Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

heute ist es wieder so weit! Anna von Annas Bücherstapel ruft zur Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ auf. Auch dieses Mal darf der SuB wieder 4 Fragen beantworten, von denen lediglich die letzte Frage jeden Monat „neu“ ist.

Alles weitere darf Max euch erzählen 😉

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ehrlich gesagt war mir ja diesen Monat ein wenig Angst und Bange. In Véros SuB-Abbaugruppe gibt es diesen Monat Strafpunkte für SuB-Aufbau… stellt euch das einmal vor! Die wollen da wirklich mit allem Mitteln verhindern, dass neue Bücher bei mir einziehen.

Aber soll ich euch was verraten? Ich habe es dennoch geschafft zu wachsen. Véro hat ein paar Bücher vom inoffiziellen SuB befreit, weil die mal wieder ganz gut zu ihren Challenges passten. Außerdem kam ein Wanderpaket an, einige Tausch- und Überraschungsbücher und ganz widerstehen konnte Véro auch wieder nicht beim Buchkauf… 🙈 Somit zähle ich nun 228 Bücher, und das obwohl Véro diesen Monat eigentlich genau so viele Bücher gelesen hat, wie hier eingezogen sind – nämlich 13. So eine Woche Urlaub am Strand kann einem SuB echt gefährlich werden. 🏖

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Diesmal werde ich mich hier wirklich auf die drei neuesten Schätze beschränken… irgendwie ist auch mir heute zu warm. 😓

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Diese drei Neuzugänge sind erst in den letzten Tagen hier eingezogen.

  • Ich schenk dir die Hölle auf Erden“ von Ellen Berg. Véro ist großer Fan der Bücher von Ellen Berg, da sie sich ganz gut für zwischendurch eignen. Ellen Berg schreibt auf herrlich humorvolle Art und ihre Romane lesen sich sehr leicht und schnell.
  • Alles Licht das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr. Dieses Buch hat Véro sich gekauft, weil sie an einer Leserunde mit ein paar Bücherwürmern teilnehmen möchte, die sie auf Lovelybooks „kennengelernt“ hat. Die Mädels aus dieser Truppe sind übrigens auch „Schuld“ an dem SuB-Zuwachs durch das Wanderpaket.
    (Véro mag die glaube ich ganz gerne, aber ich fange auch an sie richtig zu mögen. Was habe ich denen schon alles zu verdanken… 😂)
  • „Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson. Dass dieses Buch gleich nach Erscheinen hier einziehen würde, war klar! Véro hat den ersten Teil dieses spannenden Thriller während der letzten Wochen gelesen und will nun natürlich unbedingt lesen, wie es weitergeht.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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Heute Mittag hat mich ein Hörbuch verlassen. Ich glaube Véro hat das jetzt wegen dieses SuB-Abbaus ausgegraben … Ein Schelm, wer Böses denkt! 😜😂

Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes hat Véro recht gut gefallen, allerdings hat sie wieder festgestellt, dass sie bei Hörbüchern wohl doch weniger auf den Inhalt konzentriert ist, weil sie immer irgendetwas nebenher macht.

Karma Girl“ von Jennifer Estep hat Véro am Wochenende beendet. Für sie war das ein Ausflug in ein ungewohntes Genre aber diese Mischung aus Fantasy und Young Adult hat ihr recht gut gefallen.

Lieber SuB, bei welchem Buch denkst du, hat dein Besitzer so hohe Erwartungen hat, dass das Buch deswegen noch ungelesen ist und warum sind die Erwartungen so hoch? (Hype-Buch, Lieblingsautor, Reihenabschluss, etc.)

 

Auch diesen Monat weiß ich keine rechte Antwort auf die letzte Frage. Ich glaube nicht, dass einer meiner Untermieter nur deshalb bei mir runliegt, weil Véros Erwartungen daran zu hoch sind. Meistens hat das andere Gründe. Seit Véro sich in diesen Challenge-Gruppen tummelt, richtet sie ihre Leseliste meistens danach aus, was dort gerade passt.

Also: „Hier habe ich leider kein Foto für euch!“ 😜 Vielleicht kann ich euch an dieser Stelle nächstes Mal wieder mehr erzählen.

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Die Idee zu diesem Post kam mir nach meinem letzten Einkauf in der Buchhandlung.

Mittlerweile hat es sich bei uns eingebürgert, dass jeder von uns den anderen mitteilt, wenn es SuB-Zuwachs gibt. Diesmal habe ich jedoch nicht abgewartet, bis ich zu Hause war und meine Bücher schön eines neben das andere legen konnte um sie zu fotografieren. Vielmehr habe ich einfach nur in die Einkaufstüte „hineingeknipst“ und dieses Foto in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet. Zu erkennen war kaum etwas… lediglich die Anzahl der Bücher und von zwei Büchern eine: Ecke.

Dennoch meinte Bonny gleich: „Das blaue ist ein Buch von „Zeus“, oder? 😂 Irgendwas mit Göttern, ne?“ Was soll ich sagen… Sie hatte recht! Als Christine daraufhin nachfragte, welche Bücher ich mir sonst noch gekauft hätte, machte ich mir einen Spaß daraus, Ecken abzufotografieren und Bonny auf Christines Frage antworten zu lassen. 😜

Als ich nun anfangs der Woche meine Koffer für einen Kurztrip gepackt habe, kam mir die Idee, euch raten zu lassen, welche Bücher mitdurften. Schlussendlich habe ich noch zwei Bücher eingepackt, die hier nicht zu sehen sind (wegen der größeren Auswahl). Wie viele und welche Bücher ich schlussendlich gelesen habe, das erfahrt ihr später. Aber nun dürft ihr erst einmal raten: Welche Bücher durften mit an den Strand? Die Genres sind bunt gemischt … es dürfte also für jeden etwas dabei sein!

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Wenn ein ganzes Dorf schweigt…

Wer sich zur Zeit in der Krimi-Abteilung in Buchhandlungen umsieht, kommt an Monteperdido kaum vorbei. Grund genug, das Buch selbst zu lesen um sich einen Eindruck zu verschaffen…

Monteperdido

Zum Inhalt:

Vor fünf Jahren sind die Freundinnen Ana und Lucía, zwei elfjährige Mädchen aus dem Pyrenäen-Dorf Monteperdido spurlos verschwunden. Seitdem ist in dem beschaulichen Dorf nichts mehr wie es war … Es werden Mahnwachen abgehalten, Ehen gingen zu Bruch und Beschuldigungen werden ausgesprochen. Doch dann taucht eines Tages Ana wieder auf. Sie wurde Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem der Fahrer ums Leben kam. Handelt es sich hierbei um ihren Entführer? Und wo befindet sich Lucía.

Kommissarin Sara Campos  und ihr Vorgesetzter Santiago Baín reisen nach Monteperdido, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen und auch Lucía lebend wiederzufinden. Doch dies stellt sich als wesentlich schwieriger heraus als erwartet. Schnell stellt sich heraus, dass vor fünf Jahren einige Fehler bei der Ermittlungsarbeit gemacht wurden. Ob es den beiden „fremden“ Polizisten wohl gelingen wird herauszufinden, was damals wirklich passiert ist?

Meine Meinung:

Die Idee, die diesem Kriminalroman zugrunde liegt, gefiel mir eigentlich sehr gut, doch gelang es dem Autor Agustín Martínez nicht, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Zu zahlreich waren die Personen, zu schnell die Perspektivenwechsel, zu langatmig die Handlung, …

Besonders zu Beginn hatte ich aufgrund der vielen handelnden Personen (mit für uns teilweise ungewohnten Namen) Schwierigkeiten, den Überblick über das Geschehen und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu behalten. Der Autor hat seinen Krimi in einem kleinen Bergdorf angesiedelt, in dem jeder jeden kennt, viele miteinander verwandt oder verschwägert sind und in dem der Zusammenhalt noch richtig groß geschrieben ist.

„Die Bewohner von Monteperdido waren alle auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden. Taufpaten, Schulkameraden, Schwester oder Freundinnen, die zusammen ihre Kinder erzogen, gemeinsame Feste und die langen lichtlosen Winter, ringsum nur Berge und die Tiere, die dort lebten. … Tiere und Menschen, deren Leben eng miteinander verbunden war. Das war Monteperdido.“ (S. 148)

Eigentlich ist genau dies die Stärke des Buches, da es meist sehr gut nachvollziehbar ist, wie eng die Dorfbewohner miteinander verbunden sind und warum sie skeptisch gegenüber den „Eindringlingen“ aus der Stadt sind, die einen alten Fall neu aufrollen und ihre Nase in Dinge stecken, die mancher Dorfbewohner lieber verschweigen würde. So haben die beiden Ermittler denn auch Schwierigkeiten, das Vertrauen der Einwohner zu gewinnen:

„Wenn sie in diesem gottverdammten Kaff nicht wissen, wer dein Großvater war und wie er seinen Kaffee getrunken hat, dann bist du ein Fremder. Hier mag man Leute, die ihr Geld in Monteperdido lassen und dann wieder abhauen. Aber Leute die kommen und bleiben, mag man weniger.“ (S.146)

Dennoch war für mich manche Reaktion des einen oder anderen Dorfbewohners nur schwer nachvollziehbar und auch die Verbindung zwischen Sara Campos und ihrem Vorgesetzten gab mir lange Rätsel auf. Wohl klären sich die meisten Fragen im Laufe der Handlung, jedoch hätte ich mir beispielsweise gerade im Bezug auf Sara Campos Vergangenheit detaillierte Erläuterungen gewünscht.

Die vom Autor geschaffene Atmosphäre ist recht düster und verstörend. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch die Handlung geht nur schleppend voran und wirklich spannend wird es zu keinem Zeitpunkt. Manche Vorkommnisse klärt der Autor zu schnell auf und verhindert damit, dass Spannung aufkommen kann, andere Ereignisse wiederum – besonders die Aufklärung am Schluss – wirken etwas konstruiert.

Auch der Aufbau des Romans hat mir etwas zu schaffen gemacht. Das Buch ist in nur sieben Kapitel eingeteilt, die jedoch recht lang sind (teilweise mehr als 100 Seiten), innerhalb derer jedoch sehr schnelle Perspektivenwechsel erfolgen. Beides ist meiner Ansicht nach dem Lesefluss nicht sehr förderlich; vielmehr erschweren die raschen Wechsel zuweilen das Verständnis und die langen Kapitel verstärken den Eindruck, dass die Handlung sehr langatmig ist.

Mich konnte dieser Krimi leider nicht packen. Schade… den der Plot hätte sehr viel Potential!

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Véro

O schwöre nicht beim Mond…

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IMG_3268Das Drama

Romeo und Julia – von keinem geringeren als William Shakespeare – zählt für mich zu einer der tragischsten, dramatischsten und zugleich mitreißensten Liebesgeschichten, die jemals geschrieben wurde.
Dieses Drama diente bereits vielen Autoren, Filmproduzenten und Musikern als Quelle der Inspiration. Die Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller (1856), das Musical „West Side Story“ (1957) oder auch Tschaikowskis Fantasie Overtüre (1869) zu „Romeo und Julia“ sind nur einige wenige Beispiele hierfür. Sicherlich fallen euch noch weitere Filme, Bücher als auch Lieder (oder Musikvideos) ein, die das bekannte Stück als Vorlage verwendet haben.

Dabei erscheint die Handlung doch relativ leicht gestrickt. Aus zwei verfeindeten Familien entspringt ein Liebespaar, welches sich auf den ersten Blick und Hals über Kopf ineinander verliebt. Doch die Liebe steht unter keinem guten Stern und damit nimmt die Tragödie ihren Lauf. Tragisch und Diskussionswürdig, wenn man das genaue Alter von Romeo (ca. 18) und Julia (ca. 14) betrachtet.

Zwei naive Charaktere die ich in jedem anderen Roman verfluchen würde, doch Shakespeare verleitet mich dennoch dazu mit den beiden mitzufiebern und am Ende die Taschentücher zu zücken.

Ich glaube, was uns am meisten an dieser Geschichte so fasziniert ist die Liebe die nicht sein darf. Die verbotene Liebe. Und wenn wir spätestens jetzt die Geschichte von „Adam und Eva“ betrachten, dann wissen wir doch, dass gerade die verbotenen Dinge verlockend sind und uns in unser persönliches Unglück stürzen lassen.  Oder würdest du etwa nicht von dem roten Apfel kosten?
Wir können das Szenario auch in die „Buchsprache“ übersetzen: Stell dir vor es gibt ein Buch, welches niemand lesen darf. Kein Mensch auf dieser Welt. Es ist verboten. Doch du siehst es jeden Tag dort auf dem Tisch liegen und dann ist da plötzlich dieser unbeobachtete Moment (denkst du) und du trittst näher und näher an das Buch heran. Nun liegt es vor dir. Wenn du jetzt sagst, dass du niemals den Buchdeckel aufschlagen würdest, dann ist das eine Lüge ;-). Aber ich schweife ab…

Der FilmIMG_3269

Den Namen Baz Luhrmann kennen wir nicht erst seit seinen Verfilmungen zu „Moulin Rouge“ oder „Der große Gatsby“, sondern seit seiner epischen Neuübersetzung von „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996). Dieser Film gehört ganz klar zu meinen Lieblingsfilmen, was daran erkennbar ist, dass ich ihn auswendig mitsprechen kann. Er ist nun bereits über 20 Jahre alt und fasziniert mich noch immer mit seiner überzogenen, bunten Filmsprache und genialen Charakteren, die dermaßen überzeichnet sind, dass sie schon wieder normal erscheinen. Baz Luhrmann hat mir in Gestalt von Leonardo DiCaprio gezeigt, dass Hawaii-Hemden sexy sein können.

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Die Musik

Doch kommen wir nun zum eigentlichen ausschlaggebenden Grund für meinen Beitrag. Meine Quelle der Inspiration hierfür war das vor einigen wenigen Tagen erschienene Album „hopeless fountain kingdom“ von Halsey. Die hat sich wiederrum von Baz Luhrmanns Verfilmung inspirieren lassen und der hat sich bekanntlich ja bei Shakespeare bedient. Eine lange Kette, die uns beweist, dass „Romeo und Julia“ immer aktuell sein wird und eine der größten Liebesgeschichten ist, die jemals geschrieben wurde und in der wir uns vielleicht auch immer ein Stück wiedererkennen werden.

Doch was ist mir in den letzten Tagen eigentlich wiederfahren, dass ich nun keine Rezension zu einem Buch schreibe, sondern einen liebestollen Beitrag zu Shakespeare und all jenen Dingen, die sich von ihm ableiten? Nun eigentlich war ich nur auf der Suche nach neuer Musik (😬) und dann bin ich in den Neuerscheinungen auf Halseys Album gestoßen. Ich kannte sie bereits durch das Duett mit „The Chainsmokers“ und auch ihr Debütalbum war mir bereits bekannt. Jedenfalls der ein oder andere Song. Also dachte ich mir, dass ich mal kurz hineinhöre und (vielleicht mag ich übertreiben) es war eine der besten Entscheidungen die ich in der letzten Woche (😜) getroffen habe! Dieses Album hat mich erneut dazu gebracht mich zu verlieben. In Shakespeares Drama… versteht sich.

„hopeless fountain kingdom“ startet mit einem Prolog, der mir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen genommen hat (wobei wir wieder bei den Filmzitaten wären: „Wie kannst du außer Atem sein, wenn du noch Atem hast um mir zu sagen das du außer Atem bist?“) und mich denken ließ: wie genial ist das denn bitte?! Sofort kam mir in den Sinn: „Das kenne ich doch!“ und dann die Erkenntnis: „Shakespeares Prolog!“.

Es handelt sich hierbei ganz klar um ein Konzeptalbum und darin erzählt sie eine Geschichte, mit persönlichen Zügen. Darin geht es um Selbstzweifel, gescheiterte Beziehungen in der sie sich selbst aufgeopfert hat und unter anderem zu einer Marionette geworden ist. Mit „Sorry“ hat sie mich dann zu Tränen gerührt und dann mit „Good Mourning“ (ja, richtig geschrieben) und seinem „creepy“ Klang wieder aufgeweckt.

Vielleicht bin ich verblendet oder habe gar eine rosarote Brille auf, aber mich konnte „hopeless fountain kingdom“ mit jedem Song überzeugen (was für mich persönlich bei einem Album mit 16 Titeln wirklich merkwürdig ist, weil ich meistens ein oder zwei Songs gar nicht mag) und das Konzept ist meiner Meinung nach aufgegangen. Ich erkenne „Romeo und Julia“ wieder und im Zusammenspiel mit Baz Luhrmann (siehe Musikvideo), Halseys wundervollen Stimme und einigen Zitaten von Shakespeare hat sie etwas geschaffen, dass ich brauchte – ohne zu wissen, dass ich es brauche! 😂

Also sollte dort draußen jemand Shakespeare lieben und ebenso Baz Luhrmanns Verfilmung zu „Romeo und Julia„, dann hört gerne mal ins Album hinein und verliebt euch wie ich, erneut in Shakespeares bekannte Liebesgeschichte.

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Ich möchte gerne von euch wissen:

Welche Bücher, Filme und Lieder kennt ihr, die sich „Romeo & Julia“ zur Vorlage genommen haben?

Bonny

Ein Liebesbrief…

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Lang ist es her…

und da dachte ich mir ich veröffentliche heute mal einen etwas älteren Text von mir. Der ist vor ca. zwei oder drei Jahren entstanden und zwar nur aufgrund eines Gewinnspiels auf Lovelybooks (Wie romantisch… ich weiß 😂). Damals hat mich als „hoffnungslose Romantikerin“ die Idee sofort gepackt, einen „fiktiven“ (versteht sich) Liebesbrief zu schreiben und weil ich zu dem Zeitpunkt gerade auf ein Lied gestoßen war, den ich in Dauerschleife gehört habe, habe ich mich davon gleich inspirieren lassen..

Ihr seid neugierig, um welchen Song es sich dabei handelt? Es war „Still“ von Daughter. Hört gerne mal hinein:


Du,
meine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Liebe,

erinnerst du dich an die drei entscheidenden Momente unserer Vergangenheit? Erinnerungen. Drei Momente, die bereits so weit zurückliegen, dass sich Motten in sie eingefressen haben. Dennoch liegen sie so glasklar vor mir, dass sie sich in mein Herz schneiden, wie die Splitter puren Glücks und berauschender Liebe. Schnittwunden, so zärtlich, dass sie mir den Atem rauben…

Wir sitzen auf den bunten Stühlen unserer Kindheit. Unser Leben könnt nicht leichter und unbeschwerter sein, wie in diesem Moment. Du lachst. Es ist die pinke Spange in meinem Haar, auf die ich so stolz bin und die dich zum lachen bringt. Mein kleiner Schatz, der nun in einem Schmuckkästchen ruht.
Es ist ein Spiel, das mich erröten lässt. ‚Schreibe die Wörter die dir einfallen auf den Rücken deines Sitznachbarn!‘. Du schreibst und schreibst. Ich kann kein einziges Wort erraten, denn alles was ich spüre sind deine Fingerspitzen auf meinem Rücken und das leichte kribbeln in meinem Bauch. Bin viel zu aufgeregt, um einen klaren Gedanken zu fassen. ‚Liebe‘ ist dein letztes Wort. Ich weiß es ganz genau, doch ich gebe es nicht zu. Noch nicht, denn dafür ist es zu früh…

Ich weiß nicht mehr, ob überhaupt Irgendwer die Kerzen auf dem Kuchen auslöscht. Alles woran ich mich erinnere ist der grüne Hals der Flasche, der auf mich zeigt. Pflicht. Ich stehe also am Ende einer Seitenstraße, mir ist kalt und mein Kopf ist dem Himmel zugewandt. Ich schreie deinen Namen in die Welt hinaus… flüstere ganz leise: ‚Ich liebe dich.‘
Niemand kann es hören, doch du schaust mich an. Es sind Worte, die nur wir beide verstehen. Nichts anderes zählt…

Der dritte Moment ist der, in dem du mir gegenüberstehst. Mich anschaust und lächelst. Auch ich lächle, doch anders als du hat es mir die Sprache verschlagen. Stehe in einem Tunnel und habe Tränen in den Augen. Du wischst sie weg. Doch es ist eine Quelle, die nicht verstehen will. Noch kannst du mit deinen Fingern über meine Haut streichen und die Traurigkeit verwischen. Noch bist du da. Doch schon bald bist du weg. Du sagst es mir, als sei es nichts. ‚Ich gehe in die USA‘. Und was ist mit mir? Entscheidest es Monate zuvor, ohne es mir zu sagen. ‚Dann geh doch!‘.
Wir sprachen dieselben Worte. Wir standen uns nahe. Nun sind wir Fremde. Getrennt durch den Ozean.

Gegenwart. Mein Leben in der Großstadt. Leuchtreklamen und LED’s.
Mitten auf dem Zebrastreifen liegt plötzlich deine Hand in meiner. Wir stehen dort und schauen uns an. Lächeln. Weiße Linien verlaufen unter uns, Menschen gehen, Menschen fluchen, weil wir einfach nur dort stehen und Minuten vergehen.
Fünf Jahre sind verstrichen, seit deinen letzten Worten. Keine Briefe wurden geschrieben, keine Worte gesprochen und keine Blicke getauscht.
Seit fünf Minuten sitzen wir im Café, sprechen dieselbe Sprache. Es ist genau wie damals… Blicke, die sagen: ‚Ich liebe dich!‘ …

Aus unseren zwei getrennten Leben wird eine gemeinsame Zukunft! Wir leben in den Tag hinein und atmen den selben Sauerstoff. Es ist ein geben und es ist ein nehmen.
‚In guten wie ich schlechten Zeiten‘ wird es uns prophezeit…

Wir liegen nebeneinander, blicken gemeinsam durch das Fenster in den Nachthimmel hinaus. Wir sprechen über die Sterne und die unendlichen Weiten des Universums. Träumen von der Unendlichkeit. Ich möchte den Moment greifen, ihn festhalten und niemals mehr loslassen. Ich möchte niemals mehr etwas anderes tun, als mit dir dort gemeinsam liegen, gemeinsam träumen, gemeinsam schweigen und zusammen sein. Spüre deine zarten Küsse in meinem Nacken…

Und dann plötzlich zerreißt es mir das Herz, wenn ich den Hass in deinen Augen sehe. Unter uns die Scherben, von den Dingen, die uns über die Jahre entglitten sind. Worte, die ausgesprochen, Taten, auf die wir niemals Stolz sein können. Dazwischen das Leben, welches uns Fallen stellt…

Du blickst auf, unsere Augen treffen sich.
Meine Gedanken schreiben dir diesen Brief.

‚Bitte verzeih.‘

Ich weiß, dass du ihn lesen kannst, denn genau diesen Brief schreibst auch du mir – in diesem Moment…

Hoffnung. Zuversicht. Unendlichkeit.

Vergessen ist der Streit und was bleibt ist dein Lächeln auf den Lippen und unser stilles ‚Ich liebe dich‘.

Deine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Liebe.

Bonny

Mein SuB kommt zu Wort

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Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, wir sind schon wieder einen Tag zu spät. Aber diesmal ist es wirklich nicht meine Schuld. Max motzt! Er fühlt sich ungeliebt… Manchmal benimmt er sich echt wie eine SuB-Diva! Naja, was soll’s? Dann gibt es heute die einleitenden Erklärungen mal wieder von mir. 😉 Jeden Monat ruft  Anna von annasbuecherstapel zu ihrer SuB-Aktion auf. Dabei soll der SuB zu Wort kommen und darf vier Fragen beantworten, wobei die ersten drei Fragen jeden Monat gleich sind und die vierte Frage stets eine neue ist. Annas Beitrag findet ihr hier. Und ich versuche jetzt einmal, Max dazu zu bewegen, euch doch ein bisschen was zu erzählen.

Grummel… Grrmpff… Pfff!!! Was soll ich denn bitte schön diesen Monat groß erzählen?!? Es ist doch kaum was passiert! Jetzt darf ich seit einem Jahr monatlich mit meinen neuen Untermieter angeben und ein bisschen was zeigen… und jetzt! Pfff! Erzähl doch selbst!!! 😡

Max… jetzt komm schon! So schlimm ist es dir auch wieder nicht ergangen! Du übertreibst! Außerdem solltest du dich daran gewöhnen… da kannst doch nicht immer wachsen und wachsen und wachsen…🙄

Grummel … nur wenn du versprichst…

Max!!!

Ist ja schon gut! Aber gerne mach ich das nicht! Nur damit du es weißt!

Wie groß/dick bist du aktuell?

Jetzt wachse ich seit einem Jahr jeden Monat langsam aber sicher und darf immer wieder neue Schätz auf meinen vielen Bücherhaufen begrüßen… und jetzt das! Ich bin nicht nur nicht gewachsen! Nein!!! Ich bin geschrumpft! Und das um ganze drei Bücher! Ja, ihr lest richtig! Zur Zeit zähle ich nur noch 225 Bücher! Zwei weniger als noch im letzten Monat! Und das obwohl Véro noch vorgestern in der Buchhandlung war! Ich habe so gehofft, dass sie da ordentlich zugreift, aber nein! Nur eine ganz kleine Tüte hat sie mit nach Hause genommen. 😰 Dass ich ihr ein paar dickere Bücher auf die Leseliste für den Mai gesetzt habe, hat auch nicht geholfen! Und dann ist auch die BookishProphet-Box noch nicht angekommen… dabei habe ich bis zum letzten Moment gehofft, dass noch etwas im Postfach landet und ich wenigstens genauso viele Bücher wie letzten Monat zählen dürfte… aber nein! 😭 Mein einziger Trost ist, dass ich dann wohl morgen ein bisschen wachsen darf und Véro erzählt mir jetzt schon seit ein paar Tagen, dass bald ein Wanderpaket mit Büchern hier ankommen soll und dass noch ein paar Tauschbücher unterwegs sind. Ein klein wenig Hoffnung habe ich also noch!

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Ein paar Neuzugänge gab es schon in diesem Monat. Véro hat unter anderem zwei Überraschungsbücher bekommen („The Chemist“ und „Das Beste, was mir nie passiert ist“) und sie hat auch ein Buch für die Bücher-Abitur-Challenge gekauft („Der Fluss“). Aber viel mehr hat sich diesen Monat nicht getan… Véro musste sich vor ein paar Tagen sogar richtig anstrengen, als sie überlegt hatte, welches die drei neuesten Sub-Bewohner sind.

Zum Glück war sie dann am Freitag noch in die Buchhandlung, weil sie ein bestelltes Buch abholen wollte. Und weil sie kurz zuvor sowohl auf der Booklook-Seite, auf Facebook, als auch auf in einem Tauschthread auf Lovelybooks auf ein Buch aufmerksam geworden war, habe ich eh damit gerechnet, dass sie das auch noch kauft. Schlussendlich wurden dann drei Bücher daraus:

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  • „Prinzessin Charlotte“ von Joseph Kayser ist ein ganz dünnes, luxemburgisches Buch, das Véro sich bestellt hat. Ihr werdet von diesem Buch noch hören, allerdings hat Véro mir verboten, jetzt schon mehr dazu zu erzählen.
  • „Geständnisse“ von Kanae Minato ist das Buch, das Véro aufgrund der Empfehlungen in den sozialen Netzwerken gekauft hat. Es klingt sehr vielversprechend und darf bestimmt nicht ewig bei mir bleiben.
  • „Gray“ von Leonie Swann war ein Spontankauf. Véro hat „Glennkill“ von der dieser Autorin schon vor einigen Jahren gelesen und hat das Buch damals sehr gemocht. Und als sie dann noch den Klappentext gelesen hat und gesehen hat, dass diesmal ein Papagei ermittelt, konnte sie nicht widerstehen.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Es ist kaum zu glauben… obwohl Véro ja sehr gerne Krimis liest, hat sie letzte Woche erst ihren ersten Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Und dann war auch noch eine Challenge Anlass dafür! 🙈

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Aber immerhin! „Passagier 23“ hat Véro sehr gut gefallen und sie wird nun bestimmt  irgendwann noch andere Bücher des Autoren lesen… auch wenn ich ihr zur Zeit da nur mit einem Buch weiterhelfen könnte. Vielleicht kommt noch eine Rezi, aber so richtig glaube ich daran nicht, weil Véro noch drei andere Bücher in diesem Monat lesen möchte und alle drei rezensiert werden müssen für irgendwelche Challenges. 🤔

Lieber SuB, bei welchen Büchern von dir denkst du, dass sie deinen Besitzer zum Weinen bringen werden und warum? (Herzschmerz oder das Thema Sterben oder ein Reihenabschluss oder oder?)

(ACHTUNG! Diese Stelle kann einen Spoiler zu „Ein ganzes halbes Jahr“ enthalten!) Hmmm… das ist eine schwierige Frage. Véro weint zwar manchmal beim Lesen, aber das ist meistens nur dann der Fall, wenn der Inhalt des Buches sie sehr betroffen macht, weil zum Beispiel jemand stirbt. Ich weiß noch, wie sie geheult hat, als sie „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen hat. Das war ganz schlimm!

Aber meistens lässt sich das dann nicht wirklich voraussehen.

Reihenabschlüsse bringen sie hingegen nicht zum Weinen. Es gibt viele tolle Reihen; da muss man nicht wirklich weinen, wenn eine Reihe zu Ende geht. 😉

Mir fällt deshalb nicht wirklich ein Buch ein, bei dem ich jetzt mit Bestimmtheit sagen könnte, dass Véro heulen wird. Aber wenn mir was auffällt, dann werde ich euch davon erzählen.

So… jetzt habe ich euch doch mehr erzählt, als ich eigentlich wollte. Dennoch mach ich mich jetzt schnell wieder daran, meine Schätze zu hüten. Nicht dass es mir am Ende in einem Monat wieder so ergangen ist wie diesmal!

Liebe Grüße!
Euer Max

 

 

Herrlich skurriler Krimispaß

Maurer

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Zum Inhalt:

Im idyllischen Kurort tagt der G7-Gipfel. Dementsprechend angespannt ist die Sicherheitslage und es wimmelt nicht nur von Securityleuten, auch die Demonstranten haben ihre Zelte aufgschlagen.

Und als wäre dies alles nicht schon genug, bekommt Kommissar Jennerwein es nun auch noch mit einem sehr persönlichen Fall zu tun. Irgendetwas kommt ihm bei der durchgeplanten Beerdigung seines Freundes Hansi komisch vor. Was ist hier wirklich passiert? Wer hat wen erschossen? Und was soll hier vertuscht werden?

Meine Meinung:

Wer die Alpenkrimis von Jörg Maurer kennt, der weiß dass er keinen herkömmlichen Krimi mit 08/15-Ermittlungen erwarten darf. Vielmehr wird der eigentlich Kriminalfall in den Werken des Autors teilweise komplett zur Nebensache und man erfreut sich als Leser an den skurrilen und manchmal fast absurden Einlagen.

Es tauchen viele altbekannte Gesichter auf und der Leser darf sich auf ein Wiedersehen mit den Spalanzanis, Karl Swoboda, den Graseggers, … freuen. Jörg Maurer gelingt es auch in diesem 9. Band wieder, unzählige, scheinbar unabhängige Erzählstränge miteinander zu verknüpfen, und obwohl man sich bei der Lektüre zwischendurch immer wieder fragt „Wie will er es schaffen, das jetzt sinnvoll in das Geschehen einzubinden?“, gelingt dieser Brückenbau (fast) immer.

Zu Beginn mag es etwas schwierig sein, sich einen Überblick zu verschaffen, da die eingeführten Personen sehr zahlreich sind und manches erst zu einem späteren Zeitpunkt im Buch erklärt wird. Jörg Maurer bedient sich diesmal einer – von ihm – ungewohnten Form. Er hat seinen Krimi in drei Teile unterteilt und arbeitet mit Rückblenden. Auch die kurzen, prägnanten Kapitelüberschriften kannte man bisher in dieser Art nicht von ihm.

Immer wieder streut er zudem vermeintliche Zitate ein, die zwar ganz echt wirken, es aber absolut nicht sind. So wird aus der Bibel zitiert und das Jägerjargon bemüht, man erhält einen Einblick in die Fußreflexzonen und auch die Geschichte des Türenknallens wird dem Leser näher gebracht.

Wer den Autoren, das Genre und sich selbst nicht zu ernst nimmt, der wird an diesem Krimi einen Heidenspaß haben.

Véro

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#18 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

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Hallo ihr Lieben 🙂

Es ist wieder soweit! Heute plaudern wir mal wieder aus dem Nähkästchen und berichten darüber, wie gut wir im Smalltalk sind und: (nun die wichtigste Frage überhaupt im Leben…☝🏼) „Nach welchen Kriterien suchen wir unser Waschmittel aus?“

Und wenn wir schon dabei sind, möchten wir euch noch kurz berichten, warum wir in letzter Zeit so ruhig sind…

Das Leben hat uns einfach im Griff 🤷🏼‍♀️. Aber wir beschäftigen uns dennoch täglich mit Büchern und können nicht ohne… Véro war beispielsweise Teilnehmerin eines luxemburgischen Buchblogger-Hangouts (wer mal hineinschauen möchte: HIER geht es lang… [lasst euch nicht von der Sprache abschrecken, man versteht doch einiges, wenn man genauer hinhört🙊] ) und ich (Bonny) habe meine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen. Christine bearbeitet derweil ihr „SüBchen“ und Mitch kämpft aktuell um ihre Lesezeit und dies ist (wie wir ja alle wissen) nun wirklich kein leichter Kampf.

Was gibt es noch zu Berichten? Ach stimmt… da war ja noch etwas:

Wir haben am 11. Mai unseren 1. Blog-Geburtstag! 🎉 Vielleicht… ganz vielleicht erwartet euch ja diesen Monat aus diesem Grund noch etwas besonderes auf unserem Blog. Haltet die Augen auf 😉

nun aber viel Freude beim Lesen

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Bist du gut im Smalltalk?

Véro: Ehm?!? Ich glaube nicht so wirklich. Ich diskutiere und rede lieber über Dinge, die mich richtig interessieren.

Bonny: Nö, nicht so wirklich. 

Christine: Eigentlich nicht! Wenn ich nichts zu sagen habe, halte ich mich eher raus! 😉

Mitch:  Überhaupt nicht! Ich rede nie viel von daher ist Smalltalk nicht meine Stärke.

2. Welche Sprache würdest du gern beherrschen?

Véro: Irgendwann konnte ich mal ein paar Brocken Spanisch und Italienisch. Das reicht heute noch, um mich (mit Einsatz von Händen und Füßen) irgendwie verständlich zu machen. aber ich würde es eigentlich ganz gerne richtig ordentlich können.

Bonny: Französisch (richtig fließend!), Spanisch, Italienisch und Schwedisch.

Christine: Italienisch! Ich finde diese Sprache klingt einfach nur schön!

Mitch: Niederländisch, ich liebe die Niederlande und möchte später dort hin auswandern.

3. Kannst du Kaugummiblasen machen?

Véro: Ja! Keine riesig großen, aber immerhin!

Bonny: Jaaaaa!

Christine: Nein! Ich mag eh keine Kaugummis!

Mitch:  Ich kaue eigentlich nie Kaugummi. Aber können würde ich es bestimmt.

4. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Véro: Hmmm… den letzten Geburtstag, den ich richtig groß gefeiert habe, war mein 30. Und obwohl das eigentlich ein ganz gemütlicher Abend mit sehr lieben Menschen war, fühlte ich mich ständig gestresst, weil ich das Gefühl hatte, nicht genügend Zeit für jeden zu haben. Und sogar meinen 18. Geburtstag konnte ich nur bedingt genießen, weil mein damaliger Freund aus Paris auch da war und er sich wohl erwartet hatte, dass ich mich mehr um ihn kümmern würde. Kurz: ich bevorzuge die kleinen Geburtstage im Kreise meiner Liebsten mittlerweile ganz klar.

Bonny: In den letzten Jahren habe ich eigentlich kaum noch meinen Geburtstag gefeiert. Daher liegt wohl mein spektakulärster Geburtstag in der Kindheit, als meine Eltern noch tolle Spiele geplant haben… aber ich bin auch froh, dass diese Zeit hinter mir liegt und „Blinde Kuh“/ „Topfschlagen“ nur noch als Erinnerung in meinen Gedanken existiert. 😂

Christine: Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich es nicht so genau sagen kann … Der 18. Geburtstag ist natürlich etwas ganz Besonderes, da er einen Wendepunkt im Leben darstellt! Doch ich denke, dass die besten Geburtstage immer noch die Kindergeburtstage waren, da man als Kind von dem ganzen Vorbereitungsstress nichts mitbekam! 😉

Mitch: Wenn ich auf meine Geburtstage zurückblicke ist es schwer zu entscheiden welcher der schönste war. Aber für mich war mein 16. Geburtstag ziemlich toll, weil ich da noch völlig unbefangen und kindlich feiern konnte. Aber auch schon den Blick Richtung erwachsen werden lenken konnte.

5. Welche Floskel benutzt du zu oft?

Véro: Das weiß ich nicht. Vielleicht fällt das anderen eher auf.

Bonny: Da ich nicht nur manchmal „auf dem Schlauch stehe“ (meine Floskel Nr. 1), kann auch mal ein „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“ aus mir herausplatzen und weil ich gerne mal etwas verschiebe, heißt es dann auch mal: „Besser spät, als nie.“ und wenn ich dann mal wieder philosophiere gelangt ein „Ach, so ist das Leben.“ nach außen.

Christine: Ich weiß es nicht! Das können dir wohl eher die Leute sagen, mit denen ich häufig rede!
Véro, bei dir ist mir auch nichts in der Art aufgefallen! 😉

Mitch: Spontan fällt mir da keine ein. Ich weiß überhaupt nich ob es eine gibt die ich immer wie verwende.

6. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Véro: Nein! Ich kaufe eher, was gerade im Angebot ist.

Bonny: Ja und die Verpackungsfarbe spielt da sicherlich auch noch eine entscheidende Rolle. Da man Waschmittel immer braucht kann man sich ebenso durch das gesamte Sortiment testen. 😂

Christine: Nein, ich bin ein Gewohnheitstier und kaufe immer das gleiche Waschmittel!

Mitch: Defintiv! Ich bin leider sehr pingelig was Düfte angeht und wähle sie daher meist nach dem Duft aus.

7. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Véro: Snacks und gesund…?!? Naja, wenn’s denn sein muss: Gemüsestreifen mit Dip!

Bonny: Ich esse sehr gerne Salat und ich sollte viel mehr Obst essen… Wenn ich nun darüber nachdenke, dann merke ich, wie ungesund ich mich ernähre *kicher*. Aber ich esse u.a. sehr gerne Müsli mit Joghurt. Wohl mein liebster gesunde Snack für zwischendurch. 🙂

Christine: Tomaten und Salatgurke, mittlerweile kommen auch immer häufiger Möhren hinzu!

Mitch: Also wenn ich irgendwas sagen muss dann wäre es wohl ein gesundes Müsli mit Joghurt.

8. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Véro: Ich sollte mir viel öfter etwas aufschreiben, denn ich merke immer wieder, dass ich häufig etwas vergesse, wenn ich es nivcht aufschreibe.

Bonny: Ja, auf jeden Fall! Wenn man an so viele kleine Dinge denken muss, dann kann es passieren, dass man etwas vergisst und dann schreib ich mir lieber etwas 3 x auf, bevor es untergeht.

Christine: Es geht so! Viele Dinge habe ich im Kopf, doch wenn es sehr wichtig ist und ich es nicht vergessen darf, schreibe ich es irgendwo auf … und verliere dann den Zettel! 😉

Mitch: Wenn ich das nicht tun würde hätte ich sicherlich einige Probleme. Da mein Kopf immer mit irgendwas voll ist brauche ich meine Notizzettel.

9. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Véro: In Urlaubszeiten ganz klar das Frühstück! Im Alltag geht es morgens immer sehr schnell, deshalb genieße ich es, im Urlaub ausgiebig zu frühstücken. Ansonsten ist das wohl das Abendessen, weil es die einzige Mahlzeit ist, bei der wir als Familie komplett sind.

Bonny: Mal wieder eine sehr merkwürdige Frage. 😂 Ich glaube ich mag am liebsten das Mittagessen, weil ich mich immer dazu zwingen muss zu Frühstücken. Meistens habe ich am Morgen einfach noch keinen Hunger (ja ich weiß… wichtigste Mahlzeit des Tages und so…). Am schönsten ist es, wenn dann die Familie gemeinsam am Tisch sitzt…

Christine: Das Mittagessen! Ich kann das zwar jetzt nicht begründen, aber es ist so!

Mitch: Das Mittagessen einfach weil ich Kartoffeln liebe und mich jeden Tag schon freue wenn ich wieder irgendwelche Kartoffelvariationen essen kann :D.

10. Wie heißt deine Lieblingsblume?

Véro: Ich mag Sonnenblumen und Gäseblümchen am allerliebsten. Aber momentan sind auch Tulpen sehr hoch im Kurs bei mir.

Bonny: Meine Lieblingsblume ist ganz klar die Rose!

Christine: Ich liebe Tulpen und Lilien! Nur gilt das auch für meine Katze, die diese zarten Pflänzchen mit Vorliebe verspeist! Daher habe ich nie solche Blumen zu Hause!

Mitch: Ich mag Blumen leider überhaupt nicht. Und habe daher auch keine Lieblungsblume.


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Wenn erwachsene Männer plötzlich leuchtende, rosarote Elefanten sehen…

Elefant

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Zum Inhalt:

Der Obdachlose Schoch entdeckt in seiner Höhle einen kleinen rosaroten Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Anfangs glaubt er noch, dass diese Wahrnehmung nur seiner Fantasie und dem Alkoholgenuss entspringt, doch schnell stellt sich heraus, dass es dieses kleine, besondere Wesen wirklich gibt.

Während Schoch beschließt, sich um den kleinen Elefanten zu kümmern, sucht nicht nur dessen „Schöpfer“, der Genforscher Roux, mit allen Mitteln nach seiner Sensation. Auch der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der bei der Geburt des kleinen Elefanten dabei war, setzt alles daran, um das kleine Tier rechtzeitig zu finden und vor den Wissenschaftlern zu schützen.

Meine Meinung:

Martin Suters aktuelles Werk hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schafft nicht nur sehr unterschiedliche Figuren in seinem Roman, sondern legt auch ganz verschiedene Schauplätze an, die zum Ort der Handlung werden. Durch das gesamte Buch zieht sich nicht nur ein ständiger Perspektivenwechsel; auch der Zeitraum der Handlung erstreckt sich über etwas mehr als fünf Jahre.

Als Leser erlebt man sowohl die Forschungsarbeiten im Genlabor mit, wie auch die Geburt des Elefanten im Zirkus. Dann wiederum folgt man Schoch bei seinen täglichen Streifzügen durch die Obdachlosenszene in Zürich.

Die Zeitensprünge und der ständige Wechsel der Erzählperspektive sorgen für zusätzliche Spannung. Mir hat besonders der Kontrast zwischen dem Obdachlosen Schoch und dem Genforscher Roux gut gefallen. Wohl sind beide Personen recht einseitig beschrieben, doch Suter stellt den beiden Protagonisten jeweils einen Tierarzt an die Seite (Reber, Valerie), welche meiner Ansicht nach dieses Schema Gut/Böse etwas aufheben und verwischen.

Der Autor schneidet in seinem Roman mehrere Themen an, die den Leser zum Nachdenken  anregen sollen. Da sind natürlich in erster Linie die Forschungsexperimente des Wissenschaftlers Roux, die die Frage aufwerfen, welche Möglichkeiten die Gentechnik mittlerweile bietet und inwiefern diese Möglichkeiten genutzt werden sollten oder vielleicht auch unterbunden werden müssten.

Auch Schochs Obdachlosigkeit und der spätere Alkoholentzug (der hier im Buch wohl etwas zu einfach vonstattengeht) sind Themen, die sicherlich Anregung für Diskussionen bieten.

Besonders die Thematik der Genforschung scheint sehr gut recherchiert und wird im Roman sehr detailliert beschrieben. Auch dies verdient meiner Ansicht nach Erwähnung.

Der Autor selbst hält sich mit einer Wertung eher zurück, auch wenn der Ausgang der Handlung wohl vermuten lässt, wie er selbst zu diesen Themen steht.

Für mich war dieser Roman ein wahres Lesevergnügen und ich kann ihn demzufolge nur wärmstens empfehlen.

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Véro

Mein Sub kommt zu Wort

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Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, ich weiß, heu… he!!!

Waaaas? Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich dich jetzt hier noch lange reden lasse?!? Wir haben heute den 23. April! Den DREIUNDZWANZIGSTEN!!! Merkst du was? Fährst einfach so in Urlaub 🏖, ignorierst mich komplett, lässt mich an MEINEM Tag nicht zu Wort kommen und willst dann jetzt hier auch noch die Aufmerksamkeit auf dich lenken? Ich glaub‘, ich spinne! 😡

Diesmal erkläre ich schön brav selbst, worum es hier geht! Also: Anna von annasbuecherstapel hat eine Aktion ins Leben gerufen, bei der jeden Monat am 20. (ja, am ZWANZIGSTEN!!!) ihr SuB zu Wort kommt und andere SuBs sich auch äußern dürfen. Hat bis jetzt ganz gut geklappt… nur diesmal durften alle anderen, bloß ich nicht!

Was soll’s? Ich mache einfach jetzt aus dem heutigen Tag des Buches einen „Tag des SuB“! So!!! Ach ja… Annas Beitrag findet ihr hier. Und meine Antworten kommen sofort!

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ich vermute ja fast, dass wir hier gleich eine Erklärung dafür finden, warum Véro am Donnerstag keinen Beitrag schreiben wollte. Ich bin nämlich ganz schön gewachsen, und das obwohl Véro diesen Monat wieder deutlich mehr gelesen hat.

Véro hatte Geburtstag 🎂: 4 Bücher und ein Gutschein für den Lieblingsbuchladen sind eingezogen. Dann gab es diesen ganz fatalen Besuch im Buchladen, bei dem gleich zehn Bücher hier eingezogen sind (von denen mich auch erst eines wieder verlassen hat). Dann kam Ostern und mit Ostern gleich zwei Wichtelpakete mit  4 Büchern. Eines davon war ein Bilderbuch und hat mich auch schon wieder verlassen. Und dann war Véro auch wieder aktiver in den Tauschthreads auf Lovelybooks. Da sind sogar noch einige Bücher unterwegs, so dass ich mich auf weiteren Zuwachs freuen darf.

Nun zähle ich offiziell stolze 📚227 Bücher📚! Aber als Véro jetzt in meinen Schätzen gestöbert hat, da habe ich sie schon wieder bei dem Gedanken erwischt, dass sie die dünneren Bücher zuerst lesen müsste, um mich ein wenig zu reduzieren. Diese Denkweise ärgert mich so dermaßen! 😡 Die dicken Wälzer beachtet sie kaum! Wie sollen die sich denn bitte fühlen?!?

Zum Glück sind die Osterferien nun vorbei… Véro hat während der letzten Woche 4 Bücher gelesen! Das muss unbedingt wieder aufhören! 😜

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

  • Auch diesen Monat ist wieder eine „BookishProphetBox“ bei uns eingezogen. Thema war diesmal „Heldenhaft“ und das Buch „Karma Girl“ von Jennifer Estep hat Véro schon sehr neugierig gemacht. Da bin ich echt gespannt auf ihre Reaktion.
    Hier könnt ihr den Klappentext auf der Verlagsseite nachlesen. Klingt auf jeden Fall so, als könnte das sehr lustig werden.
  • „Monteperdido“ von Augustin Martinez hat Véro ertauscht. Ich glaube sie hofft heimlich, dass das Buch in die Top3-Auswahl bei der Insider-Top3-Voting-Challenge kommt, damit sie es dann im Mai für ebendiese Challenge lesen kann.
  • „Flätscher – Die Sache stinkt“  von Antje Szillat und Jan Birck hat Véro in einem Überraschungspaket erhalten. Allerdings hat sie in Zwischenzeit schon den zweiten Teil dieser Reihe gelesen und hatte sehr mit dem Schreibstil zu kämpfen. Das Buch wird wohl irgendwann in der Schule im Bücherregal landen, in der Hoffnung einige Schüler doch noch zum Lesen zu motivieren. 😝

Von den restlichen Neuzugängen stelle ich euch eine Auswahl auf Fotos vor. Auf dem ersten Foto seht ihr die Wichtelbücher; auf dem zweiten Foto ist ein Teil der Bücher, die Véro bei ihrem „Großeinkauf“ mit nach Hause gebracht hat.

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Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Vorgestern hat mich dieses Buch hier verlassen:

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Diesen Krimi hat Véro auch im Rahmen der TOP3-Challenge gelesen… irgendwie war die Auswahl für sie da diesmal nicht so besonders. Schlussendlich hat sie sich dann doch für den dritten Teil der Reihe von Hendrik Berg entschieden. Das Buch ließ sich leicht lesen; aber Véro war weniger gepackt als bei den letzten Krimis, die sie verschlungen hat. Eine Rezi muss Véro wohl noch für die Challenge schreiben… ob die dann aber blogtauglich sein wird, bleibt abzuwarten. 🤔

Lieber SuB, zeige uns doch mal dein dickstes und dein dünnstes Buch!

Das ist ja mal eine tolle Aufgabe gewesen! Ich habe euch ja bereits vorhin erwähnt, dass Véro ein bisschen gestöbert hat, was so bei mir rumliegt, und da gibt es einige dicke Wälzer. Seht mal her:

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Das sind allesamt ziemlich dicke Schmöker und heiße Anwärtert auf den Titel des dicksten SuB-Buches, wenn man nicht auf die Seitenzahl schaut. Ob und wann die gelesen werden, ist eine andere Frage. „Verheißung“ von Jussi Adler-Olsen wird mich von diesen Dreien wohl zuerst verlassen; immerhin liegt der Folgeband ja mittlerweile auch schon wieder hier rum. „Plötzlicher Todesfall“ hingegen wird wohl noch lange hier „rumsuben“ … Véro wollte das haben, nachdem sie alle Harry-Potter-Bücher gelesen hatte, aber dann hat sie immer wieder Buchkritiken gesehen, die nicht wirklich positiv geklungen haben und folglich steht das Buch immer noch hier rum und wartet auf ein Wunder. Vielleicht schafft es ja einer von euch, Véro zu überzeugen. Mir tut das Buch ja schon fast ein bisschen leid…

Nun aber zu den wirklichen Titelanwärtern:

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  • „Kleines Afrika“ von Antje Damm ist mit seinen 64 Seiten definitiv das dünnste Buch in meinen Reihen. Ich habe dem Buch übrigens jetzt zum Ende der Woche fristlos gekündigt! Véro soll sich nämlich endlich bemühen, und die Unterrichtsvorbereitung zu diesem Buch schreiben. Das Buch gehört zu einer Auswahl an Büchern die „Freed um Liesen“ jährlich für die 4. Klassen trifft. Die Schüler sollen dabei ihr Lieblingsbuch aus den angegeben Büchern auswählen und Véro hat dieses kleine Büchlein bis jetzt immer noch nicht „freigegeben“… Wird langsam Zeit!
  • „Die Brückenbauer“ von Jan Guillou ist mit 784 Seiten mein dickster Untermieter. Dem Buch wird wohl zum Verhängnis, dass es sich um einen historischen Roman handelt… und davon liest Véro nur sehr selten eines. Da muss ich wohl darauf hoffen, dass es irgendwann zu einer dieser vielen Challenges passt. 784 Seiten … stellt euch mal vor, wie lange sie daran lesen müsste… und wie viele neue Schätze in dem Zeitraum hier einziehen könnten… hach… 😍

So, ich werde mich jetzt zurückziehen und kontrollieren, ob Véro vielleicht nicht doch noch irgendein dickeres Buch übersehen hat (und übersehen wollte). Dann überlege ich mir auch, wie ich ihr den einen oder anderen dieser Schinken unterjubeln kann… sie ärgert sich nämlich gerade hier immer noch über mich und gibt ständig solche Sätze von sich wie „Ich werde jetzt nur noch dünne Bücher von SuB weglesen!“ und „Du wirst schon sehen: Im Mai wirst du keinen Zuwachs vermelden!“, … Ich frage mich gerade, ob sie sich eigentlich selbst glaubt? 🤣 Aber ich will mal nicht so sein… immerhin soll sie doch heute, am Tag des Buches, gute Laune haben und ein bisschen lesen dürfen, oder?

Bis bald!
Euer Max

 

Eiskalt!

I- 18 Gradn Helsingborg rast ein Auto über die Brücke in das Hafenbecken. Der Fahrer des Autos hat keine Chance, aus dem Wasser zu entkommen. Sofort schaltet das Team um Fabian Risk sich ein und untersucht, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Doch spätestens als der Gerichtsmediziner seine Untersuchungsergebnisse präsentiert, wird allen klar, dass hier etwas nicht stimmen kann! Denn der Tote war ungefähr zwei Monate lang tiefgefroren … Wie konnte ein Toter Auto fahren? Die Ermittlungsgruppe steht vor einem Rätsel und schon bald wird ihnen klar, dass sie es dieses Mal mit einem schier übermächtigen Gegner zu tun haben!

Dies war mein erstes Buch von Stefan Ahnhem und somit habe ich auch die Serie um Fabian Risk nicht in chronologischer Reihenfolge begonnen. Dies empfand ich nicht als störend, da es fast keine Verweise auf frühere Fälle gab und somit die Spannung nicht getrübt wurde. Überhaupt versteht der Autor es, Cliffhanger gekonnt einzusetzen und das Buch durchweg fesselnd zu gestalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und bringt den Leser dazu, immer tiefer in das Buch einzudringen.

Die Charaktere sind sehr interessant gezeichnet und haben reichlich Ecken und Kanten, was mir immer sehr gut gefällt. In dieser Hinsicht ist „Minus 18 Grad“ ein typischer Schweden-Krimi, denn die handelnden Personen sind keinesfalls idealisiert, sondern schleppen jeweils ihr Päckchen Ballast, Schuldgefühle und Versagensängste mit sich herum.

Die Handlung an sich ist gekonnt aufgebaut und die beiden parallel geführten Ermittlungsstränge treiben das Geschehen immer weiter voran. Beide Themen, Identitätsdiebstahl und «Happy Slapping» sind sehr interessant ausgeführt und besonders «Happy Slapping» machte mich fassungslos und wütend! Leider hege ich keinen Zweifel daran, dass es so etwas tatsächlich gibt und diese Vorstellung ist einfach nur grässlich.

Allerdings fragte ich mich gleich zu Beginn, warum dieser zweite Erzählstrang in das Buch mit eingebaut wurde. Ziemlich schnell wurde mir dann klar, dass dessen einzige Daseinsberechtigung darin besteht, dass es hierbei um das Privatleben des Ermittlers geht. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, wie dieser Teil der Handlung sich entwickelt hat und ich gehe davon aus, dass Dunja alle Täter zur Rechenschaft ziehen möchte. Dieser Teil des Buches ist also noch nicht abgeschlossen, sondern wird wohl im folgenden Band weiter ausgebaut.

Störend empfand ich allerdings die vielen, teils abstrusen und unglaubwürdigen Identitätswechsel. Immer wieder wird betont, dass der Täter die Verbrechen nur ausüben konnte, da er sich so akribisch vorbereitete und seine Opfer bis ins letzte Detail imitieren konnte. Da frage ich mich doch, wie es ihm möglich war, so eine große Anzahl an Identitäten in derart kurzer Zeit zu stehlen. Auch fand ich es unverständlich, dass die Polizei den Täter während dessen Untersuchungshaft nicht als Doppelgänger enttarnen konnte. Schließlich wussten sie doch, dass er komplett kahlgeschoren war, Augenbrauen inklusive. Sie hätten doch nur prüfen müssen, ob die Haare des Täters echt sind um sich zu vergewissern, dass er auch wirklich die Person ist, für die er sich ausgibt. Irgendwie erschien mir dies nicht ganz logisch, sondern im wahrsten Sinn des Wortes an den Haaren herbeigezogen!

Insgesamt ist dieses Buch aber ein sehr gelungener Thriller, der aufgrund seines konsequenten Spannungsaufbaus so manchen Leser zu begeistern vermag. Fans von Schwedenkrimis kommen hierbei sicher auf ihre Kosten!

Ich vergebe 4 Papierblumen!NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Tierischer Spielspaß

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In dieser Rezension geht es nicht um ein Buch, sondern um ein Gesellschaftsspiel, das ich kürzlich entdeckt habe. Während der letzten Abende saßen nun drei Generationen gemeinsam am Tisch und haben Tränen gelacht… deshalb komme ich nicht umhin, euch dieses Spiel hier vorzustellen.

Eigentlich handelt es sich um eine Spielidee, die jeder von euch kennen dürfte: ein Quartett. Doch Arthur Scholten legt uns hier eine Variante vor, die zum Brüllen komisch ist. Am Tisch sitzen nicht einfach nur verschiedene Spieler: jeder Mitspieler sucht sich aus sechs Tieren eines aus, welches er während des gesamten Spielverlaufs verkörpert. Und fortan hört er nicht mehr auf seinen Namen, sondern muss mit dem entsprechenden Tiergeräusch gerufen werden. Es darf also fleißig gewiehert, geheult, gezischt, … werden.

Selbstredend darf man seinen Mitspieler natürlich auch nicht nach einer „Hundekarte“ fragen. Vielmehr muss man auch hier der verschiedenen Tiersprachen mächtig sein und bellen, miauen, summen, brüllen, quaken, …. was das Zeug hält. Hat man Glück, muss der Mitspieler die gefragte Karte abgeben. Wenn er jedoch keine passende Karte in den Händen hält, muss er mit einem Pupsgeräusch antworten und dabei die Zunge rausstrecken. Frech sein, ohne dafür gescholten werden… das sorgt natürlich für zusätzlichen Spaß.

So einfach die Spielidee ist, so brilliant ist die Umsetzung. Abgerundet wird das Ganze von den tollen Illustrationen von Gabriela Silveira.

Wer also nach einem Spiel sucht, das Spaß für die gesamte Familie garantiert, wird hier sicher nicht enttäuscht.

NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITEVéro

Paper Princess – Ein Rückblick.

(Diese Rezension kann Spoiler enthalten!)

„Ich tue gern so, als wäre ich eine richtig toughe Nuss, und bis zu einem gewissen Punkt stimmt das ja auch. Ich bin arm und hungrig. Ich wurde von einer Stripperin großgezogen. Ich weiß, wie man jemandem eine verpasst, wenn es nötig ist. Aber ich bin trotzdem erst siebzehn! Manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich ein bisschen zu jung für das Leben, das ich führe. Dann sehe ich mich um und denke: Ich gehöre hier nicht her.“ (S. 18)

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Ella Harper hat es wirklich nicht leicht. Seit dem Tod ihre Mutter schlägt sie sich alleine durch. Am Tag sitzt sie in der Schule, nachts arbeitet sie in einer Bar. Dann steht plötzlich der Multimillionär Callum Royal vor ihr und behauptet ihr Vormund zu sein. Plötzlich verändert sich alles. Er nimmt sie mit in seine Villa und sie kommt in eine Welt voller Luxus.
Doch schon bald merkt sie, dass hier etwas nicht stimmt. Callum Royals fünf Söhne begegnen ihr mit Feindseligkeit. Besonders einer von ihnen macht Ella das Leben schwer. Und trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen…

Es ist nun schon einige Wochen her, seitdem ich diesen Roman von Erin Watt gelesen habe. Wer es noch nicht wissen sollte: „Erin Watt“ ist das Pseudonym des Autorenduos Jen Frederick und Elle Kennedy. Letztere konnte sich mit „The Deal“ in mein (New Adult – ) Leserherz schleichen und man kann damit wohl erahnen, dass meine Vorfreude groß war, als ich gehört habe, dass „Paper Princess“ auf dem deutschen Buchmarkt erscheint.

Doch während mich der erste Teil der „Off – Campus“ – Reihe mit seiner lockeren, natürlichen und unbeschwerten Handlung überzeugen konnte, wo – anders als in vergleichbaren Romanen in diesem Genre – mir die dramatische Entwicklung der Handlung nicht zu inszeniert erschien, war „Paper Princess“ dazu nicht in der Lage und konnte mich ebenfalls nicht in seinen Bann ziehen. Ich blieb eine Zuschauerin an der Seitenlinie, die sich in einigen Augenblicken sogar recht unwohl in ihrer Haut fühlte, sich dabei erwischte, wie sie die Augen verdrehte und doch bemerkte, wie die Seite nur so vorüberzogen. Letztlich ließ mich dieser Roman gespalten zurück.

Der einfache Einstieg in den Roman wird durch seinen leichten Schreibstil ermöglicht. Mir hat es gefallen, wie man zu Beginn der Handlung nicht mit Informationen erschlagen wird, sondern wie diese in den Erzählfluss eingebunden werden.
Etwas gewöhnungsbedürftig war hingegen die Ausdrucksweise. Doch den hier getroffene Ton habe ich keineswegs als negativ erachtet, sondern er passt zu dem Naturell der Protagonistin. Hier hätte ein höfliches Mädchen, welches sich zuvorkommend artikuliert nun wirklich nicht ins Gesamtbild gepasst.

Ella Harper ist ein spannender Charakter und unterscheidet sich von vergleichbaren Charakteren andere Romane in diesem Genre. Sie hat sich ein Lügengerüst aufgebaut, welches ihr dabei hilft ums tägliche Überleben zu kämpfen. Mit ihren siebzehn Jahren hat sie bereits derartig viele negative Erfahrungen gemacht, dass sie einen robusten Schutzpanzer besitzt. Sie sagt klar und deutlich, dass sie denkt und setzt sich ebenfalls durch. Ob sie dabei immer eine kluge Entscheidung trifft sei nun erstmal dahingestellt. Durch ihre dominante Art bringt sie älteren Personen wenig bis überhaupt keinen Respekt entgegen. Auch dieser Aspekt ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, andererseits passt es aber auch zu ihrem Charakterbild, denn sie ist eben auch die Tochter einer Stripperin und in diesen Kreisen aufgewachsen.
Nach dem Tod ihrer Mutter arbeitet sie weiterhin in einem Nachtclub und versucht am Tag ihren Schulabschluss zu erlangen, um aufs College zu gehen…

Doch wie bereits der Klappentext verrät, wird sie aus ihrer Situation gerettet, als Callum Royal plötzlich in ihrem Leben auftaucht. Damit hat sie nun einen Multimillionär als Vormund und ist eine „Prinzessin auf dem Papier“. Doch wird ihr Leben damit leichter? Keineswegs. Nun muss sie sich in einer luxuriösen Villa mit fünf (wobei man hier eigentlich von vier sprechen kann, da einer der Brüder bereits auf dem College ist) pubertierenden „Satansbraten“ herumschlagen, die wahnsinnig anstrengend sind und dies ist wahrscheinlich sogar noch freundlich ausgedrückt.

Ich werde nun natürlich nicht auf jeden der Brüder eingehen, dies ist jedem selbst überlassen. Zentral in der Handlung taucht jedoch immer wieder Reed Royal auf. Er ist eine Art Alphatier bei seinen Brüdern. Was er sagt, gilt. Und ausgerechnet ihm ist Ella ein Dorn im Auge und dies lässt er sie auch spüren.

Auf der einen Seite stehen also diese verwöhnten Typen, die alles haben, sich alles angeln und dabei keineswegs Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Natürlich hat dies auch einen Grund, aber ob man diesen Konfrontationskurs dadurch am Ende nachvollziehen kann ist eine andere Frage. Sie rebellieren, aber wie sie dabei mit einem Mädchen umgehen, welches sie überhaupt nicht kennen und welches bisher nur Leid erfahren musste, ging mir dann doch zu weit und Sympathie sucht man an dieser Stelle ebenfalls vergeblich.

Den Gegenpol bildet Ellas Charakter. Sie wirkt nach außen hart, doch der Leser bemerkt schnell, dass sie doch „nur“ ein siebzehnjähriges Mädchen ist, welches sich bereits darauf vorbereitet, dass die Seifenblase vor ihren Augen zerplatzt und sie damit wieder in ihre eigenen Realität zurückgeworfen wird.

Blickt man auf die aufkommenden romantischen Gefühle in diesem Erotik-/Liebesroman, dann kann man hier nicht wirklich von Romantik sprechen. Stattdessen schauen wir dabei zu, wie Ella ihren Körper an einen Typen verschenkt, der sie dermaßen abwertend behandelt, dass man sich allein beim lesen unwohl fühlt. ‚Was macht dieses Mädchen da nur?‘ wird sich hier der ein oder andere Leser sicherlich fragen. Sie lässt sich zu einem Objekt degradieren.
Ebenfalls wird hier das Thema der sexuellen Gewalt aufgegriffen, doch keineswegs diskutiert. Als ich am Ende des Buches angelangt bin, habe ich darüber nachgedacht und mich gefragt, ob es von dem Autorenduo richtig war diese Gewalt als ein Mittel zu benutzen, um einen Umschwung zu erwirken. Denn ab diesem Moment wird aus Ella die „Schwester“, die es zu beschützen gilt. Dabei haben die Royals sie vorher nicht anders behandelt. Betrachtet man die Konsequenz, dann blickt man auf eine pubertäre Rachehandlung, die mich keinesfalls amüsiert hat, sondern mich erneut unwohl zurückließ.

Ich muss zugeben, dass mich dieser Roman erst geblendet hat. Ich habe ihn gelesen und dabei nicht wirklich über die Handlung nachgedacht. Ich war in einer Art und Weise geblendet und hab in diesem Liebesroman nach Gefühlen zwischen den Charakteren gesucht, meinte für einen Bruchteil einer Sekunde sogar, dass ich diese gefunden habe. Doch nachdem ich den Roman beendet und die Handlung noch mal rekapituliert habe, wurde mir plötzlich bewusst, was da eigentlich passiert ist.
Ella Harper kommt aus einem schrecklichen Milieu, hat mit ihren siebzehn Jahren bereits als Stripperin gearbeitet und musste sich in ihrer Kindheit immer wieder mit den wechselnden Männern ihrer Mutter auseinandersetzen, die ebenso nicht davor zurückschreckten das kleine Mädchen anzufassen. Und als wäre dies noch nicht genug, kommt sie zu den Royals, muss sexuelle Belästigungen über sich ergehen lassen, wird in der Schule ebenfalls nicht mit Blumen begrüßt und erfährt auf einer Party dann auch noch sexuelle Gewalt. Betrachtet man all diese Punkte, dann wird Ella Harper von dem Autorenduo zu „normal“ gezeichnet. Keine Frau der Welt würde noch derartig aufrecht und gefasst auf dem Boden stehen, wie sie.

Und wenn ich mir all dies durch den Kopf gehen lasse, dann fällt es mir wirklich schwer eine Empfehlung für diesen Roman auszusprechen. Ich glaube, dass die Leser die sowieso manchmal in diesem Genre abtauchen sowieso zu diesem Roman greifen werden, doch ich ermahne ebenfalls, dass man sich nicht blenden lassen und am Schluss über den Ablauf der Handlung nachdenken sollte.
Die Handlung selbst ist ebenfalls vorhersehbar und Geheimnisse lassen sich schnell entschlüsseln. Spannend hingegen ist Ella Harpers Charakter. Ihre Schlagfertigkeit hat mich zum schmunzeln bringen können und auf den ersten Blick hat mich die Handlung gut unterhalten. Doch der zweite Blick ließ mich zusammenschrecken.

Ich vergebe daher 2,5 Papierblumen.

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Bonny

Bist du bereit?

„Bens Kopf fühlte sich an wie eine Piñata, gefüllt mit Gedanken statt mit Süßigkeiten, auf die nicht Kinder mit Stöcken, sondern Psychopathen mit Eisenstangen einprügelten.“ (S. 316)

AchtNachtEine interessante und gleichsam schockierende Thematik findet in diesem Thriller seine Bühne.
Stell dir vor, es gäbe eine Art „Todeslotterie“. Jeder hat die Chance den Namen eines ihm verhassten Menschen auf einer Internetseite in einen Lostopf zu werfen. Am 8.8. wird dann ein Name gezogen und der Auserwählte (AchtNächter) wird damit für eine gesamte AchtNacht vogelfrei erklärt. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten und sollte es jemandem gelingen, winkt ein saftiges Kopfgeld von zehn Millionen Euro. Wie viele Menschen würden sich wohl einer solchen Jagd anschließen?

Vielleicht mag diese Thematik dem Ein oder Anderen bereits bekannt vorkommen. Sebastian Fitzek hat sich bei diesem Buch von der Verfilmung zu „The Purge“ (Die Säuberung“) inspirieren lassen. Ein schockierendes und gleichsam aufrüttelndes Szenario, in dem es darum geht, dass durch eine alljährlich stattfindende Nacht – in der alle Verbrechen legalisiert und Notfallsysteme deaktiviert werden – die Kriminalitätsrate gesenkt wird.
Dieses Thema bietet genügend Spannung, dies ist keine Frage. Aber Sebastian Fitzek hat mich mit seiner Umsetzung leider nicht vollkommen überzeugen können.

Dies mag zum einen sicherlich an dem Protagonisten dieses Thrillers liegen. Ben ist Musiker, Vater einer bereits zu einer jungen Frau herangewachsenen Tochter. Er sieht sich selbst als Versager und ist von tiefen Schuldgefühlen erfüllt, die der Leser durchaus nachvollziehen kann. Alles dreht sich um den einen Moment, in dem er die falsche Entscheidung getroffen hat. Dieser eine Moment hatte Auswirkung auf sein Leben, als auch auf die Zukunft seiner Tochter. Könnte man doch nur diesen einen Handlungsmoment rückgängig machen…
Ben schien mir jedoch machmal zu unscheinbar, zu sehr im Selbstmitleid versunken und blickt man auf den Verlauf der Handlung, so trifft er erneut falsche Entscheidungen, die mir als Leser manchmal die Spannung und viellicht auch die Glaubwürdigkeit genommen haben.

Doch wir sehen die hereinbrechenden Ereignisse auch mit den Augen von Arezu, die ihre eigene dunkle Vergangenheit besitzt und ebenso daran leidet. Schritt für Schritt kommt man dieser Dunkelheit auf die Spur und ebenso wird nach und nach offenbart, welche Rolle ihr Puzzlestück im Gesamtbild betrachtet spielt.

Den Aufbau von AchtNacht fand ich gelungen. Die Kapitel sind kurz und lassen sich schnell lesen, wobei sie immer den gleichen Aufbau besitzen und jeweils mit einem (Mini-)Cliffhanger schließen. Natürlich sollen diese für Spannung sorgen und zum weiterlesen verleiten. Ich fand es jedoch irgendwann ermüdend, denn jedes nachstehende Kapitel beginnt mit einer neuen „Anfahrt“, die mich als Leser Energie gekostet hat. Man könnte es wohl auch als Ungeduld meinerseits bezeichnen. Die meisten dieser Cliffhanger wurden dann ohne großes „Brimborium“ aufgelöst – ernüchternd.

Insgesamt betrachtet war die Jagd am Ende mehr eine aufregende Tour durch das nächtliche Berlin. Es fehlte mir an Wahnsinn, Verrücktheit und durchgeknallten Figuren, die aus dem Schatten treten und der Geschichte mehr Pep verliehen hätten. Man muss nur bedenken, dass die Namen zweier (ja soviel kann ich bereits verraten!) Personen gezogen werden. Sie werden zu Gejagten. Tausende Verrückte werden über die sozialen Medien über ihren Aufenthalt informiert. Doch wo sind sie in dieser Nacht?
Die AchtNacht wird mehr zu einem Erpressungsszenario mit zwei Jägern, die mit ihrer Videokamera das Fürchten lehren und ein paar betrunkenen Personen, die mit Müllbeuteln über ihren Köpfen hinterher marschieren.
Zusammenfassend ist Fitzek bei seiner Täterbeschreibung noch nett. Wo sind all die normalen Alltagspersonen, die plötzlich zu Mördern werden? Mir fehlte es an den verrückten Personen die plötzlich durchdrehen, keine Gesetze mehr wahrnehmen und die Idee einer derartigen Website als Schleichweg betrachten, illegal zu morden. Vielleicht suche ich aber auch in AchtNacht zu viele Aspekte aus „The Purge“?

Letztlich hat sich der Autor eben nur inspirieren lassen und dabei eine Möglichkeit gefunden, wie ein derartiges Szenario bereits in wenigen Stunden in unserer Gesellschaft bitterer Ernst werden könnte. Und auch während dem Lesen kam bei mir natürlich die Frage auf: „Aber ist dies wirklich möglich?“ und mir wurde ein durchaus glaubwürdiges „Ja.“ vermittelt.
Ein Mausklick und die Menschen drehen durch, dies wird uns schließlich bereits bei Facebook & Co. verdeutlicht. Fitzek zeigt einen realistischen Weg, wie die Möglichkeit besteht und Schattengestalten damit Profit machen wollen. Aber es ist auch ein Spiel mit dem Feuer.
Gelungen fand ich es ebenfalls, wie der Autor aktuelle Themen aufgreift, in dem er zeigt, wie viel Einfluss Hacker auf unser Leben haben oder wie uns soziale Medien beeinflussen können. Er zeigt vielleicht sogar einen Weg, wie sich Shitstorms oder Fake News in das Real Life verlagern lassen und eine wütende Masse zu Mördern wird. Sogar eine stille Kritik am Städtebau von Berlin konnte ich herauslesen.

Zusammenfassend betrachtet hat sich der Autor in seinem Buch einem spannenden Thema zugewandt und ebenfalls aktuelle Themen miteingebunden, so dass dem Leser eine solche AchtNacht durchaus realistisch und möglich erscheint. Dieser Punkt sorgt wohl für den größten Schockmoment.
Die Personen, als auch bestimmte Ereignisse im Handlungsverlauf konnten mich leider weniger begeistern und mir fehlte es an einer Prise Verrücktheit. Daher vergebe ich insgesamt 3 Papierblumen und kann dennoch bereits sagen, dass dieser Thriller sicherlich nicht mein letzter Fitzek war! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

#17 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

nana_flowHallo ihr Lieben 😃

Wir hoffen es geht euch gut und ihr genießt die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und lasst es euch dabei mit einem unterhaltsamen Buch gut gehen!

In den heutigen zehn Fragen der Flow-Challenge werden wieder interessante Themen angeschnitten:

Erschreckend ist es, dass wir meistens den Sonnenaufgang verpassen und uns an unseren letzten fast kaum noch erinnern können. Desweiteren beschäftigen wir uns mit der Frage, was wir unser zukünfiges Ich fragen würden, wenn wir könnten… Was würdet ihr gerne von eurem zukünfigten Ich erfahren?! Schreibt es uns gerne in die Kommentare ❤

Nun wünschen wir euch aber viel Spaß beim lesen…

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?

Véro: Das weiß ich gar nicht… bewusst schon lange nicht mehr. Ich sehe mir eher einen Sonnenuntergang als einen Sonnenaufgang an.

Bonny: Gute Frage…

Christine: Das ist schon sehr lange her, ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern! 😉

Mitch: Ich habe keinen blassen Schimmer, aber ich sollte es bald mal wieder machen.

2. Können andere auf dich bauen?

Véro: Absolut! Für meine Freunde würde ich eh (fast) alles tun.

Bonny: Ja, auf jeden Fall. Ich bin da, wenn man mich braucht und habe immer ein offenes Ohr. Ich helfe gerne und bin ebenfalls zuverlässig. 🙂

Christine: Ja, für meine Familie und meine Freunde bin ich immer da!

Mitch: Definitiv!

3. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?

Véro: Ja, bloß nicht für mich! 😂 Wenn ich mal losziehe, um mir etwas zu kaufen, dann endet das meistens darin, dass die prall gefüllten Schränke meiner Töchter noch ein bisschen mehr gefüllt werden. 🙈

Bonny: Klar. Ich kaufe gerne neue Kleidung, wobei mir auch etwas richtig gut gefallen muss, damit ich es kaufe. Aber ich muss jetzt nicht jeden Tag neue Kleidung kaufen…

Christine: Wenn ich in Shoppinglaune bin, kann es schon einmal recht teuer werden. Dann achte ich auch gar nicht so wirklich darauf, sondern lasse die Kreditkarte glühen. Allerdings kommen solche Einkaufstouren nicht sehr häufig vor!

Mitch: Um ehrlich zu sein gehe ich nur sehr ungern Shoppen und kaufe daher nicht regelmäßig sondern wenn ich mal gehe eher in Massen :´D

4. Welche Schmuckstücke trägst du am liebsten?

Véro: Ich trage eigentlich kaum Schmuck, bloß meinen Ehering trage ich immer. Ansonsten meist nur eine Kette; das kann aber je nach Outfit eine andere sein. Am liebsten ist mir dabei meine Kette von Thomas Sabo, weil ich da die Anhänger auswechseln kann und alle eine Bedeutung für mich haben.

Bonny: Ich trage bereits seit der Grundschule immer einen Ring an meiner (von mir aus gesehen) rechten Hand. Der Ring wurde zwar immer mal wieder durch einen anderen ersetzt, aber ohne geht nicht. Und dann trage ich ebenfalls immer eine silberne Kette, woran sich ein Anhänger befindet, der einen Schlüssel darstellt. 🙂

Christine: Ich trage meistens einen (eher großen) Ring an jedem Mittelfinger und eine Uhr … Leider ist diese zur Zeit in Reparatur!

Mitch: Schmuck trage ich eigentlich nur wenig, jedoch ist mein absolutes Lieblingsstück meine Plektrumkette.

5. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen?

Véro: Hmmm… das ist eine schwere Frage! Aktuell wahrscheinlich ob die Entscheidung richtig war, die ich bezüglich meiner Arbeitszeit getroffen habe.

Bonny: Bist du glücklich mit den Entscheidungen, die du in deiner Vergangenheit getroffen hast?

Christine: Mit welcher Zahlenkombination kann ich den nächsten EuroMillions-Jackpot knacken? 🙂 Darüber mache ich mir eigentlich keine Gedanken, da ich meine Zukunft lieber unbeschwert auf mich zukommen lassen will! 😉

Mitch: Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht, ich hätte sicherlich viele Fragen jedoch weiß ich nicht ob ich die Antwort schon hören möchte.

6. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?

Véro: Letzte Woche, mit meiner ältesten Tochter. Es gab Zitronenkuchen. Hier stehen aber noch ganz viele Backmischungen im Glas rum und viele leckere Rezepte warten darauf, ausprobiert zu werden.

Bonny: Kurz vor Weihnachten, wobei ich in den letzten Tagen nach einem leckeren Rezept für Mini-Gugelhupfe gesucht habe. Demnächst wird wieder gebacken 💪🏼

Christine: Wenn ich mich nicht irre, war dies auch vor Weihnachten. Ich bin mir allerdings nicht mehr so sicher! 😉

Mitch: Erst heute morgen ich habe mich an einem Körnerbrot ohne Mehl probiert.

7. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?

Véro: Das kommt jetzt auf die Definition von „schick“ an. 😉 Sylvester? Das war aber 20-Jahre Stil. Ansonsten letzten Juni auf einer „Hochzeit“ von sehr guten Freunden. Die beiden haben ihr Ja-Wort erneuert und eine Hochzeitsparty gefeiert und zu diesem Anlass hatte ich ein rotes, langes Abendkleid an.

Bonny: Also richtig „schick“ wahrscheinlich auf meinem Abiball, wobei ich mit dem Kleid nicht wirklich zufrieden war (aber das ist ein anderes Kapitel…). Auf einem Geburtstag am Wochenende war ich aber wohl zuletzt besser gekleidet, als wie sonst im Alltag, wo es einfach praktisch sein muss. Da zieht es mich dann auch einfach mit Gummistiefel in den Regen und wenn man dann noch einen Hund besitzt… xD

Christine: So richtig aufgetakelt mit Besuch beim Friseur und Cocktailkleid war ich zuletzt auf der Hochzeit meiner Kusine! „Normal-Schick“ zog ich mich zuletzt für unser Galakonzert an …

Mitch: Bei der Hochzeit meiner besten Freundin. Ich trage eigentlich nie Kleider und Hochsteckfrisuren aber dies war mal ein Anlass an dem ich mich so richtig „schick“ angezogen habe.

8. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen festzuhalten?

Véro: Oh weh… jetzt muss ich mich outen. Hier bei uns zuhause bin ich meist diejenige, die den Jahrestag vergisst und sich dann fragt, warum der Liebste mit Blumen da steht. 🙈 Aaaaber… Ich gebe mir mittlerweile Mühe … zumindest was den Jahrestag und den Hochzeitstag angeht. 😜

Bonny: Nein, derartige Jahrestage finde ich weniger wichtig. Klar ist es schön, wenn man eine bestimmte Erinnerung mit einem derartigen Jahrestag festhält, doch ich bin ebenso der Meinung, dass man jeden Tag im Jahr schätzen sollte und wenn man mit einem Tag besondere Erinnerungen verbindet, dann kann man sich jeden Tag daran erinnern. Entsteht durch einen Jahrestag nicht immer auch ein Druck? Und diesen finde ich einfach schade, weil es die eigentliche Erinnerung zerstört…

Christine: Nein! Ich bin die Erste, die solche Dinge vergisst und finde dies auch nicht schlimm. Das sollte in keiner Beziehung zu einem Drama führen, schließlich sagt es absolut nichts über die Gefühle der Person aus, sondern vielmehr über ihren Verhalt! 😉 Ich muss allerdings gestehen, dass ich eh nicht so der romantische Typ bin!

Mitch: Für mich kommt es immer drauf an welcher Jahrestag es ist. Es gibt einige die mir besonders wichtig sind und die ich in meinem Herzen fester halte als andere Tage. Jedoch ist es nicht so, dass ich diese groß feiere.

9. Wärst du gerne körperlich stärker?

Véro: Eigentlich nicht. Als ehemalige Leichtathletin habe ich immer viel Krafttraining gemacht und kann von daher eigentlich schon zupacken. Nur mein kaputter Rücken erlaubt das jetzt weniger und in dem Punkt würde ich mir schon wünschen, etwas „stärker“ zu sein.

Bonny: Ich bin eine zierliche Person und da kann ich schon sagen, dass ich körperlich gerne ein wenig stärker wäre. 🤔 Aber ich muss auch sagen, dass ich zwar zerbrechlich wirken mag, doch dennoch zupacken kann (nur eine Waschmaschine könnte ich nicht tragen xD). 💪🏼

Christine: Ich bin sicherlich nicht die stärkste Frau unter der Sonne, bisher hat es aber meistens gereicht! 😉 Bonny, eine Waschmaschine wiegt auch schon ein bisschen was und ist vor allem viel zu sperrig, um sie alleine zu tragen! Zu zweit geht das schon besser! 😉

Mitch: Nein! Was meine Stärke angeht bin ich eigentlich zufrieden.

10. Bei welcher Fernsehserie schaltest du sofort um?

Véro: Ich sehe nicht wirklich viel fern, aber tagsüber läuft (finde ich) wirklich der reinste Schmarrn. Als ich nach meiner Rücken-OP krankgeschrieben war, hat mich das echt manchmal wahnsinnig gemacht. Alle diese „Möchtegern-Real-Life“-Sendungen wie „Schwiegertochter gesucht“ finde ich ganz furchtbar.

Bonny: Ich schaue kaum Fernsehserien und daher schalte ich auch meistens um, sobald eine Folge anläuft, weil mich der Inhalt nicht unbedingt anspricht. Gerade Soaps wiederholen sich vom Inhalt und sind so vorhersehbar. 😵 So schalte ich eigentlich immer um, sobald so etwas wie „GZSZ“ oder „Alles was zählt“ anläuft…

Christine: Meistens schalte ich den Fernseher als Hintergrundgeräusch ein. Momentan läuft Fußball … sehr praktisch, da es mich nicht interessiert oder ablenkt aber ordentlich Krach macht! 😉 Was ich gar nicht vertrage (nicht einmal als Hintergrundgeräusch) sind die Simpsons und solche Trovato-Geschichten!

Mitch: Eigentlich bei allen Serien und Sendungen die im Free-TV laufen ich finde das meiste ist einfach nur Schwachsinn.


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