#11 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst!

nana_flow

Hallo ihr Lieben!

Die Herbstpause oder sagen wir besser, die Winterpause ist vorbei… 🐒

FLOW ist wieder da und wir haben wieder 10 Fragen mit im Gepäck, die sich heute um interessante Themen, wie unsere Berufswege, der Veränderung unseres Wesens und Druck in unserem Alltag drehen.

Wir freuen uns, dass wir uns nun wieder wöchentlich – manchmal mehr, manchmal weniger – schwierigen Fragen stellen dürfen und wünschen euch viel Spaß dabei unsere Antworten zu durchstöbern. 💕

Ach so und bevor wir es vergessen: Mitch ist diesmal auch mit dabei! 🙂

Véro, Christine, Mitch & Bonny

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Bist du noch die Gleiche wie früher?

Véro: Ich glaube nicht. Es wäre ja auch irgendwie „komisch“ wenn man sich nicht entwickeln würde. Wobei… in manchen Bereichen verändere ich mich wohl nie. Sehr zu meinem eigenen Leidwesen.

Christine: Das hängt davon ab, wie weit in der Vergangenheit „früher“ liegt! 🙂 Aber ich denke doch, dass jeder sich unweigerlich verändert und in seinem Leben vorankommt. Teilweise bin ich sicherlich noch wie früher, in anderen Bereichen habe ich mich bestimmt weiterentwickelt.

Mitch: Eine schwierige Frage zu der ich nicht unbedingt eine Antwort parat habe. Ich glaube ein Mensch kann sich nicht von grund auf ändern. Ich glaube jedoch, dass die Erfahrungen und das Älter werden einen Menschen ändern kann und man einiges zum Leben dazu lernen kann.

Bonny: Nein, keineswegs. Ich habe mich in den letzten Jahren sogar sehr verändert. Früher war ich manchmal unausstehlich und habe nicht immer die freundlichsten Dinge gesagt, bis zu einem sehr großen Streit mit meiner besten Freundin. Ab dem Moment habe ich gemerkt, dass man mit Worten Menschen verletzten kann und daraus gelernt. Heute denke ich mehr darüber nach, was ich sage und wie ich es sage. Ehrlich bin ich aber noch immer.
Ich muss aber auch sagen, dass ich früher selbstbewusster war. Das ist mir in den letzten Jahren irgendwie abhanden gekommen. Heute bin ich mehr die Zuhörerin. 🤔Ebenfalls ist mir meine Zielstrebigkeit verloren gegangen, was nicht ganz so toll ist. Ich arbeite aber daran sie wiederzufinden…

2. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Véro: Eigentlich stand mein Berufswunsch schon als Kind fest: Ich wollte immer Grundschullehrerin werden. Zwischenzeitlich gab es dann eine Zeit, in der ich nicht so recht wusste, ob ich nicht doch Deutschlehrer an den weiterführenden Schulen werden wollte oder Physiotherapeutin. Ich habe damals sogar ein „Schnupperpraktikum“ bei einem befreundeten Physiotherapeuten gemacht. Schlussendlich ist es dann doch die Grundschule geworden, da ich schon immer gerne mit Kindern gearbeitet habe und es mir Spaß macht, den kleinen Rackern etwas mit auf den Weg zu geben, was sie in ihrem späteren Leben weiterbringt.

Christine: Schon von klein auf wollte ich Grundschullehrerin werden. Vielleicht lag das daran, dass meine Mutter mir den Beruf vorgelebt hat und ich mir das immer sehr toll vorgestellt habe (was es auch ist 🙂 )! Während der Zeit im Gymnasium geriet mein Wunsch allerdings ins Wanken, da es mich sehr reizte, Geografie zu studieren um danach am Gymnasium zu unterrichten. Da es allerdings sehr viele Geografie-Studenten für sehr wenig Stellenangebote gab, entschied ich mich für die Grundschullehrerin und habe dies noch keine Sekunde bereut.

Mitch: Ich wollte schon immer etwas mit Kindern machen und dieser Wunsch wurde durch meine unzähligen Praktika in Kindertageseinrichtungen nur verstärkt. Als ich mein freies soziales Jahr in einer Schule für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen absolviert habe, wusste ich endlich was genau ich machen möchte. Daher habe ich auch schnell entschlossen eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu machen und arbeite nun mit großer Leidenschaft in einem Wohnheim für Kinder mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen. Und freue mich immer wieder auf jeden Tag.

Bonny: Ihr glaubt gar nicht, was ich schon alles werden wollte. Als ich noch klein war, stand Tierärztin hoch im Kurs. Später wollte ich dann Arzthelferin werden und habe in dem Bereich auch ein Praktikum gemacht, welches mir sehr gefallen hat. Dann habe ich aber mein Abitur abgeschlossen und in der Zeit wollte ich Journalistin werden. Wobei Lehramt auch mal im Gespräch war, allerdings hat mich hier mein damaliger Biologielehrer von abgebracht, der meinte: „Mit Deutschlehrern werden die Straßen zugepflastert.“ Tja damit hatte sich das dann auch erledigt… Das mit dem Berufsweg Journalismus hat sich dann auch für mich nicht richtig angefühlt und bin auch von diesem Kurz abgekommen. Worüber ich mir aber immer sicherer wurde: ich möchte kreativ sein. Tja und nun frage ich mich, ob ich mein Studium nicht ganz über den Haufen werfen soll und nochmal ganz neu anfange, was aber ziemlich blöd wäre…🙄

3. Kann jede Beziehung gerettet werden?

Véro: Nein! Manchmal muss man sich einfach eingestehen, dass es nichts zu retten gibt. Ganz schlimm finde ich es, wenn ein Kind die Beziehung retten soll… ein Schuss, der meiner Ansicht nach fast immer nach hinten losgeht.

Christine: Nein! Es gibt viele Gründe, warum eine Beziehung scheitern kann und man sollte nicht aus Gewohnheit daran festhalten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Mitch: Ich bin ja eher so die Romantikerin, die in allem einfach nur das schöne sieht. Aber ich bin der Meinung, wenn es einmal einen Vertrauensbruch in einer Beziehung gegeben hat, wird es nie wieder wie früher. Daher glaube ich nicht daran, dass jede Beziehung gerettet werden kann.

Bonny: Da kann ich mich euch nur anschließen. Ich bin auch der Meinung: Nein. Wo es nichts mehr zu retten gibt, da kann man auch nichts mehr retten. Auch nicht mit einem Kind und auch nicht ohne Vertrauen.

4. Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen?

Véro: Jein. Meistens brauche ich etwas Druck, um mich endlich an verschiedene Arbeiten zu setzen. Aber zuweilen macht dann auch gerade dieser Druck, dass ich mir nicht genug Zeit nehme und dumme Flüchtigkeitsfehler mache.

Christine: Ja! Meistens arbeite ich unter Druck besser, da ich mich dann besser konzentrieren kann.

Mitch: Definitiv! Ich habe meine besten Leistungen und meine besten Noten immer dann bekommen, wenn ich alles kurz vor Schluss abgegeben habe oder erst einen Tag vorher gelernt habe.

Bonny: Ich brauche Druck um Leistungen abzubringen. Ohne Druck funktioniert es einfach nicht und ich bleibe stecken und verschiebe es permanent. Hab ich eine Deadline, dann halte ich mich daran, wobei ich dann auch auf den letzten Drücker damit anfange. Dann kann ich mir aber auch zu 99,9% sicher sein, dass es gut wird. Gesund ist das aber nicht.

5. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Véro: Irgendwie hat wohl jede Lebensphase etwas Angenehmes. Natürlich war manches einfacher, als ich bloß für mich alleine die Verantwortung hatte, tun und lassen konnte was ich wollte, … und ganz bestimmt bringt das Familienleben mit zwei kleinen Kindern so manche Einschänkung mit sich. Aber die Kinder entschädigen einen dann doch für alles!

Christine: Ich habe das Gymnasium sehr genossen, bin aber trotzdem froh, dass diese turbulente Zeit vorbei ist und mein Leben in den Bahnen verläuft, die ich mir ausgesucht habe. Eigentlich gibt es keine Phase in meinem Leben die ich nicht mochte,  wofür ich sehr dankbar bin.

Mitch: Puuh! Welche Lebensphase ich als besonders angenehm empfunden habe, kann ich ehrlich gesagt gar nicht so sagen. Es gab glaube ich in jeder meiner Lebensphasen Situationen, die sowohl schöne Erinnerungen als auch schlechte Erinnerungen mit sich bringen. Ich kann jedoch sagen, dass ich mit nicht gerne an meine Lebensphasen in der Schulzeit zurück erinnere.

Bonny: Meine Kindheit und hier spreche ich von der Phase zwischen 0 – 12 Jahre. Ich musste mir keine Sorgen um alltägliche Dinge machen, wie z.B. Geld, Krankenkasse, Berufsweg oder Krankheit. Einfach den Tag genießen, mit Freunden spielen und unbeschwert sein. Übrigens.. mein ausgesuchtes Lied bei der Übergabe meines Abschlusszeugnisses war „Forever young“ von Alphaville. Ich glaube das sagt schon einiges darüber aus. 😉

6. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Véro: Den Frühling. Ich finde es schön, wenn draußen wieder die Natur erwacht und alles blüht und grünt.

Christine: Den Herbst! Ich mag diese leicht melancholische Atmosphäre wenn die Natur sich schlafen legt und alles leiser wird. Außerdem finde ich einen schönen, graubewölkten Himmel im Kontrast mit den farbenfrohen Blättern der Bäume sehr schön anzuschauen.

Mitch: Eine Mischung aus allem. Ich mag den Winter, wenn alles weiß ist und man Schneemänner bauen, Skifahren oder auch Schneeengel machen kann. Ich finde aber auch dem Sommer toll, wenn die Sonne scheint am Strand entlang zu laufen und dem Geräusch des Meeres lauschen.

Bonny:  Herbst. Am Winter nervt mich die trockene Haut, wobei der Winter einfach immer die schönste Jahreszeit für gemütliches Lesen ist. Allerdings ist das Licht hier manchmal echt blöd. Der Herbst ist meiner Meinung nach immer eine Mischung aus Sommer und Winter und daher ideal. ^^

7. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Véro: Oh weh… ich schalte leider viel zu oft den Verstand aus, folge meinem Herzen und sage unbedacht Dinge, die ich wohl besser ungesagt lassen würde. In dieser Hinsicht muss ich wirklich an mir arbeiten.

Christine: Eher dem Verstand, meinen Kopf kann ich nur sehr schlecht ausschalten und ich grüble sehr viel. Allerdings habe ich auch keine Probleme damit, einmal komplett loszulassen, wenn ich unter Leuten bin mit denen ich mich wohl fühle.

Mitch: 100% meinem Herzen was leider auch nicht immer gut ist. Aber bisher bin ich immer meinem Herzen gefolgt und auch wenn ich nicht immer nur positive Erfahrungen gemacht habe, bin ich dennoch froh meinem Herzen gefolgt zu sein.

Bonny: Oh, gute Frage. 🤔 Ich folge zu 50% meinem Verstand und zu 50% meinem Herzen. Kann sich mein Verstand nicht entscheiden, dann hör ich auf mein Herz. Merke ich das mein Herz blödsinn betreibt, dann schalte ich meinen Verstand ein. Hört sich leicht an? Ist es aber nicht…

8. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Véro: Nicht gut genug. Ich bin leider so ein Mensch, der erst merken muss, dass er sich übernimmt, ehe ich dann wirklich die Notbremse ziehe. Meine Rücken-OP hat mir zum Beispiel gezeigt, dass ich jahrelang nicht genug auf meine Gesundheit aufgepasst habe. Nun ja… zumindest in punkto Rücken habe ich dazugelernt und gehe nun brav wöchentlich zum Pilateskurs, um meinen Rücken zu stärken.

Christine: Geht so! Was die Ernährung angeht, so achte ich schon darauf Süßkram zu meiden. Alkohol trinke ich nicht so viel und ich rauche auch nicht. Allerdings würde mehr Sport mir sicherlich nicht schaden!

Mitch: In letzter Zeit habe ich meine Gesundheit wohl eher vernachlässigt. Aber für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen wieder mehr darauf zu achten.

Bonny: Überhaut nicht und das ist gar nicht gut. Ich weiß es wird sich in den nächsten Jahren ziemlich rächen. Wobei ich rauche nicht (habe ich noch nie) und ich trinke auch keinen Alkohol. Leider esse ich in der letzten Zeit viel zu viel Süßigkeiten und zu wenig Obst. Auch mit dem Thema Sport setzte ich mich nicht auseinander…

9. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Véro: Ständig auf Achse. Ich kann nur sehr schlecht ein oder zwei Wochen an einem selben Ort bleiben oder (schlimmer noch) mich an den Strand legen und mich stündlich umdrehen. Unsere Urlaubsreisen sind deshalb meist sehr actionreich und wir sind oft nur 2-3 Tage an einem Ort.

Christine: Ich brauche Abwechslung und liege auch nicht gerne stundenlang am Strand rum. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht zu den Leuten gehören, die jeden Urlaub im Ausland verbringen müssen. Ich reise zwar gerne, wenn es sich aber nicht ergibt ist das auch nicht weiter dramatisch.

Mitch: Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub in meinem Lieblingsland der Niederlande am Strand und genieße das Meer. Ich möchte jedoch mehr von der Welt sehen und habe Urlaube nach Irland, Schweden,Österreich und die USA geplant.

Bonny: Ich bin überhaupt kein Strandmensch. Ich mag es da lieber die Kultur zu entdecken, wie u.a. in ein Museum gehen etc. Weite Reisen verbietet mir darüber hinaus aktuell mein Geldbeutel. Aber sobald er es in den nächsten Jahren zulässt, möchte ich gerne andere Länder entdecken. 🤗

10. Kannst du gut Witze erzählen?

Véro: Nein.

Christine: Kennst du jemanden, der jede Pointe vermasselt? Genau, das bin ich! 🙂

Mitch: Sagen wir es mal so. Wenn ich eine Miesmuschel wäre und du ein Heilbutt dann würde ich dir sagen, wenn du Schuppen hast solltest du dir die  Haare waschen. 😀 Also nein ich bin eher so der Clownfisch unter den Menschen die ja eigentlich Anemonenfische sind.

Bonny: Boar mein Onkel kann das soooo gut. Ich leider überhaupt nicht, weil ich einen Witz sofort wieder vergesse, sobald ich ihn einmal gehört habe. Nö.


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