#17 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

nana_flowHallo ihr Lieben 😃

Wir hoffen es geht euch gut und ihr genießt die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und lasst es euch dabei mit einem unterhaltsamen Buch gut gehen!

In den heutigen zehn Fragen der Flow-Challenge werden wieder interessante Themen angeschnitten:

Erschreckend ist es, dass wir meistens den Sonnenaufgang verpassen und uns an unseren letzten fast kaum noch erinnern können. Desweiteren beschäftigen wir uns mit der Frage, was wir unser zukünfiges Ich fragen würden, wenn wir könnten… Was würdet ihr gerne von eurem zukünfigten Ich erfahren?! Schreibt es uns gerne in die Kommentare ❤

Nun wünschen wir euch aber viel Spaß beim lesen…

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?

Véro: Das weiß ich gar nicht… bewusst schon lange nicht mehr. Ich sehe mir eher einen Sonnenuntergang als einen Sonnenaufgang an.

Bonny: Gute Frage…

Christine: Das ist schon sehr lange her, ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern! 😉

Mitch: Ich habe keinen blassen Schimmer, aber ich sollte es bald mal wieder machen.

2. Können andere auf dich bauen?

Véro: Absolut! Für meine Freunde würde ich eh (fast) alles tun.

Bonny: Ja, auf jeden Fall. Ich bin da, wenn man mich braucht und habe immer ein offenes Ohr. Ich helfe gerne und bin ebenfalls zuverlässig. 🙂

Christine: Ja, für meine Familie und meine Freunde bin ich immer da!

Mitch: Definitiv!

3. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?

Véro: Ja, bloß nicht für mich! 😂 Wenn ich mal losziehe, um mir etwas zu kaufen, dann endet das meistens darin, dass die prall gefüllten Schränke meiner Töchter noch ein bisschen mehr gefüllt werden. 🙈

Bonny: Klar. Ich kaufe gerne neue Kleidung, wobei mir auch etwas richtig gut gefallen muss, damit ich es kaufe. Aber ich muss jetzt nicht jeden Tag neue Kleidung kaufen…

Christine: Wenn ich in Shoppinglaune bin, kann es schon einmal recht teuer werden. Dann achte ich auch gar nicht so wirklich darauf, sondern lasse die Kreditkarte glühen. Allerdings kommen solche Einkaufstouren nicht sehr häufig vor!

Mitch: Um ehrlich zu sein gehe ich nur sehr ungern Shoppen und kaufe daher nicht regelmäßig sondern wenn ich mal gehe eher in Massen :´D

4. Welche Schmuckstücke trägst du am liebsten?

Véro: Ich trage eigentlich kaum Schmuck, bloß meinen Ehering trage ich immer. Ansonsten meist nur eine Kette; das kann aber je nach Outfit eine andere sein. Am liebsten ist mir dabei meine Kette von Thomas Sabo, weil ich da die Anhänger auswechseln kann und alle eine Bedeutung für mich haben.

Bonny: Ich trage bereits seit der Grundschule immer einen Ring an meiner (von mir aus gesehen) rechten Hand. Der Ring wurde zwar immer mal wieder durch einen anderen ersetzt, aber ohne geht nicht. Und dann trage ich ebenfalls immer eine silberne Kette, woran sich ein Anhänger befindet, der einen Schlüssel darstellt. 🙂

Christine: Ich trage meistens einen (eher großen) Ring an jedem Mittelfinger und eine Uhr … Leider ist diese zur Zeit in Reparatur!

Mitch: Schmuck trage ich eigentlich nur wenig, jedoch ist mein absolutes Lieblingsstück meine Plektrumkette.

5. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen?

Véro: Hmmm… das ist eine schwere Frage! Aktuell wahrscheinlich ob die Entscheidung richtig war, die ich bezüglich meiner Arbeitszeit getroffen habe.

Bonny: Bist du glücklich mit den Entscheidungen, die du in deiner Vergangenheit getroffen hast?

Christine: Mit welcher Zahlenkombination kann ich den nächsten EuroMillions-Jackpot knacken? 🙂 Darüber mache ich mir eigentlich keine Gedanken, da ich meine Zukunft lieber unbeschwert auf mich zukommen lassen will! 😉

Mitch: Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, ich hätte sicherlich viele Fragen jedoch weiß ich nicht ob ich die Antwort schon hören möchte.

6. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?

Véro: Letzte Woche, mit meiner ältesten Tochter. Es gab Zitronenkuchen. Hier stehen aber noch ganz viele Backmischungen im Glas rum und viele leckere Rezepte warten darauf, ausprobiert zu werden.

Bonny: Kurz vor Weihnachten, wobei ich in den letzten Tagen nach einem leckeren Rezept für Mini-Gugelhupfe gesucht habe. Demnächst wird wieder gebacken 💪🏼

Christine: Wenn ich mich nicht irre, war dies auch vor Weihnachten. Ich bin mir allerdings nicht mehr so sicher! 😉

Mitch: Erst heute morgen ich habe mich an einem Körnerbrot ohne Mehl probiert.

7. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?

Véro: Das kommt jetzt auf die Definition von „schick“ an. 😉 Sylvester? Das war aber 20-Jahre Stil. Ansonsten letzten Juni auf einer „Hochzeit“ von sehr guten Freunden. Die beiden haben ihr Ja-Wort erneuert und eine Hochzeitsparty gefeiert und zu diesem Anlass hatte ich ein rotes, langes Abendkleid an.

Bonny: Also richtig „schick“ wahrscheinlich auf meinem Abiball, wobei ich mit dem Kleid nicht wirklich zufrieden war (aber das ist ein anderes Kapitel…). Auf einem Geburtstag am Wochenende war ich aber wohl zuletzt besser gekleidet, als wie sonst im Alltag, wo es einfach praktisch sein muss. Da zieht es mich dann auch einfach mit Gummistiefel in den Regen und wenn man dann noch einen Hund besitzt… xD

Christine: So richtig aufgetakelt mit Besuch beim Friseur und Cocktailkleid war ich zuletzt auf der Hochzeit meiner Kusine! „Normal-Schick“ zog ich mich zuletzt für unser Galakonzert an …

Mitch: Bei der Hochzeit meiner besten Freundin. Ich trage eigentlich nie Kleider und Hochsteckfrisuren aber dies war mal ein Anlass an dem ich mich so richtig „schick“ angezogen habe.

8. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen festzuhalten?

Véro: Oh weh… jetzt muss ich mich outen. Hier bei uns zuhause bin ich meist diejenige, die den Jahrestag vergisst und sich dann fragt, warum der Liebste mit Blumen da steht. 🙈 Aaaaber… Ich gebe mir mittlerweile Mühe … zumindest was den Jahrestag und den Hochzeitstag angeht. 😜

Bonny: Nein, derartige Jahrestage finde ich weniger wichtig. Klar ist es schön, wenn man eine bestimmte Erinnerung mit einem derartigen Jahrestag festhält, doch ich bin ebenso der Meinung, dass man jeden Tag im Jahr schätzen sollte und wenn man mit einem Tag besondere Erinnerungen verbindet, dann kann man sich jeden Tag daran erinnern. Entsteht durch einen Jahrestag nicht immer auch ein Druck? Und diesen finde ich einfach schade, weil es die eigentliche Erinnerung zerstört…

Christine: Nein! Ich bin die Erste, die solche Dinge vergisst und finde dies auch nicht schlimm. Das sollte in keiner Beziehung zu einem Drama führen, schließlich sagt es absolut nichts über die Gefühle der Person aus, sondern vielmehr über ihren Verhalt! 😉 Ich muss allerdings gestehen, dass ich eh nicht so der romantische Typ bin!

Mitch: Für mich kommt es immer drauf an welcher Jahrestag es ist. Es gibt einige die mir besonders wichtig sind und die ich in meinem Herzen fester halte als andere Tage. Jedoch ist es nicht so, dass ich diese groß feiere.

9. Wärst du gerne körperlich stärker?

Véro: Eigentlich nicht. Als ehemalige Leichtathletin habe ich immer viel Krafttraining gemacht und kann von daher eigentlich schon zupacken. Nur mein kaputter Rücken erlaubt das jetzt weniger und in dem Punkt würde ich mir schon wünschen, etwas „stärker“ zu sein.

Bonny: Ich bin eine zierliche Person und da kann ich schon sagen, dass ich körperlich gerne ein wenig stärker wäre. 🤔 Aber ich muss auch sagen, dass ich zwar zerbrechlich wirken mag, doch dennoch zupacken kann (nur eine Waschmaschine könnte ich nicht tragen xD). 💪🏼

Christine: Ich bin sicherlich nicht die stärkste Frau unter der Sonne, bisher hat es aber meistens gereicht! 😉 Bonny, eine Waschmaschine wiegt auch schon ein bisschen was und ist vor allem viel zu sperrig, um sie alleine zu tragen! Zu zweit geht das schon besser! 😉

Mitch: Nein! Was meine Stärke angeht bin ich eigentlich zufrieden.

10. Bei welcher Fernsehserie schaltest du sofort um?

Véro: Ich sehe nicht wirklich viel fern, aber tagsüber läuft (finde ich) wirklich der reinste Schmarrn. Als ich nach meiner Rücken-OP krankgeschrieben war, hat mich das echt manchmal wahnsinnig gemacht. Alle diese „Möchtegern-Real-Life“-Sendungen wie „Schwiegertochter gesucht“ finde ich ganz furchtbar.

Bonny: Ich schaue kaum Fernsehserien und daher schalte ich auch meistens um, sobald eine Folge anläuft, weil mich der Inhalt nicht unbedingt anspricht. Gerade Soaps wiederholen sich vom Inhalt und sind so vorhersehbar. 😵 So schalte ich eigentlich immer um, sobald so etwas wie „GZSZ“ oder „Alles was zählt“ anläuft…

Christine: Meistens schalte ich den Fernseher als Hintergrundgeräusch ein. Momentan läuft Fußball … sehr praktisch, da es mich nicht interessiert oder ablenkt aber ordentlich Krach macht! 😉 Was ich gar nicht vertrage (nicht einmal als Hintergrundgeräusch) sind die Simpsons und solche Trovato-Geschichten!

Mitch: Eigentlich bei allen Serien und Sendungen die im Free-TV laufen ich finde das meiste ist einfach nur Schwachsinn.


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Mein SuB kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

 

Hallo ihr Lieben!

Schon wieder ist ein Monat rum und es ist Zeit für den Sub-Beitrag. Max raschelt schon wie verrückt mit den Seiten und kann es kaum erwarten, euch zu erzählen, was es bei ihm neues gibt. Die Aktion „Mein SuB kommt zu Wort“ wurde übrigens von der lieben Anna ins Leben gerufen. Schaut doch mal bei ihr vorbei! (hier geht’s lang!) 😉 Aber jetzt will ich Max endich zu Wort kommen lassen. Viel Spaß!

*rückt sich ein bisschen zurecht, verteilt sich ein bisschen überall … *

Hmmm… so?!? Mal sehen ob ich jetzt alle meine Schäfchen um mich versammelt habe… 1, 2, 3, … Gut, die wichtigsten Bücher liegen bereit! … Ach und ihr seid auch schon da? Freut mich! Und ich hoffe, es geht euch so gut wie mir! Ich fühle mich nämlich richtig gut! Véro kommt im Moment nicht sehr viel zum Lesen, und das begrüße ich natürlich! 😂 Sie hat diesen Monat erst 7 Bücher geschafft! Klingt schon fast nach Leseflaute! 😉 Aber ich will mal nichts beschreien… sonst versucht sie am Ende noch, das zu ändern.

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ein bisschen habe ich ja jetzt gestaunt beim Durchzählen meiner „Untermieter“. Véro hat diesen Monat eigentlich recht viele Bücher gekauft. Aber sie entschuldigt das dann als „Bücherkauf für die Schule“ oder „Bilderbücher zählen doch eh nicht zum SuB“ … Naja! Immerhin hat sie doch einige Kinderbücher bei mir untergebracht… IMMERHIN!

Auf jeden Fall zähle ich jetzt offiziell 214 Bücher und das wird diesen Monat mit Sicherheit nicht mehr weniger werden. Véro hat gestern so einen „Fast-600-Seiten-Oschi“ ausgewählt, den sie jetzt liest. Und diese Woche ziehen bestimmt noch ein paar Geburtstagsgeschenke bei mir ein. Vielleicht schaffe ich ja die 220 noch diese Woche. Auf jeden Fall wäre das ein Ziel, das ich anstreben möchte… denn im April sind zwei Wochen Ferien und erfahrungsgemäß wird Véro dann wieder viel mehr lesen.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

  • Letzten Monat habe ich euch schon von der „BookishProphetBox“ erzählt. Vor ein paar Tagen ist die neue Box mit dem Thema „Once upon a time“ hier eingetrudelt. Das Buch war diesmal „Das Reich der sieben Höfe“ von Sarah J. Maas. Véro weiß glaube ich noch nicht so recht, was sie davon halten soll und ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch wohl etwas länger bei mir bleiben darf. Es ist wieder ein Fantasybuch, und das ist ja gar nicht Véros bevorzugtes Genre. Wobei „Léon & Claire“ aus der Januar-Box ihr eigentlich ganz gut gefallen hat. Übrigens ist der Buchumschlag ganz toll: Das ist so eine durchsichtige, bedruckte Folie. Nur leider hat die den Transport nicht unbeschadet überlebt… schade. 😥

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Diese beiden Neuzugänge sind als Überraschungspakete hier angekommen:

  • „Ohne Ausweg“ von Kathrin Lange  ist der dritte Band einer Reihe, auf die Véro beim Stöbern in den Regalen einer anderen Leseratte aufmerksam wurde. Alle drei Bände sind gleich auf ihren Wunschzettel gewandert, aber da Véro ja diese komische Angewohnheit hat, Reihen schön in der richtigen Reihenfolge zu lesen, müssen wohl zuerst noch die beiden Vorgängerbände bei mir ein- und wieder ausziehen, bevor dieser Thriller den Weg auf Véros Leseliste findet.
  • „Das Glücksbüro“ von Andreas Izquierdo hat da wohl weniger Chancen … Véro hat bereits ein Buch des Autors gelesen, welches ihr sehr gut gefallen hat und diese Geschichte klingt auch ganz schön.

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  • Selfies von Jussi Adler-Olsen hatte Véro vorbestellt und deshalb ist das Buch auch letzte Woche schon geliefert worde. Jussi Adler-Olsen zählt neben Autoren wie Nele Neuhaus, Hjorth/Rosenfeldt, … zu den Autoren, deren neueste Bücher Véro stets vorbestellt. Allerdings – und dafür sollte sie sich schämen – liegt „Verheißung“ immer noch ungelesen bei mir. Vielleicht ist das ja jetzt ein Anreiz, das Buch endlich zu lesen. Aber – psssst – die Bücher sind ihr wohl zu dick… da wird das nichts mit dem schnellen SuB-Abbau! 😂

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  • Billy the Beast von Jörg Menke-Peitzmeyer hat Véro bei ihrem letzten Besuch in der Buchhandlung gekauft. Typischer Cover-Kauf, wenn ihr mich fragt! Aber das Buch klingt recht witzig; da bin sogar ich gespannt, was Véro nachher dazu sagen wird.

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Diese drei Neuzugänge verdanke ich Véros Tätigkeit in der Schulbibliothek und der Tatsache, dass sie doch immer schön brav die Zeitschrift „Eselsohr“ durchblättert.

  • Enno Anders – Löwenzahn im Asphalt von Astrid Frank
  • Das U-Boot auf dem Berg von Ulrich Fasshauer
  • Eine Insel für uns allein von Sally Nicholls

Bestimmt werdet ihr von dem ein oder anderen dieser Bücher noch einmal hier im Blog lesen.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Gestern Abend hat mich „Anonym“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel verlassen. Das Buch muss gut gewesen sein, denn Véro hat es in zwei Tagen durchgelesen. Eine Rezension wird es jedoch hier im Blog nicht geben, weil Christine das Buch auch schon gelesen hat und rezensiert hat. Hier könnt ihr nachlesen, wie ihr das Buch gefallen hat. Véro hat übrigens gemeint, dass sie das so unterschreiben würde.

Lieber SuB – ein Jahr ist rum und somit die Probezeit von „Mein SuB kommt zu Wort“ nun offiziell vorbei. 🙂 Wie sind deine Gedanken zu der Aktion? Möchtest du gerne weiterhin regelmäßig zu Wort kommen? Gibt es Wünsche oder Verbesserungen von deiner Seite aus? 🙂

Was für eine Frage! Natürlich möchte ich mich weiterhin hier äußern dürfen. Mir gefällt diese Aktion unglaublich gut. Die drei ersten Fragen, die immer gleich bleiben als auch die monatliche neue Frage sind eine sehr gute Mischung und ich kann mich hier jeden Monat vor der Bloggerwelt ins rechte Licht rücken… hach!!! Ich liebe es und möchte es nicht missen! 😍

So… ich muss mich jetzt wohl oder übel von euch verabschieden. Véro möchte den Computer ausschalten und lässt mir hier keine Ruhe mehr!

Bis bald, ihr Lieben!

Euer Max!

Wahn oder Wirklichkeit? Ein spannendes Debüt!

Die TherapieWo ist Josy? Vier Jahre ist es nun her, dass die Tochter des Starpsychiaters Viktor Larenz spurlos verschwand und seither durchlebt der verzweifelte Vater unvorstellbare Qualen. Doch eines Tages taucht eine seltsame Unbekannte in seinem abgelegenen Ferienhaus auf und schon bald wird Larenz klar, dass er der Wahrheit über das Schicksal Schritt für Schritt näher kommt!

Sebastian Fitzeks Schreibstil ist wie immer spannend und schnörkellos. Er kommt zum Punkt, schafft es aber dennoch eine verwirrende und aufgeladene Atmosphäre darzustellen. Man taucht in diese seltsame Mischung aus Wahn und Wirklichkeit ein und weiß zum Schluss nicht mehr, was man noch glauben kann. Vom Aufbau her erinnerte dieses Buch mich ein bisschen an «Das Paket», es hat mir aber wesentlich besser gefallen, da es stimmiger und logischer aufgebaut ist.

Was mich allerdings ein bisschen störte, waren Kapitelüberschriften wie «Drei Tage vor der Wahrheit». Hier erscheint mir der Spannungsbogen doch ein bisschen plump aufgebaut zu sein. Da es sich aber um das Debüt des Autors handelt, will ich da mal nicht so streng sein! 😉

Die Erzählperspektive ist einseitig auf den Psychiater fixiert, was Sinn macht und dem Buch seinen Charme verleiht. Dieser Plot ließ gar keine andere Möglichkeit zu, denn jede weitere Informationsquelle hätte die Verwirrung und diese unsichere Stimmung zerstört.

Die Auflösung an sich ist schlüssig und wirkt nicht zu aufgesetzt oder übertrieben. Zwar kam ein gewisser Verdacht, der sich im Nachhinein auch bestätigte, recht früh in mir auf, dennoch hatte ich die Wendung am Schluss so nicht erwartet. In diesem Roman beweist Fitzek, dass er ein Meister der Täuschung sein kann. Denn während der Handlung tauchen sehr viele, neue Informationen auf, doch man merkt sofort, dass man den Eindrücken des Psychiaters nicht immer trauen kann. Denn eigentlich wird einem sehr schnell klar, dass diese Situation nicht mehr auf normalem Wege zu erklären ist. Wie es sein kann, dass diese Krankheit so lange unerkannt blieb, kann ich mir jedoch nicht erklären und dies lässt die Handlung an Glaubwürdigkeit einbüßen.

Viktor Larenz ist eine sehr ambivalente Persönlichkeit. Es gelang mir während der gesamten Lektüre nicht, ein Verhältnis zu ihm aufzubauen. Seine Gedanken waren sehr wirr und der Leser merkte schnell, dass da etwas nicht stimmt. Dies verhindert, dass man sich wirklich in ihn hineinversetzen kann, erhöht gleichfalls aber die Spannung, da man wissen möchte, wie alles zusammenhängt.

Insgesamt ist «Die Therapie» eine fesselnde Lektüre und gehört meiner Ansicht nach zu den besseren Fitzeks! Ich vergebe 4 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Worte sind…

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Da waren diese Worte…

und fertig war dieses kleine Gedicht, welches keine Form besitzt.

Heute liegt auf unserem „Schreibtisch“ ein etwas älteres Gedicht von mir,
welches ich aber dennoch sehr gerne mit euch teilen möchte.

Was bedeuten Worte für euch?
Könntet ihr euch eine Welt ohne Worte vorstellen?

Worte lassen Welten entstehen.

Sie transportieren Gefühle, aber ebenso Wahrheiten und Lügen. Mit ihnen können wir unser Leben zusammenfassen und Erinnerungen wieder aufleben lassen.

Was wären wir nur ohne Worte?


Was sind Worte?

Endlose Gedankenschleife.

Gedankenschleifen.

Doch zerstören lassen sie sich auch nicht mit Seife.

Worte bestehen aus Buchstaben,

doch traut man sich nicht immer, sie auch zu sagen.

Drum bleiben uns nur immer wieder die gleichen Fragen.

Hast du Angst?

Vertraust du mir nicht?

Sag mir die Wahrheit.

Deine Wahrheit!

Drum denke ich an Worte.

Drum sage ich die Worte.

Am Ende stehen wir.

Dort.

Aufrecht.

Und all die gesprochenen Worte –

sie sind echt.


Bonny

Erzähl mir eine Geschichte

schreibtisch_blog

Seit kurzer Zeit gibt es auf Facebook eine neue Plattform: Storyteller. Der luxemburger Autor und Literaturkritiker Jérôme Jaminet und der „Bichergeck“ Jessica Mersch rufen hier Gleichgesinnte dazu auf, selbst kurze Texte zu verfassen, die dann anschließend kommentiert werden können. Dabei gilt die Regel dass ein Beitrag nicht weniger als 50 aber auch nicht mehr als 150 Wörter haben soll.

storyteller

Heute morgen ging mein eigener Beitrag zu dieser Aktion online und ich bin sehr gespannt, was daras entsteht. Inspiriert hat mich das letzte Buch, das ich gelesen habe: „Winklers Traum vom Wasser“ und ein wenig auch die TV Serie „Touch“, die ich mir von Jahren angesehen habe.

Auf der Facebookseite habe ich meinen Text auf luxemburgisch verfasst. Hier nun für euch die deutsche Übersetzung. Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, die Geschichte weiterzuerzählen.

 

1347, in großen schwarzen Ziffern… Jeff sprang auf und sah sich erschrocken um. Er saß in seinem Bett und war schweißgebadet. Das Oberteil seines Pyjamas klebt an seinem Rücken und er zitterte am ganzen Leib.

1347 … seit einigen Tagen hatte Jeff jede Nacht denselben Traum. Er saß auf einer Bank im Stadtpark. Plötzlich kam ein fremder Mann auf ihn zu, zog ihn am Arm und starrte ihn an. Der Mann sprach kein Wort. Und dann tauchte auf einmal diese Zahl auf: 1347.

Jeff wusste nicht, was diese Zahl bedeuten sollte. Aber er hatte schon einmal einen ähnlichen Traum. Damals, anfangs September 2001, war es eine andere Zahl, die immer wieder in seinen Träumen auftauchte. 175 …

Véro