Ankündigung Blogger-Hangout

Hallo ihr Lieben,

diesmal ein wenig Werbung in eigener Sache. 😉 Heute Abend findet das 2. luxemburgische Blogger-Hangout statt. Dabei werde ich mit 3 anderen luxemburgischen Bloggerkollegen über 4 verschiedene Bücher diskutieren.

Mit dabei sind:

Unsere Buchauswahl könnt ihr auf dem Plakat sehen, das in den Buchläden der „Libraire Ernster“ aushängt:

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Die ausgewählten Bücher sind in den Buchläden auch noch einmal extra hervorgehoben worden. (Foto: Jessica Mersch)

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Meine Meinung zu den Büchern möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber ich würde mich freuen, den einen oder anderen von euch heute Abend live beim Blogger-Hangout zu begrüßen (oder im Anschluss dazu auf unserer Facebookseite, wo ich das Video auch mit euch teilen werde).

Und für diejenigen unter euch, die kein Luxemburgisch sprechen: lasst euch nicht abschrecken: ihr versteht bestimmt doch eine ganze Menge! 😉

Véro

Praxis trifft auf Theorie

Tiefe NarbeSeit kurzem arbeitet der junge Ermittler Max Bischoff bei der Mordkommission in Düsseldorf. Sein Partner ist der wesentlich ältere Horst Böhmer, der Bischoffs fortschrittliche Ermittlungswege und seine Kenntnisse im Profiling äußerst kritisch beäugt. Doch als eines Tages ein blutverschmierter, verwirrter Journalist auf dem Revier auftaucht, stecken Böhmer und Bischoff schon nach kurzer Zeit Hals über Kopf in einem atemraubenden Fall! Also raufen die beiden Polizisten sich zusammen, schließlich müssen sie einem überaus grausamen Serienmörder das Handwerk legen. Wird es dem ungleichen Duo gelingen, gemeinsam den Täter zu stellen?

Da ich bisher noch nicht so viele Bücher von Arno Strobel gelesen habe, wusste ich nicht so genau, was mich erwarten würde. Schlussendlich kann ich sagen, dass «Tiefe Narbe» ein solider Krimi ist, der dem gängigen Schema folgt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und hält die Spannung hoch. Die Kapitel waren überschaubar und endeten oft mit einem Cliffhanger, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.

Die Handlung ist fesselnd und zieht den Leser in ihren Bann. Das Buch lässt einen kaum zu Atem kommen. Den Kommissaren und dem Leser wird kein Moment der Ruhe gegönnt, denn der Täter scheint ihnen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein! Der Autor versteht es, die Geschichte stetig voranzutreiben und verleitet immer wieder zu falschen Mutmaßungen und Schlüssen. Es gibt viele überraschende Wendungen und es gelingt Arno Strobel, das Rätselraten um die Identität des Mörders fast bis zum Schluss aufrecht zu halten.

Die handelnden Personen sind eher stereotypisch gezeichnet und bleiben leider recht oberflächlich. Das Buch lebt von dem diametralen Gegensatz der beiden Ermittler:  Horst Böhmer ist der erfahrene, bodenständige Ermittler, der die Praxis über die Theorie stellt. Max Bischoff hingegen ist das genaue Gegenteil: jung, Überflieger an der Universität mit viel theoretischem Wissen, aber ohne wirkliche Berufserfahrung. Böhmer belächelt Bischoffs Täterprofil, letzterer wirkt auf mich teilweise aber auch recht besserwisserisch, fast schon überheblich. Die Darstellung von Horst Böhmer erschien mir sehr überspitzt, wurde er mir doch besonders zu Beginn zu sehr auf den etwas tölpelhaften, rückständigen Polizisten reduziert. Max Bischoff hingegen erschien anfangs zu glatt, im weiteren Verlauf des Buches verlor er jedoch mehr und mehr die Beherrschung. Die Mordermittlung und besonders Bischoffs private Verwicklung bringen das ungleiche Duo jedoch näher zusammen.

Die Einblicke in die Psyche des Täters sind sowohl abstoßend als auch faszinierend, zeigen sie doch in welchem Ausmaß der Täter die Brutalität und die Grausamkeit seiner Taten leugnet. Besonders zu seinem ersten Opfer baut er eine krankhafte Bindung auf und seine Schilderungen klingen eher wie Liebesbekundungen, wenn da nicht diese kleinen, grausamen Details wären.

« Du liegst in meinen Armen, so dicht an mir, dass unsere Haut sich überall berührt. Ich halte dich, drücke dich immer wieder an mich und wünschte, wir könnten bis in alle Ewigkeit so liegen bleiben.» (S.7)

Er ist überzeugt davon, dass die Frauen sein Empfinden mit ihm teilen, er deutet ihre Schmerzensschreie ja sogar als Ausdruck ihrer Erregtheit. In seinem Wahn glaubt er sogar, dass er für die Frauen sorgt, sich um sie kümmert und ihnen ein behagliches Zuhause einrichtet.

« Ich habe dir ein Bett besorgt, das Fenster von innen zugemauert und die Wände mit schallisolierendem Material verkleidet, damit du nicht durch Geräusche von außen gestört wirst». (S.359)

Die Handlung an sich ist teilweise recht brutal, denn die Verletzungen die den Opfern zugefügt wurden, sind nicht ohne. Der Autor spart nicht an grausigen Details, daher ist dieses Buch nichts für Einsteiger in das Genre Krimi & Thriller.

Alles in allem ist das Buch ein gelungener Auftakt einer neuen Trilogie und bietet eine packende Lektüre nach bewährtem Krimi-Prinzip!

Ich vergebe 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Duell der Genies!

Verdächtige GeliebteDramatische Ereignisse führen dazu, dass Yasuko ihren Ex-Ehemann tötet. Ihre Tochter hilft ihr mehr oder weniger aktiv bei der Tat und daher steht für die Mutter schnell fest, dass sie unmöglich die Polizei einschalten kann. Schließlich erhält sie Hilfe von unerwarteter Seite: Ihr Nachbar, seinerseits ein Genie auf dem Gebiet der Mathematik, verhilft ihr zu einem möglich perfekten Alibi und fingiert den Tathergang so, dass Yasuko schuldlos davonkommen sollte. Wird diese Verschleierungstaktik aufgehen oder kommt die Polizei doch noch auf die richtige Spur?

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen, allerdings erscheint mir die Sprache an manchen Stellen etwas arm zu sein. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung, die möglicherweise nicht alle feinen Nuancen berücksichtigt. Der Einstieg in das Buch ist mir leichtgefallen und die japanischen Namen verwirrten mich nur kurz, da ich mich doch recht schnell daran gewöhnte. Die Handlung beginnt sofort sehr spannend, flachte dann jedoch zusehends ab und vor allem im Mittelteil gab es zu viele Wiederholungen. Erst gegen Ende konnte das Buch mich wieder fesseln und überraschen! Denn der Schluss hat es wirklich in sich!Yasuko und ihre Tochter sind sehr sympathisch dargestellt und ich kann ihre Abscheu gegenüber des Toten zu jedem Moment nachvollziehen. Die Beobachtungsgabe des Mathematiklehrers ist zweifellos überragend und mich streifte am Anfang der Gedanke, ob er nicht vielleicht leicht autistische Züge aufweist. Er ist ein sehr analytischer Geist, versucht alles mit blanker Logik zu erklären und betrachtet den Mord als ein Problem, für das es eine Lösung gibt. Er scheint einen Plan zu haben und will diesen auch umsetzen.

Sein Gegenspieler auf Seiten der Polizei ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Physik und kann intellektuell mit Ishigami mithalten. So entsteht ein verbales Duell zwischen befreundeten Genies, bei dem jedes Wort eine besondere Intensität und Bedeutung erfährt. Diese Interaktionen stellen auch den Mittelpunkt des Buches dar, denn schnell wird klar, dass nur Yukawa die Fähigkeiten besitzt, den Plan des Lehrers zu entlarven.

Obwohl ihre Wortgefechte interessant waren, stellen sie für mich doch auch einen wesentlichen Kritikpunkt des Buches dar. Es gibt eine ganze Reihe Krimis, bei denen man als Leser sofort weiß, wer der Täter ist. Diese Idee ist also nicht neu und kann richtig umgesetzt genauso spannend sein wie das Szenario mit einem unbekannten Täter. Denn auch solche Bücher können immer noch die Kriterien eines Krimis erfüllen. Dies war hier in meinen Augen nicht der Fall. Denn die meisten typischen Krimielemente traten hier kaum oder nur sehr sporadisch zum Vorschein. Polizeiliche Ermittlungen gab es eigentlich gar nicht, denn der ganze Fall wurde durch die Denkspiele des Physikers vorangetrieben. Dies störte mich teilweise doch gewaltig, vor allem da die Geistesblitze des Physikers sehr oft auf der Luft gegriffen wirkten. So gab es bis zum Schluss einige Ungereimtheiten, die mir nicht ganz logisch erschienen.

Die Idee hinter dem Buch gefällt mir nach wie vor sehr gut, die Umsetzung konnte meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich durch und durch Krimi-Leserin bin und ganz bestimmte Anforderungen an ein solches Buch stelle. Meiner Ansicht nach hat der Klappentext nicht zu viel verraten, sondern zu viel versprochen.
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Ich vergebe drei Papierblumen!

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Christine

Mein SuB kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

schon wieder haben wir den 20. des Monats und Anna von Annas Bücherstapel ruft zur Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ auf. 4 Fragen werden an den SuB gerichtet: die drei ersten sind jeden Monat gleich und nur die letzte Frage ist jeden Monat eine andere.

Aber ich möchte gleich Max erzählen lassen! 😉

Haaaallo! Na, geht es euch gut? Ich kann momentan echt nicht klagen. Die Sommerferien haben begonnen und meine Angst, dass Véro jetzt wieder mehr zum Lesen kommt, scheint total unbegründet…

Wie groß/dick bist du aktuell?

😂 Kaum ist der Juni mit seiner Aufgabe für SuB-Abbau vorbei, darf ich wieder wachsen. Ok… ich glaube es liegt nicht unbedingt daran, dass Véro mehr Bücher kauft als sonst. Nur liest sie zur Zeit sehr wenig. Oder sie beginnt Bücher, kommt jedoch dabei nicht wirklich voran, beginnt ein neues Buch, um das andere später zu beenden, … So liegen jetzt zur Zeit drei recht dicke Wälzer hier rum, von denen Véro jeweils ein paar Seiten gelesen hat, und die sie dann zur Seite gelegt hat:

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Eines der Bücher kennt ihr vom letzten Monat. Véro hatte sich „Alles Licht, was wir nicht sehen“ gekauft, um in ihrer Challengegruppe an einer Leserunde teilzunehmen. Aber dann hatte sie die „wunderbare“ Idee, damit auf Klassenfahrt zu beginnen… im Bus! Bei 40 Kindern! Dass sie sich da nicht ordentlich auf das Lesen konzentrieren konnte, ist wenig verwunderlich, oder?

Die Rabenfrauen“ hat Véro aus dem Wanderpaket von letztem Monat. Das ist mal wieder ei Buch, das perfekt zu einer ihrer Challenges passen dürfte… nur ging es ihr da ganz ähnlich wie bei Anthony Doerrs Werk und sie hatte einfach noch nicht die nötige Ruhe, um in das Buch einzutauchen.

Die drei Sonnen“ hat Véro erst vorgestern zur Hand genommen… um dann zu merken, dass sie da wohl zuerst noch einige Wissenslücken füllen muss, was die chinesiche Geschichte angeht. Aber das Buch wird mich wohl doch nun als nächstes verlassen… mehr dazu in den nächsten Tagen.

Insgesamt hat Véro diesen Monat noch nicht sehr viel gelesen. Nur sechs Bücher haben mich bisher verlassen, allerdings waren drei davon nicht mal 200 Seiten dick. Und dann waren da auch noch Bücher dabei, die gar nicht zum offiziellen SuB zählten … Ich freue mich immer wieder, wenn ich es schaffe, Véro ein solches Buch unterzujubeln! 😂💪🏻

Ich zähle also nun 233 Bücher. Nur bleibt zu befürchten, dass Véro ihre Leseflaute jetzt im Sommerurlaub überwindet, und es mit wieder an den Kragen geht. 🏖

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

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Bisher sind diesen Monat fast ausschließlich Bücher aus dem Buchladen hier eingezogen. Die beiden letzten sind erst vor zwei Tagen hier gelandet. Véro sollte eigentlich nur ein Geschenk für jemanden holen, und hatte dann natürlich wieder Bücher für sich selbst in der Einkaufstüte.

  • The One“ von Maria Realf. Das Buch hat Véro schon ein paarmal in den Händen gehalten, und nun musste es mit. Eignet sich bestimmt ganz gut als Sommerlektüre und da es diesen Monat bei der SuB-Abbau-Challenge um englische Titel geht, bringt es da auch noch Sonderpunkte. Nur blöd, wenn man den SuB erst aufbaut, um in dann mit Sonderpunkten abbauen zu können. 🙈
  • „Darf ich dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder ist ein klassischer Titelkauf. Und auch dieses Buch passt perfekt in die Urlaubszeit!

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Dann kam am Montag noch dieses Kinderbuch bei mir an. Das hat mich aber inzwischen schon wieder verlassen und deshalb werde ich euch erst bei der nächsten Frage mehr dazu erzählen.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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„Zeitreise auf 4 Pfoten – Eine Katze für Kleopatra“ von Michael Koglin hat Véro bei einer Buchverlosung gewonnen. Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Kinderbuchreihe und Véro war ganz begeistert. Das könnt ihr alles in ihrer Rezi nachlesen.

NurEinBuchIButtonRezension

 

Lieber SuB, vor einem Jahr fragte ich nach deinen 3 ältesten SuB-Leichen: Sind sie immer noch ungelesen oder haben sie es mittlerweile in die Reihe der Gelesenen geschafft? 

Jetzt weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll… dies waren die Bücher, die Véro, vor einem Jahr vorgestellt hat:

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Gelesen hat Véro keines davon… allerdings ist dennoch nur noch „Eine Hochzeit im Dezember“ bei mir. Die beiden anderen Bücher sind einer Ausmist-Aktion zum Opfer gefallen. 😰

Anna meinte, wenn SuB-Senioren weg sind, rücken andere nach… hmmmm … ich werde dann man in meinen Tiefen wühlen müssen und schauen, was ich Véro hinlegen kann. Mooooooment! … Soll ich … ?!?

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So… nun bin ich gerade wieder gewachsen… 234! Ich habe einfach mal ein Buch von inoffiziellen SuB zu mir rüber geholt. Da liegen nämlich noch einige Krimis rum und die Bücher von Håkan Nesser sollte Véro endlich lesen. Und vielleicht kommt ja dann auch irgendwann der Tag, an dem sie den ganzen inoffiziellen SuB endlich in ihre Bibliothek aufnimmt! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Mensch ohne Hund“ von Håkan Nesser, der erste Fall für Kommissar Barbarotti. Steht schon ewig hier rum und sollte jetzt endlich mal gelesen werden. Ich habe übrigens beim inoffiziellen Kollegen noch einige weiter Bücher dieser Reihe entdeckt.
  • Die Brückenbauer“ von Jan Guillou. Das Buch liegt ebenfalls schon sehr lange bei mir rum… wohl weil es ein historischer Roman ist. Dieses Genre liest Véro nur sehr selten.

 

So… für heute sollte das reichen… ich werde Véro jetzt ein bisschen lesen lassen. Wenn ich ihr schon ein „neues“ Buch unterjubele, sollte ich jetzt ein wenig lieb zu ihr sein! 😉

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

 

Spannende und geistreiche Unterhaltung für junge Leser

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Zum Inhalt:

Lia ist bei ihrem Opa Theodorus Tempus auf dem Bauernhof zu Besuch. Sie verbringt dort jedes Wochenende und kommt auch in den Ferien regelmäßig vorbei. Auf dem Hof lebt außerdem die Schäferhund-Mischlingshündin Madame Curie, die von allen nur liebevoll „Curry“ genannt wird.

Lias Opa ist kein „gewöhnlicher“ Opa. Professor Tempus arbeitet nämlich in seiner Scheune an einer Zeitmaschine … allerdings will die noch nicht so recht funktionnieren.

Doch plötzlich macht die Erfindung sich selbstständig, und als Lia, Curry und der Professor zur Scheune rennen, passiert etwas Unglaubliches: Aus der Zeitmaschine springen ein Schimmel, ein weißer Löwe, eine riesige Schildkröte, eine Katze, ein Esel,  eine Schlange, … und sogar ein kleiner Dinosaurier.

Schnell ist klar, dass diese Tiere aus der Vergangenheit ins Jetzt befördert wurden. Professor Tempus, Lia und Curry müssen die Tiere schleunigst zurück nach Hause bringen, wenn sie verhindern wollen, dass die Weltgeschichte sich verändert.

Ihre erste Zeitreise führt sie ins alte Ägypten. Dorthin wollen sie das Kätzchen zurückbringen. Ihre Mission erweist sich allerdings alles andere als einfach. Denn die Pharaonin Kleopatra empfängt sie nicht ohne Weiteres!

Meine Meinung: 

Autor Michael Koglin legt mit diesem Band einen sehr gelungenen Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe vor.

Er vereint in seinem Werk gleich mehrere Besonderheiten: Nicht nur wird das Erlebte aus der Sicht der Hündin Curry erzählt, vielmehr gelingt es dem Schriftsteller auch quasi nebenbei geschichtliches Wissen zu vermitteln. Als Leser fiebert man nicht nur mit Lia, Professor Tempus und Curry mit, was den Ausgang ihrer Mission betrifft. Vielmehr erfährt man auch einiges über die Sitten und Gebräuche im alten Ägypten. Auch der erwachsene Leser kann hier vermutlich noch einiges dazulernen. Die geschichtlichen Hintergründe sind gut recherchiert und nicht einfach frei erfunden, so dass man als Leser wirklich etwas über die jeweilige Epoche unserer Zeitgeschichte lernen kann.

Auch die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, auch wenn dabei manch ein Klischee bedient wird: So hat beispielsweise Hündin Curry ständig Hunger und manchmal Mühe, ihr Ziel vor Auge (oder vor Nase 😉) zu behalten. Lias Opa hingegen entspricht genau der Vorstellung, die wohl die meisten von uns von einem zerstreuten Professor haben. So kommt es denn auch, dass Lia und Curry, sowie Nefertari – die Tochter eines ägyptischen Baumeisters – ab und zu die Kohlen für den Professor aus dem Feuer holen müssen. Dies dürfte bei der jungen Leserschaft jedoch besonders gut ankommen, denn wer mag es als Kind nicht, wenn er einem Erwachsenen aus der Patsche helfen kann.

Bedingt durch den ungewohnten Handlungsort der Geschichte kommen natürlich auch einige unbekannte oder schwierigere Wörter im Buch vor. Allerdings hat der Autor auch hier Abhilfe geschaffen, indem er diese Begriffe in einem Glossar aufgreift und erklärt. Hier bedarf es allerdings vielleicht bei mancher Erklärung einer zusätzlichen Erläuterung durch einen Erwachsenen, da sie zuweilen etwas weniger kindgerecht formuliert sind.

Absolut erwähnenswert sind auch die Illustrationen des Zeichners Fréderic Bertrand. Es ist fast ein bisschen schade, dass nicht mehr Zeichnungen im Buch enthalten sind… manche Szenen hätten sich dafür herrlich geeignet.

Ganz sicher kann manch einer es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten… Im Oktober werden Lia, Curry und Professor Tempus versuchen, ein Pony zurück zu Richard Löwenherz zu bringen. Ob ihnen das gelingt, und welche Wichtigkeit das Pony im mittelalterlichen London hatte, werden wir spätestens in ein paar Monaten wissen. Und wir dürfen uns wohl auf einige weitere Abenteuer des ungewöhnlichen Trios freuen, da der Autor jedem Tier seinen eigenen Band widmet. Ein kluger Schachzug!

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Véro

Verstörend, perfide … aber absolut lesenswert!

fünf

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Zum Inhalt:

Die 4-jährige Manami, die Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yuko Moriguchi, ist im Schwimmbad der Schule, an der ihre Mutter unterrichtet, ertrunken. So scheint es zumindest…
Doch bald darauf kündigt Moriguchi ihre Stelle und teilt ihren Schülern mit, dass Manamis Tod kein tragischer Unfall war, sondern vielmehr ein von ihren Schülern verübter Mord. Sie weiß, wer die Schuldigen sind und sie möchte den Tod ihrer kleinen Tochter Manami rächen.
Mit ihrem Geständnis löst Yuko Moriguchi eine dramatische Kettenreaktion aus…

Meine Meinung:

Kanae Minatos Roman ist in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Werk.

Da wären in erster Linie der Schreibstil und die Aufteilung der Erzählung. Die Autorin hat ihren Roman in 6 Kapitel eingeteilt, in denen die Ereignisse jeweils aus der Sicht eines anderen Betroffenen oder einem Familienmitglied eines Beteilgten geschildert werden. Während im ersten und im letzten Kapitel die Lehrerin Yuko Moriguchi zu Wort kommt, lernen wir in den weiteren Kapiteln die Perspektiven einer Mitschülerin, der Mutter eines der beschuldigten Schüler und der beiden Schüler kennen, die von Moriguchi des Mordes bezichtigt werden.

Viele Einzelheiten werden aufgrund dieser Einteilung mehrfach geschildert und dennoch kommt keine Langweile auf, da es der Autorin perfekt gelungen ist, immer wieder weitere wichtige Details einzustreuen, die meist auch zu unerwarteten Wendungen führen. Nach und nach setzen sich auf diese Weise verschiedene Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen.

Auch der Schreibstil variiert von einem Kapitel zum anderen, da die Autorin den jeweiligen Protagonisten unterschiedliche Adressaten zuteilt. Während Yuko Moriguchi sich im ersten Kapitel an alle ihre Schüler richtet, wendet sich die Schülerin Mizuki im folgenden Kapitel in einem Brief an ihre ehemalige Lehrerin, bevor der Leser im dritten Kapitel die Tagebucheinträge von Naokis Mutter lesen kann.

Im Laufe der Erzählung lernt der Leser die Beweggründe der einzelnen Protagonisten kennen und hier tun sich wahre menschliche Abgründe auf. Es geht um Rache, um fehlende Anerkennung, um Schuldfragen und um Gewalt. Auch dies macht den Roman zu etwas Besonderem.

Man kann dieses Buch nicht einfach nur lesen… vielmehr regt es zum Nachdenken an: über unsere Gesellschaft und deren Werte, über Gerechtigkeit und darüber, wie man sich selbst wohl an der Stelle eines der Protagonisten verhalten hätte.

Um es mit den Worten der Buchhändlerin zu sagen, bei der ich dieses Buch gekauft habe: „Da haben Sie sich zwei ganz besondere Bücher ausgesucht!“ Zumindest was dieses Werk angeht, sollte sie Recht behalten!  😉

In Japan ist das Buch übrigens schon 2008 erschienen und wurde mittlerweile auch verfilmt.

Ich vergebe fünf von fünf Papierblumen!
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Véro

Wenn die letzte Stunde schlägt…

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Zum Inhalt:

Detective William Oliver Layton Fawkes, genannt Wolf, ist einer der besten Mordermittler der Londoner Polizei. Er wird zu einem Tatort gerufen und dort auf brutale Art und Weise mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ein kaltbültiger Killer hat Körperteile von 6 Mordopfern zu einer „Ragdoll“, einer Flickenpuppe, zusammengesetzt. Schnell zeigen sich Verbindungen zu einem alten Fall, der Wolf fast seinen Job gekostet hätte und auch einen entscheidenden Anteil daran hatte, dass Wolfs Ehe zu Bruch ging. Damals trieb einen Serienmörder sein Unwesen und wurde, sehr zu Wolfs Unmut, freigesprochen. Kurze Zeit später tötete der Freigesprochene ein weiteres unschuldiges Kind.
Doch irgendjemand scheint nicht vergessen zu haben, was damals passiert ist… Wolfs Ex-Frau, die Journalistin Andrea wird ein Umschlag mit Fotos des Tatortes zugespielt. Außerdem enthält dieser Umschlag eine Liste mit 6 weiteren Opfern sowie deren Todeszeitpunkt. Der letzte Name auf der Liste lautet: William Oliver Layton-Fawkes…
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Meine Meinung:

Daniel Cole ist mit diesem Roman ein sehr vielversprechender und spannender Serienauftakt gelungen. Als Leser fiebert man mit und obwohl man eigentlich weiß, dass es im Laufe der Handlung viele Tote geben wird und auch der Ausgang klar zu sein scheint – immerhin handelt es sich um einen Serienauftakt – bleibt es sehr spannend zu erfahren, was die einzelnen Opfer miteinander verbindet und was vor vier Jahren wirklich geschah.

Gut gefallen haben mir auch die Protagonisten. Ich persönlich mag es, wenn die Ermittler „Ecken und Kanten“ haben und nicht nur mit Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen. Da wäre Wolf, der „damals“ fast einen Menschen getötet hätte und daraufhin suspendiert wurde. Seine Partnerin Baxter tut sich schwer damit, ihre Gefühle Wolf gegenüber zu deuten und löst ihre Probleme auf weniger kluge Art. Auch Wolfs Ex-Frau Andrea löst beim Leser Unbehagen aus. Die Journalistin stellt ihre eigene Karriere in den Mittelpunkt und geht dabei wortwörtlich über Leichen. Und dann wäre da noch Edmunds, der ehrgeizige, junge Polizist, dessen schwangere Ehefrau nur schwer akzeptieren kann, dass dieser Fall ihren Mann nicht loslassen will.

Die Zahl der handelnden Personen ist groß; dennoch fiel es mir nicht sehr schwer, mir einen Überblick zu verschaffen.

Trotzdem bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktzahl. Das Ende konnte mich nicht wirklich zufriedenstellen… irgendwie schien mir das ein bisschen unrealistisch. Auch zwischendurch gab es kurze Momente, in denen ich dem Autor das Geschehen nicht voll und ganz abkaufen konnte. So beispielsweise als die Polizisten ein ausgeschaltetes Handy unterwegs einfach so wieder einschalten und die Anrufliste überprüfen … ganz ohne einen Code eingeben zu müssen…

Dann gab es im Buch noch einige wenige Rückblenden, die ich sehr interessant fand und die auch ihrem Platz in dem Geschehen habe. Hier hätte der Autor jedoch ein wenig ausbauen können.

Insgesamt ein spannender Einstieg in einer Thrillerserie mit einem Ermittlerteam, von dem ich durchaus gerne mehr lesen würde.

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Véro

Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

heute ist es wieder so weit! Anna von Annas Bücherstapel ruft zur Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ auf. Auch dieses Mal darf der SuB wieder 4 Fragen beantworten, von denen lediglich die letzte Frage jeden Monat „neu“ ist.

Alles weitere darf Max euch erzählen 😉

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ehrlich gesagt war mir ja diesen Monat ein wenig Angst und Bange. In Véros SuB-Abbaugruppe gibt es diesen Monat Strafpunkte für SuB-Aufbau… stellt euch das einmal vor! Die wollen da wirklich mit allem Mitteln verhindern, dass neue Bücher bei mir einziehen.

Aber soll ich euch was verraten? Ich habe es dennoch geschafft zu wachsen. Véro hat ein paar Bücher vom inoffiziellen SuB befreit, weil die mal wieder ganz gut zu ihren Challenges passten. Außerdem kam ein Wanderpaket an, einige Tausch- und Überraschungsbücher und ganz widerstehen konnte Véro auch wieder nicht beim Buchkauf… 🙈 Somit zähle ich nun 228 Bücher, und das obwohl Véro diesen Monat eigentlich genau so viele Bücher gelesen hat, wie hier eingezogen sind – nämlich 13. So eine Woche Urlaub am Strand kann einem SuB echt gefährlich werden. 🏖

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Diesmal werde ich mich hier wirklich auf die drei neuesten Schätze beschränken… irgendwie ist auch mir heute zu warm. 😓

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Diese drei Neuzugänge sind erst in den letzten Tagen hier eingezogen.

  • Ich schenk dir die Hölle auf Erden“ von Ellen Berg. Véro ist großer Fan der Bücher von Ellen Berg, da sie sich ganz gut für zwischendurch eignen. Ellen Berg schreibt auf herrlich humorvolle Art und ihre Romane lesen sich sehr leicht und schnell.
  • Alles Licht das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr. Dieses Buch hat Véro sich gekauft, weil sie an einer Leserunde mit ein paar Bücherwürmern teilnehmen möchte, die sie auf Lovelybooks „kennengelernt“ hat. Die Mädels aus dieser Truppe sind übrigens auch „Schuld“ an dem SuB-Zuwachs durch das Wanderpaket.
    (Véro mag die glaube ich ganz gerne, aber ich fange auch an sie richtig zu mögen. Was habe ich denen schon alles zu verdanken… 😂)
  • „Bruderlüge“ von Kristina Ohlsson. Dass dieses Buch gleich nach Erscheinen hier einziehen würde, war klar! Véro hat den ersten Teil dieses spannenden Thriller während der letzten Wochen gelesen und will nun natürlich unbedingt lesen, wie es weitergeht.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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Heute Mittag hat mich ein Hörbuch verlassen. Ich glaube Véro hat das jetzt wegen dieses SuB-Abbaus ausgegraben … Ein Schelm, wer Böses denkt! 😜😂

Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes hat Véro recht gut gefallen, allerdings hat sie wieder festgestellt, dass sie bei Hörbüchern wohl doch weniger auf den Inhalt konzentriert ist, weil sie immer irgendetwas nebenher macht.

Karma Girl“ von Jennifer Estep hat Véro am Wochenende beendet. Für sie war das ein Ausflug in ein ungewohntes Genre aber diese Mischung aus Fantasy und Young Adult hat ihr recht gut gefallen.

Lieber SuB, bei welchem Buch denkst du, hat dein Besitzer so hohe Erwartungen hat, dass das Buch deswegen noch ungelesen ist und warum sind die Erwartungen so hoch? (Hype-Buch, Lieblingsautor, Reihenabschluss, etc.)

 

Auch diesen Monat weiß ich keine rechte Antwort auf die letzte Frage. Ich glaube nicht, dass einer meiner Untermieter nur deshalb bei mir runliegt, weil Véros Erwartungen daran zu hoch sind. Meistens hat das andere Gründe. Seit Véro sich in diesen Challenge-Gruppen tummelt, richtet sie ihre Leseliste meistens danach aus, was dort gerade passt.

Also: „Hier habe ich leider kein Foto für euch!“ 😜 Vielleicht kann ich euch an dieser Stelle nächstes Mal wieder mehr erzählen.

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Die Idee zu diesem Post kam mir nach meinem letzten Einkauf in der Buchhandlung.

Mittlerweile hat es sich bei uns eingebürgert, dass jeder von uns den anderen mitteilt, wenn es SuB-Zuwachs gibt. Diesmal habe ich jedoch nicht abgewartet, bis ich zu Hause war und meine Bücher schön eines neben das andere legen konnte um sie zu fotografieren. Vielmehr habe ich einfach nur in die Einkaufstüte „hineingeknipst“ und dieses Foto in unserer WhatsApp-Gruppe gepostet. Zu erkennen war kaum etwas… lediglich die Anzahl der Bücher und von zwei Büchern eine: Ecke.

Dennoch meinte Bonny gleich: „Das blaue ist ein Buch von „Zeus“, oder? 😂 Irgendwas mit Göttern, ne?“ Was soll ich sagen… Sie hatte recht! Als Christine daraufhin nachfragte, welche Bücher ich mir sonst noch gekauft hätte, machte ich mir einen Spaß daraus, Ecken abzufotografieren und Bonny auf Christines Frage antworten zu lassen. 😜

Als ich nun anfangs der Woche meine Koffer für einen Kurztrip gepackt habe, kam mir die Idee, euch raten zu lassen, welche Bücher mitdurften. Schlussendlich habe ich noch zwei Bücher eingepackt, die hier nicht zu sehen sind (wegen der größeren Auswahl). Wie viele und welche Bücher ich schlussendlich gelesen habe, das erfahrt ihr später. Aber nun dürft ihr erst einmal raten: Welche Bücher durften mit an den Strand? Die Genres sind bunt gemischt … es dürfte also für jeden etwas dabei sein!

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Véro

Wenn ein ganzes Dorf schweigt…

Wer sich zur Zeit in der Krimi-Abteilung in Buchhandlungen umsieht, kommt an Monteperdido kaum vorbei. Grund genug, das Buch selbst zu lesen um sich einen Eindruck zu verschaffen…

Monteperdido

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Zum Inhalt:

Vor fünf Jahren sind die Freundinnen Ana und Lucía, zwei elfjährige Mädchen aus dem Pyrenäen-Dorf Monteperdido, spurlos verschwunden. Seitdem ist in dem beschaulichen Dorf nichts mehr wie es war … Es werden Mahnwachen abgehalten, Ehen gingen zu Bruch und Beschuldigungen werden ausgesprochen. Doch dann taucht eines Tages Ana wieder auf. Sie wurde Opfer eines Verkehrsunfalls, bei dem der Fahrer ums Leben kam. Handelt es sich hierbei um ihren Entführer? Und wo befindet sich Lucía?

Kommissarin Sara Campos  und ihr Vorgesetzter Santiago Baín reisen nach Monteperdido, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen und auch Lucía lebend wiederzufinden. Doch dies stellt sich als wesentlich schwieriger heraus als erwartet. Schnell stellt sich heraus, dass vor fünf Jahren einige Fehler bei der Ermittlungsarbeit gemacht wurden. Ob es den beiden „fremden“ Polizisten wohl gelingen wird herauszufinden, was damals wirklich passiert ist?

Meine Meinung:

Die Idee, die diesem Kriminalroman zugrunde liegt, gefiel mir eigentlich sehr gut, doch gelang es dem Autor Agustín Martínez nicht, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Zu zahlreich waren die Personen, zu schnell die Perspektivenwechsel, zu langatmig die Handlung, …

Besonders zu Beginn hatte ich aufgrund der vielen handelnden Personen (mit für uns teilweise ungewohnten Namen) Schwierigkeiten, den Überblick über das Geschehen und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu behalten. Der Autor hat seinen Krimi in einem kleinen Bergdorf angesiedelt, in dem jeder jeden kennt, viele miteinander verwandt oder verschwägert sind und in dem der Zusammenhalt noch richtig groß geschrieben ist.

„Die Bewohner von Monteperdido waren alle auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden. Taufpaten, Schulkameraden, Schwester oder Freundinnen, die zusammen ihre Kinder erzogen, gemeinsame Feste und die langen lichtlosen Winter, ringsum nur Berge und die Tiere, die dort lebten. … Tiere und Menschen, deren Leben eng miteinander verbunden war. Das war Monteperdido.“ (S. 148)

Eigentlich ist genau dies die Stärke des Buches, da es meist sehr gut nachvollziehbar ist, wie eng die Dorfbewohner miteinander verbunden sind und warum sie skeptisch gegenüber den „Eindringlingen“ aus der Stadt sind, die einen alten Fall neu aufrollen und ihre Nase in Dinge stecken, die mancher Dorfbewohner lieber verschweigen würde. So haben die beiden Ermittler dann auch Schwierigkeiten, das Vertrauen der Einwohner zu gewinnen:

„Wenn sie in diesem gottverdammten Kaff nicht wissen, wer dein Großvater war und wie er seinen Kaffee getrunken hat, dann bist du ein Fremder. Hier mag man Leute, die ihr Geld in Monteperdido lassen und dann wieder abhauen. Aber Leute die kommen und bleiben, mag man weniger.“ (S.146)

Dennoch war für mich manche Reaktion des einen oder anderen Dorfbewohners nur schwer nachvollziehbar und auch die Verbindung zwischen Sara Campos und ihrem Vorgesetzten gab mir lange Rätsel auf. Wohl klären sich die meisten Fragen im Laufe der Handlung, jedoch hätte ich mir beispielsweise gerade im Bezug auf Sara Campos Vergangenheit detaillierte Erläuterungen gewünscht.

Die vom Autor geschaffene Atmosphäre ist recht düster und verstörend. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch die Handlung geht nur schleppend voran und wirklich spannend wird es zu keinem Zeitpunkt. Manche Vorkommnisse klärt der Autor zu schnell auf und verhindert damit, dass Spannung aufkommen kann, andere Ereignisse wiederum – besonders die Aufklärung am Schluss – wirken etwas konstruiert.

Auch der Aufbau des Romans hat mir etwas zu schaffen gemacht. Das Buch ist in nur sieben Kapitel eingeteilt, die jedoch recht lang sind (teilweise mehr als 100 Seiten), innerhalb derer jedoch sehr schnelle Perspektivenwechsel erfolgen. Beides ist meiner Ansicht nach dem Lesefluss nicht sehr förderlich; vielmehr erschweren die raschen Wechsel zuweilen das Verständnis und die langen Kapitel verstärken den Eindruck, dass die Handlung sehr langatmig ist.

Mich konnte dieser Krimi leider nicht packen. Schade… denn der Plot hätte sehr viel Potential!

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Véro

O schwöre nicht beim Mond…

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IMG_3268Das Drama

Romeo und Julia – von keinem geringeren als William Shakespeare – zählt für mich zu einer der tragischsten, dramatischsten und zugleich mitreißensten Liebesgeschichten, die jemals geschrieben wurde.
Dieses Drama diente bereits vielen Autoren, Filmproduzenten und Musikern als Quelle der Inspiration. Die Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller (1856), das Musical „West Side Story“ (1957) oder auch Tschaikowskis Fantasie Overtüre (1869) zu „Romeo und Julia“ sind nur einige wenige Beispiele hierfür. Sicherlich fallen euch noch weitere Filme, Bücher als auch Lieder (oder Musikvideos) ein, die das bekannte Stück als Vorlage verwendet haben.

Dabei erscheint die Handlung doch relativ leicht gestrickt. Aus zwei verfeindeten Familien entspringt ein Liebespaar, welches sich auf den ersten Blick und Hals über Kopf ineinander verliebt. Doch die Liebe steht unter keinem guten Stern und damit nimmt die Tragödie ihren Lauf. Tragisch und Diskussionswürdig, wenn man das genaue Alter von Romeo (ca. 18) und Julia (ca. 14) betrachtet.

Zwei naive Charaktere die ich in jedem anderen Roman verfluchen würde, doch Shakespeare verleitet mich dennoch dazu mit den beiden mitzufiebern und am Ende die Taschentücher zu zücken.

Ich glaube, was uns am meisten an dieser Geschichte so fasziniert ist die Liebe die nicht sein darf. Die verbotene Liebe. Und wenn wir spätestens jetzt die Geschichte von „Adam und Eva“ betrachten, dann wissen wir doch, dass gerade die verbotenen Dinge verlockend sind und uns in unser persönliches Unglück stürzen lassen.  Oder würdest du etwa nicht von dem roten Apfel kosten?
Wir können das Szenario auch in die „Buchsprache“ übersetzen: Stell dir vor es gibt ein Buch, welches niemand lesen darf. Kein Mensch auf dieser Welt. Es ist verboten. Doch du siehst es jeden Tag dort auf dem Tisch liegen und dann ist da plötzlich dieser unbeobachtete Moment (denkst du) und du trittst näher und näher an das Buch heran. Nun liegt es vor dir. Wenn du jetzt sagst, dass du niemals den Buchdeckel aufschlagen würdest, dann ist das eine Lüge ;-). Aber ich schweife ab…

Der FilmIMG_3269

Den Namen Baz Luhrmann kennen wir nicht erst seit seinen Verfilmungen zu „Moulin Rouge“ oder „Der große Gatsby“, sondern seit seiner epischen Neuübersetzung von „William Shakespeares Romeo + Julia“ (1996). Dieser Film gehört ganz klar zu meinen Lieblingsfilmen, was daran erkennbar ist, dass ich ihn auswendig mitsprechen kann. Er ist nun bereits über 20 Jahre alt und fasziniert mich noch immer mit seiner überzogenen, bunten Filmsprache und genialen Charakteren, die dermaßen überzeichnet sind, dass sie schon wieder normal erscheinen. Baz Luhrmann hat mir in Gestalt von Leonardo DiCaprio gezeigt, dass Hawaii-Hemden sexy sein können.

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Die Musik

Doch kommen wir nun zum eigentlichen ausschlaggebenden Grund für meinen Beitrag. Meine Quelle der Inspiration hierfür war das vor einigen wenigen Tagen erschienene Album „hopeless fountain kingdom“ von Halsey. Die hat sich wiederrum von Baz Luhrmanns Verfilmung inspirieren lassen und der hat sich bekanntlich ja bei Shakespeare bedient. Eine lange Kette, die uns beweist, dass „Romeo und Julia“ immer aktuell sein wird und eine der größten Liebesgeschichten ist, die jemals geschrieben wurde und in der wir uns vielleicht auch immer ein Stück wiedererkennen werden.

Doch was ist mir in den letzten Tagen eigentlich wiederfahren, dass ich nun keine Rezension zu einem Buch schreibe, sondern einen liebestollen Beitrag zu Shakespeare und all jenen Dingen, die sich von ihm ableiten? Nun eigentlich war ich nur auf der Suche nach neuer Musik (😬) und dann bin ich in den Neuerscheinungen auf Halseys Album gestoßen. Ich kannte sie bereits durch das Duett mit „The Chainsmokers“ und auch ihr Debütalbum war mir bereits bekannt. Jedenfalls der ein oder andere Song. Also dachte ich mir, dass ich mal kurz hineinhöre und (vielleicht mag ich übertreiben) es war eine der besten Entscheidungen die ich in der letzten Woche (😜) getroffen habe! Dieses Album hat mich erneut dazu gebracht mich zu verlieben. In Shakespeares Drama… versteht sich.

„hopeless fountain kingdom“ startet mit einem Prolog, der mir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen genommen hat (wobei wir wieder bei den Filmzitaten wären: „Wie kannst du außer Atem sein, wenn du noch Atem hast um mir zu sagen das du außer Atem bist?“) und mich denken ließ: wie genial ist das denn bitte?! Sofort kam mir in den Sinn: „Das kenne ich doch!“ und dann die Erkenntnis: „Shakespeares Prolog!“.

Es handelt sich hierbei ganz klar um ein Konzeptalbum und darin erzählt sie eine Geschichte, mit persönlichen Zügen. Darin geht es um Selbstzweifel, gescheiterte Beziehungen in der sie sich selbst aufgeopfert hat und unter anderem zu einer Marionette geworden ist. Mit „Sorry“ hat sie mich dann zu Tränen gerührt und dann mit „Good Mourning“ (ja, richtig geschrieben) und seinem „creepy“ Klang wieder aufgeweckt.

Vielleicht bin ich verblendet oder habe gar eine rosarote Brille auf, aber mich konnte „hopeless fountain kingdom“ mit jedem Song überzeugen (was für mich persönlich bei einem Album mit 16 Titeln wirklich merkwürdig ist, weil ich meistens ein oder zwei Songs gar nicht mag) und das Konzept ist meiner Meinung nach aufgegangen. Ich erkenne „Romeo und Julia“ wieder und im Zusammenspiel mit Baz Luhrmann (siehe Musikvideo), Halseys wundervollen Stimme und einigen Zitaten von Shakespeare hat sie etwas geschaffen, dass ich brauchte – ohne zu wissen, dass ich es brauche! 😂

Also sollte dort draußen jemand Shakespeare lieben und ebenso Baz Luhrmanns Verfilmung zu „Romeo und Julia„, dann hört gerne mal ins Album hinein und verliebt euch wie ich, erneut in Shakespeares bekannte Liebesgeschichte.

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Ich möchte gerne von euch wissen:

Welche Bücher, Filme und Lieder kennt ihr, die sich „Romeo & Julia“ zur Vorlage genommen haben?

Bonny

Ein Liebesbrief…

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Lang ist es her…

und da dachte ich mir ich veröffentliche heute mal einen etwas älteren Text von mir. Der ist vor ca. zwei oder drei Jahren entstanden und zwar nur aufgrund eines Gewinnspiels auf Lovelybooks (Wie romantisch… ich weiß 😂). Damals hat mich als „hoffnungslose Romantikerin“ die Idee sofort gepackt, einen „fiktiven“ (versteht sich) Liebesbrief zu schreiben und weil ich zu dem Zeitpunkt gerade auf ein Lied gestoßen war, den ich in Dauerschleife gehört habe, habe ich mich davon gleich inspirieren lassen..

Ihr seid neugierig, um welchen Song es sich dabei handelt? Es war „Still“ von Daughter. Hört gerne mal hinein:


Du,
meine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Liebe,

erinnerst du dich an die drei entscheidenden Momente unserer Vergangenheit? Erinnerungen. Drei Momente, die bereits so weit zurückliegen, dass sich Motten in sie eingefressen haben. Dennoch liegen sie so glasklar vor mir, dass sie sich in mein Herz schneiden, wie die Splitter puren Glücks und berauschender Liebe. Schnittwunden, so zärtlich, dass sie mir den Atem rauben…

Wir sitzen auf den bunten Stühlen unserer Kindheit. Unser Leben könnt nicht leichter und unbeschwerter sein, wie in diesem Moment. Du lachst. Es ist die pinke Spange in meinem Haar, auf die ich so stolz bin und die dich zum lachen bringt. Mein kleiner Schatz, der nun in einem Schmuckkästchen ruht.
Es ist ein Spiel, das mich erröten lässt. ‚Schreibe die Wörter die dir einfallen auf den Rücken deines Sitznachbarn!‘. Du schreibst und schreibst. Ich kann kein einziges Wort erraten, denn alles was ich spüre sind deine Fingerspitzen auf meinem Rücken und das leichte kribbeln in meinem Bauch. Bin viel zu aufgeregt, um einen klaren Gedanken zu fassen. ‚Liebe‘ ist dein letztes Wort. Ich weiß es ganz genau, doch ich gebe es nicht zu. Noch nicht, denn dafür ist es zu früh…

Ich weiß nicht mehr, ob überhaupt Irgendwer die Kerzen auf dem Kuchen auslöscht. Alles woran ich mich erinnere ist der grüne Hals der Flasche, der auf mich zeigt. Pflicht. Ich stehe also am Ende einer Seitenstraße, mir ist kalt und mein Kopf ist dem Himmel zugewandt. Ich schreie deinen Namen in die Welt hinaus… flüstere ganz leise: ‚Ich liebe dich.‘
Niemand kann es hören, doch du schaust mich an. Es sind Worte, die nur wir beide verstehen. Nichts anderes zählt…

Der dritte Moment ist der, in dem du mir gegenüberstehst. Mich anschaust und lächelst. Auch ich lächle, doch anders als du hat es mir die Sprache verschlagen. Stehe in einem Tunnel und habe Tränen in den Augen. Du wischst sie weg. Doch es ist eine Quelle, die nicht verstehen will. Noch kannst du mit deinen Fingern über meine Haut streichen und die Traurigkeit verwischen. Noch bist du da. Doch schon bald bist du weg. Du sagst es mir, als sei es nichts. ‚Ich gehe in die USA‘. Und was ist mit mir? Entscheidest es Monate zuvor, ohne es mir zu sagen. ‚Dann geh doch!‘.
Wir sprachen dieselben Worte. Wir standen uns nahe. Nun sind wir Fremde. Getrennt durch den Ozean.

Gegenwart. Mein Leben in der Großstadt. Leuchtreklamen und LED’s.
Mitten auf dem Zebrastreifen liegt plötzlich deine Hand in meiner. Wir stehen dort und schauen uns an. Lächeln. Weiße Linien verlaufen unter uns, Menschen gehen, Menschen fluchen, weil wir einfach nur dort stehen und Minuten vergehen.
Fünf Jahre sind verstrichen, seit deinen letzten Worten. Keine Briefe wurden geschrieben, keine Worte gesprochen und keine Blicke getauscht.
Seit fünf Minuten sitzen wir im Café, sprechen dieselbe Sprache. Es ist genau wie damals… Blicke, die sagen: ‚Ich liebe dich!‘ …

Aus unseren zwei getrennten Leben wird eine gemeinsame Zukunft! Wir leben in den Tag hinein und atmen den selben Sauerstoff. Es ist ein geben und es ist ein nehmen.
‚In guten wie ich schlechten Zeiten‘ wird es uns prophezeit…

Wir liegen nebeneinander, blicken gemeinsam durch das Fenster in den Nachthimmel hinaus. Wir sprechen über die Sterne und die unendlichen Weiten des Universums. Träumen von der Unendlichkeit. Ich möchte den Moment greifen, ihn festhalten und niemals mehr loslassen. Ich möchte niemals mehr etwas anderes tun, als mit dir dort gemeinsam liegen, gemeinsam träumen, gemeinsam schweigen und zusammen sein. Spüre deine zarten Küsse in meinem Nacken…

Und dann plötzlich zerreißt es mir das Herz, wenn ich den Hass in deinen Augen sehe. Unter uns die Scherben, von den Dingen, die uns über die Jahre entglitten sind. Worte, die ausgesprochen, Taten, auf die wir niemals Stolz sein können. Dazwischen das Leben, welches uns Fallen stellt…

Du blickst auf, unsere Augen treffen sich.
Meine Gedanken schreiben dir diesen Brief.

‚Bitte verzeih.‘

Ich weiß, dass du ihn lesen kannst, denn genau diesen Brief schreibst auch du mir – in diesem Moment…

Hoffnung. Zuversicht. Unendlichkeit.

Vergessen ist der Streit und was bleibt ist dein Lächeln auf den Lippen und unser stilles ‚Ich liebe dich‘.

Deine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Liebe.

Bonny

Mein SuB kommt zu Wort

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Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, wir sind schon wieder einen Tag zu spät. Aber diesmal ist es wirklich nicht meine Schuld. Max motzt! Er fühlt sich ungeliebt… Manchmal benimmt er sich echt wie eine SuB-Diva! Naja, was soll’s? Dann gibt es heute die einleitenden Erklärungen mal wieder von mir. 😉 Jeden Monat ruft  Anna von annasbuecherstapel zu ihrer SuB-Aktion auf. Dabei soll der SuB zu Wort kommen und darf vier Fragen beantworten, wobei die ersten drei Fragen jeden Monat gleich sind und die vierte Frage stets eine neue ist. Annas Beitrag findet ihr hier. Und ich versuche jetzt einmal, Max dazu zu bewegen, euch doch ein bisschen was zu erzählen.

Grummel… Grrmpff… Pfff!!! Was soll ich denn bitte schön diesen Monat groß erzählen?!? Es ist doch kaum was passiert! Jetzt darf ich seit einem Jahr monatlich mit meinen neuen Untermieter angeben und ein bisschen was zeigen… und jetzt! Pfff! Erzähl doch selbst!!! 😡

Max… jetzt komm schon! So schlimm ist es dir auch wieder nicht ergangen! Du übertreibst! Außerdem solltest du dich daran gewöhnen… da kannst doch nicht immer wachsen und wachsen und wachsen…🙄

Grummel … nur wenn du versprichst…

Max!!!

Ist ja schon gut! Aber gerne mach ich das nicht! Nur damit du es weißt!

Wie groß/dick bist du aktuell?

Jetzt wachse ich seit einem Jahr jeden Monat langsam aber sicher und darf immer wieder neue Schätz auf meinen vielen Bücherhaufen begrüßen… und jetzt das! Ich bin nicht nur nicht gewachsen! Nein!!! Ich bin geschrumpft! Und das um ganze drei Bücher! Ja, ihr lest richtig! Zur Zeit zähle ich nur noch 225 Bücher! Zwei weniger als noch im letzten Monat! Und das obwohl Véro noch vorgestern in der Buchhandlung war! Ich habe so gehofft, dass sie da ordentlich zugreift, aber nein! Nur eine ganz kleine Tüte hat sie mit nach Hause genommen. 😰 Dass ich ihr ein paar dickere Bücher auf die Leseliste für den Mai gesetzt habe, hat auch nicht geholfen! Und dann ist auch die BookishProphet-Box noch nicht angekommen… dabei habe ich bis zum letzten Moment gehofft, dass noch etwas im Postfach landet und ich wenigstens genauso viele Bücher wie letzten Monat zählen dürfte… aber nein! 😭 Mein einziger Trost ist, dass ich dann wohl morgen ein bisschen wachsen darf und Véro erzählt mir jetzt schon seit ein paar Tagen, dass bald ein Wanderpaket mit Büchern hier ankommen soll und dass noch ein paar Tauschbücher unterwegs sind. Ein klein wenig Hoffnung habe ich also noch!

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Ein paar Neuzugänge gab es schon in diesem Monat. Véro hat unter anderem zwei Überraschungsbücher bekommen („The Chemist“ und „Das Beste, was mir nie passiert ist“) und sie hat auch ein Buch für die Bücher-Abitur-Challenge gekauft („Der Fluss“). Aber viel mehr hat sich diesen Monat nicht getan… Véro musste sich vor ein paar Tagen sogar richtig anstrengen, als sie überlegt hatte, welches die drei neuesten Sub-Bewohner sind.

Zum Glück war sie dann am Freitag noch in die Buchhandlung, weil sie ein bestelltes Buch abholen wollte. Und weil sie kurz zuvor sowohl auf der Booklook-Seite, auf Facebook, als auch auf in einem Tauschthread auf Lovelybooks auf ein Buch aufmerksam geworden war, habe ich eh damit gerechnet, dass sie das auch noch kauft. Schlussendlich wurden dann drei Bücher daraus:

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  • „Prinzessin Charlotte“ von Joseph Kayser ist ein ganz dünnes, luxemburgisches Buch, das Véro sich bestellt hat. Ihr werdet von diesem Buch noch hören, allerdings hat Véro mir verboten, jetzt schon mehr dazu zu erzählen.
  • „Geständnisse“ von Kanae Minato ist das Buch, das Véro aufgrund der Empfehlungen in den sozialen Netzwerken gekauft hat. Es klingt sehr vielversprechend und darf bestimmt nicht ewig bei mir bleiben.
  • „Gray“ von Leonie Swann war ein Spontankauf. Véro hat „Glennkill“ von der dieser Autorin schon vor einigen Jahren gelesen und hat das Buch damals sehr gemocht. Und als sie dann noch den Klappentext gelesen hat und gesehen hat, dass diesmal ein Papagei ermittelt, konnte sie nicht widerstehen.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Es ist kaum zu glauben… obwohl Véro ja sehr gerne Krimis liest, hat sie letzte Woche erst ihren ersten Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Und dann war auch noch eine Challenge Anlass dafür! 🙈

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Aber immerhin! „Passagier 23“ hat Véro sehr gut gefallen und sie wird nun bestimmt  irgendwann noch andere Bücher des Autoren lesen… auch wenn ich ihr zur Zeit da nur mit einem Buch weiterhelfen könnte. Vielleicht kommt noch eine Rezi, aber so richtig glaube ich daran nicht, weil Véro noch drei andere Bücher in diesem Monat lesen möchte und alle drei rezensiert werden müssen für irgendwelche Challenges. 🤔

Lieber SuB, bei welchen Büchern von dir denkst du, dass sie deinen Besitzer zum Weinen bringen werden und warum? (Herzschmerz oder das Thema Sterben oder ein Reihenabschluss oder oder?)

(ACHTUNG! Diese Stelle kann einen Spoiler zu „Ein ganzes halbes Jahr“ enthalten!) Hmmm… das ist eine schwierige Frage. Véro weint zwar manchmal beim Lesen, aber das ist meistens nur dann der Fall, wenn der Inhalt des Buches sie sehr betroffen macht, weil zum Beispiel jemand stirbt. Ich weiß noch, wie sie geheult hat, als sie „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen hat. Das war ganz schlimm!

Aber meistens lässt sich das dann nicht wirklich voraussehen.

Reihenabschlüsse bringen sie hingegen nicht zum Weinen. Es gibt viele tolle Reihen; da muss man nicht wirklich weinen, wenn eine Reihe zu Ende geht. 😉

Mir fällt deshalb nicht wirklich ein Buch ein, bei dem ich jetzt mit Bestimmtheit sagen könnte, dass Véro heulen wird. Aber wenn mir was auffällt, dann werde ich euch davon erzählen.

So… jetzt habe ich euch doch mehr erzählt, als ich eigentlich wollte. Dennoch mach ich mich jetzt schnell wieder daran, meine Schätze zu hüten. Nicht dass es mir am Ende in einem Monat wieder so ergangen ist wie diesmal!

Liebe Grüße!
Euer Max

 

 

Herrlich skurriler Krimispaß

Maurer

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Zum Inhalt:

Im idyllischen Kurort tagt der G7-Gipfel. Dementsprechend angespannt ist die Sicherheitslage und es wimmelt nicht nur von Securityleuten, auch die Demonstranten haben ihre Zelte aufgschlagen.

Und als wäre dies alles nicht schon genug, bekommt Kommissar Jennerwein es nun auch noch mit einem sehr persönlichen Fall zu tun. Irgendetwas kommt ihm bei der durchgeplanten Beerdigung seines Freundes Hansi komisch vor. Was ist hier wirklich passiert? Wer hat wen erschossen? Und was soll hier vertuscht werden?

Meine Meinung:

Wer die Alpenkrimis von Jörg Maurer kennt, der weiß dass er keinen herkömmlichen Krimi mit 08/15-Ermittlungen erwarten darf. Vielmehr wird der eigentlich Kriminalfall in den Werken des Autors teilweise komplett zur Nebensache und man erfreut sich als Leser an den skurrilen und manchmal fast absurden Einlagen.

Es tauchen viele altbekannte Gesichter auf und der Leser darf sich auf ein Wiedersehen mit den Spalanzanis, Karl Swoboda, den Graseggers, … freuen. Jörg Maurer gelingt es auch in diesem 9. Band wieder, unzählige, scheinbar unabhängige Erzählstränge miteinander zu verknüpfen, und obwohl man sich bei der Lektüre zwischendurch immer wieder fragt „Wie will er es schaffen, das jetzt sinnvoll in das Geschehen einzubinden?“, gelingt dieser Brückenbau (fast) immer.

Zu Beginn mag es etwas schwierig sein, sich einen Überblick zu verschaffen, da die eingeführten Personen sehr zahlreich sind und manches erst zu einem späteren Zeitpunkt im Buch erklärt wird. Jörg Maurer bedient sich diesmal einer – von ihm – ungewohnten Form. Er hat seinen Krimi in drei Teile unterteilt und arbeitet mit Rückblenden. Auch die kurzen, prägnanten Kapitelüberschriften kannte man bisher in dieser Art nicht von ihm.

Immer wieder streut er zudem vermeintliche Zitate ein, die zwar ganz echt wirken, es aber absolut nicht sind. So wird aus der Bibel zitiert und das Jägerjargon bemüht, man erhält einen Einblick in die Fußreflexzonen und auch die Geschichte des Türenknallens wird dem Leser näher gebracht.

Wer den Autoren, das Genre und sich selbst nicht zu ernst nimmt, der wird an diesem Krimi einen Heidenspaß haben.

Véro

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#18 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

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Hallo ihr Lieben 🙂

Es ist wieder soweit! Heute plaudern wir mal wieder aus dem Nähkästchen und berichten darüber, wie gut wir im Smalltalk sind und: (nun die wichtigste Frage überhaupt im Leben…☝🏼) „Nach welchen Kriterien suchen wir unser Waschmittel aus?“

Und wenn wir schon dabei sind, möchten wir euch noch kurz berichten, warum wir in letzter Zeit so ruhig sind…

Das Leben hat uns einfach im Griff 🤷🏼‍♀️. Aber wir beschäftigen uns dennoch täglich mit Büchern und können nicht ohne… Véro war beispielsweise Teilnehmerin eines luxemburgischen Buchblogger-Hangouts (wer mal hineinschauen möchte: HIER geht es lang… [lasst euch nicht von der Sprache abschrecken, man versteht doch einiges, wenn man genauer hinhört🙊] ) und ich (Bonny) habe meine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen. Christine bearbeitet derweil ihr „SüBchen“ und Mitch kämpft aktuell um ihre Lesezeit und dies ist (wie wir ja alle wissen) nun wirklich kein leichter Kampf.

Was gibt es noch zu Berichten? Ach stimmt… da war ja noch etwas:

Wir haben am 11. Mai unseren 1. Blog-Geburtstag! 🎉 Vielleicht… ganz vielleicht erwartet euch ja diesen Monat aus diesem Grund noch etwas besonderes auf unserem Blog. Haltet die Augen auf 😉

nun aber viel Freude beim Lesen

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Bist du gut im Smalltalk?

Véro: Ehm?!? Ich glaube nicht so wirklich. Ich diskutiere und rede lieber über Dinge, die mich richtig interessieren.

Bonny: Nö, nicht so wirklich. 

Christine: Eigentlich nicht! Wenn ich nichts zu sagen habe, halte ich mich eher raus! 😉

Mitch:  Überhaupt nicht! Ich rede nie viel von daher ist Smalltalk nicht meine Stärke.

2. Welche Sprache würdest du gern beherrschen?

Véro: Irgendwann konnte ich mal ein paar Brocken Spanisch und Italienisch. Das reicht heute noch, um mich (mit Einsatz von Händen und Füßen) irgendwie verständlich zu machen. aber ich würde es eigentlich ganz gerne richtig ordentlich können.

Bonny: Französisch (richtig fließend!), Spanisch, Italienisch und Schwedisch.

Christine: Italienisch! Ich finde diese Sprache klingt einfach nur schön!

Mitch: Niederländisch, ich liebe die Niederlande und möchte später dort hin auswandern.

3. Kannst du Kaugummiblasen machen?

Véro: Ja! Keine riesig großen, aber immerhin!

Bonny: Jaaaaa!

Christine: Nein! Ich mag eh keine Kaugummis!

Mitch:  Ich kaue eigentlich nie Kaugummi. Aber können würde ich es bestimmt.

4. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Véro: Hmmm… den letzten Geburtstag, den ich richtig groß gefeiert habe, war mein 30. Und obwohl das eigentlich ein ganz gemütlicher Abend mit sehr lieben Menschen war, fühlte ich mich ständig gestresst, weil ich das Gefühl hatte, nicht genügend Zeit für jeden zu haben. Und sogar meinen 18. Geburtstag konnte ich nur bedingt genießen, weil mein damaliger Freund aus Paris auch da war und er sich wohl erwartet hatte, dass ich mich mehr um ihn kümmern würde. Kurz: ich bevorzuge die kleinen Geburtstage im Kreise meiner Liebsten mittlerweile ganz klar.

Bonny: In den letzten Jahren habe ich eigentlich kaum noch meinen Geburtstag gefeiert. Daher liegt wohl mein spektakulärster Geburtstag in der Kindheit, als meine Eltern noch tolle Spiele geplant haben… aber ich bin auch froh, dass diese Zeit hinter mir liegt und „Blinde Kuh“/ „Topfschlagen“ nur noch als Erinnerung in meinen Gedanken existiert. 😂

Christine: Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich es nicht so genau sagen kann … Der 18. Geburtstag ist natürlich etwas ganz Besonderes, da er einen Wendepunkt im Leben darstellt! Doch ich denke, dass die besten Geburtstage immer noch die Kindergeburtstage waren, da man als Kind von dem ganzen Vorbereitungsstress nichts mitbekam! 😉

Mitch: Wenn ich auf meine Geburtstage zurückblicke ist es schwer zu entscheiden welcher der schönste war. Aber für mich war mein 16. Geburtstag ziemlich toll, weil ich da noch völlig unbefangen und kindlich feiern konnte. Aber auch schon den Blick Richtung erwachsen werden lenken konnte.

5. Welche Floskel benutzt du zu oft?

Véro: Das weiß ich nicht. Vielleicht fällt das anderen eher auf.

Bonny: Da ich nicht nur manchmal „auf dem Schlauch stehe“ (meine Floskel Nr. 1), kann auch mal ein „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“ aus mir herausplatzen und weil ich gerne mal etwas verschiebe, heißt es dann auch mal: „Besser spät, als nie.“ und wenn ich dann mal wieder philosophiere gelangt ein „Ach, so ist das Leben.“ nach außen.

Christine: Ich weiß es nicht! Das können dir wohl eher die Leute sagen, mit denen ich häufig rede!
Véro, bei dir ist mir auch nichts in der Art aufgefallen! 😉

Mitch: Spontan fällt mir da keine ein. Ich weiß überhaupt nich ob es eine gibt die ich immer wie verwende.

6. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Véro: Nein! Ich kaufe eher, was gerade im Angebot ist.

Bonny: Ja und die Verpackungsfarbe spielt da sicherlich auch noch eine entscheidende Rolle. Da man Waschmittel immer braucht kann man sich ebenso durch das gesamte Sortiment testen. 😂

Christine: Nein, ich bin ein Gewohnheitstier und kaufe immer das gleiche Waschmittel!

Mitch: Defintiv! Ich bin leider sehr pingelig was Düfte angeht und wähle sie daher meist nach dem Duft aus.

7. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Véro: Snacks und gesund…?!? Naja, wenn’s denn sein muss: Gemüsestreifen mit Dip!

Bonny: Ich esse sehr gerne Salat und ich sollte viel mehr Obst essen… Wenn ich nun darüber nachdenke, dann merke ich, wie ungesund ich mich ernähre *kicher*. Aber ich esse u.a. sehr gerne Müsli mit Joghurt. Wohl mein liebster gesunde Snack für zwischendurch. 🙂

Christine: Tomaten und Salatgurke, mittlerweile kommen auch immer häufiger Möhren hinzu!

Mitch: Also wenn ich irgendwas sagen muss dann wäre es wohl ein gesundes Müsli mit Joghurt.

8. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Véro: Ich sollte mir viel öfter etwas aufschreiben, denn ich merke immer wieder, dass ich häufig etwas vergesse, wenn ich es nivcht aufschreibe.

Bonny: Ja, auf jeden Fall! Wenn man an so viele kleine Dinge denken muss, dann kann es passieren, dass man etwas vergisst und dann schreib ich mir lieber etwas 3 x auf, bevor es untergeht.

Christine: Es geht so! Viele Dinge habe ich im Kopf, doch wenn es sehr wichtig ist und ich es nicht vergessen darf, schreibe ich es irgendwo auf … und verliere dann den Zettel! 😉

Mitch: Wenn ich das nicht tun würde hätte ich sicherlich einige Probleme. Da mein Kopf immer mit irgendwas voll ist brauche ich meine Notizzettel.

9. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Véro: In Urlaubszeiten ganz klar das Frühstück! Im Alltag geht es morgens immer sehr schnell, deshalb genieße ich es, im Urlaub ausgiebig zu frühstücken. Ansonsten ist das wohl das Abendessen, weil es die einzige Mahlzeit ist, bei der wir als Familie komplett sind.

Bonny: Mal wieder eine sehr merkwürdige Frage. 😂 Ich glaube ich mag am liebsten das Mittagessen, weil ich mich immer dazu zwingen muss zu Frühstücken. Meistens habe ich am Morgen einfach noch keinen Hunger (ja ich weiß… wichtigste Mahlzeit des Tages und so…). Am schönsten ist es, wenn dann die Familie gemeinsam am Tisch sitzt…

Christine: Das Mittagessen! Ich kann das zwar jetzt nicht begründen, aber es ist so!

Mitch: Das Mittagessen einfach weil ich Kartoffeln liebe und mich jeden Tag schon freue wenn ich wieder irgendwelche Kartoffelvariationen essen kann :D.

10. Wie heißt deine Lieblingsblume?

Véro: Ich mag Sonnenblumen und Gäseblümchen am allerliebsten. Aber momentan sind auch Tulpen sehr hoch im Kurs bei mir.

Bonny: Meine Lieblingsblume ist ganz klar die Rose!

Christine: Ich liebe Tulpen und Lilien! Nur gilt das auch für meine Katze, die diese zarten Pflänzchen mit Vorliebe verspeist! Daher habe ich nie solche Blumen zu Hause!

Mitch: Ich mag Blumen leider überhaupt nicht. Und habe daher auch keine Lieblungsblume.


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