Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Die Idee zu diesem Post kam mir nach meinem letzten Einkauf in der Buchhandlung.

Mittlerweile hat es sich bei uns eingebürgert, dass jeder von uns den anderen mitteilt, wenn es SuB-Zuwachs gibt. Diesmal habe ich jedoch nicht abgewartet, bis ich zu Hause war und meine Bücher schön eines neben das andere legen konnte um sie zu fotografieren. Vielmehr habe ich einfach nur in die Einkaufstüte „hineingeknipst“ und dieses Foto in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet. Zu erkennen war kaum etwas… lediglich die Anzahl der Bücher und von zwei Büchern eine: Ecke.

Dennoch meinte Bonny gleich: „Das blaue ist ein Buch von „Zeus“, oder? 😂 Irgendwas mit Göttern, ne?“ Was soll ich sagen… Sie hatte recht! Als Christine daraufhin nachfragte, welche Bücher ich mir sonst noch gekauft hätte, machte ich mir einen Spaß daraus, Ecken abzufotografieren und Bonny auf Christines Frage antworten zu lassen. 😜

Als ich nun anfangs der Woche meine Koffer für einen Kurztrip gepackt habe, kam mir die Idee, euch raten zu lassen, welche Bücher mitdurften. Schlussendlich habe ich noch zwei Bücher eingepackt, die hier nicht zu sehen sind (wegen der größeren Auswahl). Wie viele und welche Bücher ich schlussendlich gelesen habe, das erfahrt ihr später. Aber nun dürft ihr erst einmal raten: Welche Bücher durften mit an den Strand? Die Genres sind bunt gemischt … es dürfte also für jeden etwas dabei sein!

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Leichte Kost für zwischendurch

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Zum Inhalt:

Der 33-jährige Christoph hat bei Frauen wenig Erfolg, obwohl er ein guter Zuhörer ist, nicht raucht und sowohl kinderlieb als auch treu ist. Aber dies ändert nichts daran, dass seine Freundin Inga mit einem anderen anbandelt und Christoph das Nachsehen hat.
Auf der Hochzeit seines Freundes Hendrik findet dann Zwenn, der Dritte im Bunde, die Liebe seines Lebens und Christoph erkennt, dass sich in seinem Leben etwas ändern muss, wenn er seine Traumfrau finden will.

In dieser Situation klingelt Christophs Nachbarin Juli an seiner Tür und fragt, ob er den 11-jährigen Emil hüten kann, da sie im Krankenhaus operiert werden muss.

Emil erweist sich als Flirt-Experte, immerhin arbeitet sein Vater als Flirtcoach. Ob er Christoph dabei helfen kann, die hübsche Zahnärztin Pandora zu einem Date zu überzeugen … ?

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um einen ganz unterhaltsamen Roman für zwischendurch, allerdings zeigt er auch leider einige Schwächen.

Zu Beginn hat mich der humorvolle Schreibtstil sehr überzeugt. Allerdings wirkte das Geschehen sehr schnell zu überspitzt: Christophs Freund Hendrik läuft mit einem Stillimitat umher, das unerzogene Kind in der Kita hat einen Doppelnamen und darf schon Kaffee trinken, Christophs Chefin raucht, ist dick und arbeitet kaum, … Anfangs musste ich über diese Begebenheiten noch schmunzeln doch recht schnell wurde es mir dann doch zu viel, und ich hatte das Gefühl, dass kein Klischee ausgelassen wurde.

Der Ausgang des Romans ist außerdem schon recht früh vorhersehbar, was ich ebenfalls etwas schade fand.

Dennoch konnte der Autor mit Wortwitz und sympathischen Protagonisten punkten; besonders der kleine Emil wächst einem schnell ans Herz und man fühlt richtig mit dem Jungen mit.

Fazit:

Das Buch eignet sich gut als kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, allerdings darf man sich nicht zu viel Tiefgang erwarten.

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Véro

Ein gruseliges Erbe

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Zum Inhalt:

Die zwölfjährige Melli zieht mit ihrer Familie von New York in das kleine Nest Kohlfincken um, um dort das Erbe ihrer Urgroßschwiegercoursine Emilie anzutreten.

Die Freudensprünge bleiben jedoch aus, denn das windschiefe Haus von Emilie Bauerfeind macht alles andere als einen vertrauenserweckenden Eindruck. Melli würde am liebsten auf der Stelle zurück nach New York ziehen, doch die finanzielle Lage ihrer Eltern lässt dies nicht zu.

Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur bloß ein Teil des geerbten Hauses bewohnbar ist. Überall kracht und knirscht es im Gebälk und die komischen Geräusche, die immer wieder zu hören sind, lassen darauf schließen, dass es in dem alten Haus spukt. Zudem scheint die verstorbene Emilie bei allen Läden im Dorf anschreiben gelassen zu haben und auch beim Notar ist noch eine dicke Rechnung offen.

Und als wäre das alles nicht schon genug, scheint Urgroßschwiegercousine Emilie ein gut gehütetes Geheimnis zu haben… es ist die Rede von einer Pforte und einem italienischen Mädchen, in der Bibliothek stehen seltsame alte Bücher über Spukerscheinungen und überall tauchen Schmetterlingsmotive auf.

Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Hotte macht Melli sich daran, dem Geheimnis von Emilie Bauerfeind auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung:

Schon das Cover hat mir bei diesem Buch außerordentlich gut gefallen. Farb- und Schriftwahl passen hervorragend zu einem Buch, in dem es um Geister, gruselige Geräusche und angsteinflößende Erscheinungen geht. Auch die Protagonisten werden hier sehr gut dargestellt und als Leser freut man sich besonders darauf, den Nachbarjungen Hotte kennenzulernen und zu erfahren, was es mit seiner Ausrüstung auf sich hat.

Der Schreibstil ist recht anspruchsvoll und es werden viele Fachbegriffe benutzt, allerdings liefert der Autor auch zahlreiche Erklärungen, so dass auch die jungen Leser die Handlung und die Hintergründe durchaus verstehen. Zuweilen mögen die Erklärungen bezüglich der paranormalen Geschehnisse vielleicht zu viel Raum einzunehmen, allerdings fand ich gerade diese Erläuterungen sehr interessant und sie liefern wichtige Hinweise für die weitere Handlung.

Die Dialoge sind sehr humorvoll geschrieben und ich musste mehrmals schmunzeln, als ich den einen oder anderen Vergleich oder ein Gespräch zwischen Melli und ihrer Mutter gelesen habe.

Während der Großteil der Handlung aus der Sicht von Meli erzählt wird, schiebt der Autor zwischendurch immer wieder kurze Kapitel ein, die aus der Sicht des Geistermädchens Aurora geschildert werden. Auf dieser Ebene wird eine zusätzliche Spannung aufgebaut, da man als Leser wohl schnell erkennt, dass Aurora die Hilfe von Melli zu benötigen scheint, jedoch weiß man nicht, was es genau mit diesem Geistermädchen auf sich hat.

Der Gruselfaktor in diesem Buch geht hauptsächlich von einer Figur aus, dem „Einäugigen“. Auch hier bleiben die Beweggründe des angsteinflößenden Charakters sehr lange verborgen, allerdings wird sehr schnell deutlich, dass dieses Wesen große Kräfte besitzt und für Melli zu einer echten Gefahr werden kann.

Fran M. Reifenberg versteht es, seine Leser zu fesseln und eine sehr authentische und gruselige Atmosphäre zu schaffen, ohne jedoch zu sehr Angst zu machen. Der Cliffhanger am Ende des Buches und ein Ausblick in die Zukunft von Melli und Hotte schüren zudem die Vorfreude auf den zweiten Band.

Auch die Illustrationen von Fréderic Bertrang sind sehr gelungen. Hierbei handelt es sich um kleine Vignetten am Anfang eines jeden Kapitels. Diese Vignetten sind jedoch sehr gut gewählt und stellen immer einen wichtigen Gegenstand oder Charakter aus dem jeweiligen Kapitel dar.

Mich konnte dieser erste Band der „House of Ghosts“-Reihe überzeugen und ich freue mich bereist auf die Fortsetzung.Wer allerdings einen actiongeladenen Gruselroman erwartet, der wird hier enttäuscht werden.

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Véro

 

Ein Muss für Potter-Fans?

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Zum Inhalt:

19 Jahre sind vergangen … Harry Potter ist inzwischen mit Ginny Weasley verheiratet, Vater von drei Kindern und Angestellter des Zaubereiministeriums. Das mag sich anhören, als sei Ruhe in sein Leben gekehrt, aber dieser Eindruck täuscht.

Während Harrys Narbe wieder zu schmerzen beginnt und seine Vergangenheit ihn einzuholen droht, hat sein Sohn Albus mit der Last zu kämpfen, ein Potter zu sein.

Als die dunklen Schatten der Vergangenheit Harry, seine Familie und seine Freunde dann wirklich einzuholen scheinen, wird deutlich, dass das Böse oft an ganz anderen Orten lauert, als man es vermutet hat.

Meine Meinung:

Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen an die Lektüre dieses Buches herangegangen: Vorfreude auf ein Wiedersehen mit den Figuren aus den ersten Harry Potter – Bänden, Neugierde wegen des Schreibstils und Skepsis aufgrund der sehr geteilten Reaktionen, …

Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer weil es nun doch schon einige Jahre her ist, seit ich den siebten Band gelesen habe. Der Schreibstil in Form eines Skripts war anfangs doch sehr ungewohnt und ich hatte zudem das Gefühl, dass die Wechsel zwischen den einzelnen Szenen nicht genügend aufeinander abgestimmt waren. Dieses Gefühl legte sich jedoch im Laufe der Lektüre.

Inhaltlich konnte die Geschichte mich überzeugen. Die Handlung ist glaubwürdig und spannend, auch wenn dieser achte Band mit Sicherheit nicht in allen Hinsichten an die Vorgängerbände anknüpfen kann. Dies erklärt sich aber mit Sicherheit schon teilweise durch die Tatsache, dass das Buch als Theaterskript verfasst wurde und auch dadurch, dass die Beschreibungen weitaus weniger detailliert sind.

Die einzelnen Charaktere aus dem Buch haben sich in den vergangenen Jahren natürlich weiterentwickelt. Manche davon vielleicht in eine Richtung, die man so nicht unbedingt erwartet hätte, aber ich fand es eigentlich ganz spannend, diese Entwicklungen zu beobachten und teilweise überrascht zu werden.

Für ein kleines „Plus“ an Magie sorgte bei mir jedoch die Tatsache, dass ich mich beim Lesen sehr oft gefragt habe, wie das alles auf der Bühne umgesetzt wurde und ich werde mir das wohl auch, wenn sich die Gelegenheit irgendwann bieten sollte, selbst ansehen.

Fazit:

Dieser achte Band reiht sich nicht nahtlos in die Reihe der bisherigen sieben Bände ein. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man dieses Buch zur Hand nimmt. Wer sich dann darauf einlässt, wird jedoch gut unterhalten und darf sich auf ein Wiedersehen mit Altbekannten freuen.

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Véro

Tom Hillenbrand lädt zu Tisch

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Zum Inhalt:

Xavier Kieffers Lebensgefährtin Valérie Gabin hat alles, was Rang und Namen hat, zu der Einweihung des neuen Firmensitzes des bekannten „Guide Gabin“ eingeladen. Ein exquisites Menü, ein prominenter Überraschungsgast und eine Ausstellung mit seltenen Ausgaben des Guide Gabin als Exponat: alles ist perfekt vorbereitet. Dennoch kommt es während der Feier zu einem größeren Zwischenfall und bald muss Valérie feststellen, dass die Ausgabe des Guide Gabin von 1939 gestohlen wurde.

Der Luxemburger Koch Xavier Kieffer, der auch zu den geladenen Gästen zählte, stellt Nachforschungen an und es dauert nicht lange, bis das erste Todesopfer zu beklagen ist. Xavier Kieffer lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und versucht mit allen Mitteln in Erfahrung zu bringen, welches Geheimnis der alte Guide Gabin birgt.

Meine Meinung:

Tom Hillenbrand verbindet in diesem fünften Band seiner Serie um den sympathischen Koch aus Luxemburg Altbewährtes mit neuen Elementen. Während auch in diesem Krimi wieder Kulinarik, Lokalgeschichte und Krimi zu einem spannenden Roman vermischt werden, erzählt der Autor in diesem Band zum ersten mal auf zwei zeitlichen Ebenen. Abwechselnd werden Kieffers Ermittlungen und die Erlebnisse des amerikanischen Soldaten Fisher während des Zweiten Weltkriegs erzählt. Tom Hillenbrand gelingt es, diese beiden Ebenen sehr gekonnt zu verbinden und daraus eine spannende und glaubwürdige Handlung zu stricken.

Leser der ersten vier Bände dürfen sich auch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen: Valérie Gabin, Esteban, Claudine, Pekka Vatanen, François Allégret und auch die Kommissarin Lobato sind auch in diesem Band wieder mit von der Partie. Besonders die Episoden, in denen der selbsternannte Sternekoch Esteban im Mittelpunkt steht, sind Garant für ein vergnügliches Leseerlebnis.

Als Luxemburger kann man sich zudem an den detaillierten Beschreibungen von Land, Leuten und Gerichten erfreuen. Tom Hillenbrand beschreibt mit viel Humor die Eigenarten von Xavier Kieffer und seinen Landsleuten.

Besondere Erwähnung verdient auch die detaillierte Recherchearbeit bezüglich der historischen Ereignisse. Tom Hillenbrand verarbeitet in seinem Roman einen vielleicht weniger thematisierten Aspekt des Zweiten Weltkriegs, der jedoch durchaus interessant ist und Beachtung verdient.

Auch wenn meiner Ansicht nach am Schluss des Romans ein paar kleine Fragen nicht (explizit) beantwortet werden, so verdient dieser kulinarische Krimi dennoch die volle Punktzahl.

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Véro

Eine „fantastische“ Bücherbox

Gestern war es so weit: meine neue Buchbox von „The Bookish Prophet“ kam an. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahrt ihr hier. Jeden Monat stellt Julia von „The Bookish Prophet“ eine Buchbox zu einem bestimmten Thema. Dazu gibt es dann ein Hardcover aus dem Bereich AllAge- und Jugendliteratur sowie einige passende Extras rund ums Buch.

Im Februar dreht sich diemal alles um das Thema „Fantastic beasts“. Fans des neuen Films „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ kommen bei dieser Box wohl voll auf ihre Kosten, aber auch die nicht so hartgesottenen Potter-Fans dürfen sich über einen tollen Inhalt freuen:

  • ein Kosmetiktäschen mit einem ganz tollen Zitat aus dem genannten Film. Da steckt so viel Wahrheit drin, dass man den Film überhaupt nicht gesehen haben muss, um das Zitat zu mögen. Alternativ gab es ein Federmäppchen; beides von Rakete Berlin.

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  • ein Fantastic Beasts – Anhänger von Warner Bros. Das ist nicht ganz mein Ding, aber vielleicht findet sich jemand, dem ich damit eine Freude machen kann.

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  • ein ganz tolles Lesezeichen mit einem Niffler von SkinnyHues.

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Auf das Buch bin ich sehr gespannt… Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und Bücher in denen einem Buch eine wichtige Rolle zukommt, sprechen mich in der Regel sehr an. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.

Im März wird das Thema der Box „Once upon a time“ lauten. Vielleicht hat ja jemand eine Vermutung, welches Buch sich in der Box befinden wird. Ich bin jedenfalls auch darauf sehr gespannt.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Véro

Thriller mit Gänsehaut-Garantie

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Zum Inhalt:

In Berlin wird eine weibliche Leiche aus der Spree geborgen. Makaberes Detail: der Leiche fehlen die Lippen! Als Albert, der Lebensgefährte der TV-Journalistin Christine Lenève, seine Freundin am Flughafen abholt, erkennt er das Opfer des grausamen Mordes auf den Titelseiten der Zeitungen. Nana, seine ehemalige Hacker-Kollegin, ist tot!

Sofort beginnt Christine, gemeinsam mit Albert, auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell ist klar, dass Nana nicht das einzige Opfer des Eismanns ist und dass wohl weitere Opfer zu befürchten sind. Denn der Eismann hat einen Plan, und davon lässt er sich nicht abbringen.

Meine Meinung:

„Das Hospital“ ist der zweite Band aus der Reihe um die Journalistin Christine Lenève. Entgegen meiner Angewohnheit habe ich diesen Thriller gelesen, ohne den ersten Band zu kennen, doch das hat das Lesevergnügen nicht geschmälert.

Oliver Ménard ist ein sehr spannender Thriller gelungen, der einem mehrmals Gänsehautmomente beschert … und die sind nicht nur darauf zurückzuführen, dass wir es hier mit einem Killer zu tun haben, der seine Opfer kühlt, um seinen Plan zu verwirklichen.

Das Motiv des Killers mag einige Klischees bedienen, aber es die gesamte Handlung wirkt in keinster Weise konstruiert oder übertrieben, sondern stets sehr authentisch.

Mit Christine Lenève hat der Autor eine ungewöhnliche Ermittlerin geschaffen, die der Polizei die Stirn bietet und zugleich davon profitiert, dass der Kommissar sich von ihren Recherchen neue Erkenntnisse erhofft. Die toughe Journalistin kennt keine Angst und bringt sich selbst mehrmals in Gefahr. Dennoch ist sie nicht davon abzubringen, den Eismann selbst zu überführen und dessen Plan zu vereiteln.

Mit Albert stellt Oliver Ménard seiner Protagonisten den idealen Partner an die Seite. Obwohl der Mord an Nana ihn persönlich deutlich mehr betrifft, ist er viel besonnener und gelassener und sorgt so für das Gleichgewicht in seiner Beziehung mit der resoluten Journalistin.

Ein weiteres Plus dieses Thrillers ist die Tatsache, dass man immer wieder erkennt wie akribisch der Autor bei seiner Recherchearbeit vorgegangen ist. Jedes einzelne Element passt, so haarsträubend oder abstoßend es auch sein mag.

Auch die ständig wechselnden Perspektiven und der tolle Schreibstil sorgen dafür, dass die Spannung aufrecht erhalten bleibt. Die gesamte Handlung ist sehr geschickt aufgebaut und die Identität des Mörder bleibt wohl den meisten Lesern bis ganz zum Schluss verborgen.

Oliver Ménard gehört fortan definitiv zu den Autoren, bei denen ich sehnsüchtig auf das Erscheinen des nächsten Buchs warten werde.

Von mir gibt es 5 Papierblumen und eine absolute Leseempfehlung!

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Véro

Karutschulli, mirululli. Erfinde eine Geschichte mit viel Fantasie, Humor, Zahlen … aber hopp!

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Zum Inhalt:

Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechnet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine grauen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

Meine Meinung:

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen:

  • Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus auch mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.
  • Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.
  • Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, junge Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.
  • Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen… ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, … nun wirklich heißen.

Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als auch junge Leser werden ihre Freude daran haben!

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Véro

Neuzugänge – Kinderbücher

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Heute kam bei mir ein ganz tolles Paket an: 10 Bücher aus dem aktuellen Programm des Verlags Magellan. Da schlägt das Herz eines Kinderbuchfans gleich doppelt so schnell… mindestens! 😉

Bisher habe ich die Bücher nur kurz durchgeblättert, aber trotzdem habe ich schon einen kleinen Favoriten ausgemacht: Das Buch „Bauer ist weg! Mäh! Muh! Quäck!“ ist einfach herrlich. Ich freue mich schon jetzt darauf, dieses Buch mit meinen Töchtern zu entdecken und werde hier berichten.

Véro

Blinde Vögel

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Zum Inhalt:

Beatrice Kaspary und Florin Wenninger werden zu einem Tatort nahe eines Salzburger Campings gerufen. Dort haben Spaziergänger ein ermordetes Pärchen gefunden: sie wurde erdrosselt, er scheint sich erschossen zu haben und hält die Tatwaffe immer noch in der Hand.

Doch Bea glaubt nicht an einen erweiterten Selbstmord. Schnell wird klar dass die beiden Toten kein Paar waren und  lediglich eine Lyrikgruppe auf Facebook sie verbindet. Beatrice entschließt sich daraufhin dazu, einen Fake-Account zu erstellen um so undercover in der Facebookgruppe ermitteln zu können.

Schon bald gibt es weitere Todesfälle, die allesamt als Selbstmord durchgehen könnten. Kaspary und Wenninger lassen sich jedoch davon nicht täuschen …

Meine Meinung:

Ursula Poznanski legt mit diesem zweiten Band der Reihe um das Ermittlerduo Kaspary/Wenninger erneut einen spannenden Thriller mit einem für mich sehr unvorhersehbarem Ende vor.

Beatrice Kaspary und Florin Wenniger sind äußert sympathische Protagonisten und die Tatsache, dass das Privatleben der beiden auch immer wieder thematisiert wird, lässt die beiden gleich noch authentischer wirken.

Auch die eingestreuten Facebookposts, die Gedichte und die kurzen Passagen aus der Sicht des Täters fördern den Lesefluss und sorgen für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis.

Das Ende hat mich sehr überrascht, da ich weder den Täter noch das Motiv im Vorfeld auch nur ansatzweise erahnen konnte. Dennoch zweifelt man zu keinem Zeitpunkt an der Glaubwürdigkeit der Handlung.

Alles in allem ein gelungener Thriller, der Lust auf den Folgeband macht.

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Véro

Lesemarathon

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Hallo ihr Lieben,

Anna von Annas Bücherstapel hat für dieses Wochenende zu einem Lesemarathon aufgerufen. Und obwohl ich wahrscheinlich nicht viel lesen kann, möchte ich mich doch daran beteiligen.

Ich werde diesen Beitrag während des Wochenendes regelmäßig aktualisieren und euch auf dem Laufenden halten, was meine Lesefortschritte angeht.

*Samstagmorgen 9:30 Uhr*

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Ich gebe zu … ich habe ein wenig geschummelt und eine längere Autofahrt als Beifahrer am Freitagmorgen genutzt, um schon ein bisschen zu lesen.

Wer hustet da im Weihnachtsbaum“ von Sabine Ludwig habe ich dann auch auf der Fahrt ganz lesen können (keine Kunst bei 124 Seiten 😉). Dieses Buch habe ich gestern morgen von meinem inoffiziellen SuB befreit. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich etwas überrascht war, als ich dieses Buch in Händen gehalten habe, aber da es ein recht dünnes Buch ist und außerdem sehr gut zur aktuellen SuB-Abbau-Challenge der Buchgesichter passt, durft das Buch mit ins Auto. Gute Entscheidung, denn das Buch las sich sehr gut und ist humorvoll geschrieben… mehr dazu gibt es wohl im Dezember hier im Blog.

Ganz nebenbei: Das war mein Buch Nummer 100 in diesem Jahr. 🎉

Gestern Abend habe dich dann mit „Gips“ von Anna Woltz begonnen. Dieses Buch ist ebenfalls mit seinen 175 Seiten recht dünn und kann damit beim SuB-Abbau helfen … der SuB muss nämlich dringend abgebaut werden, bevor meine Buchgewinne der letzten Woche bei mir eintrudeln. 😜 Aktuell bin ich auf Seite 130; das mit dem SuB-Abbau wird also bestimmt heute noch klappen. Zu dem Buch wird es dann auch in den nächsten Tagen eine Rezi von mir geben – versprochen! Das „G“ fehlt mir nämlich noch in der ABC-Challenge.

Ich werde jetzt wohl erst am Abend wieder lesen können… aber ich stecke das Buch vorsichtshalber mal in meine Tasche. Wer weiß, was sich ergibt! 😉

Wie sieht euer Lesewochenende aus?

*Samstagabend – 22.40 Uhr*

Wie erwartet kam ich heute kaum zum Lesen, aber gerade eben habe ich „Gips“ beendet und habe somit nun 299 Seiten auf meinem Lesekonto.

Ein bisschen möchte ich noch lesen… nur weiß ich noch nicht so recht, welches Buch ich in Angriff nehmen soll. Mal schauen, was es schlussendlich wird.

Ach ja… ein neues Bilderbuch habe ich heute auch vorgelesen. In der Mayerschen lag „Was macht das Schwein im Schneeanzug?“ bei den Schnäppchen und weil Töchterchen gerade im Kindergarten die Jahreszeiten entdeckt, musste das einfach mit. ❄️🌷☀️🍂

 *Sonntagabend – 18.00 Uhr*

Irgendwie komme ich heute nicht so richtig zum Lesen… Nach unserem Kurztrip hat der Alltag zuhause mich wieder und da morgen die Ferien wieder vorbei sind, stand nun doch noch einiges an. Deshalb hat es bis jetzt nur für 75 Seiten in meinem neuen Schmöker gereicht. Ob da heute noch viel dazu kommt, weiß ich nicht… immerhin ist Sonntag und somit Tatortzeit. 😉🔫👮🏼

Wenn ich dann um 21.45 noch nicht genug von Leichen und Polizisten haben, dann werde ich mich noch ein wenig Kommissar Kluftinger zuwenden… schlussendlich habe ich mich gestern dazu durchgerungen, „Himmelhorn“ zu lesen, obwohl die 480 Seiten mich zu Beginn etwas abgeschreckt haben. Gestern war ich allerdings so müde, dass ich knapp 2 Seiten geschafft habe, bevor ich das Buch zur Seite gelegt habe. Aber nun haben Maier, Strobl, Renn, … und Klufti mich wieder in ihren Bann gezogen und ich bin ganz zuversichtlich, dass „Himmelhorn“ bald zu den gelesenen Büchern hier im Haus zählen wird.

Nachher werde ich auch noch bei euch allen umschauen um zu sehen, was ihr an diesem Wochenende gelesen habt. Bis später!

Véro

Nichts bedeutet irgendetwas…

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Zum Inhalt:

„Nichts bedeutet irgendetwas. Das weiß ich schon lange. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.“ (S.7)

Mit diesen Worten verlässt der Siebtklässler Pierre Anthon den Unterricht und lässt seine schockierten Mitschüler in der Klasse zurück.

Fortan sitzt er morgens vor seinem Elternhaus im Pflaumenbaum, wirft mit Pflaumen auf seine Mitschüler und provoziert diese mit seinen Aussagen.

Seine Mitschüler glauben nicht, dass nichts von Bedeutung sein soll und beschließen, Pierre Anthon vom Gegenteil zu überzeugen, indem sie in einem stillgelegten Sägewerk Dinge sammeln, die von Bedeutung sind. Anfangs sammeln sie diese Dinge bei Menschen aus ihrer Umgebung, doch schon bald wird ihnen klar, dass ihr „Berg aus Bedeutung“ nur wirklich eine Bedeutung hat, wenn sie Dinge einsammeln, die für sie selbst von großer Wichtigkeit sind.

Was mit einer Sammlung von Dungeons & Dragons – Büchern, einem Fußball und Papageien – Ohrringen beginnt, artet nach und nach aus. Die Opfer werden immer größer, die  Angst, die Gewalt und der Hass zwischen den Mitschülern werden geschürt und es kommt zur Eskalation…

Meine Meinung:

Selten lässt ein Buch mich so wenig los wie dieses… Janne Tellers Roman wird in einem Atemzug mit dem Jugendroman „Die Welle“ von Morton Rhue genannt und es steht diesem meiner Ansicht nach in nichts nach.

Der Autorin gelingt es, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Der Leser selbst spürt die Vewirrtheit der Mitschüler von Pierre Anthon. Dazu tragen die gewählte Perspektive und die Schreibweise mit Sicherheit bei: Janne Teller lässt Agnes, eine Mitschülerin, die Geschehnisse aus ihrer Sicht schildern. Und obwohl Agnes eigentlich eine jener Schülerinnen ist, deren „Opfer“ vergleichsweise klein ist, spürt man wie sehr sie darunter leidet, ihre heißgeliebten grünen Sandalen weggeben zu müssen und wie sehr sie darauf hin sicherstellen will, dass auch die Nächste in der Reihe – ihre Klassenkameradin Gerda – etwas hergeben muss, dass für sie von großer Bedeutung ist.

Die Opfer werden nach und nach immer grausamer: es werden nicht mehr nur „Dinge“ auf dem Berg aus Bedeutung abgelegt sondern auch Lebewesen, es werden Grenzen überschritten und es fließt Blut. Und dennoch bricht keiner der Schüler aus diesem Teufelskreis an irrsinnigen Forderungen aus und niemand wird verpetzt. Der Gruppenzwang wird so groß, dass dieses Ausbrechen immer schwieriger und schließlich fast unmöglich wird.

Janne Teller regt den Leser zum Nachdenken an. Immer wieder stellt man sich die Fragen, wie weit man selbst gehen würde, was für einen selbst wirklich von Bedeutung ist und wie ein anfangs harmloses Vorhaben so aus dem Ruder laufen kann.

Auch die verwendeten sprachlichen Mittel verdeutlichen die Eskalation der Situation: Immer wieder tauchen Steigerungen auf, die die zunehmende Angst und den zunehmenden Hass verdeutlichen.

Etwas. Viel. Bedeutung! (S.38)
Schlechter Moslem! Kein Moslem! Niemand! (S.69)Große Bedeutung? Größere Bedeutung? Größte Bedeutung? (S.75)
An der Zeit! Höchste Zeit! Im letzten Moment! (S.93)

Ich hatte selten derart das Bedürfnis, mich mit Rezensionen, Berichten, Interviews zu einem Buch auseinander zu setzen, als dies nach dieser Lektüre der Fall war.

Janne Teller Roman polarisiert… allerdings bin ich der Meinung, dass man dieses preisgekrönte Buch unbedingt gelesen haben sollte und sich auf Diskussionen dazu einlassen sollte.

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Véro

Rückblick Mai, Ausblick Juni

Anfang Mai habe ich euch hier meine Leseliste vorgestellt:

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Aber es kommt ja bekanntlich oft anders als man denkt… Drei der Bücher habe ich lesen können, zwei finden sich nun auf meiner Leseliste für den Monat Juni wieder.

Begonnen habe ich meinen Lesemonat Mai mit der Leserunde zu „Ghetto Bitch“ von Gernot Gricksch. Der Jugendroman hat mir recht gut gefallen und es gab 4 Papierblumen.

Im Anschluss daran habe ich „Wolken wegschieben“ von Rowan Coleman gelesen. Hier gab es bloß 3 Papierblumen, da das Buch mich nicht so richtig packen konnte.

Für die Mai-Aufgabe bei der Regenbogenchallenge stand dann „Zeit deines Lebens“ von Cecelia Ahern auf meinem Lesezettel. Das Buch vermittelt eine schöne Botschaft… von mir gab es 4 Papierblumen dafür.

Ab hier änderte sich dann mein „Lese-Fahrplan“und ich habe neue Bücher vorgezogen:

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Das vierte Buch auf meiner Leseliste habe ich wieder im Rahmen einer Leserunde gelesen: „Sommer am Horizont“ von Kerstin Boehm. Ein gelungener Liebesroman, der Lust auf Sommer und Urlaub macht. Von mir gab es dafür 4 Papierblumen.

Abgeschlossen habe ich den Monat mit dem Hörbuch „Totengleich“ von Tana French, da ich während der letzten Tage viel unterwegs war, zum Teil längere Strecken zurücklegen musste und kaum Zeit zum Lesen hatte.  Eine Rezension wird es hierzu nicht geben, weil ich doch gemerkt habe, dass ich bei Hörbüchern weitaus weniger aufmerksam bin. Dennoch hat dieser Psychothriller mir sehr gut gefallen und würde wohl ebenfalls 4 Papierblumen bekommen.

Aktuell darf ich an einer Vorab-Leserunde teilnehmen zu einem Thriller, der heute als Ebook publiziert wird. Thomas Kowas „Remexan – Der Mann ohne Schlaf“ überzeugt mich bisher sehr und ich bedaure es, dass ich nicht so zum Lesen komme, wie ich es eigentlich gerne möchte.

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Für den Monat Juni hoffe ich auf sehr viel Lesezeit, denn die Leseliste ist sehr lang!

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Wie bereits erwähnt, habe ich im Mai zwei Titel meiner Leseliste nicht geschafft. Auch im Juni werden diese beiden Bücher nicht diejenigen sein, die ich prioritär lesen werde. Ich hoffe dennoch, dass ich wenigstens eines davon werde lesen können.

Zusätzlich habe ich mir folgende Bücher vorgenommen:

  • „Vaters unbekanntes Land“ von Bernhard Stäber. Dieses Buch liegt auf meinem Sub und soll demnächst den Besitzer wechseln, da ich es mit Lesezeit vertauscht habe.
  • „Mama muss die Welt retten“ von Caroline Rosales. Dieses Buch wird mein Juni-Beitrag zur Regenbogenchallenge sein.
  • „Nachspielzeit in Sachen Liebe“ von Meike Werkmeister. Endlich mal wieder ein Buch, das ich nur lesen werde, weil ich Lust dazu habe (und weil es thematisch zu dem größten anstehenden Sportereignis passt 😉 ).
  • „Krabbe mit Rettungsring“von Tanja Janz. Dieses Buch habe ich bei einer Buchverlosung gewonnen und möchte deshalb versuchen, es zeitnah zu lesen und an der Leserunde teilzunehmen.

Ihr seht, ich habe mir so einiges vorgenommen… mal sehen, wie viel ich schaffen werde. Ich hoffe auf gutes Wetter und viel Spielplatzzeit mit den beiden Töchtern. 😉

Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher möchtet ihr als nächstes lesen?

Véro

Meine Leseliste – Mai

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Meine Leseliste für den Monat Mai:

  • Ghetto Bitch von Gernot Gricksch (Leserunde auf Lovelybooks)
  • Wolken wegschieben von Rowan Coleman
  • Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern (Regenbogen-Bücher-Challenge auf Lovelybooks)
  • Todesanstalt von Daniel Domink Allertseder (Ebook – Leserunde auf Lovelybooks)
  • Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano
  • Marley und ich von John Grogan (beide wurden mir ausgesucht bei „Ich entscheide was du liest Mai + Juni)

Die Rezensionen zu den Büchern werdet ihr in meinem Bücherregal beim jeweiligen Genre finden.