daher auch nicht wichtig für mich.

Christine: Nein, ich kann eh mit Komplimenten nicht sehr gut umgehen und bin dann immer etwas peinlich berührt. 🙂

Mitch: Mir persönlich fällt es immer schwer einzuschätzen ob ein Kompliment so gemeint ist wie es gesagt wurde. Und da ich selbst immer an mir Zweifel kann ich weder gut damit umgehen, noch nehme ich sie wirklich wahr.

9. Vor welchem Tier hast du Angst?

Véro: Vor allen gefährlichen Tieren… und dann gibt es noch diese kleinen Tierchen, vor denen ich eigentlich keine Angst habe, aber die mich einfach ekeln, so wie Ohrkriecher und auch Spinnen. Außerdem habe ich höllischen Respekt vor fremden Hunden … das beruht aber auf einer schlechten Erfahrung als Kind.

Bonny: Also einem Tiger in freier Wildbahn will nicht nicht begegnen und ebenso anderen gefährlichen Tieren, die vor uns Menschen ihre Ruhe haben möchten. Wenn ich mir vorstelle, dass mir ein Wolf im Wald begegnet, dann habe ich auch Respekt davor. Mir ist aber auch bewusst, dass einem ein Tier eigentlich nichts tut, solange man sich ruhig verhält und Respekt hat.
Und ebenso wie Véro ekel ich mich eher vor einigen Tierarten, wie Spinnen oder Mehlwürmern. Da muss ich nur ein Bild im Fernsehen sehen und ich weiß, dass ich in der Nacht Albträume bekomme.

Christine: Nachdem ich vor ein paar Jahren meine Ziegen-Phobie 🙂 erfolgreich bekämpft habe, bin ich nun stressfrei was unsere einheimischen Tiere angeht. Gut, so ein wildgewordenes Wildschwein während dem Spaziergang zu treffen gehört nicht unbedingt zu meinen Traumvorstellungen, dennoch fürchte ich diese Tiere nicht. Ich habe wohl Respekt vor ihnen, doch ich bin mir bewusst, dass diese Tiere mehr Angst vor mir haben als ich vor ihnen!

Mitch: Schlangen!

10. Was hast du immer im Kühlschrank?

Véro: Milch, Eier, Joghurt, … und Paprika!

Bonny: Natürlich nur gesunde Dinge… natürlich nicht! 😆 Milch, Eier, Butter, Joghurt, Käse, Marmelade, Ketchup, Senf …

Christine: Tomaten und Salatgurken … und Bier, Sekt, Wein für spontanen Besuch! 😉 Ich kaufe meistens nur das ein, was ich auch sofort brauche und das variiert sehr stark nach Lust und Laune. 🙂

Mitch: Frischkäse und Eier befinden sich einfach immer in meinem Kühlschrank. Die anderen Dinge kaufe ich meistens nur nach gebrauch.


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Die 4-Jahreszeiten-Challenge: Winter

Bücherchallenges begleiten mich mittlerweile in meinem Lesealltag auf Schritt und Tritt. In der Regel finden diese Challenges fast ausschließlich auf Lovelybooks statt. Nun bin ich heute jedoch zufällig auf die 4-Jahreszeiten-Challenge von Leni und Tanja gestoßen.

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Leni und Tanja haben für jede Jahreszeit eine andere Aufgabe vorgesehen und genau dieser Aufgabenmix macht die Challenge in meinen Augen richtig intressant.

Los geht es im ❄️Winter❄️ mit einem Lesebingo:

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Da ich erst jetzt bei dieser Challenge einsteige, möchte ich meine bereits gelesenen Bücher schon eingeben. Manche Aufgaben werde ich wohl nicht schaffen (oder gar nicht schaffen wollen 😜). Die gelesenen Bücher werde ich nach und nach hier einfügen und ich bin gespannt, wie schnell sich die Bingo-Reihen füllen werden.

♦️ Autor ♦️

1. „Im Wald“ von Nele Neuhaus (Rezi)
2.
3.
4.
5. „Fremd“ von Ursula Poznanski/ Arno Strobel (Rezi)
6.

♦️ Welt ♦️

1.
2.
3.
4.
5.
6.

♦️ Verlag ♦️

1.
2. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K.Rowling, John Tiffany & Jack Thorne (Rezi)
3.
4.
5.
6.

♦️ Held ♦️

1.
2.
3.
4.
5.
6.

♦️ Cover ♦️

1.
2.
3.
4.
5.
6.

♦️ Specials ♦️

1.  „Gefährliche Empfehlungen“ von Tim Hillenbrand (Rezi)
2.
3. „Die verliebten Riesen“ von Christine Nöstlinger (Rezi)
4. „Das Hospital“ von Oliver Ménard (Rezi)
5. „House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis“ von Frank M. Reifenberg (Rezi)
6.

Ich bin gespannt, wie viele Felder ich schaffen werde. Vielleicht habt ihr ja ganz tolle Buchtipps, die mir beim Erfüllen der Challenge helfen werden.

Ich freue mich auf den Austausch.

Véro

Hinter den Bergen …

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Zum Inhalt:

Die beiden Riesen Pelinka und Satlasch sind die beiden letzten ihrer Art und leben in den Prikopa-Bergen in einer einsamen Hütte.
Einige Täler weiter leben die beiden Riesinnen Ariane und Amanda – ebenfalls die letzten ihrer Art.

Pelinka und Satlasch träumen schon lange davon, die beiden Riesinnen zu besuchen und sich zu verlieben.

Als sie schlussendlich genügend Geld zusammenhaben, um sich ein Moped anfertigen zu lassen, kann sie nichts mehr halten und sie machen sich auf den Weg in den „Hintersten Winkel“.

Allerdings verläuft diese Reise etwas anders als geplant.

Meine Meinung:

Ich hatte mir dieses Buch wesentlich harmonischer vorgestellt, da ich davon ausging, dass die „Liebesgeschichte“ und die Gefühle der beiden Riesen im Mittelpunkt stehen würden.

Dem ist jedoch nicht so, da viel mehr der Weg zu den beiden Riesinnen im Mittelpunkt steht und der erweist sich als recht beschwerlich: Benzin wird geklaut, Zwerge werden „gequält“ und es kommt zu handfesten Prügeleien.

Die Autorin schafft es wohl, die negativen Charakterzüge ein wenig zu relativieren indem sie dem teilweise recht brutal daherkommenden Satlasch den wesentlich liebenswürdigeren Pelinka zur Seite stellt. Dennoch wird das negative Verhalten des Riesen Satlasch nicht geahndet und auch nur ansatzweise in Frage gestellt. Denn obschon Pelinka nicht mit jeder Entscheidung Satlasch einverstanden ist und Satlasch Pelinka zuweilen regelrecht hinters Licht führt, schafft Stalasch es dennoch immer wieder seinen Willen durchzusetzen, um ans Ziel zu kommen.

Auch der Racheplan der Zwerge kommt nicht ganz ohne „illegale Machenschaften“ aus, was ich dann doch sehr schade finde.

Ich hätte mir insgesamt etwas mehr Harmonie gewünscht: vielleicht wären die Zwerge bereit gewesen, den Riesen zu helfen, wenn die beiden versucht hätten das Zwergenvolk zu überreden. Vielleicht hätte es Pelinka und Satlasch auch gelingen können, den Menschen die Angst vor ihnen zu nehmen und auf diese Weise Hilfe zu erhalten.

Schlussendlich hätte ich mir auch gewünscht, dass der Schluss etwas mehr ausgebaut wird.

Fazit: Das Buch hat sich sehr gut gelesen, jedoch wird es wohl für manch jungen Leser wichtig sein, das Gelesene anschließend zu thematisieren und zu reflektieren.

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Véro

Wenn einen die Schatten der Vergangenheit einholen…

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Zum Inhalt:

In der Nacht geht auf einem Campingplatz in Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Schnell stellt sich heraus, dass hier ein Brandstifter am Werk war und das seine Tat auch ein Todesopfer gefordert hat.
Die Obduktion ergibt, dass es sich bei dem Toten um den Bruder eines früheren Schulkameraden von Oliver von Bodenstein handelt und es sich bei dem Brand wohl um einen geplanten Mord handelt.
Als nur kurze Zeit später auch die todkranke Mutter des Mordopfers umgebracht wird und weitere Menschen in Lebensgefahr zu schweben scheinen, wird den Beamten des K11 klar, dass es sich bei der Tat wohl nicht um Morde aus Habgier oder einer Erbschaft wegen handelt.
Oliver von Bodenstein wird von seiner Vergangenheit eingholt und der Fall entwickelt sich schnell zu dem persönlichsten Fall, den er je zu lösen hatte.

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn des Buches führt Nele Neuhaus in einem zweiseitigen Personenregister alle für den Verlauf der Geschichte wichtigen Personen ein. Ergänzt wird dieses Personenregister durch zwei Landkarten von Ruppertshain und Umgebung.

Anfangs hat dieses enorme Personenregister mich etwas verunsichert, allerdings hat sich dies während des Lektüre schnell gelegt. Obwohl viele Personen irgendwelche Verbindungen aus früherer Zeit zueinander haben, irgendwelche verwandtschaftlichen Beziehungen haben und sich alles in einem Ort abspielt, in dem jeder jeden kennt, gelang es mir recht gut, den Überlick zu behalten.

Nele Neuhaus gelingt es sehr gut, diese eingeschworene Dorfgemeinschaft zu beschreiben. Keiner scheint etwas zu wissen oder wissen zu wollen, und dennoch beäugt jeder jeden skeptisch und manch einer scheint doch mehr zu wissen, als er zugeben möchte. Die einzelnen Personen zeichnen sich durch sehr unterschiedliche Charaktere aus, wirken aber allesamt sehr authentisch.

Was die Mordfälle an sich angeht, so zeichnet sich dieser Taunuskrimi (wie auch bereits sein Vorgänger) durch Komplexität aus. Es gibt viele Verdächtige, viele Motive, und mehrere sich ständig abwechselnde Handlungsstränge, die dennoch ineinander verwoben sind. Hinzu kommt, dass im Laufe der Ermittlungen Verbindungen zu einem Fall auftauchen, der 42 Jahre zurückliegt und dennoch der Hintergrund für die aktuelle Mordserie zu sein scheint.

Immer wieder tauchen Wendungen auf, Spuren und Hinweise, die sich jedoch dann als „falsche Fährten“ erweisen und man weiß bis zum Schluss nicht, was wirklich damals geschah und wer hinter den Morden an den Ruppertshainer Einwohnern steckt. So bleibt die Spannung garantiert und man fiebert bis zur letzten Seite mit.

Pia Sander kommt in diesem Krimi in den Ermittlungen die leitende Rolle zu, da Oliver doch sehr damit zu kämpfen hat, objektiv zu urteilen und sich nicht zu sehr von den schmerzhaften Erinnerungen an die eigene Kindheit leiten zu lassen… immerhin kennt sowohl die die jetzigen Opfer seit Kindertagen als auch die nun Verdächtigen und deren Familienmitglieder. Diese innere Unruhe beschreibt Nele Neuhaus sehr gut; allerdings könnte man sich fragen ob hier „im richtigen Leben“ nicht schon eher die Entscheidung getroffen worden wäre, Oliver von den Ermittlungen abzuziehen.

Sehr positiv habe ich die Tatsache empfunden, dass das Privatleben der Ermittler wohl thematisiert wird, allerdings in diesem 8. Fall von Pia und Oliver einen wesentlich geringeren Platz im Buch hat. Dies mag daher rühren, dass das Privatleben von Oliver in gewisser Hinsicht Teil der Ermittlungen ist, und man daher das Gefühl hat, dass stets eher die Ermittlungen im Vordergrund stehen beziehungsweise alles Geschriebene automatisch mit den Ermittlungen in Verbindung steht. Unwichtigere Aspekte, wie beispielsweise Olivers Umgang mit seiner Exfrau Cosima rücken in diesem Band deutlich in den Hintergrund.

Beeindruckt war ich zuweilen auch von den genauen Beschreibungen und Erläuterungen der Forensiker und Kriminalbeamten im Laufe der Tatortuntersuchungen und der Autopsien. Hier scheint die Autorin wirklich ihre Hausaufgaben zu machen und genau zu recherchieren.

Genau diese Detailliertheit wird einem als Leser aber auch an anderer Stelle vielleicht etwas zu viel. Nele Neuhaus beschreibt oft die Landschaft, Atmosphäre, … sehr ausführlich, was zuweilen zu kleinen Längen führt.

Nele Neuhaus bereitet in diesem Buch außerdem schon gekonnt das Terrain für einen weiteren Band vor, in dem Pia Sander leitende Funktionen übernehmen wird. Oliver von Bodenstein möchte sich ein „Sabbatical“ genehmigen und um diese Lücke im K11 zu schließen, wird den beiden schon in diesem Band in der Person des  Tariq ein sehr kompetenter und wissbegieriger junger Polizist zur Seite gestellt.

Insgesamt ein sehr stimmiger Kriminalfall, der absolut lesenwert ist, auch wenn er manchmal kleine Längen hat.

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Véro

Wenn man plötzlich nicht mehr weiß, wem man glauben kann…

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Zum Inhalt:

Joana ist alleine zu Hause, als plötzlich ein fremder Mann in ihrer Küche steht. Er behauptet, ihr Verlobter zu sein, doch Jo ist sich sicher, dass sie diesen Mann nie zuvor gesehen hat.

Erik ist dieser „Fremde“. Er kommt von der Arbeit nach Hause und muss feststellen, dass seine Lebensgefährtin ihn nicht mehr erkennt und dass es ihm ganzen Haus nichts mehr gibt, was darauf hinweisen würde, dass Jo hier mit einem Mann zusammen gelebt hat. Seine ganzen Sachen sind verschwunden.

Irgendjemand scheint hier ein ganz fieses Spiel zu spielen. Kann Jo sich wirklich an nichts erinnern? Ist Erik wirklich der, der er vorgibt zu sein? Oder gibt es einen Dritten, der hier ein ganz perfides Spiel inszeniert? Welches Spiel wird hier gespielt?

Meine Meinung:

Fremd ist ein gemeinsames Projekt der beiden Autoren Ursula Poznanski und Arno Strobel. Die beiden haben diese Zusammenarbeit hervoragend genutzt, um einen sehr spannenden Thriller zu schreiben, bei dem stets abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt wird. Dass dabei manche Szenen und sogar Dialoge doppelt geschildert werden stört den Lesefluss jedoch nicht; vielmehr ermöglicht dies dem Leser, die Gefühlswelt der beiden Hauptfiguren einzusehen und nachvollziehen zu können.

Poznanski und Strobel schildern das Geschehen auf sehr glaubhafte Art und Weise und obwohl man sich als Leser zuweilen beim Gedanken erwischt, dass eine der Figuren aus dem Buch wohl nicht besonders vorsichtig handelt, so ist die Handlung doch in sich sehr logisch und den beschriebenen Situationen angepasst.

Als Leser weiß man recht schnell, dass sowohl Joana als auch Erik vertrauenswürdig sind und jemand anders die Finger im Spiel haben muss. Auch wer dieser Jemand sein könnte, zeichnet sich schon sehr früh ab, da viele Hinweise in eine gleiche Richtung deuten. Dennoch bleiben einige große Fragezeichen … allen voran das „Warum?“.

Der Leser hat folglich ziemlich früh das Gefühl, auf der richtigen Spur zu sein und trotzdem wird die Lektüre nicht langweilig, da die Motive erst ganz am Ende des Buches klar werden.

Auch die im Buch auftretenden Personen tragen dazu bei, dass man nicht recht weiß, wem man wirklich trauen kann und vor wem Jo und Erik sich besser hüten sollten.

Die beiden entkommen im Laufe der Handlung ein paar Mal nur ganz knapp dem Tod und man kommt als Leser nicht drum herum zu denken, dass sich etwas ganz Großes hinter dieser Story verbirgt. Dem ist auch so, allerdings wirken der „Showdown“ und die Aufklärung am Schluss dann doch ein wenig konstruiert, unglaubwürdig und überzogen. Es ist fraglich, ob jemand wirklich solch schwere Geschütze auffahren beziehungsweise einen solch ausgeklügelten Plan aushecken würde, um Joana und Erik aus dem Weg zu räumen.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat ist die Doppeldeutigkeit des Titels. Hierauf möchte ich jedoch nicht näher eingehen, da dies zu viel verraten würden.

Insgesamt ein ganz gelungener und kurzweiliger Thriller, der jedoch ein etwas glaubwürdigeres Ende verdient hätte.

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Véro

„Vergieße nie eine einzige Träne!“

420_16277_145536_xxl„Es ist so geheimnisvoll, das Land der Tränen.“
– Antoine de Saint-Exupéry (aus: Der kleine Prinz)

‚Du wirst nie wieder weinen!‘
Dieses Versprechen musste Eureka einst ihrer Mutter geben, als sie noch ein kleines Mädchen war. Nun ist sie 17 Jahre und ihre Mutter traurigerweise  bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Dennoch hält sie sich weiterhin an das Versprechen, dabei weiß sie gar nicht, warum sie keine Tränen vergießen darf.
Ein altes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief. Nur diese drei Dinge sind ihr geblieben. Keine Antworten.
Die erhält sie erst, als die dem ebenso attraktiven, wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Leben zu wissen scheint, als sie selbst. Doch woher kommt er? Was hat es mit dem Versprechen auf sich, das sie ihrer Mutter vor langer Zeit geben musste? Und warum taucht die Sage um Atlantis immer wieder in ihrem Leben auf?
Eureka muss endlich mehr über ihr eigenes Erbe herausfinden und zwar bald, denn sonst könnte es für alle zu spät sein…

Eureka hat ihre Mutter verloren. Diese war für sie eine wichtige Vertraute, als auch eine Freundin. Daher ist es auch kein Wunder, dass es ihrer Seele danach nicht gerade gut geht. Sie steckt in einer tiefen Depression und sieht keinen Reiz mehr in den Dingen, die ihr einmal wichtig erschienen oder Freude bereiteten. Ihre größte Leidenschaft gehörte dem Laufen. Sie war sogar Kapitänin der Schulmannschaft. Doch das hat alles keinen Wert mehr. Es folgt ein Selbstmordversuch.
Danach muss sie zu wöchentlichen Sitzungen bei einer Therapeutin, doch dort spricht sie kaum ein Wort. Sie ist betäubt. Ihrer Zukunft kann sie nicht positiv entgegentreten oder gar an ihr eigenes Glück denken, wie andere Jugendliche in ihrem Alter. Glückliche Momente wird es in ihren Augen nie mehr geben.

Was bringt dich heute hierher?
Der Anruf meiner Stiefmutter. Sie hat diesen Termin gemacht.

Wie geht es dir heute?

Einerseits ist es ein durchaus interessantes Thema, welches hier angesprochen wird. Andererseits löst es sich im Verlauf der Handlung auf. Am Ende ist kaum noch etwas davon vorhanden.
Die bedrückte Stimmung der Protagonistin überträgt sich jedoch gerade zu Beginn auf den Leser. Es handelt sich damit also nicht um eine leichte und lockere Lektüre für zwischendurch.

Ein Lichtblick in dieser schwermütigen Stimmung ist Eurekas beste Freundin Cat. Sie entlockt dem Leser in einigen Momenten ein Schmunzeln. Doch auch dieser Humor verliert sich im Verlauf des Romans.

„Ich versuche jeden Tag, dich zu verkuppeln. Welchen Sinn haben Kalender ohne Dates?“ (S. 84)

Sie ist Eureka eine gute Freundin und gemeinsam versuchen sie ein geheimnisvolles Buch zu entschlüsseln. Phasenweise erfolgen hier kurze Einschübe aus jenem Buch, mit dem Titel „Das Buch der Liebe“. Dies sorgt zwar für Abwechslung, allerdings konnte mich diese Geschichte kaum überzeugen.
Eureka jedoch muss sich die Frage stellen, wie diese alte Geschichte mit ihr in Verbindung steht. Der Leser kommt jedoch schnell hinter dieses Geheimnis…

Außerdem gibt es noch eine Art Dreiecksbeziehung, zwischen Eureka ihrem besten Freund Brooks und dem plötzlich aufgetauchten Ander. Leider sind beide Charaktere zu flach und man kann kaum eine Beziehung zu den beiden aufbauen. Hier kratzt das Buch nur an der Oberfläche und man bleibt selbst neutral.

Mir persönlich hat das Buch leider nicht gefallen. Vielleicht war es die Thematik, vielleicht aber auch der ausschweifende Erzählstil. Die Handlung konnte mich einfach nicht packen. Der gesamte Roman erschien mir zu eintönig und viel zu langatmig.

Immer wieder erfolgen Rückblicke zu Situationen aus der Vergangenheit. Kindheitserinnerungen. Was sie damals fühlte, dachte oder was ihr passierte. Hierbei werden die kleinsten Details erwähnt. Leider wird man dabei jedoch aus der eigentlichen Handlung immer wieder herausgerissen, was ziemlich ermüdend ist. Gerade zu Beginn scheint die Geschichte dadurch kaum Vorwärts zu kommen.

Dies war mein erster Roman von Lauren Kate und leider wird es auch erst einmal so bleiben. Der Schreibstil der Autorin ist auf der einen Seite ermüdend und auf der anderen Seite sehr dicht und malerisch, wodurch man sich die Situationen in der sich Eureka gerade befindet zwar sehr gut vorstellen kann, aber für einen Jugendroman ist er einfach zu erdrückend.

Hinzu kommt der Wortschatz, der für die Zielgruppe auch eher unüblich ist und man sollte sich daher nicht wundern, wenn Worte wie: monetär, Orichalcumkrone, Patiotreppe oder Gaze einfach so im Text auftauchen.

Dauernd hatte ich das Gefühl, die eigentliche Hauptgeschichte entgleitet mir, durch die vielen Einschübe, die aber für die eigentliche Handlung kaum eine Rolle spielen.
Vielleicht wollte Lauren Kate damit eine tiefere Bindung zu den Figuren ermöglichen, was jedoch bei mir nicht funktioniert hat. Sogar die Beziehung zu Eureka blieb kalt.

Spannend war für mich nur der Prolog. Das Ende nicht überraschend. Ich bin viel zu schnell hinter das „Geheimnis“ gekommen. Des Weiteren würde ich empfehlen den Prolog nicht von Beginn an zu lesen.  Vielleicht bleibt dadurch gerade zu Beginn der Handlung ein wenig Spannung erhalten 😉NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

Ein verrücktes, skurriles und aufregendes Abenteuer

„Am nächsten Morgen bringt Whitney Houston das Fass zum Überlaufen. Es reicht ihr nicht, sich ihr eigenes Leben mit Crack zu versauen, nein, mit einem emotionalen Vorschlaghammer wie „I Will Always Love You“ muss sie meins auch noch kaputtmachen.“ (S. 70)

IMG_2991.jpgEigentlich läuft für den 16-jährigen Baxter gerade alles rund. Sein kleines Pornobusiness an der Highschool boomt, die Eltern lassen ihn in Frieden, und er ist über beide Ohren in die zauberhafte Kleptomanin Esmé verliebt. Doch als diese von einem wahnsinnigen Serienmörder entführt wird, laufen die Dinge aus dem Ruder. Zusammen mit dem Kopfgeldjäger Jackie Ronin macht Baxter sich auf die Suche nach ihr und entdeckt hinter dem gewöhnlichen Alltag von Kapstadt eine Schattenwelt der Ungeheuer (Zombie-Spinnen, Riesenkrähen, Zwergensöldner u.a.) und Magie.

Dieser Roman unterliegt dem Urban-Fantasy Genre. Vorweg muss ich euch darüber informieren, dass ich mit diesem verrückten und zugleich skurrilen Buch absolutes Neuland betreten habe.
Ein Vergleich zu anderen Büchern aus diesem Genre fällt mir daher nicht leicht und ich kann ebenso nicht eindeutig sagen, ob der Autor sich bei der Gestaltung der Ungeheuer etc. bei bereits vorhandenen Bildern anderer Autoren bedient hat. Für mich persönlich erschien alles in Charlie Humans erschaffenen Unterwelt neu, fremd und eigenartig, sowie super kreativ.

Kommen wir aber erst einmal zum Aufbau von „Apocalypse Now Now – Schatten über Cape Town“, welcher sich sehr vielschichtig und gerade zu Anfang ein wenig unübersichtlich gestaltet.
Zum einen gibt es natürlich die zentrale Handlung um Baxter Zevcenko, der nicht selten zur Selbstüberhöhung neigt und definitiv nicht auf den Mund gefallen ist. Er ist schlau, verrückt, gemein, brutal und zynisch. Unsympathisch könnte man meinen, aber irgendwie schafft es der Autor, dass man ihn trotzdem mag und es genießt gemeinsam ironisches Gedankenkarussell zu fahren.
Eingeleitet wird die Haupthandlung durch eine jeweilige passende Kapitelüberschrift, die bereits alleinstehenden Unterhaltungswert besitzt, wie u.a. folgende Exemplare: „Von der unerträglichen Zumutung, ein Herz zu haben“ oder „Einmal Hirnshake, bitte“. Bereits diese Überschriften geben einen Einblick auf die zu erwartende Sprache.

Manchmal gibt es zu Beginn dieser Kapitel einen kurzen Text, der kursiv gekennzeichnet ist. Am Anfang fragt man sich als Leser natürlich, in welche Gedankenwelt und in welche Erfahrungen wir hier abtauchen dürfen und hier sei gesagt, dass sich dieser Erzählstrang am Ende entschlüsseln wird und sicherlich auch eine Überraschung bereithält.

Des Weiteren gibt es zwischen den einzelnen Kapiteln kleine Texte. Diese sind u.a. Zeitungsartikel oder Auszüge aus einer Patientenakte, die ebenfalls später gewitzt in die Handlung eingebunden werden, so dass diese am Ende (jedenfalls teilweise) einen Sinn ergeben. Man kann sie als Hintergrundinformationen ansehen.
Und auch wenn mir einige dieser Texte noch jetzt ein Rätsel sind, so kann man sagen, dass darin sehr viel Kreativität und Einfallsreichtum Seitens des Autors steckt, der sich hier zu einhundert Prozent ausgetobt hat!

Vielschichtig oder auch das Adjektiv „vollgestopft“ trifft es ganz gut, wenn man diesen Roman in nur einem Wort zusammenfassen möchte. Der Inhalt, als auch der Schreibstil selbst sind so komplex, verrückt und voller Fantasie, dass ich am Ende erstmal meinen Drehwurm auskurieren musste.
Den Schreibstil fand ich absolut genial. Die Umschreibungen, Metaphern und ironischen Bemerkungen des Protagonisten sind zum niederknien und super unterhaltsam. Man hat das Gefühl (gerade zu Beginn) in jedem neuen Satz etwas neues zu entdecken, wenn es auch noch so nebensächlich erscheint. Dadurch entsteht aber auch der Eindruck einer überladenen Handlung, die die absolute Aufmerksamkeit seines Lesers einfordert.

„Und an diesem Montagmorgen gehen wichtige Dinge vor. Ein Wunder, dass die Eltern nicht spüren, wie die Kraftlinien, die hier kreuz und quer über den Schulhof laufen, vor Energie knistern. Es ist beinahe rührend anzusehen, wie die lächelnden Elternbots ihre Kinder in diesem wütenden Ozean von Chaos und Tobsucht aussetzen, mit seliger Blindheit geschlagen und leicht euphorisiert von teurem italienischen Espresso.“ (S. 19)

Der Schreibstil gestattet einem einen gewissen Leseflow, der unterhaltsam ist. Gleichzeitig haben mich aber auch die vielen Namen, Abkürzungen von Personen und Gruppen in Baxters Umfeld leicht überfordert.
Ebenfalls sei hier auch gesagt, dass es hier keinen blumigen Inhalt gibt. Es geht teilweise brutal, dreckig und eklig zu. Hierbei unterstützt der Autor die Fantasie des Lesers, in dem er die Kulisse in der sich die Handlung abspielt sehr gut beschreibt. Diese Beschreibungen ufern jedoch nicht aus, sondern sind aufregend und spannend zu verfolgen.
So gibt es Sangoma, Elementargeister, Sprites und andere merkwürdige Kreaturen, denen man ich realen Leben lieber nicht begegnen möchte.

Auf die Handlung möchte ich kaum bis gar nicht eingehen, um hier nicht zu viel Vorweg zu nehmen. Ich finde der Klappentext ist hier durchaus gelungen und sagt genug über die Handlung des Buches aus.
Man erfährt zu Beginn von den Strukturen, in denen sich Baxter in der Highschool wiederfindet und wie er sein eigenes Netz gesponnen und sich mit dem Handel von Pornos einen Namen gemacht hat. Charlie Human gibt dem Leser damit genug Zeit in den Roman einzusteigen.
Die eigentliche (aufregende) Handlung setzt mit dem Verschwinden von Esmé ein. Baxter begibt sich auf die Suche nach ihr und der einzige, der ihm dabei helfen kann ist der paranormale Kopfgeldjäger Ronin. Plötzlich verändert sich alles…
Baxter, Kyle (sein bester Freund), Esmé, Ronin und viele andere Charaktere sind alle irgendwie verrückt, düster und alles andere als soziale Menschen, doch man findet sie dennoch irgendwie sympathisch.

Ich habe mich dazu entschieden diesem Urban-Fantasy Roman vier Papierblumen zu geben. Mir viel die Bewertung nicht ganz leicht, da ich hier keinen Vergleich ziehen kann. Ich fand den Roman aber gelungen, verrückt und super unterhaltsam. Ein Roman, dessen Sountrack von Die Antwoord stammen könnte. (Zumindestens fragt man sich teilweise, ob der Autor nicht sogar die Musik im Hintergrund hat laufen lassen, als er diese Story niedergeschrieben hat.🤔)
Gerade Leser, die mit dem Genre vertraut sind werden sicherlich an „Apocalypse Now Now“ gefallen finden. Aber auch Neueinsteiger erwartet hier ein unterhaltsames Debüt, welches zwar vielschichtig und manchmal überladen wirkt, so dass es leicht verwirrend ist, aber man merkt dennoch, dass der Autor die Handlung bis ins kleinste Detail durchdacht hat und die begeistert bis zur letzten Seite. Klare Leseempfehlung für diesen verrückten Roman!

Nebeninformation:

  • „Apocalypse Now Now – Schatten über Cape Town“ kann als Einzelband gelesen werden. Die Handlung ist abgeschlossen.
  • Am 24 Mai 2017 erscheint jedoch „Kill Baxter. Showdown in Cape Town“ und ist der zweite Teil im Baxter-Universum. 

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Bonny

 

Wenn der Postbote dreimal klingelt …

das-paketEmma Stein wird in ihrem Hotelzimmer vergewaltigt und skalpiert. Ist sie das neuste Opfer des Serienmörders «Friseur»? Niemand will ihr glauben, da der Friseur seine Opfer bisher immer getötet hat und Emma die Beweise fehlen. Verstört zieht Emma sich zurück, bis das Grauen in Form eines Pakets bei ihr zu Hause ankommt …

Sebastian Fitzek schafft es auch in seinem Thriller «Das Paket» die Spannung hochzuhalten und den Leser ans Buch zu fesseln. Sein Schreibstil ist fließend und sehr angenehm zu lesen. Cliffhanger am Ende der Kapitel halten die Spannung hoch und verhindern, dass der Leser das Buch aus der Hand legt. Sebastian Fitzek versteht ohne Zweifel sein Handwerk und verfügt über das nötige Feingefühl die Handlung zu den richtigen Momenten voranzutreiben.

Allerdings hat «Das Paket» mich inhaltlich nicht so wirklich von den Socken gehauen. Emma empfand ich zunehmend als nervtötend und als eher unsympathisch. Wieso sie in Bezug auf das Stromexperiment log ist mir bis jetzt nicht klar und auch sonst waren ihre Reaktionen teils sehr überzogen.

Das Buch basiert darauf, dass man als Leser nicht weiß, was Realität und was Wahn ist. Diese Idee ist allerdings nicht besonders originell und das Spiel ziemlich leicht zu durchschauen. Leider war ich mir sehr schnell sicher, wie ich die verschiedenen Zwischenfälle in Emmas Leben einschätzen soll und ich behielt mit fast allem recht. Das wunderte mich sehr, da man gerade bei einem Autor wie Sebastian Fitzek glaubt, dass eine unvorhergesehene Wendung am Schluss alles noch einmal umkrempelt. Dies blieb hier jedoch aus. Man merkt nämlich recht schnell, dass der Täter Emma persönlich kennen muss und ihr ziemlich nah steht. Das engt den Kreis der Verdächtigen schnell ein und per Ausschlussverfahren war es nicht mehr schwer, sich den Rest zusammenzureimen.

Vielmehr empfand ich den Schluss als sehr schwach. Übertrieben in der Darstellung, doch eigentlich ohne wirkliche Überraschung und ziemlich vorhersehbar. Die Erklärung was mit Samson passierte, fand ich echt fantasielos, unglaubwürdig und nicht bis zum Ende durchdacht. Dies war in meinen Augen der Knackpunkt des Buches, danach ging es bergab.

Es tut mir sehr leid, dass meine Meinung zu diesem Buch, auf das ich mich so gefreut habe, nun recht negativ fällt. Aber gerade nachdem ich zuvor «Passagier 23» gelesen hatte, habe ich mir einfach mehr von diesem Buch erhofft. Wer einen unterhaltsamen Thriller sucht, wird hier trotzdem fündig. Denn das Buch ist ohne Zweifel spannend und liest sich sehr gut, auch wenn ich es inhaltlich etwas an den Haaren herbeigezogen fand.

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Christine

 

#11 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

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Hallo ihr Lieben!

Die Herbstpause oder sagen wir besser, die Winterpause ist vorbei… 🐒

FLOW ist wieder da und wir haben wieder 10 Fragen mit im Gepäck, die sich heute um interessante Themen, wie unsere Berufswege, der Veränderung unseres Wesens und Druck in unserem Alltag drehen.

Wir freuen uns, dass wir uns nun wieder wöchentlich – manchmal mehr, manchmal weniger – schwierigen Fragen stellen dürfen und wünschen euch viel Spaß dabei unsere Antworten zu durchstöbern. 💕

Ach so und bevor wir es vergessen: Mitch ist diesmal auch mit dabei! 🙂

Véro, Christine, Mitch & Bonny

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Bist du noch die Gleiche wie früher?

Véro: Ich glaube nicht. Es wäre ja auch irgendwie „komisch“ wenn man sich nicht entwickeln würde. Wobei… in manchen Bereichen verändere ich mich wohl nie. Sehr zu meinem eigenen Leidwesen.

Christine: Das hängt davon ab, wie weit in der Vergangenheit „früher“ liegt! 🙂 Aber ich denke doch, dass jeder sich unweigerlich verändert und in seinem Leben vorankommt. Teilweise bin ich sicherlich noch wie früher, in anderen Bereichen habe ich mich bestimmt weiterentwickelt.

Mitch: Eine schwierige Frage zu der ich nicht unbedingt eine Antwort parat habe. Ich glaube ein Mensch kann sich nicht von grund auf ändern. Ich glaube jedoch, dass die Erfahrungen und das Älter werden einen Menschen ändern kann und man einiges zum Leben dazu lernen kann.

Bonny: Nein, keineswegs. Ich habe mich in den letzten Jahren sogar sehr verändert. Früher war ich manchmal unausstehlich und habe nicht immer die freundlichsten Dinge gesagt, bis zu einem sehr großen Streit mit meiner besten Freundin. Ab dem Moment habe ich gemerkt, dass man mit Worten Menschen verletzten kann und daraus gelernt. Heute denke ich mehr darüber nach, was ich sage und wie ich es sage. Ehrlich bin ich aber noch immer.
Ich muss aber auch sagen, dass ich früher selbstbewusster war. Das ist mir in den letzten Jahren irgendwie abhanden gekommen. Heute bin ich mehr die Zuhörerin. 🤔Ebenfalls ist mir meine Zielstrebigkeit verloren gegangen, was nicht ganz so toll ist. Ich arbeite aber daran sie wiederzufinden…

2. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Véro: Eigentlich stand mein Berufswunsch schon als Kind fest: Ich wollte immer Grundschullehrerin werden. Zwischenzeitlich gab es dann eine Zeit, in der ich nicht so recht wusste, ob ich nicht doch Deutschlehrer an den weiterführenden Schulen werden wollte oder Physiotherapeutin. Ich habe damals sogar ein „Schnupperpraktikum“ bei einem befreundeten Physiotherapeuten gemacht. Schlussendlich ist es dann doch die Grundschule geworden, da ich schon immer gerne mit Kindern gearbeitet habe und es mir Spaß macht, den kleinen Rackern etwas mit auf den Weg zu geben, was sie in ihrem späteren Leben weiterbringt.

Christine: Schon von klein auf wollte ich Grundschullehrerin werden. Vielleicht lag das daran, dass meine Mutter mir den Beruf vorgelebt hat und ich mir das immer sehr toll vorgestellt habe (was es auch ist 🙂 )! Während der Zeit im Gymnasium geriet mein Wunsch allerdings ins Wanken, da es mich sehr reizte, Geografie zu studieren um danach am Gymnasium zu unterrichten. Da es allerdings sehr viele Geografie-Studenten für sehr wenig Stellenangebote gab, entschied ich mich für die Grundschullehrerin und habe dies noch keine Sekunde bereut.

Mitch: Ich wollte schon immer etwas mit Kindern machen und dieser Wunsch wurde durch meine unzähligen Praktika in Kindertageseinrichtungen nur verstärkt. Als ich mein freies soziales Jahr in einer Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen absolviert habe, wusste ich endlich was genau ich machen möchte. Daher habe ich auch schnell entschlossen eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu machen und arbeite nun mit großer Leidenschaft in einem Wohnheim für Kinder mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen. Und freue mich immer wieder auf jeden Tag.

Bonny: Ihr glaubt gar nicht, was ich schon alles werden wollte. Als ich noch klein war, stand Tierärztin hoch im Kurs. Später wollte ich dann Arzthelferin werden und habe in dem Bereich auch ein Praktikum gemacht, welches mir sehr gefallen hat. Dann habe ich aber mein Abitur abgeschlossen und in der Zeit wollte ich Journalistin werden. Wobei Lehramt auch mal im Gespräch war, allerdings hat mich hier mein damaliger Biologielehrer von abgebracht, der meinte: „Mit Deutschlehrern werden die Straßen zugepflastert.“ Tja damit hatte sich das dann auch erledigt… Das mit dem Berufsweg Journalismus hat sich dann auch für mich nicht richtig angefühlt und bin auch von diesem Kurz abgekommen. Worüber ich mir aber immer sicherer wurde: ich möchte kreativ sein. Tja und nun frage ich mich, ob ich mein Studium nicht ganz über den Haufen werfen soll und nochmal ganz neu anfange, was aber ziemlich blöd wäre…🙄

3. Kann jede Beziehung gerettet werden?

Véro: Nein! Manchmal muss man sich einfach eingestehen, dass es nichts zu retten gibt. Ganz schlimm finde ich es, wenn ein Kind die Beziehung retten soll… ein Schuss, der meiner Ansicht nach fast immer nach hinten losgeht.

Christine: Nein! Es gibt viele Gründe, warum eine Beziehung scheitern kann und man sollte nicht aus Gewohnheit daran festhalten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Mitch: Ich bin ja eher so die Romantikerin, die in allem einfach nur das schöne sieht. Aber ich bin der Meinung, wenn es einmal einen Vertrauensbruch in einer Beziehung gegeben hat, wird es nie wieder wie früher. Daher glaube ich nicht daran, dass jede Beziehung gerettet werden kann.

Bonny: Da kann ich mich euch nur anschließen. Ich bin auch der Meinung: Nein. Wo es nichts mehr zu retten gibt, da kann man auch nichts mehr retten. Auch nicht mit einem Kind und auch nicht ohne Vertrauen.

4. Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen?

Véro: Jein. Meistens brauche ich etwas Druck, um mich endlich an verschiedene Arbeiten zu setzen. Aber zuweilen macht dann auch gerade dieser Druck, dass ich mir nicht genug Zeit nehme und dumme Flüchtigkeitsfehler mache.

Christine: Ja! Meistens arbeite ich unter Druck besser, da ich mich dann besser konzentrieren kann.

Mitch: Definitiv! Ich habe meine besten Leistungen und meine besten Noten immer dann bekommen, wenn ich alles kurz vor Schluss abgegeben habe oder erst einen Tag vorher gelernt habe.

Bonny: Ich brauche Druck um Leistungen abzubringen. Ohne Druck funktioniert es einfach nicht und ich bleibe stecken und verschiebe es permanent. Hab ich eine Deadline, dann halte ich mich daran, wobei ich dann auch auf den letzten Drücker damit anfange. Dann kann ich mir aber auch zu 99,9% sicher sein, dass es gut wird. Gesund ist das aber nicht.

5. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Véro: Irgendwie hat wohl jede Lebensphase etwas Angenehmes. Natürlich war manches einfacher, als ich bloß für mich alleine die Verantwortung hatte, tun und lassen konnte was ich wollte, … und ganz bestimmt bringt das Familienleben mit zwei kleinen Kindern so manche Einschänkung mit sich. Aber die Kinder entschädigen einen dann doch für alles!

Christine: Ich habe das Gymnasium sehr genossen, bin aber trotzdem froh, dass diese turbulente Zeit vorbei ist und mein Leben in den Bahnen verläuft, die ich mir ausgesucht habe. Eigentlich gibt es keine Phase in meinem Leben die ich nicht mochte,  wofür ich sehr dankbar bin.

Mitch: Puuh! Welche Lebensphase ich als besonders angenehm empfunden habe, kann ich ehrlich gesagt gar nicht so sagen. Es gab glaube ich in jeder meiner Lebensphasen Situationen, die sowohl schöne Erinnerungen als auch schlechte Erinnerungen mit sich bringen. Ich kann jedoch sagen, dass ich mit nicht gerne an meine Lebensphasen in der Schulzeit zurück erinnere.

Bonny: Meine Kindheit und hier spreche ich von der Phase zwischen 0 – 12 Jahre. Ich musste mir keine Sorgen um alltägliche Dinge machen, wie z.B. Geld, Krankenkasse, Berufsweg oder Krankheit. Einfach den Tag genießen, mit Freunden spielen und unbeschwert sein. Übrigens.. mein ausgesuchtes Lied bei der Übergabe meines Abschlusszeugnisses war „Forever young“ von Alphaville. Ich glaube das sagt schon einiges darüber aus. 😉

6. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Véro: Den Frühling. Ich finde es schön, wenn draußen wieder die Natur erwacht und alles blüht und grünt.

Christine: Den Herbst! Ich mag diese leicht melancholische Atmosphäre wenn die Natur sich schlafen legt und alles leiser wird. Außerdem finde ich einen schönen, graubewölkten Himmel im Kontrast mit den farbenfrohen Blättern der Bäume sehr schön anzuschauen.

Mitch: Eine Mischung aus allem. Ich mag den Winter, wenn alles weiß ist und man Schneemänner bauen, Skifahren oder auch Schneeengel machen kann. Ich finde aber auch dem Sommer toll, wenn die Sonne scheint am Strand entlang zu laufen und dem Geräusch des Meeres lauschen.

Bonny:  Herbst. Am Winter nervt mich die trockene Haut, wobei der Winter einfach immer die schönste Jahreszeit für gemütliches Lesen ist. Allerdings ist das Licht hier manchmal echt blöd. Der Herbst ist meiner Meinung nach immer eine Mischung aus Sommer und Winter und daher ideal. ^^

7. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Véro: Oh weh… ich schalte leider viel zu oft den Verstand aus, folge meinem Herzen und sage unbedacht Dinge, die ich wohl besser ungesagt lassen würde. In dieser Hinsicht muss ich wirklich an mir arbeiten.

Christine: Eher dem Verstand, meinen Kopf kann ich nur sehr schlecht ausschalten und ich grüble sehr viel. Allerdings habe ich auch keine Probleme damit, einmal komplett loszulassen, wenn ich unter Leuten bin mit denen ich mich wohl fühle.

Mitch: 100% meinem Herzen was leider auch nicht immer gut ist. Aber bisher bin ich immer meinem Herzen gefolgt und auch wenn ich nicht immer nur positive Erfahrungen gemacht habe, bin ich dennoch froh meinem Herzen gefolgt zu sein.

Bonny: Oh, gute Frage. 🤔 Ich folge zu 50% meinem Verstand und zu 50% meinem Herzen. Kann sich mein Verstand nicht entscheiden, dann hör ich auf mein Herz. Merke ich das mein Herz blödsinn betreibt, dann schalte ich meinen Verstand ein. Hört sich leicht an? Ist es aber nicht…

8. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Véro: Nicht gut genug. Ich bin leider so ein Mensch, der erst merken muss, dass er sich übernimmt, ehe ich dann wirklich die Notbremse ziehe. Meine Rücken-OP hat mir zum Beispiel gezeigt, dass ich jahrelang nicht genug auf meine Gesundheit aufgepasst habe. Nun ja… zumindest in punkto Rücken habe ich dazugelernt und gehe nun brav wöchentlich zum Pilateskurs, um meinen Rücken zu stärken.

Christine: Geht so! Was die Ernährung angeht, so achte ich schon darauf Süßkram zu meiden. Alkohol trinke ich nicht so viel und ich rauche auch nicht. Allerdings würde mehr Sport mir sicherlich nicht schaden!

Mitch: In letzter Zeit habe ich meine Gesundheit wohl eher vernachlässigt. Aber für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen wieder mehr darauf zu achten.

Bonny: Überhaut nicht und das ist gar nicht gut. Ich weiß es wird sich in den nächsten Jahren ziemlich rächen. Wobei ich rauche nicht (habe ich noch nie) und ich trinke auch keinen Alkohol. Leider esse ich in der letzten Zeit viel zu viel Süßigkeiten und zu wenig Obst. Auch mit dem Thema Sport setzte ich mich nicht auseinander…

9. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Véro: Ständig auf Achse. Ich kann nur sehr schlecht ein oder zwei Wochen an einem selben Ort bleiben oder (schlimmer noch) mich an den Strand legen und mich stündlich umdrehen. Unsere Urlaubsreisen sind deshalb meist sehr actionreich und wir sind oft nur 2-3 Tage an einem Ort.

Christine: Ich brauche Abwechslung und liege auch nicht gerne stundenlang am Strand rum. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht zu den Leuten gehören, die jeden Urlaub im Ausland verbringen müssen. Ich reise zwar gerne, wenn es sich aber nicht ergibt ist das auch nicht weiter dramatisch.

Mitch: Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub in meinem Lieblingsland der Niederlande am Strand und genieße das Meer. Ich möchte jedoch mehr von der Welt sehen und habe Urlaube nach Irland, Schweden,Österreich und die USA geplant.

Bonny: Ich bin überhaupt kein Strandmensch. Ich mag es da lieber die Kultur zu entdecken, wie u.a. in ein Museum gehen etc. Weite Reisen verbietet mir darüber hinaus aktuell mein Geldbeutel. Aber sobald er es in den nächsten Jahren zulässt, möchte ich gerne andere Länder entdecken. 🤗

10. Kannst du gut Witze erzählen?

Véro: Nein.

Christine: Kennst du jemanden, der jede Pointe vermasselt? Genau, das bin ich! 🙂

Mitch: Sagen wir es mal so. Wenn ich eine Miesmuschel wäre und du ein Heilbutt dann würde ich dir sagen, wenn du Schuppen hast solltest du dir die  Haare waschen. 😀 Also nein ich bin eher so der Clownfisch unter den Menschen die ja eigentlich Anemonenfische sind.

Bonny: Boar mein Onkel kann das soooo gut. Ich leider überhaupt nicht, weil ich einen Witz sofort wieder vergesse, sobald ich ihn einmal gehört habe. Nö.


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2 + 2 = 4 oder doch etwa 5?

csm_9783548234106_cover_aeec59b8d8„Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, dass zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst.“ (S. 111)

Neunzehnhundertvierundachtzig. Die drei verfeindeten Machtblöcke Ozeanien, Eurasien und Ostasien beherrschen die Welt.
In London, der drittstärksten bevölkerten Provinz Ozeaniens lebt der 39 – jährige Winston Smith. Er arbeitet im Ministerium für Wahrheit und gilt dementsprechend auch als ein gehorsames Parteimitglied (äußere Partei).
Während er seinen Job routiniert verrichtet, den Verlauf der Vergangenheit und Zeitungsartikel der Parteidoktrin entsprechend abändert, wächst in ihm der Zweifel an dem totalitären System.
Unbeobachtet bleiben nur seine Gedanken, während sein Körper dem ständigen Blick des Großen Bruders ausgeliefert ist. Eine fiktive Figur der Parteielite (innere Partei).
Doch wie kann man sich gegen einen derartigen Überwachungsstaat auflehnen und dabei unbeobachtet bleiben?

Der Einstieg in den Roman gelingt überraschend leicht. George Orwell verzichtet auf lange Ausschweifungen und legt seine Konzentration stattdessen auf den gegenwärtigen Moment, in dem sich der Protagonist Winston Smith befindet.
Darüber hinaus verfügt 1984 über einen klaren und verständlichen Erzählstil, der dem Leser ein komplexes Bild von einer bedrückenden und düsteren Zukunft liefert. Schnell wird einem bewusst in welch kalter und grauen Welt sich Winston bewegt. Einer Welt in der dem einzelnen Menschen keine Bedeutung zukommt.

Der Roman besteht aus drei Teilen. Im ersten gewinnt man einen Überblick über das Verhalten der Menschen, sowie viele Einzelheiten über die Denkweise und den genaueren Ablauf in der Gesellschaft des totalitären Überwachungsstaates. Dies ist äußerst detailreich beschrieben und inszeniert eine Tiefe, die den Leser zugleich schockiert, sprachlos werden lässt und gleichermaßen an die Seiten fesselt.
Alles unterliegt einer ständigen Kontrolle. Alles wird beobachtet. Jeder Schritt, jeder Atemzug, jeder Fehltritt und jede Handbewegung. Sowohl in öffentlichen Gebäuden, auf der Straße oder in den eigenen vier Wänden.
Die Menschen sprechen miteinander, jedoch bleiben diese Konversationen nur an der Oberfläche. Liebe und Freundschaft zählen nicht. Was jedoch zählt, ist die völlige Hingabe für die Partei.
Sogar die Sprache verliert an Stellenwert, Worte werden reduziert. Alles löst sich Stück für Stück auf. Insbesondere die Erinnerung an die Vergangenheit.

„Alles verschwamm in einer Schattenwelt, in der zuletzt sogar die Jahreszahl ungewiß geworden war.“ (S. 63)

Winston Smith unterscheidet sich von den Menschen um ihn herum. Er sieht die Manipulation, die eingeschränkte Freiheit.  Ausschlaggebend ist seine verbliebene bruchstückhafte Erinnerung an seine Kindheit. Doch dies ist gefährlich!

Im zweiten Teil lässt Orwell seinen Protagonisten die Strukturen des Systems klarer wahrnehmen. Und während Winston das Wie? zu verstehen scheint, quält ihn bereits das Warum?.

Mit dieser Frage beschäftigt sich der dritte Teil von 1984. Und während George Orwell eine Weg sucht, uns eine Antwort zu geben, flacht der Roman plötzlich ab. Verliert an Spannung und fällt in sich zusammen. Leider scheint sich der Autor in seinen Theorien zu verstricken, die zwar sehr ausführlich beschrieben werden, jedoch trotzdem kaum Antworten geben, sondern nur noch mehr Fragen aufwerfen. Vieles bleibt unbeantwortet…

Als Leser findet man sich plötzlich in der Situation wieder, dass man gedanklich nicht weiterkommt. Die Handlung bleibt an einem Punkt plötzlich stehen und 1984 zieht sich dadurch leider in die Länge.
Und am Ende kann man sich zu Recht die Frage stellen, wo der Widerstand bleibt.

Orwell entwirft ein spannendes und schockierendes Bild von einer Zukunft, welche einige Parallelen zu unseren heutigen Welt besitzt.
Dabei hat mir der Stil des Autors sehr gut gefallen. Sein Roman berührt und schockiert. Ich musste nach der letzten gelesenen Seite tief durchatmen, um mich von dieser Welt zu lösen. Und auch wenn er für mich einige Schwächen zum Ende hin besitzt, ist es dennoch eine wertvolle Lektüre, die einen nachdenklich macht und durchaus interessant zu lesen ist! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

So werfe den ersten Stein …

denn-keiner-ist-ohne-schuldDeborah und Simon St. James wollten eigentlich einen gemütlichen Urlaub in dem recht einsamen Lancashire verbringen. Doch dann stellen sie fest, dass der Dorfpfarrer vor kurzem auf sehr verdächtige Art und Weise starb. St. James, der sofort ein Verbrechen wittert, zögert nicht lange und bittet seinen Freund Thomas Lynley zu Hilfe. Gemeinsam tauchen die beiden Freunde tief in das Leben der Dorfgemeinschaft ein und decken dabei so manches Geheimnis auf.

Der 6. Band der Inspector Lynley Reihe von Elizabeth George hat mir bisher am besten gefallen. Der sonst so ausufernde Schreibstil der Autorin kam mir hier regelrecht gezügelt vor, da sie sich weniger in Details verlor als in manchem Vorgängerbuch. In gewohnt ruhiger Manier schildert sie den Tathergang und schafft es, den Leser zweifeln zu lassen. Natürlich sind ihre Beschreibungen des Dorfes, dessen Einwohner und dessen Geschichte nach wie vor sehr ausführlich, doch ich empfand es nicht als übertrieben oder langatmig.

Das Privatleben der Ermittler wie immer eine wichtige Rolle. Vor allem mit Barbara Havers leide ich immer richtig mit. Deborah und Helen wirken manchmal doch sehr divenhaft und neigen dazu, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Dennoch versprüht vor allem die wilde, kaum zu bändigende Helen manchmal einen Jungmädchen-Charme, der sie sofort wieder sympathisch macht.

Ab und zu muss ich schmunzeln über die Art und Weise, wie Lynley und St. James mit Frauen umgehen. Diese stocksteife Art und die Fixierung Lynleys auf eine Hochzeit sind doch ziemlich veraltet und verraten das wahre Alter dieser Bücher. Dies tut der Spannung keinen Abbruch, doch oft leide ich mit Helen und schüttle innerlich den Kopf, wenn Lynley wieder mit diesem Thema anfängt!

Der Tathergang an sich ist, wie immer bei Elizabeth George, sehr logisch aufgebaut und fügt sich am Ende zu einer glaubwürdigen Aufklärung des Falles. Schien der Täter auch von Anfang an klar zu sein, so rätselte ich doch unentwegt welches Motiv der Tat zu Grunde lag. Am Ende wurde ich überrascht und ich konnte den Täter erschreckenderweise sehr gut verstehen. Denn es gab zum Schluss nur Verlierer.

Wer die Inspector Lynley Romane lesen möchte, sollte sie unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen, da das Privatleben der Protagonisten eine sehr große Rolle spielt und man sonst nicht alle Zusammenhänge verstehen kann.

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Christine

Brennt die Schuld

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 Brennt die Schuld von Heidrun Wagner

„Es war nur ein Schatten, aber in meinem Kopf wurde er zu einer Ahnung“ (S.5)

Das Cover zu „Brennt die Schuld“ gefällt mir sehr gut, besonders schön finde ich die Idee, dass man die Cover aneinanderreihen kann und sie zu einem (Gesamt-) Bild werden. Es macht neugierig und bei genauer Betrachtung bekommt der Leser einen Eindruck, was ihn in diesem Buch erwartet. Die Zeichnungen – sowohl auf dem Cover, als auch auf den einzelnen Seiten – gefallen mir sehr gut. Sie sind wirklich schön gemacht, passen zu jeder Seite und lassen das Buch lebendig wirken.

„Manche Dinge brauchen ihre Zeit. ich wünschte, ich könnte dich überzeugen!“ (S.78)

Der Schreibstil ist ebenso leicht und flüssig zu lesen, wie bereits der erste Teil „Wenn du vergisst“. Die Länge der Kapitel waren für mich genau passend, sie waren weder zu kurz noch zu lang. Einige wichtige bzw. bedeutsame Stellen sind im Buch kursiv geschrieben, so kann man sich auch noch später sehr gut an diese erinnern. Außerdem gibt es immer wieder kleine Textstellen, die als Kurznachricht bzw. SMS auftauchen und es dem Leser noch einfacher machen ein Teil dieses Buches zu werden.

„Die Leidenschaften über deren Ursprung wir uns selbst täuschen, beherrschen uns gerade am heftigsten.“ (S. 204)

Die Charaktere im zweiten Band gefallen mir sehr gut. Wirklich alle sind mir durchweg sympathisch. Einige mehr, andere dafür weniger. Doch auch in diesem Band ist nicht jeder so wie er scheint und der ein oder andere trägt noch ein Geheimnis mit sich. Einige der Protagonisten erinnern mich an Personen aus meinem Leben, wodurch einige Protagonisten im wahrsten Sinne des Wortes bessere Karten bei mir hatten.

„Wir dürfen uns niemals verlieren“ (S.6)

Zoe erinnert sich immer mehr an ihre Vergangenheit und kämpft mit ihrem Gefühl der Schuld, weil sie nicht glauben kann zu so einer Tat fähig zu sein. Im Verlauf des Buches lernt Zoe ihre alten Freunde „wieder“ kennen und erfährt mehr über ihr Leben vor dem Unfall. Zoe fängt an zu recherchieren und weiß bald schon nicht mehr was wahr ist und was nicht.

„Manchmal merkt man erst, wenn es einem gut geht, wer wirklich hinter einem steht“ (S.87)

Elias ist mir bereits seit dem ersten Band einer der liebsten Protagonisten. Elias kümmert sich rührend um Zoe scheint nur das Beste zu wollen, doch er hat ein Geheimnis welches die Beziehung zu Zoe auf eine harte Probe stellt.

Niklas ist mit ebenfalls sympathisch. Er ist Zoes bester Freund und in jeder Situation für sie da. Er versucht immer wieder durch kleine Floskeln Zoe vor Elias zu warnen, sagt jedoch nie was er wirklich meint.

Franzi ist die Arbeitskollegin von Zoe im Café. Sie gefällt mir wirklich sehr gut, sie ist eine neutrale Person, die Zoe zu jeder Zeit zur Seite steht. Ihre Art und ihr Humor gefällt mir sehr gut und gibt dem Buch noch eine schöne Note.

Kati die beste Freundin von Maya und Zoe aus ihrer Zeit vor dem Umzug. Kati ist wirklich ein Energiebündel und hilft Zoe gerade in der schweren Zeit mit dem Verlust ihrer Schwester klar zu kommen.

„Und ich verspreche dir, wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit, dann werden wir uns wiedersehen.“ (S.46)

Meine Meinung:
Der zweite Band konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Geheimnisse und Wahrheiten ans Licht, wodurch ein Spannungsbogen entsteht. Dadurch kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch die neuen Erkenntnisse, wird es für den Leser immer schwieriger herauszufinden was wirklich wahr ist und wer nicht der ist der er vorgibt zu sein.  Und wessen Geheimnis das dünne Band der Beziehungen zum zerreißen bringt.

Das Ende von „Brennt die Schuld“ ist ein offenes, welches mich am Anfang etwas wahnsinnig gemacht hat und die Vorfreude auf den dritten Teil nur noch verstärkt hat.
Alles in allem eine sehr gute Fortsetzung von „Wenn du vergisst“ die definitiv Lust auf „In deinem Herzen“ macht.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Mitch