Ein gruseliges Erbe

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Zum Inhalt:

Die zwölfjährige Melli zieht mit ihrer Familie von New York in das kleine Nest Kohlfincken um, um dort das Erbe ihrer Urgroßschwiegercoursine Emilie anzutreten.

Die Freudensprünge bleiben jedoch aus, denn das windschiefe Haus von Emilie Bauerfeind macht alles andere als einen vertrauenserweckenden Eindruck. Melli würde am liebsten auf der Stelle zurück nach New York ziehen, doch die finanzielle Lage ihrer Eltern lässt dies nicht zu.

Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur bloß ein Teil des geerbten Hauses bewohnbar ist. Überall kracht und knirscht es im Gebälk und die komischen Geräusche, die immer wieder zu hören sind, lassen darauf schließen, dass es in dem alten Haus spukt. Zudem scheint die verstorbene Emilie bei allen Läden im Dorf anschreiben gelassen zu haben und auch beim Notar ist noch eine dicke Rechnung offen.

Und als wäre das alles nicht schon genug, scheint Urgroßschwiegercousine Emilie ein gut gehütetes Geheimnis zu haben… es ist die Rede von einer Pforte und einem italienischen Mädchen, in der Bibliothek stehen seltsame alte Bücher über Spukerscheinungen und überall tauchen Schmetterlingsmotive auf.

Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Hotte macht Melli sich daran, dem Geheimnis von Emilie Bauerfeind auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung:

Schon das Cover hat mir bei diesem Buch außerordentlich gut gefallen. Farb- und Schriftwahl passen hervorragend zu einem Buch, in dem es um Geister, gruselige Geräusche und angsteinflößende Erscheinungen geht. Auch die Protagonisten werden hier sehr gut dargestellt und als Leser freut man sich besonders darauf, den Nachbarjungen Hotte kennenzulernen und zu erfahren, was es mit seiner Ausrüstung auf sich hat.

Der Schreibstil ist recht anspruchsvoll und es werden viele Fachbegriffe benutzt, allerdings liefert der Autor auch zahlreiche Erklärungen, so dass auch die jungen Leser die Handlung und die Hintergründe durchaus verstehen. Zuweilen mögen die Erklärungen bezüglich der paranormalen Geschehnisse vielleicht zu viel Raum einzunehmen, allerdings fand ich gerade diese Erläuterungen sehr interessant und sie liefern wichtige Hinweise für die weitere Handlung.

Die Dialoge sind sehr humorvoll geschrieben und ich musste mehrmals schmunzeln, als ich den einen oder anderen Vergleich oder ein Gespräch zwischen Melli und ihrer Mutter gelesen habe.

Während der Großteil der Handlung aus der Sicht von Meli erzählt wird, schiebt der Autor zwischendurch immer wieder kurze Kapitel ein, die aus der Sicht des Geistermädchens Aurora geschildert werden. Auf dieser Ebene wird eine zusätzliche Spannung aufgebaut, da man als Leser wohl schnell erkennt, dass Aurora die Hilfe von Melli zu benötigen scheint, jedoch weiß man nicht, was es genau mit diesem Geistermädchen auf sich hat.

Der Gruselfaktor in diesem Buch geht hauptsächlich von einer Figur aus, dem „Einäugigen“. Auch hier bleiben die Beweggründe des angsteinflößenden Charakters sehr lange verborgen, allerdings wird sehr schnell deutlich, dass dieses Wesen große Kräfte besitzt und für Melli zu einer echten Gefahr werden kann.

Fran M. Reifenberg versteht es, seine Leser zu fesseln und eine sehr authentische und gruselige Atmosphäre zu schaffen, ohne jedoch zu sehr Angst zu machen. Der Cliffhanger am Ende des Buches und ein Ausblick in die Zukunft von Melli und Hotte schüren zudem die Vorfreude auf den zweiten Band.

Auch die Illustrationen von Fréderic Bertrang sind sehr gelungen. Hierbei handelt es sich um kleine Vignetten am Anfang eines jeden Kapitels. Diese Vignetten sind jedoch sehr gut gewählt und stellen immer einen wichtigen Gegenstand oder Charakter aus dem jeweiligen Kapitel dar.

Mich konnte dieser erste Band der „House of Ghosts“-Reihe überzeugen und ich freue mich bereist auf die Fortsetzung.Wer allerdings einen actiongeladenen Gruselroman erwartet, der wird hier enttäuscht werden.

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Véro

 

Hinter den Bergen …

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Zum Inhalt:

Die beiden Riesen Pelinka und Satlasch sind die beiden letzten ihrer Art und leben in den Prikopa-Bergen in einer einsamen Hütte.
Einige Täler weiter leben die beiden Riesinnen Ariane und Amanda – ebenfalls die letzten ihrer Art.

Pelinka und Satlasch träumen schon lange davon, die beiden Riesinnen zu besuchen und sich zu verlieben.

Als sie schlussendlich genügend Geld zusammenhaben, um sich ein Moped anfertigen zu lassen, kann sie nichts mehr halten und sie machen sich auf den Weg in den „Hintersten Winkel“.

Allerdings verläuft diese Reise etwas anders als geplant.

Meine Meinung:

Ich hatte mir dieses Buch wesentlich harmonischer vorgestellt, da ich davon ausging, dass die „Liebesgeschichte“ und die Gefühle der beiden Riesen im Mittelpunkt stehen würden.

Dem ist jedoch nicht so, da viel mehr der Weg zu den beiden Riesinnen im Mittelpunkt steht und der erweist sich als recht beschwerlich: Benzin wird geklaut, Zwerge werden „gequält“ und es kommt zu handfesten Prügeleien.

Die Autorin schafft es wohl, die negativen Charakterzüge ein wenig zu relativieren indem sie dem teilweise recht brutal daherkommenden Satlasch den wesentlich liebenswürdigeren Pelinka zur Seite stellt. Dennoch wird das negative Verhalten des Riesen Satlasch nicht geahndet und auch nur ansatzweise in Frage gestellt. Denn obschon Pelinka nicht mit jeder Entscheidung Satlasch einverstanden ist und Satlasch Pelinka zuweilen regelrecht hinters Licht führt, schafft Stalasch es dennoch immer wieder seinen Willen durchzusetzen, um ans Ziel zu kommen.

Auch der Racheplan der Zwerge kommt nicht ganz ohne „illegale Machenschaften“ aus, was ich dann doch sehr schade finde.

Ich hätte mir insgesamt etwas mehr Harmonie gewünscht: vielleicht wären die Zwerge bereit gewesen, den Riesen zu helfen, wenn die beiden versucht hätten das Zwergenvolk zu überreden. Vielleicht hätte es Pelinka und Satlasch auch gelingen können, den Menschen die Angst vor ihnen zu nehmen und auf diese Weise Hilfe zu erhalten.

Schlussendlich hätte ich mir auch gewünscht, dass der Schluss etwas mehr ausgebaut wird.

Fazit: Das Buch hat sich sehr gut gelesen, jedoch wird es wohl für manch jungen Leser wichtig sein, das Gelesene anschließend zu thematisieren und zu reflektieren.

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Véro

Karutschulli, mirululli. Erfinde eine Geschichte mit viel Fantasie, Humor, Zahlen … aber hopp!

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Zum Inhalt:

Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechnet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine grauen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

Meine Meinung:

Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen:

  • Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus auch mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.
  • Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.
  • Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, junge Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.
  • Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen… ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, … nun wirklich heißen.

Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als auch junge Leser werden ihre Freude daran haben!

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Véro

Adventskalender – Türchen 20

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Nach zwei Tagen mit Basteltipps gibt es heute wieder einer Bücherrezension. Diesmal handelt es sich bei dem ausgesuchten Buch um eine Sammlung von mehr als 40 Winter- und Weihnachtsgeschichten für Kinder:

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Ruth Rahlff erzählt in diesem Werk viele kleine Geschichten (meist zwischen 2 und 6 Seiten) rund um die Themen Weihnachten und Winter. Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, sind die Tagebucheinträge des Weihnachtsmannes, die den Leser durch das ganze Buch begleiten. Diese sind mit sehr viel Humor geschrieben und geben dem kindlichen Leser einen Einblick in das Leben des Weihnachtsmannes nach den Weihnachtsfeiertagen.

Die Geschichten selbst sind sehr unterschiedlich: neben einer Variante der bekannten Weihnachtsgeschichte gibt es ein Interview mit einem Rentier, ein Hexengedicht, Wimmelbilder, …

Auch die Figuren in den Geschichten sind sehr unterschiedlich: es gibt Trolle, Rentiere, Piraten, Hexen, Prinzessinen, Astronauten, Ritter … und viele Kinder.

Wie in jeder Geschichtensammlung gibt es gute und weniger gute Geschichten. Mir hat besonders das Interview mit dem Rentier richtig gut gefallen.

Ein Kritikpunkt an einigen anderen Geschichten: nicht alle Geschichten haben meiner Ansicht nach einen richtigen Schluss; allerdings wird das den kindlichen Lesern wohl kaum störend auffallen.

Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch doch um eine tolle und bunte Mischung, die sicher für viele gemütliche Lesemomente in der Familie sorgt.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Mitchels Wunsch:

Chuck Norris hat mit Mitchels Wunsch nicht wirklich etwas zu tun. 😉

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
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Adventskalender – Türchen 17

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Heute möchte ich euch ein humorvolles Kinderbuch vorstellen:

„Advent, Advent, der Kuchen brennt“ von Sabine Zett.

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Zum Inhalt:

Es weihnachtet sehr… auch bei Familie Engelskuchen. Plätzchen müssen gebacken werden, eine Tanne und die Geschenke sollen besorgt werden, das Weihnachtsessen muss geplant werden, die Nachbarin erwartet eine Teilnahme am Weihnachtsmarkt in der Straße und auch im Kindergarten und in der Schule stehen  Weihnachtsfeiern an, welche die Familie besuchen soll.

Doch dann muss Oma operiert werden, und Mama Engelskuchen beschließt, zu ihr zu fahren. Papa, Benny, Stella und Max sollen sich derweil darum kümmern, dass zu Hause alles für das Fest vorbereitet wird. Das ist gar nicht so einfach, denn die vier merken schnell, dass bisher immer alles an Mama hängen blieb und wie viel sie eigentlich leistet.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch haben mir bereits das Cover und der Titel sehr gut gefallen, so dass ich recht hohe Ansprüche an das Buch hatte. Diese wurden nicht enttäuscht, denn der Autorin Sabine Zett ist mit diesem Kinderbuch ein sehr humorvolles Weihnachtsbuch gelungen, das zudem sehr authentisch und lebensnah rüberkommt.

Die Weihnachtsfeier bei Familie Engelskuchen droht im Chaos zu versinken, doch am Ende wird es doch ein ganz schönes Fest, wenn auch einiges anders ist, als es bisher der Fall war.

Ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit, das ich wärmstens empfehlen kann.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Christines Wunsch ist wohl ein Wunsch, den eher Erwachsene haben. Kinder haben davon meist mehr als genung.

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Adventskalender – Türchen 13

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„Wie schafft der Weihnachtsmann es bloß, alle Geschenke rechtzeitig in einer Nacht zu verteilen?“

„Wie passt der Weihnachtsmann mit seinem dicken Bauch überhaupt durch den Schornstein?“

„Wie kommt der Weihnachtsmann in die Häuser hinein, die keinen Kamin haben?“

„Woher weiß der Weihnachtsmann, ob ich wirklich artig war?“

„Kennt der Weihnachtsmann auch meine Wünsche, wenn ich ihm keinen Brief schreibe?“

Diese Fragen haben die meisten von uns sich sicher irgendwann in ihrer Kindheit gestellt. Antworten darauf gibt es in dem Buch, das ich euch heute vorstellen möchte:

„Wie  der Weihnachtsmann wirklich funktionniert“ von Alan Snow.

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Auf der ersten Seite dieses humorvollen Buches sammelt Alan Snow einige Fragen über den Weihnachtsmann, die er dann im Verlauf des Buches nacheinander beantwortet. Zuerst geht es darum, wo der Weihnachtsmann eigentlich wohnt  und arbeitet. Die Fragen werden mit kurzen Texten und bunten, doppelseitigen Illustrationen beantwortet, auf denen es eine Menge zu entdecken gibt.

Auf den nächsten Seiten geht es darum, wer dem Weihnachtsmann bei der Arbeit hilft. Die Ausbildung der Elfen wird erläutert bevor auf den folgenden Seiten die einzelnen Arbeitsschritte vorgestellt werden, die am Nordpol nötig sind, um den Wunsch eines Kindes zu erfüllen: von der Briefabteilung, über den Weihnachts-Geheimdienst bis zur Spielzeugentwicklung – und produktion erklärt Alan Snow den gesamten Ablauf.

Besonders interessant ist dann natürlich der Teil, in dem es um die Geschenkeverteilung geht. Alan Snow gelingt es, dies so zu erklären, dass man fast wieder selbst an den Weihnachtsmann glaubt… immerhin könnte es doch wirklich so sein, wie er es in seinem Buch ganz einleuchtend beschreibt.

Sowohl der Schlitten des Weihnachtsmannes als auch sein Kostüm werden unter die Lupe genommen und beide sind mit genügend Spezialfunktionen versehen, damit der Weihnachtsmann seine Geschenke ungesehen verteilen kann.

Schließlich werden auf den letzten beiden Doppelseiten die Weihnachtsfeiern bei den Menschen und beim Weihnachtsmann präsentiert. Die Menschen packen ihre Geschenke aus und man kann unschwer erraten, wer artig war und wer nicht… denn manche Geschenke sind wirklich nicht der Hit. Oder würdet ihr euch über einen Besen oder eine Packung Waschpulver freuen?

Mir gefällt dieses humorvolle Buch sehr gut, da der Autor die Frage auf eine sehr humorvolle und dennoch fast glaubhafte Art und Weise beantwortet. Zudem gibt es auf den bunten Illustrationen unheimlich viel zu entdecken und auch hier streut der Autor immer wieder humorvolle Äußerungen ein. Selbst der Vor- und Nachsatz sind reich illustriert und man kann sich diese Zeichungen lange ansehen und dennoch immer wieder etwas Neues entdecken.

Für erwachsene Leser und ältere Kinder ist dieses Buch auf jeden empfehlenswert.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Christines Wunsch kann man nicht kaufen.

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Adventskalender – Türchen 12

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Heute gibt es wieder eine Buchvorstellung für die ganz Kleinen: Auch wenn draußen (zumindest hier bei mir) noch kein Schnee liegt, möchte ich euch „Die allerbeste Schnee-Idee“ von Henrike Wilson und Julia Weiss vorstellen.

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In diesem tollen Kinderbuch wird die Geschichte eines Bären erzählt, der den größten Schneeball des Waldes formen will. Dem Fuchs gefällt das jedoch nicht. Er macht sich an die Arbeit um selbst einen noch größen Schneeball als der Bär zu rollen. Doch dann gerät er ins Stolpern und genau dieses Missgeschick führt dazu, dass aus dem anfänglichen „Wettkampf“ um den größten $chneeball eine ganze Gemeinschaftsaktion wird, zu der schlussendlich auch noch die Eule, der Hase, das Eichhörnchen und der Hirsch etwas beitragen.

Julia Weiss erzählt die Geschichte in kurzen Reimen und Henrike Wilson hat die schlichten aber sehr schönen Bilder dazu gemalt. Bei uns zuhause gehört das Bilderbuch für Kinder ab 2 Jahren zu den absoluten Favoriten der Winter- und Weihnachtszeit.

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Der heutige Hinweis passt zu Bonnys Wunsch:

Die Serienfigur, die in Bonnys Wunsch eine Rolle spielt, ist in den skandinavischen Ländern beheimatet.

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Adventskalender – Türchen 8

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Hinter unserem achten Türchen verbirgt sich eine Buchempfehlung für die ganz Kleinen: Charlotte Wagners Wimmelbuch „Fröhliche Weihnachten!

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Auf 6 bunten Doppelseiten können kleine Leser den Hasen Hanno auf seiner Reise nach Elchhausen begleiten. Dort möchte Hanno Hase nämlich seinen Freund Ringo Rentier besuchen.

Charlotte Wagner hat sechs ganz unterschiedliche Orte ausgewählt, die sie in ihren Illustrationen mit zahlreichen Figuren belebt:

  • den Bahnhof von Elchhausen
  • den Stadtpark
  • die Eispiste auf dem zugefrorenen See
  • das Stadtzentrum
  • den Weihnachtsmarkt
  • das Haus der Familie Rentier

Auf jeder Doppelseite gibt es einen kurzen Text, in dem die dargestellte Szene kurz beschrieben wird. Immer wieder werden andere Figuren erwähnt, es werden Fragen gestellt und der Leser wird indirekt aufgefordert, nach kleinen Einzelheiten zu suchen und Antworten auf die gestellten Fragen zu finden.

Die im Text erwähnten Tiere und Personen sind fast alle auf jeder Doppelseite zu finden, so dass man das Buch immer wieder betrachten kann und dabei jedes Mal eine andere Figur bei ihren Abenteuern in der winterlichen Landschaft begleiten kann.

Auch macht es Spaß nach einigen Gegenständen zu suchen, die auf fast jeder Seite wieder auftauchen. So versteckt sich beispielsweise auf jeder Doppelseite eine Bananenschale, die Fischgräte ist mehrmals zu entdecken und auch ein kleines rotes Spielzeugauto versteckt sich mehrmals in den bunten Bildern.

Einige der Figuren aus dem Buch sind zudem auf der Rückseite des Covers zu sehen und laden so dazu ein, im Buch nach ihnen zu suchen.

Dieses Wimmelbuch lädt zum Erzählen, Entdecken, Suchen, Finden, Raten, … ein und bietet Unterhaltung für die ganze Familie.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Der heutige Hinweis passt zu Bonnys Wunsch:

Auch bei Bonnys Wunsch spielt eine Buch-/Serienfigur eine große Rolle.

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Adventskalender – Türchen 6

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Am heutigen Nikolaustag möchte ich euch einen Kinderkrimi vorstellen:

„Penny Pepper – Tatort: Winterwald“ von Ulrike Rylance.

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Zum Inhalt:

In Buckendorf und Umgebung verschwunden nach und nach alle Tannenbäume: es werden Bäume gefällt, eine Tannenbaumfarm brennt ab, andere Tannenbäume werden von einer seltsamen Krankheit befallen und auf einer weiteren Farm wurden aus Versehen Krüppelkiefern gepflanzt. Spätestens als dann auch noch eine Lieferung beim Transport verschwindet und sogar bereits gekaufte Tannebäume von Balkonen geklaut werden, steht für Penny Pepper und ihre Freundinnen fest, dass sie dem Tannenbaumdieb das Handwerk legen müssen.

Meine Meinung:

Dieser vierte Penny Pepper – Band war für mich der erste Band der Reihe. Und ich wurde positiv überrrascht. Im Gegensatz zu manch anderen typischen Mädchenkrimis ist die Geschichte rund um Penny Pepper und ihre Freundinnen glaubhaft geschildert und wirkt nicht an den Haaren herbeigezogen.

Die Ermittlungen der Mädchentruppe werden von Ulrike Rylance mit sehr viel Humor und Wortwitz beschrieben und von Lisa Hänsch auf ebenso lustige Art und Weise illustriert.

Schriftart und Schriftgröße sind perfekt an das erzählte Geschehen angepasst und die zahlreichen Listen & Detektivtipps sind sehr passend in die Geschichte eingefügt und sorgen für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es auch zwei Nebenerzählstränge: die Suche nach der verschwundenen Schokolade aus dem Schuladventskalender und Pennys Adventskalender und ihr (zumindest für Erwachsene recht vorhersehbares) Weihnachtsgeschenk.

Zwischendurch werden auch ab und zu schwierige Wörter auf kindgerechte Weise erklärt.

Gewöhnungsbedürftig war für mich Penny Peppers Diktiergerät … zuweilen waren diese Wortspiele ganz witzig, ab und zu habe ich sie jedoch als störend empfunden.

Von mir gibt es für diesen lustigen Weihnachtskrimi 4 Papierblumen.https://nureinbuch.files.wordpress.com/2016/05/nureinbuchibuttonverlagsseite.png?w=222&h=61

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Der heutige Hinweis passt zu Véros Wunsch:

Von unseren 4 Wünschen ist Véros Wunsch derjenige, der am meisten Platz einnimmt.

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Adventskalender – Türchen 2

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Heute möchte ich euch ein Hörbuch für Kinder vorstellen:

„Weihnachtszauber im Wichtelland“ von Annette Moser.

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Zum Inhalt:

Im Wichtelland laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf vollen Touren: alle Wichtel sind damit beschäftigt, die Weihnachtswünsche der Kinder in Seifenblasen zu verpacken, damit diese rechtzeitig an den Weihnachtsmann geschickt werden.

Doch dann passiert etwas ganz entsetzliches: Wichtel Wachmütz schläft beim Wachehalten ein und muss am darauffolgenden Morgen feststellen, dass alle Seifenblasen mit den Wünschen der Kinder gestohlen wurden. So kurz vor Weihnachten ist das eine Katastrophe!

Der Weihnachtsmann ahnt jedoch sofort, wer hinter diesem fiesen Verbrechen steckt: Edgar Eiszapf hat die Wünsche der Kinder eingefroren, weil er das Weihnachtsfest verhindern möchte.

Gemeinsam setzen die Weihnachtswichtel alles daran, den Plan des Fieslings zu durchkreuzen, die Wünsche der Kinder aufzutauen und das Weihnachtsfest zu retten.

Meine Meinung:

Weihnachtsgeschichten in Adventskalenderform gibt es inzwischen sehr viele und es bleibt wohl nicht aus, dass viele davon sich inhaltlich sehr ähneln: Das Weihnachtsfest gerät in Gefahr weil irgendein fieser Mensch dem Fest nichts abgewinnen kann, doch am Ende kann Weihnachten gerettet werden und alle feiern gemeinsam.

„Weihnachtszauber im Wichtelland“ konnte mich dennoch überraschen: einige inhaltliche Elemente (wie beispielsweise die Seifenblasen) waren für mich neu und mit Tommy Piper wurde die ideale Besetzung als Sprecher gefunden. Ihm gelingt es auf herrliche Weise, dem Hörer das Gefühl zu geben, er würde einem Wichtel beim Erzählen der Geschichte zuhören.

Die 24 Kapitel sind allesamt recht kurz und enden oft ganz spannend, so dass die Vorfreude auf das nächste Kapitel garantiert ist. Und für diejenigen, die nicht bis zum nächsten Tag warten können und die Geschichte in einem Stück hören wollen, bietet die CD 68 Minuten Hörspaß.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Der heutige Hinweis passt zu Véros Wunsch:

Der Wunsch hat mit Büchern zu tun.

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Hier gibt es Infos zum Gewinnspiel

Adventskalender – Türchen 1

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Nun sind es nur noch 24 Tage bis Weihnachten und damit die Wartezeit nicht zu lang wird, habe wir uns überlegt, euch die Zeit mit einem Adventskalender samt Gewinnspiel zu versüßen.

Während der nächsten 24 Tage erwarten euch hier Buchvorstellungen, DIY-Beiträge, winterliche und weihnachtliche Emoji-Rätsel, … kurz: es weihnachtet sehr!

Wie bereits erwähnt darf ein Gewinnspiel* natürlich auch nicht fehlen. Es geht dabei darum jeweils einen Weihnachtswunsch von jedem von uns vieren zu erraten. Dazu erhaltet ihr jeden Tag einen Hinweis zu einem unserer Wünsche. Ob diese in Erfüllung gehen, wird sich zeigen… für EINEN VON EUCH kann sich jedoch ein kleiner Wunsch erfüllen. Unter denjenigen, die alle vier Wünsche erraten und uns die Lösung mailen, werden wir ein kleines weihnachtliches Überraschungspaket verlosen.

Aber nun möchten wir euch nicht länger auf die Folter spannen und das erste Türchen öffnen:

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Passend zu unserem Gewinnspiel möchte ich euch heute ein Weihnachtsbuch für Kinder ab 7 Jahren vorstellen:

„Was wir uns wünschen“ von Ulf Stark.

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Ulf Stark erzählt in seinem Kinderbuch von Fred, einem kleinen Jungen, dessen Vater während des Zweiten Weltkrieges an der schwedisch-finnischen Front kämpfen muss. Fred und seine Mutter wünschen sich nichts sehnlicher als Weihnachten gemeinsam mit dem Vater verbringen zu können, doch es scheint eher unwahrscheinlich, dass sie das Fest zusammen feiern können.

Also begnügt Fred sich damit, das Foto des Vaters auf dem Kaminsims zu betrachten und heimlich in der Kleiderkammer durch die Lüftungsklappe zu reden – jedenfalls ist der Junge fest überzeugt seinen Vater hören zu können, wenn die Lüftungsklappe rauscht.

Freds Mutter Edith arbeitet hart, um sich und den Jungen durchzubringen. Auch Fred tut sein Bestes, um etwas Geld beizusteuern. Deshalb hilft er nach der Schule beim Weihnachtsbaumverkäufer aus, verkauft Tannenbäume und trägt sie zuweilen sogar bis zu den Kunden nach Hause.

Und dann ist da noch Elsa, ein Mädchen aus Freds Klasse, in das er sich verliebt hat. Fred wünscht sich, dass Elsa auch etwas für ihn empfindet und lässt sich einiges einfallen, damit Elsa ihn beachtet.

Im Vergleich zu den Wünschen mancher Kinder und Erwachsenen sind Freds Wünsche eigentlich sehr bescheiden: er wünscht sich Frieden, die Rückkehr seines Vaters und dass Elsa ihn mag. Gerade in unserer heutigen Zeit gibt es wohl einige Kinder, die ganz ähnliche Wünsche haben… während andere kaum wissen, was sie sich noch wünschen könnten. Gerade dieser Aspekt scheint mir bei Ulf Starks Buch sehr wichtig zu sein und sollte uns in dieser vorweihnachtlichen Zeit noch einmal zum Nachdenken anregen.

Von mir gibt es für dieses Kinderbuch 5 Papierblumen.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Véro

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Der heutige Hinweis passt zu Christines Wunsch:

Manch einer würde wohl  viel Geld ausgeben, um sich diesen Wunsch erfüllen zu können.

Wenn ihr glaubt unsere Wünsche zu kennen, dann schickt eure Lösung an:
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* Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 24. Dezember 2016 um 24 Uhr.
  • Teilnehmen dürfen alle Länder innerhalb Europas.
  • Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein oder das Einverständnis ihrer Eltern haben.
  • Die Gewinner werden auf dem Blog veröffentlicht und müssen sich nach der Benachrichtigung per E-Mail, innerhalb einer Woche melden!
  • Keine Barauszahlung möglich.
  • Keine Haftung bei Verlust auf dem Postweg.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Neuzugänge – Kinderbücher

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Heute kam bei mir ein ganz tolles Paket an: 10 Bücher aus dem aktuellen Programm des Verlags Magellan. Da schlägt das Herz eines Kinderbuchfans gleich doppelt so schnell… mindestens! 😉

Bisher habe ich die Bücher nur kurz durchgeblättert, aber trotzdem habe ich schon einen kleinen Favoriten ausgemacht: Das Buch „Bauer ist weg! Mäh! Muh! Quäck!“ ist einfach herrlich. Ich freue mich schon jetzt darauf, dieses Buch mit meinen Töchtern zu entdecken und werde hier berichten.

Véro

So geht Freundschaft

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Zum Inhalt:

Der Eltern-Kind-Nachmittag an Antons Schule wird zum Desaster. Eine neue Schülerin kommt in Antons Klasse: Viktoria Elisabeth Wilhelmina von und zu den Eichen. Anton mag die neue Klassenkameradin nicht wirklich, denn sie macht sich nicht nur lustig über ihn und seine Familie (was Anton dazu veranlasst eine Schlacht am Buffet zu eröffnen), sondern sorgt auch noch dafür, dass Antons beste Freunde sich entzweien. Hannes verliebt sich in Viktoria und Marie lässt sich von ihrer Mutter dazu überreden, sich mit Viktoria anzufreunden. Nur Karl und Michel wollen nichts von der neuen hochnäsigen Schülerin wissen.

Anton fühlt sich sehr unwohl in dieser Situation und sucht nach einer Lösung, wie er seine Freunde zurückgewinnen kann. Er schreibt Listen und klügelt einen Plan aus … und am Ende gibt es Eierkuchen für alle.

Meine Meinung:

Meike Haberstock ist mit dem dritten Band ihrer Anton-Reihe wieder mal ein kleines Kunstwerk gelungen. Schon der Vorsatz ist eine Augenweide. Diesmal findet der Leser auf dieser Doppelseite ein Rezept für die besten Eierkuchen der Welt. Bereits hier lässt die Autorin eine Prise Humor einfließen.

Auch im Verlauf der eigentlichen Geschichte harmonieren die bunten Illustrationen perfekt mit dem Geschehen. Besonders gut gefällt mir an diesen Illustrationen die Tatsache, dass die kindliche Naïvität von Anton immer wieder zum Ausdruck gebracht wird. Anton nimmt meist alles sehr wörtlich und stellt sich deshalb oft so manche Frage bezüglich des Sinnes von bestimmten Aussagen. In ihren Illustrationen setzt Meike Haberstock eben dieses „Wortwörtliche“ um und sorgt auf diese Weise auch beim erwachsenen Leser für so manchen Lacher.

Ebenfalls ganz besonders sind die Kapitelanfänge: Diesmal hat die Autorin kleine Gedicht zum Thema Freundschaft ausgewählt, um die einzelnen Kapitel einzuleiten. (Ich muss allerdings gestehen, dass diese Kapiteleinleitungen in den beiden Vorgängerbänden mir noch besser gefallen haben.)

Trotz der humorvollen Erzählung gelingt es Meike Haberstock auch eine schöne Botschaft zu vermitteln, ohne dass diese aufgesetzt wirkt:

Jeder braucht Freunde. Es kommt nicht darauf an, wie viele es sind. Nur darauf, wie gut sie sind.  (S. 56)

und

Echte Freunde schaffen gemeinsam alles. (S.125)

Um dieses tolle Buch abzurunden, liefert Meike Haberstock im Nachsatz noch das „Rezept für die besten Freundschaften der Welt“.

Das Rezept für ein gelungenes Kinderbuch beherrscht die Autorin auf jeden Fall!

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Véro

Ein „kuhles“ Musical

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Zum Inhalt:

Auf dem Bauernhof steht das Sommerfest vor der Tür. Doch dann verschwindet der Apfelkuchen, den die Bäuerin für dieses Fest gebacken hat. Die Krümelspur führt zu Lieselottes Stall und die Bäuerin droht damit, das Sommerfest ausfallen zu lassen, wenn Lieselotte sich nicht bei ihr entschuldigt. Doch Lieselotte hat mit dem Kuchenklau nichts zu tun und nimmt sich deshalb vor, den gemeinen Apfelkuchendieb auf frischer Tat zu ertappen. Immerhin hat die Bäuerin inzwischen einen zweiten Kuchen gebacken. Ob es ihr wohl gelingt, die Bäuerin von ihrer Unschuld zu überzeugen und den wahren Täter zu entlarven?

Meine Meinung:

Das neue Lieselotte-Abenteuer garantiert Spaß für Klein und Groß. Die Geschichte lädt zum Mitraten ein, da recht früh klar ist, dass Lieselotte den Kuchen nicht stibitzt hat und jemand anders hinter dem mysteriösen Kuchenklau stecken muss. Wer der wahre Dieb ist, ist jedoch unklar und in den farbenfrohen Illustrationen sind so viele mögliche Täter versteckt, dass man als Leser eine Menge Spaß am Suchen und Raten hat.

Die Bananafishbones bereichern dieses Abenteuer mit 9 selbstkomponierten Liedern, die auf der beiliegenden CD in die Geschichte (erzählt von Bernd Kohlhepp) eingeblendet werden. Die Lieder haben allesamt das Potentiel zum Ohrwurm, und auch wenn ab und zu schwierigere Wörter vorkommen, können die Kinder doch recht schnell Teile der Lieder mitsingen.

Zu den Liedtexten gibt es auch jeweils die Noten und der Verlag bietet zusätzlich Aufführungsmaterial für dieses „kuhle“ Musical an.

Eigentlich fehlt nur das Rezept für Lieselottes Lieblingskuchen! 😉

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Véro

Chris, Viktor, Don Carlo… oder doch Elke?

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Heute sind bei mir gleich ein paar neue Bücher eingezogen… allesamt Kinderbücher, die ich mir gekauft habe, weil ich auf der Suche nach einer geeigneten Klassenlektüre für meine 4. Klasse bin.

Nun heißt es aus dieser Vorauswahl 2-3 Bücher aussuchen, die wir im Laufe des kommenden Schuljahres gemeinsam in der Klasse lesen werden.

Vielleicht kennt der eine oder andere von euch schon eines der Bücher und kann eine Empfehlung aussprechen. Ich würde mich über eure Anregungen freuen und bin ganz gespannt auf meine neue Lektüre!

Véro