Gemütlicher Sonntagsplausch mit… Sandra Regnier!

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Ihr Lieben,

in den nächsten vier Wochen müsst ihr euch an jedem Sonntag ein kleines rotes 🍁Herbstblatt in euren Kalender setzen, denn wir haben etwas ganz besonderes für euch geplant. Wir laden euch dazu ein, unserem ‚gemütlichen Sonntagsplausch‘ zu folgen. Seid gespannt, denn euch erwarten vier sympathische Autorinnen, die sich mit ihren Worten in unsere Herzen geschrieben haben!

Den Anfang macht an diesem herbstlichen, wenn auch verregneten Sonntag: Sandra Regnier (Hintergrundinfo: es wird Renjee ausgesprochen)!

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Sandra Regnier ist eine deutsche Autorin die hauptsächlich Jugend- und Romantasy Romane schreibt. Was als Freizeitbeschäftigung begonnen hat wurde schnell zur Leidenschaft und letztendlich zum Beruf.

Mit der Pan – Trilogie schaffte Regnier letztendlich den Durchbruch. Ihre Geschichte um die Außenseiterin Felicity und Lee den heißesten Typen der Schule zieht den Leser schnell in ihren Bann. Die Trilogie nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Elfenwelt. Sandra Regnier recherchiert gründlich und direkt vor Ort für ihre Bücher, welches sich in jeder ihrer Romane wiederspiegelt.

2014 erhielt der erste Teil der PAN – Trilogie die Auszeichnung für das beste Ebook des Jahres.

Regnier blieb sich ihrer Linie treu und schrieb weitere Romantasy Bücher wie die Zeitlos- Trilogie und die Reihe der Lilien.

Sandra Regnier hat sich unseren Fragen gestellt und nun lest selbst 🙂

 


1. Wie sind sie zum lesen/schreiben gekommen?

Damals war ich elf und gerade neu auf der weiterführenden Schule. Wir fuhren im Schienenbus jeden Morgen und ich saß im Abteil mit zwei Oberstufen-Schülerinnen. Die bastelten bzw. plotteten gerade an einem Kurzkrimi für ihren Deutsch-Leistungskurs und in diesem Moment ging mir auf, dass all die wunderbaren Geschichten, die ich bislang gelesen hatte, ja von irgendjemanden erdacht und aufgeschrieben worden waren.
Das habe ich direkt ausprobiert und seither nicht mehr aufgehört.


2. Welches ist/war ihr Lieblingsautor?

Es gibt so viele, die ich gerne lese. Zur Zeit ist es wohl Martin Suter, aber wenn ich genauer darüber nachdenke, sind es die Bücher von Anne Golon, J.K.Rowling, Kerstin Gier, Rebecca Gablé, Iny Lorentz, die ich immer und immer wieder in die Hand nehme.


3. Haben sie ein Lieblingsbuch?
Die ganze Angelique Reihe, die Harry Potter Bände, Der weiße Wolf von Käthe Recheis, Das zweite Königreich von Rebecca Gablé, Die steinerne Schlange von Iny Lorentz und alle von Kerstin Gier ohne Ausnahme.


4. Wer hat sie inspiriert?


Alle meine Lieblingsautoren. Ich mag deren Schreibstile, ich mag deren Figuren, die Handlungen, einfach alles. Ich kann und will das nicht kopieren, aber ich lese es sehr sehr gerne.

5. Woran schreiben sie aktuell?


An einem Artikel für die Stiftung Lesen. Aber bald beginne ich mit Band 2 der Anderwelt-Reihe.




6. Was ist das schöne daran eine Buchreihe anstatt ein Einzelband zu schreiben?
Man darf seine Figuren länger behalten, bekommt Gelegenheit, mache Handlungen besser auszufüllen und auszuführen und darf ein wenig länger in vertrauten Umgebungen verweilen. Das gleiche gilt wohl auch für Leser von Reihen ☺


7. Könnten sie sich vorstellen das Genre zu wechseln?
Aber ja! Seit einiger Zeit geistert mir ein Krimi im Kopf herum. Ein historischer Krimi um genau zu sein, doch das wird noch nichts. Erst einmal müssen die Verträge zur Anderwelt erfüllt werden und dann ist ja da immer noch die Geschichte um den Schauspieler, Lisa und Robert, die wartet.

8. Welche Atmosphäre/Gegebenheiten brauchen sie um am kreativsten zu sein?
Ruhe. Ich brauche wirklich Ruhe und die Gewissheit, dass ich nicht gestört werde. Dann kann ich wunderbar arbeiten.


9. Hatten sie schon mal eine Schreibblockade? Wenn ja, wie haben sie diese überwunden?
Meistens liegt das daran, dass etwas nicht stimmt, dass etwas unlogisch ist. Dann muss ich den Schreibtisch verlassen, mich bewegen, um die Gedanken zu sortieren oder meine Tafel zu Rate ziehen und darauf in Form von Tabellen oder Diagrammen zurückverfolgen, wo es anfängt unlogisch zu werden. Damit habe ich bislang noch jede Blockade überwunden bekommen. Das klingt jetzt ziemlich einfach, aber tatsächlich ist das ein Prozeß, der manchmal 2-3 Tage dauert. Das ist sehr anstrengend, denn dann schlafe ich auch unruhig.

10. Was fällt ihnen einfacher zu schreiben den Anfang oder das Ende?
Das Ende. Denn das steht meist schon am Anfang fest, wobei der Anfang erst mittendrin oder kurz vor dem Ende geschrieben wird und oft, sehr sehr oft umgeschrieben wird, bis er mir gefällt.


11. Mit wem würden sie gerne ein Buch schreiben?
Ich habe mir mal überlegt, eine Graphik Novel über Pan zu machen. Aber ich fürchte, das wird leider nichts werden, denn es wäre einfach zu kostspielig in der Herstellung.

12. Fließen wahre Begebenheiten/Tatsachen/Menschen aus ihrem Leben mit in ihre Bücher hinein?
Manchmal schon. Ich mag manche kleinen „Eigenarten“, die ich einbringe. Und ehrlich gesagt, die Szene, in der Felicity auf der Treppe in Lees Haus schläft und Hermes, Fed-Ex und UPS sie anmalen wollen, die basiert auf einer wahren Begebenheit. Aber welcher, verrate ich nicht.


13. Wählen sie den Titel des Buches vor oder nach dem schreiben aus?
Während dem Schreiben, aber ich bin nicht sonderlich gut darin. Meine Lektorin und zwischenzeitlich sehr gute Freundin Rebecca ist in der Hinsicht viel kreativer.

14. Welches ist ihr „Lieblings“-werk aus ihrer eigenen Feder?
Die Lilie. Weil sie mich schon so lange begleitet. Weil ich seit 27 Jahren in Etienne verliebt bin. Weil ich Versailles noch immer magisch finde. Obwohl Edinburgh ihm langsam aber sicher den Rang abnimmt … und Finn.


15. Würden sie eines ihrer Bücher verfilmen lassen?
Das ist schwierig zu beantworten, denn ich habe ein paar sehr reale Schauspieler als Vorlage für meine Helden und die würde ich natürlich wahnsinnig gern in ihrer „Rolle“ als Lee, Finn oder Etienne sehen. Andererseits habe ich ein bisschen Angst, was ein Regisseur aus meinem Buch machen würde und dass es mir so geht wie Michael Ende mit der Unendlichen Geschichte.

17. In der PAN Trilogie geht es um Elfen und andere Fabelwesen was ist das besondere daran die Welt der Menschen mit denen der Elfen zu vereinen?
Ich mag die Vorstellung von „Was wäre, wenn …“ Die Möglichkeit, dass sich jederzeit etwas Magisches ereignen könnte. Bei Pan hatte ich damals die Vorstellung eines „Zeitagenten“, der Kriminalfälle in verschiedenen Epochen der Vergangenheit löst und sich dabei in eine junge Frau verliebt, was in seinem Job ziemlich ungeeignet ist. Dass es dann ein Elf wurde, hat sich nebenbei ergeben. Aber das Übernatürliche mit unserem Leben zu vereinbaren, gefällt mir noch immer sehr gut.

18. In ihren Büchern sind (meist) Frauen die „Helden“ haben sie sich bewusst dafür entschieden?
Ich bin ein Mädchen, eine Frau. Ich schreibe – bis auf die Lilien-Reihe – in der Ich-Perspektive. Das fällt mir nun mal leichter, ich kann mich besser hineinversetzen und … siehe nächste Frage ☺


19. Versetzen sie sich während des Schreibens in die einzelnen Protagonisten hinein?
Ich durchlebe alle Freuden, Ärgernisse und Gefühle und es geschieht auch, dass ich während des Schreibens weinen muss oder auch lauthals lachen. Ich glaube, das muss man ein bisschen, sonst hat man seinen Figuren kein wirkliches Leben eingehaucht.

20. Wenn sie sich einen Traum erfüllen könnten welcher wäre das?
Eine zuverlässige Putzfrau.


 

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#20 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

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Hallo ihr Lieben

heute erwarten euch erneut 10 Antworten auf (diesmal ganz besonders!) 10 ziemlich merkwürdige Fragen! 🧐

Es geht diesmal um frische Luft, unsere Vergangenheit, unsere Köpfe und die Erfindungen, die wir feiern…

Viel Freude beim Lesen ❤

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?

Véro:  Puh… keine Ahnung! In den Sommerferien war ich öfter viel draußen, aber ob es da auch irgendwann ein ganzer Tag war, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Bonny: Ich musste gerade über diese Frage wirklich etwas länger nachdenken und kann sagen, dass es schon etwas länger her ist. Ich versuche oft mich an der „frischen Luft“ aufzuhalten, aber seit ich in die Stadt gezogen bin und keinen eigenen Garten mehr habe, halte ich mich nicht mehr den gesamten Tag draußen auf. Allerdings versuche ich in meiner freien Zeit draußen (spazieren etc.) und auch viel auf dem Balkon zu sein. Aber einen ganzen Tag draußen? Dies war dann wohl vor mehr als zwei Jahren o_O 

Christine: Das ist noch gar nicht lange her! Ende Oktober findet in meinem Dorf ein Kirmesumzug des Musikvereins statt. Da war ich den ganzen Tag draußen unterwegs, trotz des schlechten Wetters. 😉

Mitch: Bei mir ist es noch gar nicht so lange 😀 In meinem letzte Urlaub im August war ich sogar  an mehreren Tage den ganzen Tag draußen.

 

2. Wie oft schreibst du noch mit der Hand?

Véro: Täglich… und sei es nur bei den Korrekturen der Schülerarbeiten. Auch Notizen, To-Do-Listen und Ähnliches mache ich immer noch oft mit der Hand, es sei denn ich bin unterwegs und habe keinen Stift und kein Papier dabei.

Bonny: Es ist mir sehr wichtig, dass ich noch viel mit der Hand schreibe. Es bereitet mir auch einfach viel Spaß einen Stift zu benutzen und auf Papier zu „kritzeln“. Dabei achte ich auch noch nicht einmal darauf besonders schön zu schreiben, sondern es darf auch chaotisch sein. Zusammengerechnet würde ich sagen in der Woche mindestens 1 Stunde. Und wenn ich Urlaub habe, dann noch etwas mehr…

Christine: Täglich! Die Korrekturen der Schülerarbeiten erledige ich natürlich immer per Hand und auch ansonsten schreibe ich mir sehr gerne Notizen und To-Do-Listen.

Mitch: Ständig! Ich muss allein auf der Arbeit jeden Tag mit der Hand schreiben in den Übergabebüchern schreiben, Notizen machen, Bestellungen erstellen und jede Menge mehr. Außerdem schreibe ich immer wieder gerne Gedichte die ich in meinem Buch festhalte oder notiere mit in meinen Notizhefte Buchzitate.

 

3. Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen?

Véro: Wirklich komplett hinter mir gelassen habe ich wenig. Es gibt Dinge, an die ich immer weniger denke oder die ich bewusst zu verdängen versuche. Aber von Zeit zu Zeit taucht dann doch vieles wieder an die Oberfläche.

Bonny: Eine merkwürdige Frage…irgendwie. Ich würde nicht sagen, dass ich meine Vergangenheit hinter mir gelassen habe. Die Vergangenheit ist schließlich immer auch ein Teil von mir und man ist aus den Erfahrungen gewachsen, hat gelernt was wirklich zählt im Leben und die Erinnerungen an die Vergangenheit sind manchmal auch Wegweiser für die Zukunft.

Christine: Ich lebe definitiv nicht in der Vergangenheit, habe aber auch keinerlei Probleme damit, wenn es darum geht in Erinnerungen zu schwelgen. Diese Frage impliziert irgendwie, dass die Vergangenheit negativ behaftet ist. Dies empfinde ich nicht so, daher fällt es mir etwas schwer, darauf zu antworten …

 Mitch: Oh, eine Frage die mich spontan überfordert und auf dich ich nicht wirklich eine Antwort habe. Im Großen und Ganzen habe ich wohl meine Vergangenheit hinter mir gelassen. Dennoch denke ich manchmal auch mit einem lachenden und einen weinenden Augen an meine Vergangenheit.

 

4. Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?

Véro: Das ist (leider) für mich sehr leicht zu beantworten. Überhaupt nicht! Mein Kopf ist ein einziges Wirrwarr an Gedanken, Grübeleien, … Aufgeräumt ist definitiv anders.

Bonny: Was ist denn heute mit den Fragen los. 😅 Hmmm. Ich glaube in meinem Kopf ist es manchmal ziemlich chaotisch und so richtig aufgeräumt ist es dort nie wirklich. Zu viele Gedanken und Fragen die wild herumfliegen. Ich glaube fast, dass es erst dann wirklich in meinem Kopf aufgeräumt ist, wenn ich alt und grau bin und sentimental auf mein Leben zurückblicke. Da nehme ich die Unordnung (noch) gerne in Kauf. 😜

Christine: Ich bin ein recht pragmatischer, organisierter Mensch. Daher würde ich sagen, dass es in meinem Kopf schon eher aufgeräumt ist. Damit scheine ich hier wohl eher die Ausnahme zu sein. 😂

Mitch: Überhaupt nicht würde ich sagen 😀 ich bin ein absoluter Kopfmensch und denke immer viel nach. Ich mache mir manchmal auch einfach viel zu viele Gedanken und in meinem Kopf herrscht generell immer eine totale Flut an Informationen die man gar nicht so einfach aufräumen kann 😂

 

5. Bist du ein guter Verlierer?

Véro: Ich fürchte nicht. Ich bin sehr ehrgeizig und möchte „gut“ sein… allerdings bin ich wohl hauptsächlich mir selbst gegenüber ein schlechter Verlierer.

Bonny: Ja, bin ich. Es macht mir nichts aus zu verlieren. Allerdings nur wenn ich fair verloren habe. 😄

Christine: Ja, bin ich! Solange mein „Gegner“ nicht gemogelt hat, stört das Verlieren mich nicht weiter. Immer nur gewinnen wäre auch nicht so prickelnd. 😄

Mitch: Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und liebe es zu gewinnen bzw. über mich hinaus zu wachsen und beim Fussball ein entscheidendes Spiel zu drehen. Jedoch kann ich eine Niederlage genau so gut akzeptieren. Meine Familie und ich wir spielen meist Gemeinschaftsspiele oder Rollenspiele in denen es nicht zentral ums gewinnen oder verlieren geht. Aber alles in allem würde ich sagen, dass ich auch gut verlieren kann.

 

6. Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?

Véro: Keine Ahnung! Aber ich denke auch nicht, dass meine Leben eine Verfilmung wert wäre.

Bonny: Butter bei die Fische… mein Leben würde sich wohl kaum dazu eignen verfilmt zu werden. Aber gut ich überlege mal und komme zu dem Schluss: Emma Watson oder vielleicht sogar Kristen Steward. Emma Watson hat mich gerade in ihren Harry Potter Filmaufnahmen an mich selbst erinnert und Kristen Steward (die ich persönlich eigentlich gar nicht vor der Kamera mag. Sorry Kristen!🙈) erinnert mich manchmal an mich selbst, wenn ich schlechte Laune habe. Zumindest ihre Mimik kommt meiner bestimmt sehr nahe. 😂

Christine: Ach du liebe Güte! Ich kenne fast keine Schauspielerinnen, da ich nicht viel fernsehe. Davon mal ganz abgesehen wäre ich gar nicht begeistert davon, wenn mein Leben verfilmt werden würde… und sonderlich spannend wäre es wohl auch nicht! 😄

Mitch: Da würden mir gleich mehrere einfallen. Letztendlich würde ich mich allerdings für Kathy Bates entscheiden, da sie wahrscheinlich äußerlich nicht sehr weit von mir weg wäre. Außerdem mag ich ihren Humor und kann viel der sie lachen. Was sehr gut zu meinem Charakter passt.

 

7. Wie viel Zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen?

Véro: Oh jee… ich hasse es, mich aufbrezeln zu müssen und tue es auch eigentlich nie. Von daher geht es auch meist recht schnell.

Bonny: Puuuh… ich glaube *raschel* Stunden?! Ja, dass könnte hinhauen. *raschel* Stunden brauche ich mindestens. 😜

Christine: Das hängt ganz von meiner Tageslaune ab… Da gibt es alles von 30 Minuten bis 2 Stunden. 😉

Mitch: Ich gehe nicht wirklich gern und oft zu festlichen Feiern oder ähnliches, wenn ich mich dann mal landfein machen muss geht es bei mir auch ziemlich schnell. Alles in allem reicht mir eine Stunde um mich fertig zu machen.

 

8. Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättest du gern als Haustier?

Véro: Ich habe kein Haustier und würde wohl auch auf Dauer keines wollen. Es müsste wohl ein sehr pflegeleichtes Tier sein, das nicht viel Beachtung braucht, nicht bei Regen Gassi muss, … also doch lieber keines!

Bonny: Wenn alles möglich wäre? Ein fliegendes Pferd, welches so klein ist wie ein Hund mit Flügeln, die an einen Regenbogen erinnern. 😏

Christine: Wenn alles möglich wäre, hätte ich gerne einen eigenen Zoo! 😄 Ich liebe Tiere und warum sollte ich mich entscheiden, wenn alles möglich wäre? Also bitte einen Elefanten, eine Giraffe, einen Panther, einen Wolf, einen Schneeleoparden, einen Pinguin, zwei Hunde und zwei Katzen, einen Orka, haufenweise Erdmännchen, ein Löwe mit ein paar Löwinnen …

Mitch: Am liebsten einen Affen 🐒 oder einen Delfin 🐬

 

9. Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?

Véro: Gerade eben, auf die erste Frage bei diesem Beitrag der  „Flow-Challenge“. 😂

Bonny: „Haben Sie den gelesen?“ In der Hand hielt die Frau einen Krimi (an den ich mich jetzt bereits nicht mehr erinnern kann). Es tut mir Leid, ich werde mich bessern! 😂

Christine: Siehe Frage 3 und Frage 6 😄

 

10. Was ist in deinen Augen die größte Erfindung?

Véro: 🤔 Heute tue ich mich echt schwer mit den Fragen… Am Anfang war das FEUER! 🔥😜 Damit fing wohl einiges an und auch wenn Feuer viel zerstören kann, so ist es uns mitunter doch wohl oft sehr hilfreich.

Bonny: Ich finde es gerade schwierig mich auf eine Erfindung einzugrenzen…🤔 Da wäre zum einen das Flugzeug, welches uns heute an jeden Ort der Welt bringen kann und dabei vergehen nur ein paar Stunden. Da wäre die ISS irgendwo da oben über unseren Köpfen, die uns (naja nicht wirklich uns als Einzelperson😆) gestattet auf die Erde zu blicken und den Weltraum zu entdecken und sei es nur auf Bildern. Da wäre das Smarthphone welches am Ende viele Erfindungen (Telefon – Fotoapparat) vereinigt und uns miteinander vernetzt. Da wären Herzschrittmacher, die Menschen ermöglichen weiterzuleben und da wären noch so viele andere Erfindungen die unser Leben bereichern und für die wir dankbar sein können!

Christine: Spontan habe ich jetzt an das demokratische System und die Menschenrechte gedacht, wenn man diese denn als Erfindungen bewerten kann. Die wichtigsten technischen Erfindungen sind wohl im Bereich der Medizin und der Infrastruktur zu finden.


 

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New York, 2118

„Die raumhohen Fenster wirkten wie Vierecke aus samtener Dunkelheit, obwohl in der Ferne bereits langsam die Sonne aufging und die Skyline in ein ockerfarbenes, blassrosa leuchtendes und sanft schimmerndes Gold tauchte.“ (S. 7)IMG_3316.jpg

Wo einst der Central Park den Bewohnern von Manhattan einen grünen Rückzugsort bot, steht in der Zukunft der höchste Wolkenkratzer der Welt. Hier leben die Reichen oben und die Armen unten, während sich ein beinahe endloser Schatten über die einst angesagtesten Stadtteile von New York legt. Doch auch im inneren des Towers legt sich eine gewisse Dunkelheit aus Intrigen, Lügen und Geheimnissen über die Menschen…

Im Mittelpunkt der Handlung stehen fünf junge Menschen.

Avery. Ihr liegt im wahrsten Sinne des Wortes die Welt zu Füßen, denn sie wohnt im obersten Stockwerk des Towers. Ihr Leben könnte nicht perfekter sein, doch ihre Gefühle für ihren Stiefbruder drohen alles ins Wanken zu bringen.

Denn ihre beste Freundin Leda hat ebenfalls Gefühle für Averys Bruder (Atlas). Zwei beste Freundinnen, die in den gleichen Jungen verliebt sind bieten genügend Zündstoff für einen Roman, doch es kommt ebenfalls noch hinzu, dass Leda kein unbeschriebenes Blatt ist. Sie ist ehrgeizig, manipulativ und impulsiv. Für ihre Ziele nimmt sie alles in Kauf, selbst wenn sich dabei ihre beste Freundin in den Weg stellt.

Eris hingegen hat ganz andere Sorgen. Als ein Familiengeheimnis das Tageslicht erreicht, muss sie ein neues Leben in den untersten Stockwerken des Towers beginnen. Doch es ist gar nicht so leicht diese neue Situation vor ihren alten Freunden geheim zu halten. Erst recht nicht, als sich eine neue Freundin in ihre Leben schleicht und Eris sich selbst immer besser kennenlernt.

In den unteren Stockwerken leben aber auch noch zwei weitere spannende Charaktere.

Watt. Ein Nerd könnte man meinen, wenn man den genialen Hacker in ihm entdeckt. Doch er nutzt seinen Zugang zu verschlüsselten Informationen und versteckt sich keineswegs in einer dunklen Kammer. Als er in die Welt der Schönen und Reichen gezogen wird, muss er jedoch den Verlust seines Herzens in Kauf nehmen.

Und auch Rylin gerät in den Sog der Schönen und Reichen. Sie jobbt als Dienstmädchen auf den schillernden Partys der oberen Schicht. Doch als sie ihren Arbeitgeber (Cord) immer besser kennenlernt, holt ihre Vergangenheit – ihr Leben – sie ein und droht alles zu zerbrechen.

Und um was geht es jetzt genau?

Nun, in „Beautiful Liars“ geht es um genau diese oben aufgeführten Personen und ihr Leben im Tower. Das Besondere hierbei ist das unaufhaltsame Netz aus persönlichen Sorgen und Problemen, welches hier gestrickt wird und in Geheimnisse münden und zu Lügen verleiten, die die Charaktere bis zur letzten Seite verfolgen und zu Entscheidungen zwingen, die zu einem Ereignis in der Zukunft führen, welches ihr aller Leben verändern und vielleicht sogar zerstören wird.

Begleitet wird die spannende Handlung durch eine gelungene, eindringliche und bildhafte Sprache, die bei mir gleich zu Beginn eine sogartige Wirkung entfacht hat. Die Übersetzung fand ich gelungen, auch wenn ich die Originalausgabe nicht zum Vergleich herangezogen habe.

Zu Beginn konnte mich das Buch fesseln, auch wenn man direkt ins kalte Wasser – bestehend aus sehr vielen Informationen und Namen – geworfen wird. Ein fast schon melancholischer Prolog lässt schlimmes erahnen, bevor man in die Haupthandlung eintaucht.
Man beobachtet die Handlung aus der (Er-/Sie- Erzähler) Sicht der fünf oben erwähnten Personen. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und knüpfen aneinander an. Die Handlung wird nicht wiederholt, auch wenn zum Beispiel Leda und Avery aufeinandertreffen. Stattdessen erfährt man von ihren Eindrücken, persönlichen Meinungen zu den Personen, die Wirkung ihres Auftretens und kann dadurch auch die Reaktionen der Charaktere anders betrachten. Schließlich weiß man mehr als die Charaktere und kann die verschiedenen Absichten anders nachvollziehen.

Es war sehr spannend die Verknüpfung zwischen den Personen zu entdecken, denn dies ist eine der großen Besonderheiten in dem Buch. Alles und jeder ist irgendwie miteinander verbunden und das wirkt keineswegs erzwungen, sondern die Autorin hat hier ein realistisches Gewebe entstehen lassen.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat war der wirklich gelungene Ausbau der technisierten Welt. Der Central Park ist vollkommen verschwunden und im Tower selbst wird zwar von Apartments gesprochen, doch diese lassen sich nur im oberen Teil des Wolkenkratzers finden. Gleichzeitig gibt es große Straßen in dem Gebäude selbst, mit Parkanlagen etc.
Zu Anfang fand ich es noch schwer ein Gefühl für die Größe des Towers zu bekommen, doch es ist wirklich ein gelungener Schauplatz für die Handlung. Zu Anfang hatte ich sogar kurz das Gefühl die Autorin verliert sich in der imposanten Beschreibung der Umgebung, aber sie schafft es dann doch noch einen Umschwung zu erwirken.

Mikroantennen (Kopfhörer), Augmented-Reality Spiele in einer ARena, Drogen, die passend auf einen zugeschnitten werden, wenn man das passende Kleingeld besitzt oder auch Erfindungen unsere Gegenwart, wie z.B. der 3D- Drucker werden modifiziert. Die Autorin hat sich wirklich Gedanken gemacht, wozu man sie in der Zukunft benötigen könnte und dementsprechend eingesetzt. Ich fand es total faszinierend und raffiniert durchdacht. Außerdem hat sie Themen, wie Freizeit, Sport, Gesundheit und den Umgang der Menschen in der Gesellschaft miteinander (Kommunikation) an die Zukunft angepasst und man merkt einfach, wie viel Herzblut da verarbeitet wurde.

Auf mehr als fünfhundert Seiten wird hier eine wirklich interessante Zukunft gestaltet, die die Bühne für eine Handvoll junger Menschen eröffnet, deren Leben und Lügen miteinander verwoben sind. Sie selbst sind sich dessen gar nicht bewusst, während der Leser sie beobachtetet und über die Seiten hinweg nur erahnen kann, was am Ende passiert.
Die Autorin zeigt hier einen Freundeskreis, der wohl oberflächlicher nicht sein könnte und quasi zum scheitern verurteilt ist. Der Leser bekommt ein gelungenes Gewebe aufgezeigt, doch desto mehr Charaktere auftauchen, desto weniger Personen wünscht man sich für die Handlung, da es bei den Freundschaften zueinander an Tiefe fehlt. Es gibt zwar einen Zusammenhang, doch dieser ist labil dargestellt und die Charaktere agieren wenig miteinander. Stattdessen sind die einzelnen Charaktere Helden ihrer eigenen kleinen Welt und erst am Ende wird aus allem ein großes Ganzes. Schade, wie ich finde, denn dadurch erschien mir die Handlung manchmal zu steril und kalt. Dennoch erschien mir das Buch sehr gelungen konstruiert und die bildhafte Sprache hat mir einen gelungen Blick auf die Zukunft ermöglicht!

Ich freue mich nun auf den zweiten Teil (Erscheinungstermin: 01.07.2018), denn „Beautiful Liars – Verbotene Gefühle“ ist der Beginn einer Trilogie.

Von mir gibt es vier Papierblumen.NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Bonny

Bekannte Märchen, neu erzählt

Die Märchen von Rotkäppchen und den sieben Geißlein kennt wohl fast jeder. Die beiden Märchenadapationen, die ich euch heute vorstellen möchte, kennen hingegen viele (noch) nicht …

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Beide Bilderbücher von Sebastian Meschenmoser haben eines gemeinsam: Der Ausgang der jeweiligen Geschichte hat mit der Originalversion nicht mehr viel zu tun. Während die altbekannten Versionen der GebrüderGrimm in der Person des Wolfs einen „Bösewicht“ als zentrale Figur haben, verwendet der Autor hier den Humor als Hauptzutat und ringt dem (Vor-)Leser mehr als einmal ein Schmunzeln oder lautes Lachen ab.

All jene „Märchenkritiker“, die ihren Kindern nur ungern die Geschichten von Rotkäppchen, Schneewittchen oder Rapunzel vorlesen, weil sie befürchten, der Wolf oder die Hexe könnte die kleinen Zuhörer verängstigen, können diese beiden Bilderbücher bedenkenlos einsetzen. Niemand wird vergiftet, getötet, gefressen … oder kommt sonstwie zu Schaden.

Als Märchenliebhaberin plädiere ich allerdings nicht dafür, diese Märchenadaptationen als Ersatz für die Originale einzusetzen, sonderm sie vielmehr als „Ergänzung“ zu betrachten, die vielleicht auch dazu anregen können, der Fantasie ihren freien Lauf zu lassen und andere Märchen umzuwandeln oder noch andere Versionen zu erfinden.

Da die beiden Werke von Sebastian Meschenmoser meiner Ansicht nach doch recht unterschiedlich sind, möchte ich hier einen kurzen Eindruck vermitteln:

  • Rotkäppchen hat keine Lust

Frühmorgens erwacht der Wolf mit knurrendem Magen in seiner Höhle. Er fühlt sich einsam und bitter. Und weil schon seine Großmutter immer gesagt hat: „Wenn du dich einmal bitter fühlst, friss ein süßes Kind. Das hilft immer!“, macht er sich kurzerhand auf den Weg in den Wald.

Lange muss er nicht warten, bis ihm das Rotkäppchen über den Weg läuft. Allerdings ist dessen Laune alles andere als gut: Das Mädchen soll zu seiner Großmutter, weil diese Geburtstag hat. Dabei würde es seinen Sonntag viel lieber anders verbringen, als der Großmutter ihre lustlos ausgewählten Geschenke zu bringen und sich langweilige Fotoalben ansehen zu müssen.

Der Wolf wittert seine Chance: Um einen Geburtstag zu feiern, braucht man einen Kuchen! Und Wein! Und einen Blumenstrauß! Und während der Wolf in den Vorbereitungen für den Besuch bei der Großmutter richtig aufblüht, wird Rotkäppchens Laune immer schlechter.

Auch der eigentliche Besuch bei der Großmutter verläuft ganz anders, als man es als Leser vermuten würde… Aber das soll jeder selbst entdecken! 😉

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  • Die verflixten sieben Geißlein

Auch in diesem Buch ist die Handlung zu Beginn an das Original angelehnt, weicht jedoch dann stark ab.

Der Plan des Wolfes ist es, sich als Ziegenmutter zu verkleiden, von den Geißlein ins Haus gelassen zu werden und dann eines nach dem anderen aufzufressen. Allerdings hat er die Rechnung ohne die Geißlein und deren Unordnung gemacht: Kaum hat der Wolf das Haus betreten, stolpert er über einen herumliegenden Ball, fällt hin und findet sich inmitten eines riesigen Chaos wieder.

Sebastian Meschenmoser zeigt uns diese gewaltige Unordnung auf einer Doppelseite (ohne Text), die jedes Wimmelbuch in den Schatten stellt. Überall liegen Dinge herum, sind Möbel umgefallen und stapelt sich Dreck. Und irgendwo in diesem ganzen Chaos verstecken sich die sieben Geißlein.

Schnell ist dem Wolf klar: hier muss für Ordnung gesorgt werden. Also macht er sich ans Aufräumen, denn wenn alles an seinem Platz liegt, gibt es keine Verstecke mehr für die Zicklein. Doch kaum ist das Wohnzimmer aufgeräumt, laufen die verflixten sieben Geißlein davon und verstecken sich … 

… in der Küche! Auch hier herrscht das Chaos. Überall liegen Essenreste rum und das schmutzige Geschirr stapelt sich. Es hilft alles nichts: auch hier muss aufgeräumt werden. Doch auch im ersten Stock gibt es noch Zimmer, die so manches Versteck bieten.

Als der Wolf dann endlich überall aufgeräumt hat und die Geißlein kein geeignetes Versteck mehr finden, geht die Tür auf, und die Ziegenmütter kommtmit ihren Einkäufen nach Hause, mit den Schweinen aus der Nachbarschaft im Schlepptau.

Welches Schicksal dem Wolf nun blüht, werde ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten. 

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Erwähnenswert sind auch die Illustrationen in den beiden Büchern. Ich war anfangs echt skeptisch, da Aquarellzeichnung nur selten nach meinem Geschmack sind, allerdings machen diese in beiden Fällen das Buch zu einem Gesamtkunstwerk. Besonders die doppelseitigen Illustrationen im Buch der sieben Geißlein sind eine wahre Freude, da es hier unglaublich viel zu entdecken gibt und es einen Heidenspaß bereitet, die Zicklein in dem ganzen Durcheinander zu finden.

Es lohnt sich auch in beiden Büchern den Vorsatz etwas genauer zu betrachten… Auf diesen Seiten wird bereits zur eigenen Geschichte hingeleitet. Dies geschieht jedoch auf eine Art und Weise, die den Leser dazu veranlaßt, Vermutungen anzustellen, was wohl im Laufe der Handlung passieren könnte.

Beide Bücher sind für mich die Entdeckung meines Lesejahres in der Kategorie Bilderbuch und ich hoffe inständig, dass es weitere Märchenadaptationen von Sebastian Menschenmoser geben wird!

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Véro

Ich bin …

Ich bin ... Reihe

(Achtung! Diese Rezension umfasst die komplette Serie von Ethan Cross und kann demnach Spoiler enthalten.)

Agent Marcus Ackerman und sein Team jagen im Auftrag der strenggeheimen Shepard-Organisation die schlimmsten Bestien unserer Zeit: Serienmörder, Psychopathen und geisteskranke Gewalttäter. Ein nervenzehrender Job, der die Agenten mehr als einmal an ihre körperlichen und seelischen Grenzen treibt. Hinzu kommt noch der „außergewöhnliche“ Stammbaum von Marcus Ackerman. Denn ausgerechnet sein Vater ist ein schrecklicher Sadist und Serienmörder, der seinen Bruder solange folterte, bis auch dieser sich in eine mordende Bestie verwandelte…

Meine Meinung zu der Serie:

Ich entdeckte diese Serie mit Band 4 „Ich bin der Zorn“, also als Quereinsteiger. Dies störte mich keinesfalls, allerdings empfehle ich interessierten Lesern, mit Band 1 zu beginnen, da die Handlung sich im Laufe der Bücher immer weiter aufbaut.

Ethan Cross besticht durchgehend mit einem sehr angenehmen, spannenden Schreibstil, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Handlung wird rasant vorangetrieben und bringt den Leser dazu, die Bücher regelrecht zu verschlingen.

Die handelnden Ermittler werden sehr menschlich dargestellt, mit vielen Ecken und Kanten. Sie alle haben eine schwere Vergangenheit und haben sich dadurch für die Shepard-Organisation ausgezeichnet. Ihre erlebten Traumata haben sie stärker gemacht und führten dazu, dass sie im Leben nichts mehr zu verlieren haben. Das macht sie zu idealen Mitgliedern der Shepard-Organisation, jenem geheimen Organ des FBI, das sich über die Gesetze erheben darf, um Serienmörder ihrer Strafe zuzuführen. Besonders Marcus Ackerman kämpft gegen seine inneren Dämonen und scheint an der Last seiner Vergangenheit beinahe zu zerbrechen.

Ihr jeweiliger Gegenpart, allen voran der berüchtigte Serienmörder Francis Ackerman Jr., verlangt den Ermittlern alles ab. Er liebt es, Menschen Schmerz zu bereiten und daher sind die Bücher von Ethan Cross wirklich nichts für schwache Nerven. Dennoch schafft der Autor es, diesen so sadistisch veranlagten Mörder sympathisch erscheinen zu lassen. Die Rolle des Ackerman Junior finde ich persönlich sehr faszinierend, da ich mich immer wieder fragte, ob diese Bestie sich wirklich „zähmen“ lassen wird oder nur auf eigene Rechnung spielt. Schließlich ist er ein Meister der Täuschung und denkt wohl vor allem an sein eigenes Wohl. Die Einblicke in seine Psyche finde ich wirklich äußerst spannend, denn ich mag diesen psychologischen Aspekt sehr gerne bei Thrillern.

Ethan Cross schafft in jedem Band sehr starke Persönlichkeiten, die das Buch auf ihren Schultern tragen. Allerdings hoffe ich, dass der Autor sich in dem demnächst erscheinenden Buch „Ich bin der Hass“ von seinem Lieblingsfeindbild Francis Ackerman Jr. loslösen kann und uns einen Gegenspieler serviert, der nichts mit der Familie Ackerman zu tun hat. Zumindest endete Teil 4 in dieser Hinsicht sehr vielversprechend, denn scheinbar tun die beiden Brüder sich zusammen um eine Gruppe Mörder zu entlarven.

Ich bin sehr gespannt, wie es in Band 5 weitergehen wird und kann diese Reihe guten Gewissens weiterempfehlen. Sie ist vielleicht ein bisschen vergleichbar mit der „Post Mortem“ – Serie, nicht nur was den Stellenwert der Familie angeht, sondern auch die Schilderung der Gewalttaten betreffend.

Im Schnitt vergebe ich der Serie 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

nun ist der 20. September schon fast vorbei, aber ich werde Max noch schnell die Gelegenheit geben an Annas Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ teilzunehmen. 4 Fragen werden an den SuB gerichtet: die drei ersten sind jeden Monat gleich und nur die letzte Frage ist jeden Monat eine andere.

Also Max… magst du Annas Fragen beantworten? 

*Grummel* *Motz* *Schnauf* … Pfff!!! Wenigstens heute scheint Fräulein sich daran zu erinnern, dass es mich gibt… IMMERHIN! Vielleicht sollte ich mal ein bisschen mit Büchern um mich werfen? Oder ganz laut mit den Seiten rascheln… Aber wahrscheinlich würde das gerade auch nicht viel ändern… Wie bitte? Was mit mir los ist? Das fragst du mich im Ernst? Ich werde überhaupt nicht mehr beachtet! Netflix… wenn ich das schon höre! Und komm mir jetzt nicht mit „Aber ich habe das Buch halt gelesen und mich interessiert die Umsetzung…“ Blablabla! *Motz* Ich rede jetzt auch überhaupt nicht mehr mit dir… vielleicht merkst du dann, wie ich mich fühle. Andere schenken mir hier mehr Aufmerksamkeit…

Wie groß/dick bist du aktuell?

Das einzig Gute an Véros momentanem Leseverhalten ist die Tatsache, dass sich an meiner aktuellen Größe kaum etwas verändert hat. Véro hat zwar im Urlaub ein bisschen was gelesen, aber das waren meist ausgeliehene Bücher. Allerdings hat nur ein einziges Buch gekauft und auch kaum etwas getauscht… naja… nun zähle ich 237 Bücher. Immerhin haben sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet und ich bin nicht nennenswert geschrumpft. Dennoch: ein bisschen mehr Beachtung würde ich mir schon wünschen!

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Diesmal kann ich wohl froh sein, dass ich überhaupt 3 Neuzugänge verzeichnen kann:

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  • „Aquila“ von Ursula Poznanski. Das Buch hat Véro im Tauschthread ergattert. Ich hoffe, es ergeht dem Buch nicht wie „Erebos“… das schlummert auch immer noch in den Tiefen meiner Bücherhaufen, obwohl es Véro schon so oft ans Herz gelegt wurde…
  • 54 Minuten von Marieke Nijkamp. Dieses Buch hat Véro gewonnen. Das Buch hat ein brisantes Thema, weshalb Véro sofort darauf aufmerksam wurde. Es durfte auch nur ein paar Tage bei mir bleiben, da Véro an der Leserunde teilgenommen hat und das Buch folglich recht schnell gelesen hat.
  • „Herbst im Holunderweg“ von Martina Baumbach. Dieses Buch ist das einzige gekaufte Buch unter den letzten drei Neuzugängen. (Davon gab es eh nur zwei… die Buchhändler sind bestimmt schon in Trauer! 😈) Außerdem ist dieses Buch ein klassischer Fall von #instamadeherbuyit … Véro besitzt bereits einen Band aus dieser Serie (Weihnachten im Holunderweg) und wurde nun auf Instagramm auf diesen weiteren Band aufmerksam… Zu meinem Glück funktionniert das bei ihr recht gut! 😝 Man könnte das Buch ja irgendwann gebrauchen, um es im Unterricht einzusetzen, …

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

  1. 54 Minuten von Marieke Nijkamp hat mich vor ein paar Tagen verlassen. Das war BEVOR Véro dann beschlossen hat, sich „13 reasons why“ auf Netflix anzuschauen. Die Rezi für die Leserunde steht noch aus, aber die werdet ihr ganz sicher dann bald lesen dürfen. Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert… auch wenn es wohl kaum die volle Punktzahl von Véro erhalten wird.

Lieber SuB, welches Genre befindet sich am häufigsten auf deinem Stapel?

Gute Frage… wahrscheinlich sind das Krimis. Zumindest wenn Véro irgendwann ihren inoffiziellen SuB auch ordentlich aufführen würde. Da oben stehen noch unzählige ungelesene Harlan Coben, Hakan Nesser, Ake Edwardsson, … Aber auch Kinderbücher sind sehr zahlreich vertreten.

So… ich werde euch nun für heute alleine lassen… vielleicht kann ich Véro ja dazu überreden, noch ein paar Seiten zu lesen, bevor ihr die Augen zufallen. Ich wünsche euch eine angenehme Nacht und hoffe, ich kann nächstes Mal wieder etwas Positiveres erzählen.

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

#19 FLOW Challenge – 1000 Fragen an dich selbst

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Hallo ihr Lieben, 🙂

ich mag es gar nicht es ausschreiben, aber was bringt es, es euch zu verschweigen?

3 Monate!

 – – – Stille – – –

… 3 Monate ist es nun her, seitdem wir die letzten 10 Fragen der Flow Challenge beantwortet haben und ich mag mich am liebsten im Erdboden vergraben…

Aber wie heißt es so schön: „Besser spät als nie!“😎

Heute geht es um Hypnose und die große Frage: „Wo haben wir zuletzt unsere Zehen ins Meer gesteckt?“ und haben dabei gleich eine Gemeinsamkeit festgestellt. Könnt ihr sie entdecken? 😜

Nun aber viel Freude beim Lesen

Bonny, Véro, Mitch & Christine

P.S.: Schaut auch gerne mal bei Nana-Der Bücherblog vorbei! Sie hat diese Challenge ins Leben gerufen.🌻


1. Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?

Véro: Schwierige Frage. Generell bin ich solchen Dingen gegenüber sehr skeptisch und auch solche Übungen wie Autogenes Training und Fantasiereisen haben mir während des Studiums Schwierigkeiten bereitet, weil ich mich nicht wirklich darauf einlassen konnte. Und das ist bei all diesen Techniken wohl Voraussetzung dafür, dass es klappen kann. Ausprobiert habe ich Hypnose noch nicht, und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, ob ich das irgendwann versuchen möchte. 🤔

Bonny: Ich glaube nicht… wobei ich es wirklich interessant finden würde, wenn ich durch Hypnose von meinem früheren „Ich“ erfahren würde. Wer war ich in einem vergangenen Leben? Aber mal ehrlich… ich glaube nicht wirklich daran. 😅

Christine: Das kann ich mir bei mir eher schlecht vorstellen, da ich mich nicht so wirklich auf solche Dinge einlassen kann. Es reizt mich auch überhaupt nicht, dies einmal zu testen.

Mitch:  Nein, ja, vielleicht… Ich habe mir ehrlich gesagt noch nie viele Gedanken um Hypnose gemacht. Für mich würde Hypnose jedoch nie in Frage gekommen, da mir die Konsequenzen daraus zu unsicher wären und ich nicht wüsste ob es der Wahrheit entsprechen würde.

2. Was musst du endlich wegwerfen?

Véro: 😂 Kleider, die immer noch in meinem Schrank stehen und die ich trotzdem wohl nie anziehen werde, Bücher, die ich nie lesen werde, … irgendwie habe ich von vielem zu viel und müsste eigentlich einmal eine größere Ausmistaktion starten.

Bonny: Ganz klar, bei mir sind es ebenfalls Kleider. Ich habe schon so oft aussortiert, aber dauernd taucht wieder ein Kleidungsstück vor mir auf, wo ich dann denke: „Lieber noch nicht wegwerfen, vielleicht findet sich ja doch noch eine Gelegenheit es zu tragen.“ Dabei sollte ich kurzen Prozess machen und mich davon trennen. Ach… und ebenfalls Zeitschriften, aber die sind in der letzten Woche zum größten Teil in die Tonne gewandert. 😊

Christine:  Eigentlich gar nichts! Ich gehöre zu den eher ordentlichen Menschen und kann gründlich ausmisten.

Mitch:  Meine alten Liebesbriefe 🙈 die liegen schon viel zu lange in meiner Schreibstischschublade rum und sollten um mit der Vergangenheit abzuschließen längst vernichtet werden.  (Bonny: Nein! Nicht davon trennen! Leg sie in eine Dose und dann auf den Dachboden oder in den Keller damit… irgendwann findest du sie wieder und erinnerst dich… 🙌🏼)

3. Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?

Véro: Davon gibt es ganz viele… aber ganz hoch im Kurs sind Reykjavic, Bremen und Lissabon.

Bonny: Da gibt es sooo viele Städte… London, Dublin, Stockholm, Paris, Madrid, Barcelona, New York, L.A. und noch sooo viele mehr. 😅 Aber wenn das „böse“ Geld nicht wäre.

Christine:  Sehr schwierige Frage! Es gibt so viele, tolle Orte, die man gesehen haben muss! Prag steht zur Zeit sehr weit vorne auf meiner Wunschliste, allerdings stehen zur Zeit größere finanzielle Ausgaben an, sodass teure Urlaube zur Zeit auf Eis liegen! 🙂

Mitch:  Unmöglich nur eine einzige zu nennen. Aber die Top 3 meiner „Wunschstädten“ wären:

  • Wilmington
  • Reykjavic
  • Sydney

 4. Wie trinkst du denen Kaffee am liebsten?

Véro: Mit viel Milch und ohne Zucker.

Bonny: Mit Milch, ohne Zucker.

Christine: Gar nicht! Ich bin Teetrinkerin! 😉

Mitch:  Mit Milch und einen Löffel Zucker.

5. Gehst du gerne auf einem Friedhof spazieren?

Véro: Eigentlich nicht, aber ich finde es schon interessant über einen großen Friedhof in einer fremden Stadt zu laufen, wie z.B. der Friedhof Père Lachaise in Paris. Da gibt es dann doch einiges zu sehen und zu entdecken.

Bonny: Ja! Ich finde es super spannend auf Friedhöfen spazieren zu gehen, weil man sich die Grabsteine ansehen kann und klar ist es auch traurig, wenn man Daten sieht, die von einem kurzen Leben sprechen. Andererseits kann man sich zu den Personen Geschichten ausdenken etc. Es ist nicht so, als würde ich jetzt jeden Tag auf einen Friedhof spazieren gehen, aber ich finde es dennoch interessant.

Christine: Nein, das reizt mich überhaupt nicht. Ich bin lieber von Lebenden umgeben als von Toten.

Mitch:  Nein! Zum einen finde ich viele Grabstätten leider viel zu trostlos. Zum anderen werde ich auf Friedhöfen leider immer wieder sentimental.

6. In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?

Véro: Geschwommen…?!? Weiß ich gar nicht mehr. Bei mir ist das meist nur „Füße kurz ins Wasser strecken“ und in dem Fall wäre es dann die Nordsee.

Bonny: In der Nordsee, wobei es war auch mehr ein „Füße kurz ins Wasser stecken“.

Christine: Da meine letzten Urlaube mich immer entweder in eine Stadt oder an einen See führten, ist es wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich im Meer geschwommen bin. Wenn mich nicht alles täuscht, müsste das während eines kurzen Trips an die belgische Küste gewesen sein, also die Nordsee!

Mitch:  In der Nordsee!

7. Kochst du oft Fertiggerichte?

Véro: Eigentlich nicht. Zwar gibt es auch bei uns ab und zu Tiefkühlpizza, aber in der Regel koche ich mit frischen Zutaten. Wenn es ganz schnell gehen muss, kommt dann aber auch gelegentlich eine fertige Soße auf den Tisch

Bonny: In der letzten Zeit etwas mehr, da ich Abends von der Arbeit komme und mir dann gerne noch etwas zu essen mache. Allerdings sind es keine Fertiggerichte aus der Dose o.ä., sondern solche Tüten mit gefrorenem Gemüse.

Christine: Eher selten. Ich nehme mir schon gerne die Zeit zum Kochen und gerade jetzt in der Urlaubszeit genieße ich es, mir genau das zu kochen, worauf ich Lust habe. Wenn nur der Abwasch nicht wäre … 😉

Mitch:  Eher selten. Wir kochen meistens mit den Kids auf der Arbeit zusammen und achten darauf, dass wir weitergehen frisch kochen. Jedoch gibst es ab und an auch mal Fertiggerichte oder etwas vom Imbiss.

8. Wo fühlst du dich geborgen?

Véro: Zuhause und im Kreise meiner Familienangehörigen und meiner besten Freunde.

Bonny: Zuhause, umgeben von ganz vielen Kissen, Büchern, der Familie und Freunden.

Christine: Zuhause und überall dort, wo ich mit meiner Familie und meinen Freunden zusammen sein kann.

Mitch:  Zuhause! In meinem eigenen Zimmer oder in der Badewanne 😃

9. Was ist dein Schönheitsgeheimnis?

Véro: „Mach es nicht wie ich!“ 🙈

Bonny: So natürlich wie möglich. 😜

Christine: Das ist so geheim, dass ich es selbst nicht kenne!

Mitch:  Ich habe leider keins.

10. Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?

Véro: Spontan will mir keine Geschichte einfallen, die seit Jahren immer wieder erzählt wird. Es gibt wohl einige lustige Anekdoten und Sprüche, aber die wenigsten kommen regelmäßig auf den Tisch.

Bonny: Da gibt es einige Geschichten, die immer und immer wieder erzählt werden. Diese Anekdoten handeln von meiner Uroma/Uropa, von meiner Oma und meiner Mutter und ihren Geschwistern, die (wenn ich darüber nachdenke) noch eine richtig tolle Kindheit hatten 🤔 und ziemlich viele Dinge angestellt haben. Aber auch das ein oder andere über mich, wie als Kind war, wird immer mal wieder aufgegriffen. Eines haben alle Anekdoten gemeinsam: sie bringen einen immer wieder gemeinsam zum Lachen und das liebe ich so daran!

Christine: Da kann ich mich Véro nur anschließen! Je nach Lust und Laune werden immer wieder andere Anekdoten erzählt!


Hier geht es zu #18
Hier geht es zu #20

Mein Sub kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

mit etwas Verspätung, aber heute darf Max mal wieder an Annas Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ teilnehmen. 4 Fragen werden an den SuB gerichtet: die drei ersten sind jeden Monat gleich und nur die letzte Frage ist jeden Monat eine andere.

Ich werde mal gleich an Max weitergeben… immerhin musste er schon bis heute warten! 😉

*Grummel* Na endlich! Haaaallo! Wie geht es euch? Genießt ihr den Sommer? Véro ist gerade total in Urlaubsstimmung und liest ein Buch nach dem anderen… Ein Glück dass auch immer wieder neue Schätze einziehen. 😉

Wie groß/dick bist du aktuell?

Ich bin gewachsen … Ganz viele Bücher sind bei mir eingezogen. Tauschbücher, Neueinkäufe, … Irgendwie war Véro in letzter Zeit sehr oft in Buchhandlungen unterwegs. Meist nur, um irgendein Bilderbuch abzuholen, dass sie im Unterricht einsetzen möchte. Und was passiert? Sie bringt mir etwas mit! 😂  Die dicken Wälzer, von denen ich euch letzten Monat erzählt habe, hat sie übrigens immer noch nicht zu Ende gelesen. Jedenfalls zwei davon nicht!

Momentan zähle also 238 Bücher. Aber wenn Véro so weiter macht, wird sich das wohl ändern. In den letzten fünf Tagen hat sie vier Bücher gelesen… das wird langsam gefährlich.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

Ich darf euch wieder einmal mehr als drei Bücher vorstellen. Das letzte Buch, das Véro angeschleppt hat, war dieses hier:

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  • „Die Händlerin der Worte“ von Thomas Lange und Claude Theil. Das Buch hat Véro im Urlaub im Ravensburger Spielemuseum gekauft… ist aber auch schon wieder weg. Véro hat es gleich gelesen. Es hat ihr unglaublich gut gefallen und ich denke, sie wird sich damit wohl noch öfter beschäftigen. Das Buch eignet sich super für den Deutschunterricht und wird den Kindern bestimmt auch gefallen. Vielleicht schafft Véro es ja noch, eine Rezi dazu zu schreiben.

Kurz zuvor war Véro in der Buchhandlung und hat mal wieder zugeschlagen. Dabei hatte sie bisher keines dieser Bücher auf dem Schirm:

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  • Des Teufels Gebetsbuch von Markus Heitz. Das sieht toll aus, findet ihr nicht? Ich glaube jedenfalls, dass es sich bei dem Buch mal wieder um so einen typischen „Coverkauf“ handelt. Véro ist auf jeden Fall sehr gespannt … und ich bin gespannt, wann sie das Buch lesen wird, denn es ist ein ziemlicher Schmöker. 😉
  • „Sonntags in Trondheim“ von Anne B. Ragde. Das Buch scheint ein typisches Buch „für zwischendurch“ zu sein und klingt ganz witzig. Auch hier bin ich sehr gespannt, was Véro nachher dazu sagen wird.
  • „The Hate U Give“ von Angie Thomas. Das Buch hat Véro in letzter Zeit oft bei anderen Bloggern, auf Instagram, …  gesehen. Als sie es nun in der Buchhandlung liegen sah, hat sie es sich dann endlich mal angeschaut, und weil sie die Thematik interessant fand, durfte es dann auch mit. Es war ja noch Platz in der Einkaufstüte! 😂
  • „Der Junge, der vom Frieden träumte“ von Michelle Cohen Corasanti. Bei diesem Buch sind Véros Erwartungen glaube ich am höchsten. Véro interessiert sich meiner Ansicht nach viel zu wenig für die Dinge, die in der Welt passieren, und vielleicht trägt dieser Roman ja dazu bei, dass das sich ein bisschen ändert. Wer weiß …

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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  • „Todesmärchen“ von Andreas Gruber hat mich heute Morgen erst verlassen. Véro war total begeistert von diesem Thriller, obwohl sie sich zwischenzeitlich geärgert hat als sie gemerkt hat, dass es schon der dritte Band einer Serie ist. Aber ich glaube fast, dass das sie nicht daran hindern wird, die beiden Vorgänger-Bände auch zu lesen und sich den Nachfolger (der heute erschienen ist) auch bald zu besorgen. Maarten S. Sneijder ist ein Ermittler ganz nach ihrem Geschmack, mit vielen Ecken und Kanten … Da wundert es mich eigentlich, dass „Todesmärchen“ so lange bei mir war.

Lieber SuB, zeige uns doch mal dein kleinstes und dein größtes Buch!

Hmmm… schwierig…! Was die kleinsten Bücher angeht, so sind das wohl die beiden Gedichtbände von Julia Engelmann: „Jetzt, Baby“ und „Eines Tages, Baby“. Und das größte Buch dürfte „Bäng! 60 gefährliche Dinge, die mutig machen“ von tinkerbrain sein… aber das weiß ich gar nicht so richtig… da muss ich dringend nachsehen… ich bin dann mal weg … Tschüüüüüüüsssss!

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

Ankündigung Blogger-Hangout

Hallo ihr Lieben,

diesmal ein wenig Werbung in eigener Sache. 😉 Heute Abend findet das 2. luxemburgische Blogger-Hangout statt. Dabei werde ich mit 3 anderen luxemburgischen Bloggerkollegen über 4 verschiedene Bücher diskutieren.

Mit dabei sind:

Unsere Buchauswahl könnt ihr auf dem Plakat sehen, das in den Buchläden der „Libraire Ernster“ aushängt:

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Die ausgewählten Bücher sind in den Buchläden auch noch einmal extra hervorgehoben worden. (Foto: Jessica Mersch)

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Meine Meinung zu den Büchern möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber ich würde mich freuen, den einen oder anderen von euch heute Abend live beim Blogger-Hangout zu begrüßen (oder im Anschluss dazu auf unserer Facebookseite, wo ich das Video auch mit euch teilen werde).

Und für diejenigen unter euch, die kein Luxemburgisch sprechen: lasst euch nicht abschrecken: ihr versteht bestimmt doch eine ganze Menge! 😉

Véro

Praxis trifft auf Theorie

Tiefe NarbeSeit kurzem arbeitet der junge Ermittler Max Bischoff bei der Mordkommission in Düsseldorf. Sein Partner ist der wesentlich ältere Horst Böhmer, der Bischoffs fortschrittliche Ermittlungswege und seine Kenntnisse im Profiling äußerst kritisch beäugt. Doch als eines Tages ein blutverschmierter, verwirrter Journalist auf dem Revier auftaucht, stecken Böhmer und Bischoff schon nach kurzer Zeit Hals über Kopf in einem atemraubenden Fall! Also raufen die beiden Polizisten sich zusammen, schließlich müssen sie einem überaus grausamen Serienmörder das Handwerk legen. Wird es dem ungleichen Duo gelingen, gemeinsam den Täter zu stellen?

Da ich bisher noch nicht so viele Bücher von Arno Strobel gelesen habe, wusste ich nicht so genau, was mich erwarten würde. Schlussendlich kann ich sagen, dass «Tiefe Narbe» ein solider Krimi ist, der dem gängigen Schema folgt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und hält die Spannung hoch. Die Kapitel waren überschaubar und endeten oft mit einem Cliffhanger, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.

Die Handlung ist fesselnd und zieht den Leser in ihren Bann. Das Buch lässt einen kaum zu Atem kommen. Den Kommissaren und dem Leser wird kein Moment der Ruhe gegönnt, denn der Täter scheint ihnen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein! Der Autor versteht es, die Geschichte stetig voranzutreiben und verleitet immer wieder zu falschen Mutmaßungen und Schlüssen. Es gibt viele überraschende Wendungen und es gelingt Arno Strobel, das Rätselraten um die Identität des Mörders fast bis zum Schluss aufrecht zu halten.

Die handelnden Personen sind eher stereotypisch gezeichnet und bleiben leider recht oberflächlich. Das Buch lebt von dem diametralen Gegensatz der beiden Ermittler: Horst Böhmer ist der erfahrene, bodenständige Ermittler, der die Praxis über die Theorie stellt. Max Bischoff hingegen ist das genaue Gegenteil: jung, Überflieger an der Universität mit viel theoretischem Wissen, aber ohne wirkliche Berufserfahrung. Böhmer belächelt Bischoffs Täterprofil, letzterer wirkt auf mich teilweise aber auch recht besserwisserisch, fast schon überheblich. Die Darstellung von Horst Böhmer erschien mir sehr überspitzt, wurde er mir doch besonders zu Beginn zu sehr auf den etwas tölpelhaften, rückständigen Polizisten reduziert. Max Bischoff hingegen erschien anfangs zu glatt, im weiteren Verlauf des Buches verlor er jedoch mehr und mehr die Beherrschung. Die Mordermittlung und besonders Bischoffs private Verwicklung bringen das ungleiche Duo jedoch näher zusammen.

Die Einblicke in die Psyche des Täters sind sowohl abstoßend als auch faszinierend, zeigen sie doch in welchem Ausmaß der Täter die Brutalität und die Grausamkeit seiner Taten leugnet. Besonders zu seinem ersten Opfer baut er eine krankhafte Bindung auf und seine Schilderungen klingen eher wie Liebesbekundungen, wenn da nicht diese kleinen, grausamen Details wären.

«Du liegst in meinen Armen, so dicht an mir, dass unsere Haut sich überall berührt. Ich halte dich, drücke dich immer wieder an mich und wünschte, wir könnten bis in alle Ewigkeit so liegen bleiben.» (S.7)

Er ist überzeugt davon, dass die Frauen sein Empfinden mit ihm teilen, er deutet ihre Schmerzensschreie ja sogar als Ausdruck ihrer Erregtheit. In seinem Wahn glaubt er sogar, dass er für die Frauen sorgt, sich um sie kümmert und ihnen ein behagliches Zuhause einrichtet.

«Ich habe dir ein Bett besorgt, das Fenster von innen zugemauert und die Wände mit schallisolierendem Material verkleidet, damit du nicht durch Geräusche von außen gestört wirst». (S.359)

Die Handlung an sich ist teilweise recht brutal, denn die Verletzungen die den Opfern zugefügt wurden, sind nicht ohne. Der Autor spart nicht an grausigen Details, daher ist dieses Buch nichts für Einsteiger in das Genre Krimi & Thriller.

Alles in allem ist das Buch ein gelungener Auftakt einer neuen Trilogie und bietet eine packende Lektüre nach bewährtem Krimi-Prinzip!

Ich vergebe 4 Papierblumen! NurEinBuchIButtonVERLAGSSEITE

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Christine

Duell der Genies!

Verdächtige GeliebteDramatische Ereignisse führen dazu, dass Yasuko ihren Ex-Ehemann tötet. Ihre Tochter hilft ihr mehr oder weniger aktiv bei der Tat und daher steht für die Mutter schnell fest, dass sie unmöglich die Polizei einschalten kann. Schließlich erhält sie Hilfe von unerwarteter Seite: Ihr Nachbar, seinerseits ein Genie auf dem Gebiet der Mathematik, verhilft ihr zu einem möglich perfekten Alibi und fingiert den Tathergang so, dass Yasuko schuldlos davonkommen sollte. Wird diese Verschleierungstaktik aufgehen oder kommt die Polizei doch noch auf die richtige Spur?

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen, allerdings erscheint mir die Sprache an manchen Stellen etwas arm zu sein. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung, die möglicherweise nicht alle feinen Nuancen berücksichtigt. Der Einstieg in das Buch ist mir leichtgefallen und die japanischen Namen verwirrten mich nur kurz, da ich mich doch recht schnell daran gewöhnte. Die Handlung beginnt sofort sehr spannend, flachte dann jedoch zusehends ab und vor allem im Mittelteil gab es zu viele Wiederholungen. Erst gegen Ende konnte das Buch mich wieder fesseln und überraschen! Denn der Schluss hat es wirklich in sich!

Yasuko und ihre Tochter sind sehr sympathisch dargestellt und ich kann ihre Abscheu gegenüber des Toten zu jedem Moment nachvollziehen. Die Beobachtungsgabe des Mathematiklehrers ist zweifellos überragend und mich streifte am Anfang der Gedanke, ob er nicht vielleicht leicht autistische Züge aufweist. Er ist ein sehr analytischer Geist, versucht alles mit blanker Logik zu erklären und betrachtet den Mord als ein Problem, für das es eine Lösung gibt. Er scheint einen Plan zu haben und will diesen auch umsetzen.

Sein Gegenspieler auf Seiten der Polizei ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Physik und kann intellektuell mit Ishigami mithalten. So entsteht ein verbales Duell zwischen befreundeten Genies, bei dem jedes Wort eine besondere Intensität und Bedeutung erfährt. Diese Interaktionen stellen auch den Mittelpunkt des Buches dar, denn schnell wird klar, dass nur Yukawa die Fähigkeiten besitzt, den Plan des Lehrers zu entlarven.

Obwohl ihre Wortgefechte interessant waren, stellen sie für mich doch auch einen wesentlichen Kritikpunkt des Buches dar. Es gibt eine ganze Reihe Krimis, bei denen man als Leser sofort weiß, wer der Täter ist. Diese Idee ist also nicht neu und kann richtig umgesetzt genauso spannend sein wie das Szenario mit einem unbekannten Täter. Denn auch solche Bücher können immer noch die Kriterien eines Krimis erfüllen. Dies war hier in meinen Augen nicht der Fall. Denn die meisten typischen Krimielemente traten hier kaum oder nur sehr sporadisch zum Vorschein. Polizeiliche Ermittlungen gab es eigentlich gar nicht, denn der ganze Fall wurde durch die Denkspiele des Physikers vorangetrieben. Dies störte mich teilweise doch gewaltig, vor allem da die Geistesblitze des Physikers sehr oft auf der Luft gegriffen wirkten. So gab es bis zum Schluss einige Ungereimtheiten, die mir nicht ganz logisch erschienen.

Die Idee hinter dem Buch gefällt mir nach wie vor sehr gut, die Umsetzung konnte meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich durch und durch Krimi-Leserin bin und ganz bestimmte Anforderungen an ein solches Buch stelle. Meiner Ansicht nach hat der Klappentext nicht zu viel verraten, sondern zu viel versprochen.
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Ich vergebe drei Papierblumen!

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Christine

Mein SuB kommt zu Wort

gemeinschaftsaktion

Hallo ihr Lieben,

schon wieder haben wir den 20. des Monats und Anna von Annas Bücherstapel ruft zur Gemeinschaftsaktion „Mein Sub kommt zu Wort“ auf. 4 Fragen werden an den SuB gerichtet: die drei ersten sind jeden Monat gleich und nur die letzte Frage ist jeden Monat eine andere.

Aber ich möchte gleich Max erzählen lassen! 😉

Haaaallo! Na, geht es euch gut? Ich kann momentan echt nicht klagen. Die Sommerferien haben begonnen und meine Angst, dass Véro jetzt wieder mehr zum Lesen kommt, scheint total unbegründet…

Wie groß/dick bist du aktuell?

😂 Kaum ist der Juni mit seiner Aufgabe für SuB-Abbau vorbei, darf ich wieder wachsen. Ok… ich glaube es liegt nicht unbedingt daran, dass Véro mehr Bücher kauft als sonst. Nur liest sie zur Zeit sehr wenig. Oder sie beginnt Bücher, kommt jedoch dabei nicht wirklich voran, beginnt ein neues Buch, um das andere später zu beenden, … So liegen jetzt zur Zeit drei recht dicke Wälzer hier rum, von denen Véro jeweils ein paar Seiten gelesen hat, und die sie dann zur Seite gelegt hat:

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Eines der Bücher kennt ihr vom letzten Monat. Véro hatte sich „Alles Licht, was wir nicht sehen“ gekauft, um in ihrer Challengegruppe an einer Leserunde teilzunehmen. Aber dann hatte sie die „wunderbare“ Idee, damit auf Klassenfahrt zu beginnen… im Bus! Bei 40 Kindern! Dass sie sich da nicht ordentlich auf das Lesen konzentrieren konnte, ist wenig verwunderlich, oder?

Die Rabenfrauen“ hat Véro aus dem Wanderpaket von letztem Monat. Das ist mal wieder ei Buch, das perfekt zu einer ihrer Challenges passen dürfte… nur ging es ihr da ganz ähnlich wie bei Anthony Doerrs Werk und sie hatte einfach noch nicht die nötige Ruhe, um in das Buch einzutauchen.

Die drei Sonnen“ hat Véro erst vorgestern zur Hand genommen… um dann zu merken, dass sie da wohl zuerst noch einige Wissenslücken füllen muss, was die chinesiche Geschichte angeht. Aber das Buch wird mich wohl doch nun als nächstes verlassen… mehr dazu in den nächsten Tagen.

Insgesamt hat Véro diesen Monat noch nicht sehr viel gelesen. Nur sechs Bücher haben mich bisher verlassen, allerdings waren drei davon nicht mal 200 Seiten dick. Und dann waren da auch noch Bücher dabei, die gar nicht zum offiziellen SuB zählten … Ich freue mich immer wieder, wenn ich es schaffe, Véro ein solches Buch unterzujubeln! 😂💪🏻

Ich zähle also nun 233 Bücher. Nur bleibt zu befürchten, dass Véro ihre Leseflaute jetzt im Sommerurlaub überwindet, und es mit wieder an den Kragen geht. 🏖

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!

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Bisher sind diesen Monat fast ausschließlich Bücher aus dem Buchladen hier eingezogen. Die beiden letzten sind erst vor zwei Tagen hier gelandet. Véro sollte eigentlich nur ein Geschenk für jemanden holen, und hatte dann natürlich wieder Bücher für sich selbst in der Einkaufstüte.

  • The One“ von Maria Realf. Das Buch hat Véro schon ein paarmal in den Händen gehalten, und nun musste es mit. Eignet sich bestimmt ganz gut als Sommerlektüre und da es diesen Monat bei der SuB-Abbau-Challenge um englische Titel geht, bringt es da auch noch Sonderpunkte. Nur blöd, wenn man den SuB erst aufbaut, um in dann mit Sonderpunkten abbauen zu können. 🙈
  • „Darf ich dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder ist ein klassischer Titelkauf. Und auch dieses Buch passt perfekt in die Urlaubszeit!

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Dann kam am Montag noch dieses Kinderbuch bei mir an. Das hat mich aber inzwischen schon wieder verlassen und deshalb werde ich euch erst bei der nächsten Frage mehr dazu erzählen.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

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„Zeitreise auf 4 Pfoten – Eine Katze für Kleopatra“ von Michael Koglin hat Véro bei einer Buchverlosung gewonnen. Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Kinderbuchreihe und Véro war ganz begeistert. Das könnt ihr alles in ihrer Rezi nachlesen.

NurEinBuchIButtonRezension

Lieber SuB, vor einem Jahr fragte ich nach deinen 3 ältesten SuB-Leichen: Sind sie immer noch ungelesen oder haben sie es mittlerweile in die Reihe der Gelesenen geschafft? 

Jetzt weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll… dies waren die Bücher, die Véro, vor einem Jahr vorgestellt hat:

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Gelesen hat Véro keines davon… allerdings ist dennoch nur noch „Eine Hochzeit im Dezember“ bei mir. Die beiden anderen Bücher sind einer Ausmist-Aktion zum Opfer gefallen. 😰

Anna meinte, wenn SuB-Senioren weg sind, rücken andere nach… hmmmm … ich werde dann man in meinen Tiefen wühlen müssen und schauen, was ich Véro hinlegen kann. Mooooooment! … Soll ich … ?!?

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So… nun bin ich gerade wieder gewachsen… 234! Ich habe einfach mal ein Buch von inoffiziellen SuB zu mir rüber geholt. Da liegen nämlich noch einige Krimis rum und die Bücher von Håkan Nesser sollte Véro endlich lesen. Und vielleicht kommt ja dann auch irgendwann der Tag, an dem sie den ganzen inoffiziellen SuB endlich in ihre Bibliothek aufnimmt! Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Mensch ohne Hund“ von Håkan Nesser, der erste Fall für Kommissar Barbarotti. Steht schon ewig hier rum und sollte jetzt endlich mal gelesen werden. Ich habe übrigens beim inoffiziellen Kollegen noch einige weiter Bücher dieser Reihe entdeckt.
  • Die Brückenbauer“ von Jan Guillou. Das Buch liegt ebenfalls schon sehr lange bei mir rum… wohl weil es ein historischer Roman ist. Dieses Genre liest Véro nur sehr selten.

 

So… für heute sollte das reichen… ich werde Véro jetzt ein bisschen lesen lassen. Wenn ich ihr schon ein „neues“ Buch unterjubele, sollte ich jetzt ein wenig lieb zu ihr sein! 😉

LIEBE GRÜSSE!
EUER MAX

 

Spannende und geistreiche Unterhaltung für junge Leser

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Zum Inhalt:

Lia ist bei ihrem Opa Theodorus Tempus auf dem Bauernhof zu Besuch. Sie verbringt dort jedes Wochenende und kommt auch in den Ferien regelmäßig vorbei. Auf dem Hof lebt außerdem die Schäferhund-Mischlingshündin Madame Curie, die von allen nur liebevoll „Curry“ genannt wird.

Lias Opa ist kein „gewöhnlicher“ Opa. Professor Tempus arbeitet nämlich in seiner Scheune an einer Zeitmaschine … allerdings will die noch nicht so recht funktionieren.

Doch plötzlich macht die Erfindung sich selbstständig, und als Lia, Curry und der Professor zur Scheune rennen, passiert etwas Unglaubliches: Aus der Zeitmaschine springen ein Schimmel, ein weißer Löwe, eine riesige Schildkröte, eine Katze, ein Esel, eine Schlange, … und sogar ein kleiner Dinosaurier.

Schnell ist klar, dass diese Tiere aus der Vergangenheit ins Jetzt befördert wurden. Professor Tempus, Lia und Curry müssen die Tiere schleunigst zurück nach Hause bringen, wenn sie verhindern wollen, dass die Weltgeschichte sich verändert.

Ihre erste Zeitreise führt sie ins alte Ägypten. Dorthin wollen sie das Kätzchen zurückbringen. Ihre Mission erweist sich allerdings alles andere als einfach. Denn die Pharaonin Kleopatra empfängt sie nicht ohne Weiteres!

Meine Meinung: 

Autor Michael Koglin legt mit diesem Band einen sehr gelungenen Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe vor.

Er vereint in seinem Werk gleich mehrere Besonderheiten: Nicht nur wird das Erlebte aus der Sicht der Hündin Curry erzählt, vielmehr gelingt es dem Schriftsteller auch quasi nebenbei geschichtliches Wissen zu vermitteln. Als Leser fiebert man nicht nur mit Lia, Professor Tempus und Curry mit, was den Ausgang ihrer Mission betrifft. Vielmehr erfährt man auch einiges über die Sitten und Gebräuche im alten Ägypten. Auch der erwachsene Leser kann hier vermutlich noch einiges dazulernen. Die geschichtlichen Hintergründe sind gut recherchiert und nicht einfach frei erfunden, so dass man als Leser wirklich etwas über die jeweilige Epoche unserer Zeitgeschichte lernen kann.

Auch die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, auch wenn dabei manch ein Klischee bedient wird: So hat beispielsweise Hündin Curry ständig Hunger und manchmal Mühe, ihr Ziel vor Auge (oder vor der Nase 😉) zu behalten. Lias Opa hingegen entspricht genau der Vorstellung, die wohl die meisten von uns von einem zerstreuten Professor haben. So kommt es denn auch, dass Lia und Curry, sowie Nefertari – die Tochter eines ägyptischen Baumeisters – ab und zu die Kohlen für den Professor aus dem Feuer holen müssen. Dies dürfte bei der jungen Leserschaft jedoch besonders gut ankommen, denn wer mag es als Kind nicht, wenn er einem Erwachsenen aus der Patsche helfen kann.

Bedingt durch den ungewohnten Handlungsort der Geschichte kommen natürlich auch einige unbekannte oder schwierigere Wörter im Buch vor. Allerdings hat der Autor auch hier Abhilfe geschaffen, indem er diese Begriffe in einem Glossar aufgreift und erklärt. Hier bedarf es allerdings vielleicht bei mancher Erklärung einer zusätzlichen Erläuterung durch einen Erwachsenen, da sie zuweilen etwas weniger kindgerecht formuliert sind.

Absolut erwähnenswert sind auch die Illustrationen des Zeichners Fréderic Bertrand. Es ist fast ein bisschen schade, dass nicht mehr Zeichnungen im Buch enthalten sind… manche Szenen hätten sich dafür herrlich geeignet.

Ganz sicher kann manch einer es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten… Im Oktober werden Lia, Curry und Professor Tempus versuchen, ein Pony zurück zu Richard Löwenherz zu bringen. Ob ihnen das gelingt, und welche Wichtigkeit das Pony im mittelalterlichen London hatte, werden wir spätestens in ein paar Monaten wissen. Und wir dürfen uns wohl auf einige weitere Abenteuer des ungewöhnlichen Trios freuen, da der Autor jedem Tier seinen eigenen Band widmet. Ein kluger Schachzug!

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Véro

Verstörend, perfide … aber absolut lesenswert!

fünf

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Zum Inhalt:

Die 4-jährige Manami, die Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yuko Moriguchi, ist im Schwimmbad der Schule, an der ihre Mutter unterrichtet, ertrunken. So scheint es zumindest…
Doch bald darauf kündigt Moriguchi ihre Stelle und teilt ihren Schülern mit, dass Manamis Tod kein tragischer Unfall war, sondern vielmehr ein von ihren Schülern verübter Mord. Sie weiß, wer die Schuldigen sind und sie möchte den Tod ihrer kleinen Tochter Manami rächen.
Mit ihrem Geständnis löst Yuko Moriguchi eine dramatische Kettenreaktion aus…

Meine Meinung:

Kanae Minatos Roman ist in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Werk.

Da wären in erster Linie der Schreibstil und die Aufteilung der Erzählung. Die Autorin hat ihren Roman in 6 Kapitel eingeteilt, in denen die Ereignisse jeweils aus der Sicht eines anderen Betroffenen oder einem Familienmitglied eines Beteilgten geschildert werden. Während im ersten und im letzten Kapitel die Lehrerin Yuko Moriguchi zu Wort kommt, lernen wir in den weiteren Kapiteln die Perspektiven einer Mitschülerin, der Mutter eines der beschuldigten Schüler und der beiden Schüler kennen, die von Moriguchi des Mordes bezichtigt werden.

Viele Einzelheiten werden aufgrund dieser Einteilung mehrfach geschildert und dennoch kommt keine Langweile auf, da es der Autorin perfekt gelungen ist, immer wieder weitere wichtige Details einzustreuen, die meist auch zu unerwarteten Wendungen führen. Nach und nach setzen sich auf diese Weise verschiedene Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen.

Auch der Schreibstil variiert von einem Kapitel zum anderen, da die Autorin den jeweiligen Protagonisten unterschiedliche Adressaten zuteilt. Während Yuko Moriguchi sich im ersten Kapitel an alle ihre Schüler richtet, wendet sich die Schülerin Mizuki im folgenden Kapitel in einem Brief an ihre ehemalige Lehrerin, bevor der Leser im dritten Kapitel die Tagebucheinträge von Naokis Mutter lesen kann.

Im Laufe der Erzählung lernt der Leser die Beweggründe der einzelnen Protagonisten kennen und hier tun sich wahre menschliche Abgründe auf. Es geht um Rache, um fehlende Anerkennung, um Schuldfragen und um Gewalt. Auch dies macht den Roman zu etwas Besonderem.

Man kann dieses Buch nicht einfach nur lesen… vielmehr regt es zum Nachdenken an: über unsere Gesellschaft und deren Werte, über Gerechtigkeit und darüber, wie man sich selbst wohl an der Stelle eines der Protagonisten verhalten hätte.

Um es mit den Worten der Buchhändlerin zu sagen, bei der ich dieses Buch gekauft habe: „Da haben Sie sich zwei ganz besondere Bücher ausgesucht!“ Zumindest was dieses Werk angeht, sollte sie Recht behalten!  😉

In Japan ist das Buch übrigens schon 2008 erschienen und wurde mittlerweile auch verfilmt.

Ich vergebe fünf von fünf Papierblumen!
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Véro

Wenn die letzte Stunde schlägt…

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Zum Inhalt:

Detective William Oliver Layton Fawkes, genannt Wolf, ist einer der besten Mordermittler der Londoner Polizei. Er wird zu einem Tatort gerufen und dort auf brutale Art und Weise mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ein kaltbültiger Killer hat Körperteile von 6 Mordopfern zu einer „Ragdoll“, einer Flickenpuppe, zusammengesetzt. Schnell zeigen sich Verbindungen zu einem alten Fall, der Wolf fast seinen Job gekostet hätte und auch einen entscheidenden Anteil daran hatte, dass Wolfs Ehe zu Bruch ging. Damals trieb einen Serienmörder sein Unwesen und wurde, sehr zu Wolfs Unmut, freigesprochen. Kurze Zeit später tötete der Freigesprochene ein weiteres unschuldiges Kind.
Doch irgendjemand scheint nicht vergessen zu haben, was damals passiert ist… Wolfs Ex-Frau, die Journalistin Andrea wird ein Umschlag mit Fotos des Tatortes zugespielt. Außerdem enthält dieser Umschlag eine Liste mit 6 weiteren Opfern sowie deren Todeszeitpunkt. Der letzte Name auf der Liste lautet: William Oliver Layton-Fawkes…
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Meine Meinung:

Daniel Cole ist mit diesem Roman ein sehr vielversprechender und spannender Serienauftakt gelungen. Als Leser fiebert man mit und obwohl man eigentlich weiß, dass es im Laufe der Handlung viele Tote geben wird und auch der Ausgang klar zu sein scheint – immerhin handelt es sich um einen Serienauftakt – bleibt es sehr spannend zu erfahren, was die einzelnen Opfer miteinander verbindet und was vor vier Jahren wirklich geschah.

Gut gefallen haben mir auch die Protagonisten. Ich persönlich mag es, wenn die Ermittler „Ecken und Kanten“ haben und nicht nur mit Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen. Da wäre Wolf, der „damals“ fast einen Menschen getötet hätte und daraufhin suspendiert wurde. Seine Partnerin Baxter tut sich schwer damit, ihre Gefühle Wolf gegenüber zu deuten und löst ihre Probleme auf weniger kluge Art. Auch Wolfs Ex-Frau Andrea löst beim Leser Unbehagen aus. Die Journalistin stellt ihre eigene Karriere in den Mittelpunkt und geht dabei wortwörtlich über Leichen. Und dann wäre da noch Edmunds, der ehrgeizige, junge Polizist, dessen schwangere Ehefrau nur schwer akzeptieren kann, dass dieser Fall ihren Mann nicht loslassen will.

Die Zahl der handelnden Personen ist groß; dennoch fiel es mir nicht sehr schwer, mir einen Überblick zu verschaffen.

Trotzdem bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktzahl. Das Ende konnte mich nicht wirklich zufriedenstellen… irgendwie schien mir das ein bisschen unrealistisch. Auch zwischendurch gab es kurze Momente, in denen ich dem Autor das Geschehen nicht voll und ganz abkaufen konnte. So beispielsweise als die Polizisten ein ausgeschaltetes Handy unterwegs einfach so wieder einschalten und die Anrufliste überprüfen … ganz ohne einen Code eingeben zu müssen…

Dann gab es im Buch noch einige wenige Rückblenden, die ich sehr interessant fand und die auch ihrem Platz in dem Geschehen habe. Hier hätte der Autor jedoch ein wenig ausbauen können.

Insgesamt ein spannender Einstieg in einer Thrillerserie mit einem Ermittlerteam, von dem ich durchaus gerne mehr lesen würde.

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Véro