Adventskalender – Türchen 10

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In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…

Aber wir wissen auch: Jede Leckerei ist auch mit ein wenig Zeit in der Küche verbunden. Hinter dem heutigen Türchen unseres Adventskalenders verbergen sich einfache, aber super leckere Rezepte für Weihnachtsplätzchen.

All diejenigen, die sich noch für kein Rezept entschieden haben und noch nach ein paar Ideen für ihren Adventskaffee suchen, sollten nun die Ohren – wie die Weihnachtselfen – spitzen! 🎄

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Schneeflöckchen:

Diese kleinen Kekse sind meine absoluten Favoriten! Man braucht nicht viele Zutaten, der Teig ist schnell angerührt und nach einer kurzen Wartezeit im Kühlschrank kann er schnell verarbeitet werden. Nachdem die Kekse abgekühlt sind, zergehen sie so leicht auf der Zunge… Eben wie eine Schneeflocke schmilzt, wenn sie auf warme Haut trifft. 👼🏼

Was benötige ich für den Teig?

  • 250 g Stärke
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1-3 Vanilleschoten (Vanillezucker oder natürliches Vanillearoma)
  • Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 100 g Puderzucker zum Bestäuben der Kekse

Zubereitung:

  1. Die Stärke, die weiche Butter, den Puderzucker, das Mehl, eine Prise Salz, sowie Vanille (ich habe mich hier für das natürliche Vanillearoma entschieden) und den Abrieb von 1/2 Zitrone zu einem glatten Teig verarbeiten. Hierzu habe ich ein Handrührgerät mit Knethaken verwendet. Anschließend habe ich den Teig dann nochmals mit meinen Händen durchgeknetet.
  2. Den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  1. Nachdem der Teig im Kühlschrank war, kann der Backofen vorgeheizt werden: 160 Grad Ober-/Unterhitze.
  2. Anschließend aus dem Teig haselnussgroße Kugeln formen und sie (mit ein wenig Abstand!) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  3. Die Kugeln dann mit einer Gabel leicht eindrücken. Die Gabel immer wieder zwischendurch in Mehl tunken, damit sie sich leicht vom Teig löst. 🙂
  4. Das Blech kommt für ca. 15 Minuten in den Ofen. (Die oben genannte Menge hat bei mir 2  Backbleche ergeben.)
  5. Nachdem die Kekse abgekühlt sind einfach nur noch mit Puderzucker bestäuben! Super lecker! 😃❄️

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Übrigens: Dieses Rezept habe ich auf Herzlieb gefunden! Schaut doch gerne mal dort vorbei. Hier gibt es noch weitere tolle Rezepte. ^.^)

Spitzbuben:

Bei den Spitzbuben handelt es sich um Plätzchen die mit Marmelade/Gelee gefüllt sind. Diese „Doppeldecker“ sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken natürlich auch sehr lecker!
Den gleichen Teig habe ich übrigens auch für meine Rudolf – Plätzchen verwendet. 🙂

Was benötige ich für den Teig?

  • 300 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker  (natürliches Vanillearoma o.ä.)
  • 200 g Butter
  • Abrieb einer 1/2 Bio – Zitrone
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Gelee
  • 100 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, weiche Butter, ein Ei, eine Prise Salz, sowie Vanille (ich habe mich hier für das natürliche Vanillearoma entschieden) und den Abrieb 1/2 Zitrone zu einem Teig verarbeiten. Hierzu habe ich ein Handrührgerät mit Knethaken verwendet. Anschließend habe ich den Teig dann nochmals mit meinen Händen durchgeknetet.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
  1. Anschließend den Backofen vorheizen: 180 Grad Ober-/Unterhitze.
  2. Den Teig – der zuvor im Kühlschrank war – kurz nochmal durchkneten und gleichmäßig ausrollen. Anschließend mit einem (etwas größeren) Ausstecher (nach Wahl) den Teig ausstechen.
  3. Dann die (in meinem Fall) Sterne auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und jeden zweiten Stern (mit einem kleineren Ausstecher) ausstechen. Diese Sterne (mit dem nun entstandenen Loch in der Mitte) sind die jeweiligen „Keksdeckel“.
  4. Das Blech für 10 – 12 Minuten in den Ofen geben.
  1. Wenn die Kekse goldbraun sind, können sie aus dem Ofen genommen werden.
  2. Nun kann das Gelee (Ich habe mich übrigens für ein Produkt von Schwartau entschieden, weil ich eine Marmelade mit einem weihnachtlichen Geschmack nehmen wollte. Die normalen Gelee Sorten erschienen mir irgendwie langweilig und da habe ich mich für „Samt: Schwarze Früchte“, ohne Kerne entschieden 🤗 Ich war erst skeptisch, ob sie mir fest wird, aber es hat geklappt 😃) auf den noch warmen Keks aufgetragen werden.
  3. „Deckel“ drauf und abkühlen lassen.
  4. Anschließend den ausgekühlten Keks mit Puderzucker bestäuben.

Übrigens:

  • Die kleineren ausgestochenen Sterne (die bei dem Loch für den „Deckel“ entstanden sind) habe ich ebenfalls für 10 – 12 Minuten in den Ofen gegeben und anschließend mit weißer und brauner Kuvertüre verziert, sowie mit Puderzucker bestäubt. 😊
  • Außerdem habe ich den gleichen Teig für meine Rudolf – Kekse verwendet. Hierzu habe ich ebenfalls braune Kuvertüre benutzt und damit Augen, sowie ein Geweih aufgemalt. Mit einem kleinen Klecks Kuvertüre kann ebenfalls ein roter Smartie als Nase angebracht werden. Fertig ist Rudolf mit der roten Nase und der Adventskaffee ist gerettet! 😉

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Schneeigel:

Diese Igel sind viel zu süß für diese Welt und sollten daher so schnell wie möglich verputzt werden! Sie sind zwar ein wenig aufwendiger als die zuvor aufgezeigten Rezepte, aber die Mühe und Arbeit lohnt sich…

Was benötige ich für den Teig?

  • 100 g Puderzucker
  • 200 g Butter
  • 300 g  Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Vanillearoma o.ä.)
  •  Kuvertüre
  • 1 EL Butter
  • Kokosraspeln

Zubereitung:

  1. Mehl, Puderzucker, weiche Butter, ein Ei und Vanille (ich habe mich hier für eine Vanilleschote entschieden) zu einem Teig verarbeiten. Hierzu habe ich ein Handrührgerät mit Knethaken verwendet. Anschließend habe ich den Teig dann nochmals mit meinen Händen durchgeknetet.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und für ca. 15 Minunten in den Kühlschrank legen.
  1. Anschließend den Backofen vorheizen: 170 Grad Ober-/Unterhitze.
  2. Den Teig zu kleinen Kugeln mit einer Spitze formen (Tipp: ein klein wenig mehr Teig nehmen, dann mit Daumen, Zeige und Mittelfinger Teig von der Kugel abtragen. Durch diesen Vorgang entsteht eine Spitze, die man dann nur noch leicht andrücken muss. 😉) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
  3. Für 10 – 13 Minuten in den Ofen geben.
  4. Sind die Kekse goldgelb können sie aus dem Ofen genommen werden.
  1. In der Zwischenzeit Kuvertüre langsam mit einer Flocke Butter schmelzen.
  2. Dann die Kekse mit der Kugelseite in die Kuvertüre tunken und auf ein Gitter geben. Hier können sie nun mit Kokosflocken bestreut werden.
  3. Nun fehlen nur noch Augen und Nase und fertig sind die süßen Schneeigel! 🙌🏼

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Wir hoffen wir konnten euch nun auf den Geschmack bringen und wünschen euch eine schöne Zeit in der Weihnachtsbäckerei! 🎄

Bonny

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Der heutige Hinweis passt zu Véros Wunsch:

Véro wird ihren Wunsch nicht mit sich herumtragen können.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
nureinbuch@t-online.de

Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Adventskalender – Türchen 7

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Heute wird es in unserem Adventskalender kulinarisch … mit einem Einblick in meine „Schokoladenfabrik“.

Vor einigen Jahren bin ich beim Stöbern im Internet auf einen ganz tollen Foodblog gestoßen: Steph vom Kleinen Kuriositätenladen hat auf ihrer Seite ein Rezept für Erdbeer-Pistazien-Marshmallow-Schokoriegel vorgestellt.

Seither gehört es jedes Jahr zu meinen Weihnachtsvorbereitungen, Schokolade in verschiedenen Variationen herzustellen. 🎄🍫

Das Tolle an dem Rezept ist, dass es nach Belieben und Geschmack variiert werden kann. Ich mag immer noch die Variante mit der weißen Schokolade am liebsten, allerdings habe ich die Erdbeeren aus dem Originalrezept durch Himbeeren ersetzt. Für genaue Mengenangaben und die Zubereitungsweise verweise ich euch allerdings auf den Post von Steph… ich selbst gebe die Zutaten mittlerweile je nach Gefühl, Vorrat und Laune hinzu.

Zuerst wird die Schokolade im Wasserbad geschmolzen, dann werden die verschiedenen Zutaten hinzugefügt. Bei mir waren das diesmal: gefriergetrocknete Himbeeren, Mini-Marshmallows, Ricekrispies und Pistazien.

Die Mischung gibt man in eine Backform oder auf ein Backblech und lässt sie dann im Kühlschrank (über Nacht) abkühlen und fest werden. Abschließend schneidet man die Schokolade in kleine Stücke.

Schön verpackt ist die Schokolade ein ideales Mitbringsel für die kommenden Feiertage.

Sehr gut schmeckt mir auch Vollmilchschokolade mit Nüssen, Rosinen und Cornflakes; allerdings sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und vielleicht fallen euch ja neue eigene Kreationen ein! Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen.

Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Mitchs Wunsch:

Beim gesuchten Helden handelt es sich um eine Comicfigur.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
nureinbuch@t-online.de

Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Adventskalender – Türchen 5

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Heute gibt es für euch etwas aus der DIY-Ecke: Das Buch „Advent Advent“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup.

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In dem Buch werden Bastelideen, Dekorationsvorschläge und viele leckere Rezepte für die Weihnachtszeit vorgestellt. Besonders Keksrezepte sind in dem Buch reichlich vorhanden.

Ich habe für euch zwei Rezepte aus dem Buch ausprobiert:

Das Glühwein-Gelee schien recht einfach umzusetzen, allerdings fehlten mir in dem Rezept einige genauere Angaben (beispielsweise zur Konsistenz), da ich zwischendurch doch ein wenig unsicher wurde, ob ich alles richtig gemacht hatte.

Dennoch: das Gelee schmeckt hervorragend und eignet sich gut zum Verschenken.

Der „Spekulatius-Himbeerzauber“ gelingt hingegen sehr leicht und schmeckt ebenfalls sehr lecker und eignet sich hervoragend als Nachtisch für die Feiertage. Es ist auch durchaus denkbar, das Rezept je nach Geschmack ein bisschen zu variieren und so vielleicht noch weihnachtlicher zu gestalten.

Was mir an den Rezepten gut gefällt ist die Tatsache, dass es sich bei fast allen Zutaten um Lebensmittel handelt, die in den meisten Haushalten vorrätig sind beziehungsweise die man leicht im Supermarkt finden kann.

Auch für die Umsetzung der Deko- und Bastelideen werden kaum Materialien benötigt, die schwer aufzufinden sind. Bei manchen dieser Anleitungen handelt es sich um einfache Upcycling-Ideen, die mit wenig Material umzusetzen sind.

Der Aufbau des Buches ist nicht so gestaltet, dass Rezepte oder Dekorations- und Bastelideen zusammengefasst werden, sondern sich vielmehr abwechseln.

Hinten im Buch findet man Kopiervorlagen für die Umsetzung einiger Bastelideen, welche es einem erlauben ein wenig Zeit zu sparen. Allerdings bleibt es jedem selbst überlassen, ob er diese Vorlagen nutzen möchte, oder lieber eigene Motive gestaltet.

Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um eine tolle Ideensammlung für die Adventszeit. Allerdings hätte ich mir bei den einzelen Rezepten und Anleitungen detaillierte Beschreibungen und die Angabe eines Schwierigkeitsgrades gewünscht.

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Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Nutze diesen Wunsch richtig, und er gibt dir viel zurück.

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Wenn Piraten, Superhelden und Froschkönige Geburtstag feiern…

Einige von euch kennen dieses Problem: Der Geburtstag des Sprösslings steht an und es fehlt an kreativen Ideen, um den Jubeltag des Kindes zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Denjenigen von euch, die das Fest des Kind selbst ausrichten wollen und nicht auf die zahlreichen Angebote von Indoorspielplätzen, Bauernhöfen, … zurückgreifen können oder wollen, möchte ich dieses Buch ans Herz legen:

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Das Buch bietet eine Vielzahl an Ideen für verschiedene Mottopartys: die allererste Geburtstagsparty,  die Monsterparty,  die Zauberparty, die Superhelden, die Froschkönigparty, die Gartenparty und die Piratenparty.

Für jede Party gibt es Ideen für die Planung und Vorbereitung, sowie Verkleidungstipps, Rezepte für Snacks und Getränke und passende Spielideen.

Unsere Tochter hat ihren 5. Geburtstag nun gestern mit ihren kleinen Piratenfreunden und -freundinnen gefeiert… und es wurde ein voller Erfolg.

Schon im Vorfeld hatten wir zusammen Einladungen nach einer Vorladung aus dem Buch gebastelt. Die kleinen Gäste mussten ihre Einladung erst freirubbeln, bevor sie Genaueres erfuhren.

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Im Mittelpunkt des Geburtstagsfestes stand eine Schatzsuche und nach getaner „Arbeit“ galt es natürlich, die kleinen Piraten zu stärken. Natürlich war die Deko passend zum Thema Schatzsuche gestaltet: Auf Packpabier wurde eine Schatzkartenlandschaft aufgezeichnet und kleine Snacks wurden in dieser Landschaft verteilt. Es gab Apfelboote, Fischerboote mit Knabberzeug in Fisch- und Seesternform, Teigknochen und eine Kalter-Hund-Pirateninsel.

Alle Rezepte waren leicht umzusetzen und schmeckten ausgezeichnet. Lediglich auf die Schleckmuscheln haben wir schlussendlich verzichtet, da die Umsetzung zu schwierig war. Allerdings gab es im Buch noch eine Fülle an weiteren Rezepte, so dass wir uns schlussendlich auf die genannten Leckereien beschränkt haben.

 

Am Ende des Buches gibt es ein Kapitel „Die TOP 20 der Kindergeburtstagsspiele“. Die meisten dieser Spiele kennen wohl die meisten: Eierlaufen, Flaschen drehen, Stille Post, Topfschlagen, … dürfen wohl den meisten ein Begriff sein. Die Autorinnen bieten zu jedem Spiel Varianten passend zu einigen der vorgestellten Mottopartys.

Strahlende Kinderaugen sind für mich auf jeden Fall Grund genug, dieses Buch auch zukünftig als Basis für die Partyplanung zu nehmen. 6 Mottos bleiben ja noch auszutesten … 😉 Und natürlich gibt es dafür auch 5 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Véro

Liebe geht durch den Magen… Mord manchmal auch!

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Zum Inhalt:

„In „Rosenliebe und gefährliches Risotto“ geht es um Dornröschens Schwester auf Selbstfindungstrip, Hochzeitstage mit Apfelrosengeschmack, wieder gefundene Jugendlieben und schicksalshafte Friedhofs-Begegnungen. Die Autorinnen Paula Carlsson, Sigrun Dahmer, Anke Gasch, Ina Glückauf, Pascale Graff, Thea Haanen, Nadin Hardwiger, Katrin Jacob, Susanne Keil, Britta Meyer und Bettina Wagner schildern die Glückssuche im Alltag und in den Alpen. Zwölf Geschichten, zauberhaft garniert von romantischen Risotto-Rezepten, Rosen-Trüffeln und Veilchenmuffins – mit einem Schuss Kornblumenlikör und einer Prise ‚So isses’. Lesen Sie los und kochen Sie sich glücklich!“

Meine Meinung:

Das Buch enthält 12 Kurzgeschichten, die sich allesamt sehr gut lesen lassen. Ich hätte mir wesentlich mehr Kurz-Krimis erwartet, doch diese Gattung kommt in dem Buch meiner Ansicht nach etwas zu kurz. Zumindest bin ich bei diesem TItel von deutlich mehr „Mord und Totschlag“ ausgegangen.

Mir haben dennoch auch die Liebesgeschichten fast alle  ganz gut gefallen, auch wenn die eine oder andere etwas vorhersehbar war und mir der Überraschungseffekt ein wenig fehlte.

Die Rezepte sind meist granz treffend ausgewählt und passen gut zu den Geschichten. In manchen Geschichten spielt das entsprechende Rezept sogar eine Rolle.

Ein klein wenig stört mich bei den Rezepten die Auswahl der Zutaten, weil hier oft Zutaten verarbeitet werden, die man nicht ständig zu Hause hat und von denen ich auch auf Anhieb nicht wüsste, wo ich sie herbekommen könnte. Ein Rezept habe ich jedoch inzwischen ausprobiert: den „Apfelrosen-Kuchen mit Heidelbeeren“.

Das Grundrezept für den Kuchen ist sehr einfach und gelingt leicht, allerdings war es eine richtige Geduldsprobe die Apfelrosen zu formen. Hier hat mir eine klarere (vielleicht sogar bebilderte) Anleitung gefehlt.

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Dennoch: das Resultat schmeckt ganz überzeugend und ich werde bestimmt bei Gelegenheit auch weitere Rezepte, wie zum Beispiel die Kartoffelsuppe mit Petersilienpesto oder das Lachsrisotto ausprobieren.

Fazit:

Die Kurzgeschichten eignen sich gut zur Lektüre für zwischendurch. Einzelne sind etwas ausbaufähig und man sollte sich vomTitel nicht in die Irre führen lassen und zu viel Krimi erwarten. Ich vergebe 3 Papierblumen.

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Véro

⚽️ Als Gastgeber punkten!

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Endlich ist es soweit! Um 21 Uhr findet im berühmten Stadion in St. Denis das Eröffnungsspiel statt. Im „Stade de France“ trifft Gastgeber Frankreich auf Rumänien, ein Fußballzwerg der die „Grande Nation“ ärgern will.

Natürlich werden auch wir dieses Spiel verfolgen und warten schon voller Vorfreude auf den Anpfiff. Damit eure EM-Party auch ein voller Erfolg wird, stellen wir euch nun einige partytaugliche Snacks aus Frankreich und aus Rumänien vor.

 

Aus der französischen Küche:

 

Quiche au saumon et aux épinards
(Lauchquiche mit Spinat)

 

Zutaten:

 
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 200g Spinat, frisch
  • 200g Lachs, frisch
  • 1 Zitrone
  • 25cl Crème fraîche, flüssig
  • 15g Butter, gesalzen
  • 3 Eier
  • 30g Parmesan
  • Dill
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte
  • 50g Gruyère

Zubereitung:

  • Den Fisch in kleine Würfel schneiden, salzen, pfeffern und in ausgepresste Zitrone einlegen. Dadurch erspart man sich das Vorgaren des Lachses und es gibt dem Ganzen etwas Säure.
  • Den Spinat in Butter in einer Pfanne einfach zusammenfallen lassen. Den Spinat mit einer Gabel aus dem Sud heben und auf einem Teller etwas erkalten lassen.
  • In einer Schüssel die Eier, die flüssige Crème fraîche, den Parmesankäse, Salz, Pfeffer und ein wenig Muskatblüte mit dem Schneebesen verrühren.
  • Den Teig in eine Tortenform geben, Spinat und den abgetropften Fisch darauf verteilen. Darüber wird Dill gestreut.
  • Die vorbereitete Flüssigkeit über das Ganze gießen, mit Gruyère bestreuen und ab in den Backofen, bei 200°C Umluft für 25 bis 35 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.

Tipp:

  • Wer Spinat nicht mag, kann ihn durch Brokkoli ersetzen. Auch Cocktailtomaten kann man wunderbar hinzufügen, wenn man dies mag!

 

Tarte flambée (Flammkuchen)

  • Mengenangaben für etwa 4 Personen:
    • 400 g Mehl
    • 1 EL Trockenhefe
    • 250 ml Milch
    • 1 TL Salz
    • eine Prise Zucker

    Zubereitung:

    • Vermische das Mehl mit der Trockenhefe vermischen und gib das Salz und den Zucker dazu. Verarbeite das Ganze mit der Milch zu einem geschmeidigen Teig.
    • Stelle den Teig an einen warmen Ort und lass ihn dort etwa eine Stunde lang aufgehen.
    • Zwischenzeitlich das Dörrfleisch in kleine Streifen, die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Zwiebeln in einer Schüssel mit etwas Salz vermengen und zur Seite stellen.
    • Backofen mit einem Backblech auf 250 Grad erhitzen.
    • Den Teig nochmal durchkneten und in 4 Portionen teilen. Jeweils mit dem Nudelholz auf bemehlter Arbeitsfläche in hauchdünne, runde Fladen (26 cm) ausrollen.
    • Den Fladen mit der Crème fraîche bestreichen. Die Fläche salzen, pfeffern und mit einem Teil der eingelegten Zwiebeln belegen. Darauf einen Teil der Dörrfleischstreifen verteilen.
    • Flammkuchen auf heißen Backblechen in den Ofen schieben und bei 250 Grad ca. 12-15 Minuten backen. VORSICHT! Kein Backpapier auf das Blech legen, da dieses bei 250 Grad Feuer fangen kann. Zunächst nur 2 Flammkuchen backen, die restlichen später, da Flammkuchen sehr schnell auskühlt. Der Flammkuchen ist fertig, wenn die Ränder gebräunt sind.

     

Käseplatte mit Trauben und Rotwein

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Hierfür kann man Käse nach Belieben kaufen, ein französischer Brie darf natürlich nicht fehlen. Ansonsten darf man sich gerne an der Käsetheke austoben und auch mal ungewöhnlichere Sorten probieren. Man sollte allerdings darauf achten, dass für jeden Geschmack ein passender Käse zur Auswahl steht. Begleitet wird die Käseplatte von Trauben, frischem, französischen Baguette und Rotwein.

 


 

Rumänien begeistert mit:

 

Rumänische Käsestangen

Mengenangaben für ca. 50 Stück

  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 50 g Parmesan
  • 3 EL Sauerrahm
  • 1 Eigelb
  • Salz

Zubereitung

  • Den Parmesan reiben. 20 g zur Seite stellen. Den Rest mit der Butter, dem Mehl und 1 TL Salz mischen und verarbeiten, bis kleine Brösel entstanden sind. Dabei einen hölzernen Kochlöffel oder ähnliches verwenden da durch die Handwärme der Teig zu warm werden würde.
  • Sauerrahm untermischen und den Teig von Hand zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie einschlagen und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
  • Nach dem Ruhen den Teig etwa 5 mm dick ausrollen. Dann 1 cm breite und 8 cm lange Streifen schneiden. Diese mit dem Eigelb bestreichen und den restlichen Parmesan darüber streuen.
  • Die Teigstangen etwa 30 Minuten backen.

 

Rumänische Apfelsuppe

Mengenangaben für 6 Portionen

  • 6 grüne Äpfel
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Möhren
  • 2 Selleriestangen
  • 1 grüne Paprika
  • 2 Tomaten
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Butter
  • 150 g Crème Double
  • 2 l Hühnerfond oder Gemüsefond
  • 3 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  • Das Gemüse und die Äpfel schälen, gegebenenfalls entkernen.
  • Nun alles zusammen in einem Topf vermengen und bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln lassen.
  • Wenn das Gemüse gar ist, die Masse mit dem Pürierstab zerkleinern. So wird die Suppe schön sämig.
  • Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Rumänische Nusshörnchen

Mengenangaben für etwa 65 Stück:Nusshörnchen

  • 500 g Mehl
  • 8 Eigelb
  • 250 g Butter
  • 200 g saure Sahne
    Für die Füllung:
  • 8 Eiweiß
  • 330 g Zucker
  • 330 g Haselnüsse, gemahlene
  • Mehl zum Ausrollen
  • Puderzucker

Zubereitung:

  • Aus Mehl, Eigelb, der weichen Butter und der sauren Sahne (alles in eine Schüssel geben, es kommt kein Zucker an den Teig!) mit den Knethaken des Handrührgerätes einen Teig kneten. Er hat eine ganz eigene elastische Konsistenz.
  • Für die Füllung die Eiweiß mit Zucker steif schlagen und die Nüsse mit dem Schneebesen unterziehen.
  • Den Teig zu einer Rolle formen und diese dann in Stücke schneiden. Aus diesen Stücken werden anschließend die Kugeln gerollt.
  • Jede Kugel mit Mehl hauchdünn ausrollen.
  • Mit einem normalen Messer etwas von der Füllung darauf verteilen und durch Anheben eines Zipfels des Teiges locker aufrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  • Bei 160°C (Heißluft) etwa 20 Minuten lang backen. Sie sollen schön hell bleiben. Nach dem Abkühlen dick mit Puderzucker bestäuben. Gut verpackt halten sie sich bis zu 2 Wochen.

 

Jetzt fehlen nur noch die passenden Getränke und schon steht einem spannenden Fußballabend unter Freunden nichts mehr im Weg!

Christine


⚽️ Die heutige Gewinnspielfrage lautet:

 Um welchen Pokal geht es bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich?
e) DFB-Pokal
f) EM-Pokal
s) WM-Pokal

  • Wisst ihr die richtige Antwort? Super! Dann notiert euch den Lösungsbuchstaben auf einen Zettel!
  • Am Ende des Aktionszeitraums könnt ihr uns dann das vollständige Lösungswort per E-Mail zuschicken!
  • Wir freuen uns 🙂

 

 

 

Alienangriff aus dem Backofen

Nachdem ich mir am Wochenende das Backbuch „Monsterlecker“ von Pia Deges (Hölker-Verlag; den genauen Link zur Verlagsseite findet ihr unten!) gekauft habe, kam ich heute nicht daran vorbei, das erste Rezept mit meiner Tochter auszuprobieren.

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Wir haben uns an die Hefegebäck-Aliens gewagt. Die kleinen Kinderhände konnten fleißig mit anpacken und eigentlich bei jedem Arbeitschritt helfen. Dass dies bei allen Rezepten im Buch der Fall ist, wage ich allerdings zu bezweifeln, da manche Kuchen und Kekse doch recht anspruchsvoll aussehen.

 

Das Resultat lässt sich zeigen und schmeckt außerdem auch sehr lecker.

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Bestimmt werden wird in nächster Zeit öfter gemeinsam backen, um die schönen Ideen aus dem Buch auszuprobieren.

Man findet in dem Buch vier verschiedene Kapitel: Kleine Knabbereien, Köstliche Kuchen, Pompöser Partyspaß und Glücksgeschenke. Besonders angetan hat es mir der Kopf-hoch-Kuchen. Den werde ich mit Sicherheit bei Gelegenheit verschenken.

Ich vergebe für dieses Backbuch 5 Papierblumen und verspreche, dass weitere Berichte in unserer „Backstube“ folgen werden.

Véro

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