Tom Hillenbrand lädt zu Tisch

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Zum Inhalt:

Xavier Kieffers Lebensgefährtin Valérie Gabin hat alles, was Rang und Namen hat, zu der Einweihung des neuen Firmensitzes des bekannten „Guide Gabin“ eingeladen. Ein exquisites Menü, ein prominenter Überraschungsgast und eine Ausstellung mit seltenen Ausgaben des Guide Gabin als Exponat: alles ist perfekt vorbereitet. Dennoch kommt es während der Feier zu einem größeren Zwischenfall und bald muss Valérie feststellen, dass die Ausgabe des Guide Gabin von 1939 gestohlen wurde.

Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der auch zu den geladenen Gästen zählte, stellt Nachforschungen an und es dauert nicht lange, bis das erste Todesopfer zu beklagen ist. Xavier Kieffer lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und versucht mit allen Mitteln in Erfahrung zu bringen, welches Geheimnis der alte Guide Gabin birgt.

Meine Meinung:

Tom Hillenbrand verbindet in diesem fünften Band seiner Serie um den sympathischen Koch aus Luxemburg Altbewährtes mit neuen Elementen. Während auch in diesem Krimi wieder Kulinarik, Lokalgeschichte und Krimi zu einem spannenden Roman vermischt werden, erzählt der Autor in diesem Band zum ersten mal auf zwei zeitlichen Ebenen. Abwechselnd werden Kieffers Ermittlungen und die Erlebnisse des amerikanischen Soldaten Fisher während des Zweiten Weltkriegs erzählt. Tom Hillenbrand gelingt es, diese beiden Ebenen sehr gekonnt zu verbinden und daraus eine spannende und glaubwürdige Handlung zu stricken.

Leser der ersten vier Bände dürfen sich auch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen: Valérie Gabin, Esteban, Claudine, Pekka Vatanen, François Allégret und auch die Kommissarin Lobato sind auch in diesem Band wieder mit von der Partie. Besonders die Episoden, in denen der selbsternannte Sternekoch Esteban im Mittelpunkt steht, sind Garant für ein vergnügliches Leseerlebnis.

Als Luxemburger kann man sich zudem an den detaillierten Beschreibungen von Land, Leuten und Gerichten erfreuen. Tom Hillenbrand beschreibt mit viel Humor die Eigenarten von Xavier Kieffer und seinen Landsleuten.

Besondere Erwähnung verdient auch die detaillierte Recherchearbeit bezüglich der historischen Ereignisse. Tom Hillenbrand verarbeitet in seinem Roman einen vielleicht weniger thematisierten Aspekt des Zweiten Weltkriegs, der jedoch durchaus interessant ist und Beachtung verdient.

Auch wenn meiner Ansicht nach am Schluss des Romans ein paar kleine Fragen nicht (explizit) beantwortet werden, so verdient dieser kulinarische Krimi dennoch die volle Punktzahl.

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Véro
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