Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

mit etwas Verspätung, aber heute darf Max mal wieder an Annas Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ teilnehmen. 4 Fragen werden an den SuB gerichtet: die drei ersten sind jeden Monat gleich und nur die letzte Frage ist jeden Monat eine andere.

Ich werde mal gleich an Max weitergeben… immerhin musste er schon bis heute warten! 😉

*Grummel* Na endlich! Haaaallo! Wie geht es euch? Genießt ihr den Sommer? Véro ist gerade total in Urlaubsstimmung und liest ein Buch nach dem anderen… Ein Glück dass auch immer wieder neue Schätze einziehen. 😉

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ich bin gewachsen … Ganz viele Bücher sind bei mir eingezogen. Tauschbücher, Neueinkäufe, … Irgendwie war Véro in letzter Zeit sehr oft in Buchhandlungen unterwegs. Meist nur, um irgendein Bilderbuch abzuholen, dass sie im Unterricht einsetzen möchte. Und was passiert? Sie bringt mir etwas mit! 😂  Die dicken Wälzer, von denen ich euch letzten Monat erzählt habe, hat sie übrigens immer noch nicht zu Ende gelesen. Jedenfalls zwei davon nicht!

Momentan zähle also 238 Bücher. Aber wenn Véro so weiter macht, wird sich das wohl ändern. In den letzten fünf Tagen hat sie vier Bücher gelesen… das wird langsam gefährlich.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Ich darf euch wieder einmal mehr als drei Bücher vorstellen. Das letzte Buch, das Véro angeschleppt hat, war dieses hier:

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  • „Die Händlerin der Worte“ von Thomas Lange und Claude Theil. Das Buch hat Véro im Urlaub im Ravensburger Spielemuseum gekauft… ist aber auch schon wieder weg. Véro hat es gleich gelesen. Es hat ihr unglaublich gut gefallen und ich denke, sie wird sich damit wohl noch öfter beschäftigen. Das Buch eignet sich super für den Deutschunterricht und wird den Kindern bestimmt auch gefallen. Vielleicht schafft Véro es ja noch, eine Rezi dazu zu schreiben.

Kurz zuvor war Véro in der Buchhandlung und hat mal wieder zugeschlagen. Dabei hatte sie bisher keines dieser Bücher auf dem Schirm:

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  • Des Teufels Gebetsbuch von Markus Heitz. Das sieht toll aus, findet ihr nicht? Ich glaube jedenfalls, dass es sich bei dem Buch mal wieder um so einen typischen „Coverkauf“ handelt. Véro ist auf jeden Fall sehr gespannt … und ich bin gespannt, wann sie das Buch lesen wird, denn es ist ein ziemlicher Schmöker. 😉
  • „Sonntags in Trondheim“ von Anne B. Ragde. Das Buch scheint ein typisches Buch „für zwischendurch“ zu sein und klingt ganz witzig. Auch hier bin ich sehr gespannt, was Véro nachher dazu sagen wird.
  • „The Hate U Give“ von Angie Thomas. Das Buch hat Véro in letzter Zeit oft bei anderen Bloggern, auf Instagram, …  gesehen. Als sie es nun in der Buchhandlung liegen sah, hat sie es sich dann endlich mal angeschaut, und weil sie die Thematik interessant fand, durfte es dann auch mit. Es war ja noch Platz in der Einkaufstüte! 😂
  • „Der Junge, der vom Frieden träumte“ von Michelle Cohen Corasanti. Bei diesem Buch sind Véros Erwartungen glaube ich am höchsten. Véro interessiert sich meiner Ansicht nach viel zu wenig für die Dinge, die in der Welt passieren, und vielleicht trägt dieser Roman ja dazu bei, dass das sich ein bisschen ändert. Wer weiß …

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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  • „Todesmärchen“ von Andreas Gruber hat mich heute Morgen erst verlassen. Véro war total begeistert von diesem Thriller, obwohl sie sich zwischenzeitlich geärgert hat als sie gemerkt hat, dass es schon der dritte Band einer Serie ist. Aber ich glaube fast, dass das sie nicht daran hindern wird, die beiden Vorgänger-Bände auch zu lesen und sich den Nachfolger (der heute erschienen ist) auch bald zu besorgen. Maarten S. Sneijder ist ein Ermittler ganz nach ihrem Geschmack, mit vielen Ecken und Kanten … Da wundert es mich eigentlich, dass „Todesmärchen“ so lange bei mir war.

Lieber SuB, zeige uns doch mal dein kleinstes und dein größtes Buch!

Hmmm… schwierig…! Was die kleinsten Bücher angeht, so sind das wohl die beiden Gedichtbände von Julia Engelmann: „Jetzt, Baby“ und „Eines Tages, Baby“. Und das größte Buch dürfte „Bäng! 60 gefährliche Dinge, die mutig machen“ von tinkerbrain sein… aber das weiß ich gar nicht so richtig… da muss ich dringend nachsehen… ich bin dann mal weg … Tschüüüüüüüsssss!

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX
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Ankündigung Blogger-Hangout

Hallo ihr Lieben,

diesmal ein wenig Werbung in eigener Sache. 😉 Heute Abend findet das 2. luxemburgische Blogger-Hangout statt. Dabei werde ich mit 3 anderen luxemburgischen Bloggerkollegen über 4 verschiedene Bücher diskutieren.

Mit dabei sind:

Unsere Buchauswahl könnt ihr auf dem Plakat sehen, das in den Buchläden der „Libraire Ernster“ aushängt:

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Die ausgewählten Bücher sind in den Buchläden auch noch einmal extra hervorgehoben worden. (Foto: Jessica Mersch)

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Meine Meinung zu den Büchern möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber ich würde mich freuen, den einen oder anderen von euch heute Abend live beim Blogger-Hangout zu begrüßen (oder im Anschluss dazu auf unserer Facebookseite, wo ich das Video auch mit euch teilen werde).

Und für diejenigen unter euch, die kein Luxemburgisch sprechen: lasst euch nicht abschrecken: ihr versteht bestimmt doch eine ganze Menge! 😉

Véro

Adios 2016, Willkommen 2017!

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende und so wird es Zeit Bilanz zu ziehen – auch buchtechnisch!

Im Jahr 2016 habe ich insgesamt 142 Bücher gelesen und die meisten davon haben mir gut gefallen!

Ein besonderes Buch-Highlight war für mich die Entdeckung der Autorin Kristina Ohlsson, deren Bücher ich allesamt verschlungen habe! Auch ihre Kinderthriller sind sehr gelungen und der erste Band dieser Reihe habe ich nun sogar zur Klassenlektüre erkoren! Auch Ethan Cross hat mich fasziniert und ich bin sehr neugierig auf seine weiteren Bücher!

Enttäuscht haben mich die Bücher „Dark Places“ von Gillian Flynn und „Girl on the Train“ von Paula Hawkins. Beide Bücher wurden in den Himmel gelobt und waren auf sämtlichen Bestsellerlisten vertreten. Den Hype, den sie ausgelöst haben, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen da sie mich nicht in ihren Bann ziehen konnten und ich mich über die Seiten hinwegquälen musste. Dies ist natürlich nur meine eigene Meinung und jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden.

Bei den Jugendbüchern möchte ich besonders „Kein Weg zu weit“ von Brigitte Blobel, „Dschihad Calling“ von Christian Linker und „Nichts ist okay“ von Jason Reynolds und Brendan Kiely hervorheben, die mich aufgrund ihrer aktuellen und erschütternden Thematik sehr bewegt haben.

Das Jahr 2016 war also ein sehr interessantes und lesereiches Jahr für mich und ich hoffe, dass die Bücher und unser Blog mir auch weiterhin so viel Freude bereiten werden! Einen großen Dank daher an Michele, Bonny und Véro, drei supertolle Mädels mit denen das Bloggen überhaupt erst einen Sinn macht! 🙂

Neues Jahr, neue Bücher!

2017 steht nun vor der Tür und bietet viele Möglichkeiten!

Ich werde versuchen meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) komplett weglesen und ihn auch nicht mehr anwachsen lassen. Mein Ziel ist es, Bücher zu kaufen und auch SOFORT zu lesen, weil es mich nervös macht, wenn soviele SuB-Bücher nach mir schreien um gelesen zu werden.

Außerdem möchte ich dieses Jahr 160 Bücher schaffen! Ob mir das gelingen wird, weiß ich noch nicht, aber ich werde mir auf jeden Fall Mühe geben! 😉

Aber nun genug von mir, was sind denn eure buchigen Vorsätze für das neue Jahr?

Christine

Der LESERPREIS 2016 – Du bestimmst die besten Bücher!

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Und wieder ist ein Lesejahr vorbei und auf lovelybooks.de heißt es bereits zum achten Mal:

„Nominiere jetzt deine Lieblingsbücher des Jahres!“

Ja, ihr habt richtig gelesen. Zusammen können WIR, die LESER entscheiden, welche Bücher die Bronze, Silber und Gold Abzeichen bekommen!

Bereits in den letzten Jahren war die Beteiligung groß und daher gehört der Leserpreis damit zu einem der größten von Lesern vergebene Buchpreis im deutschsprachigen Raum.

Was ist der Leserpreis?

Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Bob Dylan den Literaturnobelpreis verliehen bekommt. Und nachdem er bekannerweise nicht ans Telefon gegangen ist, hat er nun erklärt, dass er ihn annehmen und wohlmöglich sogar in Stockholm entgegen nehmen wird. Ein Raunen geht durch die Literaturwelt. Verdient?
Und auch auf der Frankfurter Buchmesse wurde erst kürzlich der deutsche Buchpreis an Bodo Kirchhoff und seine Novelle „Widerfahrnis“ verliehen.

Der LESERPREIS aber stellt eine andere Form der Jury. WIR sind die Jury und allein wir Leser bestimmen, welche Bücher uns im Zeitraum von November 2015 bis Oktober 2016 besonders gut gefallen haben.

„Der Preis ist ein Dankeschön der Leser an die Autoren, die mit ihren Geschichten und Texten unser Leben bereichern. Bücherfans bietet DER LESERPREIS eine Orientierung, eine Empfehlung von Lesern für Leser, die klar sagt, welche neu erschienenen Bücher im Jahr 2016 wirklich lesenswert sind.“

Wie läuft der Leserpreis ab?

Vom 31. Oktober bis zum 10. November läuft die Nominierungsrunde. Hier kannst du in jeder der insgesamt 14  Kategorien bis zu drei Bücher nominieren. Die Bücher müssen zwischen November 2015 und Oktober 2016 erstmalig auf Deutsch erschienen sein.

Dann geht es am 14. November – 22. November 2016 mit der Abstimmungsrunde weiter! In dieser Runde werden in jeder Kategorie die 35 Bücher mit den meisten Nominierungen angezeigt, unter denen du deine finalen Stimmen für den Leserpreis verteilen kannst. Du kannst in jeder Kategirie drei Stimmen abgeben.

Am 24. November 2016 werden dann die Gewinner aller Kategorien in Gold, Silber und Bronze bekannt gegeben. Die Bücher, die während der Abstimmung die meisten Stimmen erhalten, gewinnen!


Wir finden, der Leserpreis ist eine tolle Idee und natürlich haben wir auch bereits unsere Favoriten nominiert und stellen sie euch daher hier vor:


 

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Als Bonny vorgeschlagen hat, einen gemeinsamen Beitrag über unsere Leserpreis-Nominierungen zu schreiben, war ich anfangs sehr skeptisch. Wohl habe ich in diesem Jahr schon einige Bücher gelesen, aber die meisten Bücher, die bis dato nominiert wurden, schlummern auf meinem SuB; gelesen habe ich vorwiegend ältere Bücher oder solche, bei denen es meiner Ansicht nach nicht für eine Nominierung reicht.

Und weil ich ja meine Mitbloggerinnen kenne, habe ich deshalb den Fokus für diesen Beitrag in erster Linie auf die Kinderbücher gelegt:

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  • „Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte“ von Alexandra Henning von Lange wurde mir in einem besonderen Buchpaket vom Thienemann-Verlag zugeschickt. Mich hatte der Titel neugierig gemacht und ich wurde mit einer originellen Geschichte belohnt, die ernste Themen humorvoll anpackt.
  • „Nur ein Tag“ von Martin Balscheit ist eine ganz besondere Perle. Fuchs und Wildschwein sehen dabei zu, wie eine Eintagsfliege schlüpft und beschließen, ihr nichts von ihrem Schicksal zu sagen, sondern vorzutäuschen, dass der Fuchs nur noch kurze Zeit zu leben hat. Gemeinsam verbringen sie einen wundervollen Tag, den Martin Balscheit in beeindruckender und sehr humorvoller Art und Weise schildert. Dieses Kinderbuch ist auch für Erwachsene ein absolutes Muss!
  • „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“ von Alexander Steffensmeier ist momentan hier bei uns im Haus ein absolutes Lieblingsbuch, nicht zuletzt durch die tollen Lieder, die absolute Ohrwürmer sind. Hier findet ihr die Rezension zum Buch.

Besonderen Eindruck haben bei mir in diesem Jahr allerdings zwei Bücher aus der Kategorie Jugendbuch hinterlassen:

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  • „Nichts ist okay“ von Jason Reynolds und Brendan Kelly ist ein Buch, das ein sehr aktuelles Thema behandelt und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt. Die Rezension zu dem Buch gibt es hier.
  • „Nur 6 Sekunden“ von Daniëlle Bakhuis hat ebenfalls bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Die Geschehnisse in dem Buch sind teilweise so unglaublich und doch an wahre Begebenheiten angelehnt, dass man auch hier als Leser das Buch nicht einfach zur Seite legen und zur Tagesordnung übergehen kann. Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension in unserem Blog.

In dieser Kategorie habe ich als drittes Buch „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven nominiert.

Auch in der Kategorie Krimis/Thriller habe ich 3 Bücher nomiert, von denen ich euch eines (noch einmal) vorstellen möchte:

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  • „Remexan“ von Thomas Kowa war für mich dieses Jahr in dieser Kategorie mein Highlight. Ich habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen, weil das Buch so spannend war, dass ich gar nicht mit dem Lesen aufhören wollte. Inzwischen habe ich ein weiteres Buch vom Autor gelesen und auch ein paar „BookSnacks“ und ich freue mich schon jetzt auf sein nächstes Werk. Die Rezension zu Remexan findet ihr hier.

Zudem habe ich hier „Saukerl“ von Ulrich Radermacher und „Post Mortem“ von Michael Roderick nominiert.

Schlussendlich noch die Kategorie Romane. Hier habe ich „Der Roboter, der Herzen hören konnte“ von Deborah Install und „Für immer in deinem Herzen“ von Viola Shipman nominiert; beide aufgrund der originellen Ideen.

 

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Der Leserpreis ist eine tolle Initiative, die es den Autoren ermöglich ein sehr direktes Feedback zu erhalten, nämlich direkt vom Leser! Daher finde ich die Möglichkeit, einen Schriftsteller und sein Werk noch einmal besonders hervorzuheben sehr ansprechend und stelle euch nun meine Highlights des Jahres 2016 vor:

Kategorie: KRIMI und THRILLER

Folgende Bücher in der Kategorie Krimi & Thriller kann ich jedem Fan dieses Genres ans Herz legen:

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  • „Zwei Sekunden“ von Christian v. Ditfurth I Dieser rasante Politthriller bringt den Leser so richtig zum Nachdenken, da man nicht mehr weiß, wem man trauen kann und jeder sich gegen den Ermittler wendet! Denn die politische Welt Deutschlands scheint innerhalb von zwei Sekunden vollständig aus den Fugen geraten zu sein!

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zu Zwei Sekunden

  • „Provenzalische Intrige“ von Sophie Bonnet I Dass ein Krimi nicht immer todernst sein muss, beweist Sophie Bonnet mit ihrer Reihe rund um Pierre Durand! Diese Nominierung steht stellvertretend für die gesamte Reihe, die unterhaltsam und sogleich spannend ist und in mir den Drang geweckt hat, in die Provence zu reisen! Ein Wohlfühl-Krimi mit Urlaubsfeeling!

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zum ersten Buch der Serie:
Provenzalische Verwicklungen

  • „Papierjunge“ von Kristina Ohlsson I Kristina Ohlsson ist für mich die Neuentdeckung des Jahres! Ich habe nun alle Bücher dieser Autorin gelesen und bin restlos begeistert! Ob Thriller für Erwachsene oder Krimis für Kinder, Kristina Ohlsson gelingt es einfach jedes Mal, den Leser in ihren Bann zu ziehen und eine tolle Handlung abzuliefern! Diese Autorin ist ein Muss, für jeden Fan dieses Genres!

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zum ersten Buch der Serie:
Aschenputtel

Kategorie: JUGENDBUCH

Diese Bücher aus dem Bereich Jugendbuch haben mich 2016 am meisten bewegt:

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  • „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ von Benno Köpfer und Peter Mathews I In diesem Buch erzählt Mark die Geschichte seines bestens Freundes Kadir. Der junge, türkischstämmige Kadir verfällt dem IS und zieht nach Syrien in den Dschihad. Was er dort erlebt, traumatisiert den Jugendlichen und bewegt ihn zur Flucht vor den Islamisten. Nun fühlt er sich heimatlos und innerlich zerrissen, so dass er scheinbar nur einen Ausweg aus dieser Situation findet.

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zu
Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten

  • „Mein bester, letzter Sommer“ von Anne Freytag I Ein sehr bewegendes Buch das bestimmt keine Augen trocken lässt. Es erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens, das todkrank ist und schwer mit ihrem Schicksal hadert! Doch dank der wahren Liebe lässt sie sich auf ein Abenteuer ein und erlebt den Sommer ihres Lebens!

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zu Mein bester, letzter Sommer

  • „Dschihad Calling“ von Christian Linker I Von der Thematik ähnlich zu Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten setzt dieses Buch sich doch auf eine etwas andere Art und Weise mit dem Thema auseinander. Dieses Buch ist düsterer und endet ungleich trauriger! Doch es gewährt auch tiefe Einblicke in die Radikalisierung eines jungen Menschen, der sein zweifelhaftes Glück im Heiligen Krieg sucht.

Interessiert? Dann lies hier die Rezension zu Dschihad Calling

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Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich zwei Jugendbücher zu diesem Thema auswählen sollte und habe mich letztlich ganz bewusst dafür entschieden! Denn die heutige Jugendliteratur darf die Augen nicht vor der Realität verschließen, sondern muss versuchen, den Jugendlichen auf ihre Art und Weise die Augen zu öffnen und sie vor diesem Schicksal bewahren. Aufklärung ist meiner Ansicht nach die einzige Möglichkeit, der Flut von sich radikalisierenden Europäern Einhalt zu gebieten. Daher können solche mutigen Bücher gar nicht genug hervorgehoben werden!

 

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Ich mache es „diesmal“ kurz und knapp. Hier sind meine Nominierungen in den folgenden Kategorien:

Romane:

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  • „The Girls“ von Emma Cline hat mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen und konnte mich in diesem Lesejahr wirklich begeistern. Auch wenn ich jetzt über diesen Roman und seine Handlung nachdenke, habe ich ihn vollständig abgespeichert und er ist mir noch immer präsent. Sowohl der Schreibstil hat mich überzeugen können und mir nach den ein oder anderen gelesenen Absatz eine Gänsehaut verursacht, als auch die Handlung war spannend zu verfolgen. Hier geht es zu meiner Rezension

 

Jugendbuch:

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  • „Mit anderen Worten: ich“ Diesen Jugendroman kann ich jedem Leser wirklich nur ans Herz legen. Auch diese Geschichte bleibt einem auch noch lange nach der letzten gelesenen Seite im Kopf. Ich mochte die Handlung, die Entwicklung der Geschichte selbst, die Dialoge und das Geheimnis im Keller der Schule. Hier geht es um Mut, Freundschaft und Selbstakzeptanz. Ein wirklich wundervoller Roman aus dem magellan – Verlag!

 

Liebesromane:

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  • „Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben“ ist ein etwas anderer Liebesroman von gleich zwei Autoren: Anne-Laure Bondoux und Jean-Claude Mourlevat, der „nur“ durch E-Mails erzählt wird. Briefromane sind immer besonders und so hat mich auch dieser Roman überzeugen können. Er verfügt über sehr viel Humor und konnte mich fesseln, als es um die Lösung des „Rätsels“ ging. Eine wundervolle Geschichte, wo die Liebe in den geschriebenen Worten mitschwingt, aber einen keinesfalls erdrückt. (Bald gibt es auch die ausführliche Rezension auf unserem Blog 😉)
  • „The Deal – Reine Verhandlungssache“ erzählt nicht unbedingt eine neue Geschichte, dafür aber eine wunderschöne New Adult- Liebesgeschichte, die für mich zu einem Pageturner wurde und mich überzeugt hat. (Hier geht es zur Rezension)
  • „Until Friday Night – Maggie und West“ ist meiner Meinung nach Abbi Glines bester Liebesroman bisher. Maggie und West sind mir über die Seiten hinweg ans Herz gewachsen und es war wirklich schön, die Geschichte zwischen den beiden zu verfolgen. Ebenfalls ein überzeugender New Adult – Liebesroman. 🙂

Bestes E-Book Only:

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  • „Paper Swan – Ich will dich nicht lieben“ habe ich erst vor einigen Wochen beendet und hat mich durch seine (mexikanische) Atmosphäre begeistern können. Zwar war der Handlungsverlauf nicht zu 100 % perfekt, aber dennoch war die Geschichte mit Spannung aufgeladen. Meiner Meinung nach ein unterhaltsames E-Book, mit interessanten Charakteren. (Hier geht es zu meiner Rezension.)

 

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Der Leserpreis ist für mich immer wieder eine besondere Möglichkeit, um meine Lieblingsbücher des Jahres nochmal hervorzuheben. Daher freue ich mich, dass wir uns dazu entschieden haben auf unserem Blog davon zu berichten und ich die Möglichkeit habe, euch meine Nominierungen für das Jahr 2016 vorzustellen.

Kategorie: Jugendbuch

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  • „Flawed – wie perfekt willst du sein?“ Der neue Roman von Cecelia Ahern beschreibt eine Welt in der die perfekte Gesellschaft herrscht und die Fehlerhaften ausgestoßen werden. Doch das Gerüst der perfekten Welt wackelt als Celestine einen kleinen aber entscheidenden Fehler begeht und damit zur Fehlerhaften wird.
    Für mich eines der besten Jugendbücher aus dem Jahre 2016 überzeugend, lehrreich, anders. (Hier geht es zu meiner Rezension)

Kategorie: Liebesromane

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  • „So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst ist mehr als nur ein Liebesroman. Es ist die Geschichte von Katie und Jonah, die von einer schlimmen Vergangenheit gezeichnet sind. Sie lernten sich im Kinderheim kennen und waren unzertrennlich. Doch das Schicksal meint es nicht gut und stellt Katie und Jonah, die mittlerweile Erwachsen sind, vor einer schwere Zerreißprobe.
    Für mich eines der besten Liebesromane aus 2016 mitfühlend, emotional, hoffnungsvoll

 

Kategorie: Sachbuch14963096_1360697863970276_435639844_n

  • „Autismus mal anders“ von Aleksander Knauerhase beschreibt das Leben eines Autisten auf eine sehr authentische Art und Weise. Knauerhase nimmt den Leser mit in eine Welt, indem Reize das Leben bestimmen und logisches Denken besser funktioniert, als zwischenmenschliche Beziehungen.
    Für mich eines der besten Sachbücher 2016 authentisch, ergreifend, lohnend

 


Das waren nun unsere Nominierungen für den LESERPREIS 2016! Wir finden, da ist eine ziemlich bunte Mischung zusammengekommen und wir sind gespannt darauf, für welche Bücher Ihr euch in den verschiedenen Kategorien entschieden habt. Schreibt uns Eure Nominierungen gerne in die Kommentare! 😃

Solltet Ihr nun erst auf den LESERPREIS aufmerksam geworden sein, dann könnt ihr HIER gerne Eure Stimmen abgeben!

Liebe Grüße und schöne Lesestunden…

Bonny, Véro, Christine und Mitch

Verdammt perfekte Tage , verdammt perfekte Orte

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Ich habe soeben das Buch „All die verdammt perfekten Tage“  von Jennifer Niven rezensiert, und bin dabei auf die Idee zu diesem Blogbeitrag gekommen.

In dem Buch besuchen Violet und Finch mehrere besondere Orte in Indiana. Eine kleine Auswahl möchte ich euch hier vorstellen:

Nun zu meiner Idee: Indiana ist sehr weit entfernt von uns und es gibt bestimmt auch bemerkenswerte Orte in unseren Gegenden. Deshalb möchte ich euch gerne auffordern, mir von den besonderen Orten in eurer Gegend zu erzählen. Bestimmt gibt es da einige Schätze, die es zu entdecken gibt.

Ich freue mich auf eure Antworten!

Véro

Mein Besuch auf dem Büchermarkt

Es ist zwar nun schon einige Tage her (Okay, um genau zu sein, über eine Woche… doch ich hoffe, ihr werdet es mir verzeihen 😉 ), aber ich dachte mir, ich schildere euch dennoch in einem kurzen Beitrag meine Impressionen von einem von mir besuchten Büchermarkt.

Dieser fand am Wochenende des 18. und 19 Juni, in einer kleinen Nachbarstadt (Hilden, NRW), statt. Hier gab es jedoch nicht nur Bücher zu bestaunen, sondern auch Werke von rund einhundert Künstlern. Denn gleichzeitig wurde auch ein Künstlermarkt angeboten. Schließlich liegen Literatur und Kunst ziemlich nah beieinander!

Der Büchermarkt selbst wird dreimal im Jahr angeboten. Für mich war es bereits der zweite Besuch in diesem Jahr, denn der Markt bietet einem einfach eine perfekte Gelegenheit dazu, günstig Bücher zu kaufen oder einfach nur zu stöbern.

Anders als bei meinem ersten Besuch in diesem Jahr, der von einem ziemlich kalten Wind (man könnte es auch als Sturm bezeichnen) begleitet wurde, waren an diesem besagten Sonntag die Temperaturen ideal für einen gemütlichen Rundgang über den Markt. Ich war nur froh, dass es nicht geregnet hat. Doch uns hart Gesonnene Bücherliebhaber hält Wind und Wetter ja nicht davon ab, ins Bücherparadies einzutauchen. 😉

Nach einem kurzen Abstecher auf den Künstlermarkt, der musikalisch von einer Walking-Jazz-Gruppe untermalt wurde, hat es mich dann doch auf den Büchermarkt gezogen.
Hier habe ich mich jedoch nicht auf alle mir erschwinglich erschienenen Bücher gestürzt und bin auch keinem Bücherkaufrausch verfallen (*schulterklopfer*), sondern im Gegenteil… ich habe mir bei jedem Verkaufsstand außreichend Zeit genommen, entspannt ein schönes Buch zu entdecken.

Die Angebote sind wirklich vielfältig, alte Ausgaben reichen sich mit aktuellen Büchern die Hand. Immer wieder erblickt man einen „Harry Potter“ – Band oder „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. Abgerundet wird das Angebot mit sehr alten, antiquarischen Büchern, die den Anschein erwecken, jeden Moment zu Bücherstaub zu zerfallen, sobald man nach ihnen greift.

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Insbesondere Genre Fans von Krimi und Thriller, wie Christine, wären auf jeden Fall fündig geworden. Ich selbst habe immer wieder Ausschau nach den Anaconda Ausgaben von Jane Austen gehalten…

Und während man die Bücherkisten durchstöbert, trifft man auch auf Genres, für die man sich weniger interessiert, die einen jedoch trotzdem neugierig machen.
So war beispielsweise auch die Autorin Kathrin Buschmann mit ihren Fantasyromanen „Göttliches Vermächtnis“ persönlich anwesend. Wer sich für Fantasy interessiert, kann gerne mal auf ihrer Homepage vorbeischauen. 🙂

Ich habe den Büchermarkt nach 1 1/2 Stunden mit ’nur einem Buch‘ verlassen. Ganz im Zeichen unseres Blogtitels! 😉 Zwar wurde es am Ende kein Roman von Jane Austen, dafür aber ein romantischer Jugendroman:

Die Nacht der gestohlenen Küsste von Kasie WestIMG_2454

  • Autorin: Kasie West
  • Verlag: Arena
  • Buchform: Broschur
  • Preis: 12,99 €
  • Seiten: 272
  • ISBN: 978-3-401-60042-0

Herzüberkopf – das ist nichts für Charlotte. Aufgewachsen bei ihrem Vater und mit drei älteren Brüdern, ist sie alles andere als ein typisches Mädchen. Als sie jedoch aus Geldnot einen Job in einer Modeboutique annimmt, wird Charlies Leben plötzlich von Make-up, Freundinnen und Dates bevölkert. Von ihrem verwirrenden neuen Leben als Mädchen erzählt sie nachts ihrem Nachbarn Braden, Sandkastenfreund und quasi vierter Bruder. Und als wäre ihr Doppelleben nicht schon kompliziert genug, verliebt sich Charlie auch noch – ausgerechnet in Braden. Muss sie ihre Freundschaft riskieren, um die große Liebe zu finden?NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

> Ja, ich gebe es zu… das war ein absoluter Coverkauf! Aber auch der Klappentext hat mich natürlich angespochen und verspricht meiner Meinung nach ein unterhaltsames Jugendbuch zu sein. 🙂

Büchermärkte sind etwas ganz tolles! Habt ihr bereits einen Büchermarkt besucht? Wie war euer Eindruck?

Ich wünsche euch schöne Lesestunden!

Bonny

Der LovelyBooks-Effekt

Ja, es gibt ihn, … den LovelyBooks-Effekt. Es ist nun knapp 5 Monate her, dass ich mich auf www.lovelybooks.de angemeldet habe, und während der letzten Tage habe ich mehrmals darüber nachgedacht, inwiefern mein Leseverhalten sich dadurch verändert hat. Und ich war selbst doch sehr erstaunt, wie sehr sich diese Anmeldung auf mich ausgewirkt hat.

Etwas gleich vorweg: Ohne www.lovelybooks.de würde es diesen Blog in seiner jetzigen Form nicht geben. Zwar schwirrte sowohl bei Bonny als auch bei mir selbst schon öfter der Gedanke an einen Blog im Hinterkopf umher, jedoch hätte wohl keine von uns beiden den Schritt so schnell gemacht, wäre da nicht diese Online-Spielrunde zu „Die Werwölfe von Düsterwald“ gewesen, bei der Bonny und ich uns im Lager der Werwölfe kennengelernt haben.

Was mein Leseverhalten angeht, so hat sich so manches geändert. Zwar habe ich schon immer gerne und viel gelesen, aber seit Ende Dezember lese ich wieder sehr viel mehr (27 Bücher in den letzten 5 Monaten) und bin eigentlich selten ohne Buch unterwegs.  Auf langen Autofahrten, im Wartezimmer beim Arzt, beim Stillen der Baby-Tochter, … mittlerweile ist wieder überall ein Buch dabei. Zum Teil hat das sicher damit zu tun, dass ich an verschiedenen Challenges bei Lovelybooks teilnehme:

Auch die verschiedenden Überraschungs- und Tauschthreads tragen dazu bei, dass ich mehr lese, da ich manche Bücher erst selbst lesen muss, bevor sie vertauscht werden können oder ich jemanden mit einem seiner Wunschbücher überraschen kann. Und ich will ja nicht dafür verantwortlich sein, dass ein anderer Bücherwurm zu lange auf sein Paket warten muss.

Zwischenmenschlicher Nebeneffekt der Überraschungs- und Tauschthreads: Der Kontakt zu der Verkäuferin in der Poststelle und zu der Dame an der Paketannahmestelle hat sich intensiviert. 😉

Mir ist allerdings auch bewusst geworden, dass ich die Auswahl meiner Bücher anders treffe. Bis vor Kurzem konnte ich mich oft nur schwer entscheiden, welches Buch ich als nächstes lesen sollte… nun nehmen mir die Vorgaben der einzelnen Challenges oder die Lesewünsche anderer Leser diese Entscheidung sehr oft ab. So gibt die „Regenbogen-Bücher-Challenge“ mir jeden Monat ein Buch vor, und auch bei der  „Ich entscheide, was du liest – Challenge“ bestimmt ein anderer Leser ein bis zwei Bücher, die ich für den jeweiligen Monat auf meine Leseliste setze. Es ist eine Weile her, dass ich ein Buch nur deshalb gelesen habe, weil mir gerade genau danach der Sinn stand. Was aber nicht heißen will, dass ich Bücher gelesen habe oder lesen musste, die mir nicht zugesagt haben.

Und dann wären da ja noch diese Buchverlosungen mit den daran gekoppelten Leserunden, an denen man zeitnah teilnehmen soll. Bisher habe ich auf diese Weise sieben Bücher gewonnen, drei weitere gab es entweder als Zugabe oder der Autor stellte mir die Ebook-Version als „Entschädigung“ zur Verfügung, weil es mit dem Gewinn der Printversion nicht geklappt hat. So füllt sich meine Leseliste jeden Monat ganz von selbst.

Was sich ebenfalls geändert hat, ist die Art und Weise, wie ich mir meine Bücher in der Buchhandlung aussuche. Bisher habe ich Bücher mit ansprechendem Cover näher betrachtet, den Klappentext gelesen, und dann entschieden, ob mir das Buch zusagt oder nicht. Nun kommen weitere Kriterien hinzu… Die Farbe des Covers spielt eine Rolle und nicht selten überlege ich mir schon beim Anblick eines Buches, in welche Kategorie ich es bei den verschiedenen Challenges einordnen könnte. Vor ein paar Tagen habe ich  mich sogar dabei erwischt, dass ich ein Buch ausgewählt habe, weil der Hauptprotagonist einen Diamantnamen (Vorname und Nachname beginnen mit dem gleichen Buchstaben) hat… immerhin gibt das Zusatzpunkte bei der „ABC-Challenge“ der Protagonisten. Und bevor jetzt jemand denkt, ich sei komplett übergeschnappt: keine Angst, ich habe mir noch kein Buch gekauft, das nicht zu meinen Lesevorlieben passt oder mich gar nicht anspricht, bloß weil es bei irgendeiner Challenge Zusatzpunkte dafür geben könnte. (Ich werde im Rahmen der „Regenbogen-Bücher-Challenge“ für den Monat Juni kein Buch von Rosamunde Pilcher lesen ;-)) Und wenn dann doch einmal die Motivation fehlt, das Buch nicht so gut ist wie erhofft, … dann hilft der Austausch im Rahmen der verschiedenen Aktionen und Challenges einem doch zuweilen dabei, neuen Lesemut zu schöpfen.

Aber nicht nur was mein Kaufverhalten bei Büchern angeht, hat sich etwas verändert. Insgesamt achte ich nun ständig darauf, ob ich nicht irgendwelche Kleinigkeiten entdecke, die sich besonders gut als Zugabe für meine Bücherpakete eignen, die ich auf die Reise schicke. Der Postkarten- und Teevorrat wächst stetig an und auch Geschenkpapier steht nun häufiger auf der Einkaufsliste.

Zurück zu meinem Leseverhalten. Ich lese nicht nur wieder mehr, sondern auch bewusster. Insbesondere seit ich Rezensionen für diesen Blog schreibe und vermehrt Rezensionen von anderen lese, suche ich bei der Lektüre nach schönen Passagen, die es verdienen zitiert zu werden, achte besser auf den Schreibstil, denke über die Protagonisten nach, … Und ich merke, dass es nicht immer so einfach ist zu entscheiden, wie die Bewertung für ein Buch schlussendlich ausfällt. Manchmal fällt es mir noch recht schwer, ein Urteil zu fällen, zumal wenn ich weniger überzeugt von einem Buch bin und dies dann auch sagen soll. Der nächste Schritt ist wohl das Anschaffen und Führen eines Notizbuches, um meine Gedanken während des Lesens aufschreiben zu können und die Handtasche wird noch schwerer werden. 😉

Doch nicht nur auf den Inhalt der Bücher achte ich bewusster. Auch mit den Büchern selbst gehe ich viel achtsamer um. Mir selber macht es eigentlich wenig aus, wenn ein Taschenbuch Leserillen hat, einen Knick oder irgendwo ein kleiner Fleck zu sehen ist. Solange der Zustand des Buches recht gut ist, ist das für mich in Ordnung; immerhin geht es mir ja um die Geschichte im Buch. Nun habe ich aber in den diversen Tauschgruppen gemerkt, dass viele Leser Bücher nur tauschen wollen, wenn sie keine Leserillen oder ähnlichen Mängeln haben. Dies hat zur Folge, dass ich meine Bücher nun fast mit Samthandschuhen anfasse und wieder mehr Lesezeichen benutze. Bücher aufgeschlagen verkehrt herum irgendwo hinzulegen führt schließlich auch zu Leserillen.

Auch was meine Bücherstapel hier zu Hause angeht, hat sich einiges in den letzten Wochen getan. Während der Stapel der gelesenen Bücher (sehr) langsam schrumpft, weil immer wieder ein Buch sich als Tausch- oder Überraschungsbuch auf den Weg zu einem anderen Leser macht, wird der Stapel der ungelesenen Bücher aus dem gleichen Grund größer. Und auch die Wunschliste wächst an, da ich immer wieder auf den Profilen anderer Leser oder bei den Buchverlosungen tolle Bücher entdecke, die ich gerne lesen würde.

Spätestens jetzt gibt mir wohl jeder recht, wenn ich sage: „Ja, es gibt ihn, … den LovelyBooks-Effekt.“

Manch einer von euch kann das bestimmt bestätigen und hat ähnliche Erfahrungen machen können. Ich würde ich freuen, darüber zu lesen!

Véro

Stapel ungelesener Bücher

SuB

In letzter Zeit passiert es mir immer häufiger: Ich komme einfach nicht an meiner Lieblingsbuchhandlung vorbei, ohne mindestens ein neues Buch mein Eigen zu nennen.

Daher wächst mein SuB leider ins Unermessliche und ich weiß nicht, wann ich je die Zeit finden soll, mich durch all diese Schätze zu lesen. Schließlich kommen immer neue, interessante und spannende Bücher hinzu! Was macht ihr, wenn euer SuB euch über den Kopf zu wachsen droht? Wie behaltet ihr den Überblick? Immer her mit euren Tipps und Tricks! 🙂

Christine

Mit Stift und Notizzettel bewaffnet?!?

Rezensionen über Bücher zu schreiben… das ist für mich ganz neues und ungewohntes Terrain. Zwar habe ich schon immer viel gelesen, doch ich habe eigentlich nie irgendwo Bücher bewertet.

Durch die Seite lovelybooks.de, die damit verbundenen Leserunden und Buchverlosungen war ich dann vor kurzer Zeit „gezwungen“, meine erste Rezension zu schreiben.

Nun würde mich interessieren, wie ihr dabei vorgeht. Nehmt ihr euch während der Lektüre Notizen, schreibt euch Zitate oder Verweise auf einzelne Passagen heraus, klebt unzählige Post-it’s in die Bücher, … oder verlasst ihr euch einfach darauf, dass ihr euch an das Wichtigste erinnern werdet?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Véro